Daan Schoonhoven : Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie

Das “ Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses, Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Naturfotografie, dessen Fotos mich größtenteils faszinieren.
Das Lesen war zunächst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

Viele der Projekte, die in 73 Workshops gezeigt werden, werde ich nie realisieren können oder auch nicht realisieren wollen.
Trotzdem habe ich aus fast jedem Workshop, den der jeweilige Fotograf selber beschrieben hat, etwas für mich mitgenommen.
„The Wave“ oder das Polarlicht werde ich nicht fotografieren.
Die Zeit für die Fuchswelpen werde ich erst im Rentenalter haben,  aber Ideen habe ich jede Menge bekommen.
Auch Ideen, wenn es um die Realisation eines Projektes geht, die man auch für andere Projekte nutzen kann.

Dass ich dem Igel Katzenfutter auf einen Stamm oder etwas Ähnliches lege, um ihn an einen bestimmten Platz zu gewöhnen, Kamera griffbereit und dann warten, das kann ich im Garten.
Faszinierend die Pilze von Johan van der Wielen (Titelfoto), die an dunklen Tagen eher gut zu fotografieren sind mit einem Wassersprüher, der hilft die Milchstraße zu simulieren. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz eines Fotos ausmachen.

Auch die „Kühe verkehrt herum“ eigentlich simpel, aber die Idee muss man erst mal haben.

Das Buch bietet jede Menge Ideen, die man nicht 1 : 1 nachstellen muss, aber man kann Teile daraus auch für andere Motive nutzen.
Die Fotografen haben sehr gut beschrieben wie ihre Gedankengänge waren, die zum Foto führten, welches Equipment man benötigt und vieles mehr.
Aus meiner Sicht ist es ein Buch, dass nicht so geschrieben ist, dass man Schritt-für-Schritt-Anleitungen bekommt, deshalb finde ich auch die Bezeichnung „Foto-Workshops“ eher irreführend, sondern  man begleitet quasi den Fotografen bei der Entstehung des Fotos von der Planung bis zum Endergebnis. Dabei lernt man u.A. etwas über die Gewohnheiten des fotografierten Tieres und ähnliche Dinge.

Mein Fazit: Wer ein Buch erwartet, dass er in die Hand nimmt, um eine genaue Anleitung zu erhalten, wie und wo er genau dieses Foto schießen kann, der ist hier falsch.
Wer aber Ideen bekommen möchte, um sich weiterzuentwickeln in der Naturfotografie was sein fotografisches Schaffen angeht, der bekommt jede Tipps.

ISBN: 9783864905346

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Sänger + Sänger : Fotografieren für Einsteiger

„Fotografieren für Einsteiger“, das neue Buch von Kyra und Christian Sänger, trägt den Untertitel „Alles zu Technik und Praxis. Einfach richtig gut fotografieren“.

Wenn man selber schon länger fotografiert, passiert es, dass man nach einem Einsteiger-Buch gefragt wird. So kam ich dazu mir dieses Buch vorzunehmen, weil ich darum gebeten wurde.
Ich finde es toll, wenn sich Einsteiger erst einmal mit den Grundlagen beschäftigen möchten und nicht wild mit dem Smartphone loslegen (wobei es auch gute Smartphonefotos gibt), fotografieren wie die Wilden, die Werke dann in Foren einstellen und sich als grossen Fotografen sehen.
Ohne Grundkenntnisse geht es nun mal beim Fotografieren nicht, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigen will.

Da Kyra und Christian Sänger schon länger Bücher zum Thema Fotografieren schreiben, ich auch eine Reihe besitze und nutze, hatte ich nichts anders erwartet als ein sehr gut verständliches und strukturiertes Buch.
Geschrieben ist für alle die, die mit einer Digitalkamera fotografieren wollen. Behandelt werden Kompaktkamera, Systemkamera und DSLR.

Das Buch ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Die Kamera verstehen
– Objektive einsetzen
– Richtig belichten
– Schärfe und Unschärfe gekonnt anwenden
– Perfekt blitzen
– Richtig gut fotografieren
– Bilder nachbearbeiten.

