Sabine Hauke : Wälder – Wanderungen für die Seele Nordrhein-Westfalen

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“ Wälder : Wanderungen für die Seele – Nordrhein-Westfalen “ heißt das neue Buch von Sabine Hauke.
Sabine Hauke lebt schon lange am Niederrhein und begleitet dort auch Touren als Niederrhein-Guide.

Dieser Führer widmet sich nun dem Thema Wälder in NRW in der Reihe „Wanderungen für die Seele“.

Die Wanderungen sind unterteilt in verschiedene Kategorien:
– Ausszeittouren – die Naturerlebnisse und mehr bieten
– Panoramatouren
– Verwöhntouren – mit schönen Einkehrmöglichkeiten und regionalen Produkten
– Entschleunigungstouren-  auf denen man Orte der Ruhe findet
– Erfrischungstouren – an Seen, Bächen und Flüssen entlang.

Das Gebiet, dass das Buch umfasst mit den Touren, erstreckt sich von der 7-Quellen-Tour im Staatsforst Klever Reichswald im Westen bis zum Kaleidoskopweg in Driburg im Osten und vom „hockenden Weib“ in den Dörenther Klippen im Norden bis zur Tour „vom Honigberg zur Urfttalsperre“ im Süden.

Im vorderen inneren Einband findet man eine Karte in der alle Touren mit ihren Kennziffern eingezeichnet sind. Dies hilft bei der räumlichen Orientierung und auch z.B. beim Planen eines Urlaubs in der Gegend mit Tagestouren.
Unten auf der Karte findet man die Website auf der man die GPS-Daten zu den Touren downloaden kann.

Im Inhaltsverzeichnis kann man anhand der Farbe und der Piktogramme bei jeder Tour sehen zu welcher Kategorie diese gehört.
Man findet dabei auch die Angaben zu Gesamtlänge der Tour, Höhenmeter und zeitlichem Aufwand. So kann jede(r) Wanderfreund/-in sich die Tour aussuchen, die man sich zutraut.

Die Touren sind meist sehr detailliert beschrieben, man findet ergänzende Bemerkungen, wie z.B. bei der Tour, die ich kenne und exemplarisch heranziehe, die Auszeittour 3 in Birgelen, der Hinweis auf das Haus Wildenrath. Der Weg führt vorbei an der Pilgerkapelle, dem Kreuzweg zum Birgeler Pützchen , etc.
Am Ende jeder Beschreibung ist eine Karte, in der die, im Text erwähnten Punkte, eingezeichnet sind und dazu eine Seite mit Informationen.
Die besteJahreszZeit für die Tour steht dabei, Hinweise zur Beschaffenheit der Wege, Parkmöglichkeiten und ÖPNV, Einkehrmöglichkeit oder Rucksackverpflegung und die Dinge, die man entdecken kann bei den entsprechenden Nummern.
Für den von mir als Grundlage ausgewählten Weg kann ich den Hinweis zur Trittsicherheit nur bestätigen. Vor allem, wenn es feucht ist, muss man dort oft sehr aufpassen.
Aber der Weg ist herrlich.

Ich kann nun, da ich die nicht alle Wege kenne, leider nicht für alle Touren beurteilen, ob die Wegbeschreibung richtig ist.

Auf alle Fälle kann ich den Wanderführer empfehlen, wenn man neben der reinen Bewegung bei der Wanderung auch gerne Orte zur Entspannung entdecken möchte.

ISBN 978-3-7700-2117-8

Quelle : Droste-Verlag

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Annette Kanis : Grüne Glücksorte in Düsseldorf

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Ich schätze die Bücher aus der Reihe “ Glücksorte “ sehr. Grüne Glücksorte habe ich neu entdeckt.
Na klar musste ich „Grüne Glücksorte in Düsseldorf“ haben.
Düsseldorf ist ja nicht weit entfernt von meiner Heimatstadt.

