Dr. Oetker Backen macht Freude

„Dr.Oetker Backen macht Freude“ begleitet mich seit ich backe.
Noch habe ich die Ausgabe  meiner Mutter aus den 60er in Gebrauch.
Da aber nun die Neuauflage viel mehr Rezepte bietet und das alte Buch langsam eine Loseblattsammlung ist, musste dieses Buch her.

Schon mal vorweg, es war eine gute Entscheidung. Das neue Buch zum Thema Backen wurde gewaltig ergänzt.
Man kann auch als Backanfänger mit diesem Buch anfangen sich dem Backen zu widmen.
Es beginnt mit den Abkürzungen, die im Buch verwendet werden und die einem Anfänger oft nicht viel sagen. Das finde ich sehr gut.

Das Inhaltsverzeichnis zeigt schon was man alles backen kann, von süß bis herzhaft erstreckt sich das Spektrum der Rezepte.
Unterteilt sind die Rezepte in mehrere Kapitel, ich habe schon mal, als Anreiz gleich zu backen, exemplarisch die bereits erprobten Rezepte mit aufgeführt:
– Allgemeiner Ratgeber – detaillierte und bebilderte Hilfestellungen für alle, die nicht routiniert sind beim Backen
– Rührteig und All-in-Teig – Kuhfleckenwaffeln, Chocolate Cookies mit Nüssen, Dattelkuchen, Schneller Pflaumenkuchen, die Rote-Grütze-Torte steht noch aus, Speckwaffeln
– Knetteig/Mürbeteig – jede Menge Kekse – Weihnachten naht, Florentiner Streifen, Käsekuchen, Pflaumenkuchen auf 2 Böden, Spinat-Quiche
– Hefeteig – Puddingschnecken, Bienenstich, Zwiebelkuchen vom Blech,Flammkuchen-Variationen
– Biskuitteig – schneller Bienenstich, Joghurtschnitten
– Quark-Öl-teig/5-Minuten-Teig – Mandarinen-Schmand-Kuchen, Käse-Schinke-Hörnchen, Fladenkuchen mit Lauch
– weitere Teige, hier findet man Brandteig, Strudelteig, Blätterteig, Kuchen ohne Boden, Kuchen mit Keksboden
– Eiweißgebäck – Makronen in verschiedenen Variationen, Baiser und Co.
– Fettgebäck – Quarkbällchen, Muzenmandeln
– Kalte Torten
– Weihnachten, die Rezepte werden bald erprobt von Lebkuchen über Honigkuchen hin zu Keksen und Stollen
– Brot und Brötchen – Sonnenblumenkernbrötchen, Milchbrötchen, Brötchenrad mit Frischkäse, Panettone, Zupfbrot alla Caprese.

Im Register kann man sich einen Überblick verschaffen und dann mit dem Backen loslegen oder, wie es mir ging, gar nicht mehr wissen womit man anfangen soll, weil die Auswahl riesig ist.

Die Anleitungen zu den Grundteigen sind gut beschrieben und bebildert. Die Rezepte sehr verständlich.
Tipps ergänzen das Rezept da wo es sinnvoll ist.

Wer anfangen will zu backen oder leidenschaftlich gerne in der Küche werkelt und Ideen sucht, der ist hier genau richtig.
Ein umfassendes Backbuch von süß bis herzhaft erwartet den Leser.

ISBN: 9783767016712

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Dr.Oetker Brot & Aufstriche von A-Z

Wenn man einen Kochbuchtick hat und gerne Brot selber herstellt, fällt einem das neue „Dr.Oetker Brot & Aufstriche von A-Z“ natürlich ins Auge.

Bereits auf dem Cover habe ich eine Reihe Brote, Brötchen, usw. entdeckt, die so gut aussahen, dass die nachgebacken werden mussten.
Im Buch dann Rezepte über Rezepte und ich konnte mich nicht entscheiden womit ich anfange.