Das hört sich viel an, ja inhaltlich bietet das Buch jede Menge, aber keine Angst, es sind keine 600 Seiten, sondern unter 200 Seiten, die reicht bebildert sind.

Los geht es im Buch, was mich zunächst gewundert hat, aber für völlige Anfänger  wichtig ist, mit einer „Einführung ins Buch“.
Die Piktogramme werden erklärt und die 3 Schritte, die man geht, wenn man den Autoren durchs Buch folgt, nämlich Wissen, Praxis und Projekt. Auch die Details, die das Leben einfacher machen, wie Detailaufnahmen, Infokästen, Kameraeinstellungen und Ergebnisbilder werden erläutert.

Mir gefällt es sehr gut, dass angefangen von der Funktionsweise der Kamera für Systemkamera ( und damit auch Kompaktkamera) und Spiegelreflexkamera erklärt wird, wie das Bild ensteht, was Belichtung bedeutet und dann für Kompaktkamera, Systemkamera und Spiegelreflexkamera, ein Part Wissen folgt.
Dieser Part zeigt die Unterschiede auf und ist aus meiner Sicht schon vor dem Kauf einer Kamera nützlich, um zu überlegen „Welche Kamera brauche ich für meine Bedürfnisse“. Nicht jeder muss eine High-End-DSLR haben, mit der man überfordert ist und dann das Ergebnis nur Frust ist.

Dann geht es im Buch weiter, systematisch wird dem Einsteiger erklärt wie man zu guten Fotos kommt. Da fehlen auch so, vermeintliche, Nebensächlichkeiten wie die Haltung der Kamera nicht.
Im Praxisteil gibt es viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die anhand vieler Bilder zeigen was wie eingestellt wird, usw.

Was mir beim Buch aufgefallen ist, es hat einen festen Einband, untypisch für Vierfarben, aber praktisch für ein „Arbeitsbuch“, das ja auch mal in die Fototasche wandert, weil man Outdoor etwas probieren will und die Anleitung braucht.

Wer vor dem Kauf erst einmal ins Buch reinschnuppern möchte, dem empfehle ich mein Vorgehen bei Büchern aus diesem Verlag. Auf der Seite des Vierfarben – Verlages das Buch suchen, da findet man das detaillierte Inhaltsverzeichnis und ein Leseprobe. So kann man schauen, ob einem die Art wie die Sängers erklären liegt.

Mein Fazit: ich kann das Buch jedem Einsteiger in die Fotografie empfehlen. Man bekommt viel nützlichen Inhalt zu einem soliden Preis.

ISBN: 9783842103139

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Treichler : Affinity Photo – Das umfassende Handbuch

“ Affinity Photo – Das umfassende Handbuch “ von Frank Treichler ist ein gewichtiges Werk.
925 Seiten Tipps und Tricks zu Affinity Photo findet man im Handbuch.
Frank Treichler ist Trainer für das Thema Bildbearbeitung und auch für MS Office.

Dieses Handbuch ist sehr strukturiert aufgebaut und bietet für jeden, der auf Affinity Photo umsteigt oder der es als erstes Bildbearbeitungsprogramm hat, jede Menge Anleitungen zum Programm.
In der letzten Zeit sind ja viele ehemalige Photoshop – Nutzer, so auch ich, aufgrund der Adobe – Preispolitik auf Affinity Photo umgestiegen.
Das Programm ist recht umfangreich und sich ohne Handbuch einzuarbeiten ist schwierig.

Zu Beginn habe ich mir das Buch von Markus Wäger: „Affinity Photo“ aus dem Rheinwerk-Verlag gekauft und würde dies auch heute wieder machen. Es ist nicht ganz so mächtig wie dieses Handbuch und  für den Anfang sehr parktisch.

