Holger H.Schweizer : Das neue große Heimwerkerbuch

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Holger H.Schweizer, der Autor von „Das neue große Heimwerkerbuch – Techniken, Geräte-Materialien 2.Auflage“ war 20 Jahre bei BOSCH im Bereich der Elektrowerkzeuge tätig.
Das erklärt, aus meiner Sicht, warum man im Buch nur Elektrowerkzeuge dieser Firma findet.
Ich hätte es bevorzugt, wenn man dies auch kenntlich gemacht hätte -zumindest im Vorwort-, dass es um Geräte dieser Firma geht, so wirkt das Buch, wenn man nicht nachgeschaut hat  vor dem Lesen, wer der Autor ist, als sei es ein Buch von Bosch.

Das Buch ist sehr umfangreich und man hat ein Nachschlagewerk für viele Bereiche des Heimwerkens:
– Basics – was man wissen muss! – z.B. Akku oder Steckdose?, Messtechnik für Heimwerker, was muss in die Werkzeugkiste
– Werkstoffe – Holz und Holztypen, Kunststoffe, Korrosion, Metalle….
– Heimwerkerpraxis – von Bohren, Sägen oder Fräsen? über Kettensägen bis zu Scheren erstreckt sich das Spektrum.
Anhand der Beispiele sieht man schon wie viel verschiedene Themen der Autor im Buch untergebracht hat.

Im Heimwerkerbuch werden alle Themen sehr ausführlich behandelt.
Ich möchte es am Beispiel sägen verdeutlichen: Wie säge ich und was womit? Welche Arten von Sägen gibt es? Arbeitssicherheit beim Sägen mit der Stichsäge, etc., Sägeblätter, immer Tipps dabei, welches Sägeblatt wofür,wie arbeitet man präzise, usw.

Zu allen Themen im Handwerkerbuch findet man ausführliche Beschreibungen. An der Art der Beschreibungen mit Zeichnungen und Tabellen merkt man, dass ein Ingenieur das Buch geschrieben hat.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch sehr gut geeignet ist für alle, die eine gewisse Sicherheit durch das Fachwissen des Autors haben möchten bevor sie ein Elektrowerkzeug kaufen möchten.
Ebenso ist es geeignet, wenn man Elektrowerkzeuge hat und nicht weiß ob man deren Potenzial komplett ausschöpft.

Wer wissen will, wie er etwas macht, z.B. wie man eine Leiste an die Wand bekommt, einen Wasserhahn repariert, etc., der ist hier falsch.

ISBN: 978-3800112999

Quelle: Ulmer-Verlag

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Michael Gaszynski : Altas der Weltwunder

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Der „Atlas der Weltwunder“ bringt uns Lesern „50 spektakuläre Bauwerke, Orte, Naturräume und Erlebniswelten“ nahe.

Der Atlas ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Nordamerika
– Südamerika
– Europa
– Afrika
– Asien
– Australien
– Weltall

Zu Beginn des Buches findet man eine Karte, in der die Weltwunder unterteilt in die Kategorien: Architektur, Kultur, Geschichte und Technologie, eingezeichnet sind.
Die Kategorien haben verschiedene Farben, so kann man entweder nach einer Region schauen oder nach einer Kategorie.
Die Namen der Weltwunder stehen immer dabei.

Ich nehme mal Europa als Beispiel.
Hier findet man den Arc de Triomphe genauso wie das Kolosseum, das Guggenheim Museum in Bilbao und Stonehenge.

Bei den einzelnen Kontinenten findet man dann zu jedem Weltwunder 2 grossartige Seiten mit tollen Grafiken und sehr informativen Texten.
Egal ob es um Petra, das Sydney Opera House, die ISS oder welches Weltwunder auch immer geht, es ist dem Autor gelungen in kurzen und informativen Texten uns Lesern das Wichtigste zu präsentieren.

ISBN: 978-3440167687

Quelle : Kosmos-Verlag

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Henry Firth & Ian Theasby : BOSH! einfach vegan leben

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BOSH! kannte ich gar nicht als ich dieses Buch entdeckt habe.
Vegan lebe ich auch nicht, aber vegane Gerichte gibt es durchaus.

