Kristin Heehler : Glücksorte in Rheinhessen

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Kristin Heehler hat „Glücksorte in Rheinhessen“ geschrieben.

Diesmal fange ich mit dem Fazit an: ich schätze die Bücher aus der Reihe “ Glücksorte “ sehr und habe sie als gut recherchierte Bücher kennengelernt, die uns Lesern einen Mehrwert bieten.
Soweit meine Meinung zu der gesamten Reihe.

Nun zu „Glücksorte in Rheinhessen“:
Mein Gesamturteil : Ich bin enttäuscht.

Ich schätze diese Bücher für ihre Vielfalt und diese fehlt dieses Mal.
Ich habe das komplette Buch gelesen, da ich auf Besserung hoffte, das Inhalstverzeichnis hätte schon gereicht, aber die Autorin hat quasi eine Werbebroschüre für die Geschäfte und die Gastronomie in Rheinhessen geschrieben.

Es gibt wenige wirkliche Glücksorte und die sind relativ gut beschrieben.
Was dabei aber aus meiner Sicht fehlt, ist die Begeisterung, die ich beim Lesen anderer Glücksorte-Bücher erfahren konnte.

Und was hat z.B. ein Kosmetikstudio in Mainz mit Glücksorten zu tuen?? Hier wird geschildert wie die Inhaberin zu der Location kam, etc. ja ein Glücksort für die Inhaberin aber für die Leser??

Ich möchte nicht viel mehr schreiben.
Das Buch kann durchaus zu einem großen Teil auch eine Werbebroschüre sein.

Die wenigen anderen „Glücksorte“ sind auch nicht so aussergewöhnlich für die Gegend, dass ich nun etwas besonders Aussergewöhnliches hätte entdecken können.
Sehr schade, Rheinhessen hat mehr zu bieten.

ISBN: 978-3770021314

Quelle: Droste Verlag

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Olaf Müller : Tote Biber schlafen nicht

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„Tote Biber schlafen nicht“ heißt der neue Krimi von Olaf Müller.

Der Eifel – Krimi ist wieder einmal sehr gut gelungen.

Zunächst führt der Weg nach Halle zur Leopoldina. Dort liegt ein toter Bieber mit einer roten Rose daneben.
Der Hausmeister will schnell die Blutspur auf dem Marmorboden beseitigen und den toten Bieber, da kommt Prof. Hermann Haberstock und sagt „Scheiße, ein toter Bieber“.

Prof.Haberstock ist 75 Jahre alt und emeritierter Lehrstuhlinhaber Biologie der RWTH Aachen.
In Halle ist er, weil er einer der Top-Referenten des 13. Biber-Symposiums an der Leopoldina ist.
Dies ist der 3.tote Bieber seit Beginn des Kongresses.

Haberstock bittet den Hausmeister Mateo Modic den Bieber einzupacken, möglicherweise hat er die Pest und ist ansteckend.
Es wird Zeit die Polizei einzuschalten denkt Haberstock.
3 Biber der Sachsen-Population tot, das ist viel.

Haberstock fährt danach nach Kraakau zu einem Folgekongreß und dann will er in die Vorkarpaten bei einem Biberproblem helfen.
Auf der Busfahrt dahin ist Agniezka Globus eine Sitznachbarin, die gerne und viel erzählt.
Haberstock verstirbt in Krakau.

Auch in der Eifel hat der Biberexperte schon geholfen.
In Heimbach konnte ein Gebiet durch die Umsiedlung der Biber erschlossen werden, Ferienhäuser können gebaut werden.
Und er hat seltene Erden gefunden

Die Kriminalpolizei in Aachen, die Herren Fett und Schmelzer, die schon in den anderen Krimis von Olaf Müller eine Rolle spielen, müssen in die Eifel.
An der Victor-Neels-Brücke in der Nähe der ehemaligen Ordensburg Vogelsang hängt ein Toter.
Es ist der aus Aachen stammende Dr.Wilfried Brauers, der Geschäftsführer der Eifel-All-Inklusive-GmbH“.
Brauers gehörte zur Aachener Stadt-Prominenz.

Sie ermitteln in Aachen, suchen nach dem Motiv für den Tod von Brauers. Die erste Anlaufstelle von Fett und Schmelzer ist die Chefsekretärin von Brauers Marion Schnell.
Schnell ist quasi der Schatten von Brauers gewesen.
Selbstmord schließt Marion Schnell aus.Sie kannte ihren Chef schon 20 Jahre. Die geschäftlichen Termine können die Polizisten auf dem PC einsehen, sie nennt ihnen das Passwort.

