Jochen Baier : Natürlich gut backen

Jochen Baier ist Bäcker in Herrenberg. Er war einer der Juroren der ZDF-Sendung „Deutschlands bester Bäcker“.
Backen ist Leidenschaft und Beruf zusammen für Jochen Baier. Er führt, in der 6.Generation, die 1835 von Jakob Friedrich Baier gegründete „Brot- und Feinbäckerei Baier“.

Ich backe sehr gerne Brot und Kuchen, etc. selber. Alleine der Duft in der Küche ist es wert, ausserdem schmeckt es einfach nur gut.
Und, na klar, musste ich auch dieses neue Backbuch haben.

Das Vorwort zum Buch „Natürlich gut backen“ schrieb Johann Lafer, der mit dem Autor zusammen für die ZDF-Serie gebacken hat.
Jochen Baier berichtet zu Beginn des Buches über seinen Werdegang, seine Bäckerei und mehr aus seinem Leben. Man spürt seine Leidenschaft für das Backen.
Danach gibt es Tipps vom Profi, damit das Backgut gelingt. Wir Leser lernen Sauerteig selber zu machen, tourierte Teige herzustellen und Biskuit & Buttersand.
Diese ersten Grundlagen sind quasi das Rüstzeug bevor es an die Rezepte geht.

Unterteilt sind die Rezepte in verschiedene Kapitel:
– Brot & Brötchen
– Kuchen
– Gutsle & Süße Stückle
– Herzhaftes Gebäck.

Es schliesst sich ein Glossar an und 2 Register zum Auffinden der Rezepte, einmal ein Register von A-Z und dann ein Themenregister, entsprechend der Kapitel.

Was ich bisher probiert habe, ist gelungen und hat toll geschmeckt. Meine Favoriten bislang, ich habe aber noch nicht alles probiert, Butterhefezopf, Müslibrötchen und Dinkel-Briegel.
Da ich Dinkelmehl nicht so gern mag, habe ich, sorry Herr Baier, Roggenvollkornmehl und Dinkelmehl gemischt. Das hat auch geklappt und geschmeckt hat es auch.

Die Fotos, die einem Lust aufs Backen machen, stammen von Catrin Goebels.

Und da Bilder und Filme oft mehr sagen als Worte, gibt es zum Buch eine Seite mit Videos, Rezepten, etc. Sie finden Sie hier.
Aus meiner Sicht sind die Rezepte dieser Seite auch gut geeignet, um sich selber ein Bild zu machen, wie gut verständlich die Rezepte von Jochen Baier sind.
Sie bestehen aus einer detaillierten Zutatenliste, dem Zeitbedarf ( incl. Auskühlzeit, etc.) und toll beschriebener Zubereitung.
Da kann für mein Gefühl nichts schief gehen.

Für Sie als Leser gilt nur noch – loslegen. Das Buch bestellen können Sie gleich hier.

ISBN: 978-3-440-15030-6
9783440150306

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Yvette van Boven : HOME BAKED

Yvette van Boven wurde als Kind niederländischer Eltern in Irland geboren.
In Amsterdam hat sie ein Restaurant. Im niederländischen Fernsehen kann man sie in einer Kochshow sehen.

Ihr neuestes deutsches Buch widmet sich dem Thema Backen.
Es ist das erste Backbuch der Autorin.
Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet.

Home Baked

Die Fotografien stammen von Oof Verschuren.

Yvette van Booven hat nicht etwa ein Buch für Hobbybäcker geschrieben, sondern ganz bewusst ein Buch, das sich schon für Anfänger eignet.

Im 1. Kapitel „Mis en Place“ geht es darum mit Grundlagen los.
Es beginnt mit dem Backzeug, also mit den Grundwerkzeugen. Liebevoll gemalt findet man diese auf 2 Seiten. Es steht auch genau dabei wie groß z.B. die Backform sein soll.
Danach kommen dann jede Menge Tipps, wie was ist Zimmertemperatur, wie oft steht das in einem Rezept, gerade beim Fett und Anfänger fragen sich, was ist das nun?
Aber auch was ist zu beachten beim Heissluftofen und was beim konventionellen Ofen? Da muss man ja Unterschiede machen im Hinblick auf Temperatur und Zeit. Und ganz viele Tipps mehr gibt es von der Autorin. Vor allem sind die Tipps so geschrieben, dass jeder sie versteht.
Auch die Mehlsorten, Backtriebmittel und verschiedene Süßungsmittel werden unter die Lupe genommen. Man lernt so auch Ausweichmöglichkeiten kennen, was ja für Allergiker wichtig sein.

