Elissavet Patrikiou : Echt griechisch

Elissavet Patrikiou hat im Buch 70 Rezepte ihrer Mutter und Großmutter vereint.

Die Autorin bringt uns im Buch in Wort, Bild und Rezepten ihre griechische Heimat nahe.
Man lernt ein wenig die griechische Lebensart kennen und auch die Art zu kochen.

Unterteilt sind die Rezepte in mehrere Kapitel. Ich habe die Rezepte, die ich bislang ausprobiert habe, exemplarisch dazu geschrieben:
– Gemüse – Zucchiniröllchen mit Feta, Spinatreis, Nudeln mit Joghurtsauce
– Mezedes – Knoblauchcreme, Bauernsalat, Tsatsiki – sehr lecker, gebackener Schafskäse
– Fisch – Schwertfisch im Backofen mit Kartoffeln,
– Fleisch – Lammgulasch mit Gewürzen, Lamm im Ofen mit gebratenen Oregano-Kartoffeln, gefüllte Auberginen
– Süßes – Mandelgebäck.

Alle Rezepte sind gut verständlich geschrieben und man kann sie unproblematisch nachkochen.

ISBN: 9783959612821

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Alexandra Jamieson : Frauen Essen Sehnsüchte

Alexandra Jamieson lebt in New York.
Sie ist Ernährungs- und Gesundheitsberaterin.

Nachdem die Autorin selber Probleme mit Essstörungen hatte, hat sie sich mit den Themen Hunger, Essen, Sehnsüchte, intensiv auseinander gesetzt.
In ihrem Buch schildert sie die Zusammenhänge aus ihrer Sicht.

Man vermisst etwas im Leben, hat Sehnsucht nach Freundschaft, Erfolg, usw. und kann diese Sehnsüchte nicht erfüllen.
Zur Kompensation greift man dann zu Essbarem. Klar, wer kennt das nicht? Schokolade mal so eben genascht aus Frust.
Es ist eben oft eine Frage der Menge und ob man sich bewusst ist, was man alles isst.

Und sicher hat die Autorin Recht damit, wenn sie einen Zusammenhang herstellt zwischen psychischem Befinden und Kompensation durch Nahrunsgmittel.

Jamieson hat eine Art von Diät für ihre Klientinnen entwickelt. Zuerst weg mit Milchprodukten, es folgen andere Nahrungsbestandteile, Zucker, Gluten, usw.
Dies empfinde ich als ein dogmatisches Verordnen. Sie schildert Kundinnen und wie sie sich danach fühlen. Alle sind danach glücklich, frei von z.B. Hautproblemen, Übergewicht.

Das Buch rüttelt wach, es macht dem Leser bewusst wieviel man unbewusst und nebenbei isst. Und das ist gut.
Was mir nicht so gefallen hat, ist die Art, wie die Autorin ihren Weg als den einzig wahren Weg herausstellt.
Aber das macht wohl jeder Autor, der damit Geld verdient.

Sicher gibt es mehrere Ansätze und nicht für jeden, der Probleme hat und diese durch Nahrung kompensiert, ist dieser Weg der einzig wahre.
Oft reicht ja schon sich bewusst zu werden woran Essstörungen liegen.
Und gerade auf den Hype um Gluten aufzuspringen, naja ob das immer der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln. Ich mag einfach dieses Missionieren nicht.

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