Susanne Asal : Ein Frankfurt Buch

Susanne Asal ist Frankfurterin und hat Geschichte studiert.

Mit „Ein Frankfurt Buch“ legt sie ein ganz ungewöhnliches Buch vor.
Es ist kein typischer Reiseführer und doch lernt man jede Menge von und über Frankfurt kennen, nur anders.
Susanne Asal präsentiert uns Lesern Frankfurt in 101 Geschichten.

Viel kann man erfahren, z.B. dass man neben dem Ebbelwoi nun auch PomSecco geniessen kann.
Die Neueröffnung der alten Oper mit dem „Untergang der Titanic“ erfolgte. Ja und auch, dass es in Frankfurt viele Baustellen gibt.
Man lernt den Club Voltaire kennen und begleitet die Autorin durch das Bahnhofsviertel, das ganz viele Gesichter hat.
Was haben die Nazis mit dem Campus zu tuen? Nicht jeder Frankfurt – Besucher kennt die Geschichte.
Die Ursprünge der Familie Rothschild im jüdischen Ghetto begegnen uns genauso wie der Maler Tischbein und die Skyline.

An den Beispielen sehen Sie schon, dass die Autorin es geschafft hat, in loser Reihenfolge, Kultur, Geschichte, früher und heute, Kunst und Musik, etc. in diesem handlichen Buch zu vereinen.
Mir hat ihre Art zu schreiben sehr gefallen.

Das Buch ist für Touristen und Einheimische gleich gut geeignet, da sicher nicht jeder Frankfurter alles kennt was er hier erfahren kann.

ISBN: 9783734312120

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Dumont direkt Frankfurt

„Dumont direkt Frankfurt“ ist ein kompakter Stadtführer, der von Susanne Asal geschrieben wurde.

Das Cover zeigt einen Teil der Silhouette der Stadt.

Im Inneneinband des Stadtführers findet man eine Karte mit den Highlights der Autorin unter dem Titel „15 x Frankfurt direkt erleben.“
Der Bogen wird hier gespannt von Höchst über das Nordend bis zum Ostend und dem Grüngürtel.

Im Stadtführer lernt man Frankfurt von den unterschiedlichsten Seiten kennen.
In der Rubrik „Das Beste zu Beginn“ findet man zu verschiedenen Themen etwas, egal ob am Mainufer lang laufen, Frühstück bei Tiffany, bis zum Goethemuseum erstreckt sich die Palette.
Weiter geht es mit „Das ist Frankfurt“, Frankfurt in Zahlen, „Was ist wo?“, in den Augenblicken typische Augenblicke im Foto mit kleinen Texten, ja und dann los und Frankfurt entdecken.

Die 15 Punkte aus der Karte im Einband gilt es zu sehen, zu erfahren, kennenzulernen und dabei auch die Frankfurter Lebensart zu entdecken.
Natürlich fehlen danach auch die Kultur, Museen, Kirchen, Skyline, das Bahnhofsviertel, etc. nicht.
Frankfurt ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Geprägt von Kultur und Business, aber auch Parks gibt es zu entdecken, Ecken etwas abseits vom Tourismus.
Im Rückeinband findet man eine Karte mit Cityplan, Altstadt, Umgebung für grössere Ausflüge und den Liniennetzplan.
Es ist alles bereit, um einen oder mehrere Tage in Frankfurt und Umgebung zu planen.

Aus meiner Sicht ist es der Autorin gelungen einen kompakten Führer für Frankfurt-Anfänger zu schreiben.

ISBN: 9783770183340

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Marco Polo Beste Stadt der Welt Frankfurt 2018

Marco Polo sind von mir als Reiseführer sehr geschätzt.

Bei dem Titel „Beste Stadt der Welt Frankfurt 2018“ hatte ich ein ähnliches Buch wie den Cityguide Frankfurt für Frankfurter erwartet.
Das ist aber dieser Marco Polo ganz und gar nicht.

