Katrin und Frank Hecker : Naturverbunden

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Katrin und Frank Hecker haben das Buch “ Natur – Verbunden “ mit dem Untertitel “ Entdecke die Pflanzen, die dir gut tun “ verfasst.
Die Natur beschert uns nicht nur ihre Schönheit, die Möglichkeit etwas anderes zu sehen und die Ruhe zu genießen, nein Pflanzen können uns auch helfen.

Als ich die Kamille auf dem Cover sah, fiel mir gleich ein, dass meine Oma uns beigebracht hat bei Erkältungen ein Kamillendampfbad zu machen.

Im vorderen Einband geht es los mit einer Art Anleitung zum Thema „Schätze aus der Natur – achtsam sammeln“
Sehr wichtig finde ich den 1.Punkt, dass man nur sammeln soll was man eindeutig kennt damit man keine giftigen Doppelgänger erwischt.
Auch sollte man typische Hunde-Gassi-Strecken meiden, nur mitnehmen was und wieviel man braucht, usw.

Auf dem Einbandseiten vorne und hinten findet man “ Die besten 12 für deine Naturapotheke „.
Von Brennessel-Tee über Minze-Roll-On, Johanniskaut-Öl hin zu diversen Tees, Salben, Tinkturen, erstreckt sich das Spektrum der Dinge, die man aus Pflanzen machen kann und die nützlich für die Hausapotheke sind oder auch bei bestimmten Beschwerden.

Bärlauch kennt man ja, aber dass ich aus Birkenblättern Salz herstellen kann und Braunellenkraut das Immunsystem auf Schwung bringt und viele Tipps mehr, das wusste ich nicht.

Die Autoren führen im Buch viele Pflanzen auf und bringen uns Lesern deren Wirkungen in der jeweiligen Applikation vor.
Sie warnen auch vor Pflanzen bei deren Genuss wir Schaden nehmen würden.

Viele Fotos ergänzen den Text und verdeutlichen was gemeint ist.

Aus meiner Sicht ist dies ein wundervolles Buch, das gleich mehrere Dinge bietet.
Es macht uns bewusst wie wundervoll unsere Natur ist.
Es zeigt uns wie die Natur bei Erkrankungen helfen kann.
Wir lernen was man aus so mach einer Pflanze machen kann.

Aber vor allem finde ich, dass das Buch dazu anregt mehr in die Natur zu gehen, bewusster wahrzunehmen was Pflanzen uns bieten und einfach die Natur zu geniessen.
Ich kann das Buch nur empfehlen.

ISBN-13 : 978-3440168769

Quelle : Kosmos-Verlag

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Sonja Meiburg : Lass das !

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Das neue Buch von Sonja Meiburg “ Lass das! “ ist bei Kosmos erschienen.

Wer einen Hund hat kennt das meist zur Genüge, man begegnet Menschen, die ihren Hund erziehen wollen indem sie ihn so stark an der Leine ziehen, dass der Hund kaum noch Luft bekommt, manche werden getreten, etc. oft ist es tierschutzrelevant.

Grenzen sollte man anders setzen.
Wie das erfährt im Buch Sonja Meiburg.
Zunächst lernt man im Buch die Dinge kennen, die nicht zum Erfolg führen, die Autorin räumt auf mit Tipps, die manchmal gegeben werden.

Es folgen kurze und knappe Strafregeln, wie z.B.dass das bestrafte Verhalten durch den Hund willentlich steuerbar sein muss.
Ein Beispiel, ein Hund knurrt einen anderen Hund an, weil er nicht ausweichen kann und mein Hund Panik hat aufgrund des Verhaltens der Hundes, der angerast kommt. Die Situation kenne ich nur zu gut.
Da kommt mein Hund nach hinten und ich stehe als Schutz davor.
Wenn mein Hund nun nicht ausweichen kann und sich gruselt, ja dann kann ich ihm das Knurren nicht verbieten.

