Julia Zohren : Einfach nachhaltig leben

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Nachhaltig leben ist Trend und macht Sinn.
Julia Zohren ist Bloggerin, eins ihrer Themen ist Nachhaltigkeit.

Im Buch hat sie 90 Herausforderungen in Form von Challenges zusammengefasst.
Unterteilt sind die Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit in mehrere Kategorien:
– Haushalt
– Kosmetik
– Wohnen
– Ernährung
– Garten
– Mobilität
– Reisen
– Mode
– Arbeit
– Soziales.
Dazu findet man Do-it-yourself Tipps, wie Mandelmilch, Gemüsebrühe, Himbeersirup, Pesto und Universalreiniger.

Im letzten Kapitel hat die Autorin Dinge aufgeführt, die aus ihrer Sicht wichtig sind zum Thema.

Die Anregungen bei den Herausforderungen finde ich zum grossen teil sehr hilfreich.
Mir persönlich bringt es nichts, nun dazu etwas ins Buch zu schreiben was ich erreicht habe.
Aber da tickt jeder anders.

Mein Fazit: Im Buch findet man viele Ideen und Denkanstösse zum Thema Nachhaltigkeit. Manche Tipps finde ich persönlich weniger gut.
Mir persönlich hätte es in reiner Buchform besser gefallen, ich mag solche Listen in denen ich eintrage was ich geschafft habe, nicht.
Wer sich aber mit dem Thema bislang kaum oder gar nicht auseinander gesetzt hat, ist hier richtig. Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters.
Ich bin nicht in den Jahren der Wegwerf-Gesellschaft groß geworden.

ISBN: 978-3960936527

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Lucia Nirmala Schmidt : Das HandHeilbuch

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Lucia Nirmala Schmidt hat „Das Handheilbuch“ geschrieben.
Die Autorin ist Yogalehrerin und Atemtherapeutin.
Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass Hände sehr weh tuen können.

Ist die Ursache ist an der Hand zu finden? Das ist die Frage, die über allem schwebt.
Im Buch beschreibt die Autorin wo überall die Ursachen für Handschmerzen liegen können.
Den Zusammenhang mit Schulter und Nacken kenne ich selber nur zu gut.

Oft sind es auch nicht die Gelenke, die schmerzhaft sind, sondern die Ursache liegt in den Faszien.

Die Autorin erklärt im Buch den Aufbau der Hand, was sind Faszien und was sind ihre Aufgaben? was sind Triggerpunkte? und viele andere Grundlagen.
Systematisch baut sie das Wissen tzum Thema auf im Buch.

Ihre These ist, dass es in diesem Bereich ärztlicherseits viele Fehldiagnosen gibt.

Es folgt ein grosser Praxisteil mit Übungen, die gut erklärt sind und meist gut nachgemacht werden können.
Unter Anderem soll ein permanentes Üben zu schmerzfreien Händen führen.
Ebenso kommt die Rolle der Ernährung dazu, auch Bäder und Massagen helfen den Schmerz zu lindern oder zu beseitigen.

Gut verständliche Texte und aussagekräftige Texte verdeutlichen was die Autorin meint.
Aus meiner Sicht ein empfehlenswertes Buch.

ISBN: 978-3426658550

Quelle : Droemer Knaur

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Denis Dubesset : Wie finde ich meinen fotografischen Stil?

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„Wie finde ich meinen fotografischen Stil? Mit Inspiration und Methode zum eigenen Ausdruck“ so nennt Denis Dubesset sein Buch.
Da man am eigenen fotografischen Stil immer etwas verändern und verbessern kann, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Dubesset erklärt zunächst einmal wie er den eigenen fotografischen Stil definiert.
Auf dem Weg zum eigenen Stil empfiehlt er, sich viele Fotoausstellungen anzuschauen, sich mit mehreren bekannten Fotografen und deren Stil auseinanderzusetzen und davon zu lernen.

Um den eigenen unverwechselbaren Stil zu finden, braucht man oft lange Zeit.
Der Autor liefert eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Weg dahin.
Er verdeutlicht uns Leser wie „Der Dokumentarist“, „Der Provokateur“, „Der Humorist“ und „Der kontemplative Beobachter“ vorgehen.
Anhand der Bilder dazu versteht man was er meint.

Im 2.Teil des Buches geht es um die Entwicklung des eigenen Stils. Hier erfährt man wie man z.B. im Stil Saul Leiter, etc. fotografieren kann.
Zum Abschluß des Buches findet man Stilübungen in Form von Projekten.