Zuerst hatte ich schon das Buch aus der Reihe zu Köln gelesen von dem ich enttäuscht war.
Was würde mich nun erwarten?
Schon mal vorweg: nicht nur Feierlocations, etc.

Los geht es im Einband mit „Die 10 Besten Marco Polo Insider-Tipps“. Hier findet man neben einem tollen Aussichtspunkt, auch eine Quelle für Smiley-Torten, Friseur etc.
Auf dem witzig gemachten Cover stehen die Kategorien „Ausgehen, Essen, Abfeiern“.
Spätestens da war klar, dass sich dieser Marco Polo eher an junge Leute richtet und nichts mit einem Stadtführer im eigentlichen Sinne zu tuen hat.

Das Buch ist mehrere Kategorien unterteilt:
– Alltagshelden: Montag bis Freitag – hier findet man den Tresentreff ebenso wie die Lunch – und die After-Worklocation und die Kaffeequelle.
– Feieralarm
– Wochenende ganz gediegen – Torte , Brunch und ab auf’s Land
– Unterwegs mit.. – den Kiddies oder den Schwiegereltern, etc.
– Hunger? Gegessen!
– Essen? Geht auch.
– Die Jahreszeiten im Stadtviertelcheck, mal nicht nur das Thema Essen und Feiern findet man hier.

Im Buch finden sich nette Tipps für jederman, aber auch flippige Locations.

Mein Fazit: dieser Marco Polo richtet sich an die junge Generation und an jung gebliebene Menschen, die mal was Witziges zum Essen suchen. Fisch Franke kannte ich nicht bislang, ist aber nett.
Wer hier einen Reiseführer sucht, ist falsch. Kurze und knappe Tipps für Restaurants, Frühstückslocations, usw. findet man hier.
Auch ein nettes Geschenk für Neu-Frankfurter.

ISBN: 9783829708746

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Astrid Biesemeier : Rund um Frankfurt

„Rund um Frankfurt – 55 gute Gründe sich auf die Socken zu machen“ von Astrid Biesemeier ist „Ein Wanderverführer“.
Sich mal verführen lassen die Umgebung von Frankfurt auf Schusters Rappen zu erkunden, welch tolle Idee, die die Autorin hatte.

Astrid Biesemeier lebt seit mehr als 10 Jahren in Frankfurt. Sie arbeitet als Journalistin, Lektorin und Redakteurin.
Sie liebt es die Umgebung von Frankfurt in Begleitung ihrer Kamera zu erkunden.
Da ich genau dies auch gerne mache, hat mich dieses handliche Buch gereizt.

Ich kenne die Gegend um Frankfurt eher beruflich, bewusst beim Wandern entdeckt habe ich sie nur teilweise.

Im Einband findet man erst einmal eine Karte, in der die Tipps der Autorin eingezeichnet sind und die Kategorien, denen Sie die Pfade, die man im Buch findet, zugeordnet hat.

Sortiert sind die Wege, die es zu entdecken gilt nach:
– Panorama
– Natur
– Für Familien
– Stadt
– Geschichte
– Kunst und Kultur
– Kulinarik
– Gebirge.

Der Umkreis von Frankfurt, in den uns die Autorin verführt, ist groß, von Koblenz im Nordwesten über Wetzlar und den Vogelsberg bis in den Spessart, die Bergstrasse entlang und über
Bad Kreuznach, den Hunsrück, den Taunus und den Rheingau.

Man kann auf Sissis Spuren wandeln in Bad Schwalbach, Hölderin folgen ebenso wie den Römern, der Lahn und vieles mehr.

Mir gefällt die Art der Autorin wie sie die Routen beschreibt. Am Beginn findet man den Ausgangspunkt, den Endpunkt, die Wegbeschreibung, die Weglänge in Kilometern und den ungefähren Zeitbedarf und auch weitere Informationsmöglichkeiten. Eine kleine Karte zeigt den Weg und der Text weißt auf das hin was es zu sehen gibt.
Sehr schöne Fotos ergänzen das Ganze.

