Lena Söderström : Cheesecake & Schokokuchen

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Ich liebe Schokokuchen und bei meinem Koch -und Backbuchfimmel musste na klar auch das Buch von „Lena Söderström : Cheesecake & Schokokuchen “ zu meiner Sammlung hinzukommen.
„55 unwiderstehliche Rezepte für Naschkatzen“ werden versprochen auf dem Cover.

Lena Söderström ist Schwedin. Sie arbeitet als Autori und Foodjournalistin und hat die Liebe zu Kochbüchern von ihrer Oma geerbt.
Was liegt da näher als auch selber ein Kochbuch/Backbuch zu schreiben.

Die Fotos mit den Backutensilien zu Beginn des Buches erinnern an Utensilien aus der Zeit der Oma.
Alle Rezepte sind sehr detailliert geschrieben.
In der Zutatenliste findet man neben den Zutaten, die aufgeteilt sind in z.B. für den Boden, für die Füllung und zum Garnieren, auch die Angabe für welche Anzahl an Kuchenstücken das Rezept gedacht ist.
Oft findet man unter dem Rezept noch Tipps der Autorin, die sehr hilfreich sind, z.B. Varianten, ihre eigenen Favoriten, etc.

Egal ob man einen Kuchen für den Kindergeburtstag sucht – der „weisse Bonbon-Schokokuchen“ wäre sicher toll dafür, einen besonderen Tag feiern möchte mit der „Schokotarte mit Mascarpone-Füllung“ oder mit dem „Pflaumen – Cheesecake mit weisser Schokolade“ oder beim Familienkaffeeklatsch den „schwedischen Schokokuchen“ oder den „New York Blueberry Cheesecake“ geniessen will, man findet immer ein tolles Rezept das passt.
Was mir gut gefällt ist, dass es auch kleines Gebäck gibt, dass sich gut zum Mitnehmen eignet, wie die „Weisse Schoko-Kuchen-Cupcakes“, das „Goldbestäubte Kuchenkonfekt“, die einfachen weissen Schokomuffins, etc.

Meine Favoriten, die ich bislang habe, habe ich oben schon erwähnt.

Aus meiner Sicht findet man für jeden Geschmack und jeden Anlass in diesem schönen Buch einen Kuchen.

ISBN: 978-3959613927

Quelle : Christian Verlag

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Martin Pöt Stoldt : Gutes Brot braucht Zeit

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„Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“ lautet der Titel des Buches von Martin Pöt Stoldt.

Im Inhaltsverzeichnis steht, quasi als Motto, ganz oben „Gut Ding will Weile haben“, genau das hatte ich vom Buch erwartet, Rezepte mit langer kalter Teigführung.

Die Kapitel sind:
– Hefe incl. Hefe selbst herstellen
– Teigführungen
– Rezepte mit kurzem Hefevorteig
– Rezepte mit verlängertem Hefevorteig
– Rezepte mit einfacher langer, kalter Führung
– Rezepte mit doppelter, langer, kalter Führung
– Service.

Als ich dies gelesen habe, fing ich an zu grübeln, laut Titel des Buches „langer,kalter Teigführung“ und im Inhaltsverzeichnis kommt diese nun in genau 2 Kapiteln vor???

Nun habe ich alle Kapitel gelesen, bei „Allgemeines“ erfährt man etwas über Hefe, aber nichts Neues, daneben Werbung für das Sauerteig-Buch des Autors, eine aus meiner Sicht, entbehrliche Zeitreise zum Thema Hefe, die Biologie und Chemie, u.A. Hefe in Aquarien, in meinen Augen im Zusammenhang mit dem Titel des Buch, in dem es um Brot geht, unnützes Füllmaterial.

Ab S.22 geht es dann endlich los mit der Hefe in Bezug auf das Backen. Man erfährt auf 3 Seitenetwas über die industrielle Herstellung von Hefe, naja auch kein Must-Have.
Interessant dann das Kapitel „Hefe selbst herstellen“ ab Seite 27.

Im Kapitel „Teigführungen“ finde ich die Tabelle „Teigführungen im Vergleich“ sehr hilfreich.
Man bekommt eine detaillierte Übersicht welche Teigführung für welches Gebäck gut geeignet ist.
Es folgen die Anleitungen für die diversen Hefeteige von kurzer Hefeteigführung bis hin zu langer,kalter Führung – doppelt, dazu Hefe-Salz-Führung.