Angesprochen hat mich das Cover des Buches. “ BOSH! Einfach vegan leben – Wie man die Welt rettet und sich dabei grossartig fühlt“ prangt dick auf dem Cover.
Und dazu jede Menge Piktogramme, die auf den ersten Blick wild zusammengewürfelt erscheinen: Avocado neben Kamm, Lippenstift, Schuh, Recyclingzeichen, Burger, Eishörnchen, usw. wie passt das zusammen??

Fragezeichen im Kopf, die auf Antwort warteten.
Wer oder was ist BOSH!?

Zu Beginn des Buches stellen sich die Autoren vor.
Henry Firth war „an meinem Tiefpunkt“ Chef eines millionenschweren Unternehmens. Und er war unglücklich.
Es folgte eine Reise nach Japan, der Wendepunkt im Leben. Henry begann zu meditieren, Sport zu treiben , an seine Gesundheit zu denken und er wollte sich für den Klimaschutz engagieren.
Er wurde Veganer mit Hilfe eines Freundes, sie arbeiteten und wohnten zusammen.
Ian Theasby und er haben mit der Hilfe mehrerer Freunde den Video-Kanal BOSH.TV gestartet.

Ian Theasby, der Freund von Henry hat auch Fleisch gegessen, es hat ihm geschmeckt. Die Familien haben gefragt warum sie nun vegan leben.
Antworten auf diese Fragen liefert das Buch, das Ian seiner Mutter widmet.

Was mir gefällt ist, dass bereits im Vorwort steht „In diesem Buch steckt keine Propaganda. Es soll dir keine Gehirnwäsche verpassen…“
Viele Autoren, die zum Thema schreiben, sind besessen davon uns Lesern ihre Meinung aufzuzwingen. Das ist in diesem Buch nicht so.

Im Buch wird darauf aufmerksam gemacht warum veganes Leben wichtig ist, vom Umweltgedanken, Klimawandel, Gesundheit, usw.
Man findet Zitate wie das von Sir David Attenborough „Die Wissenschaft sagt: Wenn wir innerhalb des nächsten Jahrzehnts nicht radikal umsteuern, könnten wir erleben, wie die Natur irreversibel Schaden nimmt und unsere Gesellschaften zerfallen.“
Zu Beginn des Buches bekommt man viele Informationen weshalb es wichtig ist das Leben umzukrempeln und vegan zu leben.

Von heute auf morgen schaffen das die wenigsten Menschen, deshalb gibt es im Buch jede Menge Tipps, die man ja durchaus nach und nach in den Alltag implementieren kann.
Es gibt sicher viele Menschen wie ich, die, zumindest noch nicht, ganz auf Fleisch und Fisch verzichten wollen.
Auch kleine Schritt helfen einem selber und der Umwelt.

Den Autoren ist gelungen ein Buch zu schreiben, das gut verständlich Fakten liefert, die man anhand der Quellenangaben überprüfen kann, das Denkanstösse liefert und vor allem, was ich sehr schätze, nicht dogmatisch nur veganes Leben einfordert, sondern  wachrütteln will.

Aus meiner Sicht kann man so viel mehr erreichen als mit den Büchern in denen die Autoren jeden verdammen, der auch mal Fleisch ist.
Mir gefallen die Einkaufstipps besonders gut und auch Seiten wie „Definiere Deine Motive“, denn wenn ich die nicht kenne, wird es sowieso nichts.

Im Buch gibt es auch Denkanstösse über das Thema Ernährung hinaus, wie Leitungswasser trinken, Make-Up und Co., Putzmittel und vieles mehr.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und mich oft nachdenklich gemacht an was ich nicht gedacht habe bislang.

ISBN-13: 978-3960937722

Quelle : EMF-Verlag

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Gerhard Zallinger : Die Macht in Dir

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Der Autor des Buches „Die Macht in Dir – Wie der Körper sich selbst heilt“ ist Gerhard Zallinger.
Zallinger ist Sportwissenschaftler. Er betreut Leichtathleten und Fußballer, u.A. das Österreichische Nationalteam.

Vom Buch hatte ich mir konkrete Ansätze versprochen, Übungen, etc.
Das habe ich nicht erhalten, zumindest keine neuen, die über das hinaus, was man mit gesundem Menschenverstand schon macht.
Dass der Körper Selbstheilungskräfte aktivieren kann ist wohl mittlerweile Allgemeinwissen.

Der Autor nennt sein Training „vegetatives Training“. Wie das genau abläuft erfährt man nur zwischen den Zeilen.

Körper und Psyche sind eins, die Psyche kann den Körper beeinflussen – was ist daran neu?
Im Buch findet man Fallschilderungen von Patienten, die Zallinger behandelt hat.

Tipps wie man selber vorgehen soll, Fehlanzeige.

Ich mache es kurz:
Das Buch ist eine in Buchform herausgegebene Werbung des Autors.
Er schildert nur wobei er Patienten geholfen aber nicht konkret wie.
Mir hat das Lesen des Buches nichts gebracht. „Alter Wein in neuen Schläuchen“ könnte man sagen.

ISBN: 978-3711002440

Quelle : Ecowin

 

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Maike Jarsetz : Lightroom Classic

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Maike Jarsetz hat mit „Lightroom Classic – Schritt für Schritt zu perfekten Fotos“ ein tolles Buch zum Thema geschrieben.
Schon mal vorweg, das Buch ist, aus meiner Sicht, auch für Lightroom – Einsteiger sehr gut geeignet.

Ich arbeite schon lange mit Lightroom Classic. Das Abo lehne ich ab, darum bin ich froh, dass es Lightroom 6 noch gibt.
Da man immer so seine üblichen Schritte macht, das Programm, in der Alltagsroutine, gar nicht voll ausnutzt, habe ich mir das Buch von Maike Jarsetz vorgenommen.
Und das ist gut so.

Schon gleich zu Beginn, nämlich beim Importieren, kann ich mir die Sache mit der Bildbearbeitung und vor allem mit den Routinen einfacher machen.
Viele Dinge, die ich erst mühsam zum Schluß beim Export mache, baue ich jetzt gleich zu Beginn ein, z.B. Metadaten und Copyright. So kann ich es nicht vergessen.

Maike Jarsetz hat das Buch in 100 Workshops aufgeteilt, die aufeinander aufbauen.
Mir gefällt sehr gut, dass die ganzen Tastaturkürzel, die ich nur zum Teil verinnerlicht habe, systematisch aufgeteilt im Buch vorhanden sind, das geht schon aus S.27 los.
Für Lightroom – Einsteiger ist ab S.28 unter „Allgemeine Bedienelemente“ das ganze Rüstzeug für die Arbeit mit der Oberfläche des Programm zu sehen und auch beschrieben.

Das Buch ist aufgeteilt in mehrere aufeinander aufbauenden Kapiteln:
– Leinen los! – eine erste Einführung in die Lightroom Classic
– Richtig importieren – importieren vom Rechner bis hin zum Workflow im Studio und alles zum Lightroom-Katalog
– Bibliothek und Metadaten – vom Verschlagworten über Gesichtserkennung hin zur Bildauswahl, Sortierung und Co.
– Die Basisentwicklung
– Entwicklungsworkflow
– Motivgerecht entwickeln
– Vorgaben und Looks
– Mobiler Workflow mit Lightroom Classic
– Mit Lightroom auf Reisen
– Fotobücher erstellen
– Diashow-Präsentation
– Fotos drucken
– Fotos online präsentieren
– Bilder austauschen und exportieren.

Alleine dieser Überblick über die Kapitel zeigt ja schon wie groß der Funktionsumfang des Programms ist.

Die Autorin beschreibt sehr detailliert was an welcher Stelle im Programm zu machen ist, meist mit Bildern und/oder Screenshots.
Schritt-für-Schritt kann man sich in die Thematik einarbeiten. Vor allem schreibt Maike allgemeinverständlich.

Jeder hat eine andere Art zu arbeiten. Wenn sie nicht sicher sind, ob das Buch richtig ist, kann ich Ihnen nur empfehlen, es so zu machen, wie ich es bei Büchern aus dem Rheinwerk-Verlag mache.
Auf der Verlagsseite nach dem Buch suchen, auf der Seite des Buches finden Sie eine Leseprobe, damit können Sie schon beurteilen, ob Ihnen die Art der Autorin liegt, wie sie schreibt. Sie finden auch das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Themen, etc. Mir hilft das immer sehr für den ersten Überblick.

ISBN: 978-3836271264

Quelle : Rheinwerk-Verlag

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Michael Tsokos: Schwimmen Tote oben?

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Michael Tsokos räumt in „Schwimmen Tote oben?“ mit Irrtümern im Bereich der Rechtsmedizin auf.
Prof.Tsokos ist Gerichtsmediziner an der Charité.
Er wird oft als Experte hinzugezogen, wenn es sich um Katastrophen, wie bei den Tsunami-Opfern und ihrer Identifizierung, handelt.

Sein Buch „Sind Tote immer leichenblass?“, das Vorgängerbuch, hat mich sehr angesprochen. Darum musste ich das neue Buch lesen.
Prof.Tsokos räumt mit weiteren Irrtümern aus dem Bereich der Rechtsmedizin auf.
Auch erfährt man etwas über die Arbeit eines Rechtsmediziners, was ich sehr interessant finde.
So sind etwa 1/4 aller gerichtlichen Obduktionen Suizide, 5 % ärztliche Kunstfehler, 45 % natürliche Todefälle und ca. 20 % tödliche Unfälle, in Berlin zumindest.

Ein Rechtsmediziner hilft dabei aufzuklären, ob ein Toter, der von der S-Bahn überfahren wurde, Suizid begangen hat oder es ein Unfall war.
Sicherheitsobduktionen dienen dazu einen nicht natürlichen Tod auszuschließen.

Auch erfährt man im Buch viel über den Alltag eines Rechtsmediziners. Es ist nicht so, wie es oft im Krimi ist, dass ein festes Team aus Kriminalbeamten und Rechtsmediziner besteht. Das ist Fiktion.
Man lernt den Arbeitsalltag des Autors kennen zu dem auch viel Schreibtischarbeit gehört, Teilnahme an Gerichtsverhandlungen als Sachverständiger, etc.
Dieser erste Teil des Buches ist sehr interessant.

Es folgen dann Beispiele zu oft falschen Behauptungen, Dingen, die im Krimi falsch dargestellt werden aus Sicht des Autors.
Diese sind teils interessant, teils wenig ansprechend.
Hier bringt der Autor so einige Beispiele, die wirklich schon bekannt sind oder fast selbsterklärend.
Leider finde ich diesen Teil nur teilweise interessant.

Mein Fazit: Das Buch ist gut, aber nicht sehr gut, da es durchaus Teile gibt, die langweilig sind, wenig Neues bieten.
Ich hätte vom Autor ein spannenderes Buch erwartet.

ISBN: 978-3426277645

Quelle Droemer

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Chris Naylor : Go wild

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Chris Naylor hat „Go wild – Dein Outdoor – Abenteuer wartet überall“ verfasst.
Er will uns Lesern die Natur nahebringen.

Man ist zu oft in der Stadt unterwegs, in einem stressigen Alltag gefangen. Darüber vergessen viele die Schönheit und die Vielfalt der Natur.
Die will der Autor den Lesern nahe bringen.

Einfach mal raus.

Das Buch beginnt mit einem Zitat von Edward Abbey „Wildnis ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für den menschlichen Geist“.
Wer die Natur liebt weiß was er damit meint und wie Recht er hat. Alleine ein Waldspaziergang „pustet“ den Kopf frei.

Im Buch bekommt man jede Menge Tipps zum Thema Campen in der Natur, Lagerfeuer machen, Klettern im Fels aber auch Surfen, etc.
Ich finde es toll, dass der Autor dabei auch daran denkt darauf hinzuweisen, dass man keinen Müll liegen lassen soll, etc.

Man findet auch Rezepte im Buch, die man unterwegs nachmachen kann.
Eine Anleitung zur Sternenbeobachtung findet man ebenso wie Waldbaden und Co.

Der Autor hat das Thema Outdoor in mehrere Kapitel unterteilt:
– Einleitung
– Die freie Natur
– Wälder und Waldgebiete
– Berge und Hänge
– Meere und Küsten
– Seen und Flüsse
– Hoch- und Tiefebenen.