Es ist der Autorin gelungen eine Wanderführer zu erstellen, der wirklich mehr ist als manch trockener Wanderführer Dieser wird dem Anspruch des Titels „Ein Wanderverführer“ gerecht.

ISBN: 9783862462117

Falls Sie möchten, können Sie das Buch gleich bei amazon hier (Werbung) bestellen

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Buchmesse Frankfurt 12.10.2017

Donnerstag 12.10.2017

Am Donnerstag hatte ich das Glück mehrere Autoren zu einem Gespräch zu treffen .

Los ging es mit Elli H.Radinger. Elli Radinger und ihre Bücher kenne ich nun bereits viele Jahre und es ist immer große Freude und Inspiration sie zu treffen. Danke Elli, dass es Dich gibt und  danke für Dein Vertrauen.
Elli ist Wolfsexpertin, Naturforscherin und Buchautorin.

Elli H.Radinger liebt die Wölfe, sie ist stets im Kampf mit den Pro’s und Contra’s zu dem Thema.
Sie kann aus persönlichen Erfahrungen mit Wölfen berichten nicht aufgrund grauer Theorie. Elli hat viel positive Erfahrungen gemacht mit Wölfen,wie auch Konflikte erlebt.

Elli war lange Jahre als Freilandforscherin im Yellowstone-Nationalpark und hat die Wölfe beobachtet, quasi auch mit ihnen gelebt.
Mir ist stets aus dem Buch „Minnesota Winter“ der Autorin im Gedächtnis, wie mitreissend sie von ihrem „Frühstücksfreund“ so will ich ihn mal nennen, berichtet. Ein Wolf, der, wenn sie morgen am Rand des Sees saß in ihrer Nähe war.

Im Moment ist sie gefragter denn je, da das Thema Wölfe gerade hochkocht.
Da werden mal eben im Nationalpark Bayerischer Wald Wölfe aus dem Gehege gelassen, mittlerweile vermutet man ja, dass es Sabotage aus politischen Gründen war. Diese armen Tiere werden nun erschossen. Ihnen wird zum Verhängnis, dass sie an den Menschen gewöhnt sind. Auch das ist etwas, das die Wolfsforscherin aufregt.

Am 30.10.17 erscheint nun endlich das neue Buch von Elli H.Radinger
„Die Weisheit der Wölfe:Wie sie denken, planen, füreinander sorgen. Erstaunliches über das Tier, das dem Menschen am ähnlichsten ist“.
Ich habe beim Titel den Link zu Ellis Seite versteckt, wenn Sie sich schon mal das wundervolle Cover anschauen wollen oder sich einen kleinen Vorgeschmack gönnen möchten.
Die Wölfe sind das Tier, das dem Menschen am ähnlisten ist.
Vor 2 Jahren hat mir Elli von dem Projekt erzählt, 2 lange Jahre musste ich schweigen, nun ist es endlich da das neue Buch auf das ich warte. Ich werde über das Buch berichten sobald es erschienen und ich es gelesen habe (wird mich sicher wieder einige Stunden Schlaf kosten, da ich nicht aufhören kann).

Ich zitiere mal aus der Ankündigung zu „Die Weisheit der Wölfe“ von der Homepage der Autorin:
„Liebe deine Familie, sorge für die, die dir anvertraut sind, gib niemals auf und hör nie auf zu spielen – das sind die Prinzipien der Wölfe.“
Prinzipien, die wir Menschen uns vielleicht zu unseren eigenen machen sollten.
Was mich sehr beeindruckt hat, ist das globale Interesse am Thema Wolf. Das Buch wird in 10 Sprachen in 11 Ländern erscheinen.

Gerade habe ich das Go bekommen noch auf einen TV-Auftritt von Elli H.Radinger hinweisen zu dürfen:
Elli H.Radinger ist am 7.11.17 bei Markus Lanz in der Sendungen, es wird sicher spannend zu sehen und zu hören was Elli zu berichten hat.

