Michael E. Vieten : Christine Bernard – Das Mädchen aus einer anderen Welt

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„Christine Bernard Das Mädchen aus einer anderen Welt“ ist der neue Krimi von Michael E.Vieten.

Das Thema des Krimis ist aktuell und wichtig – Missbrauch.

Christine Bernard arbeitet der Krimninalpolizei in Trier.
Ihr zur Seite steht die Praktikantin Rita Lange.

Christine und ihre Kollegen sind ein eingespieltes Team.
Ihr neuester Fall ist der von Lina Ahlers. Lina behauptet jemanden getötet zu haben, sie hätten sie geholt, Namen kenne sie nicht.
Der Polizeistreife fiel sie auff, weil sie blutverschmiert über die Straße lief, barfuß und leicht bekleidet.

Als Christine bei Lina ist, flüstert diese „Sie haben sie mitgenommen.“ Auf die Frage warum sie flüstert, sagt Lina „Man kann sie nicht sehen, aber sie sind trotzdem da. Sie beobachten uns.“
Es seien Wesen, die würden sie mitnehmen in ein Schiff und sie untersuchen, sie seien aus einer anderen besseren Welt, können Raumschiffe bauen.
Die Rede ist von einem Eiskratzer, die Untersuchung tut weh, sie schlafen dabei fast. Lauter wirres Zeug erzählt Lina.
Christine fragt nach dem Aussehen. Große Augen, keinen Mund, keine Haare, das weiß Lina.

Lina behauptet Jemanden getötet zu haben, die Polzeipsychologin kommt mit ins Team.
Die Suche nach Linas Eltern geht los. In der Wohnung des Vaters findet man einen Schrumpfkopf.
Es gibt einen Bruder, man muss etwas über Lina und ihre Fantasien erfahren.

Mehr verrate ich nicht.

Die Handlung ist spannend allerdings teilweise auch ausschweifend.

Was mich am Buch sehr gestört hat, ist die Art des Autors zu schreiben, stets stehen bei den Polizisten die Titel dabei wie Oberkommissar, Kommissarin, etc. das finde ich völlig überflüssig und störend, einal reicht.
Und auch so manche Abschweifung z.B. lesbische Tendenzen bei der Praktikantin in Bezug auf Christine haben mit der Handlung nichts zu tuen und kommen mir vor wie „Füllmaterial“.

Mein Fazit: ein wichtiges Thema, eine gute Story aber die Umsetzung durch den Autor gefällt mir nicht so gut.

ISBN : 978-3862827398

Quelle :Acabus

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ITALIEN – La dolce vita: Die besten Rezepte für zu Hause

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„ITALIEN – La dolce vita: Die besten Rezepte für zu Hause“ heißt das neue Kochbuch, das Ralf Frenzel von Tretorri herausgegeben hat.
Rezepte, und Tipps auch zum Wein, erwarten den Leser auf 494 Seiten.

So vielfältig wie die italienische Küche ist auch das Buch.
Neben den Rezepten, die zu finden sind, sind im Buch auch 3 Kapitel unter der Überschrift „Wissenswertes“ zu finden zu den Themen : Pasta, Kräuter und Wein.

Die Rezepte sind in mehrere Kapitel unterteilt. Die bereits ausprobierten Rezepte habe ich dazu geschrieben. Alle Speisen, die wir probiert haben, sind gut gelungen.

– Vorspeisen – ausgebackene Mozzarellabrote, gemischte Antipasti, Auberginenröllchen
– herzhaftes Gebäck – Pizzaschnecken ,Brie in Blätterteig-Pastetchen, Fenchel-Speck-Tarte, Spinattarte
– Salate (Antipasti) – Salat mit Mozarella und Erdbeeren
– Salate (Prima piatti) – Italienischer Nudelsalat, Mediterraner Nudelsalat
– Suppen
– Pasta – die Füllungen bei den Grundrezepten sind super, Pasta mit Auberginen und Tomaten, Auberginen-Nudel-Auflauf mit Mozzarella und Kirschtomaten, Spinat-Lachs-Lasagne
– Gnocchi – Gnocchi mit Gorgonzola und Ricotta, Auberginen-Gnocchi
– Reis und Risotto
– Pizza – Pizza mit Spinat und Feta, Pizza Tomate-Mozarella, Pizza Bacon
– Fleisch – Gefüllte Hähnchenbrust mit Champignons, gefüllte Schweineschnitzel all ìtaliana,, Schweinefilet in Parmesanhülle
– Fisch
– Beilagen – Ofentomaten, Gratiniertes Ofengemüse,
– Süsses – Aprikosenauflauf, Brombeerauflauf (funktioniert auch mit Kirschen), Mandelkuchen.

