Uschi Ronnenberg : Glücksorte in Aachen

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Uschi Ronnenberg ist die Autorin von „Glücksorte in Aachen“.
Ich schätze diese Reihe aus dem Droste-Verlag sehr. Selbst in gut bekannten Städten, kann man noch neue Dinge entdecken.

In Aachen war ich schon oft seit meiner Kindheit und die Autorin und ich haben, wie mir sofort im Inhaltsverzeichnis auffiel, auch gemeinsame Glücksorte. den Münsterplatz, den Dom sowieso, mein geliebtes Café van den Daele und Printen Klein. Ohne diese 4 Orte ist ein Tag in Aachen kein gelungener Tag.

Einige andere Glücksorte kenne ich auch und viele neue dürfte ich entdecken.
Die Autorin lebt in Aachen und kennt die Stadt gut.
Im hinteren inneren Einband findet man eine Karte, in der die Glücksorte eingezeichnet sind.
Wenn man mehrere Tage in Aachen ist, kann man sich danach auch gleich mehrere Touren zusammenstellen.

Egal ob man Blumen kaufen will, Wolle, Knöpfe, etwas zum Naschen, Kaffee oder Printen, etc. man findet Tipps im Buch.
Der Himmel ist grau, sie wollen lieber ins Museum, auch dazu hat die Autorin tolle Tipps parat.
Und was immer ein „Muss“ ist, wenn man Aachen-Neuling ist, ist der Dom, der Karlsbrunnen, das Rathaus. Auch diese Glücksorte finden Sie im Buch.
Der Zoo für die Kinder fehlt natürlich auch nicht.

Ebenso findet man Glücksorte im Umfeld, wenn man mal abschalten möchte, z.B. den Lousberg, die Soers, den Dreiländerpunkt…

Natürlich hat die Autorin auch an das leibliche Wohl gedacht.

Es ist Uschi Ronnenberg gelungen einen Stadtführer zu schreiben und mit stimmungsvollen Fotos anzureichern, der Besuchern, aber sicher auch Einheimischen, Orte in und um Aachen nahebringt, die einen Besuch wert sind. Bei jedem Glücksort findet man die Adresse, die URL, wenn vorhanden und teils die ÖPNV-Anbindung.

Man kann schon im Buch das Flair der Stadt spüren.
Aachen hat ja einen breiten kulturellen Hintergrund vorzuweisen und man spürt in der Stadt auch, dass es keine typisch deutsche Stadt ist. Aachen ist gelebtes Europa.

„Glücksorte in Aachen“ kann ich empfehlen, sicher finden auch Öcher noch so manchen Tipp.

ISBN-13: 9783770021598

Quelle: Droste-Verlag

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Peter Wohlleben : Das geheime Band zwischen Mensch und Natur

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Das neue Buch „Das geheime Band zwischen Mensch und Natur – Erstaunliche Erkenntnisse über die 7 Sinne des Menschen, den Herzschlag der Bäume und die Frage, ob Pflanzen ein Bewusstsein haben“
von Peter Wohlleben ist anders als die Vorgänger.

Erwartet hatte ich ein Buch , als ich nur den Titel „Das geheime Band zwischen Mensch und Natur“  in dem es zum einen um den Wald und das was der Mensch für den Wald und dessen Erhaltung tuen muss und zum anderen was der Wald uns zurückgibt, die Ruhe, die Atmosphäre, dies eins sein mit der Natur, z.B. beim Wandern.

Nun habe ich das Buch gelesen und bin um etliche Erkenntnisse weiter.
Meine Tomatenpflanzen soll ich streicheln, damit die langsamer wachsen, dadurch werden sie stabiler.
Nach der Erklärung, dass dies wohl daran liegt, dass das Streicheln wie der Windhauch ist und somit völig natürlich, habe ich es verstanden.
Man vermutet, dass Bäume, wenn wir sie quasi umarmen, dies spüren können. Man weiß ja mittlerweile, dass Bäume über ihre Wurzeln miteinander kommunizieren. Was bei uns das Blut ist, ist beim Baum das Wasser. Das erhält ihn mit seinen Funktionen am Leben.

Spannend finde ich auch, dass es im Wald Gerüche gibt, die wir Menschen besser wahrnehmen als der Hund. Dabei sind uns Hunde doch beim Riechen eigentlich haushoch überlegen.
Und beschäftigts sich Peter Wohlleben mit der Frage : Haben wir einen 6.Sinn? Was leistet dieser?

