Lutz Geißler Almbackbuch

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Lutz Geißler der Autor vom Plötzblog und von vielen tollen Büchern zum Thema Brot backen,
hat mit dem “ Almbackbuch “ kein reines Buch zum Thema Brotbacken vorgelegt
sondern ein „großes“ Werk, auch vom Gewicht her, mit Rezepten, Themen rund um das Brotbacken und Geschichten von der Alm.

Das Buch hat 464 Seiten, das sagt schon Alles oder??
Versteckt unten links auf dem Cover steht „Aus Liebe zum Brot „. Diese Liebe erkennt man im Buch. Brot ist das Lebenselixier des Autors.
Die Kalchkendlalm ist die Alm, die Lutz zum Almbackbuch brachte.
Roswitha Huber ist die „Chefin“ auf dieser Alm und sie backt und kocht gern. Oft nach den Rezepten, die sie von der Schwiegermutter übernehmen konnte.
Die Leidenschaft für das Brotbacken verbindet Roswitha und Lutz. So kam es auch zu den Almbackkursen.

Der Autor bringt uns zu Beginn des Buches die wundervolle Landschaft nahe, in der diese Alm liegt.
Man erfährt viel über die Gegend.

Es folgen Tipps zum Backen von den Grundregeln über Zutaten, Teigruhe und vieles mehr bis zum fertigen Gebäck.

Danach geht es an den herrlichen Hauptteil des Buches, an die Rezepte:
– Roggen – und Roggenmischbrote – Bergkruste
– Weizen – und Weizenmischbrote – französiches Landbrot, Neujahrsbrot, Wurzelbrot
– Dinkel – und Dinkelmischbrote – Vierkornbrot
– Brot aus anderen Getreiden
– Kleingebäck – Hütttensemmeln, Pizza
– Feingebäck – Hüttenmilchbrötchen, Pottweck

Manche Rezepte habe ich schon ausprobiert. Die Backwaren sind so lecker. Diese stehen neben den Kategorien.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Die Rezepte sind sehr gut beschrieben, man kann sich Schritt-für-Schritt daran halten.
Ein tolles Geschenk auch für alle Brotbäcker/-innen.

ISBN : 978-3818611309

Quelle . Ulmer – Verlag

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Doris Bopp : Landfrauen backen

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Das kleine aber vom Inhalt her gewaltige Buch “ Landfrauen backen – Rezepte und Geschichten aus Baden-Württemberg “ beinhaltet Rezepte von süß bis herzhaft.

Doris Bopp ist die Autorin. Ihr Opa war Bäcker, die Oma Köchin. Die Großeltern hatten eine Gastwirtschaft mit Bäckerei.
Der Autorin liegt das Backen und Kochen quasi im Blut.
Sie schidert, dass ihre Mutter die Familientradition alles selber zu machen fortgeführt hat.
Zu der Zeit gab es noch den Bäcker, der das Brot dann fertig gebacken hat.
Ich kann mich auch noch an den „Backes“, den Gemeindebackofen, in der Eifel erinnern.

Zunächst bringt uns die Autorin die Zutaten nahe. Getreidesorten, Inhaltsstoffe, Mehlsorten lernt man kennen.
Es folgen allgemeine Bemerkungen zu Teigbereitung, Zutaten, Backöfen, Arbeitsgeräten und Aufbewahrung.
Hilfreiche Tipps hat die Autorin dabei parat.

Und danach kommen die tollen Rezepte:
– Alte und neue Rezepte vom Land – verschiedene Grundrezepte, von Hefeteig süß und salzig, über Biskuitteig, Sauerteig, Quarkölteig.. erstreckt sich das Spektrum
– Brot und Brötchen – das Bauernbrot ist einfach und sehr lecker, Zwiebelbrot, Rosinenbrot, Butterweckle…
– Gebäck zu Wein und Most – Speckweckle herrlich, Zwiebelschnecken, Schinkenhörnchen, Schäbischer Speckkuchen..
– Süßes für jede Jahreszeit – Schokoladenring, Joghurtkuchen, Hefezopf…
– Feines für Festtage – Schwarzwäder Kirschtorte, Obsttorte..
– Feines für Festtage – Vanillebrötchen, Osterbrot (schmeckt auch jetzt sehr gut)..