Und dann kommt man zu den Rezepten.
Das Stockbrot ist gerade passend zum Grillen, das Sesambrot flott gemacht und schmeckt gut.
Die Quarkbrötchen jat man auch schnell fertig und sie schmecken gut.

Richtig lecker sind die Quarktaschen, aber hallo, sollte es nicht ein Buch zum Thema „Brot“ sein und nun Kaffeegebäck?????

Mein Fazit zum Buch:
Unter einem Aufsatz in der Schule würde möglicherweise stehen „Thema verfehlt“.
Leider stimmt der Inhalt nicht überein mit dem was der Titel verspricht „Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“.

Erwartet hatte ich tolle Brotrezepte mit langer, kalter Teigführung.
Erhalten habe ich ein Buch mit einem Anfangskapitel, das man auf wenige themenbezogene Seiten hätte kürzen können, etwa die Hälfte der Rezepte, geschätzt, gezählt habe ich nicht, entsprechen nicht dem Titel, da sie entweder nicht für Brot sind oder nichts mit langer kalter Teigführung zu tuen haben.
Die Rezepte, die im Buch sind, sind gut beschrieben und auch die Kuchen, die ich gebacken habe, sind lecker.

ISBN 978-3-8001-5653-5

Quelle: Ulmer-Verlag

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Martin Pöt Stoldt : Backen ohne Sauerteig und Hefe

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„Backen ohne Sauerteig und Hefe – Brot und Gebäck mit Backferment, Weinstein & Co.“ fiel mir auf, da ich Weinstein gelesen habe und gleich die Erinnerung an meine Oma hoch kam, die oft mit Weinstein gebacken hat.
Also musste das Buch auch mit zu mir.

Im Vorwort habe ich gelernt, dass es eine Reihe gibt, „Erfolgreich backen mit Plöt“, die ich bislang nicht kannte  und Plötkannte ich auch nicht.
Auf der Suche nach dem Autor habe ich dann entdeckt, dass er hauptsächlich bekannt ist für das Thema „Backen mit Sauerteig“ sich aber auch mit Alternativen beschäftigt.

Im Buch erfährt man ganz viel zu Triebmitteln.
Es beginnt mit biologischen Triebmitteln.
Es geht los mit der Geschichte, angefangen bei den Ägyptern , die Bierhefe verwendeten, dann ging man irgendwann vom Bier weg, kam zu Bäckerhefen und später zu Sauerteig und Eierschaum für Torten.

Danach erfahren wir wie es zum Backferment kam. Die Entwicklung begann Hugo Erbe, da nicht jeder Hefe verträgt. Rudolf Steiner hat es weiterentwickelt. Heute kann man den Grundansatz kaufen. Den Umgang damit findet man im Buch.
Ebenso findet man ein Grundrezept für Brotteig mit Backferment und viele andere Brotrezepte damit.

Im folgenden Kapitel erläutert der Autor das „Honig-Salz-Verfahren“ und auch hier findet man wieder Rezepte.
Weiter geht es im Buch mit den „Chemischen Triebmitteln“ – dies sind Backpulver, Natron, Weinstein und Pottasche (lässt mich gleich an die Weihnachtsbäckerei denken).
Es folgt der nächste grosse Teil im Buch, die „Physikalisch-mechanischen Triebmittel“ wie Wasserdampf, Luft, die man Rühren und Kneten einarbeitet und Alkoholdampf.

Zu jedem Triebmittel gibt es detaillerte Rezepte, die leicht nachvollziehbar sind und sehr gut erklärt.
Egal ob Brot, Brötchen, Keks oder Kuchen man findet es im Buch.

Ich habe viele tolle Rezepte entdeckt und Alternativen, wenn ich mal keine Zeit für eine lange Gare habe.

ISBN: 978-3818606947

Quelle:Ulmer-Verlag

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Lutz Geißler : Brotbackbuch Nr.1

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Nachdem ich schon mehrere Bücher von Lutz Geißler gelesen habe, musste ich ja irgendwann auch mal das „Brotbackbuch Nr.1“ lesen.