Die Rezepte sind folgenden Kategorien (s.Register) zugeordnet:
– Brote – Hefezopf. Ährenbrot,Kraftbrot, Kräuter-Käse-Brot,..
– Vegane Brote und Brötchen
– Brötchen und Hörnchen – Baguettebrötchen, Brötchen schnell, Käsebrötchen, etc.
– Kleingebäck – wie Laugenbrezeln, Flachswickel, Grissini…
– Auftriche, Cremes & Co – Bruschetta-Tomaten, Champignon-Kräuter-Aufstrich, Forellencreme, usw.
– vegetarische Aufstriche & Co
– Pikante Backwaren – Focaccia, Hüttenbrot, Pesto-Schnecke…
– Süsse Backwaren – Hefezopf, Streuselbrot…

Einige Dinge habe ich schon ausprobiert, s.oben, und für gut befunden.
Manche Kategorien lasse ich im Moment links liegen, aber es ist schon praktisch auch vegane und vegetarische Rezepte zu haben, da ja ab und an Besuch kommt, der sich vegan oder vegetarisch ernährt und dann mein Repertoire an Rezepten schnell erschöpft ist.

Die Rezepte sind gut verständlich beschrieben, die Zutatenlisten sehr detailliert und das jeweilige Foto zeigt wie das Endergebnis aussehen soll.
Bislang sind alle Backwaren gut gelungen nach den Rezepten im Buch.
Vor allem gibt es auch eine ganze Reihe Rezepte, die man ohne grossen Aufwand verwirklichen kann.

Für alle, die gerne selber backen, ein empfehlenswertes Buch, auch zum Verschenken geeignet.
Das Buch ist für Einsteiger ins Thema geeignet.

ISBN: 9783767016736

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Frédéric Kempf : Echt Elsass!

Das Elsass ist mehr als eine Region in Frankreich. Elsass ist auch mit einer Lebensart verbunden, die genussorientiert und bodenständig ist.
Die elsässische Küche hat nichts mit Haute Cuisine zu tuen, obwohl es die im Elsass auch gibt. Die typische Küche ist aber nicht so.

Die Familie von Frédéric Kempf ist schon lange im Gastgewerbe tätig.
Im Buch lernen wir einen Teil der Familiengeschichte und der Familie kennen. Für das Elsass typische Fotos machen Lust darauf mal wieder hinzufahren.
Ja und die auf den Fotos dargebotenen Speisen lassen einem schon beim Anschauen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Die Rezepte sind einfach nachzukochen bzw. zu backen.
Als erstes musste ich gleich die Tarte flambé (Flammkuchen) ausprobieren.
Er schmeckt sehr gut. Ebenso der Lachsstrudel, der traditionelle Baeckaoffe und vieles mehr.
Teilweise muss ich noch warten, weil es nun gerade keine Zwetschgen gibt und keine Blaubeeren, etc.

Der Autor hat detaillierte Zutatenlisten geschrieben und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Die meisten der 85 Familienrezepte sind mit wenig Aufwand zu machen.
Bei einigen Gerichten benötigt man etwas mehr Zeit.

Es ist Frédéric Kempf im Buch gelungen mit seinen Rezepten, den Fotos und seinen Erzählungen, ein Stück Elsass und elsässische Lebensart zum Leser und Betrachter des Buches zu bringen.

ISBN: 9783959611459

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Herzhaft Backen

„Herzhaft Backen – Meisterstücke für Männer“ ist das neue Buch aus der Reihe „Beef Männer kochen anders“ des TreTorri-Verlages.

Backen für Männer, das stachelt mich natürlich an dieses neue Backbuch, das Rezepte und Tipps für herzhaftes Backen verspricht, genau unter die Lupe zu nehmen. Das will ich als Frau auch.
Es hat sich gelohnt, auch für mich als Frau.

Ich backe sehr gerne, vor allem mögen wir herzhafte Sachen und selbst gebackenes Brot. Und genau das findet man in diesem Buch.

Zunächst wird die Geschichte der Backkultur geschildert, sehr interessant und kurzweilig in einem Zeitstrahl aufgetragen.

Dann geht es los mit „Bäcker-Slang“. Super geeignet gerade für Anfänger und hier besonders beim Backen von Brot. Begriffe wie Brühstück, Stückgare, Ofentrieb, Quellstück, waren für mich beim Beginn des Brotbackens auch böhmische Dörfer. Alle Begriffe, die so üblicherweise in Rezepten vorkommen, sind kurz und gut verständlich erklärt.

Auch für Leute, die schon länger herzhafte Dinge backen, sicher hilfreich ist die Tabelle mit den Mehltypen. Aufgeteilt In Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl findet man zu den Typen die Verwendungsmöglichkeit. Sehr hilfreich finde ich auch die Einordnung der Backeigenschaften, z.B. Roggenmehl 1800 „allein kaum backfähig“. Um dies herauszufinden, benötigt man üblicherweise eine ganze Zeit, die geprägt ist von gescheiterten Versuchen.