Was ich daneben geschrieben, haben wir schon ausprobiert. Alles war recht einfach zu backen.
Bislang hat alles gut geschmeckt.
Die Rezepte im Buch sind sehr gut beschrieben, damit sollte jeder(r) arbeiten können.

Ich bin ganz begeistert, da die Autorin nicht grosse Torten aufgefahren hat sondern bodenständige Rezepte präsentiert. Man muss nicht erst nach exotischen Zutaten suchen.

ISBN : 978-3800182039

Quelle : Ulmer – Verlag

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Martin Pöt Stoldt : Gutes Brot braucht Zeit

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„Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“ lautet der Titel des Buches von Martin Pöt Stoldt.

Im Inhaltsverzeichnis steht, quasi als Motto, ganz oben „Gut Ding will Weile haben“, genau das hatte ich vom Buch erwartet, Rezepte mit langer kalter Teigführung.

Die Kapitel sind:
– Hefe incl. Hefe selbst herstellen
– Teigführungen
– Rezepte mit kurzem Hefevorteig
– Rezepte mit verlängertem Hefevorteig
– Rezepte mit einfacher langer, kalter Führung
– Rezepte mit doppelter, langer, kalter Führung
– Service.

Als ich dies gelesen habe, fing ich an zu grübeln, laut Titel des Buches „langer,kalter Teigführung“ und im Inhaltsverzeichnis kommt diese nun in genau 2 Kapiteln vor???

Nun habe ich alle Kapitel gelesen, bei „Allgemeines“ erfährt man etwas über Hefe, aber nichts Neues, daneben Werbung für das Sauerteig-Buch des Autors, eine aus meiner Sicht, entbehrliche Zeitreise zum Thema Hefe, die Biologie und Chemie, u.A. Hefe in Aquarien, in meinen Augen im Zusammenhang mit dem Titel des Buch, in dem es um Brot geht, unnützes Füllmaterial.

Ab S.22 geht es dann endlich los mit der Hefe in Bezug auf das Backen. Man erfährt auf 3 Seitenetwas über die industrielle Herstellung von Hefe, naja auch kein Must-Have.
Interessant dann das Kapitel „Hefe selbst herstellen“ ab Seite 27.

Im Kapitel „Teigführungen“ finde ich die Tabelle „Teigführungen im Vergleich“ sehr hilfreich.
Man bekommt eine detaillierte Übersicht welche Teigführung für welches Gebäck gut geeignet ist.
Es folgen die Anleitungen für die diversen Hefeteige von kurzer Hefeteigführung bis hin zu langer,kalter Führung – doppelt, dazu Hefe-Salz-Führung.

Und dann kommt man zu den Rezepten.
Das Stockbrot ist gerade passend zum Grillen, das Sesambrot flott gemacht und schmeckt gut.
Die Quarkbrötchen jat man auch schnell fertig und sie schmecken gut.

Richtig lecker sind die Quarktaschen, aber hallo, sollte es nicht ein Buch zum Thema „Brot“ sein und nun Kaffeegebäck?????

Mein Fazit zum Buch:
Unter einem Aufsatz in der Schule würde möglicherweise stehen „Thema verfehlt“.
Leider stimmt der Inhalt nicht überein mit dem was der Titel verspricht „Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“.

Erwartet hatte ich tolle Brotrezepte mit langer, kalter Teigführung.
Erhalten habe ich ein Buch mit einem Anfangskapitel, das man auf wenige themenbezogene Seiten hätte kürzen können, etwa die Hälfte der Rezepte, geschätzt, gezählt habe ich nicht, entsprechen nicht dem Titel, da sie entweder nicht für Brot sind oder nichts mit langer kalter Teigführung zu tuen haben.
Die Rezepte, die im Buch sind, sind gut beschrieben und auch die Kuchen, die ich gebacken habe, sind lecker.