Herrlich sind auch die Vergleiche, die Peter Wohlleben anstellt, das Wildschwein ist der „weiße Hai“ des Waldes.
Er räumt mit Mythen auf und bringt uns Lesern neue Erkenntnisse zum Thema Natur nahe.
Mir persönlich hat auch das Plädoyer für den Hambacher Forst sehr gut gefallen.

Ich kann das Buch nur empfehlen. Jeder, der die Natur liebt oder sich näher mit ihre beschäftigen möchte, findet hier tolle Informationen. Der Autor hat es auch wieder verstanden selbst komplizierte Vorgänge allgemeinverständlich zu beschreiben. Nach dem Lesen ist man auf dem neuesten Stand zum Thema Wald und wir diesen mit anderen Augen betreten.

Die Leser, die zu einem Thema mehr erfahren wollen, finden ein Quellenverzeichnis am Ende des Buches.

ISBN: 978-3453280953

Quelle:
Ludwig Buchverlag

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Jürgen Wolf : OneNote

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Jürgen Wolf hat „OneNote – Die verständliche Anleitung“ genau zum richtigen Zeitpunkt geschrieben.
Im Job muss ich nun mit OneNote arbeiten. Das wurde eingeführt ohne jede Erklärung was ich damit machen kann oder wie es geht.
Die Grundschritte sind auch quasi selbsterklärend.

Nun bin ich nicht der Typ, der anhand von YouTube – Videos, etc. ein neues Programm lernt, sondern ich mag Bücher.
Das Buch zu OneNote verspricht auf dem Cover
„OneNote Schritt für Schritt erklärt, Notizen, Texte und Zeichnungen erstellen, Bilder und Dateien integrieren, Teamwork. Für Windows 10, macOS, iOS & Android“
Das sollte passen, am Rechner Windows 10, privat Android-Handy, dienstlich die Apple-Geräte.

Ich hatte das Buch durchgeblättert und mitgenommen, da ich weiß, dass Jürgen Wolf in seinen Büchern auch den Programmeinsteiger quasi an die Hand nimmt.
So ist es auch bei diesem Buch.
Jürgen Wolf hatte selber das Problem, als Autor, dass er Gedanken, Rechercheergebnisse, Entwürfe, etc. auf mehreren Geräten griffbereit haben wollte.
Ihm ging es wie mir, warum sollte ich OneNote nutzen, das sind doch nur Notizzettel, dachte ich und der Autor auch.

Teamwork war das Stichwort unter dem OneNote nun dienstlich zu nutzen ist.

Im Buch zu OneNote hat Jürgen Wolf sich in der Reihenfolge der Kapitel an die Abfolge der Arbeitsschritte gehalten, was ich sehr praktisch finde.
Das Buch liegt neben der Tastatur und man kann sich Schritt-für-Schritt einarbeiten.

Unterteilt ist die Anleitung in mehrere Kapitel, die schon zeigen wie umfangreich dieses Programm ist:
– Einstieg in OneNote
– Notizbücher verwalten
– Abschnitte und Seiten
– Texte jeder Art erstellen
– Weitere Inhalte einfügen
– Zeichnen mit OneNote
– OneNote im täglichen Einsatz
– Praxisbeispiele mit OneNote
– Notizbücher freigeben und teilen.

Man kann mit OneNote Listen erstellen, auch die Einkaufsliste, die man unterwegs ergänzen kann, wenn einem etwas einfällt, diese kann auch von mehreren Personen befüllt werden.
Man kann aus OneNote auch drucken, praktisch für den Einkaufszettel, um bei dem Beispiel zu bleiben.
Fotos, z.B. während des Urlaubs, können über OneNote geteilt werden.
Vorträge können vorbereitet werden, gemeinsam kann man an Präsentationen arbeiten und vieles mehr.

Jürgen Wolf hat das Buch gut verständlich geschrieben. Aus meiner Sicht sollte jede/r damit den Umgang mit OneNote erlernen können.
Screenshots zeigen wie es jeweils aussieht auf dem Bildschirm.
Was mir besonders gut gefällt ist, dass der Autor auch den Sicherheitsaspekt in Betracht zieht und davor warnt Daten wie Kreditkartendaten, Passwörter, etc, OneNote anzuvertrauen, da es für solch sensible Daten nicht sicher genug ist.

Und es fehlt auch nicht der Appell, daß man das Passwort nicht vergessen darf, wenn man Dateien damit schützt, da man sonst nicht mehr an die Datei kommt.