Das Brotbackbuch Nr.1 beinhaltet „Grundlagen & Rezepte für ursprüngliches Brot“.
Es ist ideal für alle, die mit dem Brotbacken anfangen. Lutz Geißler hat das Buch so geschrieben, dass man auch ohne Erfahrung mit diesem Buch starten kann mit dem Brotbacken.

Mir ging es zu Beginn so, dass ich viele Dinge in Rezepten nicht verstanden habe. Das „Brotbäcker-Fachchinesisch“ konnte ich noch nicht.
Auch heute bin ich froh, dass ich in diesem Buch Begriffe nachschlagen kann, wenn ich wieder einem begegne, der mir fremd ist.

Unterteilt hat Lutz Geißler das Buch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel:
Bei den Rezepten habe ich meine Lieblingsbrote dazu geschrieben.
– Tipps für den Start – hier findet man alles zu Zutaten, Teigausbeute, Kneten, Sauerteige, Das Schwaden (hat nichts mit dem rheinländischen Reden zu tuen) und Vieles mehr
– Rezepte für den Anfang – Landbrot, Körnerbrot, Weißbrot mit Buttermilch, Eckbrötchen
– Rezepte mit etwas Übung – Reines Roggenbrot, Dreierbrot, Rundbrot, Weizenbrötchen
– Rezepte für Fortgeschrittene – Roggenmischbrot mit Vollkorn, Buttermilchbrot
– Alles rund ums Brotbacken – hier findet man Zutaten, Teigführung, Kneten und vieles mehr.

Die Rezepte sind alle gut verständlich geschrieben.
Ich schätze die Zeitangaben für Vorbereitung, Zubereitung am Backtag, jeweils effektiv und incl. der Wartezeiten auch absolut,sehr.
Damit kann man hervorragend ausrechnen, wann man mit welchem Brot starten muss.
Dazu gibt es natürlich detaillierte Zutatenlisten und Infos wie Teiggewicht, Teigtemperatur, etc.
Jeder Schritt auf dem Weg zum fertigen Brot ist detailliert erklärt.
Schwierigere Dinge, wie Falten und Kneten, etc. gibt werden auch als bebilderte Anleitung gezeigt.

Das Buch ist für Anfänger, aus meiner Sicht, eine große Hilfe. Man kann sich langsam ins Thema Brotbacken einarbeiten, die ersten Brote und Brötchen genießen bevor man eine Stufe weitergeht vom Schwierigkeitsgrad. Und als Nachschlagewerk ist das Buch auch hervorragend geeignet.

ISBN: 978-3818605278

Quelle: Ulmer Verlag

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Adriane Andreas, Alessandra Redies: Brot backen!

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„Brot backen! Das Goldene von GU: Ofenfrische Rezepte zum Glänzen und Genießen“ heißt das neue umfassende Werk von Adriane Andreas und Alessandra Redies.

Gerade im Moment, man darf ja nicht viel außer Haus machen, backe ich mehr als sonst. Neue Rezepte sind immer willkommen.
In diesem Buch findet man die unterschiedlichsten Rezepte zum Thema Brot. Neben Brotrezepten findet man auch „Alles auf Brot“ mit Aufstrichen egal nun süß oder herzhaft.
Der Begriff Brot ist im Buch weit gefasst. Neben dem traditionellen Brotlaib findet man natürlich auch Brötchen, die Basiskenntnisse zum Brot backen – für Anfänger gut geeignet, um erst einmal einfach einzusteigen, Zupfbrote, Cracker, etc.

Die Rezepte und Erläuterungen sind in mehrere Kapitel unterteilt.
Bei den Kategorien habe ich die Rezepte angegeben, die ich schon ausprobiert habe und die richtig gut sind:
– Brotback-Basics – hier findet man u.A. wie man einen Sauerteig macht
– Klassiker-Brote – einfaches Vollkornbrot,einfaches Roggenbrot mit Joghurt
– Brote aus aller Welt – Buttermilchbrot mit Cranberrys, Ciabatta, Orientalisches Fladenbrot, Pita
– Brötchen, Semmeln, Wecken – Frühstücksbrötchen, Übernacht Schokobrötchen,Kirsch-Quark-Brötchen
– Zupfbrote, Cracker und Co. – Knoblauch-Zupfbrot mit Käse, Kräuter-Knoblauch-Kranz, Fingerbrot mit Lachs, Bunte Pizzaschnecken, Käse-Ecken
– Glutenfreie Brote
– Alles aufs Brot – Camenbert – Schinken – Creme

Die Rezepte sind gut erklärt und leicht nachvollziehbar.