ISBN 978-3-8001-5653-5

Quelle: Ulmer-Verlag

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Lutz Geißler : Brotbackbuch Nr.1

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Nachdem ich schon mehrere Bücher von Lutz Geißler gelesen habe, musste ich ja irgendwann auch mal das „Brotbackbuch Nr.1“ lesen.

Das Brotbackbuch Nr.1 beinhaltet „Grundlagen & Rezepte für ursprüngliches Brot“.
Es ist ideal für alle, die mit dem Brotbacken anfangen. Lutz Geißler hat das Buch so geschrieben, dass man auch ohne Erfahrung mit diesem Buch starten kann mit dem Brotbacken.

Mir ging es zu Beginn so, dass ich viele Dinge in Rezepten nicht verstanden habe. Das „Brotbäcker-Fachchinesisch“ konnte ich noch nicht.
Auch heute bin ich froh, dass ich in diesem Buch Begriffe nachschlagen kann, wenn ich wieder einem begegne, der mir fremd ist.

Unterteilt hat Lutz Geißler das Buch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel:
Bei den Rezepten habe ich meine Lieblingsbrote dazu geschrieben.
– Tipps für den Start – hier findet man alles zu Zutaten, Teigausbeute, Kneten, Sauerteige, Das Schwaden (hat nichts mit dem rheinländischen Reden zu tuen) und Vieles mehr
– Rezepte für den Anfang – Landbrot, Körnerbrot, Weißbrot mit Buttermilch, Eckbrötchen
– Rezepte mit etwas Übung – Reines Roggenbrot, Dreierbrot, Rundbrot, Weizenbrötchen
– Rezepte für Fortgeschrittene – Roggenmischbrot mit Vollkorn, Buttermilchbrot
– Alles rund ums Brotbacken – hier findet man Zutaten, Teigführung, Kneten und vieles mehr.

Die Rezepte sind alle gut verständlich geschrieben.
Ich schätze die Zeitangaben für Vorbereitung, Zubereitung am Backtag, jeweils effektiv und incl. der Wartezeiten auch absolut,sehr.
Damit kann man hervorragend ausrechnen, wann man mit welchem Brot starten muss.
Dazu gibt es natürlich detaillierte Zutatenlisten und Infos wie Teiggewicht, Teigtemperatur, etc.
Jeder Schritt auf dem Weg zum fertigen Brot ist detailliert erklärt.
Schwierigere Dinge, wie Falten und Kneten, etc. gibt werden auch als bebilderte Anleitung gezeigt.

Das Buch ist für Anfänger, aus meiner Sicht, eine große Hilfe. Man kann sich langsam ins Thema Brotbacken einarbeiten, die ersten Brote und Brötchen genießen bevor man eine Stufe weitergeht vom Schwierigkeitsgrad. Und als Nachschlagewerk ist das Buch auch hervorragend geeignet.

ISBN: 978-3818605278

Quelle: Ulmer Verlag

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Geißler / Hollensteiner : Brotbackbuch Nr.2

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Brot selber backen macht einfach Spaß, das Brot schmeckt besser als gekauftes und es ist auch bekömmlicher.
Zu Recht ist im Moment Brot backen im Trend.

„Brotbackbuch Nr.2“ verspricht „Alltagsrezepte & Tipps für naturbelassenes Brot“.
Es wurde geschrieben von einem Autorenduo, und zwar von Lutz Geißler, den man vom „Plötzblog“ kennt und Dr.Björn Hollensteiner, dem Brotdoc.

Ich schätze die Bücher und Rezepte der beiden Autoren sehr und war gespannt auf das was mich im Gemeinchaftswerk erwartet.
Was soll ich sagen? Ich bin begeistert.

Das Buch beginnt mit „Tipps für den Start“.
Auf diesen Seiten bringen uns die Autoren grundlegende Dinge nahe wie: Rezeptvarianten, Zutaten, Sauerteig, Wassermenge und vieles mehr.
Es folgt das Glossar für alle,die sich mit dem „Bäckerlatein“ noch nicht so auskennen.
Die Schnitt- und Drücktechniken werden Schritt-für-Schritt in Bildern gezeigt.

Und dann erst geht es los mit tollen Rezepten.
Die Rezepte sind unterteilt in
– Weizen
– Dinkel
– Roggen.

