Annette Kanis : Grüne Glücksorte in Düsseldorf

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Ich schätze die Bücher aus der Reihe “ Glücksorte “ sehr. Grüne Glücksorte habe ich neu entdeckt.
Na klar musste ich „Grüne Glücksorte in Düsseldorf“ haben.
Düsseldorf ist ja nicht weit entfernt von meiner Heimatstadt.

Ganz schnell sieht man auf der Glückskarte im hinteren, inneren Einband, dass man den Begriff Düsseldorf ergänzen kann um die Umgebung.
Diese Karte erleichtert die Tourenplanung.
Einige grüne Glücksorte kenne ich gut, andere konnte ich neu entdecken.

Den Barfußpfad in Neuss gilt es zu entdecken, die Lichtbänke im Hofgarten, den Klinikpark in der Kaiserswerther Diakonie, Schloß Dyck ebenso wie den Japanischen Garten im Nordpark.
Alleine diese Beispiele zeigen schon, dass für jede(n) Leser(in) etwas dabei ist.

Egal ob man nur entspannen will, eine Radtour ansteht, eine Wanderung, joggen, etwas besichtigen und dabei Natur genießen, im Freibad schwimmen, im Strankorb sitzen..im Buch findet man etwas in Düsseldorf oder dem Umfeld.
Es gibt Glücksorte, die man jederzeit erkunden kann, aber auch welche, wie Schloss Eller, die man nur zu bestimmten Zeiten anschauen kann. Das steht aber bei jedem Glücksort dabei.

Die Autorin hat jeden Glücksort detailliert beschrieben, teilweise mit geschichtlichem Hintergrund, wie z.B. bei der Kaiserpfalz.
Man erfährt, wenn es Führungen gibt, die Anschrift, Webseite und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Nur aussuchen wohin Sie möchten, müssen sie selber.

Aus meiner Sicht ist dies ein gelungener Führer, der mal einen anderen Aspekt der „Glücksorte“, nämlich den Bezug zur Natur, zum Thema hat.

ISBN: 978-3770021635

Quelle : Droste – Verlag

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Andreas Roß : Innere Schreie

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Andreas Roß hat den Krimi „Innere Schreie – Doppelmord im Paulusviertel“ geschrieben.
Der Krimi spielt in Darmstadt und Umgebung.

Andreas Roß ist Sozialpädagoge und arbeitet für mehrere südhessische Wohnungsbaugesellschaften im Bereich der Mieterberatung.
Er erlebt Vieles in seinem Alltag, die skurillsten Dinge bekommt er mit.
Und damit hatte er genug Stoff für diesen Krimi.

Die gewobau erhielt schon eine ganze Zeit viele Beschwerden ihrer Mieter zum Thema Lärmbelästigung. Sie haben gehandelt und ein „Lärmtelefon“ eingerichtet.
Dieses „Lärmtelefon“ und die Mitarbeiter, die dahinter stecken, hat der Autor als Grundlage für seinen Krimi genommen.

Es ist 4:30 h in Darmstadt. Die Senioren, schwerhörig, und ihre Pflegerin leben in einer Villa im Darmstädter Paulusviertel.
Er schließt auf, er muss sich befreien. „Ich muss mich befreien“ das ist sein Mantra.
Die Wege im Haus sind ihm seit der Kindheit vertraut.
Die Pistole wird mit dem Schalldämpfer versehen, er drückt ab. Ganz einfach war das.

Am nächsten Tag erzählt Fabian Breuer seinem Freund Benjamin Dobermann von einem Traum, der ihn erschreckt hat.

Benjamin Dobermann und Daniel Hartmann haben gerade bei der Polizei ihren Dienst angefangen. Beide stammen aus Familien, in denen schon die Väter Polizisten waren.
Sie wissen was der Job bedeutet.
Sie sind im Team von Kriminalrat Löwental.