Neben den Rezepten findet man auch wunderschöne Fotos aus Italien im Buch.

Mir gefällt das Buch sehr gut.
Aufgrund der schönen Aufmachung ist es auch gut als Geschenk für Italien – Fans geeignet.

ISBN: 978-3960330714

Quelle : Tretorri

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Susanne Wingels : Niederrhein

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Es gibt Bücher, die muss ich sofort lesen, wenn sie kommen.
So war es auch mit dem neuen Buch von Susanne Wingels : „Niederrhein – Schlösser, Burgen, Herrenhäuser und Rittergüter“.
Ich habe im Laufe der Zeit die Bücher von Susanne sehr schätzen gelernt.

Auf dieses Buch habe ich besonders gewartet, da ich die Ehre hatte die Autorin auf 2 Stationen, Schloß Rheydt und Schloß Wickrath) ihrer Recherche für das Buch zu begleiten.
Für mich war es toll zu sehen wieviel Mühe sie sich gibt möglichst viel zu erfahren vor Ort.
Wieviel Zeit investiert wird, um ein Foto in der richtigen Perspektive hinzubekommen, während ich entspannt dort fotografieren konnte. Da ich beide Schlösser bereits seit meiner Kindheit kenne, weiß ich wie detailliert die Informationen im Buch sind.
Danke Susanne für den gewährten Einblick in Deine Arbeit.

Ich danke dem Wartberg-Verlag für das Rezensionsexemplar (unbezahlte Werbung) dadurch wird meine Meinung nicht beeinflusst.

Nun aber zum Inhalt dieses schönen „Reiseführers“.
Bereits ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt wie vielfältig die Auswahl der vorgestellten Orte ist, sowohl was die regionale Ausbreitung als auch die Art (Schloß, Burg, Rittergut, etc.) angeht.
Auf einer Karte, S.6, kann man sich, zwecks Tourenplanung, orientieren welcher Ort wo ist.
So ist es möglich im Mönchengladbacher Umfeld gleich 4 Schösser anzuschauen und eine Tagestour zu planen.

Die Autorin hat zu jedem Gebäude ein Foto eingefügt, die meisten stammen von ihr, darunter findet man die Kategorien Anfahrt, ÖPNV, Unterkunft/Gastronomie, Events, Kontakt, URL – soweit vorhanden.
Man hat also schon zuhause bei der Auswahl der Ausflugsziels, die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und sich vorzubereiten wo man möglicherweise Essen möchte, ein Picknick machen kann, etc.
Auf der linken der beiden Seiten findet man die detaillierten Informationen.
Angefangen von der Geschichte über die heutige Nutzung, oft auch Tipps was man im Umfeld machen kann, z.B. bei der Dorenburg der Hinweis auf das „Pannekoekenhuus“ das wirklich gut ist und das Freilichtmuseum mit seinen Möglichkeiten.

Schloß Hülchrath bietet auch die Möglichkeit noch etwas die Gegend zu erkunden, auch hierzu gibt Hinweise im Buch.

Dies sind nur 2 Beispiele an denen ich verdeutlichen möchte was Sie als Leser erwartet.

Ich habe viele neue Ausflugsziele entdeckt und auch über Ziele, die ich gut kenne, neue Dinge erfahren.

Wer am Niederrhein wohnt oder dort auch mal Urlaub machen möchte, hat mit diesem Buch einen sehr gut recherchierten Reiseführer und Bildband in der Hand.

ISBN: 978-3831332526

Quelle: Wartberg-Verlag

 

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Markus Wariken : K.I.