Als Halter, so habe ich es gelernt, ist man dafür verantwortlich den Hund zu schützen.

Die Autorin hat die Tipps für das Training sehr gut und deutlich geschrieben. Oft zeigen Fotos was gemeint ist und was NoGo ist.
Mit Hilfe des Buches kann man selber mit dem eigenen Hund gut üben. Oft gilt es ja auch nur ein Fehlverhalten auszumerzen.

Mir gefällt das Buch gut. Es ist kurz und deutlich formuliert worden von der Autorin.
Man findet viele Tipps und Denkanstösse, um das Miteinander von Mensch und Hund zu verbessern.

ISBN : 978-3440169155

Quelle : Kosmos-Verlag

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Simone Kern : Trockenhelden Naturnah gärtnern ohne gießen

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Simone Kern ist die Autorin des neuen Gartenbuches aus dem Kosmos – Verlag.
“ Trockenhelden – Naturnah gärtnern ohne gießen “ heisst das sehr hilfreiche Buch.

Wer einen Garten hat, der hat auch schon in den vergangenen Jahren bemerkt, dass die Sommer immer heißer und trockener werden.
Der Klimawandel hat das Klima extrem verändert.
In der Folge bleiben uns, die wir einen Garten haben, nur 2 Optionen. Entweder man wässert alle Pflanzen ständig, das ist nicht sehr sinnvoll, da Wasser auch knapp wird.
Möglichkeit 2, wir gestalten unseren Garten um und passen den Garten dem Klima an.

Tolle Ideen für die 2.Möglichkeit findet man im Buch von Simone Kern.
Ich bin ganz begeistert wie wunderschön und/oder praktisch man den Garten mit den Trockenhelden gestalten kann.

Die Autorin startet im Buch mit „Was ist wann zu tun -im Garten der Zunkunft?“, indem sie uns kurz und knapp nahebringt was in welcher Jahreszeit ganz wichtig ist.
Danach geht es weiter mit dem “ Hitzekünstler „. Hier erfahren wir Leser viel über die Überlebenskünstler unter den Pflanzen, den richtigen Standort, wie der Garten der Zukunft aussehen sollte usw.

Weiter geht es mit „Beetideen – für trockene Gärten“, egal ob Präriebeet, Steppenbeet, Steingarten, mediterraner Garten, etc. hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Es folgen noch die Kapitel „Praxis und Pflege – über`s Jahr“ und „Pflanzenporträts – Gehölze, Stauden, Gräser & Zwiebelpflanzen“ .

Tipps an welchem Standort was besser ist, über Ideen für ganz trockene Gärten mit wunderschönen Präriepflanzen, ein Steppenbeet mit „Blütenpracht in Stockwerken“ , Beeten für Insekten oder Schmetterlinge, Gemüse, dass man bei Trockenheit anbauen kann und vielem mehr, findet man im Buch.

Der Autorin ist gelungen, sehr strukturiert und gut verständlich, uns Hobbygärtnern ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten zu zeigen, wie man einen schönen Garten und auch einen Nutzgarten in Zeit des Klimawandels haben kann.

Ein sehr nützliches Buch aus meiner Sicht.

ISBN-13 : 978-3440170885

Quelle : Kosmos – Verlag

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Bruns / Metz / Schalke : Hundeführerschein & Sachkundenachweis

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“ Hundeführerschein & Sachkundenachweis – So gelingt die Prüfung , mit Frage-Antwort-Katalog“ heißt das Buch.

Die Autorinnen des Buches sind:
Dr.Sandra Bruns, Tierärztin mit dem Schwerpunkt auf Verhaltenstherapie und sie hat eine Hundeschule
Gabriele Metz, ist Journalistin und Fotografin, sie schreibt Fachartikel
Dr. Esther Schalke ist Tierärztin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie, Aggression, sie ist Oberstabsveterinärin und leitet bei der Bundeswehr ein Forschungsprojekt.