In der Besprechung geht es um einen Doppelmord im Paulusviertel.
Möglicherweise ist das die Folge eines Einbruchs im Darmstädter Villenviertel.
Es wird eine Sonderkommission gebildet, der die beiden Neuen angehören, Pia Stenger, Franz Glauber, Hannes Petersen und Kriminaloberkommissarin Klara Potente.

Die Leute von der Spurensicherung sind involviert, der Gerichtsmediziner Dr.Muffinksi und einige andere.

Bei der Wobau geht eine Meldung ein, mal wieder von Helga Großhau, die im Schafsweg 4 in Rüsselsheim wohnt und häufiger anruft.
Ein Team fährt hin.
Es soll Geräusche gegeben haben. Eine erfahrene Mitarbeiterin vom Lärmtelefon und ein neuer Kollegen sind im Einsatz.
So ganz ernst nehmen sie die Beschwerde zunächst nicht.
Im Verlaufe des Krimis werden sie häufiger gerufen, steckt etwas dahinter?????

Im Umfeld der toten Senioren in Darmstadt sind intensive Ermittlungen im Gange, die Menschen, die dort leben, haben Angst und in in der Stadt auch großen Einfluß.
Ermittlungsergebnisse braucht man schnell.

Verraten werde ich nichts.
Die Ermittlungen beschäftigen die Soko sehr, alte Familiengeschichten spielen eine Rolle. Nichts ist wie es scheint. Die Väter der beiden Neulinge kommen ins Spiel.
Und was hat das Lärmtelefon damit zu tuen? oder hat es nichts damit zu tuen??

Das müssen Sie selber lesen.

Mir hat der Krimi von Andreas Roß sehr gut gefallen.
Der Autor mischt Lokalkolorit mit seiner Ortskenntnis und auch mit Dingen, die er beruflich erlebt.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Man kann sie quasi vor dem inneren Auge sehen.
Ein rundum lesenswerter und kurzweiliger Krimi.

ISBN: : 978-3947612819

Quelle: Mainbook

 

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Julia Zohren : Einfach nachhaltig leben

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Nachhaltig leben ist Trend und macht Sinn.
Julia Zohren ist Bloggerin, eins ihrer Themen ist Nachhaltigkeit.

Im Buch hat sie 90 Herausforderungen in Form von Challenges zusammengefasst.
Unterteilt sind die Herausforderungen zum Thema Nachhaltigkeit in mehrere Kategorien:
– Haushalt
– Kosmetik
– Wohnen
– Ernährung
– Garten
– Mobilität
– Reisen
– Mode
– Arbeit
– Soziales.
Dazu findet man Do-it-yourself Tipps, wie Mandelmilch, Gemüsebrühe, Himbeersirup, Pesto und Universalreiniger.

Im letzten Kapitel hat die Autorin Dinge aufgeführt, die aus ihrer Sicht wichtig sind zum Thema.

Die Anregungen bei den Herausforderungen finde ich zum grossen teil sehr hilfreich.
Mir persönlich bringt es nichts, nun dazu etwas ins Buch zu schreiben was ich erreicht habe.
Aber da tickt jeder anders.

Mein Fazit: Im Buch findet man viele Ideen und Denkanstösse zum Thema Nachhaltigkeit. Manche Tipps finde ich persönlich weniger gut.
Mir persönlich hätte es in reiner Buchform besser gefallen, ich mag solche Listen in denen ich eintrage was ich geschafft habe, nicht.
Wer sich aber mit dem Thema bislang kaum oder gar nicht auseinander gesetzt hat, ist hier richtig. Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters.
Ich bin nicht in den Jahren der Wegwerf-Gesellschaft groß geworden.

ISBN: 978-3960936527

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Liane Rauch : Hundetraining ohne Worte

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„Hundetraining ohne Worte – Führen mit der leeren Hand“ heisst das Buch von Liane Rauch.
Die Autorin ist Hundetrainerin und Hundepsychologin.