Das Buch hat mir viele Anregungen geliefert.
Was mir nicht so sehr gefällt ist, dass der Autor eher darauf abhebt den Stil eines bekannten Fotografen zu kopieren. Ich hätte mir mehr Ideen gewünscht dazu, wie ich meinen eigenen Stil finden und verbessern kann.

ISBN: 978-3864907364

Quelle : dpunkt-Verlag

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Ursula Neubauer / Dr.med.Tobias Conrad : Schau gut auf dich

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Die Autoren Ursula Neubauer und Dr.med.Tobias Conrad haben mit „Schau gut auf dich – Wie Dich Selbstfürsorge gesund und stark macht“ ein Buch geschrieben, das ihr Programm „Happy Ethik“ vorstellt.
Mag.Ursula Neubauer hat Germanistik und Psychologie studiert und arbeitet als Coach und Trainerin zum Thema Selbstmanagement.
Ihr Podcast zum Thema ist zu finden unter „Schau auf dich“.

Dr.med.Tobias Conrad ist Meditationstrainer, Mediziner und  Hypnosetherapeut.

Das „Credo“ der Autoren ist, das jeder es verdient hat, ein „gesundes, glückliches Leben in Fülle und voller Leichtigkeit“ zu führen.
Wer kann das von sich sagen? Die wenigsten sicherlich.
Man denkt zuerst an seine Liebsten, den Job, etc. und man selber bleibt auf der Strecke, oft geht das auch zu Lasten der Gesundheit.

Die Autoren haben das Programm „Happy Ethik“ entwickelt.
Happy Tun, Happy Sagen und Happy Denken sollen dazu führen, dass man zu innerer Stärke und damit auch zu physischer Stärke kommt.
Man muss zum Experten des eigenen Lebens werden.

Ein Beispiel zu Happy Tun ist wir sollten etwas für unsere Gesundheit tuen, anstatt nur vor dem Fernseher hängen, einfach mal rausgehen, die Natur geniessen.
Herausfinden was einem Freude macht, ist wichtig.

Wenn man nicht an sich selbst und den eigenen Körper denkt, steigt das Risiko für Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, man wird infektanfälliger, etc..

Man sollte darüber nachdenken ob man am richtigen Arbeitsplatz ist.
Im Buch lernt mit sich selbst zu reden.
Ich brauche eine Stoptaste für mich, man sollte Sitzungen des inneren Parlaments durchführen..Sie wissen nicht was gemeint ist? Das ging mir auch so bevor ich das Buch gelesen habe.

Die Autoren schreiben gut verständlich und sehr strukturiert.
Ich kann nicht zu allen Gedanken der Autoren ja sagen, aber ich habe viele Denkanstösse bekommen und werde nach und nach einige Dinge im Alltag ändern.

Mein Fazit: das Buch ist gut verständlich geschrieben. Die Autoren bringen uns ihre Gedanken, ihr Programm, anschaulich nahe.
Aus meiner Sicht ist dies ein gutes Buch, wenn man mehr Ruhe ins eigene Leben bringenmöchte  in dieser oft unruhigen Zeit.

ISBN: 978-3990601266

Quelle : Goldegg

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Holger H.Schweizer : Das neue große Heimwerkerbuch

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Holger H.Schweizer, der Autor von „Das neue große Heimwerkerbuch – Techniken, Geräte-Materialien 2.Auflage“ war 20 Jahre bei BOSCH im Bereich der Elektrowerkzeuge tätig.
Das erklärt, aus meiner Sicht, warum man im Buch nur Elektrowerkzeuge dieser Firma findet.
Ich hätte es bevorzugt, wenn man dies auch kenntlich gemacht hätte -zumindest im Vorwort-, dass es um Geräte dieser Firma geht, so wirkt das Buch, wenn man nicht nachgeschaut hat  vor dem Lesen, wer der Autor ist, als sei es ein Buch von Bosch.

Das Buch ist sehr umfangreich und man hat ein Nachschlagewerk für viele Bereiche des Heimwerkens:
– Basics – was man wissen muss! – z.B. Akku oder Steckdose?, Messtechnik für Heimwerker, was muss in die Werkzeugkiste
– Werkstoffe – Holz und Holztypen, Kunststoffe, Korrosion, Metalle….
– Heimwerkerpraxis – von Bohren, Sägen oder Fräsen? über Kettensägen bis zu Scheren erstreckt sich das Spektrum.
Anhand der Beispiele sieht man schon wie viel verschiedene Themen der Autor im Buch untergebracht hat.