Elli H.Radinger ist aber nicht nur Wolfsforscherin und Autorin, nein sie ist auch ein Mensch, der Prioritäten hat. Im Moment ist das Thema Wolfsbeobachtung quasi auf Eis gelegt, da ihre Hündin mittlerweile 12 Jahre alt. Die Zeit, die ihr verbleibt – hoffentlich noch lange – will Elli bei ihr sein, sie auch beim Sterben begleiten.
Das ist das was Elli ausmacht und wofür ich sie, neben ihrem enormen Wissen, schätze, ihre Liebe zu Mensch und Tier und ihre Verlässlichkeit.

Ich habe dabei noch kurz den Autor Lars Simon kennengelernt, der dazu kam.

Mit Frank Behrendt war ich locker verabredet un des hat geklappt mit einem Treffen.
Am 16.10. erscheint Franks neues Buch „Die Winnetou-Strategie: Werde zum Häuptling deines Lebens“. Er berichtete, dass sein Vater den Grundstein zum Titel gelegt hat zu dem Buch, dass dem Vater gewidmet ist. Er hat Frank immer Helden als Vorbild gezeigt wie Winnetou und Han Solo.
Ich bin gespannt auf das Buch.

Weiter ging es zur Kochshow von Christian Henze, dessen neues Buch „So kocht man heute“ ich bereits rezensiert habe (hier zu finden) und das mir gut gefällt.
Henze zeigt wie flott man einen Lachs zubereiten kann, Kaiserschmarrn und einen Salat.
Man merkt, dass der Koch die Show aus dem Fernsehen gewohnt ist. Er gab Tipps wie man ohne grossen Aufwand kochen kann.
Eins hat mich ganz massiv gestört, und zwar, dass er mehrfach Dinge mit einem Löffel probiert hat und diesen Löffel zum Rühren verwendet hat. Das ist für mich ein NoGo.

Dann stand ein Interviewtermin an, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Ich habe bei dtv Dora Heldt getroffen.
Ich mag die Bücher von Dora Heldt, es sind Bücher zum Entspannen und auch die Krimis, die sie jetzt schreibt, sind herrlich.
Die Krimis habe ich bereits gelesen und rezensiert, „Böse Leute“ und „Wir sind die Guten„. In den Krimis verbindet die Autorin Syltfeeling und eine spannende Krimihandlung.

Mich interessierte wie Dora Heldt zum Schreiben kam. Nach der Tätigkeit als Buchhändlerin wurde sie Verlagsvertreterin, ein Saisongeschäft, in dem es anstrengende und auch langweiligere Phasen gibt. Um die weniger spannenden Phasen auszufüllen, fing Dora Heldt an zu schreiben.
Und wie kam zu den Krimis? wollte ich wissen. Eine solche Erklärung hätte ich nie vermutet, es liegt an Ihrer Arbeitsweise. Ein Literaturagent sagte Dora Heldt sie könne keinen Krimi schreiben, so wie sie arbeiten würde. Sie wollte das Gegenteuil beweisen, denn Krimi schreiben heisst ganz strukturiert zu arbeiten. Man muss immer den roten Faden sehen, darf nichts vergessen, muss dran bleiben. Das ist normalerweise nicht ihr Ding.
Toll, dass die Autorin dies bewiesen hat, ich finde die Krimis Klasse, bitte weitermachen.

Oft erschien es mir in Verfilmungen von Dora Heldt’s Büchern so als seien sie nicht ganz am Buch orientiert, darum kam mir die Frage, ob sie auf das Schreiben des Drehbuches Einfluß nimmt, was sie verneint. Die Erklärung dazu, man könne Drehbuch schreiben in Kursen erlernen, dazu fehlt die Zeit, etc. und da sie es nie gelernt hat, hält sich die Autorin ganz raus.

Oft schreibt sie auf Sylt. Mir war bei „Wir sind die Guten“ aufgefallen, dass ich das Gefühl hatte, Unterschiede zu merken zu manch anderm Buch und mehr „Inselfeeling“ zu verspüren, daher kam meine Frage danach.