Ab Seite 194 findet man das Grundlagenkapitel, das alle Anfänger beim Thema Brot backen zuerst lesen sollten aus meiner Sicht.
Hier findet man von der Grundausstattung über Zutaten, die Vorstufen – wie Vorteig, Sauerteig & Co., Kneten die einzelnen Schritte bei den Knetteigen, die Textbearbeitung bis zum Backen das ganze Grundwissen.

Den Autoren ist es gelungen ein Buch zu schreiben, das auf der einen Seite tolle Rezepte liefert (immer versehen mit 2 Seiten auf denen man auswählen kann zwischen Basisrezept, Sauerteigrezept,..), die sehr detailliert geschrieben sind und oft die Arbeitsschritte auf Fotos verdeutlichen, auf der anderen Seite aber Basiswissen vermittelt.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die anfangen mit dem Brot backen, wieder einsteigen ins Thema oder ein gutes Buch mit vielen Ideen suchen.

ISBN: 978-3818601188

Quelle : Ulmer Verlag

 

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Holger H.Schweizer : Das neue große Heimwerkerbuch

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Holger H.Schweizer, der Autor von „Das neue große Heimwerkerbuch – Techniken, Geräte-Materialien 2.Auflage“ war 20 Jahre bei BOSCH im Bereich der Elektrowerkzeuge tätig.
Das erklärt, aus meiner Sicht, warum man im Buch nur Elektrowerkzeuge dieser Firma findet.
Ich hätte es bevorzugt, wenn man dies auch kenntlich gemacht hätte -zumindest im Vorwort-, dass es um Geräte dieser Firma geht, so wirkt das Buch, wenn man nicht nachgeschaut hat  vor dem Lesen, wer der Autor ist, als sei es ein Buch von Bosch.

Das Buch ist sehr umfangreich und man hat ein Nachschlagewerk für viele Bereiche des Heimwerkens:
– Basics – was man wissen muss! – z.B. Akku oder Steckdose?, Messtechnik für Heimwerker, was muss in die Werkzeugkiste
– Werkstoffe – Holz und Holztypen, Kunststoffe, Korrosion, Metalle….
– Heimwerkerpraxis – von Bohren, Sägen oder Fräsen? über Kettensägen bis zu Scheren erstreckt sich das Spektrum.
Anhand der Beispiele sieht man schon wie viel verschiedene Themen der Autor im Buch untergebracht hat.

Im Heimwerkerbuch werden alle Themen sehr ausführlich behandelt.
Ich möchte es am Beispiel sägen verdeutlichen: Wie säge ich und was womit? Welche Arten von Sägen gibt es? Arbeitssicherheit beim Sägen mit der Stichsäge, etc., Sägeblätter, immer Tipps dabei, welches Sägeblatt wofür,wie arbeitet man präzise, usw.

Zu allen Themen im Handwerkerbuch findet man ausführliche Beschreibungen. An der Art der Beschreibungen mit Zeichnungen und Tabellen merkt man, dass ein Ingenieur das Buch geschrieben hat.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch sehr gut geeignet ist für alle, die eine gewisse Sicherheit durch das Fachwissen des Autors haben möchten bevor sie ein Elektrowerkzeug kaufen möchten.
Ebenso ist es geeignet, wenn man Elektrowerkzeuge hat und nicht weiß ob man deren Potenzial komplett ausschöpft.

Wer wissen will, wie er etwas macht, z.B. wie man eine Leiste an die Wand bekommt, einen Wasserhahn repariert, etc., der ist hier falsch.

ISBN: 978-3800112999

Quelle: Ulmer-Verlag

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Tara Nolan : Alles über Hochbeete

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Tara Nolan, die Autorin des Buches “ Alles über Hochbeete – Geniale Ideen vom Bau bis zur Bepflanzung“,  ist Autorin und Verlegerin.
Sie gärtnert aus Leidenschaft und  bastelt gerne mit Holz. Beide Hobbies hat sie im Buch zum Thema Hochbeete vereint.