Ich kann das Buch jedem Einsteiger ins Programm empfehlen und wer schon damit arbeitet, bzw. wie ich, damit arbeiten muss und die Grundfunktionen kann, findet noch ganz viel Tipps und Hilfe.

ISBN: 9783842106802

Quelle: Rheinwerk-Verlag

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Dieter Aurass : Rheinlandbastard

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Ich schätze die Krimis von Dieter Aurass und war gespannt was mich in “ Rheinlandbastard “ erwartet.
Ein düsteres Cover lässt schon erahnen, dass es ein Krimi ist, der nicht im hier und jetzt spielt.

Dieter Aurass entführt uns Leser in das Jahr 1924, in dem Koblenz noch Coblenz hieß.
Die französichen Besatzungsmächte sind in Coblenz.  Sie residieren auf der Festung Ehrenbreitstein. Mehrere Mitglieder dieser Besatzungsmacht werden umgebracht.
Colonel Didier Anjou, französischer Ermittler der Militärpolizei, wird von seinem Chef General Alphonse Betancourt beauftragt den Mörder zu finden.

Der Gerichtsmediziner Prof. von Hohenstetten informiert Anjou, dass alle Leichen eine Gemeinsamkeit aufweisen, ihnen wurde die Kehle durchgeschnitten.
Anjou merkt, dass er alleine nicht weiterkommt. Deutsch kann er nicht richtig, die deutschen Gepflogenheiten kennt er nicht gut genug.
Mit Zustimmung von Betancourt bittet er die deutsche Polizei um Hilfe. Bei der Coblenzer Polizei kann niemand französisch und mit den Besatzern zusammenarbeiten will man auch nicht.

Kriminalrat Weidung beordert Adalbert Wicker, Kommissar in Coblenz, der Französisch sehr gut spricht, den Franzosen zu helfen.

Wicker und Anjou ermitteln gemeinsam. Durch persönliche Beziehungen von Adalbert kommt er an Informationen, die Anjou nie bekommen würde.
Die beiden Ermittler geraten immer tiefer in die menschlichen Abgründe der Morde. Es fält häufiger der Begriffe „Rheinlandbastard“ , sie beschäftigen sich damit.
Rheinlandbastard bezeichnete zu der Zeit abwertend die Kinder, die einen Vater mit schwarzer Hautfarbe und eine weiße ledige Mutter hatten. Teils waren es die Kinder, die Vergewaltigungen
entstanden in der Besatzungszeit, teils aus Beziehungen von deutschen Frauen mit Soldaten.

Was hatte das mit den Morden zu tuen? Das müssen Sie schon selber lesen.

Ich war skeptisch ob mir der Krimi gefallen würde, ich habe es nicht so mit historischen Inhalten, aber ich bin begeistert.
Dieter Aurass ist es gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben und uns Lesern ganz nebenbei noch die Zeit der Besetzung von Koblenz durch die Franzosen und die damit entstandenen Probleme nahezubringen. Den Hass, die Liebe, die Schwierigkeiten für beide Seiten hat der Autor in das Geschehen einfliessen lassen.
Die Charaktere sind so geschildert, dass man sie vor dem inneren Auge sieht.

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen.

Quelle:Heyne Verlag

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Bärbel Klein : Glücksorte in Wiesbaden

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Ich liebe die Bücher aus der Reihe „Glücksorte“.
In Wiesbaden habe ich einige Jahre gelebt bevor wir die Rheinseite gewechselt haben.

Bärbel Klein, die Autorin des Buches hat viele Glücksorte gefunden und viele waren mir fremd. Das Buch ist also ganz sicher auch für Wiesbadener geeignet.
Viele Orte waren mir unbekannt, wie das Murnau Filmtheater, die Weinbar Glyg, das Restaurant Hindukusch, etc.

Im Vorwort weist die Autorin bereits darauf hin, dass es in Wiesbaden oft wärmer ist als im Umfeld. Die Lage trägt dazu bei, dass man auch Feigen findet und andere Pflanzen, die man im Umland eher nicht sieht.
Das Wiesbadener Stadtbild ist geprägt von alten und wunderschönen Gebäuden und auch vom russischen Einfluß alter Zeiten.

Mich fasziniert es immer wieder, wie auch die Autorin, mit der Nerobergbahn zu fahren, den Ausblick zu geniessen und die Russisch-Orthodoxe Kapelle zu besuchen.
Die Autorin bringt den Lesern diese sehenswerten Orte nahe, sie schildert die Geschichte dahinter aber sie schafft es auch, in ihren Texten die Faszination der Orte zu vermitteln.