Das Handbuch von Frank Treichler ist viel ausführlicher und beleuchtet noch viel mehr Themen.
Das vorliegende Handbuch liefert jede Menge Schritt – für – Schritt – Anleitungen. Auch mit diesem Buch gelingt der Einstieg ins Programm sehr gut.
Jeder Autor geht anders an die Materie ran und ich schätze es bei solch umfangreichen Programmen, am Anfang mindestens 2 Bücher unterschiedlicher Autoren nutzen zu können.

Das Handbuch von Frank Treichler ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Der Einstieg in Affinity Photo – mit Kennenlernen, Arbeitsoberfläche und Bedienung
– Grundlegende Techniken und der Umgang mit Daten – von Auswahl mit Werkzeugen über Freistellen bis Dateien anlegen, öffnen und speichern hin zur Bildgröße
– Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung – Ebenen und Masken, Farbe, Helligkeit, Kontrast hin zu Schwarz-Weiß-Fotos, Retusche und dem Bearbeiten von Fotos
– RAW – Entwicklung
– Kreativ mit Affinity Photo – von Montage über das Arbeiten mit Effekten, usw.
– Bilder ausgeben und präsentieren
– Affinty Photo auf dem ipad
– Anhang – wie kann man Affinty Photo erweitern und Wissenwertes, u.A. auch Tastaturkürzel.

Es macht Spaß mit Hilfe des Handbuchs das Programm zu erkunden. Ich hatte mich bislang mit der Retusche kaum beschäftigt, Collagen in Affinity Photo waren kein Thema. Die Workshops und Anleitungen im Buch helfen sehr dabei, sich einzuarbeiten und zu entdecken was das Programm alles bietet.

Das umfassende Handbuch zu Affinity Photo is,t aus meiner Sicht, gut verständlich und strukturiert gestaltet. Fotos und jede Menge Screenshots verdeutlichen was man machen muss, um einen gewünschten Effekt zu erreichen.
Eine ganze Reihe an Möglichkeiten, besonders im Bereich der Fotomontage, hätte ich ohne das Buch höchstens mal zufällig entdeckt.

Als Hilfe zum Üben kann man Beispieldateien laden.

Dies Buch kann ich empfehlen für Einsteiger ins Programm, für Umsteiger von Photoshop und auch für alle, die sich systematisch in Affinity Photo einarbeiten wollen.
Aufgrund des Index hat man immer ein Nachschlagewerk an der Hand.
Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch für ihn persönlich geeignet ist, dem kann ich empfehlen es so zu machen, wie ich beim Rheinwerk-Verlag mache.
Man findet auf der Verlagsseite das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe. Ich schaue immer, ob das Buch das bietet was ich suche.

ISBN: 9783836259408

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch Makrofotografie

Das “ Praxisbuch Makrofotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Makrofotografie an dem ich nicht satt sehen kann.
Das Lesen war zuerst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

In mehreren Kapiteln bringen uns die verschiedenen Autoren die Makrofotografie nahe und zwar sehr praxisnah.
– Ausrüstung – von Kamera über Objektive bis zu Zubehör
– Schärfe – die grundlegenden Überlegungen wie Schärfentiefe, Blende & Co werden genauso behandelt wie Kamerastandpunkt, Abstützen und Focus- Stacking
– Licht und Beleuchtung – natürliches Licht, Streiflicht, Gegenlicht, usw., hin zu Blitzlicht und anderen künstlichen Lichtquellen
– Freígestellte Bilder aus dem Freilandstudio – ein Kapitel das mich sehr fasziniert hat
– Bildkomposition
– Kreative Makrofotografie – von Abstraktion über Unschärfe bis Formen und Rahmen
– Vorbereitungen – hier findet man hilfreiche Apps
– Schmetterlinge
– Libellen
– Amphibien und Reptilien
– Flora
– Pilze
– Weitere Tiere
– Verantwortungsvolle Makrofotografie – ein Thema, das ich sehr wichtig finde, aber nie bewusst in einem Buch entdeckt habe
– diverse Fotokalender nach Jahreszeiten sortiert.