Der Hundeführerschein ist in manchen Bundesländern ein Muss, wenn der Hund eine bestimmte Höhe überschreitet.
Es reicht schon, wenn man umziehen will und einen Golden Retriever hat, der über 40 cm Schulterhöhe hat. Da braucht man einen Sachkundenachweis.
Da heißt es Fragen büffeln. Denn mit Logik haben die Fragen oft nichts zu tuen, wenn man sich diese mal anschaut. Stupides Auswendig lernen ist angesagt.

Dieses Buch ist extrem hilfreich. Es beginnt erst einmal mit Kapiteln zu den Themen, die jeder, der den ersten Hund bekommt, wissen sollte, von Lernverhalten über Problemverhalten, Gesundheit, etc. und endet beim Fragenkatalog und der Liste mit den Lösungen.
Sehr praktisch finde ich die Möglichkeit des Online-Trainers der im vorderen inneren Einband vorgestellt wird.
Dieser ist zum ständigen Wiederholen sehr hilfreich.

Mir gefällt das Buch sehr gut.
Vom Titel her hätte ich nicht erwartet, dass es soviel Grundlagenwissen für Ersthundebesitzer bietet.

EAN: 9783440162941

Quelle : Kosmos

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Richard Happer : Verlassene Orte

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Richard Happer hat das Buch “ Verlassene Orte – Wo die Zeit stehen geblieben ist “ geschrieben.

Im Buch findet man 60 Lost Places aus der ganzen Welt.
Im vorderen und hinteren inneren Einband kann auf einer Karte sehen wo sich diese befinden.

Im Buch findet man überwiegend Fotos, dazu jeweils einen kurzen Text zum jeweiligen Ort und kurz und prägnant wann der Ort verlassen wurde, Art des Ortes, Lage, Grund des Verlassens der aktuelle Status, also z.B. erhalten, UNESCO Weltkulturerbe…

Ganz unterschiedliche Orte kann man entdecken:
das Basislager von dem aus Robert F.Scott zum Nordpol aufbrach, Petra, St.Kilda, Bokor Hill Station, die Dorfkirche Giersdorf in Polen, Detroit – eine Stadt, in der der Verfall Alltag ist, Tatooine wo Dreharbeiten zu Star Wars stattfanden,das Monument von Busludscha, die Beelitz-Heilstätten..

Schon diese Lost Places, die ich als Beispiel genannte habe, zeigen wie vielfältig der Inhalt des Buches ist.

Das Buch ist wunderschön gemacht und sehr zu empfehlen für alle Geschichtsbegeisterten und für Fotofans, die Lost Places lieben.

ISBN-13 : 978-3440169469

Quelle: Kosmos

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Margot Spohn : Was blüht denn da?

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Die Autorin des Fotobandes „Was blüht denn da?“ Margit Spohn ist Biologin mit dem Schwerpunkt Botanik und Pharmazeutische Biologie.
Ich schätze die Naturführer von Margot und Roland Spohn schon länger.

Dieser Fotoband entstand in Kooperation mit “ Flora Incognita „.
Pflanzen bestimmen ist ja nicht ganz einfach, dieses Buch hilft da sehr.

Gleich im vorderen inneren Einband geht es los.
Es startet mit den Blumen. Diese sind zunächst einmal unterteilt nach Farbe. 2.Kriterium ist die Blütenform.
Auf Seite 3 findet man dann die Möglichkeit anhand dieser Kriterien die richtige Seitenzahl zu finden.
Ich nehme als Beispiel die Blütenfarbe Rot, dort findet man die Unterteilung : höchstens 4 Blütenblätter, 5 Blütenblätter, mehr als 5 Blütenblätter oder Blüten in Körbchen und zweiseitig symmetrische Blüten.
Diese Struktur findet man für alle Blütenfarben. So gelangt man schnell an die richtige Stelle im Buch.