Die Tipps am Rand der Seite sind auch sehr gut und bieten einem als Leser immer noch eine tolle Zusatzinfo.

Egal ob ein Wochenmarkt, Restaurant, Ausblick, Kirche, Shoppen, Thermalbad, Museum, Literatur, eine Besonderheit für Blinde, Autobahnkirche und vieles mehr, im Buch kann man es entdecken.

Bei jedem Glücksort findet sich die Anschrift, wenn vorhanden die Webadresse und die Verbindung mit den ÖPNV.

Die wundervollen Fotos lassen schon erahnen was einen beim Besuch erwartet.
Aus meiner Sicht ist dies ein Stadtführer der etwas anderen Art, man entdeckt auch Dinge am Rande.

Empfehlenswert ist das Buch auf alle Fälle.

ISBN: 9783770021444

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Jim & Jamie Dutcher : Das geheime Wissen der Wölfe

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Jim & Jamie Dutcher haben das Buch „Das geheime Wissen der Wölfe – Was wir von ihnen lernen können und warum sie uns so ähnlich“.
Jim & Jamie Dutcher sind Tierfilmer. Sie haben sich viele Jahre mit Wölfen und ihrem Leben beschäftigt.

Marc Bekoff hat ein wundervolles Vorwort geschrieben.
Der erste Satz sagt viel aus über Wölfe und Menschen. „Jeder einzelne Wolf hat eine Geschichte zu erzählen. Kann man uns Menschen vertrauen, dass wir ihnen auch zuhören?“
Gerade in der monentanen Zeit, in der die Wölfe wieder näher kommen, sollte dieser Satz Mahnung sein, wachrütteln.

Die Autoren haben viele Jahre Wölfe beobachtet im Rahmen des Wolfsprojekts.
Sie schildern ihre Erlebnisse, vom Kennenlernen des ersten Wolfs bis hin zum Wurf, der Aufzucht der Jungen. Wie geht man in einer Wolfsfamilie miteinander um?
Wie erziehen Wölfe ihre Kinder?
Abwechselnd schildern die beiden aus ihrer jeweiligen Sicht das Leben der Wölfe auch das Leben mit Ihnen.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch kein Sachbuch zum Thema Wolf im eigentlichen Sinne.
Was mich auch gestört hat am Buch, ist die Tatsache, dass die beiden Tierfilmer, die sicher ihre Verdienste haben, sich durchaus abwertend über deutsche Wolfsforscher äussern. Der Tenor ist, dass sie ja nur nahe am Wolf dran waren und ihn filmen konnten.
Was die Autoren dabei übersehen oder verschweigen, ist, dass Elli H.Radinger und Günther Bloch Freilandforschung betrieben haben und nicht Wölfe in einem Wolfscamp beobachtet haben.

Mir persönlich erscheint das Buch als eine Art Erzählung, die Sprache der Autoren erinnert oftmals daran wie die Sprache in Kinder- und Jugendbüchern.

Mein Fazit: ein Buch das über das Leben der Wölfe im Familienverband aufklärt mit guten und stimmungsvollen Fotos. Aber es ist ein Buch das kein Fachbuch ist.
Es ist ein Erzählbuch. Auch die Thematik ist nicht neu, die kann man bei Elli H.Radinger in „Die Weisheit der Wölfe“ auch sachlich fundiert von einer Freilandforscherin schon länger nachlesen.

ISBN: 9783866906938

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Bernhard Kreutner : Der Preis des Lebens

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„Der Preis des Lebens“ ist ein spannender und zugleich erschreckender Krimi von Bernhard Kreutner.
Mit „Der Preis des Lebens“ beginnt der Autor eine neue Reihe mit Krimis rund um eine Wiener Sondereinheit.
Ich warte schon jetzt auf das nächste Buch.

Der Krimi beginnt im Hotel Kempinski in Istrien an einem Dienstag um 9:10 Uhr.
Eva ruft André an „André wir haben einen Treffer für das Herz..“
André fragt nach dem Extraktionsplan.

Mir schwant Fürchterliches. Meine Befürchtungen bestätigen sich im Verlauf des Krimis.