Hier findet auch mal Rezepte, wenn es schnell gehen muss und eine Übernachtgare, etc. nicht klappt zeitlich.
Das Buch ist auch für Einsteiger sehr gut geeignet, da alles detailliert dargestellt ist.

ISBN: 978-3833873676

GU

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Zeit zum Kochen durch Corona oder auf der Suche nach neuen Rezepten?

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Ich merke um mich herum, dass viele Menschen einen Ausgleich zum HomeOffice, zur Kurzarbeit oder einfach so suchen.
Man besinnt sich zurück auf alte Werte und möchte selber kochen.

Ich schätze die Kochbücher aus dem TreTorri – Verlag.
Der Verleger Ralf Frenzel ist gelernter Koch und  Sommelier.

In der Sendung „Das Gute leben TV“ bringt er allen, die auf der Suche nach Ideen sind für Rezepte oder die Weintipps suchen, Speisen und Weine nahe.
Man kann ja auch schon mal üben was das Kochen angeht, Rezepte ausprobieren, damit man, wenn wir wieder dürfen, Freunde und Verwandte zum Essen einladen kann und mit neuen Gerichten überrraschen kann.

Ein Klick auf den Titel der Sendung bringt sie zu der Kochshow. Im Channel auf Übersicht gehen und man kann sich Gerichte auswählen und bekommt die Videos dazu.

Mir gefällt der Service.

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Anja Donnermeyer : Herzhaft backen ohne Mehl

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„Herzhaft backen ohne Mehl – Pizza, Quiche und Co. glutenfrei“ heisst das neue Buch von Anja Donnermeyer.

Anja Donnermeyer kam zum „Backen ohne Mehl“ nachdem 2 Familienmitglieder die Diagnose Glutenunverträglichkeit gestellt bekamen.
Eine Diagnose, die viele Menschen zu teuren „Ersatzmehlen“ greifen lässt.
Nicht so die Autorin, sie hat probiert was man sonst noch nehmen kann z.B.als Boden einer Pizza.

Da ich beim Durchblättern tolle Rezepte entdeckt habe, musste, obwohl wir nicht betroffen sind von einer Glutenunverträglichkeit, das Buch auch in meine Küche.

Das Buch beginnt im vorderen Einband mit einigen Grundrezepten von Böden: Mandelboden, Haferflocken-Quark-Boden, Quark-Käse-Boden, Kichererbsen-Boden, Risottoboden und Thunfischboden und es endet im hinteren Einband mit Leinsamen-Parmesan-Boden, Polentaboden, Blumenkohlboden und Linsenboden.
Der Mandelboden, der Quark-Käse-Boden (nicht erschrecken, es ist normal, dass er Riesenblasen produziert s.Bild) ,
und der Blumenkohlboden sind unsere Favoriten.

 

 

 

 

 

 

Im Buch findet man Rezepte für Quiches, Pizzen und Kuchen und für Fingerfood & andere Kleinigkeiten.
Am Ende des Buches erleichtert das Rezeptregister das Auffinden des gesuchten Rezeptes.

Wenn man Kinder zu Besuch hat, ist die Pommes-Pizza der Hit.
Polenta muss man mögen, uns schmeckt es nicht so gut, aber Geschmäcker sind verschieden und das ist gut so.

Die Gemüsechips sind auch gut zur Resteverwertung geeignet.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die glutenfrei backen müssen und auch denjenigen, die einfach mal Lust haben auf andere Rezepte.

ISBN: 978-3818604134

Quelle: Ulmer – Verlag

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Geißler / Hollensteiner : Brotbackbuch Nr.2

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Brot selber backen macht einfach Spaß, das Brot schmeckt besser als gekauftes und es ist auch bekömmlicher.
Zu Recht ist im Moment Brot backen im Trend.