Hundetraining ohne Hilfsmittel und ohne Worte, wäre das praktisch.
Darum verzichtet die Autorin auch auf alles. Nur die leere Hand braucht sie.
Praktisch, eine leere Hand hat man immer dabei.

Hunde kommunizieren untereinander oder mit dem Menschen durch Anstupsen mit der Nase oder der Pfote. Dabei ist es ganz leise. Worte braucht es nicht.
Dies hat sich die Autorin zunutze gemacht und ein Training entwickelt das nur auf Berührungen mit der Hand beruht.
So kann man die Bindung aufbauen bei Welpen und diese festigen bei älteren Hunden.
Praktisch finde ich, dass man diese Art der Kommunikation mit dem Hund in jedem Hundealter nutzen kann.
Dies hat auch den Vorteil, wenn „graue Schnauzen“ nicht mehr richtig hören oder sehen, die Berührung mit der Hand nehmen sie meist noch wahr.

Die Autorin hat das Buch unterteilt in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel:
– Konditionierung – Andere Wege gehen, Handtouch – führen ohne Bestechung…. auch Übungen sind dabei in jedem Kapitel
– Generalisierung – Generalisierung der leeren Hand, Erste kurze Führungswege, Konzentration unter Ablenkung..
– Erziehung – Die Hand als einziges Hilfsmittel mit vielen Übungen
– Beziehung – Beziehung durch Bindung – Blickkontakttraining, Verbotswort etablieren, Sicherheit, etc. und viele praktische Übungen, z.B. an der Haustür, für draußen..

Liane Rauch hat das Buch mit kurzen, prägnanten Absätzen geschrieben.
Teilweise verdeutlichen Fotos was gemeint ist und immer ist der kurze Absatz dabei „Kurz gefasst“, quasi die Merksätze zum jeweiligen Trainingspunkt.

Mir gefällt das Buch und der Ansatz sehr gut.
Man kann gut danach üben, auch, wenn unser Hund erst mal irritiert war.
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die diesen Weg beschreiten wollen.

ISBN: 978-3818605162

Quelle : Ulmer-Verlag

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Werle / Weidhaas : Glücksorte im Rheingau

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Ich liebe den Rheingau. Ob die „Glücksorte im Rheingau“, das neue Buch von Tanja Werle und Martin Weidhaas, mir wohl neue Orte zeigen kann??
Es kann und ich merke, dass ich länger nicht auf der anderen Rheinseite war auf der ich auch lange gewohnt habe.

Die „Glücksorte..“- Reihe liebe ich. Es ist eine andere Art von Reisebegleiter.
Die Bücher sind nicht nur für Touristen geschrieben, auch Einheimische und Menschen, die die Gegend kennen, können neue Dinge entdecken.

Die Autorin Tanja Werle hat ihre persönlichen Rheingauer Glücksorte beschrieben, das Besondere was den Glücksort ausmacht.
Dazu findet man zur weiteren Tourenplanung, die Anschrift, meist die Telefonnummer, Webadresse und wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hinkommt.
Martin Weidhaas hat als Fotograf das jeweilige Foto beigesteuert.

Das Buch beginnt mit dem Inhaltsverzeichnis, in dem man schon mal die 80 Glücksorte entdecken kann.
Im hinteren inneren Einband findet man eine Karte, in der die Glücksorte mit den jeweiligen Nummern finden kann. Das ist sehr hilfreich, um z.B.eine Tagestour zu planen.