Im Heimwerkerbuch werden alle Themen sehr ausführlich behandelt.
Ich möchte es am Beispiel sägen verdeutlichen: Wie säge ich und was womit? Welche Arten von Sägen gibt es? Arbeitssicherheit beim Sägen mit der Stichsäge, etc., Sägeblätter, immer Tipps dabei, welches Sägeblatt wofür,wie arbeitet man präzise, usw.

Zu allen Themen im Handwerkerbuch findet man ausführliche Beschreibungen. An der Art der Beschreibungen mit Zeichnungen und Tabellen merkt man, dass ein Ingenieur das Buch geschrieben hat.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch sehr gut geeignet ist für alle, die eine gewisse Sicherheit durch das Fachwissen des Autors haben möchten bevor sie ein Elektrowerkzeug kaufen möchten.
Ebenso ist es geeignet, wenn man Elektrowerkzeuge hat und nicht weiß ob man deren Potenzial komplett ausschöpft.

Wer wissen will, wie er etwas macht, z.B. wie man eine Leiste an die Wand bekommt, einen Wasserhahn repariert, etc., der ist hier falsch.

ISBN: 978-3800112999

Quelle: Ulmer-Verlag

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Michael Gaszynski : Altas der Weltwunder

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Der „Atlas der Weltwunder“ bringt uns Lesern „50 spektakuläre Bauwerke, Orte, Naturräume und Erlebniswelten“ nahe.

Der Atlas ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Nordamerika
– Südamerika
– Europa
– Afrika
– Asien
– Australien
– Weltall

Zu Beginn des Buches findet man eine Karte, in der die Weltwunder unterteilt in die Kategorien: Architektur, Kultur, Geschichte und Technologie, eingezeichnet sind.
Die Kategorien haben verschiedene Farben, so kann man entweder nach einer Region schauen oder nach einer Kategorie.
Die Namen der Weltwunder stehen immer dabei.

Ich nehme mal Europa als Beispiel.
Hier findet man den Arc de Triomphe genauso wie das Kolosseum, das Guggenheim Museum in Bilbao und Stonehenge.

Bei den einzelnen Kontinenten findet man dann zu jedem Weltwunder 2 grossartige Seiten mit tollen Grafiken und sehr informativen Texten.
Egal ob es um Petra, das Sydney Opera House, die ISS oder welches Weltwunder auch immer geht, es ist dem Autor gelungen in kurzen und informativen Texten uns Lesern das Wichtigste zu präsentieren.

ISBN: 978-3440167687

Quelle : Kosmos-Verlag

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Henry Firth & Ian Theasby : BOSH! einfach vegan leben

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BOSH! kannte ich gar nicht als ich dieses Buch entdeckt habe.
Vegan lebe ich auch nicht, aber vegane Gerichte gibt es durchaus.

Angesprochen hat mich das Cover des Buches. “ BOSH! Einfach vegan leben – Wie man die Welt rettet und sich dabei grossartig fühlt“ prangt dick auf dem Cover.
Und dazu jede Menge Piktogramme, die auf den ersten Blick wild zusammengewürfelt erscheinen: Avocado neben Kamm, Lippenstift, Schuh, Recyclingzeichen, Burger, Eishörnchen, usw. wie passt das zusammen??

Fragezeichen im Kopf, die auf Antwort warteten.
Wer oder was ist BOSH!?

Zu Beginn des Buches stellen sich die Autoren vor.
Henry Firth war „an meinem Tiefpunkt“ Chef eines millionenschweren Unternehmens. Und er war unglücklich.
Es folgte eine Reise nach Japan, der Wendepunkt im Leben. Henry begann zu meditieren, Sport zu treiben , an seine Gesundheit zu denken und er wollte sich für den Klimaschutz engagieren.
Er wurde Veganer mit Hilfe eines Freundes, sie arbeiteten und wohnten zusammen.
Ian Theasby und er haben mit der Hilfe mehrerer Freunde den Video-Kanal BOSH.TV gestartet.

Ian Theasby, der Freund von Henry hat auch Fleisch gegessen, es hat ihm geschmeckt. Die Familien haben gefragt warum sie nun vegan leben.
Antworten auf diese Fragen liefert das Buch, das Ian seiner Mutter widmet.

Was mir gefällt ist, dass bereits im Vorwort steht „In diesem Buch steckt keine Propaganda. Es soll dir keine Gehirnwäsche verpassen…“
Viele Autoren, die zum Thema schreiben, sind besessen davon uns Lesern ihre Meinung aufzuzwingen. Das ist in diesem Buch nicht so.