„Brotbackbuch Nr.2“ verspricht „Alltagsrezepte & Tipps für naturbelassenes Brot“.
Es wurde geschrieben von einem Autorenduo, und zwar von Lutz Geißler, den man vom „Plötzblog“ kennt und Dr.Björn Hollensteiner, dem Brotdoc.

Ich schätze die Bücher und Rezepte der beiden Autoren sehr und war gespannt auf das was mich im Gemeinchaftswerk erwartet.
Was soll ich sagen? Ich bin begeistert.

Das Buch beginnt mit „Tipps für den Start“.
Auf diesen Seiten bringen uns die Autoren grundlegende Dinge nahe wie: Rezeptvarianten, Zutaten, Sauerteig, Wassermenge und vieles mehr.
Es folgt das Glossar für alle,die sich mit dem „Bäckerlatein“ noch nicht so auskennen.
Die Schnitt- und Drücktechniken werden Schritt-für-Schritt in Bildern gezeigt.

Und dann erst geht es los mit tollen Rezepten.
Die Rezepte sind unterteilt in
– Weizen
– Dinkel
– Roggen.

Ab Seite 194 findet man das Grundlagenkapitel, das alle Anfänger beim Thema Brot backen zuerst lesen sollten aus meiner Sicht.
Hier findet man von der Grundausstattung über Zutaten, die Vorstufen – wie Vorteig, Sauerteig & Co., Kneten die einzelnen Schritte bei den Knetteigen, die Textbearbeitung bis zum Backen das ganze Grundwissen.

Den Autoren ist es gelungen ein Buch zu schreiben, das auf der einen Seite tolle Rezepte liefert (immer versehen mit 2 Seiten auf denen man auswählen kann zwischen Basisrezept, Sauerteigrezept,..), die sehr detailliert geschrieben sind und oft die Arbeitsschritte auf Fotos verdeutlichen, auf der anderen Seite aber Basiswissen vermittelt.

Ich kann das Buch allen empfehlen, die anfangen mit dem Brot backen, wieder einsteigen ins Thema oder ein gutes Buch mit vielen Ideen suchen.

ISBN: 978-3818601188

Quelle : Ulmer Verlag

 

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Stefanie Hiekmann : Clever Carb

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Stefanie Hiekmann ist Journalistin und arbeitet im Bereich Gastronomie und Ernährung.
Kochbücher schreiben liebt sie, was man im Buch merkt.

Irgendein neues Thema gibt es im Bereich Ernährung immer. Egal ob Low Fat, Paleo, Trennkost, was hat man im Laufe der Jahre nicht alles gehört und gelesen.
Viel Unfug ist dabei, so sehe ich das, wenn ich auch nicht mehr im Bereich Ernährung tätig bin. Aber man verfolgt das Thema ja doch (habe Oecotrophologie studiert).

Im Moment ist Low Carb in, zum Abnehmen Kohlenhydrate einsparen, das ist die Devise.
Aber insgesamt essen die meisten Menschen zuviel Kohlenhydrate, zumindest in Form von Smoothies, Gebäck, Pasta, Pizza, etc. und das dann noch in der Tiefkühlvariante oftmals, man kann nicht mehr nachvollziehen was alles drin ist. Und gerade Zucker ist in vielen herzhaften Speisen enthalten.

Im Interview mit Dr.Matthias Riedl, der Ernährungsmediziner ist, erfährt man im Buch warum die Reduktion der Kohlenhydrate für jeden wichtig ist.

Praktisch finde ich die Tabelle auf S.21, die hilft beim Umstieg von High Carb auf Low Carb.
Viele Menschen kennen sicher nicht auf Anhieb ein Lebensmittel mit dem sie ein High Carb Lebensmittel austauschen können.
Dabei ist es einfach. Statt Kartoffelpommes macht man Gemüsepommes, statt gebrannten Mandeln isst man Nüsse, statt Vollmilchschokolade Zartbitterschokolade mit 80% Kakaoanteil (ich mag sie sowieso lieber), usw.

Für alle Mahlzeiten hat die Autorin Rezepte im Buch gesammelt. Unterstützt wurde sie von bekannten Köchen wie Tim Raue, Nils Henkel und Sonja Baumann.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Autorin das Buch nicht erhobenem Zeigefinger geschrieben hat, sondern, dass man merkt, sie steht hinter dem was sie schreibt. Sie gibt Tipps und Denkanstösse. Stefanie Hiekmann schreibt allgemeinverständlich. Der Inhalt ist fundiert und mit Hilfe von Dr.Riedl geschrieben.