Ein weiteres hilfreiches Kapitel widmet sich Themen wie Hefe und der erforderlichen Ausstattung.

Und ab Seite 30 geht es an die Anleitungen und Rezepte.
Diese sind unterteilt in mehrere Kapitel:
– Anleitungen Massen und Teige – Männer, die nachts Zöpfe flechten ( das darf man übrigens auch tagsüber)
– Einführung Brot und Brötchen – Unser tägliches Brot gib uns heute
– Rezepte mit Brotresten – gar nicht altbacken
– Rezepte für Brot und Brötchen – bake local eat global
– Rezepte für die Brotzeit – ganz gewiss nicht glutenfrei
– Rezepte aus der Röhre – und jetzt die ganz heissen Tipps
– Rezepte Pizza 2.0 – vergiss den Lieferservice.

Alleine an den Kapitelüberschriften sieht man ja schon wie vielfältig die Rezepte sind, die einen erwarten.

Die Rezepte und Grundrezepte sind immer sehr ausführlich erklärt, man hat Schritt-für-Schritt-Anleitungen und hilfreiche Fotos. Ich finde es bei den meisten, der bereits erprobten Leckereien nicht so aufwendig diese herzustellen und bislang hat alles geklappt und lecker geschmeckt.
Meine Favoriten im Moment sind Pain Paillase, Zupfbrot, Spinatquiche, Kotelett mit Laugenkruste, Naan, Malzbrötchen, Hefebrezeln mit Käsesauce, hessischer Salzkuchen.

Ich kann das Buch Mann und Frau empfehlen, die gerne Brot und auch andere herzhafte Dinge backen.
Alleine beim Betrachten der Fotos läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

ISBN: 9783960330110

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last minute Backen

„last minute Backen“ ist ein neues Buch aus der reihe „last minute..“ des Christian Verlages.
„Garantiert in 30 Minuten alle Rezepte“ das verspricht der Titel des Backbuches.

Achtung, diese 30 Minuten beziehen sich in manchen Rezepten auf die reine Zubereitungszeit.
Man benötigt ja noch die Kühlzeit oder die Backzeit, also ist die Gesamtzeit länger.
Also genau hinschauen, bei jedem Rezept ist die Zubereitungszeit, die Backzeit, Kühlzeit angegeben. Da kann man nachschauen wie lange die Gesamtzeit ist.
Denn auch die Angabe im Klappentext und auf der Rückseite „..die in maximal 60 Minuten fertig sind..“ stimmen nicht unbedingt.
Ein Beispiel dazu ist die „Apfel-Torte mit Schoko-Ingwer-Boden“ mit 25 Minuten Zubereitungszeit und 2-3 Std. Ruhezeit. Da reicht es nicht 60 Minuten vorher anzufangen.
Dies ist nur ein Beispiel, es gibt eine ganze Reihe davon, weshalb ich die „maximal 60 Minuten“ irreführend finde.
Planung gehört also auch bei diesen Rezepten, die vom reinen Aufwand für die Zubereitung her, nicht aufwändig sind, dazu.

Das Buch beginnt mit einer Warenkunde, wobei der Begriff sehr weit gefasst wird, denn man findet dort auch etwas über Backformen, Backofen, etc. Das gehört für mich nicht zur Warenkunde.
Danach Grundrezepte für Mürbeteig und Hefeteig in der Turbo-Variante.
Und dann ran an die Rezepte, die aufgeteilt sind in:
– 1 Teig – 10 Kuchen
– Ganz ohne Backen
– Schnelle Brote und Brötchen
– Protzkuchen mit fertigen Böden
– Schnelles Backen für Anlässe.

Ausprobiert habe ich verschiedene Rezepte, wie „Tassenkuchen á la Nussknacker“, Kräuterbrot aber in der Backform gebacken, sie sind gelungen.

Ein gutes Backbuch mit netten Ideen, die Zeit muss man beachten. Ich hätte mit etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Rezepte gewünscht oder die 30 Minuten- und 60 Minuten-Angabe weg gelassen.

ISBN: 9783959610995
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Simon Tress : Echt schwäbisch

„Echt schwäbisch – 85 Familienrezepte ausm Ländle“ bietet Rezepte von Simon Tress und Fotos von Cettina Vincenzino.

Simon Tress ist Bio-Koch und Genussbotschafter des Landes Baden-Württemberg. Er ist Spitzenkoch und schätzt die Küche seiner schwäbischen Heimat.