Es schliesst mit dem Fazit „Die Erde hat ihre eigene Melodie, für die, die hinhören“ (Zitat)

Im Buch findet man auch jede Menge stimmungsvolle Fotos.
Es ist gut gemacht und auch als Geschenk geeignet.

ISBN: 978-3734316555

Quelle. Bruckmann

 

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Hans-Joachim Noack : Die Weizsäckers

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„Die Weizsäckers – eine deutsche Familie“ heißt das Buch von Hans-Joachim Noack.
Der Autor hat die Familiengeschichte der Weizsäckers lange Jahre verfolgt. Er ist Journalist und kannte Richard von Weizsäcker und Carl Friedrich von Weizsäcker persönlich.
Die Familiengeschichte der Weizsäckers ist schon lange mit der deutschen Geschichte verbunden.

Ernst Heinrich von Weizsäcker war Spitzendiplomat bei Hitler und wurde 1949 als Kriegsverbrecher verurteilt.
Ein unrühmlicher Teil der Geschichte der von Weizsäckers. Er hat den Juden-Deportationen zugestimmt.

Richard von Weizsäcker war Jurist, er war zeitweise Geschäftsführer bei Boehringer Ingelheim, dann regierender Bürgermeister von Berlin und zuletzt Bundespräsident.
Sein Großvater Karl Hugo war Regierungschef des letzten baden-württembergischen Königs, der ihn in den erblichen Adelsstand versetzte.
Richards Bruder Carl Friedrich von Weizsäcker, der mit Journalisten nicht viel zu tuen haben will, hat seit 1970 am Max-Planck-Institut in Starnberg gearbeitet.
Er war Physiker und Philosoph.
Lange hat er geleugnet, dass er auch am Bau von Atombomben beteiligt war in frühen Jahren. Später war er bekannt als Friedensforscher.

Die Familie besteht aus 14 Zweigen.
Welch hierarchische Strukturen es in der Familie gab, wer mit wem verquickt war, wer zu der Familie gehört, u.A. auch Viktor von Weizsäcker, ein bekannter Neurologe und viele mehr, das erfährt man im Buch.
Die Geschichte der einzelnen Personen, die in der Öffentlichkeit standen, den Zusammenhalt der Familie und ihren Einfluß auf das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland, hat der Autor sehr detailreich und auch sehr spanndend beschrieben.
Gerade Richard und Carl Friedrich von Weizsäcker, denen der häufiger persönlich begegnet ist, lernt man als Leser näher kennen.

Ein, aus meiner Sicht, hervorragendes Porträt einer grossen deutschen Familie, die viel Einfluß in der Politik und im gesellschaftlichen Leben Deutschlands hatte und hat.

ISBN: 978-3827500793

Quelle : Randomhouse

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Patricia Staniek : Status

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Patricia Staniek ist es wieder einmal gelungen ein fesselndes Sachbuch zu schreiben.
Sachbuch und fesselnd schließt sich auch häufiger mal aus.
Nicht so bei diesem Buch. 2 Abende habe ich gebraucht, um es komplett zu lesen.

Es beginnt mit einem Vorwort das mich beeindruckt hat.
„Einige erhalten ihren Status mit der Geburt, andere erhalten ihn durch Heirat und wieder andere müssen ihn sich hart erarbeiten.“ schreibt Sandra Soravia-Lepuschitz darin.
Kategorie 1 und 2 ist nicht mit Arbeit verbunden, Kategorie 3 schon.

Und auf dem Weg zum Status, den man sich erarbeiten muss, hilft die Autorin des Buches.
Aber das Buch leistet noch viel mehr oder vielmehr die Autorin.

Patricia Staniek arbeitet seit 20 Jahren mit Menschen.
Sie beginnt das Thema Status, das zum Alltag gehört, bei sich selber.
Man lernt im Buch das Büro der Autorin kennen, kann sich bildhaft vorstellen wie ihr Chef-Büro ist, in dem sie residiert.
Ein Büro das abgesehen vom roten Lederstuhl auch einem Mann gehören könnte.

Man muss sich seines eigenen Status bewusst werden, ihn ermitteln und dann entscheiden ob einem Status wichtig ist, ob man inneren und/oder äußeren Status hat, Hoch- oder Tiefstatus, wo stehe ich selber?, wie werde ich wahrgenommen?, usw.