Im Buch wird darauf aufmerksam gemacht warum veganes Leben wichtig ist, vom Umweltgedanken, Klimawandel, Gesundheit, usw.
Man findet Zitate wie das von Sir David Attenborough „Die Wissenschaft sagt: Wenn wir innerhalb des nächsten Jahrzehnts nicht radikal umsteuern, könnten wir erleben, wie die Natur irreversibel Schaden nimmt und unsere Gesellschaften zerfallen.“
Zu Beginn des Buches bekommt man viele Informationen weshalb es wichtig ist das Leben umzukrempeln und vegan zu leben.

Von heute auf morgen schaffen das die wenigsten Menschen, deshalb gibt es im Buch jede Menge Tipps, die man ja durchaus nach und nach in den Alltag implementieren kann.
Es gibt sicher viele Menschen wie ich, die, zumindest noch nicht, ganz auf Fleisch und Fisch verzichten wollen.
Auch kleine Schritt helfen einem selber und der Umwelt.

Den Autoren ist gelungen ein Buch zu schreiben, das gut verständlich Fakten liefert, die man anhand der Quellenangaben überprüfen kann, das Denkanstösse liefert und vor allem, was ich sehr schätze, nicht dogmatisch nur veganes Leben einfordert, sondern  wachrütteln will.

Aus meiner Sicht kann man so viel mehr erreichen als mit den Büchern in denen die Autoren jeden verdammen, der auch mal Fleisch ist.
Mir gefallen die Einkaufstipps besonders gut und auch Seiten wie „Definiere Deine Motive“, denn wenn ich die nicht kenne, wird es sowieso nichts.

Im Buch gibt es auch Denkanstösse über das Thema Ernährung hinaus, wie Leitungswasser trinken, Make-Up und Co., Putzmittel und vieles mehr.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich oft nachdenklich gemacht an was ich nicht gedacht habe bislang.

ISBN-13: 978-3960937722

Quelle : EMF-Verlag

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Gerhard Zallinger : Die Macht in Dir

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Der Autor des Buches „Die Macht in Dir – Wie der Körper sich selbst heilt“ ist Gerhard Zallinger.
Zallinger ist Sportwissenschaftler. Er betreut Leichtathleten und Fußballer, u.A. das Österreichische Nationalteam.

Vom Buch hatte ich mir konkrete Ansätze versprochen, Übungen, etc.
Das habe ich nicht erhalten, zumindest keine neuen, die über das hinaus, was man mit gesundem Menschenverstand schon macht.
Dass der Körper Selbstheilungskräfte aktivieren kann ist wohl mittlerweile Allgemeinwissen.

Der Autor nennt sein Training „vegetatives Training“. Wie das genau abläuft erfährt man nur zwischen den Zeilen.

Körper und Psyche sind eins, die Psyche kann den Körper beeinflussen – was ist daran neu?
Im Buch findet man Fallschilderungen von Patienten, die Zallinger behandelt hat.

Tipps wie man selber vorgehen soll, Fehlanzeige.

Ich mache es kurz:
Das Buch ist eine in Buchform herausgegebene Werbung des Autors.
Er schildert nur wobei er Patienten geholfen aber nicht konkret wie.
Mir hat das Lesen des Buches nichts gebracht. „Alter Wein in neuen Schläuchen“ könnte man sagen.

ISBN: 978-3711002440

Quelle : Ecowin

 

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Maike Jarsetz : Lightroom Classic

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Maike Jarsetz hat mit „Lightroom Classic – Schritt für Schritt zu perfekten Fotos“ ein tolles Buch zum Thema geschrieben.
Schon mal vorweg, das Buch ist, aus meiner Sicht, auch für Lightroom – Einsteiger sehr gut geeignet.

Ich arbeite schon lange mit Lightroom Classic. Das Abo lehne ich ab, darum bin ich froh, dass es Lightroom 6 noch gibt.
Da man immer so seine üblichen Schritte macht, das Programm, in der Alltagsroutine, gar nicht voll ausnutzt, habe ich mir das Buch von Maike Jarsetz vorgenommen.
Und das ist gut so.

Schon gleich zu Beginn, nämlich beim Importieren, kann ich mir die Sache mit der Bildbearbeitung und vor allem mit den Routinen einfacher machen.
Viele Dinge, die ich erst mühsam zum Schluß beim Export mache, baue ich jetzt gleich zu Beginn ein, z.B. Metadaten und Copyright. So kann ich es nicht vergessen.