Ganz schnell sieht man auf der Glückskarte im hinteren, inneren Einband, dass man den Begriff Düsseldorf ergänzen kann um die Umgebung.
Diese Karte erleichtert die Tourenplanung.
Einige grüne Glücksorte kenne ich gut, andere konnte ich neu entdecken.

Den Barfußpfad in Neuss gilt es zu entdecken, die Lichtbänke im Hofgarten, den Klinikpark in der Kaiserswerther Diakonie, Schloß Dyck ebenso wie den Japanischen Garten im Nordpark.
Alleine diese Beispiele zeigen schon, dass für jede(n) Leser(in) etwas dabei ist.

Egal ob man nur entspannen will, eine Radtour ansteht, eine Wanderung, joggen, etwas besichtigen und dabei Natur genießen, im Freibad schwimmen, im Strankorb sitzen..im Buch findet man etwas in Düsseldorf oder dem Umfeld.
Es gibt Glücksorte, die man jederzeit erkunden kann, aber auch welche, wie Schloss Eller, die man nur zu bestimmten Zeiten anschauen kann. Das steht aber bei jedem Glücksort dabei.

Die Autorin hat jeden Glücksort detailliert beschrieben, teilweise mit geschichtlichem Hintergrund, wie z.B. bei der Kaiserpfalz.
Man erfährt, wenn es Führungen gibt, die Anschrift, Webseite und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Nur aussuchen wohin Sie möchten, müssen sie selber.

Aus meiner Sicht ist dies ein gelungener Führer, der mal einen anderen Aspekt der „Glücksorte“, nämlich den Bezug zur Natur, zum Thema hat.

ISBN: 978-3770021635

Quelle : Droste – Verlag

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Werle / Weidhaas : Glücksorte im Rheingau

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Ich liebe den Rheingau. Ob die „Glücksorte im Rheingau“, das neue Buch von Tanja Werle und Martin Weidhaas, mir wohl neue Orte zeigen kann??
Es kann und ich merke, dass ich länger nicht auf der anderen Rheinseite war auf der ich auch lange gewohnt habe.

Die „Glücksorte..“- Reihe liebe ich. Es ist eine andere Art von Reisebegleiter.
Die Bücher sind nicht nur für Touristen geschrieben, auch Einheimische und Menschen, die die Gegend kennen, können neue Dinge entdecken.

Die Autorin Tanja Werle hat ihre persönlichen Rheingauer Glücksorte beschrieben, das Besondere was den Glücksort ausmacht.
Dazu findet man zur weiteren Tourenplanung, die Anschrift, meist die Telefonnummer, Webadresse und wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt.
Martin Weidhaas hat als Fotograf das jeweilige Foto beigesteuert.

Das Buch beginnt mit dem Inhaltsverzeichnis, in dem man schon mal die 80 Glücksorte entdecken kann.
Im hinteren inneren Einband findet man eine Karte, in der die Glücksorte mit den jeweiligen Nummern finden kann. Das ist sehr hilfreich, um z.B.eine Tagestour zu planen.

Die Glücksorte der Autorin erstrecken sich vom Spektrum her über ein Freibad in Eltville, etwas für die ganze Familie, zu einem Laden in Eltville, der einem Flohmarkt ähnelt, die Rubenthäler Höhe, auf der das „Rheingauer Weinmahl“ veranstaltet wird, die u.A. Hochzeitslocation das Daubhäuschen in Hochheim, Kloster Eberbach – mein persönliches Highlight im Rheingau – wo man einkehren kann, besichtigen kann, wandern, usw., Wandermöglichkeiten in der Flörsheimer Schweiz und vieles mehr.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist der Autorin gelungen in ihren Texten das Flair, das Besondere jedes Glückortes einzufangen.
Die meist schönen Fotos, machen auch Lust in den Rheingau zu fahren.
Ein empfehlenswerter Führer für den Rheingau.