Es gibt im Buch auch hilfreiche Theorieteile, wie z.B. einen Vergleich der verschiedenen Makrofotografie – Methoden mit Vor- und Nachteilen.
So systematisch in Tabellenform habe ich das bislang nicht entdeckt.

Viele angesprochene Punkte im Buch werden toll verdeutlicht, ich nehme als Beispiel zum Thema „Freigestellte Bilder aus dem Freilandstudio“ mal die Schritt – für Schritt – Anleitung mit den detaillierten Grafiken zur Anordnung von Licht, Objekt und Kamera.

Egal ob Flora oder Fauna, im Buch findet man Tipps. Man nimmt einen Wassersprüher mit, um Effekte zu erzielen, und vieles mehr.
Das Buch verdient den Titel Praxisbuch zu Recht.

Ein sehr hilfreiches Buch für Freunde der Makrofotografie und auch für Einsteiger in die Makrofotografie.

ISBN: 9783864905605

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Schestag : Das Affinity Photo Praxisbuch

Rüdiger Schestag hat dieses neue Buch zum Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo geschrieben, „Das Affinity Photo Praxisbuch – Von den Grundlagen bis zur professionellen Bildbearbeitung“.
Affinity Photo entwickelt sich zur ernsthaften Photopshop – Konkurrenz, was sicherlich nicht zuletzt der Politik von Adobe geschuldet ist, dass man Photoshop nur noch im Abo haben kann.
Für mich war das der Grund zum Umstieg auf Affinity Photo.

Der Autor ist Berufsfotograf und Dozent für Fotografie.
Im Vorwort des Buches schreibt er „Ein komplexes Programm wie Affinity Photo muss vielen Anforderungen gerecht werden.“
Wie wahr, ein User will eher im grafischen Bereich arbeiten, ein anderer Fotos verbessern, retuschieren, Bildmontagen erstellen und vieles mehr.
Man kann nicht alles ohne Anleitung.
Dieses Buch ist eine sehr gute Anleitung zu Affinity Photo und zwar für alle Bedürfnisse. Im Vorwort wird schon auf die Unterschiede in der MacOs- und der Windows-Version hingewiesen.

Rüdiger Schestag hat das Praxisbuch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel unterteilt.
– Einführung mit den Grundlagen der Bildbearbeitung, wichtig für Leser, die sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt haben, und der Arbeitsoberfläche von Affinity Photo
– Develop Persona – die RAW-Entwicklung findet hier statt
– Photo Persona mit Grundlagen, Werkzeugen, erstellen von Auswahlen, anpassen von diversen Parametern, Ebenen, Filter, Formen und Farben
– Die übrigen Module : Liquify Persona, Tone Mapping Persona, Exportieren von Dateien und „Export Persona“
– Projekte – vom Kolorieren der Schwarz-Weiß-Fotos über HDR, Panorama, Stacking, Retusche, restaurieren alter Fotos , Text einbauen bis zu Makros und Stapelverarbeitung.

Mir gefällt die Art wie der Autor das Buch gestaltet hat sehr gut.
In gelblichen Kästen findet man das Fazit, in grünen Erklärungen, Tipps, Statements, Exkurse oder auch Wichtiges.
Da wo nötig, wird unterschieden zwischen MacOs und Windows.

Der Text ist sehr gut verständlich und mit vielen Fotos, Bildschirmansichten (wo finde ich was, wie sieht es aus), ergänzenden Grafiken, usw. angereichert.
Oft ergänzen mehrere Beispiele das geschriebene Wort und verdeutlichen welche Auswirkung ein bestimmter Arbeitsschritt hat.

Geschrieben ist das Buch für Einsteiger in Affinity Photo.

Ich habe bereits ein anderes Buch zu Affinity Photo eines anderen Autors und profitiere gerade sehr davon, dass beide eine unterschiedliche Herangehensweise ans Programm haben und unterschiedliche Schwerpunkte.

Aus den von mir gemachten Erfahrungen heraus, kann ich das Buch für Affinity Photo – Einsteiger empfehlen.