Gleich auf dem Cover habe ich eine tolle Idee entdeckt. Ein mittelhohes Hochbeet mit Sitzflächen mit Blumen und Tomaten im Beet.
Das Buch konnten wir kaum weglegen. Überall Zettel drin was wir bauen könnten, entschieden wir uns noch nicht ganz.

Tara Nolan hat das Buch sehr systematisch aufgebaut und in aufeinander aufbauende Kapitel unterteilt:
Zuerst bringt uns die Autorin „Die Hochbeet-Revolution“ nahe. Man lernt u.A. „Hamilton Victory Gardens“ kennen, eine tolle Idee.
Los es dann mit den Kapiteln:
– Fotogalerie der Hochbeete – Ideen über Ideen
– Grundlagen – warum ein Hochbeet? über Größe, Material, Standort, etc.
– Hochbeete für große Gärten – von der Grundausführung über die Ausstattung des Hochbeetes bis zum Hochbeet mit Teich
– Hochbeete für kleine Gärten -von der Pflanzkiste über die Pflanzwand, dem Koffer bis zur Waschwanne – vielfältige Ideen
– Zweckmäßige Hochbeete – vom Salattisch über Pflanzkübel hin zum Frühbeet aus einem alten Fenster ranken sich die Ideen
– Kein handwerkliches Geschick? Kein Problem – Pflanzsack, Tiertränke, Eimer im Sack…
– Pflanzenstützen – sehr schöne Rankgitter und Co.

Bezugsquellen fehlen auch nicht im Buch.

Was ich sehr gut finde ist, dass die Autorin auch an alle Menschen denkt, man findet auch für Menschen mit Handicap Hochbeete, kleine Hochbeete für den Balkon, Therapiegärten und vieles mehr.
Bei den Materialien wird man aufmerksam gemacht was man einkaufen kann, um keine Schadstoffe ins Beet zu holen.

Das Thema Kompost fehlt ebensowenig wie die Tropfbewässerung.

Mein Fazit: Tara Nolan hat ein sehr umfassendes Buch zum Thema Hochbeete geschrieben. Viele Fotos verdeutlichen was sie meint, ebenso Zeichnungen.
Der Autorin ist es gelungen für jeden Garten und jeden Menschen, der Lust ein Hochbeet anzulegen, Tipps und Tricks im Buch bereit zu stellen und das gut verständlich.

ISBN: 978-3800108732

Quelle : Ulmer – Verlag

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Melanie von Orlow : Ideenbuch Insektenhotels

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Schon länger wollen wir ein Insektenhotel im Garten anbringen.
Insektenhotels selber bauen, die Idee kam uns, als wir dieses Ideenbuch entdeckt haben.

Das Buch hat Melanie von Orlow herausgegeben.
Sie ist Fachfrau beim Themen Bienen und Co. Die Autorin hat Biochemie und Biologie studiert, sie erstellt Gutachten, fängt Bienenschwärme ein, siedelt diese um und berät zum Thema Bienen.
Sie ist auch beim NABU tätig.

Das Buch beginnt damit, dass uns Melanie von Orlow vor Augen führt, dass wir „Bienenhalter“ sind.
Ein Zitat vom Beginn des Buches „..Wildbienen, solitäre Wespen, Ohrenkneifer und Florfliegen sind anspruchsvolle, friedliche und unauffällige Mitbewohner“.

Und gleich geht es los mit den Tipps zu den Insektenhotels.
Erst einmal startet die Autorin mit Bemerkungen dazu wie die Insekten wohnen wollen, wir erfahren etwas über Baumaterialien und deren Verarbeitung. Von Holz bis Ton und Stein erstreckt sich Spektrum.
Dann kommen Kapitel zu den Einzelgängern, den Großfamilien und den Nützlingen.

Zu den Einzelgängern zählen solitäre Bienen und Wespen und die dazu passenden Schmarotzer.
Man kann ihnen in einem Zinkeimer schon in 2 Stunden ein Hotel bauen. Oder auch die „Schwedische Regalskulptur“, die mir sehr gut gefällt. Auch diese ist nicht aufwendig.
Für die „Villa Balkonien“ benötigt man deutlich mehr Zeit.