Was mir sehr gut gefällt an Dora Heldt ist, dass für sie Autorin kein Beruf ist, sondern sie auch weiterhin teilweise in ihrem alten Beruf arbeitet und das Schreiben eher Berufung ist.
Ganz herzlichen Dank an Dora Heldt für dieses offene Gespräch. Die Autorin steht mit beiden Beinen im Leben und ist sehr sympathisch.

Im Anschluß bin ich zu einem Gespräch in der Reihe „Politik trifft Autor“ mit Hülya Özkan und Thorsten Schäfer-Gümbel gegangen.
Hülya Özkan schreibt die Krimis „Mord in Istanbul“ und hat zuletzt „In Erdogans Visier“ geschrieben das mir sehr gut gefällt.
Erschreckend finde ich wie weit man nun für Dreharbeiten für „Mord in Istanbul“ ausweichen muss. Zunächst wurde in Istanbul gedreht, dann aus Sichergründen in Izmir und da es in der Türkei zu unsicher ist, muss man nun nach Thailand ausweichen.
Ein sehr interessantes Gespräch über die Deutschtürken und Erdogans Einfluß, über Erdogans wirklichen und vermeintlichen Einfluß in Deutschland, wie kam es zu dem Wandel von Erdogan? Ist es ein Wandel oder war es von Anfang Berechnung? Es wurde durchaus kontrovers diskutiert.

Zu guter Letzt auf der Buchmesse habe ich mich Alexandra Schwarting zu einem Gespräch über ihre weiteren Projekte und die Arbeit im Selfpublishing-Bereich unterhalten. Es wird wohl dieses Jahr, wenn alles glatt läuft noch ein neues Buch geben und dann in 2018 Band 3 ihrer Serie.
Toi,toi,toi Alex, dass alles so läuft wie es geplant ist.

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Buchmesse Frankfurt 11.10.2017

Mittwoch 11.10.2017

Erst einmal stand mein üblicher Walk durch die Halle 3.0 an, zum Eingewöhnen.
In Ruhe an den Ständen vorbeischlendern, einen ersten Überblick verschaffen, in Büchern stöbern war angesagt.

Ein sehr nettes und informatives Gespräch hatte ich mit den Damen von TreTorri, Frau Schlötterer und Frau Jansen, u.A. habe ich einige Dinge über deren Chef Ralf Frenzel erfahren, seinen Werdegang, etc. Mir ist nun klar woher die Ausrichtung des Verlages in Richtung Wein und gutes Essen kommt.
Angefangen mit Lehre zum Koch, dann Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Ente vom Lehel unter Wodarz, Sommelier und dann über verschiedene Stationen, die immer mit der Liebe zum Kochen und zum Wein verbunden waren, hin zu seiner heutigen Berufung als Verleger bei TreTorri.

„Frenzels Weinschule“ wurde genau zur Buchmesse fertig. Die habe ich mir natürlich angeschaut. Ein herrliches Buch, tolle Fotos, Texte, die die Liebe zum Wein verspüren lassen.
Solide Beschreibungen wonach der jeweilige Jahrgang eines bestimmten Weines schmeckt. Nicht, wie es heute oft der Fall ist, Sprüche wie „schmeckt nach Wiese bei Sonnenaufgang“ und ähnliche, die ich zuletzt hörte, sondern solide Aromenbeschreibungen und tolle, ansprechende Fotos.

Bei Trödeln traf ich dann ungeplant auf Andreas Wagner, Krimiautor aus Leidenschaft und auch einer der Besitzer vom Weingut Wagner in Essenheim, deren Weine ich sehr schätze. Meine persönlichen Lieblinge sind Jean Riesling trocken und Emilie. Es ergab sich ein Gespräch über den neuen Krimi des Winzers und Autors.
Nun stand noch ein Termin in meinem Terminkalender, die Weinverkostung der Wagner-Weine am Nachmittag am emons-Stand.