Und immer wieder wird der Text von stimmungsvollen oder ergänzenden Fotos begleitet.

Ja und dann geht es los mit dem eher praktischen Teil.
Der Leser lernt Vanillezucker selber machen. Grundrezepte für Buttercreme, Konditorencreme, usw. lernt man kennen.
Die Farbstoffe werden erklärt.
Der Erste Hilfe – Kurs ist inbegriffen. Keine Sorge nicht für Sie falls Sie sich geschnitten haben, sondern für das Eiweiß, dass nicht steif wird, für Kuchen, die nicht aus der Backform wollen, und vieles mehr.

Und ab Seite 56 geht es dann los mit den Rezepten.
Diese sind unterteilt in mehrere Kapitel:
– Viennoiserie ( Backen zum Frühstück)
– Brot
– Cake
– Bars & Slices (Kuchen und Blechkuchen, der sich gut in Stücke oder Scheiben schneiden lässt)
– Cookies
– Pie
– Torten
– Patisserie
– do not forget the dog.

Da ich gerne Brot backe habe ich mich gefreut über die exakte Anleitung zum Sauerteigstarter, geht richtig gut.
Das irische Dattelbrot ist so lecker. wie überhaupt alles was ich versucht habe.
Und ich werde mich der Autorin anschliessen und unsere Vierbeiner nicht vergessen.
Als nächstes stehen Leckerlies auf dem Plan.

Mein Fazit: Das Buch ist mit viel Liebe zum Detail gemacht und zwar in Bezug auf das Buch wie auf die Rezepte. Es ist geeignet für Backanfänger und Fortgeschrittene.
Aufgrund der Aufmachung ist es auch ein tolles Geschenk.

Yvette van Boven
Yvette van Boven (Illustr.)
Oof Verschuren (Fotos)
Home Baked
Natürlich hausgemacht
ca. 432 Seiten, Hardcover
H26,5 x B21,0 cm
durchgängig illustriert
Mit ca. 150 farbigen Abbildungen
DUMONT-Verlag
ISBN 978-3-8321-9494-9

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Eveline Wild : Wild auf Schokolade

Nun hat Eveline Wild, die Konditorin ist, ihr 2.Buch geschrieben.
Nach „Wild backen“ , das ich nur empfehlen kann, gibt es Schokolade satt.

Bereits in Ihrem Vorwort weist die Autorin darauf hin, dass es Schokolade in ganz unterschiedlichen Qualitäten gibt. Ebenso ist die Verarbeitung von Schokolade auch ohne Erfahrung nicht ganz so einfach.
Es folgt die Geschichte der Schokolade, die Schokoladenherstellung und die Verarbeitung von Schokolade.

Beim Thema Verarbeitung gibt es schon mal jede Menge Tipps, z.B. wie verhindere das Klumpen der Schokolade, wie schmelze ich sie….
Auch bringt Eveline Wild den Lesern die verschiedenen Kakao- und Schokoladesorten näher und auch die Arbeitsgeräte.

Und nach den Grundlagen geht es an die Köstlichkeiten aus und mit Schokolade.
Aufgeteilt sind die Rezepte in mehrere Kapitel:
– Schokolade heiss und kalt
– Desserts
– Torten
– Kuchen und Tartes
– Knusprige Kleinigkeiten
– Deko-Ideen und Arbeitstechniken.

Was ganz toll ist, oft hilft ja das reine Lesen nicht, es gibt bei den schwierigeren Rezepten einen QR code und auch eine URL, beides führt zu einer YouTube Playlist, wo man Filme zu diesen Rezepten findet. Die Autorin zeigt die komplizierteren Arbeitsschritte. Ein toller Service finde ich.

Allerdings sind bei den Rezepten oft auch bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Überhaupt muss ich dem Fotografen Stefan Eder ein Kompliment machen, die Fotos im Buch sind gelungen.
Sie helfen weiter und machen Lust sofort zu beginnen mit dem ERproben der Rezepte.

Die Zutatenlisten sind detailliert aufgeschlüsselt. Man kann also auch Variationen machen, z.B. die Eisspitzen machen und anders füllen. Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Und da ich Nussknacker liebe, wurden die zuerst ausprobiert – himmlich.

Dieses Buch ist wunderschön gemacht, enthält tolle Rezepte für alle Schokifreaks. Es eignet sich besonders gut als Geschenk.

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