Es folgen noch Nutzpflanzen, wie z.B. Kartoffel, Kürbis…, Botanische Fachausdrücke im Bild und ein Register aller Blumen.

Man findet die einzelnen Blumen gut beschrieben mit Merkmalen , Vorkommen, Wissenswertes und Verwechslung immer auf der linken Seite und rechts Fotos dazu.
Die Autorin hat es geschafft in einem Buch, das vom Format her auch rucksacktauglich ist, für Wanderungen und Exkursionen, uns Lesern auf diese Art und Weise 550 Arten nahezubringen.

Mir gefällt diese Art der Darstellung sehr gut.
Man kann das Buch im Rucksack auf der Wanderung dabei und sich schnell orientieren und die Pflanze heraussuchen, die man vor sich hat, um das Wesentliche darüber zu erfahren.
Das Buch ist auch eine große Hilfe für alle, die die Naturfotografie lieben. Ich frage mich oft auf einer Fototour welche Pflanze ich vor mir habe.

Wieder einmal ein Buch von Margot Spohn das mich begeistert.

ISBN-13 : 978-3440170892

Quelle:Kosmos-Verlag

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Katrin und Frank Hecker : Kann ich das essen..

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Katrin und Frank Hecker haben dieses sehr hilfreiche Buch “ Kann ich das essen – oder bringt mich das um? “ zum Thema “ Essbare &  giftige Wildpflanzen erkennen “ geschrieben.
Die Autoren sind Biologen, u.A. ist ihr Schwerpunkt Botanik.
Sie sind auch Naturfotografen und haben alle Pflanzen fotografisch excellent dokumentiert was sehr hilfreich beim Erkennen ist.
Sie leben auf einem Wildwuchsgrundstück in Schleswig – Holstein.

Es gibt viele Wildpflanzen und an manchem Strauch hängen Früchte, die einen animieren diese zu essen.
Nur die Frage, die sich stellt ist „Kann ich die essen oder sind die giftig?“
Diese Frage beantworten die Autoren für viele Pflanzen in ihrem Buch.
Sie helfen auch die giftigen Doppelgänger von den ungiftigen zu unterscheiden.

Im vorderen inneren Einband geht es mit einer Erklärung der im Buch verwendete Symbole und den “ Top 10 der leckersten Wildpflanzen “ los.
Im hinteren inneren Einband findet man eine Anleitung wie man die “ Schätze aus der Natur “ achtsam sammelt und die Top 10 der giftigsten Wildpflanzen.

150 Arten von Wildpflanzen kann man im Buch entdecken.
Unterteilt ist das Buch in mehrere Kapitel:
– Essbar oder giftig? – hier geht es um grundlegende Dinge, die Zeichenerklärung, Tipps für Zubereitung und haltbar machen, wie trocknet man Kräuter?..
– Frühlingskräuter – z.B. Gänseblümchen, Brennessel, Vogelmiere, Bärlauch, Giersch…
– Sommerkräuter – schwarzer Holunder, Kamille, Wasserminze, Schafgarbe..
– Giftige Blätter und Blüten -Maiglöckchen, Aronstab, Buschwindröschen, Hundspetersilie
– Wilde Früchte im Spätsommer & Herbst – Mehlbeere, Sanddorn, Hagebutte, Berberitze, Buchecker
– Giftige Früchte – Stechpalme, Eibe, Liguster..
– Service

Die Autoren haben sehr gute Fotos im Buch auf denen man die einzelnen Beeren, etc. sehr gut erkennen kann.
Die Bechreibungen helfen auch weiter die essbaren von den giftigen Wildpflanzen zu unterscheiden.
Dazu gibt es Rezepte für Marmeladen, Öle, Tees, usw.

Aus meiner Sicht ist dies ein sehr gelungenes Buch für alle, die gerne in der Natur unterwegs sind, die Wildpflanzen nutzen möchten und für alle, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten.