Die Rezepte sind detailliert und gut nachvollziehbar, ein Foto zeigt, wie lecker das Gericht aussieht.
Was ich bislang nachgekocht habe ist gelungen.

Mir gefällt dieses Buch sehr gut und ich kann es empfehlen.

ISBN: 978-3831038664

DK Verlag

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Holger Stromberg : Essen ändert alles

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„Essen ändert alles – Das Rezept für ein gesundes, nachhaltiges Leben“ ist das neue Buch von Holger Stromberg.

Holger Stromberg war Sternekoch, er war zuständig für die Verpflegung der Fußball-Nationalmannschaft.
Dies alles hat ihn gestresst, die Jagd nach dem Stern jedes Jahr aufs Neue, er bekam Schmerzen im Fuß und zog die „Notbremse“ nach dem Warnsignal des Körpers. Eine Odyssee von Arzt zu Arzt begann.
Dr.Müller-Wohlfahrt gab ihm den Rat, dass er 2 Wochen kein Bier und  keinen Rotwein sondern nur stilles Wasser trinken sollte

Mittlerweile beschäftigt sich Stromberg sehr intensiv mit dem Thema „Ernährung“.
Er beobachtete wie sein Körper auf einzelne Lebensmittel reagierte, was ihm gut tat und was ihm schadete.

Im vorderen inneren Einband des Buches findet man „Strombergs Planetengesundheits-Ernährungskonzept“.
Was will er uns mit dem Wort – Ungetüm „Planetengesundheits-Ernährungskonzept“ sagen, habe ich mich gefragt.
Dahinter verbirgt sich der Anspruch von Holger Stromberg, die gesunde Ernährung damit zu verbinden, dass wir die Erde schützen.

„The EAT-Lancet Commission on Food, Planet, Health“ hat erforscht wie man sich gesund ernähren kann und trotzdem dem Planeten, auf dem wir leben, möglichst wenig schadet.
Auf der oben angegebenen Seite kann man den Report laden.
In Anlehnung an diese Erkenntnisse hat Holger Stromberg sein Ernährunsgkonzept entwickelt.

Ein Appell des Autors ist,  man soll kochen lernen. Weg von der Industrienahrung hin zu gesunden frischen Zutaten ist die Devise.
In 6 Schritte hat der Autor das Buch unterteilt. 6 Schritte auf dem Weg zu einem gesunden und nachhaltigen Leben.

– Denk dein Essen neu – die Sinne schulen, Strombergs 5 Leitlinien für gesundes Essen..
– Lern dein Essen kennen – Eiweiß, Zucker, Wasser, Esst mehr Nüsse!, Obst und Gemüse..
– Iss (dich) gesund – Darmgesundheit , Fasten aber richtig
– Achte gut auf dich – besser mit Stress umgehen, ab heute besser schlafen…
– Rette die Welt – Nachhaltigkeit, Industrielebensmittel..
– Genussrezepte – tolle Rezepte

Alleine an den Beispielen, die ich bei den Schritten angegeben habe, kann man schon sehen wie vielfältig das Buch ist.
Von einer Art Warenkunde der Lebensmittel über Stress, Darmgesundheit, Fasten, usw. erstreckt sich der Weg von „Das Rezept für ein gesundes, nachhaltiges Leben“ das Holger Stromberg konzipiert hat.

Holger Stromberg gibt sehr viele gute Tipps, ein exemplarischer Speiseplan ist im Buch, man findet die „Schule für die Sinne“, die Leitlinien für eine zeitgemässe Ernährung, erfährt wie der Körper reagiert auf Zucker, etc.
Die Fette werden unterteilt in gute, schlechte und versteckte und man lernt viel darüber wie man welches Fett danach beurteilen kann.

Holger Stromberg ist es gelungen ein sehr gut verständliches Buch zu schreiben, das umfassend informiert zum Thema gesunde Ernährung und dabei die Nachhaltigkeit nicht ausser Augen lässt.

ISBN: 978-3517099033

Quelle. Südwest Verlag

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