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„K.I“ nennt Markus Wariken seinen Thriller.
KI – Künstliche Intelligenz ist das Thema um das sich die Handlung dreht.
Markus Wariken, der Autor des Krimis, ist Jahrgang 1965. Er ist Physiker und arbeitet bei einem Technologieunternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung.
Durch seinen Job hat der Autor tiefe Einblick in die Möglichkeiten der Computer – und Technologiebranche.

KI und das was aus ihr gemacht wird, ist eine allgegenwärtige mögliche Bedrohung. KI kann nutzen aber auch ausgenutzt werden.
Die heutigen Möglichkeiten in diesem Bereich empfinden manche Menschen generell als bedrohlich, andere gehen sorglos damit um, wie die Studentin Jana.

Der Thriller spielt in der Zukunft, aber in diesem Jahr.

Am 9.10.2020 betritt Jana den Hörsaal der Humboldt-Universität in Berlin.
Es geht darum ein gutes Seminarthema zu ergattern.
Jana trifft Wibke, die sie bei der Einfühungsveranstaltung am Montag kennengelernt hat.
Wibke ist das genau Gegenteil von Jana. Wibke ist die Tochter eines reichen Hamburger Kaufmanns. Geldsorgen kennt die gut aussehende junge Frau nicht.
Jana dagegen muss ihren Master in 4 Semestern schaffen, mehr kann sie sich finanziell nicht leisten.

Prof.Lüneburger, sehr gut aussehend, kommt mit den Themenvorschlägen. Jana meldet sich bei jedem Thema und bekommt dann „Propaganda in asymmetrischen Kriegen“.
Ein sehr anspruchsvolles Thema wie Prof.Lüneb,nurger betont.
Jana bekommt von ihm weiterführende Unterlagen. Prof.Lüneburger sagt ihr, dass asymmetrische Kriege im weitesten Sinne Konflikte zwischen ungleich starken Gegnern sind, z.B. Spanien gegen die ETA, Israel gegen die Hamas, etc.

Jana taucht tief ins Thema ein, zu tief, wie sich herausstellt im Laufe des Buches.
Gleich zu Beginn begeht sie mit einer simplen Mailadresse einen großen Fehler.
Sie wird auffällig für gewisse Kreise.

Im Laufe der Handlung taucht Jana in Welten ein, von denen sie nichts wusste. Sie sucht Hilfe bei ihrem alten Schulfreund Nils, der ein Computerfreak ist.
Eine Bedrohung wird für die Beiden unbeherrschbar, die Polizei ist alarmiert, aber auch Geheimdienste.

Es gibt Tote, die jungen Leute müssen um ihr Leben fürchten.

Der Autor hat das Buch mit einem großen Hintergrundwissen im Bereich KI geschrieben.
Wer zu Paranoia neigt, wird möglicherweise sein Smartphone nicht mehr nutzen wollen, etc.

Die Handlung, die sicher in nicht allzu weiter Zukunft im Extremfall teilweise Realität werden könnte, teilweise schon Realität ist, trägt sicherlich dazu bei, dass Leser, die sich mit den technologischen Möglichkeiten noch nicht beschäftigt haben, etwas weniger sorglos sind in Zukunft.

Mir hat der Thriller gut gefallen.

Was aber die Art des Autors zu schreiben in Bezug auf die Sprache, die er den handelnden Personen angedeihen lässt, angeht, gefällt mir das Buch über weite Stecken nicht.
Ich bezweifele, dass dies die Sprache von Studierenden in dem Alter ist, zumal ich einen Studi in dem Alter im Haus habe.
Der Autor verwendet eine vermeintliche Jugendsprache, die ich völlig überflüssig und teils lächerlich finde, z.B. „sie krächzt, antwortet markig“, etc..
Hier wäre eine neutrale, erwachsene Wortwahl zielführender gewesen.

Mein Fazit: ein spannender Thriller, der zum Nachdenken anregt. Leider wird der Inhalt abgeschwächt durch das oft unpassende Vokabular des Autors, das auf Dauer nervt.