Cettina Vicenzino ist Kochbuchautorin, begeisterte Köchin und Fotografin.

Simon Tress und Cettina Vincenzino sind befreundet und so lag es nahe, dass sie ihn bei einem Herzensprojekt, bei diesem Buch, mit ihren wundervollen Fotos unterstützt hat.

Schwäbische Rezepte haben Simon Tress von seiner Kindheit an begleitet. Die Gerichte seiner Mutter liebt er nach wie vor.
Diese Gerichte, die den Spitzenkoch auf seinem Weg zu seinem Ziel Koch zu werden, begleitet haben, wollte er zusammenfassen.

Das Resultat findet man in diesem Buch.
Simon Tress hat Rezepte zu schwäbischen Speisen zusammengetragen. Egal ob Katzagschroi (Katzengeschrei), Zwiebelkuchen, der herrlich schmeckt, Hutzlabrot, Rahmkartoffeln, Flädle oder Flachswickel, von Suppe über Hauptgericht bis hin zu süssen Sachen, man findet für jeden Geschmack etwas.
Die Rezepte sind gut verständlich geschrieben.

Der Autor bringt uns auch die schwäbische Lebensart ein wenig näher.

Cettina Vicenzino macht dem Betrachter mit den tollen Fotos den Mund wässrig.

Ein rundum gelungenes Buch für alle, die gerne neue Rezepte ausprobieren und die etwas deftigere Küche mögen.

Quelle: Christian Verlag

Quelle: Christian Verlag

ISBN: 9783862449750
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Proebst / Kirchherr : Cheese & Cake

Margit Proebst ist Kochbuchautorin. Die Fotos in diesem Buch stammen von Jo Kirchherr, der unter anderem Foodfotograf ist.

Cheese & Cake bietet 80 Rezepte.
Den Käsekuchen aus Kindheitstagen kennt man gut. Ich liebe Käsekuchen und da ich ohnehin Koch- und Backbücher sammele, musste auch dieses Buch her.

Margit Proebst beginnt ihr Buch mit Grundwissen zu Quark und Co., dann folgen die Käsesorten für die herzhaften Kuchen.
Die verschiedenen Teigarten werden beschrieben, immer  mit Tipps der Autorin. Auch Backhelfer stellt sie vor.

Und dann geht es dann an die Rezepte.
Unterteilt sind diese in die Kapitel:
– Klein, aber fein
– Aus dem Glas
– Cheesecake-Love
– Aus dem Kühlschrank
– Internationale Klassiker
– Pikant & raffiniert.

Die Rezepte enthalten stets die Angaben für wieviel Portionen sie gedacht sind, wie lange die Zubereitung dauert, wie lange die Backzeit bzw. Kühlzeit ist.
Die Zutaten sind detailliert aufgelistet und die Zubereitung Schritt für Schritt beschrieben.
Es gibt auch Tipps für die Vollendung.
Fotos der fertigen Backwaren runden das Ganze ab.

Natürlich wurde gleich gebacken. Der Böhmische Quarkstriezel hat wunderbar geschmeckt, vor allem nachdem er einen Tag durchgezogen war. Er hat anders ausgesehen, da es schnell gehen musste, habe ich kurzerhand etwas abgewandelt. Aber dem Geschmack hat das nicht das nicht geschadet.
Bei anderen Kuchen musste ich variieren was das Obst angeht, da es aufgrund der Jahreszeit nicht verfügbar war, das ist kein Problem, der Kuchen gelingt trotzdem.

Toll finde ich, dass die Zuckermenge knapp bemessen ist. Ich mag keine extrem süssen Kuchen, genau wie die Autorin. Wer es sehr süß mag, muss etwas mehr Zucker nehmen.

Ich könnte jetzt weiter schwärmen, mach ich aber nicht.
Mein Tipp, Buch kaufen oder schenken lassen, Einkaufszettel schreiben und loslegen.

Quelle:Verlag

Quelle:Verlag

ISBN: 978-3-86244-968-2
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Mélanie Martin : Superkuchen

Superkuchen, was ist das denn wieder für eine neue Mode habe ich mich gefragt. Was soll mir der Name sagen?
Klar habe ich im Internet nachgeschaut was Superkuchen ist.
Des Rätsels Lösung ist, dass eine Bloggerin aus Frankreich einen neuen Kuchen erfunden hat. Bekannt wurde dieser als „Gateau invisible“ was soviel heißt wie unsichtbarer Kuchen.
Ja bei diesen Kuchen muss man den Teig suchen, er ist quasi unsichtbar.