Status ist keine statische Sache, Status kann ich verändern, dessen muss man sich bewusst werden und dann kann man daran arbeiten.

Anhand vieler Beispiele aus der Welt der Promis, ihrer Arbeitswelt und ihrer Erfahrungen, führt uns Patricia Staniek durch das Thema.
Man lernt zu erkennen was den Status ausmacht, wo man selber steht, wie man ihn beeinflussen kann und vieles mehr.

Dabei lernt man auch Donald Trump näher kennen und die Einschätzung der Autorin, dass er keine Selbstwahrnehmung hat, er ist für sie der „Terminator der Eleganz“.
Ich denke dieses Zitat zeigt schon was einen als Leser/in erwartet im Buch.

Es ist der Autorin gelungen das Thema Status, das man durchaus ganz trocken und theoretisch abarbeiten kann, sehr anschaulich darzustellen.
Man erfährt wie man am eigenen Status arbeiten kann, wie man Eigen- und Fremdbild abgleichen kann und wie man den Status anderer Menschen erkennt.

Ich bin begeistert vom Buch, habe ganz viele Tipps bekommen, die ich, die täglich beruflich mit Menschen zu tuen habe, nutzen kann in Bezug auf mich selber.

Wie ich mit dem Thema Status umgehen kann und wie mir die Beobachtung der Gegenüber in Bezug auf das Thema Status helfen kann.

Ein Buch das ich nur empfehlen kann.

ISBN: 978-3990601297

Quelle : Goldegg-Verlag

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Hoffmann : Bildgestaltung

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Simone und Rainer Hoffmann haben das Buch „Bildgestaltung – Der große Fotokurs“ verfasst.

Schon mal vorweg, das Buch ist sehr gut geeignet auch für Anfänger im Bereich der Fotografie, da es gut verständlich geschrieben ist und bei den Grundlagen der Bildgestaltung beginnt.
Kapitel ist 1 ist für die Ungeduldigen und die Anfänger besonders gut geeignet. Hier findet man auf die Schnelle alle Grundlagen.

Wer fotografiert oder damit anfangen will, muss sich mit dem Thema Bildgestaltung auseinandersetzen, wenn man mehr will alles Allerweltsfotos.

Zur Bildgestaltung gehört viel Hintergrundwissen, Technik, etc.
Folgerichtig haben die Autoren das Buch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel unterteilt:
– In sieben Schritten zum besseren Bild – die Grundlagen und das Kapitel für Ungeduldige
– Technik – Kamera, Objektiv, Belichtungszeit bis Focus Stacking
– Das Motiv an sich – mein Favorit darin „Visualisierung – das geistige Auge trainieren“ mit tollen Anregungen
– Licht – von Lichtfarbe über Weißabgleich hin zu Gegenlicht und Co.
– Farbe – incl. Schwarzweißkonvertierung
– Rahmen – Panorama, Bildausschnitt, Format…
– Grundelemente – vom Entfernen der Sensorflecken über die verschiedenen geometrischen Formen hin zu Mustern
– Perspektive und Raum – Nah und Fern, Perspektive, Korrektur stürzender Linien…
– Bildkomposition
– Reflexion – Serien fotografieren, Stil, emotionale Wirkung
– Bilder präsentieren – von Internet bis Bild an der Wand.

Ich fotografiere schon lange und doch gibt es viele Denkanstösse und Anregungen im Buch. Mal was anders machen als gewohnt, aus einer anderen Perspektive betrachten, neu ausprobieren, dazu animiert das Buch.

Im Buch sind Bildanalysen enthalten, die dazu animieren einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Die Praxisteile sind auch super.
Aus meiner Sicht ein ganz tolles Buch zum Thema Bildgestaltung für Anfänger von dem auch Fortgeschrittene sehr profitieren.

Ein Tipp: falls Sie nicht sicher sind, ob Ihnen die Art der Autoren liegt, auf der Seite des Rheinwerk-Verlages die Seite zum Buch suchen.
Dort finden Sie das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.
So mache ich es immer bei Büchern aus diesem Verlag.

ISBN 978-3842106383

Quelle.Rheinwerk-Verlag

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