ISBN 978-3-8392-2641-4

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Rachel Higginson : The Problem with him

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Band Nr.3 von Rachel Higginson aus Ihrer OPPOSITES-ATTRACT-Serie rund um Ezra und seine Restaurants, Freunde, Angestellten.

Kaya Swift ist Köchin, ihr Traum: sie möchte ein Sternerestaurant leiten.
Ihre Freundin Vera ist kurz davor. Sie wird bald mit Killian ihr eigenes Lokal eröffnen, das „Salt“.
Noch ist das für Kaya ein Wunschtraum. Kaya arbeitet im Lilou, Killians alter Wirkungsstätte, als Sous-Chefin. Ihr Chef ist Wyatt Shaw, Killians bester Freund.

Wyatt ist genial als Koch, aber Kaya hasst ihn.
Killian hat sie zur Souschefin gemacht bevor er das Lilou verlassen hat.
Das Lilou gehört auch Ezra, Killians bestem Freund. Es ist ein Top-Lokal. Kaya müsste stolz zu sein dort zu arbeiten, aber Wyatt und sie sind wie Feuer und Wasser.

Kayas Freundin Dillon, die Schwester von Ezra, ist seit 8 Monaten im Lilou.
Sie hat ihre Lehre beendet und Ezra hat sie im Lilou, seinem 5-Sterne-Restaurant untergebracht, damit sie zur Sterneköchin heranreifen kann.
Kaya hilft Dillon wo auch immer sie kann. Dillon lernt sehr schnell mit Kayas Hilfe, aber sie genervt von der Fürsorge ihres Bruders Ezra.

Kaya ist klein und kurvig, sie sieht sich als Männerschreck.
Dillon ist das Gegenteil von Kaya, sie ist extrovertiert, großzügig, gerne unter Leuten und herzensgut.
Kaya ist am liebsten alleine, kratzbürstig und mollig aus ihrer Sicht.

Ezra fährt mit seiner Freundin Molly 4 Wochen in Urlaub. Molly ist selbstständig und zuständig für Ezras Marketing.
Es ist Ezras erster Urlaub. Dillon muss auf sein Haus aufpassen in der Zeit.

Mit einem Lokal, dem „Sarita“ hat Ezra kein Glück. Vera hilft aus bis ein neuer Chef gefunden ist. Kaya will das Lokal und arbeitet sich mit Hilfe von Vera ein, um Ezra überzeugen zu können, nach seinem Urlaub, dass sie die Richtige Küchenchefin für das Sarita ist
Eine harte Zeit, bei Wyatt als Sous-Chefin arbeiten und zugleich üben bei Vera.
Kaya erkämpft sich die ihr zustehenden freien Tage.

Wyatt Shaw ist sehr gut aussehend, 1,90 m lang, schlank, durchtrainiert.
In der Küche verhält er sich wie ein Diktator, es ist sein Reich, jeder hat zu folgen.
Nur in der Nähe von Vera, der zukünftigen Frau seines Freundes Killian ist er anders, total locker.

Obwohl Kaya und Wyatt wie „Hund und Katze“ sind, kommen sie sich näher.

Nun habe ich genug verraten.
Den Rest müssen Sie selber lesen.
Man leidet mit Kaya mit, möchte sie an die Hand nehmen, so lebhaft schildert die Autorin die Zerrissenheit der jungen Frau.

Auch dieses Buch aus der Reihe von Rachel Higginson rund um Ezra und seine Freunde ist wieder sehr mitreißend geschrieben.
Man erlebt wie verschiedene Welten aufeinanderprallen und auch die gemeinsame Leidenschaft, die alle Protagonisten vereint, das Kochen.
Ich warte auf Band 4.

ISBN: 978-3736311015

Quelle : Lyx

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Holger Stromberg : Essen ändert alles

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„Essen ändert alles – Das Rezept für ein gesundes, nachhaltiges Leben“ ist das neue Buch von Holger Stromberg.