Um 12:00 h hatte ich im Rahmen der Reihe „Autoren im Gespräch mit der SZ!“ ein Gespräch von Ulrich Wickert und Franziska Augstein (SZ) auf dem Plan zum Thema „Frankreich muss man lieben, ums es zu verstehen“

Der Titel des Gespräches ist der Titel des Buches von Ulrich Wickert, das im September erschienen ist.
Ulrich Wickert als grosser Frankreichkenner, er hat lange dort als Korrespondent gelebt und hat auch heute noch einen Wohnsitz dort, nahm Stellung zu Franzosen und ihrer Denkweise.
Was ist von Macron zu halten?
Warum ist auch heute noch teilweise das deutsch-französische Verhälrtnis zerrüttet? Wieso wird soviel demonstriert und gestreikt im Gastland der diesjährigen Buchmesse und vieles mehr.


Ein sehr informativer und mitreißender Talk, den ich erleben dürfte.

Es folgte ein Gespräch mit Edouard Louis auf der Bühne.

Um 13:00 h der nächste Termin, den ich im Plan hatte.
Gourmet-Talk mit dem Kritiker Jürgen Dollase, dem Verleger Ralf Frenzel und Ulrich Wickert, moderiert von Martin Maria Schwarz.


Die Herren diskutierten über den Unterschied der deutschen und der französischen Küche.
Die Produktkultur in Frankreich wird beleuchtet, der Stellenwert des Essens und der Gastronomie in beiden Ländern, die Wertschätzung der Gastronomie und des Essens generell in beiden Ländern.
So berichtete Ralf Frenzel, dass in Frankreich, den USA und Großbritannien die Köche Produkte in einer ganz anderen, viel besseren Qualität, bekommen als in Deutschland.
Spannend fand ich auch die Anmerkungen, dass z.B. Rotwein in Frankreich deshalb qualitativ oft besser ist als in Deutschland, da die Reben älter sind. Das war mir nicht bewusst.

Am Mittwoch stand dann noch ein Gespräch mit Gabriele Engelke, der Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Christian-Verlag, an. Danke Gabriele für den Einblick auf die kommenden Neuerscheinungen.

Und zu guter Letzt die Weinverkostung der leckeren Weine vom Weingut Wagner bei Andreas Wagner.

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Isabel Blumenthal: Mach’s in Frankfurt

„Mach’s in Frankfurt“ von Isabel Blumenthal ist eine andere Art des Reiseführers.
Laut Aufkleber auf dem Cover „Spiel mit Deiner Stadt“. Mir hätte das Cover schon zu denken geben müssen. Es erinnert mich an Bild aus Kinderhand.
Mittlerweile habe ich mal gesucht was der Verlag zu dieser Art des Reiseführers sagt und bin fündig geworden:
„Wer sich auf diesen Do-it-yourself-Cityguide einlässt, erlebt Frankfurt ganz neu und entdeckt vielleicht Ecken, die er zuvor nicht kannte. Oder man verliebt sich neu in alte Lieblingsplätze. Zum Beispiel in den Goetheplatz, auf dem man unter anderem zählen soll, wie viele Damen mit Pelzmantel und wie viele Starbucks Becher man sieht.“

Ja Do-i-yourself ist es wirklich. Die Autorin studiert Kunst und hat sich ausgetobt im Stadtführer mit jeder Menge Zeichnungen.
Sie fordert die Leser auf ihr auf Instagram zu folgen, dafür nimmt sie eine Seite in Anspruch. Man kann einen Bembel anmalen, etc. Das erinnert mich eher an ein Ausmalbuch für Kinder.

Nachdem ich das Buch von vorne hinten angeschaut habe, bin ich zwar um wenige Tipps weiter, aber auch um die Erkenntnis, dass dieser Cityguide, aus meiner Sicht, maximal für die Teeniegeneration geeignet ist.
Ich bin offensichtlich zu alt dafür.
Von einem Cityguide erwarte ich Informationen zur Stadt und kein Malbuch.

Von Marco Polo hätte ich etwas anderes erwartet. Die stehen sonst für qualitativ gute Reiseführer.

ISBN: 9783829735568
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Marco Polo Frankfurt

Marco Polo Frankfurt ist ein kompakter und informativer Stadtführer.