Die Glücksorte der Autorin erstrecken sich vom Spektrum her über ein Freibad in Eltville, etwas für die ganze Familie, zu einem Laden in Eltville, der einem Flohmarkt ähnelt, die Rubenthäler Höhe, auf der das „Rheingauer Weinmahl“ veranstaltet wird, die u.A. Hochzeitslocation das Daubhäuschen in Hochheim, Kloster Eberbach – mein persönliches Highlight im Rheingau – wo man einkehren kann, besichtigen kann, wandern, usw., Wandermöglichkeiten in der Flörsheimer Schweiz und vieles mehr.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist der Autorin gelungen in ihren Texten das Flair, das Besondere jedes Glückortes einzufangen.
Die meist schönen Fotos, machen auch Lust in den Rheingau zu fahren.
Ein empfehlenswerter Führer für den Rheingau.

ISBN: 978-3770021345

Quelle: Droste-Verlag

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Martin Pöt Stoldt : Backen ohne Sauerteig und Hefe

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„Backen ohne Sauerteig und Hefe – Brot und Gebäck mit Backferment, Weinstein & Co.“ fiel mir auf, da ich Weinstein gelesen habe und gleich die Erinnerung an meine Oma hoch kam, die oft mit Weinstein gebacken hat.
Also musste das Buch auch mit zu mir.

Im Vorwort habe ich gelernt, dass es eine Reihe gibt, „Erfolgreich backen mit Plöt“, die ich bislang nicht kannte  und Plötkannte ich auch nicht.
Auf der Suche nach dem Autor habe ich dann entdeckt, dass er hauptsächlich bekannt ist für das Thema „Backen mit Sauerteig“ sich aber auch mit Alternativen beschäftigt.

Im Buch erfährt man ganz viel zu Triebmitteln.
Es beginnt mit biologischen Triebmitteln.
Es geht los mit der Geschichte, angefangen bei den Ägyptern , die Bierhefe verwendeten, dann ging man irgendwann vom Bier weg, kam zu Bäckerhefen und später zu Sauerteig und Eierschaum für Torten.

Danach erfahren wir wie es zum Backferment kam. Die Entwicklung begann Hugo Erbe, da nicht jeder Hefe verträgt. Rudolf Steiner hat es weiterentwickelt. Heute kann man den Grundansatz kaufen. Den Umgang damit findet man im Buch.
Ebenso findet man ein Grundrezept für Brotteig mit Backferment und viele andere Brotrezepte damit.

Im folgenden Kapitel erläutert der Autor das „Honig-Salz-Verfahren“ und auch hier findet man wieder Rezepte.
Weiter geht es im Buch mit den „Chemischen Triebmitteln“ – dies sind Backpulver, Natron, Weinstein und Pottasche (lässt mich gleich an die Weihnachtsbäckerei denken).
Es folgt der nächste grosse Teil im Buch, die „Physikalisch-mechanischen Triebmittel“ wie Wasserdampf, Luft, die man Rühren und Kneten einarbeitet und Alkoholdampf.

Zu jedem Triebmittel gibt es detaillerte Rezepte, die leicht nachvollziehbar sind und sehr gut erklärt.
Egal ob Brot, Brötchen, Keks oder Kuchen man findet es im Buch.

Ich habe viele tolle Rezepte entdeckt und Alternativen, wenn ich mal keine Zeit für eine lange Gare habe.

ISBN: 978-3818606947

Quelle:Ulmer-Verlag

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Ingrid Davis : Aachener Abgründe

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„Aachener Abgründe“ heißt der 5.Fall mit Britta Sander.
Ich habe die Krimireihe von Ingrid Davis rund um die Privatdetektivin Britta Sander schätzen gelernt. Es lohnt sich auch diesen Band zu lesen.

Dieses Mal bekommen die Ermittler der Detektei „Schniedewitz & Schniedewitz“ einen schwierigen Fall.
Ein Brief der „Gilde der unsichtbaren -Die Präfektin“ lag kurz nach 5 Uhr auf Brittas Fußmatte.
Dabei eine Maske.
Der Gegenstand des Auftrags reicht weit zurück. Am 25.3.1997 verschwand die 18 Jahre alte Martina Bilberger aus Würselen, im Sommer diesen Jahres dann Karin Franke, 18 Jahre, aus Aachen.
Man habe allen Grund anzunehmen, dass beide Opfer eines Verbrechens wurden.
Die Kontaktperson in Bezug auf Martina Bilberger sei Hide Debschitz, bei Karin Franke sei es Kornel Mommertz. Die Anzahlung waren 6000 €.