Die Polizisten telefonieren nachdem sie wieder im Büro sind, mit allen Leuten, die möglicherweise Informationen über das Opfer haben.
Am Sonntagmorgen fährt Fett nach Mariawald, das Kloster soll geschlossen worden und Brauers wollte es kaufen.
Dann geht es weiter nach Vogelsang. Der Tod von Brauers, weiß man nun, trat zwischen 4 und 5 Uhr durch Genickbruch ein.

Der Bürgermeister von Heimbach hat nur die geplanten Investionen von Brauers im Kopf, hilfreich isr er nicht.
In Moresnet wurden seltene Erden entdeckt, erfahren Fett und Schmelzer, belgische Firmen interessieren sich dafür.

Bei Kloster Steinfeld entdecken Wanderer einen Toten im Klärbecken. Kriminaloberkommissar Edgar Etheber kommt und Nadine die Kriminaltechnikerin.
Der Tote ist „Büb“, wie ihn alle nennen, aus Sötenich. Pfarrer Vincken erzählt dem Kommissar, dass Büb angerufen hatte und zur Beichte kommen wollte.
Im Laufe der Ermittlungen kommt WIDUKIND ins Spiel, Hambi, Sonja, der Staatsschutz und viele mehr.

Was alles passiert, wer mit wem verbandelt ist, wer hinter welcher Tat steckt, das müssen sie selber lesen.

Auch dieses Mal ist Olaf Müller ein sehr spannender Krimi gelungen.
Der Autor beweist wieder einmal wie gut er die Gegend (in der ich in der Kinder- und Jugendzeit immer im Urlaub war und sehr gut kenne) kennt, die Charaktere der Menschen dort nachempfinden kann, die Querelen, aber auch die Geschichte der Gegend. Er lässt im Krimi auch viel Hintergrundwissen einfliessen, z.B. zur Ordensburg Vogelsang, usw..

Es macht Freude das Buch zu lesen und es fesselt einen.
Ich kann den Krimi nur empfehlen.

ISBN: 978-3839227664

Quelle: Gmeiner -Verlag

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Audrey le Goff : Brote aus dem Topf

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Audrey le Goff kannte ich nicht bislang.
Ihre große Leidenschaft ist das Kochen. Aber auch das Backen kommt nicht zu kurz.
Sie gibt auch Kochkurse. Ihre Seite nebst Blog findet man hier https://www.pardonyourfrench.com/ .

Im Buch „Brote aus dem Topf“ findet man Brotrezepte, die man ohne grossen Aufwand nachbacken kann.
Die Brote werden fast alle im Topf gebacken, bitte auf die Temparaturen achten.
Aber auch Brötchen, ein herrlicher Hefezopf, etc. sind im Buch enthalten.

Es sind keine Rezepte die aufwendig sind in der Zubereitung, also auch gut für Anfänger oder, wenn es schnell gehen muss.
Meine Favoriten sind der Hefezopf und die Drei-Käse-Minibrötchen.
Alle Rezepte, die ich ausprobiert habe, waren einfach nachzubacken.
Die Zutatenlisten sind detailliert, die Zubereitung gut erklärt.

Die Fotos zeigen wie das fertige Produkt aussehen soll.
Ich kann das Buch empfehlen.

ISBN: 978-3517096407

Quelle : Südwest-Verlag

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Helmut Erfurth : JU 52

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Helmut Erfurth ist der Autor des wundervollen Buches “ JU 52 – Geschichte und Gegenwart einer Luftfahrtlegende“.
Er ist Diplomingenieur, Historiker und Publizist.
Das Interesse des Autors liegt schon lange bei der Luftfahrt vor allem bei der Ju und bei Hugo Junkers.

Die alte Ju fasziniert heute genauso wie früher.
Leider darf sie ja nach dem Absturz vor einigen Jahren nicht mehr fliegen.
Aber bewundern kann man sie noch.

Ich habe dieses schöne Flugzeug schon oft angeschaut vor allem im Hugo – Junkers – Hangar in Mönchengladbach.
Hugo-Junkers gehört in meiner Heimatstadt einfach dazu und früh begann meine Begeisterung für das Flugzeug.