ISBN: 978-3770021345

Quelle: Droste-Verlag

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Busch / Schumann : 99 x Niederrhein

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Am Niederrhein bin ich geboren, ich liebe ihn.
Keine Frage, das neue Buch „99 x Niederrhein wie sie ihn noch nicht kennen“ von Roland Busch und Jürgen Mohr-Schumann musste ich haben.

Es ist nicht nur ein Buch für Niederrheiner, wie der Titel vermuten lassen könnte, nein, es ist eher ein guter Reiseführer, um den Niederrhein zu erkunden.
Im vorderen inneren Einband geht es gleich los mit einer Karte, in der man die Nummern der Tipps findet. Anhand der Karte kann man sich Touren zusammenstellen.
Im Reiseführer sind Orte von Brüggen im Westen bis Gahlen im Osten und von Posterholt im Süden bis Emmerich im Norden zu finden.

Unterteilt haben die Autoren die Orte in mehrere Kapitel was die geographische Orientierung erleichtert
– Grafschaft Moers
– Wesel und Umgebung
– Klever Land
– Gelderland
– Kreis Viersen
– Mönchengladbach
– Krefeld
– Nachbarschaft.

Egal ob man die Grubenlampe auf der Halde Rheinpreußen besuchen möchte, sich an Hanns Dieter Hüsch erinnern will, wundervolle Gärten oder Parks, z.B. in Kloster Kamp, Museum Insel Hombroich, besuchen möchte – hier fehlt Schloß Wichrath in Mönchengladbach-, Museen aufsuchen möchte oder auf Alpakas treffen möchte, man findet etwas passendes im Buch.
Vom Terrazoo über Pfalzdorf (Auswandererdorf), den Walbecker Spargel, eine Paddeltour oder mit dem Patschel über den Hariksee, es ist für jeden etwas dabei.

Leider habe ich einen Fehler gefunden, möglicherweise bedingt durch einen Wechsel des Pächters nach dem Schreiben des Buches, im „Palace St.George“ Wolfgang Eickes ist nicht mehr im Restaurant tätig.

Man findet zu den aufgeführten Zielen schöne Fotos, die einen ersten Eindruck vermitteln und auch die Adresse, wenn vorhanden die URL für weiterführende Informationen und teils noch Tipps.
Aus meiner ein guter Reiseführer, Niederrheiner, die ihre Heimat kennen, bekommen Tipps aber eher keine Geheimtipps.

ISBN: 978-3734314315

Quelle : Bruckmann

 

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Christina Weise : Glücksorte in Brüssel

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Die Autorin von „Glücksorte in Brüssel“ Christina Weise ist Journalistin und ist häufiger in Brüssel.
Sie hat die Stadt als Touristin entdeckt und führt uns in dem Buch zu ihren Glücksorten.

Brüssel hat viele Seiten, das habe ich im Buch entdecken können. Wenn man in die Stadt fährt, entdeckt man ja zunächst viele graue Gebäude.
Das Buch macht Lust darauf zu entdecken was Brüssel noch so zu bieten hat.

In der „Glückskarte“ im hinteren Einband kann man sich einen Überblick verschaffen wo man Glücksorte findet. Diese sind mit den Zahlen darin eingezeichnet und man kann sich Touren zusammenstellen.

Die Autorin hat abseits der Touristenhighlights, die teilweise auch im Buch sind, ganz viel unterschiedliche Glücksorte gefunden.
Das Buch beginnt mit einem Café zum Frühstücken, praktisch, wenn man einen Tagesausflug nach Brüssel macht und sich erst einmal nach der Anreise stärken möchte. Aber dieser Glücksort hat einen Vorteil, dort ist den ganzen Tag Frühstückszeit.

