Daniel Leader : Gutes Brot

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Der Autor des Buches “ Gutes Brot “ nahm einen Umweg bis er zu seiner Leidenschaft dem Brot backen kam.
Er hat Philosophie studiert. Und er hat eine Ausbildung zum Koch hinter sich.
Es verschlägt ihn nach Paris wo er fasziniert vom Geruch des frisch gebackenen Brotes einfach fragt ob er zusehen darf.
Verschiedene Stationen auf seinem Weg ermöglichen es ihm, zum Brotbäcker zu werden.

In diesem Buch erfahren wir nicht alles über Daniel Leader, nein er hat sich damit seinen Traum erfüllt „Ich wollte ein Buch über diese große Gemeinschaft schreiben, von der ich mit Stolz ein kleiner Teil bin.“
Im Buch begegnen wir den Menschen, die für ihn wichtig sind und waren und eine Verbindung zu Brot haben.

Zunächst habe ich das ganze Buch angeschaut, bei so manch einem Foto hat man förmlich den Duft der frischen Backwaren in der Nase.
Wir lernen die Geschichte des Weizens kennen, auch findet man etwas zu „Weizen-Unverträglichkeit“ Gluten ist ja das Schlagwort und der Autor berichtet was er von Spezialisten erfahren hat.

Weiter geht es mit handwerklich erzeugtem Mehl. Man findet in dem Kapitel hilfreiche Tabellen zu Mehlen aus verschiedenen Ländern.
Als Beispiel deutsches Mehl, Typ , Aschegehalt und Verwendung stehen in einer Tabelle. Diese ist nützlich gerade für Backanfänger, die sich mit den Mehltypen noch nicht auskennen.

Mir hat das Kapitel „Grundlegende Backtechniken“ sehr gut gefallen, man lernt kennen wie ein Profi vorgeht, Teigtemperatur kenne ich, pH-Wert von Hefeteig oder Anstellgut habe ich noch nie kontrolliert, man findet bebilderte Tipps zum Formen unterschiedlicher Brote, Checklisten , um sich zu verbessern beim Brot Backen..

Danach geht es an die Teigarten:
– direkt geführte Teige – das Körnerbaguette ist herrlich, ebenso die Fougassettes au Roquefort
– Vorteige mit Hefe – Leinsamenbrot, Pane con Pomodore
– Sauerteig – Emmerbrot
– einfache Sauerteige
– Sauerteig lange Führung – Domberger Roggenbrot
– Brote mit Samen und Keimen
– Restliches Anstellgut verbrauchen

Was ich bislang probiert habe, steht neben der Kategorie.
Alles ist hat geschmeckt bislang.

Man findet im Buch auch Bezugsquellen, dies ist ein sehr hilfreiches Kapitel, denn ich habe noch nicht alles bei meinen Bezugsquellen bekommen bisher.

Optisch ist dieses Buch auch ein Augenschmaus.
Es ist sehr schön gemacht.
Auch ein tolles Geschenk für alle, die gerne Brot selber backen.
Weihnachten naht.

ISBN 978-3-8310-4251-7


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Martin Pöt Stoldt : Gutes Brot braucht Zeit

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„Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“ lautet der Titel des Buches von Martin Pöt Stoldt.

Im Inhaltsverzeichnis steht, quasi als Motto, ganz oben „Gut Ding will Weile haben“, genau das hatte ich vom Buch erwartet, Rezepte mit langer kalter Teigführung.

Die Kapitel sind:
– Hefe incl. Hefe selbst herstellen
– Teigführungen
– Rezepte mit kurzem Hefevorteig
– Rezepte mit verlängertem Hefevorteig
– Rezepte mit einfacher langer, kalter Führung
– Rezepte mit doppelter, langer, kalter Führung
– Service.

Als ich dies gelesen habe, fing ich an zu grübeln, laut Titel des Buches „langer,kalter Teigführung“ und im Inhaltsverzeichnis kommt diese nun in genau 2 Kapiteln vor???

Nun habe ich alle Kapitel gelesen, bei „Allgemeines“ erfährt man etwas über Hefe, aber nichts Neues, daneben Werbung für das Sauerteig-Buch des Autors, eine aus meiner Sicht, entbehrliche Zeitreise zum Thema Hefe, die Biologie und Chemie, u.A. Hefe in Aquarien, in meinen Augen im Zusammenhang mit dem Titel des Buch, in dem es um Brot geht, unnützes Füllmaterial.

Ab S.22 geht es dann endlich los mit der Hefe in Bezug auf das Backen. Man erfährt auf 3 Seitenetwas über die industrielle Herstellung von Hefe, naja auch kein Must-Have.
Interessant dann das Kapitel „Hefe selbst herstellen“ ab Seite 27.

Im Kapitel „Teigführungen“ finde ich die Tabelle „Teigführungen im Vergleich“ sehr hilfreich.
Man bekommt eine detaillierte Übersicht welche Teigführung für welches Gebäck gut geeignet ist.
Es folgen die Anleitungen für die diversen Hefeteige von kurzer Hefeteigführung bis hin zu langer,kalter Führung – doppelt, dazu Hefe-Salz-Führung.

Und dann kommt man zu den Rezepten.
Das Stockbrot ist gerade passend zum Grillen, das Sesambrot flott gemacht und schmeckt gut.
Die Quarkbrötchen jat man auch schnell fertig und sie schmecken gut.

Richtig lecker sind die Quarktaschen, aber hallo, sollte es nicht ein Buch zum Thema „Brot“ sein und nun Kaffeegebäck?????

Mein Fazit zum Buch:
Unter einem Aufsatz in der Schule würde möglicherweise stehen „Thema verfehlt“.
Leider stimmt der Inhalt nicht überein mit dem was der Titel verspricht „Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“.

Erwartet hatte ich tolle Brotrezepte mit langer, kalter Teigführung.
Erhalten habe ich ein Buch mit einem Anfangskapitel, das man auf wenige themenbezogene Seiten hätte kürzen können, etwa die Hälfte der Rezepte, geschätzt, gezählt habe ich nicht, entsprechen nicht dem Titel, da sie entweder nicht für Brot sind oder nichts mit langer kalter Teigführung zu tuen haben.
Die Rezepte, die im Buch sind, sind gut beschrieben und auch die Kuchen, die ich gebacken habe, sind lecker.

ISBN 978-3-8001-5653-5

Quelle: Ulmer-Verlag

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