Körber, der Freund von Britta und bei der Kriminalpolizei, knurrt.
Die Gilde hätte es der Polizei melden sollen, wenn es aber auch nur ein kleine Spur sei und wirklich die 2 Frauen verschwunden sind müssten sie den Auftrag annehmen und die Frauen suchen.
Vermisstenanzeige Karin Franke gibt es nicht, findet er schnell heraus.

Britta nutzt alte Kontakte, die mal mit der Aachener Unterwelt zu tuen hatten, um etwas über die Auftraggeber zu erfahren.

Die Spurensuche führt sie ins Milieu der Wohnungslosen. Immer mehr Hinweise finden sie.
Auch dieser Krimi von Ingrid Davis hat mich von der ersten bis zur letzten Seit gefesselt.
Ich werde nicht mehr verraten.

Es ist der Autorin gelungen einen Krimi zu schreiben, der von den Charakteren der Ermittler, der Polizei, deren Umfeld und vom Umfeld der Opfer lebt.
Man taucht ab in die Unterwelt, teils auch in honorige Kreise oder welche, die man dafür hält.
Der Krimi sehr spannend, die Thematik, die nah an de Realität ist, erschreckend.

Traurig bin ich über das Ende. Das müssen Sie aber selber lesen.

ISBN: 978-3954415182

Quelle : KBV -Verlag

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Lutz Geißler : Brotbackbuch Nr.1

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Nachdem ich schon mehrere Bücher von Lutz Geißler gelesen habe, musste ich ja irgendwann auch mal das „Brotbackbuch Nr.1“ lesen.

Das Brotbackbuch Nr.1 beinhaltet „Grundlagen & Rezepte für ursprüngliches Brot“.
Es ist ideal für alle, die mit dem Brotbacken anfangen. Lutz Geißler hat das Buch so geschrieben, dass man auch ohne Erfahrung mit diesem Buch starten kann mit dem Brotbacken.

Mir ging es zu Beginn so, dass ich viele Dinge in Rezepten nicht verstanden habe. Das „Brotbäcker-Fachchinesisch“ konnte ich noch nicht.
Auch heute bin ich froh, dass ich in diesem Buch Begriffe nachschlagen kann, wenn ich wieder einem begegne, der mir fremd ist.

Unterteilt hat Lutz Geißler das Buch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel:
Bei den Rezepten habe ich meine Lieblingsbrote dazu geschrieben.
– Tipps für den Start – hier findet man alles zu Zutaten, Teigausbeute, Kneten, Sauerteige, Das Schwaden (hat nichts mit dem rheinländischen Reden zu tuen) und Vieles mehr
– Rezepte für den Anfang – Landbrot, Körnerbrot, Weißbrot mit Buttermilch, Eckbrötchen
– Rezepte mit etwas Übung – Reines Roggenbrot, Dreierbrot, Rundbrot, Weizenbrötchen
– Rezepte für Fortgeschrittene – Roggenmischbrot mit Vollkorn, Buttermilchbrot
– Alles rund ums Brotbacken – hier findet man Zutaten, Teigführung, Kneten und vieles mehr.

Die Rezepte sind alle gut verständlich geschrieben.
Ich schätze die Zeitangaben für Vorbereitung, Zubereitung am Backtag, jeweils effektiv und incl. der Wartezeiten auch absolut,sehr.
Damit kann man hervorragend ausrechnen, wann man mit welchem Brot starten muss.
Dazu gibt es natürlich detaillierte Zutatenlisten und Infos wie Teiggewicht, Teigtemperatur, etc.
Jeder Schritt auf dem Weg zum fertigen Brot ist detailliert erklärt.
Schwierigere Dinge, wie Falten und Kneten, etc. gibt werden auch als bebilderte Anleitung gezeigt.