Wir erfahren im Buch wo wir antike Drucke, etc. finden, Waffelburger essen können, lernen Museen kennen, aber auch einen Second-Hand-Laden, in dem man nach Gewicht zahlt. Erholen kann man sich im Park, den Cafés, usw. die man im Buch findet.
Toll finde ich die Kunst an den Metrostationen, der Park Bois de la Cambre lädt zur Erholung ein, Papageien findet man in Brüssel aber auch Schokokünstler, da wäre ich auf alle Fälle.

Es ist der Autorin ein toller Mix gelungen. Im Buch kann der Kunstinteressierte genauso Tipps finden, wie der Besucher der sich durch die Stadt treiben lassen möchte und nur Brüssel kennenlernen möchte. Auch ein Tag in der Natur ist möglich mit Hilfe der Glücksorte.

Zu jedem Glücksort findet man eine Anschrift, meist eine Informationsquelle im WWW und die ÖPNV-Anbindung.

Mal wieder ein gelungener Stadtführer aus der Reihe meiner Lieblingsreiseführer.

ISBN: 978-3770021802

Quelle : Droste-verlag

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Manecke / Anders : 111 Orte in Mönchengladbach die man gesehen haben muss

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„111 Orte in Mönchengladbach die man gesehen haben muss“ so heißt der neue „Stadtführer“ für Touristen, Zugezogene und auch Gladbacher.

Die Autorinnen sind Garnet Manecke, Journalistin und Texterin, und Vera Anders, Texterin.
Die beiden Damen zeichnen auch verantwortlich für die Fotos im Buch.

Da ich in Mönchengladbach aufgewachsen bin, lange dort gelebt habe und immer wieder in der Heimat bin, kenne ich die Stadt, oder soll ich sagen, die Städte, sehr gut.
Mönchengladbach wie es heute ist, besteht aus Mönchengladbach, Rheydt, einst selbstständige Städte, und vielen Dörfern, die nun alle die Stadt Mönchengladbach bilden.
Die Stadt hat 2 Telefonworwahlen, 2 Hauptbahnhöfe, eine Straße heisst in Gladbach anders als im Rheydter Teil… All das erfährt man im Buch.

Nicht zu Unrecht steht im Vorwort „Es lohnt sich Mönchengladbach zu erkunden!“

Die Stadt hat eine alte Geschichte, es begann mit den Mönchen, die sich am Gladbach, besser am Abteiberg, ansiedelten was den Namen erklärt.
Und natürlich findet man den Abteiberg samt Museum, St.Vith, usw.im Buch.
Aber auch die neuen Gebäude der Stadt wie das Minto kann man im Buch entdecken.

Wussten Sie, dass Hubertus Joseph Pilates in Mönchengladbach geboren wurde?
Sie können im Buch nachlesen wo sein Geburtshaus war und erfahren etwas über ihn.

Was mir nicht bekannt war bisher, ist die Tatsache, dass es ein archäologisches Museum in Mennrath gibt.

Sie interessieren sich auch für die Natur, dann ab in den Bunten Garten, den Beller Park, in den Volksgarten, den Zoppenbroicher Park, usw.
Was mir sehr gut gefällt ist, dass es immer Tipps am Rande gibt, wie z.B., dass man den Spaziergang im Bunten Garten mit einem Besuch von St.Barbara am Franziskaner-Kloster verbinden kann.

Hat Ihre Heimatstadt eine „blaue Route“ ? Kennen Sie nicht, lesen Sie nach was es ist.
Man findet im Buch auch die Brandts-Kapelle, in der auch „Edi“ Erlemann begraben ist. Wer Edi war erfahren Sie auch im Buch.

Die Auswahl der 111 Orte ist sehr vielfältig, so findet man auch ein Gräberfeld für die Zwangsarbeiter mit einer Skulptur, die Georg Ettl entworfen hat.
Diese wurde auch zum Gedenken an Deserteure gestiftet von Prof. Heinz Döhmen. Beide waren eng befreundet und mich hat die Geschichte wie es zu der Stiftungkam, die Heinz Döhmen mir erzählt hat, sehr beeindruckt. Schön auch die Skulptur im Buch zu finden.