Dr. André Keller , der in einer Privatklinik in der Schweiz sitz,t und seine Partnerin Dr.Eva Vekete sind Transplantationsspezialisten.
Was fehlt weltweit für Patienten, die nur eine Transplantation retten kann? Organe
Was liegt näher als Organhandel. Die beiden Ärzte betätigen sich um des Lebens reicher Kranker als Headhunter in Sachen Organ.

2 schwarze Schafe der Polizei in Österreich Michael Lenhart, excellenter Ermittler, Einzelgänger, verbittert wird quasi strafversetzt. Brigadier Fritsch, stellvertretender Leiter des Bundeskriminalamtes, weiß um die kriminalistischen Qualitäten von Lenhart. Er und Leutnant Sabine Preiss werden eine Sondereinheit bilden, abgeschoben in den D-Trakt.
Es gibt viele Vermisste von denen jede Spur fehlt.

Die Handlung wechselt ständig die Orte.
Die beiden Polizisten ermitteln auch mit Hilfe einer IT-Spezialistin.

Mehr verrate ich nicht.

Die Leser erwartet ein sehr spannender Krimi, den ich nicht weglegen konnte.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Das Thema ist brisant, man kann sich vorstellen, dass manche Szenarien in der Realität existieren.

ISBN13 9783710900846

Quelle: Benevento Verlag

 

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Ernst Peter Fischer : Noch wichtiger als das Wissen ist die Fantasie

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Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer stellt in seinem Buch „Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie – Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein“, die Erkenntnisse aus mehreren Bereichen der Wissenschaft vor.
Den Titel verdankt das Buch einem Zitat, das wohl von Albert Einstein stammt „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, und Phantasie umfasst die ganze Welt.“
Der Autor stellt Forscher vor aus verschiedenen Bereichen mit wichtigen, den jeweiligem Forscher zugeschriebenen Erkenntnissen.

Mir gefällt es sehr gut, dass ganz unterschiedliche Bereiche im Bereich Wissen zum Zuge kommen:

Erkenntnisse aus Astronomie und Physik
Man denke an Galileo Galilei aber auch an Michael Faraday, der das Prinzip der elektrischen Induktion entdeckt, an Albert Einstein, Carl Friedrich von Weizäcker,etc.

Erkenntnisse aus Mathematik und Informatik
Was wären wir ohne die Gaußsche Zahlenebene und die Gaußsche Normalverteilung ohne die man keine Dosis-Wirkungs-Beziehung von Arzneimitteln finden könnte.
Konrad Zuse, der 1941 den ersten programmierbaren Rechner entwickelt mit Z3, ohne ihn gäbe es keine Computer.

Erkenntnisse aus Naturforschung und Biologie
In diesen Bereich fallen Charles Darwin, Francis Bacon aber auch Konrad Lorenz, was wären wir ohne deren Forschung.

Erkenntnisse aus Chemie und Medizin
Louis Pasteur kennt sicher jeder, man denke an Pasteurisieren und den Pasteur-Effekt oder an Robert Koch.

Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Genetik
Max Delbrück Nobelpreis Physiologie, er bemerkt, dass es Bakteriophagen gibt, ohne ihn gäbe es keine Phagenforschung.

Noch mehr Erkenntnisse

Quellen der Erkenntnisse
Hier findet man ein paar Highlights in Zitaten aus allen Bereichen.
Mein Lieblingszitat stammt von Isaac Newton „In der Wissenschaft gleichen alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kieselstein aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.“

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es fasst aus mehreren Bereichen das was uns grosse Wissenschaftler an Erkenntnissen beschert haben, zusammen.
Der Autor schreibt gut verständlich, sodass jeder/jede es verstehen kann.

ISBN: 9783328111115

Quelle Penguin Verlag

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Richard Eisenmenger : WordPress 5

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WordPress nutze ich schon lange. Habe es vom Hoster übernommen und alles war ganz einfach. Näher beschäftigt hatte ich mich nicht damit, es lief ja fast alles gut.
Dann kam Gutenberg und mir ist klar, dass ich nicht mehr lange via PlugIn auf Classic umstellen kann.

Was liegt näher als sich nun insgesamt mit WordPress 5 zu beschäftigen und dann nach und nach umzustellen.
Da ich Bücher aus dem Rheinwerk-Verlag schätzen gelernt habe, habe ich mir gleich beide „Einstieg in WordPress 5„, das ich bereits rezensiert habe und auch
das umfangreiche „WordPress5 – das umfassende Handbuch“ angeschafft.