ISBN: 9783864904592

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Chris Marquardt: Weitwinkelfotografie

Chris Marquardt, der Autor des Buches „Weitwinkelfotografie“, ist Fotograf und Videoproduzent, ausserdem macht er viele Workshops im Bereich der Fotografie.

Weitwinkel nutze ich nicht so oft. Aber ich bin immer fasziniert von Fotos, die die Effekte der Weitwinkelobjektive nutzen.
Der Untertitel des Buches „Weite und Nähe erfassen mit kurzen Brennweiten…“ trifft genau das was ich mir erarbeiten will, darum habe ich mir das Buch „Weitwinkelfotografie“ vorgenommen.
Ich bin nicht enttäuscht worden, das schon mal vorweg.

Chris Marquardt hat im Buch das Thema Schritt-für-Schritt behandelt. Sehr systematisch ist das Buch aufgebaut, fast wie ein Kurs, der in Buchform vorliegt.
Sehr gute Beispielfotos, die Übungshappen – ein herrlicher Begriff für kleine eingestreute Übungen, die, in der praktischen Anwendung, verdeutlichen was der Autor geschrieben hat, und viele erklärende Grafiken, lockern die Texte auf und helfen beim Verständnis, frei nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.
Mir gefällt die didaktische Aufbereitung des Themas Weitwinkel sehr gut.
Ich habe viele Anregungen mitgenommen. Das Buch wird mich beim Üben der Weitwinkelfotografie begleiten.

Der Autor hat das Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Ein paar Dinge vorweg – quasi mit der Gebrauchsanleitung für das Buch
– Erste Schritte mit dem Weitwinkel – hier werden u.A. Themen wie Tiefe, Winkel und Kontrast, Verzerrung, Bildrand, etc. behandelt
– Was ist Weitwinkel überhaupt? – von Normalbrennweite über Crop-Faktor, Bildwinkel, welche Weitwinkel gibt es, usw.
– Die gestalterische Herausforderung – der Bogen erstreckt sich von Weite über Freistellung, Nähe, Tiefe bis zur Übertreibung
– Weitwinkel in der Praxis – mit Landschaft, Architektur, Street und Porträt
– Weitwinkel technisch betrachtet – hier kommen Themen wie Vignettierung, chromatische Aberrationen, Verzerrung, usw. ins Spiel
– Tilt/Shift – Grundlagen
– Tilt/Shift – Anwendungen
und im Anhang einige sinnvolle Tabellen.

Als Leser erhält man im Buch auch Tipps z.B. zum Objektivkauf und anderen praktische Dingen.

Das Buch ist sehr gut verständlich geschrieben und aus meiner Sicht vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen für jeden geeignet, der sich näher mit dem Thema Weitwinkelfotografie näher beschäftigen möchte.

ISBN: 9783864903892

Quelle:dpunkt.verlag

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Botzek/Brehe: Abenteuer Naturfotografie

Markus Botzek ist schon viele Jahre im Bereich der Naturfotografie tätig. Er hat schon einige Bücher und Artikel zum Thema Naturfotografie geschrieben. Seine Heimat ist das Ruhrgebiet.
Frank Brehe ist ebenso Naturfotograf und in Mecklenburg-Vorpommern zuhause.

Im „Abenteuer Naturfotografie“ nehmen die beiden Autoren uns Leser mit auf Fotopirsch. Sie führen uns durch ihre jeweilige Heimat und quer durch Deutschland.
Egal ob Darß, Elbsandsteingebirge, Müritz, Kaiserstuhl, Bayerwald und viele andere Ecken, es lassen sich im Buch viele Ecken für Fototouren entdecken.
Selbst im Ruhrgebiet, der Heimat von Markus Botzek, gibt es tolle Ecken für Naturfotografen.

Das Buch „Abenteuer Naturfotografie“ ist nicht nur eine Anleitung wie man bessere Naturfotos macht, sondern auch eine Art Reiseführer.
Man lernt eine ganze Reihe lohnende Fotoziele in Deutschland kennen.
Ebenso sensibiliert das Buch uns Leseraber auch auf Motive zu achten, an denen man manchmal im Alltag vorbeigeht.
Daneben kommt die Technik und auch Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie nicht zu knapp.