Was ich hilfreich finde, ist die Tatsache, dass die Marco Polos nun eine Touren-App haben, die zusätzliche Hilfe bietet, wie Karten, etc.
Der Online-Update-Service bietet zusätzlich zum Buch nicht nur Termine und Updates, sondern auch Änderungen von Öffnungszeiten, etc.
Auch dies herunterladbar oder als PDF zum Ausdrucken. Ein toller zusätzlicher Service.

Den Marco Polo Reiseführer Frankfurt hat Rita Henß geschrieben.
Sie ist Journalistin und Frankfurterin.

Im Einband geht es los mit den Marco Polo Highlights.

Unterteilt ist der neue Marco Polo Reiseführer in die Kapitel:
– Insider-Tipps
– Best Of
– Auftakt
– Im Trend
– Fakten, Menschen, News
– Sehenswertes mit den verschiedenen Ecken wie Sachsenhausen, Stadtmitte, Bahnhofsviertel, etc.
– Essen und Trinken
– Einkaufen
– Am Abend
– Übernachten
– Erlebnistouren
– Mit Kindern unterwegs
– Events, Feste & Mehr
– Links, Blogs, Apps & Co. – eine tolle Rubrik mit weiterführenden Tipps, auch super für die Vorbereitung.
– Praktische Hinweise
– City Atlas
– Bloss Nicht! – diese Seite kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, die Tipps sind wirklich gut.

Im Buch finden Sie, wie Sie sehen, so ziemlich alles was man für die Reisevorbereitung und vor Ort braucht.
Man hat alles zusammen Shoppingtipps, Restaurants, Übernachtungstipps jeder Preiskategorie, Natur, Stadtbesichtigungen, Kultur und vieles mehr.

Toll ist der separate Plan zum Mitnehmen. Man hat damit eine Karte des Grossraums Frankfurt, einen Innenstadtplan und eine Umgebungskarte.
Im Einband dann der ÖPNV-Plan.

Alles in allem muss ich sagen, ich schätze Marco Polo-Reiseführer sehr.
Der Relaunch dieser bekannten Reiseführer ist gelungen.
Toll ist auch das weiterhin kompakte Format, er passt in den Rucksack, aber auch in eine grössere Handtasche und auch in die Jackentasche.

Quelle: Mairdumont

ISBN : 9783829727587

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Marco Polo Frankfurt für Frankfurter 2017

„Frankfurt für Frankfurter 2017“ der Marco Polo Cityguide für Frankfurter und auch für alle Frankfurt-Besucher.
Die Autorinnen  Sandra Kathe, sie  ist Journalistin und lebt in Frankfurt und  Katharina Cichosch  eine in Frankfurt lebende Autorin.

Ich lebe in der Nähe von Frankfurt, bin beruflich viel in der Stadt. Diese Stadt, die mir anfangs wie ein Moloch vorkam und die viele schöne Ecken hat, habe ich so nach und nach erkundet.
Der Marco Polo Frankfurt für Frankfurter begleitet mich jedes Jahr aufs Neue.
Da immer neue Highlights dazu kommen, lohnt es sich immer die neueste Ausgabe zu haben.

Im Einband geht es los mit den besten Insider-Tipps. Originell finde ich, dass im Grüneburgpark das Ensemble der Dramatischen Bühne outdoor spielt.
Dies sind Tipps, die man im City Guide findet und die man sonst so leicht nicht entdeckt.

Danach geht es dann los, Frankfurt gilt es zu erkunden in verschiedenen Kapiteln:
– Stadtviertelübersicht
– Angesagt
– Frankfurt erleben
– Kunst & Kultur
– Essen & Trinken
– Einkaufen
– Spass für Kinder
– Wellness & Sport
– Ausgehen
– Landpartien
– Feste, Festivals & Events
– Cityatlas und Register runden das Ganze ab.