Die Autorin hat diese Kuchen dann kurzerhand „Superkuchen“ genannt.

Superkuchen bestehen aus 90 % Frucht, Gemüse, etc. und 10 % Teig. Meist sind sie erheblich kalorienärmer als normale Kuchen.
In diesem Buch findet man 30 Rezepte von süßen und pikanten Kuchen.

Die Autorin führt uns Backbegeisterte ein in die Grundlagen. Man muss die Zutaten (Gemüse, Obst) richtig aussuchen, damit der Kuchen gelingt. Das Schneiden der Hauptzutat muss richtig erfolgen, sonst geht alles schief.

Bei jedem Rezept findet man eine detaillierte Beschreibung mit Angaben für wieviel Personen die Menge reicht, wie lange die Zubereitung dauert, die Backzeit ist angegeben, die Zutaten werden exakt aufgeführt, die Größe der Backform und die ausführliche Anleitung wie man das Ganze zubereitet.
Achtung: Ich musste alle Kuchen länger im Ofen lassen, sie waren zur angegebenen Zeit nicht gar.
Damit man sieht, wie das Endergebnis aussehen soll, wird auch ein Foto, das gleich Lust macht, in die Küche zu gehen und loszulegen, präsentiert.

Leckereien wie aus der süßen Ecke z.B. Birne-Schokolade, Nektarine-Mandel, Birne und Banane im Schokoladenteig, und auf der herzhaften Schiene Kartoffel-Schinken-Champignons, Lauch mit Käse und vieles mehr, erwarten die Backwütigen.

Mein Fazit: ein kleines Buch zu den Superkuchen, die herrlich schmecken, wenn man sie so mag oder sie abwandelt, wie ich es gemacht habe.
Was ich gelernt habe: die Teige sind recht geschmacklos, also, gerade bei den herzhaften Sachen nach eigenem Gusto würzen.
Bitte keinen Kuchen erwarten wie gewohnt, es ist eher Pfannkuchenteig mit Füllung obendrauf.
Uns schmeckt es, wenn ich die Rezepte als Grundidee nehme und dann abwandle.

ISBN-13: 978-3572082179

Quelle:Randomhouse

Quelle:Randomhouse

Bestellen kann man das Buch hier.

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Jochen Baier : Natürlich gut backen

Jochen Baier ist Bäcker in Herrenberg. Er war einer der Juroren der ZDF-Sendung „Deutschlands bester Bäcker“.
Backen ist Leidenschaft und Beruf zusammen für Jochen Baier. Er führt, in der 6.Generation, die 1835 von Jakob Friedrich Baier gegründete „Brot- und Feinbäckerei Baier“.

Ich backe sehr gerne Brot und Kuchen, etc. selber. Alleine der Duft in der Küche ist es wert, ausserdem schmeckt es einfach nur gut.
Und, na klar, musste ich auch dieses neue Backbuch haben.

Das Vorwort zum Buch „Natürlich gut backen“ schrieb Johann Lafer, der mit dem Autor zusammen für die ZDF-Serie gebacken hat.
Jochen Baier berichtet zu Beginn des Buches über seinen Werdegang, seine Bäckerei und mehr aus seinem Leben. Man spürt seine Leidenschaft für das Backen.
Danach gibt es Tipps vom Profi, damit das Backgut gelingt. Wir Leser lernen Sauerteig selber zu machen, tourierte Teige herzustellen und Biskuit & Buttersand.
Diese ersten Grundlagen sind quasi das Rüstzeug bevor es an die Rezepte geht.

Unterteilt sind die Rezepte in verschiedene Kapitel:
– Brot & Brötchen
– Kuchen
– Gutsle & Süße Stückle
– Herzhaftes Gebäck.

Es schliesst sich ein Glossar an und 2 Register zum Auffinden der Rezepte, einmal ein Register von A-Z und dann ein Themenregister, entsprechend der Kapitel.

Was ich bisher probiert habe, ist gelungen und hat toll geschmeckt. Meine Favoriten bislang, ich habe aber noch nicht alles probiert, Butterhefezopf, Müslibrötchen und Dinkel-Briegel.
Da ich Dinkelmehl nicht so gern mag, habe ich, sorry Herr Baier, Roggenvollkornmehl und Dinkelmehl gemischt. Das hat auch geklappt und geschmeckt hat es auch.

Die Fotos, die einem Lust aufs Backen machen, stammen von Catrin Goebels.