Trabrennen, Pferdestammbuch, Borussia, Hugo Junkers und die JU52 und vieles mehr fehlen natürlich nicht. Und Gruby lernen Sie auch kennen.

Es ist der Autorin gelungen ein kurzweiliges Buch zu Mönchengladbach zu schreiben, das die vielen Facetten der Stadt zeigt.
Auch ich habe neue Dinge entdeckt, die mir nicht bekannt oder nicht bewusst waren.

Das Buch ist geeignet, um eine Städtereise nach MG zu machen, aber auch, um als Neubürger die Stadt in ihrer Vielfalt kennenzulernen und für alle, die länger dort wohnen, finden sich auch noch neue Plätze. Es ist liebevoll gemacht mit passenden Fotos.

ISBN 9783740806064

Quelle : emons Verlag

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100 Highlights Wildes Europa

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„100 Highlights Wildes Europa“ ist ein neuer Führer durch Europas Nationalpark und Naturparadiese.

Die Autoren sind:
Jörg Berghoff, er ist Winzermeister. Er reist gerne und ist auch, gerade in diesem Bereich, als Autor tätig.
Herbert Taschler, er liebt Reisen auf die italienische Halbinsel, sein Schwerpunkt ist dabei die Wein- und Gastronomieszene. Er ist freier Autor und Sommelier.
Klio Verigou, sie ist oft auf Kreta, der Heimat ihres Vaters. Sie arbeitet als Reisejournalistin und ihr Standort ist Aachen, wenn sie nicht gerade auf Kreta ist.

Der Reiseführer ist regional aufgeteilt in verschiedene Kapitel:
– Europas Mitte führt uns Leser u.A. ans Wattenmeer, in die Hohe Tatra, den Bayerischen Wald, zum Hoge Kempen in Belgien, usw.
– Europas Süden lässt uns den Naturpark Nordvogesen – Pfälzerwald entdecken, die Cevenne, den Port-Cros (hat mich sehr beeindruckt), die Gorges du Verdon, usw.
– Europas Westen und Norden führen uns Leser nach Jütland, Exmoor,die wundervollen Highlands, die Shetland-Inseln, um einige Beispiele zu nennen
– Europas Osten und Südosten laden ein zur Erkundung von Santorin, der Samaria-Schlucht, dem Donaudelta, den Karpaten, der Wolga und vielem mehr.

Es ist den Autoren und Fotografen gelungen uns Leser mit auf Reise zu nehmen, auf eine Reise zu „Appetithäppchen“ der wirklich möglichen Reise in wundervolle Ecken von Europa.

Man findet auch Hotelvorschläge, konkrete Tourentipps, Einkehrmöglichkeiten, viele weiterführende Informationen, die es ermöglichen einen Urlaub zu planen.
Es ist für jeden etwas dabei, für den Tierliebhaber genauso wie für den, der auf die Berge will, für Ruhesuchende und auch für Leser, die schnell nur mal ein Erholungswochenende einlegen wollen.

Die meisten Fotos sind stimmungsvoll und excellent fotografiert. Leider sind auch einzelne, was ich von Bruckmann nicht kenne, dabei, die nicht ganz scharf sind.
Aber es sind nur einzelne, auf S.35 bei den Blumen ist dies schade, dass der Fokus auf der falschen Blüte sitzt und S.37 das Foto ist auch nicht ganz gelungen.

Mein Fazit: ein toller Reiseführer zu den Natur-Highlights in Europas.

ISBN: 978-3734313189

Quelle: Bruckmann

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Mystische Pfade Deutschland

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„Mystische Pfade Deutschland“ ist ein ungewöhnlicher Wanderführer.

Mehrere Autoren haben die Touren zusammengestellt, detailliert und mit Karten versehen, beschrieben. Fotos machen Lust darauf gleich loszuwandern.