Holger Stromberg war Sternekoch, er war zuständig für die Verpflegung der Fußball-Nationalmannschaft.
Dies alles hat ihn gestresst, die Jagd nach dem Stern jedes Jahr aufs Neue, er bekam Schmerzen im Fuß und zog die „Notbremse“ nach dem Warnsignal des Körpers. Eine Odyssee von Arzt zu Arzt begann.
Dr.Müller-Wohlfahrt gab ihm den Rat, dass er 2 Wochen kein Bier und  keinen Rotwein sondern nur stilles Wasser trinken sollte

Mittlerweile beschäftigt sich Stromberg sehr intensiv mit dem Thema „Ernährung“.
Er beobachtete wie sein Körper auf einzelne Lebensmittel reagierte, was ihm gut tat und was ihm schadete.

Im vorderen inneren Einband des Buches findet man „Strombergs Planetengesundheits-Ernährungskonzept“.
Was will er uns mit dem Wort – Ungetüm „Planetengesundheits-Ernährungskonzept“ sagen, habe ich mich gefragt.
Dahinter verbirgt sich der Anspruch von Holger Stromberg, die gesunde Ernährung damit zu verbinden, dass wir die Erde schützen.

„The EAT-Lancet Commission on Food, Planet, Health“ hat erforscht wie man sich gesund ernähren kann und trotzdem dem Planeten, auf dem wir leben, möglichst wenig schadet.
Auf der oben angegebenen Seite kann man den Report laden.
In Anlehnung an diese Erkenntnisse hat Holger Stromberg sein Ernährunsgkonzept entwickelt.

Ein Appell des Autors ist,  man soll kochen lernen. Weg von der Industrienahrung hin zu gesunden frischen Zutaten ist die Devise.
In 6 Schritte hat der Autor das Buch unterteilt. 6 Schritte auf dem Weg zu einem gesunden und nachhaltigen Leben.

– Denk dein Essen neu – die Sinne schulen, Strombergs 5 Leitlinien für gesundes Essen..
– Lern dein Essen kennen – Eiweiß, Zucker, Wasser, Esst mehr Nüsse!, Obst und Gemüse..
– Iss (dich) gesund – Darmgesundheit , Fasten aber richtig
– Achte gut auf dich – besser mit Stress umgehen, ab heute besser schlafen…
– Rette die Welt – Nachhaltigkeit, Industrielebensmittel..
– Genussrezepte – tolle Rezepte

Alleine an den Beispielen, die ich bei den Schritten angegeben habe, kann man schon sehen wie vielfältig das Buch ist.
Von einer Art Warenkunde der Lebensmittel über Stress, Darmgesundheit, Fasten, usw. erstreckt sich der Weg von „Das Rezept für ein gesundes, nachhaltiges Leben“ das Holger Stromberg konzipiert hat.

Holger Stromberg gibt sehr viele gute Tipps, ein exemplarischer Speiseplan ist im Buch, man findet die „Schule für die Sinne“, die Leitlinien für eine zeitgemässe Ernährung, erfährt wie der Körper reagiert auf Zucker, etc.
Die Fette werden unterteilt in gute, schlechte und versteckte und man lernt viel darüber wie man welches Fett danach beurteilen kann.

Holger Stromberg ist es gelungen ein sehr gut verständliches Buch zu schreiben, das umfassend informiert zum Thema gesunde Ernährung und dabei die Nachhaltigkeit nicht ausser Augen lässt.

ISBN: 978-3517099033

Quelle. Südwest Verlag

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Melanie von Orlow : Ideenbuch Insektenhotels

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Schon länger wollen wir ein Insektenhotel im Garten anbringen.
Insektenhotels selber bauen, die Idee kam uns, als wir dieses Ideenbuch entdeckt haben.

Das Buch hat Melanie von Orlow herausgegeben.
Sie ist Fachfrau beim Themen Bienen und Co. Die Autorin hat Biochemie und Biologie studiert, sie erstellt Gutachten, fängt Bienenschwärme ein, siedelt diese um und berät zum Thema Bienen.
Sie ist auch beim NABU tätig.

Das Buch beginnt damit, dass uns Melanie von Orlow vor Augen führt, dass wir „Bienenhalter“ sind.
Ein Zitat vom Beginn des Buches „..Wildbienen, solitäre Wespen, Ohrenkneifer und Florfliegen sind anspruchsvolle, friedliche und unauffällige Mitbewohner“.