ISBN : 978-3440163269

Quelle : Kosmos-Verlag

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Perdita Lübbe-Scheuermann , Frauke Burkhardt : Der ganz normale Wahnsinn!

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Die beiden Hundetrainerinnen Perdita Lübbe-Scheuermann und Frauke Burkhardt haben das Buch „Der ganz normale Wahnsinn!: Von Hunden und ihren Menschen“ geschrieben.

Bevor ich schreibe was ich vom Buch halte, möchte ich etwas vorweg erklären.
Beide Hundetrainerinnen kenne ich persönlich. Das ist auf der einen Seite gut, da ich weiß wie sie „ticken“ und arbeiten, auf der anderen Seite schlecht, da ich noch genauer hinschaue.
Ich nehme mir auch die Freiheit an manchen Stellen persönliche Erfahrungen einfliessen zu lassen.

Das Thema des Buches “ Der ganz normale Wahnsinn!Von Hunden und ihren Menschen “ ist keine leichte, seichte Kost.
Das würde aber auch nicht zu den Autorinnen passen.
Charakterisiert wird es ganz gut durch einen Satz von Dorit Feddersen-Petersen in deren Vorwort „Kurzweilige Lektüre mit massivem Hang zur Wahrheit.“
Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf.
Es steht ganz viel, auch unbequeme, Wahrheit im Buch.

Es gibt viele Gründe einen Hund zu halten.Ein zunehmendes „Problem“ ist, dass Gebrauchshunde modern und chic sind.
Wie der Begriff aber sagt, ist es ein Gebrauchshund und kein Schoßhund.
Und das bedeutet ganz viel Arbeit, um dem Hund gerecht zu werden und ihn zu führen.
Ich weiß wovon ich spreche, wir haben den 2.Golden Retriever und es kostet Kraft und Zeit ihn zu erziehen und ihm als Jagdhund auch gerecht zu werden.

Mir gefällt sehr gut ein Statement der Autorinnen dazu im Buch „Trainer sind nicht dazu da, den Hund passend zu machen, sondern dem Menschen die Besonderheiten seines Hundes als Chance oder auch als Geschenk aufzuzeigen.“
Im Buch geht es nicht darum was mit dem Hundebesitzer ist, im Gegenteil, der muss damit rechnen, dass er im Buch auch mit harten Tatsachen konfrontiert wird, die ihm möglicherweise nicht passen, nein es geht um den Hund und was unser – des Menschen – Zutun mit ihm macht.

Früher hatte man einen Hund, weil man ihn für den Job brauchte, zur Jagd, um Haus und Hof zu bewachen, als Herdenschutzhund… Kurzum der Hund hatte eine Aufgabe, einen Job.
Heute ist der Hund oft Sozialpartner, wird vermenschlicht, ist Accessoire, wenn ich an die armen Tea-Cup-Hunde denke.

Die Autorinnen geben auch im Buch Denkanstösse, z.B. ob es ein eigener Hund sein muss, ob nicht auch als Gassigeher im Tierheim helfen kann, wenn es nur um die eigene Bewegung geht, etc.

Ein grosses Thema ist Bindung und Beziehung. Der Hund mein Freund, ob das funtioniert? Ich bin Chef sonst klappt es nicht, das kann ich bei unserem Hund nur bestätigen.
Die Führungsrolle muss der Mensch übernehmen, im Buch wird beschrieben was Führung bedeutet.

Mir gefallen Sätze wie „Die Hunde sollen bitte nicht vor uns Menschen rumstehen, rumsitzen oder rumhampeln.“ und dazu die Frage, die man stellen muss „Wo denkt der Hund hin?“.