Maike Jarsetz hat das Buch in 100 Workshops aufgeteilt, die aufeinander aufbauen.
Mir gefällt sehr gut, dass die ganzen Tastaturkürzel, die ich nur zum Teil verinnerlicht habe, systematisch aufgeteilt im Buch vorhanden sind, das geht schon aus S.27 los.
Für Lightroom – Einsteiger ist ab S.28 unter „Allgemeine Bedienelemente“ das ganze Rüstzeug für die Arbeit mit der Oberfläche des Programm zu sehen und auch beschrieben.

Das Buch ist aufgeteilt in mehrere aufeinander aufbauenden Kapiteln:
– Leinen los! – eine erste Einführung in die Lightroom Classic
– Richtig importieren – importieren vom Rechner bis hin zum Workflow im Studio und alles zum Lightroom-Katalog
– Bibliothek und Metadaten – vom Verschlagworten über Gesichtserkennung hin zur Bildauswahl, Sortierung und Co.
– Die Basisentwicklung
– Entwicklungsworkflow
– Motivgerecht entwickeln
– Vorgaben und Looks
– Mobiler Workflow mit Lightroom Classic
– Mit Lightroom auf Reisen
– Fotobücher erstellen
– Diashow-Präsentation
– Fotos drucken
– Fotos online präsentieren
– Bilder austauschen und exportieren.

Alleine dieser Überblick über die Kapitel zeigt ja schon wie groß der Funktionsumfang des Programms ist.

Die Autorin beschreibt sehr detailliert was an welcher Stelle im Programm zu machen ist, meist mit Bildern und/oder Screenshots.
Schritt-für-Schritt kann man sich in die Thematik einarbeiten. Vor allem schreibt Maike allgemeinverständlich.

Jeder hat eine andere Art zu arbeiten. Wenn sie nicht sicher sind, ob das Buch richtig ist, kann ich Ihnen nur empfehlen, es so zu machen, wie ich es bei Büchern aus dem Rheinwerk-Verlag mache.
Auf der Verlagsseite nach dem Buch suchen, auf der Seite des Buches finden Sie eine Leseprobe, damit können Sie schon beurteilen, ob Ihnen die Art der Autorin liegt, wie sie schreibt. Sie finden auch das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen, etc. Mir hilft das immer sehr für den ersten Überblick.

ISBN: 978-3836271264

Quelle : Rheinwerk-Verlag

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Michael Tsokos: Schwimmen Tote oben?

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Michael Tsokos räumt in „Schwimmen Tote oben?“ mit Irrtümern im Bereich der Rechtsmedizin auf.
Prof.Tsokos ist Gerichtsmediziner an der Charité.
Er wird oft als Experte hinzugezogen, wenn es sich um Katastrophen, wie bei den Tsunami-Opfern und ihrer Identifizierung, handelt.

Sein Buch „Sind Tote immer leichenblass?“, das Vorgängerbuch, hat mich sehr angesprochen. Darum musste ich das neue Buch lesen.
Prof.Tsokos räumt mit weiteren Irrtümern aus dem Bereich der Rechtsmedizin auf.
Auch erfährt man etwas über die Arbeit eines Rechtsmediziners, was ich sehr interessant finde.
So sind etwa 1/4 aller gerichtlichen Obduktionen Suizide, 5 % ärztliche Kunstfehler, 45 % natürliche Todefälle und ca. 20 % tödliche Unfälle, in Berlin zumindest.

Ein Rechtsmediziner hilft dabei aufzuklären, ob ein Toter, der von der S-Bahn überfahren wurde, Suizid begangen hat oder es ein Unfall war.
Sicherheitsobduktionen dienen dazu einen nicht natürlichen Tod auszuschließen.

Auch erfährt man im Buch viel über den Alltag eines Rechtsmediziners. Es ist nicht so, wie es oft im Krimi ist, dass ein festes Team aus Kriminalbeamten und Rechtsmediziner besteht. Das ist Fiktion.
Man lernt den Arbeitsalltag des Autors kennen zu dem auch viel Schreibtischarbeit gehört, Teilnahme an Gerichtsverhandlungen als Sachverständiger, etc.
Dieser erste Teil des Buches ist sehr interessant.

Es folgen dann Beispiele zu oft falschen Behauptungen, Dingen, die im Krimi falsch dargestellt werden aus Sicht des Autors.
Diese sind teils interessant, teils wenig ansprechend.
Hier bringt der Autor so einige Beispiele, die wirklich schon bekannt sind oder fast selbsterklärend.
Leider finde ich diesen Teil nur teilweise interessant.

Mein Fazit: Das Buch ist gut, aber nicht sehr gut, da es durchaus Teile gibt, die langweilig sind, wenig Neues bieten.
Ich hätte vom Autor ein spannenderes Buch erwartet.

ISBN: 978-3426277645

Quelle Droemer

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