Und gleich geht es los mit den Tipps zu den Insektenhotels.
Erst einmal startet die Autorin mit Bemerkungen dazu wie die Insekten wohnen wollen, wir erfahren etwas über Baumaterialien und deren Verarbeitung. Von Holz bis Ton und Stein erstreckt sich Spektrum.
Dann kommen Kapitel zu den Einzelgängern, den Großfamilien und den Nützlingen.

Zu den Einzelgängern zählen solitäre Bienen und Wespen und die dazu passenden Schmarotzer.
Man kann ihnen in einem Zinkeimer schon in 2 Stunden ein Hotel bauen. Oder auch die „Schwedische Regalskulptur“, die mir sehr gut gefällt. Auch diese ist nicht aufwendig.
Für die „Villa Balkonien“ benötigt man deutlich mehr Zeit.

Die Hotels für die Nützlinge sind auch unterschiedlich.

Die Autorin hat das Buch mit ganz viel Sachverstand geschrieben. Sie bringt uns die einzelnen Insekten nahe.
Und sie hat auch tolle Ideen.

Man kann überlegen welchen Insekten man eine Heimat bieten möchte und sich dann das entsprechende Insektenhotel aussuchen.
Die Bauanleitungen für die Insektenhotels sind sehr gut verständlich gechrieben, Materiallisten vereinfachen den Einkauf und die „Bauzeichnungen“ hat Melanie von Orlow auch sehr gut gemacht.

Eins ist nun schwierig, wir können uns noch nicht entscheiden welches Insektenhotel wir bauen wollen, es werden sicher mehrere.

ISBN: 978-3800109005

Quelle : Ulmer Verlag

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Thomas Bernhardt : Düsseldorf 55 Highlights aus der Geschichte

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Thomas Bernhardt hat die Geschichtswerkstatt Düsseldorf gegründet.
Im Buch bringt er uns Lesern die Geschichte der Stadt Düsseldorf näher.

Egal ob es um die „Düsseldorfer Radschläger“, den Beginn des Nahverkehrs mit den Pferdebahnen bis hin zur U-Bahn geht, den bekannten Schriftsteller Heinrich Heine, den Beginn der Berufsfeuerwehr, den Fußball, die verschiedenen Rheinbrücken und ihre Geschichte, den Beginn der Kunststadt Düsseldorf mit der 1819 gegründeten „Königlich-Preußischen Kunstakademie“, die bis heute berühmt ist und grosse Künstler beherbergt hat, man denke an Beuys und Co..
Der „Hölzerne Deuwel“, der „Schräg“, „Et Fanny“, fehlen genauso wenig wie Henkel, der Hafen, der Aquazoo und naürlich „Mutter Ey“.

Die Mundart kommt nicht zu kurz, die Kö, Düsseldorfer Speisen, der Senf, Museen, Japan und vieles mehr.

Der Autor hat die kurzen und sehr informativen Texte mit alten Bildern und Karten angereichert.

Das Buch ist für Düsseldorfer und auch Touristen, die auf historischen Spuren die Stadt erkunden wollen, gleichermassen geeignet.
Mir gefällt der kurze und doch sehr informative Abriss der Düsseldorfer Geschichte sehr gut.

ISBN: 978-3963031106

Quelle: Sutton Verlag

 

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Frenzels Weinschule 2

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Ralf Frenzel hat „Frenzels Weinschule 2“ herausgegeben.

Angefangen hat Ralf Frenzel mit einer Lehre zum Koch, dann folgte eine Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Ente vom Lehel unter Wodarz, er wurde Sommelier und kam dann über verschiedene Stationen, die immer mit der Liebe zum Kochen und zum Wein verbunden waren, hin zu seiner heutigen Berufung als Verleger bei TreTorri.

Nachdem ich bereits vom ersten Band „Frenzels Weinschule“ begeistert war, musste auch der 2.Band ins Haus.
Teil 2 stellt uns Lesern international anerkannte Rebsorten vor. Auch Nischenregionen sind bedacht worden.
Auch bietet das Buch ganz viel Wissen zum Thema Wein und dem Anbau der Trauben.