Egal ob man frühstücken will, einen Regentag im Museum verbringen möchte, einen Ausflug ins Umland oder einfach nach Herzenslust shoppen, alles ist möglich.
Oft kann man dies per ÖPNV machen, die Angaben und den Netzplan findet man auch im Buch.
Jedes Jahr markiere ich neue Tipps, die ich so nach und nach erkunde.

Viele Fotos lassen einen ersten Einblick zu und machen Lust darauf einen Tag oder einige Stunden Sightseeing einzulegen.

Von einer Sanddüne hin zum Park an der EZB, etc. man findet auch aussergewöhnliche Plätze und auch ruhige Orte.
Mit Hilfe der Pläne kann man sich gut orientieren.

Bei den Einkehrmöglichkeiten helfen die Kategorien etwas zu finden in einer Preiskategorie, die man sucht.

Ein rundum gelungener Führer für Frankfurt.

Dieses Jahr ist er eher peppig aufgemacht, aber er bietet nach wie vor für jede Alterskategorie Tipps.

Quelle: Mairdumont

Quelle: Mairdumont

ISBN: 9783829708906
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Dieter Aurass: Frankfurter Kaddisch

Dieter Aurass war lange Jahre als Polizist in verschiedenen Funktionen tätig.
Egal ob Personenschutz, Terrorismusbekämpfung, Spionageszene, ist ihm nichts fremd.
Kurz vor dem Eintritt in den „Unruhestand“ hat Aurass angefangen als Autor tätig zu werden.

„Frankfurter Kaddisch“ ist ein Krimi, der in Frankfurt spielt. Das Buch profitiert vom enormen Erfahrungsschatz des ehemals als Polizisten tätigen Autors Dieter Aurass.

Frankfurt ist der Schauplatz für 3 Selbstmorde. Jedes Mal sind die Toten ältere Menschen und dazu auch noch Juden.
Ein Zusammenhang zwischen Selbstmorden, gibt es das?
Da es teils mysteriöse Suizide sind, ermittelt die Polizei.

Was liegt näher als Gregor Mandelbaum, er ist jüdischer Abstammung, ermitteln zu lassen.
Das Team von Gregor besteht aus vielen unterschiedlichen, teils skurrilen Typen, die ihm das Leben nicht immer leicht machen.
Jutta Beltermann, genannt Mutti, Dieter Alsmann, ein altgedienter Hauptkommissar, Klaus Braake, ein Nerd, und die erst 22-jährige Jenny bilden zusammen mit Gregor Mandelbaum eine Mordkommission.

Mandelbaum stammt aus der Familie, der das alt eingesessene Frankfurter Bankhaus Mandelbaum gehört. Er ist jung, hochbegabt, ist Autist und nicht immer einfach zu handhaben.
Sein Sozialverhalten gibt Anlass auf Abstand zu bleiben, sowohl für sein Team wie auch für seinen Chef Lohmeyer. Beliebt ist Gregor nicht.

Gregor Mandelbaum muss für die Ermittlungen mit Dr.Sonja Savoyen von der Rechtsmedizin zusammenarbeiten.
Auch dies gestaltet sich zunächst nicht einfach.

Aufgewachsen sind Gregor und seine Schwester in der Villa ihres Onkels Jakob. Erzogen wurden sie vom Butler Jonathan, der für die Geschwister Vaterersatz ist.

Dieter Aurass hat es verstanden einen Krimi zu schreiben, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist.
Das Buch ist nicht nur aufgrund der Todesfälle spannend, nein es spielt auch das Leben der Juden in Frankfurt hinein.
Sowohl historische Gegebenheiten, als auch aktuelle Verquickungen spielen eine Rolle. Gregor sieht auch seine Lebensgeschichte im Laufe des Buches von einer anderen Seite.

Als Leser kann man auch eintauchen in die Welt eines hochbegabten Autisten, dessen Leben nicht immer einfach ist.
Die Charaktere und Orte lässt der Autor so lebendig werden, dass man das Gefühl bekommt als Beobachter bei der Geschichte dabei zu sein.
Ein sehr lesenswerter Krimi, ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Quelle: Gmeiner

Quelle: Gmeiner

ISBN: 9783839219591
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