Das Buch ist in einer deutlichen Sprache geschrieben, man wird aufgerüttelt und aufmerksam gemacht auf Fehler, die sich unbewusst einschleifen.
Oft kann man nur sagen oh ja, muss ich (mal wieder) dran denken oder man sieht den Nachbarshund vor sich, wenn es um den Bällchen-Junkie geht.
Ja wir als Halter sollen „das Klassenbuch und somit auch den Stundenplan unserer Hunde fest in der Hand halten..“

Mir gefällt die deutliche Sprache, die die beiden Damen sprechen sehr gut. Ich mag das, aber Achtung das Buch ist nichts für Leser,
die gleich beleidigt sind, wenn sie sich ertappt fühlen. und auch nicht für ganz empfindliche Menschen geeignet, die jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Es kommen auch Themen zur Sprache wie Hundeausstellungen zu denen man die Gedanken der Autorinnen findet, z.B. was sie davon halten, wenn der Hund den ganzen Tag im Kennel am Stand sein muss unter nicht hundegerechten Bedingungen, auch wird das Thema Tierheim und Pflegestellen kritisch beleuchtet, ebenso Züchter und der Umgang mancher Halter mit dem Hund, ich sage nur „Manny Schlauchschneider“.

Und in mir kamen viele Erinnerungen hoch. Erinnerungen an deutliche Worte zur Züchterin unseres jetzigen Hundes beim Welpentest.
Unser Anjo war nicht für uns vorgesehen, Perdita hat aber erkannt welcher Chararkter in dem Mini steckte und hat deutlich darauf bestanden,
dass er nicht zu Anfängern darf sondern ihn für uns ausgesucht, da sie uns bereits vom ersten Hund kannte.
Ich war damals auch erst traurig hatten wir uns doch unseren Favoriten schon ausgesucht.
Bis heute bin ich sehr froh und dankbar, dass es so kam. Perdita hatte die sensible Seite und den Dickkopf von Anjo erkannt.
Er ist ein Traumhund aber er versucht auch heute mit seinen 8 Jahren seinen Kopf durchzusetzen, wenn man mal nicht konzentriert ist,
und doch ist er immer zur Stelle, wenn es einem von und mal nicht gut geht und muntert gleich auf einfach durch seine Art mal flott zu Kuscheln, etc.

Und noch eine Erinnerung kam hoch, das Wort, dass Hunde „Menschenbenutzer“ sind. Das ist bei uns ein gefügeltes Wort geworden, denn das sind sie wirklich, wenn man sie lässt.

So genug geschrieben über den geschriebenen Inhalt.
Erwähnen möchte ich auch die wundervollen und stets passenden Zeichnungen (Karikaturen) von Fred Fuchs, die das Gesagte lebendig werden lassen und das Kopfkino anschalten.

Mein Fazit: Ich kann das Buch allen Hundebesitzern und auch denen, die planen einen Hund anzuschaffen, Hundeliebhabern .. empfehlen, die auch klare Worte nicht übelnehmen.
Diese werden vom Buch profitieren. Es hilft beim Reflektieren des eigenen Tuns.
Jemand, der sehr empfindlich ist, sich schnell angegriffen fühlt, die Mimosen, werden nicht glücklich mit dem Buch. Sie würden sich angefriffen fühlen.
Sorry, aber diesen rate ich von diesem Buch ab.

ISBN : 978-3440170106

Quelle : Kosmos-Verlag

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Werner Schmitz : Tod einer Jägerin

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Werner Schmitz hat mit “ Tod einer Jägerin – Schreiber und der Büffel “ einen neuen Jagd – Krimi geschrieben.

Hannes Schreiber ist Journalist für das „Magazin“.
Hannes ist begeisterter Jäger und fliegt nach Sambesi.
Sein Anliegen ist es, eine Story über Nora Wilkens zu  schreiben.
Nora ist professionelle Großwildjägerin, die einzige in Afrika.
Und Schreiber will nicht nur eine Top-Story mit nach Hause bringen, nein er will auch einne Büffel erledigen.