Die „Weinschule“ ist eine Herzensangelegenheit von Ralf Frenzel, das merkt man schon an der liebevollen Aufmachung und auch beim Lesen und Betrachten.
Der Autor hat sich selber damit den Wunsch erfüllt, sein, in vielen Jahren erworbenes, Wissen zum Thema Wein weiterzugeben.
Dabei wird Ralf Frenzel unterstützt von namhaften Weinkennern und Wissenschaftlern.

Unterteilt ist die Weinschule in mehrere Kapitel:
– Weinländer der Welt – von Deutschland über Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Österreich, Schweiz, USA, Argentinien und Chile, Australien, Neuseeland bis nach Südafrika führt die Reise
– Terroir und Geschmack – was ist Terroir? was sagt uns der Begriff?
– Rebsorten und Aromen – auch dieses Mal ist es dem Autor gelungen die Aromen zu verdeutlichen, an die man nicht direkt denkt, wie Pfeffer, Fenchel und Co.
– Ein Jahr im Weinberg – sehr interessant geschildert und mit grossem Sachverstand geschrieben, lernt man die Arbeit der Winzer näher kennen
– Weingeschichte – von der Antike bis heute
– Essen und Wein – der Coq auch Vin schmeckt sehr lecker, das Rezept ist im Buch, ebenso findet man einige andere leckere Speisen mit den passenden Weinen
– Restaurant-Knigge – was zeichnet einen Weinkenner beim Restaurantbesuch aus?

Im Buch findet man wieder einmal, wie auch im ersten Teil, sehr viele Texte zum Thema Wein. Man kann das eigene Wissen zum Thema erweitern, bekommt Anregungen zum Ausprobieren und Verkosten neuer Weine und Denkanstösse und ganz nebenbei kann man in wundervollen Fotos schwelgen.

Das Buch ist wunderschön und hochwertig aufgemacht und wird sicher auch jeden Weinliebhaber als Geschenk begeistern.

ISBN: 978-3960330608


(Link führt zu amazon, unbezahlte Werbung)

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Jörg Schmid , Johannes Wirth : Wildbakers on Tour

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Die Wildbakers kannte ich bislang nicht.
Jörg Schmid und Johannes Wirth nennen sich Event-Backteam. Beide sind aufgewachsen in Bäckerfamilien, in denen noch traditionell gebacken wurde.
Beide wollten zu Deutschlands besten Bäckern gehören.

Auf Reisen werden Rezepte eingesammelt, zuhause ausprobiert.
Mittlerweile haben sie eine eigene Fensehsendung.

Da sie beide ganz traditionell das Brotbacken gelernt haben, findet man im Buch auch Tipps zum selber Brot backen.
Das Buch beginnt mit Grundlagen wie den Weizenvorstufen, herstellen von Anstellgut, dem Hauptteig, rund ums Backen, spezielle Techniken, nützliche Backutensilien. In diesen Abhandlungen lernt man auch die Begriffe kennen, die man benötigt, um Brotrezepte zu verstehen, wie Anstellgut, Fensterprobe, Autolyse und Co.

Dann folgen Rezepte von ganz traditionellen Broten wie dem Frankenlaib, dem Eifeler Landbrot, Zwieback, hin zu Gugelhupf aus dem Elsass, Bürli, Französichem Landbrot & Co.

Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und festgestellt, dass die Flüssigkeitsmengen wohl teilweise recht hoch gegriffen sind.
Beim franzöischen Landbrot wäre das Brot wohl kein Brot geworden, wenn ich angegebene Menge genommen hätte. Ich habe vorher gestoppt. Beim Eifler Landbrot habe ich auch reduziert.

Ich mache das immer nach Gefühl und stoppe, wenn es mir zuviel Flüssigkeit zu sein scheint.
Die Mehle sind ja oft unterschiedlich.

Insgesamt ist es ein gutes Brotbackbuch.

ISBN: 978-3833868610

Quelle GU

 

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