Die Hotels für die Nützlinge sind auch unterschiedlich.

Die Autorin hat das Buch mit ganz viel Sachverstand geschrieben. Sie bringt uns die einzelnen Insekten nahe.
Und sie hat auch tolle Ideen.

Man kann überlegen welchen Insekten man eine Heimat bieten möchte und sich dann das entsprechende Insektenhotel aussuchen.
Die Bauanleitungen für die Insektenhotels sind sehr gut verständlich gechrieben, Materiallisten vereinfachen den Einkauf und die „Bauzeichnungen“ hat Melanie von Orlow auch sehr gut gemacht.

Eins ist nun schwierig, wir können uns noch nicht entscheiden welches Insektenhotel wir bauen wollen, es werden sicher mehrere.

ISBN: 978-3800109005

Quelle : Ulmer Verlag

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Valesa Schell : Brotbackkurs

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Valesa Schell verspricht mit dem Titel Ihres Buches „Der Brotbackkurs – Einfach starten – Profi werden“ viel.
Hält das Buch was der Titel verspricht? habe ich mich gefragt.

Schon beim ersten Durchblättern war ich begeistert.
Das Buch ist wirklich für Anfänger oder auch Wiedereinsteiger ins Thema Brotbacken, wie mich, bestens geeignet.

Selbst gebackenes Brot schmeckt viel besser als das Brot das man heute, in einer Zeit in der es kaum noch echte Bäcker, die alles selber machen, gibt.
Die Zeit der Bäckereiketten und der Backmischungen, die die Bäcker grösstenteils verwenden, hat mich veranlasst nun das Brot wieder selber zu backen.
Und für alle Allergiker ist es auch sehr hilfreich, habe da so meine negativen Erfahrungen gemacht beim Bäcker.

Heute hat man auch als Verbraucher die Chance tolle Mehle zu kaufen und durch eine lange Teigführung sehr leckeres Brot zu backen.

Die Autorin hat das Buch in viele Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen.
So kann man sich direkt an die Rezepte machen, wenn man die Grundlagen schon kennt oder auch mit dem Handwerkszeug anfangen als Anfänger.
Ich kenne Leute, die kein Sauerteigbrot mögen, dann kann man das Kapitel überspringen.

Unterteilt ist der Brotbackkurs in Buchform in die folgenden Kapitel, die schon die Vielfalt des Inhalts zeigen:
– Handwerkszeug und Know-How – mit den Zutaten, den Helferlein, den Grundbegriffen und allerlei Tipps zum Gelingen des Starts
– Keep it simple – Brot Backen mit Hefe – mein momentaner Favorit die Weizen-Buttermilch-Kruste
– Brot backen mit Sauerteig – fängt an mit dem Ansetzen des Sauerteigs und geht weiter mit tollen Rezepten
– Brot backen mit Kochstück, Quellstück, Brühstück – Autolysetreig und Co.- Unsere Favoriten das Odenwälder Mischbrot und der rustikale Buttermilchlaib
– Brot backen mit Lievito Madre – wie setzt man ihn an, wie pflegt man ihn? dabei bin ich gerade
– Brötchen und Baguette, die Königsdizlpin – die Joghurt-Doppelinos gelingen gut und sind lecker
– Brot backen mit Wildhefe
– Vollkornbrote für Backprofis
– Brot backen mit besonderen Mehlsorten und Getreidearten – das Schweizer Krüstli „All-in-One“ schmeckt sehr gut und ist recht unkompliziert zu machen
– Service – hier findet man Bezugsquellen, Literaturtipps, Blogs und Co.

Was ich bis jetzt ausprobiert habe, s.neben den Titeln der Kapitel, war gut nachvollziehbar und alles hat gut geschmeckt.
Das Buch ist voller Klebezettel mit den Wünschen was als nächstes gebacken werden soll.

Die Autorin hat alles sehr gut verständlich beschrieben.
Man kann auch als kompletter Einsteiger in das Thema damit sicher leckere Brote und Brötchen backen. Nur Mut, ich kann das Buch empfehlen.

ISBN: 978-3818606879

Quelle. Ulmer-Verlag

 

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