Nora holt Schreiber am Flughafen ab. Sie fahren zum Camp das tief im Busch liegt.
Der Manager des Camps ist Liam McKenzie.
Die Fährtenleser sind Onesmo und John. Onesmo ist einer der besten Tracker, die es gibt.

Henning ist als Gast da, er ist Kaufmann und ist mit Ilka, der Präparatorin aus Dortmund, im Camp.
Henning hat auch David dabei, einen Kameramann.

Nora flirtet mit Hannes, was nicht allen passt.
Sie erzählt Hannes, dass sie verlobt ist mit einem schwarzen Burschen.
Sie ist stolz darauf eine der besten Jäger in Afrika zu sein.
Auf der Jagd rettet sie Hannes das Leben.

Zimmy kommt ins Spiel, er ist schon 11 Jahre in Sambesi.

Eines morgens ist Nora tot in ihrem Zelt. Frank, auch ein Camp – Gast, der Arzt ist, rennt hin, kann nur noch den Tod feststellen.
Die Leiche soll zum Pathologen. Nora war topfit, ein natürlicher Tod ist unwahrscheinlich.

Die Ermittlungen gehen los, Hannes ermittelt auf seine Art und Weise.
Er fliegt wieder nach Deutschland. Wer ist der Mörder, welches Motiv gibt es?
Hannes findet heraus, dass Henning Henning Glasbrenner ist, ein reicher Industrieller. Sie treffen sich in Hamburg.
Wieso hatte Hannes Ilka mit in Afrika?

Hannes stösst auf Zusammenhänge, die er nicht erwartet hatte.
Er muss erneut nach Afrika zur Recherche. Ihm hilft Wilbur Jacob, freier Mitarbeiter des „Magazin“.
Er trifft auf die Familie Steward und vieles mehr.
Er erfährt, dass Etorphin im Spiel war beim Tod der jungen Frau.

Mehr verrate ich nicht.

Werner Schmitz ist ein sehr spannender Krimi gelungen.
Der Autor hat detailliert geschildert wie es auf einer Grosswildsafari zugeht.
Das Leben im Camp und die Interaktionen der Personen dort sind lebhaft beschrieben, man fühlt sich als Leser mitten im Geschehen.
Und der Weg zur Lösung wie es zum Tod der jungen Frau kam und wer sie ermordet hat, ist raffiniert ausgedacht, detailreich geschildert und sehr spannend.
Die Charaktere hat Werner Schmitz so lebhaft geschildert, man sieht die Personen quasi vor dem inneren Auge.

Mir gefällt der Krimi sehr gut.

ISBN: 9783440168394

Quelle : Kosmos-Verlag

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Michael Gaszynski : Altas der Weltwunder

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Der „Atlas der Weltwunder“ bringt uns Lesern „50 spektakuläre Bauwerke, Orte, Naturräume und Erlebniswelten“ nahe.

Der Atlas ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Nordamerika
– Südamerika
– Europa
– Afrika
– Asien
– Australien
– Weltall

Zu Beginn des Buches findet man eine Karte, in der die Weltwunder unterteilt in die Kategorien: Architektur, Kultur, Geschichte und Technologie, eingezeichnet sind.
Die Kategorien haben verschiedene Farben, so kann man entweder nach einer Region schauen oder nach einer Kategorie.
Die Namen der Weltwunder stehen immer dabei.

Ich nehme mal Europa als Beispiel.
Hier findet man den Arc de Triomphe genauso wie das Kolosseum, das Guggenheim Museum in Bilbao und Stonehenge.

Bei den einzelnen Kontinenten findet man dann zu jedem Weltwunder 2 grossartige Seiten mit tollen Grafiken und sehr informativen Texten.
Egal ob es um Petra, das Sydney Opera House, die ISS oder welches Weltwunder auch immer geht, es ist dem Autor gelungen in kurzen und informativen Texten uns Lesern das Wichtigste zu präsentieren.

ISBN: 978-3440167687

Quelle : Kosmos-Verlag

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