Das Buch ist für Anfänger, aus meiner Sicht, eine große Hilfe. Man kann sich langsam ins Thema Brotbacken einarbeiten, die ersten Brote und Brötchen genießen bevor man eine Stufe weitergeht vom Schwierigkeitsgrad. Und als Nachschlagewerk ist das Buch auch hervorragend geeignet.

ISBN: 978-3818605278

Quelle: Ulmer Verlag

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Lucia Nirmala Schmidt : Das HandHeilbuch

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Lucia Nirmala Schmidt hat „Das Handheilbuch“ geschrieben.
Die Autorin ist Yogalehrerin und Atemtherapeutin.
Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass Hände sehr weh tuen können.

Ist die Ursache ist an der Hand zu finden? Das ist die Frage, die über allem schwebt.
Im Buch beschreibt die Autorin wo überall die Ursachen für Handschmerzen liegen können.
Den Zusammenhang mit Schulter und Nacken kenne ich selber nur zu gut.

Oft sind es auch nicht die Gelenke, die schmerzhaft sind, sondern die Ursache liegt in den Faszien.

Die Autorin erklärt im Buch den Aufbau der Hand, was sind Faszien und was sind ihre Aufgaben? was sind Triggerpunkte? und viele andere Grundlagen.
Systematisch baut sie das Wissen tzum Thema auf im Buch.

Ihre These ist, dass es in diesem Bereich ärztlicherseits viele Fehldiagnosen gibt.

Es folgt ein grosser Praxisteil mit Übungen, die gut erklärt sind und meist gut nachgemacht werden können.
Unter Anderem soll ein permanentes Üben zu schmerzfreien Händen führen.
Ebenso kommt die Rolle der Ernährung dazu, auch Bäder und Massagen helfen den Schmerz zu lindern oder zu beseitigen.

Gut verständliche Texte und aussagekräftige Texte verdeutlichen was die Autorin meint.
Aus meiner Sicht ein empfehlenswertes Buch.

ISBN: 978-3426658550

Quelle : Droemer Knaur

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Denis Dubesset : Wie finde ich meinen fotografischen Stil?

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„Wie finde ich meinen fotografischen Stil? Mit Inspiration und Methode zum eigenen Ausdruck“ so nennt Denis Dubesset sein Buch.
Da man am eigenen fotografischen Stil immer etwas verändern und verbessern kann, hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut.

Dubesset erklärt zunächst einmal wie er den eigenen fotografischen Stil definiert.
Auf dem Weg zum eigenen Stil empfiehlt er, sich viele Fotoausstellungen anzuschauen, sich mit mehreren bekannten Fotografen und deren Stil auseinanderzusetzen und davon zu lernen.

Um den eigenen unverwechselbaren Stil zu finden, braucht man oft lange Zeit.
Der Autor liefert eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Weg dahin.
Er verdeutlicht uns Leser wie „Der Dokumentarist“, „Der Provokateur“, „Der Humorist“ und „Der kontemplative Beobachter“ vorgehen.
Anhand der Bilder dazu versteht man was er meint.

Im 2.Teil des Buches geht es um die Entwicklung des eigenen Stils. Hier erfährt man wie man z.B. im Stil Saul Leiter, etc. fotografieren kann.
Zum Abschluß des Buches findet man Stilübungen in Form von Projekten.

Das Buch hat mir viele Anregungen geliefert.
Was mir nicht so sehr gefällt ist, dass der Autor eher darauf abhebt den Stil eines bekannten Fotografen zu kopieren. Ich hätte mir mehr Ideen gewünscht dazu, wie ich meinen eigenen Stil finden und verbessern kann.

ISBN: 978-3864907364

Quelle : dpunkt-Verlag

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