Das WordPress 5 – Handbuch ist wahrlich umfassend. Geballtes WordPress 5 – Wissen auf 1065 Seiten bietet es.
Man wird vom Autor „an die Hand genommen“, um sich im WordPress5 – Dschungel zurechtzufinden.
Egal, ob man, wie ich, die Online-Installation vom Webhoster nutzt oder alles selber aufsetzt, man bekommt Hilfe im Buch.
Selbst bei der Frage welcher Hoster richtig ist für die eigenen Zwecke und welches Paket, hilft der Autor weiter. Das ist eine Frage, die ich ganz oft höre oder lese.

Richard Eisenmeyer hat das Buch in 4 Teile aufgeteilt. Jeder kann das Thema durcharbeiten was er gerade braucht:
Teil 1 – WordPress installieren und bedienen
Teil 2 – WordPress-Website anpassen und erweitern
Teil 3 – WordPress optimieren und warten
Teil 4 – WordPress für Entwickler.

Vor Teil 1 findet man unter „Was Sie mit WordPress vorhaben und wo Sie jetzt weiterlesen“ zunächst spezielle Parts für Blogger, Vereine, Webshop, Familienseite, Agentur.
Mir haben diese zielgruppenorientierten Gedanken sehr gut gefallen.
Auch findet man dort Hinweise wie man das Buch möglichst effizient nutzt.

Ich beschäfte mich gerade sehr intensiv mit Gutenberg, um dann langsam umzusteigen.
Ich hab es auch eingesehen, der Autor verdeutlicht es gut verständlich, dass ich mit Gutenberg viel flexibler bin.
Nach und nach werde ich dann weiter in WordPress einsteigen.

Mir gefällt sehr gut, dass der Autor uns Lesern die Theorie nahe bringt und gleichzeitig Schritt-für-Schritt-Anleitungen parat hat.
Oft findet man auch Links mit weiterführenden Informationen, Plug-Ins, etc.
Überhaupt ist es dem Autor gelungen ganz viele praktische Tipps im Buch einzubauen, seine Erfahrungen was PlugIns, etc. angeht mit uns Lesern zu teilen, uns an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.
Und vor allem alles gut verständlich zu schreiben und mit vielen Screenshots, etc. anzureichern, sodass man gleich weiß was gemeint ist.

Ich bin begeistert von der „WordPress 5 -Bibel“.

ISBN3: 9783836256810

 

Cover von WordPress 5

Quelle:Rheinwerk-Verlag

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Inka Jochum : Das FußHeilbuch

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Fußschmerzen kennen viele. Inka Jochum hat in „Das FußHeilbuch“ jede Menge Tipps zusammengestellt.

Die Füße müssen uns tragen bei jedem Schritt und beim Stehen.
Das ganze Gewicht lastet auf ihnen und sie werden meist vernachlässigt solange nichts weh tut.

Inka Jochum war Dozentin an einer staatlichen Gymnastikschule, jetzt gibt sie Kurse, unterrichtet Atemtherapie, Yoga und Qigong.
Das Buch trägt den Untertitel „Einfache Übungen, um Beschwerden zu lindern und lange gut zu Fuß zu sein“.
Jeder, der schon mal Fußbeschwerden hatte, ich kenne es nach einer Sprunggelenksfraktur nur zu gut, weiß, dass diese quälend sind, wenn jeder Schritt nur unter Schmerzen gemacht werden kann.

Inka Jochum hat ihren Ratgeber in mehrere, aufeinander aufbauende, Kapitel unterteilt:
– Fusswissen
– Fusszeit – Barfuß gehen, Richtig gehen, Tautreten, etc.
– Fussmassage
– Fusspraxis – Fersensitz, Venenpumpe, Fußbeweglichkeit…
– Fussbeschwerden – Fersensporn, Hallux Valgus, Spreizfuß..
– das Heilmantra.

Die Übungen zum Fersensporn kannte ich schon Orthopäden und sie sind fester Bestandteil des Tages.
Die Fussmassage ist nun dazu gekommen.
Man kann mit Hilfe des Buches, in dem die Übungen Schritt-für-Schritt, oft mit Foto, die Übungen leicht erlernen.

Die Autorin hat die Grundlagen erklärt, die zu den Beschwerden führen und das Buch führt die Leser dann auf den Weg sich selber zu helfen und tägliche Übungen in den Alltag einzubauen.
Es ist für jeden etwas dabei, für diejenigen, die auch gerne mit Ölen, Düften, etc. arbeiten und auch für die, die wie ich, klar nachvollziehbare Übungen suchen.

ISBN-13: 978-3426658406

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