Beteiligt waren:
Antje Bayer ist 1973 in Halle/Saale geboren und aufgewachsen. Sie lebt seit 2006 im Taunus im Frankfurter Umfeld und kennt sich dort gut aus.
Tassilo Wengel, geboren 1943 in Zwickau, Ausbildung zum Diplom-Gartenbau-Ingenieur. Seine Lieblingsziele sind die Gebirgsregionen.
Daphna Zieschang, Biologin und Nationalparkführerin in der Sächsischen Schweiz und hat in der Ecke viele Tipps parat.
Anita Morandell Meißner ist Diplom-Geografin und Nationalparkführerin im Bereich des Elbsandsteingebirges.
Annette und Lars Freudenthal sind für den Schwarzwald zuständig.
Frank Eberhart mag Reise- und Bergthemen.
Michael Kleemann und seine Frau Margit sind begeisterte Bergwanderer. Er ist als Bergführer tätig.
Die Diplom-Grafikerin Anne Christine Martin und derDiplom-Journalisten Stefan Feldhoff sind im Harz unterwegs.

Man sieht schon an der Aufzählung der vielen Autoren, dass diese die Touren, die im Buch zu finden sind, und die Gegenden gut kennen. Jeder konnte etwas Vertrautes beitragen.

Der Untertitel des Wanderführers ist „99 Wanderungen auf den Spuren von Sagen und Traditionen“.
Ganz Deutschland ist nicht vertreten.
Man findet die Touren mit Zahlen versehen in Karten im vorderen und hinteren Einband, was bei der Planung die geographische Orientierung erleichert.
Die Kapitel zeigen schon welche Ecken Deutschlands man erwandern kann:
– Harz
– Elbsandsteingebirge
– Fränkische Schweiz
– Bayerischer Wald
– Bayerische Hausberge
– Allgäu
– Schwarzwald
– Rhein
– Eifel.

Jede Tour ist gut verständlich und nachvollziehbar beschrieben. Dazu findet man Fotos, die einen ersten Eindruck ermöglichen, eine Karte mit der eingezeichneten Tour und immer eine farblich hinterlegten Kasten mit : Tourencharakter, Länge, Zeitdauer, Höhenunterschieden, Ausgangs- und Endpunkt, Einkehr und teilweise Übernachtungsmöglichkeit, ÖPNV-Anbindung, grobe PKW-Fahrbeschreibung und welche Karte man zu Rate ziehen kann.
Im Text, der viel über die Gegend verrät, findet man rote Punkte mit Zahlen, die man in der Karte wiederfindet.
Dazu gibt es am Ende des Buches noch den Tourenfinder, der alle Touren beinhaltet mit Zeit, Länge, Höhenunterschied, Einkehrmöglichkeit, ÖPNV, Eignung im Winter, geeignet für Kinder, Sehenswürdigkeit auf der Tour, sonnig, schattig und Bademöglichhkeit. So kann jeder aussuchen welche Tour richtig ist.

Aus meiner Sicht ist der Wanderführer sehr gelungen.
Jeder findet eine Gegend, in der er wandern möchte und dort auch ganz unterschiedliche Touren. Nebenbei erfährt man etwas über die Gegend.
Man kann auch durchaus mehrere Touren in einem Urlaub machen, es liegen immer einige in erreichbarer Nähe.

Meine Empfehlung für alle, die gerne wandern und in Deutschland Urlaub machen.

ISBN: 978-3734316616

Quelle Verlagshaus

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Stephan Petersen : Glücksorte im Elsass

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„Glücksorte im Elsass“ ist das neue Buch aus einer meiner Lieblingsreihen im Reisebuchbereich, den „Glücksorten“.
Der Autor Stephan Petersen lebt schon lange im Elsass und liebt seine Wahlheimat.