Das Titelbild des Buches hat dann dafür gesorgt, dass wir das Buch jetzt lesen und die Fotos, etc. geniessen konnten.
Die Geschichte der Ju 52 wird im Buch sehr gut dargestellt und vor allem durch zahlreiche Fotos und Dokumente belegt.
Alte Plakate zeigen das frühe Interesse an Flugtagen, faszinierende Fotos gewähren Einblicke in das Innere der Tante Ju.
Im Buch findet man Flugbuch – Eintragungen genauso wie die Dokumente über Verwendung des Flugzeuges zu militärischen Zwecken.

Der Autor schildert mitreissend die Weiterentwicklungen der Ju, man darf alte Plakate bewundern und vieles mehr.

Es ist dem Autor gelungen gut verständlich und mitreissend die Geschichte und das Besondere der Ju 52 zu schildern.
Seine Begeisterung spürt man auf jeder Seite.
Die historischen Fotos und Dokumente lassen uns Leser in die Geschichte der Luftfahrt und speziell der Ju 52 eintauchen.

Wir sind ganz begeistert von diesem wundervollen Buch.
Aufgrund der Aufmachung eignet es sich auch als Geschenk für Ju – Fans.

ISBN: 978-3862457564

Quelle : GeraMond

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Michael Tsokos : Abgefackelt

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Michael Tsokos hat einen neuen Krimi geschrieben „Abgefackelt“.
Der Autor ist Professor für Rechtsmedizin, Experte für Forensik und er leitet das Institut für Rechtsmedizin an der Charité.

Paul Herzfeld ist Assistenzarzt am Institut für Rechtsmedizin in Kiel.
Er ist gerade mit einer Sektion beschäftigt. Mit der Sektionsassistenin Annette Bartels ist obduziert er die Leiche von Sven Theissen, 22 Jahre aus Flensburg.

Herzfeld ist überlastet, auch aus privaten Gründen, und sein Chef Dr.Schwan schickt ihn ans Elbklinikum nach Itzehoe. Dort ist der Pathologe Dr. Jan Petersen verstorben bei einem Unfall auf dem Klinikgelände, Herzfeld soll die Vertretung übernehmem.
Petersens Chef Dr.Kießling hatte Schwan um Hilfe gebeten.

Paul Herzfeld zieht also für eine kurze Zeit um in die Gästewohnung des Elbklinikums.
Am neuen Arbeitsplatz hilft ihm Levke Hermanns bei der Einarbeitung.

Herzfeld wird konfrontiert mit Geschehnissen aus der Vergangenheit seines verstorbenen Kollegen Petersen, die er zunächst nicht zuordnen kann.
Dr.Petersen ist verbrannt in einem Nebengebäude der Klinik wie Herzfeld erst spät erfährt.
Mysteriöse Todesumstände und kaum Erklärungen gibt es.
Herzfeld taucht immer tiefer in Petersens Arbeit ein, tiefer als gut ist.

Er lernt den Unternehmer Nommensen kennen, der im Bereich Strommasten sehr aktiv ist.
Herzfeld merkt, dass man ihm etwas verschweigt. Hauptkommissar Denecke kommt ins Spiel, Selina Novak spielt eine wichtige Rolle, ebenso Bauer Lüdgers.

Was steckt hinter dem Tod vom Kollegen Petersen? Oder wer?
Was hat Elektrosmog damit zu tuen oder ist das nur Hysterie?
Wer ist die Frau im Porsche?

Ich werde micht mehr verraten.

Michael Tsokos ist ein excellenter Krimi gelungen. Er hat ihn mit seinem grossen Fachwissen geschrieben.
Das Buch ist spannend und macht auch nachdenklich.
Was ist Fiktion, was ist Wirklichkeit?

ISBN: 978-3426524404

Quelle: Knaur

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Tretorri : Das Gute leben Hausmannskost

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Der Tretorri – Verlag hat ein neues Kochbuch herausgebracht.
„Das gute leben. Hausmannskost 365 Rezepte für jeden Tag“ heißt es.

Im Vorwort entdecke ich, dass das Buch wohl eine Auftragsarbeit für „real“ ist. Entsprechend ist dies auch kein typisches Tretorri-Buch, die eher edel gemacht sind.
Die Aufmachung des Buches ist einfach.

Rezepte in vielen Kategorien sind enthalten, genau richtig für Leute, die ganz normal ohne jeden Firlefanz kochen wollen.
– Frühstück – von Müsli über Blitz-Kaiserschmarrn sehr lecker, für mich eher kein Frühstück, über Bratenbrot zu Pfälzer-Saumagen-Sandwich – eine große Brandweite wird abgedeckt
– Salate – von Frühlingssalat mit Ziegenkäse im Speckmantel lecker, Schichtsalat toll, wenn Gäste kommen hin zu leichtem Wurstsalat, etc.
– kleine Gerichte und Snacks – Käsestangen schnell und lecker, Obazter, Schnitzelsandwich, Schinkenhörnchen, Flammkuchen
– Suppen & Eintöpfe – Gulasch, Semmelknödel, Kartoffelgratin ..
– Fisch & Meeresfrüchte – eíngelegte Matjes sehr fein, Backfisch – flott fertig, Fischburger, Hechtklösschen in Weissweinrahmsauce
– Fleisch – Bolognese sehr lecker und vielseitig, zwiebelige Ofen-Schnitzel, Omas Rollbraten, Krustenbraten
– Herzhaftes Gebäck & Brot – beim Brot habe ich persönlich das Problem, das ich Brot mit langer Gare selber backe und diese flotten Brote nicht so mag,
der Zwiebelkuchen + Pizzabrötchen sehr lecker
– Kuchen & süsses Gebäck – tolle Nussecken, Hefezopf, versunkener Kirschkuchen einfach lecker
. Süsses & Desserts – Schokoladencreme, Rote Grütze
– Eingemachtes.

Was ich ausprobiert habe steht bei den Kategorien.

Mein Fazit : Ein einfaches Kochbuch für alle, die Hausmannskost mögen und einfache Rezepte suchen.

ISBN: 978-3960330806

Quelle : Tretorri

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Lena Söderström : Cheesecake & Schokokuchen

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Ich liebe Schokokuchen und bei meinem Koch -und Backbuchfimmel musste na klar auch das Buch von „Lena Söderström : Cheesecake & Schokokuchen “ zu meiner Sammlung hinzukommen.
„55 unwiderstehliche Rezepte für Naschkatzen“ werden versprochen auf dem Cover.

Lena Söderström ist Schwedin. Sie arbeitet als Autori und Foodjournalistin und hat die Liebe zu Kochbüchern von ihrer Oma geerbt.
Was liegt da näher als auch selber ein Kochbuch/Backbuch zu schreiben.

Die Fotos mit den Backutensilien zu Beginn des Buches erinnern an Utensilien aus der Zeit der Oma.
Alle Rezepte sind sehr detailliert geschrieben.
In der Zutatenliste findet man neben den Zutaten, die aufgeteilt sind in z.B. für den Boden, für die Füllung und zum Garnieren, auch die Angabe für welche Anzahl an Kuchenstücken das Rezept gedacht ist.
Oft findet man unter dem Rezept noch Tipps der Autorin, die sehr hilfreich sind, z.B. Varianten, ihre eigenen Favoriten, etc.

Egal ob man einen Kuchen für den Kindergeburtstag sucht – der „weisse Bonbon-Schokokuchen“ wäre sicher toll dafür, einen besonderen Tag feiern möchte mit der „Schokotarte mit Mascarpone-Füllung“ oder mit dem „Pflaumen – Cheesecake mit weisser Schokolade“ oder beim Familienkaffeeklatsch den „schwedischen Schokokuchen“ oder den „New York Blueberry Cheesecake“ geniessen will, man findet immer ein tolles Rezept das passt.
Was mir gut gefällt ist, dass es auch kleines Gebäck gibt, dass sich gut zum Mitnehmen eignet, wie die „Weisse Schoko-Kuchen-Cupcakes“, das „Goldbestäubte Kuchenkonfekt“, die einfachen weissen Schokomuffins, etc.

Meine Favoriten, die ich bislang habe, habe ich oben schon erwähnt.

Aus meiner Sicht findet man für jeden Geschmack und jeden Anlass in diesem schönen Buch einen Kuchen.

ISBN: 978-3959613927

Quelle : Christian Verlag

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Sabine Hauke : Wälder – Wanderungen für die Seele Nordrhein-Westfalen

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“ Wälder : Wanderungen für die Seele – Nordrhein-Westfalen “ heißt das neue Buch von Sabine Hauke.
Sabine Hauke lebt schon lange am Niederrhein und begleitet dort auch Touren als Niederrhein-Guide.

Dieser Führer widmet sich nun dem Thema Wälder in NRW in der Reihe „Wanderungen für die Seele“.

Die Wanderungen sind unterteilt in verschiedene Kategorien:
– Ausszeittouren – die Naturerlebnisse und mehr bieten
– Panoramatouren
– Verwöhntouren – mit schönen Einkehrmöglichkeiten und regionalen Produkten
– Entschleunigungstouren-  auf denen man Orte der Ruhe findet
– Erfrischungstouren – an Seen, Bächen und Flüssen entlang.

Das Gebiet, dass das Buch umfasst mit den Touren, erstreckt sich von der 7-Quellen-Tour im Staatsforst Klever Reichswald im Westen bis zum Kaleidoskopweg in Driburg im Osten und vom „hockenden Weib“ in den Dörenther Klippen im Norden bis zur Tour „vom Honigberg zur Urfttalsperre“ im Süden.

Im vorderen inneren Einband findet man eine Karte in der alle Touren mit ihren Kennziffern eingezeichnet sind. Dies hilft bei der räumlichen Orientierung und auch z.B. beim Planen eines Urlaubs in der Gegend mit Tagestouren.
Unten auf der Karte findet man die Website auf der man die GPS-Daten zu den Touren downloaden kann.

Im Inhaltsverzeichnis kann man anhand der Farbe und der Piktogramme bei jeder Tour sehen zu welcher Kategorie diese gehört.
Man findet dabei auch die Angaben zu Gesamtlänge der Tour, Höhenmeter und zeitlichem Aufwand. So kann jede(r) Wanderfreund/-in sich die Tour aussuchen, die man sich zutraut.

Die Touren sind meist sehr detailliert beschrieben, man findet ergänzende Bemerkungen, wie z.B. bei der Tour, die ich kenne und exemplarisch heranziehe, die Auszeittour 3 in Birgelen, der Hinweis auf das Haus Wildenrath. Der Weg führt vorbei an der Pilgerkapelle, dem Kreuzweg zum Birgeler Pützchen , etc.
Am Ende jeder Beschreibung ist eine Karte, in der die, im Text erwähnten Punkte, eingezeichnet sind und dazu eine Seite mit Informationen.
Die besteJahreszZeit für die Tour steht dabei, Hinweise zur Beschaffenheit der Wege, Parkmöglichkeiten und ÖPNV, Einkehrmöglichkeit oder Rucksackverpflegung und die Dinge, die man entdecken kann bei den entsprechenden Nummern.
Für den von mir als Grundlage ausgewählten Weg kann ich den Hinweis zur Trittsicherheit nur bestätigen. Vor allem, wenn es feucht ist, muss man dort oft sehr aufpassen.
Aber der Weg ist herrlich.

Ich kann nun, da ich die nicht alle Wege kenne, leider nicht für alle Touren beurteilen, ob die Wegbeschreibung richtig ist.

Auf alle Fälle kann ich den Wanderführer empfehlen, wenn man neben der reinen Bewegung bei der Wanderung auch gerne Orte zur Entspannung entdecken möchte.

ISBN 978-3-7700-2117-8

Quelle : Droste-Verlag

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Martin Pöt Stoldt : Gutes Brot braucht Zeit

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„Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“ lautet der Titel des Buches von Martin Pöt Stoldt.

Im Inhaltsverzeichnis steht, quasi als Motto, ganz oben „Gut Ding will Weile haben“, genau das hatte ich vom Buch erwartet, Rezepte mit langer kalter Teigführung.

Die Kapitel sind:
– Hefe incl. Hefe selbst herstellen
– Teigführungen
– Rezepte mit kurzem Hefevorteig
– Rezepte mit verlängertem Hefevorteig
– Rezepte mit einfacher langer, kalter Führung
– Rezepte mit doppelter, langer, kalter Führung
– Service.

Als ich dies gelesen habe, fing ich an zu grübeln, laut Titel des Buches „langer,kalter Teigführung“ und im Inhaltsverzeichnis kommt diese nun in genau 2 Kapiteln vor???

Nun habe ich alle Kapitel gelesen, bei „Allgemeines“ erfährt man etwas über Hefe, aber nichts Neues, daneben Werbung für das Sauerteig-Buch des Autors, eine aus meiner Sicht, entbehrliche Zeitreise zum Thema Hefe, die Biologie und Chemie, u.A. Hefe in Aquarien, in meinen Augen im Zusammenhang mit dem Titel des Buch, in dem es um Brot geht, unnützes Füllmaterial.

Ab S.22 geht es dann endlich los mit der Hefe in Bezug auf das Backen. Man erfährt auf 3 Seitenetwas über die industrielle Herstellung von Hefe, naja auch kein Must-Have.
Interessant dann das Kapitel „Hefe selbst herstellen“ ab Seite 27.

Im Kapitel „Teigführungen“ finde ich die Tabelle „Teigführungen im Vergleich“ sehr hilfreich.
Man bekommt eine detaillierte Übersicht welche Teigführung für welches Gebäck gut geeignet ist.
Es folgen die Anleitungen für die diversen Hefeteige von kurzer Hefeteigführung bis hin zu langer,kalter Führung – doppelt, dazu Hefe-Salz-Führung.

Und dann kommt man zu den Rezepten.
Das Stockbrot ist gerade passend zum Grillen, das Sesambrot flott gemacht und schmeckt gut.
Die Quarkbrötchen jat man auch schnell fertig und sie schmecken gut.

Richtig lecker sind die Quarktaschen, aber hallo, sollte es nicht ein Buch zum Thema „Brot“ sein und nun Kaffeegebäck?????

Mein Fazit zum Buch:
Unter einem Aufsatz in der Schule würde möglicherweise stehen „Thema verfehlt“.
Leider stimmt der Inhalt nicht überein mit dem was der Titel verspricht „Gutes Brot braucht Zeit – Backen mit langer, kalter Teigführung und eigener Hefe“.

Erwartet hatte ich tolle Brotrezepte mit langer, kalter Teigführung.
Erhalten habe ich ein Buch mit einem Anfangskapitel, das man auf wenige themenbezogene Seiten hätte kürzen können, etwa die Hälfte der Rezepte, geschätzt, gezählt habe ich nicht, entsprechen nicht dem Titel, da sie entweder nicht für Brot sind oder nichts mit langer kalter Teigführung zu tuen haben.
Die Rezepte, die im Buch sind, sind gut beschrieben und auch die Kuchen, die ich gebacken habe, sind lecker.

ISBN 978-3-8001-5653-5

Quelle: Ulmer-Verlag

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Guido Eckert : Charming Boy

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Guido Eckert hat sich in seinem Buch „Charming Boy“ dem Thema Cyberkriminalität angenommen.

Sebastian Heiser, smarter Typ, hat den ersten Arbeitstag als Redakteur, Ressort Deutschland für „investigative Recherche“.
Er kommt rein, lächelnd, das hat er vor dem Spiegel geübt.
Schwarzer Anzug, weißes Hemd, das perfekte Business – Outfit, alles muss passen.

Benny Weiker ist da ein Kollege, der Ressortleiter ist Karl Berger. Dieser ruft Sebastian gegen Abend zu sich er möchte Heiters Auftrag besprechen.
Ein Projekt das Heiter vorgeschlagen hat.
Offiziell macht Heiter Urlaub, er braucht eine Tarnidentität und einen Briefkasten. Er soll mit Lisa zusammenarbeiten. Sie wollen unsaubere Geschäfte und Verquickungen  auffliegen lassen.
Auch privat kommen sie sich näher.

Im Laufe der Recherche geschehen seltsame Dinge. Es dauert nicht lange und Lisa schöpft Verdacht, dass etwas nicht stimmt mit Sebastian, dass sie dem Falschen vertraut hat.
Wird Lisa überleben?
Was ist mit Benny, David, usw.? Kann Sebastian Gedanken lesen??

Guido Eckert hat eine spannende Krimihandlung geschaffen und darin hat er Dinge verquickt, die heute schon möglich sind.
Das Thema Cyberkriminalität, Manipulation von Menschen, usw. findet sich im Krimi wieder.
Die Story ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ein Krimi, der sicher auch Menschen, die etwas sorglos mit ihren Daten, Smartphone und allem was Online ist, umgehen, nachdenklich macht.

Der Krimi lebt zum einen vom Fachwissen zum Thema, das Guido Eckert eingebracht hat, aber auch nicht zuletzt von den Charakteren.
Er ist auch eine Warnung nicht gleich jedem sensible Daten anzuvertrauen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

ISBN 978-3-8392-2566-0

Quelle : Gmeiner-Verlag

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