Und da Bilder und Filme oft mehr sagen als Worte, gibt es zum Buch eine Seite mit Videos, Rezepten, etc. Sie finden Sie hier.
Aus meiner Sicht sind die Rezepte dieser Seite auch gut geeignet, um sich selber ein Bild zu machen, wie gut verständlich die Rezepte von Jochen Baier sind.
Sie bestehen aus einer detaillierten Zutatenliste, dem Zeitbedarf ( incl. Auskühlzeit, etc.) und toll beschriebener Zubereitung.
Da kann für mein Gefühl nichts schief gehen.

Für Sie als Leser gilt nur noch – loslegen. Das Buch bestellen können Sie gleich hier.

ISBN: 978-3-440-15030-6
9783440150306

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Yvette van Boven : HOME BAKED

Yvette van Boven wurde als Kind niederländischer Eltern in Irland geboren.
In Amsterdam hat sie ein Restaurant. Im niederländischen Fernsehen kann man sie in einer Kochshow sehen.

Ihr neuestes deutsches Buch widmet sich dem Thema Backen.
Es ist das erste Backbuch der Autorin.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet.

Home Baked

Die Fotografien stammen von Oof Verschuren.

Yvette van Booven hat nicht etwa ein Buch für Hobbybäcker geschrieben, sondern ganz bewusst ein Buch, das sich schon für Anfänger eignet.

Im 1. Kapitel „Mis en Place“ geht es darum mit Grundlagen los.
Es beginnt mit dem Backzeug, also mit den Grundwerkzeugen. Liebevoll gemalt findet man diese auf 2 Seiten. Es steht auch genau dabei wie groß z.B. die Backform sein soll.
Danach kommen dann jede Menge Tipps, wie was ist Zimmertemperatur, wie oft steht das in einem Rezept, gerade beim Fett und Anfänger fragen sich, was ist das nun?
Aber auch was ist zu beachten beim Heissluftofen und was beim konventionellen Ofen? Da muss man ja Unterschiede machen im Hinblick auf Temperatur und Zeit. Und ganz viele Tipps mehr gibt es von der Autorin. Vor allem sind die Tipps so geschrieben, dass jeder sie versteht.
Auch die Mehlsorten, Backtriebmittel und verschiedene Süßungsmittel werden unter die Lupe genommen. Man lernt so auch Ausweichmöglichkeiten kennen, was ja für Allergiker wichtig sein.

Und immer wieder wird der Text von stimmungsvollen oder ergänzenden Fotos begleitet.

Ja und dann geht es los mit dem eher praktischen Teil.
Der Leser lernt Vanillezucker selber machen. Grundrezepte für Buttercreme, Konditorencreme, usw. lernt man kennen.
Die Farbstoffe werden erklärt.
Der Erste Hilfe – Kurs ist inbegriffen. Keine Sorge nicht für Sie falls Sie sich geschnitten haben, sondern für das Eiweiß, dass nicht steif wird, für Kuchen, die nicht aus der Backform wollen, und vieles mehr.

Und ab Seite 56 geht es dann los mit den Rezepten.
Diese sind unterteilt in mehrere Kapitel:
– Viennoiserie ( Backen zum Frühstück)
– Brot
– Cake
– Bars & Slices (Kuchen und Blechkuchen, der sich gut in Stücke oder Scheiben schneiden lässt)
– Cookies
– Pie
– Torten
– Patisserie
– do not forget the dog.

Da ich gerne Brot backe habe ich mich gefreut über die exakte Anleitung zum Sauerteigstarter, geht richtig gut.
Das irische Dattelbrot ist so lecker. wie überhaupt alles was ich versucht habe.
Und ich werde mich der Autorin anschliessen und unsere Vierbeiner nicht vergessen.
Als nächstes stehen Leckerlies auf dem Plan.

Mein Fazit: Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail gemacht und zwar in Bezug auf das Buch wie auf die Rezepte. Es ist geeignet für Backanfänger und Fortgeschrittene.
Aufgrund der Aufmachung ist es auch ein tolles Geschenk.

Yvette van Boven
Yvette van Boven (Illustr.)
Oof Verschuren (Fotos)
Home Baked
Natürlich hausgemacht
ca. 432 Seiten, Hardcover
H26,5 x B21,0 cm
durchgängig illustriert
Mit ca. 150 farbigen Abbildungen
DUMONT-Verlag
ISBN 978-3-8321-9494-9

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