Im Buch führt er uns in viele Ecken des Elsass und die Glücksorte sind auch ganz unterschiedlich. Es ist für jeden etwas dabei.
Egal ob man in ein Museumsdorf möchte, etwas Kulinarisches sucht, Museen, incl. eines Eisenbahnmuseums, den „kleinen Prinz“ besuchen möchte, sich für Kunst interessiert oder die Natur, man findet es im Buch.

Meine Highlights habe ich schon gefunden:  den Affenberg – L Montagne des Singes, die Greifvogelwarte La Voliere des Angles, das Mussée Würth, Lac Blanc, usw.
Manche Orte kenne ich auch schon aus Urlauben im Elsass.

Stephan Petersen hat alle Glücksorte so beschrieben, dass man eigentlich überall hin möchte. Dafür fehlt aber die Zeit meistens.
Anhand der Beschreibungen, der schönen Fotos und der Karte im inneren hinteren Einband, in der man alle Zahlen der Glücksorte findetund  sich geographisch orientieren kann, fällt es leicht, den eigenen Interessen entsprechend, eine Tour oder einen Urlaub zu planen.

Ich bin wieder einmal begeistert von einem informativen und liebevoll gestalteten „Glücksorte“- Buch.
Dem Motto der Reihe „Fahr hin & werd glücklich“ wird das Buch zu 100 % gerecht.

ISBN: 978-3770021734

Quelle: Droste-Verlag

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Uschi Ronnenberg : Glücksorte in Aachen

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Uschi Ronnenberg ist die Autorin von „Glücksorte in Aachen“.
Ich schätze diese Reihe aus dem Droste-Verlag sehr. Selbst in gut bekannten Städten, kann man noch neue Dinge entdecken.

In Aachen war ich schon oft seit meiner Kindheit und die Autorin und ich haben, wie mir sofort im Inhaltsverzeichnis auffiel, auch gemeinsame Glücksorte. den Münsterplatz, den Dom sowieso, mein geliebtes Café van den Daele und Printen Klein. Ohne diese 4 Orte ist ein Tag in Aachen kein gelungener Tag.

Einige andere Glücksorte kenne ich auch und viele neue dürfte ich entdecken.
Die Autorin lebt in Aachen und kennt die Stadt gut.
Im hinteren inneren Einband findet man eine Karte, in der die Glücksorte eingezeichnet sind.
Wenn man mehrere Tage in Aachen ist, kann man sich danach auch gleich mehrere Touren zusammenstellen.

Egal ob man Blumen kaufen will, Wolle, Knöpfe, etwas zum Naschen, Kaffee oder Printen, etc. man findet Tipps im Buch.
Der Himmel ist grau, sie wollen lieber ins Museum, auch dazu hat die Autorin tolle Tipps parat.
Und was immer ein „Muss“ ist, wenn man Aachen-Neuling ist, ist der Dom, der Karlsbrunnen, das Rathaus. Auch diese Glücksorte finden Sie im Buch.
Der Zoo für die Kinder fehlt natürlich auch nicht.

Ebenso findet man Glücksorte im Umfeld, wenn man mal abschalten möchte, z.B. den Lousberg, die Soers, den Dreiländerpunkt…

Natürlich hat die Autorin auch an das leibliche Wohl gedacht.

Es ist Uschi Ronnenberg gelungen einen Stadtführer zu schreiben und mit stimmungsvollen Fotos anzureichern, der Besuchern, aber sicher auch Einheimischen, Orte in und um Aachen nahebringt, die einen Besuch wert sind. Bei jedem Glücksort findet man die Adresse, die URL, wenn vorhanden und teils die ÖPNV-Anbindung.

Man kann schon im Buch das Flair der Stadt spüren.
Aachen hat ja einen breiten kulturellen Hintergrund vorzuweisen und man spürt in der Stadt auch, dass es keine typisch deutsche Stadt ist. Aachen ist gelebtes Europa.

„Glücksorte in Aachen“ kann ich empfehlen, sicher finden auch Öcher noch so manchen Tipp.

ISBN-13: 9783770021598

Quelle: Droste-Verlag

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