In jedem Kapitel gibt es eine Bildkritik, die viele Tipps parat hat.

Ich habe beim Lesen des Buches soviel Ideen geliefert bekommen, z.B. S.54 unten, das Bild des Waldes, der vom Sturm verwüstet zu sein scheint und doch ein tolles Motiv ist, auf den Ausschnitt kommt es an. Auch so einige Motive im Ruhrgebiet, laden dazu ein mal hinzufahren.
Die Autoren schreiben auch viel zu der jeweiligen Gegend und man bekommt im Text, teils ohne Fotos, noch neue Tipps wo man hinfahren sollte.
Selbst Chemiewerke haben ihren Reiz, wenn sie als Hintergrund dienen.
Die Kreuzotter auf dem Bahndamm bei Kamp ist so toll getroffen. Man läuft sicher oft vorbei an solchen Motiven.

Bei jedem Foto stehen die Aufnahmedaten, man kann also für eigene Fotos profitieren, wenn man sich diese anschaut.

Schon die Titel der Kapitel verraten wie vielfältig dieses Buch das Thema Naturfotografie abbildet:
– Auf dem Darß – wo sich Land und Meer berühren
– Lebendige Bilder im „toten“ Wald
– Im Bann des Moores
– Am weißen Fluss
– Auf Felsen, in Tälern und im Regen
– Mitten auf dem Meer
– Auf Tour mit dem Ranger
– Wo der Himmel längst nicht mehr verraucht..
– Zugvögel über Uhlenhorst
– Zwischen Schloten und Kopfweiden
– Im Land der tausend Seen
– Heißes Pflaster!

Mir gefällt dieses praxisnahe Buch, das uns Lesern sowohl die Naturfotografie als auch die verschiedenen Gegenden, nahebringt, sehr gut.

ISBN: 9783836245920

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Mertens : Der kreative Fotograf

Heidi und Robert Mertens haben eine neue, überarbeitete Ausgabe des Buches „Der kreative Fotograf“ geschrieben.
2011 erschien das erste Buch der Autoren, in dieses Buch sind viele neue Impulse eingeflossen, wie die Autoren schreiben.

Heidi und Robert Mertens sind Fotografen und leiten auch viele Workshops zum Thema Fotografie. In 6 Jahren entwickelt man sich da weiter und lernt neue Ideen kennen und muss sich weiteren Herausforderungen stellen.
Da ist richtig mal wieder ein „Update“ herauszugeben.

Auf dem Cover steht ein Satz, der viel sagt zum Konzept der Fotografen: „Anders sehen. Quer denken. Kreativ fotografieren.“

Zunächst schildern die Mertens ihr Konzept, man darf Fehler machen, soll es sogar. Ideen suchen soll man, sich fragen, ob man kreativ ist, usw. Selbstreflexion ist wichtig.

Und 2 Sätze sind aus meiner Sicht ganz wichtig:
S.14 „Auf Sie kommt allerdings noch ein zusätzlicher Aufwand zu, denn Sie müssen die Denkansätze und Workshops noch auf Ihre eigene fotografische Arbeit und Persönlichkeit übertragen. Nur eine solche Vorgehensweise – in der Sie aktiv mitdenken und mitarbeiten – wird Ihnen langfristig den gewünschten kreativen Erfolg bringen.“
Diese Sätze zeigen, dass die Autoren kein Lesebuch, sondern ein Mitmachbuch für den Fotografen geschrieben haben.
Das Buch ist die Grundlage, vermittelt Denkanstösse, zeigt Beispiele, lässt uns Workshops erleben, wenn wir sie dann auch mitmachen.

Wichtig ist den Mertens, dass man eine Standortbestimmung und eine Zielbestimmung macht. Sie zeigen auch auf warum, es ist ja auch logisch, aber bewusst macht man es sich im fotografischen Alltag nicht.

Das Buch liefert soviel Denkanstösse in Wort und Bild, dass ich Zeit brauche, um die Ideen umzusetzen.
Ich habe das Buch erst einmal gelesen mit „Fähnchen“ markiert was ich ausprobieren oder nochmals lesen will und nun geht es ans Ausprobieren.

Begeistert bin auf S.27 von roten Liegestühlen vor einer Bergkulisse, S.38 der alten Elektroinstallation und der gemalten Glühbirne, dies ist auch auf dem Cover. Die Land-Art fasziniert mich und vieles mehr.
Toll auch das Beispiel auf S.239, ein Foto durch Farbverschiebung in der Bildbearbeitung zu ganz viel unterschiedlichen Bildern gemacht.

Wichtig für mich sind überhaupt die ganzen Überlegungen zum Thema Farbe. Welche Farbe entspricht welcher Denkweise? und die seriellen Farbtafeln.

Jetzt höre ich mal auf zu schwärmen.

Mein Fazit: dieses Buch ist empfehlenswert für alle Fotografen, die andere Wege in der Fotografie gehen wollen, neue Ideen suchen und sich auf eine andere Denke einlassen können.

ISBN: 9783836245166

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Hoffmann: Fotografieren von A bis Z

„Fotografieren von A bis Z“ trägt den Untertitel „Das ganze Fotowissen – vollständig, übersichtlich und verständlich“.
Ein hoher Anspruch, dem die Autoren Simone und Rainer Hoffmann da gerecht werden müssen.

Schon mal vorweg, sie haben es geschafft.
Die Autoren sind Fotografen und Fototrainer, sie machen Workshops zum Thema Fotografie und wissen genau wo der Schuh drückt.

Wer mit dem Fotografieren anfängt steht vor einem Berg und weiß nicht wie er diesen erklimmen soll. Das erlebe ich oft in Fotogruppen und -foren.
Man ist konfrontiert mit Begriffen, die einem nichts sagen, sieht tolle Fotos und fragt sich, wie man das schaffen soll?, zumindest wenn man nach den ersten, meist gescheiterten Versuchen, feststellt, dass die gute Kamera nicht zwangsläufig gute Bilder macht.

Den Autoren ist es, aus meiner Sicht, gelungen  Anfänger ins Thema Fotografieren strukturiert und gut verständlich einzuführen.
In mehreren Portionen, Kapiteln, führt der Weg durch die Welt der Fotografie:
– Faszination Fotografie – von der Bedienung einer Kamera, über Motiv, Licht, usw. geht es hier und „Kreativität ist wichtiger als Technik“
– Grundlagen der Fotografie – was macht der Sensor? Belichtung, Blende, etc. Grundbegriffe werden dem Leser nahe gebracht
– Richtig belichten – hier geht es schon ein wenig in die Tiefe, Histogramm, automatisch belichten , Belichtungskorrektur sind u.A. die Themen
– Richtig scharfstellen – Autofokus oder manuell fokussieren, eine Frage, die einen immer wieder begleitet
– Objektive und wichtiges Zubehör – Brennweite, Fisheye,Stabi, Hilfe was ist das? das werden Sie nach dem Lesen nicht mehr fragen
– Motive sehen und gestalten
– Farbe und Schwarzweiß
– Licht
– Blitzen
– Menschen fotografieren
– Landschaften fotografieren
– Nahaufnahmen und Objektfotografie
– Tiere fotografieren
– Fotografieren auf Reisen
– Sport und Action
– Nachtaufnahmen
– Bilder präsentieren und veröffentlichen.

Die Autoren erklären in den Kapiteln die Grundlagen sehr gut , es gibt auch immer unter dem Stichwort „Praxis“ detaillierte Anleitungen wie man etwas genau macht.
Da die Texte mit vielen Bildern und Screenshots angereichert sind, ist den Autoren ein Buch gelungen, das den Einsteiger ins Thema Fotografieren quasi an die Hand nimmt und ihn systematisch auf dem Weg zu den ersten eigenen Bildern begleitet.

Die Autoren sind dem Anspruch, der aus dem Buchtitel ensteht, voll umfänglich gerecht geworden.

ISBN: 9783842102309

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Schaub : Naturfotografie – Die große Fotoschule

Hans-Peter Schaub hat eine neue Ausgabe seines Buches „Naturfotografie-Die große Fotoschule“ erstellt.
Vor 4 Jahren kam die erste Fotoschule des Autors zum Thema Naturfotografie heraus.

Die Technik der Kameras, die Programme für die Bildbearbeitung und auch „altgediente“ Fotografen wie Hans-Peter Schaub entwickeln sich weiter.
Das merkt man auch am vorliegenden Buch.
Naturfotografie ist ein weites und beliebtes Feld in der Fotografie. Der Autor ist Biologe und Fotograf und dazu auch Chefredakteur der Zeitschrift „Naturfoto“.
Er ist, und das merkt man beim Lesen des Buches, immer auf dem neuesten Stand was die Naturfotografie angeht.

Bereits das Cover zeigt wie vielfältig das Thema Naturfotografie ist.
Landschaftsfotografie, Tiere, Natur im eigenen Umfeld und auch in fernen Ländern, Makrofotografie, Zoofotografie, all das ist ist im weitesten Sinne Naturfotografie.
Im ersten Kapitel beschreibt der Autor dann auch folgerichtig was alles zur Naturfotografie gehört und auch, dass viele Naturfotografen sich dem Naturschutz verbunden fühlen.
Zwangsläufig beschäftigt man sich ja auch mit dem was man fotografiert.

Hans-Peter Schaub hat eine richtige Fotoschule geschrieben.
Sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene können, aus meiner Sicht, vom Buch nur profitieren.
Anfänger bekommen jede Menge Tipps und Hilfestellungen, Fortgeschrittene profitieren von neuen Ideen, die sie bekommen.

Oft sieht man in Fotobüchern/Fotoschulen beim Fotos die EXIF-Daten. Hans-Peter Schaub geht noch darüber hinaus, indem er auch dazu schreibt, wenn ein Stativ verwendet wurde, der Stabi zum Einsatz kommt, ein Filter und welcher verwendet wurde, Aufhellblitz, etc.
Ich habe dabei schon so manche Anregung bekommen, wie ich bessere Bilder machen kann.

angetan hat es mir das Porträt des Orang-Utans, einfach mal direkt nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren.
Toll ist es auch im direkten Vergleich 2 Fotos nebeneinander zu sehen, mit und ohne Polfilter, und dann für sich selber zu entscheiden was finde ich besser.
Ich bin ehrlich auf Seite 138 gefällt mir persönlich das obere Foto ohne Polfilter besser.

Ich schätze es sehr, wenn ich in einem Fotobuch viele Fotos betrachten kann, auch mal verschiedene Varianten und dann für mich, jeder hat einen anderen Geschmack, auch mal entscheiden kann, was mich persönlich mehr anspricht. Gleichzeitig ist aber der Anreiz da, genau diese Varianten selber zu probieren.

Hans-Peter Schaub hat die Fotoschule zum Thema Naturfotografie in mehrere Kapitel unterteilt:
– Dem Licht auf der Spur
– Die digitale Fototechnik
– Landschaft und Natur
– Im Nah- und Makrobereich
– Tiere in Wildnis und Zoo.

Zu vielen Themen gibt es in den Kapiteln Exkurse.
Als Leser bekommt man Tipps zu vielen Themen, egal ob Zwischenringe, Industrielandschaft, HDR-Bild, künstliches Licht und vieles mehr.

Falls Sie genau schauen wollen, welche Themen der Naturfotografie der Autor im Buch behandelt und ob seine Art zu schreiben, Ihnen gefällt, dann können Sie auf dieser Verlagsseite eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden. (Werbung)

Für mein Empfinden ist dieses Buch sehr empfehlenswert für jeden, der sich mit dem Thema Naturfotografie beschäftigen möchte.

ISBN: 9783836259101

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