Ja, ich grill! Beilagen

„Ja, ich grill! Beilagen“ ist eins der neuen Bücher aus der „Ja, ich grill!“- Serie des EMF-Verlages.
Da ich gegrilltes Gemüse liebe und auf dem Cover etwas in lila zu sehen ist, was ich nicht zuordnen konnte, musste ich das Buch haben. Mein Koch- und Backbuchfimmel kommt da durch.
„Salate, Dips, Gemüse und mehr zum Niederknien“ verspricht das Cover.

Das Buch ist recht dünn, hält es das Verprechen?

Die Beilagen zum Niederknien, die nicht einzeln auf dem Cover stehen,  sind Brote, Desserts und Getränke. Da lege ich mal mein Veto ein, ein Getränk ist keine Beilage aus meiner Sicht.
Aber leckere Getränke sind auch nicht falsch beim Grillen. Toll finde ich, dass, abgesehen von der Sangria, die Getränke alkoholfrei sind und sehr erfrischend.

Hinter den Dips vom Cover verbergen sich nicht nur Dips, sondern auch Saucen und eine herrliche Zitronenbutter.

Der Salat mit dem grünen Grill – Spargel ist sehr lecker und recht flott gemacht.
Der Antipasti – Salat aus dem Backofen, ist eine Beilage, die man auch als Hauptgang nehmen kann und die nicht nur zu Grillgerichten passt. Schmeckt sehr gut zu Grillkäse.
Die Halloumi – Auberginen sind auch ganz unkompliziert in der Zubereitung und eine tolle Beilage zu Fleisch, etc.
Ganz ungewöhnlich ist die Wassermelonen – Pizza, eine tolle Idee und eine erfrischende Beilage.

Das gefüllte Zwiebel-Tomaten-Brot als Beilage zur Beilage und fertig ist das Essen.

Die Beilagen im Buch kann man, aus meiner Sicht, auch zu anderen Gerichten ausser Grillgerichten sehr gut essen. Man bekommt jede Menge Ideen in dem kleinen Buch.
Die Fotos zeigen die fertige Beilage. Die Zutatenlisten und die Zubereitungshinweise sind detailliert geschrieben.

Da kann nichts schief gehen.

Und ja, das Buch hält sein Versprechen. Es sind Beilagen zum Niederknien. Alle habe ich noch nicht ausprobiert, aber das wird noch.

ISBN: 9783863557157

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Klaus Oberbeil, Dr.med.Christiane Lentz : Obst und Gemüse als Medizin

Die Autoren des Buches sind Klaus Oberbeil, der Journalist ist und schon mehrere Veröffentlichungen im Bereich zu den Themen Gesundheit und Ernährung erstellt hat, und Dr.med Christiane Lentz, Ärztin und Medizinjournalistin.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit gibt, ist ja durchaus schon länger bekannt.
Auch dienen schon lange manche Früchte und Gemüse als Heilmittel.
Wer kennt nicht aus der Kindheit Holundersaft bei Erkältungen? Oder den Spruch “ an apple a day keeps the doctor away“?

Die beiden Autoren haben nun in diesem Buch ganz systematisch das Thema „Obst und Gemüse als Medizin“ aufgearbeitet.
Nach einer Einleitung mit grundsätzlichen Überlegungen zum Thema, werden im ersten Teil verschiedene Obst- und Gemüsesorten vorgestellt.
Diese erfolgt sehr strukturiert.

Zunächst oben auf den Seiten, farblich hinterlegt, Informationen zur Frucht, dem Gemüse, die medizinischen Anwendungsgebiete und Tipps zur Zubereitung.
Dann folgen
Beschreibung, Herkunft, Wirkstoffe, Einkauf, Verarbeitung, Warnhinweise, Infos und eine Rubrik mit den Besonderheiten. Oft finden sich auch appetitanregende Fotos dabei.

Im zweiten Teil geht es um häufige Krankheiten. Jeweils aufgeführt mit Beschreibung, Ursachen, Heilen mit Obst und Gemüse, Infos und einem passenden Rezept.

Den Abschluß des Buches macht ein Kapitel mit tollen Smoothie-Rezepten.

Leider fehlen bei den Hinweisen teilweise aber auch, aus meiner Sicht, ganz wichtige Dinge. Ich möchte dieses an einem Beispiel verdeutlichen.
S. 62 Grapefruit, Unter Warnhinweise findet man, Hinweise zu Sodbrennen, etc. Es wäre aber extrem wichtig, dass hier auch der Hinweis gegeben würde, dass der Genuß von Grapefruit, besonders in Saftform, manche Medikamente blockieren kann. Es kann sonst für Patienten mit bestimmten Antihypertensiva, usw. durch die Beeinflussung eines p-Cytochroms zu Problemen kann in Form von Wirkverlusten.

Mein Fazit: ein gutes und hilfreiches Buch zum Thema. Ich hätte mir aber gewünscht, dass, gerade, wenn eine Medizinerin beteiligt ist, auch Wechselwirkungen mit Arzneimitteln beachtet worden wären.

Eine Leseprobe findet sich hier

 

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird