Rita Süssmuth : Überlasst die Welt nicht den Wahnsinnigen

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“ Überlasst die Welt nicht den Wahnsinningen “ lautet der Appell von Rita Süssmuth im Brief an ihre Enkel.
Passender kann ein Appell in der Zeit des amerikanischen Wahlkampfs gar nicht sein.
Den Wahnsinn hat man dort gerade erlebt und er ist sicher noch nicht zu Ende.

Rita Süssmuth hatte einen Brief an ihre Enkel geschrieben, einen langen Brief.
Sie wollte Ihren Enkeln unbedingt einige Gedanken mit auf den Weg geben.

Zum Glück hat man sie davon überzeugt diese Gedanken im vorliegenden Buch auch der Öffentlichkeit, besonders Jugendlichen, zugänglich zu machen.

Gleich zu Beginn fand ich einen Satz sehr bemerkenswert.
„Die Frage wohin die Reise in Zukunft geht, wird nur derjenige klären können, der auch die Vergangenheit im Auge behält. Denn nur der, der weiß woher kommt, kann wissen wohin er geht.“
Wie wahr und wie oft wird genau das vergessen.

Rita Süssmuth wird schon ihr ganzes Leben lang von dem Wort „dennoch“ begleitet.
Es steht für sie für „eine lebensbejahende Haltung“.
Genau durch dieses Wort lernte sie, die in einem Elternhaus aufgewachsen ist, in dem Diskussionen an der Tagesordnung waren, ihren persönlichen Standpunkt stets zu begründen und zu verteidigen.

„Dennoch“ begleitet uns Leser durch das Buch.
Egal um es die Flüchtlingspolitik geht, um die Kommunikation in der digitalen Welt, um Wertvorstellungen und vieles mehr, Rita Süssmuth bezieht Stellung in diesem Buch wie sie es auch als Politikerin gemacht hat.
Sie scheut sich nicht auch „Heiße Eisen“ anzufassen.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch, dass sie primär an Jugendliche richtet, auch für Erwachsene geeignet.
Rita Süssmuth hat aufrüttelnde Worte und Beispiele gefunden, sie appeliert an die Vernunft der Menschen in einer Zeit, in der man das Gefühl hat, dass diese ab und an verloren gegangen ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

ISBN: 978-3-96340-136-7

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Andrea Revers : Schlaf schön

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“ Schlaf schön “ das ist doch ein harmloser Titel für den Eifelkrimi von Andrea Revers, oder??

Im Mai 2019 ermittelt die Staatsanwaltschaft im Katharinenstift in Hillesheim.
13 Bewohner erkranken und 11 davon versterben. Dies ist der Hintergrund für den Krimi.

Da liegt es nahe in Hillesheim, der Heimat des „Kriminalhauses“ und quasi Krimihauptstadt, den Krimi spielen zu lassen.
Genauer gesagt ist der Schauplatz das Altenheim St.Ägidius.

Änne fehlt auf der Kirchenchorprobe. Sie ist tot. Die Nachricht von ihrem Tod hat sich im Ort wie ein Lauffeuer verbreitet.
Mitglied des Chores ist auch Frederike Suttner, Kriminalkommissarin im Ruhestand. Sie war in Düsseldorf bei der Mordkommission tätig und lebt noch nicht allzu lange in der Eifel.

Klara, eine alte Freundin von Frederike, und Angela, Frederikes Nichte, haben mit dem Heim zu tuen.
Klara lebt dort und Angela arbeitet als Pflegekraft im Krankenhaus Gerolstein wohin kranke Heimbewohner kommen.
Was liegt also näher für Frederike als sich einzumischen.

Frederike ermittelt auf eigene Faust, dann mit ihren Helfern im Heim.
Angela hat ihr erzählt, dass es in der letzten Zeit mehrere Todesfälle im Krankenhaus gab, die alle in St.Ägidius gelebt haben.
Zu Beginn hat Frau Dr.Burkhardt noch die Totenscheine ausgestellt, dann hat sie es verweigert als mehrere Tote aus einem Heim kamen.

Angela ist mit Jochen befreundet, Chemiker, er möchte eine Firma aufbauen.
Frederike freut sich, dass Angela einen Freund gefunden hat.

Käthe Gilles verstirbt in St.Ägidius.  Klara, die so eine Art Patin ist für Heimbewohner, die noch nicht so lange da sind oder wenig Besuch kommen, und Frederikes Freundin, ruft Frederike an.
Bei der Trauerandacht treffen sie Käthes Neffen Jogi, der in Trier arbeitet und mit der Heimleiterin Andrea Bader verwandt ist.

Frederike kommt alleine nicht weiter und ruft ihren Nachfolger Klaus Wieland an. Ihr kommt der Tod von Käthe Gilles komisch vor.
Es fällt dann auf, dass Käthe Gilles aus Düsseldorf ist und dort sehr bekannt war als Mäzenin, Stifterin, Sponsorin besonders im Bereich Kultur und Kunst.

Willi hilft Frederike, er war lange Jahre „Knastpsychologe“, kennt sich mit Serienmördern aus.

So mehr werde ich nicht verraten.

Der Krimi ist spannend und gleichzeitig oft auch amüsant.
Der Autorin ist es gelungen sowohl die Eigenarten der Eifler, als auch älterer Menschen genau zu treffen bei ihren Beschreibungen.
Der Krimi lebt ganz besonders von den Charakteren, die herrlich beschrieben sind. Man fühlt sich mitten im „Ermittlerteam“ in St.Ägidius.

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Er nicht zu ernst obwohl er ein ernstes Thema behandelt.
Eine Leseempfehlung für alle, die die Eifel und ihre Menschen lieben, für Krimifreunde insgesamt und für Liebhaber von Krimis, die nicht zu brutal sind.

ISBN : 978-3954415373

Quelle : KBV

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Lutz Geißler Almbackbuch

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Lutz Geißler der Autor vom Plötzblog und von vielen tollen Büchern zum Thema Brot backen,
hat mit dem “ Almbackbuch “ kein reines Buch zum Thema Brotbacken vorgelegt
sondern ein „großes“ Werk, auch vom Gewicht her, mit Rezepten, Themen rund um das Brotbacken und Geschichten von der Alm.

Das Buch hat 464 Seiten, das sagt schon Alles oder??
Versteckt unten links auf dem Cover steht „Aus Liebe zum Brot „. Diese Liebe erkennt man im Buch. Brot ist das Lebenselixier des Autors.
Die Kalchkendlalm ist die Alm, die Lutz zum Almbackbuch brachte.
Roswitha Huber ist die „Chefin“ auf dieser Alm und sie backt und kocht gern. Oft nach den Rezepten, die sie von der Schwiegermutter übernehmen konnte.
Die Leidenschaft für das Brotbacken verbindet Roswitha und Lutz. So kam es auch zu den Almbackkursen.

Der Autor bringt uns zu Beginn des Buches die wundervolle Landschaft nahe, in der diese Alm liegt.
Man erfährt viel über die Gegend.

Es folgen Tipps zum Backen von den Grundregeln über Zutaten, Teigruhe und vieles mehr bis zum fertigen Gebäck.

Danach geht es an den herrlichen Hauptteil des Buches, an die Rezepte:
– Roggen – und Roggenmischbrote – Bergkruste
– Weizen – und Weizenmischbrote – französiches Landbrot, Neujahrsbrot, Wurzelbrot
– Dinkel – und Dinkelmischbrote – Vierkornbrot
– Brot aus anderen Getreiden
– Kleingebäck – Hütttensemmeln, Pizza
– Feingebäck – Hüttenmilchbrötchen, Pottweck

Manche Rezepte habe ich schon ausprobiert. Die Backwaren sind so lecker. Diese stehen neben den Kategorien.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Die Rezepte sind sehr gut beschrieben, man kann sich Schritt-für-Schritt daran halten.
Ein tolles Geschenk auch für alle Brotbäcker/-innen.

ISBN : 978-3818611309

Quelle . Ulmer – Verlag

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Auerbach : Hundefotografie

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Anna Auerbach hat das Buch “ Hundefotografie – Die besten Tipps für das perfekte Hundefoto “ verfasst.
Die Autorin bietet Workshops zum Thema Hundefotografie an und da immer mehr Menschen ihre Vierbeiner selber fotografieren möchten, was nicht immer leicht ist, hat Sie ihr Wissen zum Thema nun im Buch zusammengetragen.

Nicht jeder hat regional die Chance an einem Workshop teilzunehmenn oder es gibt andere Gründe warum das nicht kann oder nicht möchte.
Das Buch zur Hundefotografie ist sehr strukturiert aufgebaut.
Auch Anfänger können sich mit Hilfe des Buches trauen in die Hundefotografie einzusteigen.

Was mir sehr gut gefällt, sind die praktischen Tipss, die ins Buch eingeflossen sind, z.B. für Wasserfotos eine Anglerhose anzuziehen.
Auch die unterschiedlichen Versionen eines Fotos einmal mit grünem Haken versehen wie es sein sollte und mit rotem Kreuz wie es besser nicht gemacht werden sollte, helfen sehr das Geschriebene zu verdeutlichen.

Man lernt wie die optimale Wiese aussieht, Decke oder Isomatte oder beide??
Ist ein Objektiv mit Bildstabilisator sinnvoll??
Wie fotografiere ich bei Schnee?
Welche Tricks kann ich dem Hunde beibringen??
Unterschied Outdoorfotografie zu Studiofotografie….

Alleine an diesen Beispielen sehen Sie wie vielfältig die Themen sind, die die Autorin zum Thema Hundefotografie parat hat.

Bei den Fotos findet man die jeweils verwendeten Einstellungen der Kamera. Auch das kann zum Üben sehr hilfreich sein.

Mir gefällt das Buch sehr gut.
Es ist der Autorin gelungen das Thema Hundefotografie praxisnah zu präsentieren.

ISBN : 978-3864906909

Quelle : Dpunkt Verlag

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Germanen – eine archäologische Bestandsaufnahme

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Das vorliegende Buch „Germanen – eine archäologische Bestandsaufnahme“ ist der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in Berlin.
Diese findet vom 18.09.2020 bis 21.03.2021 in der James-Simon-Galerie statt.

Die Ausstellung wurde  konzipiert vom LVR-Landesmuseum Bonn zusammen mit dem Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte.
Viele Wissenschaftler haben geholfen.

Die Germanen, wo kommen Sie her?
Der Historiker Walter Pohl hat sie erforscht und festgestellt, dass es sie vermutlich nie als Volk gab.
Die Germanen, so vermutet er, waren “ vermutlich eine relativ kleine Gruppe beiderseits des Niederrheins „Germani““ genannt.

Im Buch werden uns Lesern die Germanen nahe gebracht, ihr Leben genau dokumentiert, zumindest das man gefunden hat.
Der Begleitband lässt uns eintauchen in die Zeit der Germanen, wie sie lebten und arbeiteten.
Sie lebten vom Getreideanbau aber auch von der Viehzucht.
Man kann die Wohnsituation kennenlernen.
Die Sozialstruktur wird beleuchtet und vieles mehr.

Ich finde z.B. auf S.137 auch die Darstellungen zur Ernährung auch im Vergleich zu den Römern, der sich ja ständig aufgrund der lokalen Nähe aufdrängt, sher gut.
Der Gebrauch der Werkzeuge und vieles mehr kann man erkunden.

Viele Dokumente findet man im Buch.
Wissenschaftliche Abhandlungen und  Quellenangaben laden zum weiteren Erkunden ein.

Der Begleitband ist auch für Laien in dem Bereich sehr gut verständlich.
Die Dokumente, die man findet sind vielfältig.

Ein sehr umfassendes Werk zu den Germanen, es ist interessant und gut lesbar.
Ich kann dieses wundervolle Buch nur empfehlen.

ISBN : 978-3806242614

Quelle : Theis-Verlag

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Axel Ulrich : Schoofseggl

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Axel Ulrich, der Autor von „Schoofseggl“ hat einen neuen Krimi geschrieben, der im Schwäbischen angesiedelt ist.
Axel Ulrich war zunächst Wirtschaftsjournalist und ist später in der IT-Branche gelandet.

Dies erklärt auch warum der Krimi u.A. im Bereich der Datensicherheit aber auch um Vermögen in der Schweiz.. spielt.
Aus meiner Sicht ist das Fluch und Segen zugleich.
Der Autor verwendet im Krimi viel Fachwissen. Fachwissen zum einen in der IT-Sicherheit, zum anderen in der Wirtschaftskriminalität.

Das Thema des Krimis ist spannend.
Kriminelle Machenschaften im Bereich des Geldes, das in die Schweiz geschafft wurde und nun ist eine Daten-CD bei den Steuerbehörden. Wie bekommt man das Geld zurück?
Aber auch im Bereich der IT-Branche bis hin zu Drohnen, die dem Helfershelfer eines Erpressers helfen sollen das Geld zu transportieren.

Von der Idee her gefällt mir der Krimi sehr gut, aber es ist aus meiner Sicht zuviel Theorie drin.
Viele Handlungen werden zu sehr in die Länge gezogen und sind nicht spannend genug.

Der Bordellbesitzer, der in Thailand agiert nur über den PC. Und der via Datenbanken Opfer für die Erpressungen rekrutiert.
Ja es mag der Realität entsprechen des heute Machbaren. Aber es ist für mich als Leserin eines Krimis nicht spannend genug für einen Krimi.

Mehrfach wollte ich auffhören und habe doch weitergelesen bis zum Ende in der Hoffnung auf Besserung.

Mein Fazit: dem Buch hätte etwas weniger Faktenwissen gut getan. Leider ist die Spannung zugunsten der Darstellung des Fachwissens dse Autors abhanden gekommen.

ISBN: 978-3965550070


(unbezahlte Werbung . klicken auf das Cover führt zu amazon, ich habe kein Cover zum Laden gefunden)

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Firth & Theasby : Bish Bash Bosh !

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Henry Firth und Ian Theasby haben das Buch “ Bish Bash Bosh! “ mit mehr als 140 Soulfood – Rezepten geschrieben.
Die beiden Foodblogger  haben in diesem Buch nur vegane Gerichte drin.

Das Buch ist aber nicht nur Veganer geeignet, auch als Vegetarier oder auch, wenn man alles ist, kann man mit Hilfe der Rezepte viele tolle Gerichte kochen.

Man will eine Party machen? Im Buch gibt es Zusammenstellungen welche Rezepte zu einem bestimmten Thema passen. z.B. Der Geschmack Italiens, Currys, südostasiatische Köstlichkeiten, Weihnachten und vieles mehr.

Die Autoren bieten aber auch Rezepte für Saucen und Dressings, die Zwiebelsauce ist  toll zu Fleisch für die Nicht-Veganer, das Chiliöl super…
Man findet Dips, Chutneys, Salsas, Süsses und Herzhaftes.

Meine Favoriten, ich bin keine Veganerin, sind im Moment die gegrillten Käsesandwiches, Broccoli und Blumenkohl in Käsesauce, Fladenbrot aus 3 Zutaten, die kleinen Pilz-Pies, Pizza Margherita,
Rosenkohl mit Pilzen in Ahornsirup, Salat mit Orange, Fenchel & Brunnenkresse.

Alles habe ich noch nicht probiert.
Was ist bislang gemacht habe, ist gelungen und hat toll geschmeckt.
Die Rezepte sind sehr gut nachvollziehbar.

Ich kann das Kochbuch empfehlen.

ISBN : 978-3960936374

Quelle : emf-Verlag

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Schnell mal weg ! Deutschland

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Das neue Reisebuch “ Schnell mal weg! Deutschland “ bietet uns Lesern “ Die 500 besten Ideen für den Kurzurlaub „.

Im Moment ist es ohnehin in den Corona – Zeiten ein Problem Urlaub zu machen. Wo soll man hin?
Selbst dafür gibt es im Buch Ideen, die sich trotz der Infektionsproblematik realisieren lassen.
Für Hamburger ein Spaziergang in „Planten un Blomen“ , in Hessen in den „Hessenpark“ das Freilichtmuseum und viele Orte mehr, an denen man hauptsächlich draußen ist, Abstand halten kann, bieten sich an.

Aber es werden auch andere Zeiten kommen. Zeiten zu denen man lieber im Umfeld mal Urlaub machen will oder zumindest in Deutschland.
Die Ideen im Buch sind in verschiedene Kapitel unterteilt und zwar nach den Bundesländern.
Auf den Karten im vorderen und hinteren inneren Einband sieht man schon wieviel es zu entdecken gibt.

Egal ob die Donauquelle, das Friedrichsbad, die Berliner Unterwelt, das Chilehaus in Hamburg, Miniaturwunderland für kleine und große Eisenbahnfans, den Naturpark Jasmund, das Schliemannhaus, das Freilichtmuseum in Kommern, die Kronenburg, Schloss Dyck…
Viele Orte sind eine Reise oder einen Tagesausflug wert.

Alle 500 Vorschläge sind kurz und knapp jeweils mit einem tollen Foto und weiteren Informationen dargestellt.
Unterteilt sind die Ideen in die Kategorien : Naturerlebnis, für Familien geeignet, Sehenswürdigkeit + Kultur und Tour + Aktivität.
Hier sollte jeder etwas finden.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es gibt in Deutschland viel zu entdecken, es lohnt sich das auch zu in Angriff zu nehmen.

ISBN : 978-3734320231

Quelle : Bruckmann

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Lutz Geißler : Kruste und Krume

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Lutz Geißler, der in Kreisen der Menschen, die Brot selber backen, sehr bekannt ist, hat ein neues Buch geschrieben “ Kruste und Krume „.
Lutz Geißler kennt man auch vom “ Plötzblog „.

Im neuen Buch geht es auch um Rezepte, wie könnte es auch anders sein.
Aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem was ein Brot auch zu einem großen Teil ausmacht, auf der Kruste und der Krume.
Der Autor erklärt uns Lesern was die Kruste bzw. die Krume beeinflusst und  wie man dafür sorgt, dass diese einfach nur super werden.
Lutz Geißler verrät Tricks und  zeigt auf Fotos wie es im  Idealfall aussieht..

Mir gefällt die Seite sehr gut auf der er Typische Merkmale einer Brotkruste“ aufführt nach Dicke, Rösche, Farbe, Geruch, Geschmack und Oberflächenbeschaffenheit.
Dazu dann die Tabelle „Typische Krustenfehler und ihre Ursachen“.
Dahinter folgen dann auch noch Fotos wie die Kruste bei einem bestimmten Brot aussehen sollte.
Mir hilft das sehr, ich sehe mein Brot sieht so nicht aus und kann auf Fehlersuche gehen.

Ebenso findet man das Ganze analog fur die Krume.

Für mein Empfinden ist dies didaktisch sehr gut gemacht. Ich kann aus meinen Fehlern lernen und habe den Idealzustand vor Augen.

Es folgen dann Ausführungen zu den Zutaten, das Thema Sauerteig, eine sehr gut gemachte Tabelle in der man ablesen kann
wieviel einer Zutat man nehmen muss, um ein Brot mit einem bestimmten Gewicht zu bekommen.

Und natürlich gibt es auch Rezepte.
Dabei findet man zu Beginn die Broteigenschaften, wie z.B. Brotstruktur, Textur, Porung….
Daneben die Zutatenliste. Ein Foto zeigt wie das Brot im Ganzen und im Anschnitt aussehen soll.
Die Zubereitung wird detailliert Schritt-für-Schritt erklärt.
Jeder Schritt der Zubereitung des Teiges ist einzeln als Foto vorhanden.
Man kann also stets erst aufs Bild schauen und es dann selber machen.
Dies ist eine Art und Weise der Präsentation, die ich sehr praktisch finde.
Man hat quasi eine Kurs per Buch, man kann eben nur nicht direkt fragen.
Und am Ende Rezeptes ist, sehr hilfreich, ein Zeitplan aufgeteilt von den Uhrzeiten her, wenn ich vormittags backen will oder am Abend.
Man kann danach auch leicht auf andere Uhrzeiten umrechnen.

Das Ciabatta ist gelungen und hat toll geschmeckt, das Glanzbrot erinnert mich an die Zeit als Oma gebacken hat, den harten Kerl wird es häufiger geben.

Auch dieses Buch von Lutz Geißler kann ich nur empfehlen.

ISBN : 978-3954531974

Quelle : bjv

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Doris Bopp : Landfrauen backen

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Das kleine aber vom Inhalt her gewaltige Buch “ Landfrauen backen – Rezepte und Geschichten aus Baden-Württemberg “ beinhaltet Rezepte von süß bis herzhaft.

Doris Bopp ist die Autorin. Ihr Opa war Bäcker, die Oma Köchin. Die Großeltern hatten eine Gastwirtschaft mit Bäckerei.
Der Autorin liegt das Backen und Kochen quasi im Blut.
Sie schidert, dass ihre Mutter die Familientradition alles selber zu machen fortgeführt hat.
Zu der Zeit gab es noch den Bäcker, der das Brot dann fertig gebacken hat.
Ich kann mich auch noch an den „Backes“, den Gemeindebackofen, in der Eifel erinnern.

Zunächst bringt uns die Autorin die Zutaten nahe. Getreidesorten, Inhaltsstoffe, Mehlsorten lernt man kennen.
Es folgen allgemeine Bemerkungen zu Teigbereitung, Zutaten, Backöfen, Arbeitsgeräten und Aufbewahrung.
Hilfreiche Tipps hat die Autorin dabei parat.

Und danach kommen die tollen Rezepte:
– Alte und neue Rezepte vom Land – verschiedene Grundrezepte, von Hefeteig süß und salzig, über Biskuitteig, Sauerteig, Quarkölteig.. erstreckt sich das Spektrum
– Brot und Brötchen – das Bauernbrot ist einfach und sehr lecker, Zwiebelbrot, Rosinenbrot, Butterweckle…
– Gebäck zu Wein und Most – Speckweckle herrlich, Zwiebelschnecken, Schinkenhörnchen, Schäbischer Speckkuchen..
– Süßes für jede Jahreszeit – Schokoladenring, Joghurtkuchen, Hefezopf…
– Feines für Festtage – Schwarzwäder Kirschtorte, Obsttorte..
– Feines für Festtage – Vanillebrötchen, Osterbrot (schmeckt auch jetzt sehr gut)..

Was ich daneben geschrieben, haben wir schon ausprobiert. Alles war recht einfach zu backen.
Bislang hat alles gut geschmeckt.
Die Rezepte im Buch sind sehr gut beschrieben, damit sollte jeder(r) arbeiten können.

Ich bin ganz begeistert, da die Autorin nicht grosse Torten aufgefahren hat sondern bodenständige Rezepte präsentiert. Man muss nicht erst nach exotischen Zutaten suchen.

ISBN : 978-3800182039

Quelle : Ulmer – Verlag

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