Fotografieren in der Natur

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Ich liebe die Naturfotografie. Die Natur bietet soviel Motive.
Da das Cover des Buches „Fotografieren in der Natur“ so ein tolles Motiv ist, musste auch das Buch her.

7 Autoren haben sich dem Thema Natur und die Fotomotive, die die Natur bietet, angenommen.
Diese Autoren sind sehr unterschiedlich und so unterschiedlich sind auch die Tipps, die sie uns Lesern liefern:
– Daniel Eggert  kam über die Wetterfotografie zur Natur- und Landschaftsfotografie. Hauptsächlich fotografiert er im süddeutschen Raum.
– Dr.Mark James Ford macht hauptsächlich Landschafts- und Naturfotografie, überwiegend faszinieren ihn Strukturen, die man in der Natur findet, Farben und Formen.
– Uwe Hasubek hat 2 Leidenschaften: Tiere und Landschaften.
– Radomir Jakubowski ist als Naturfotograf selbstständig und arbeitet für Magazine, Kataloge, usw.
– David Köster ist Bildjournalist und Landschaftsfotografie ist sein Hauptgebiet.
– Ines Mondon Leidenschaft ist die abstrakte Fotografie
– Bernhard Schubert ist Zoologe, Tier- und Naturfotografie betreibt er mit seinem Hintergrundwissen zu den Tieren.

7 Autoren, deren Hintergrund und Schwerpunkt nicht unterschiedlicher sein könnte. 7 unterschiedliche Arten von Fotos und verschiedene Herangehensweisen erwarten einen im Buch.
Was die Kapitel eint, ist deren Aufbau.
Zu Beginn findet man „So benutzen Sie dieses Buch“ – die Gebrauchsanweisung.
Alle Beiträge in den Kapiteln sind identisch aufgebaut. Man findet die Voraussetzungen, an die Piktogramme gewöhnt man sich schnell. Immer sind bei den Fotos die Aufnahmedaten, der Schwierigkeitsgrad, generelle Empfehlungen zum gerade behandelten Thema, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mehrere Beispielbilder zu jedem Thema.

Da die Kapitel immer Abhandlungen mehrerer Fotografen zu einem Thema beinhalten, kann man sich das raussuchen was den eigenen Vorstellungen nahe kommt und daran weiterarbeiten oder auch mal etwas völlig Neues probieren.

Unterteilt ist die Naturfotografie im Buch in die Kapitel:
– Wald und Wiese
– Landschaften
– Tiere
– Makro
– Wasser
– Wind und Wetter
– Natur kreativ.

Es gibt unter dem Stichwort „Exkurs“ auch Seiten mit nützlichem Zusatzwissen, z.B. Filter.

Mein Fazit: das Buch ist für Einsteiger in die Naturfotografie genauso geeignet wie für diejenigen, die Anregungen suchen, sich weiter ins Thema einarbeiten wollen oder, wie ich, einfach eine Fundgrube für Ideen suchen.

ISBN: 978-3836268127

Quelle: Rheinwerk-Verlag

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Marion Hogl : Porträtfotografie

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Marion Hogl, die Autorin des Buches „Porträtfotografie – Der große Fotokurs“, ist Profifotografin. Man findet sie unter „seh-stern“.

Porträtfotografie ist ein weites Feld. Ich habe mich vor langer Zeit etwas intensiver damit beschäftigt, dann nahm das Interesse an anderen Fotothemen zu und die Porträtfotografie musste pausieren.
Vor allem hatte ich einen speziellen Kurs zum Thema gemacht, überzeugt war ich von den Ergebnissen und vom Trainer nicht. Damit war erste einmal die Lust Porträts zu machen weg.

Irgendwie kam nun wieder die Lust auf, mich auch mal wieder dem Thema zu widmen.
Dieses Buch hat mich gleich angesprochen, schon auf dem Einband sind gute Beispiele und Workshops werden auch versprochen.

Und nachdem ich das Buch nun einmal durchgearbeitet habe, muss ich feststellen, es ist super geeignet, um sich in die Porträtfotografie einzuarbeiten oder wieder damit anzufangen.
Selbst für Fotoanfänger ist das Buch, aus meiner Sicht, geeignet.

Die Autorin fängt mit den Grundlagen an, arbeitet sich dann immer weiter vor.

Das Buch ist unterteilt in mehrere Kapitel, die schon zeigen was den Leser erwartet:
– Die optimale Technik für perfekte Porträts
– Porträtbilder gestalten
– Das klassische Porträt
– Natürliche Porträts
– Charakterporträts
– Kinder fotografieren
– Gruppen und Paare
– Feste und Veranstaltungen
– Menschen in Bewegung
– Porträts im Studio
– Schwarzweißporträts und
– Anhang mit Themen wie Ausrüstung, Bildbearbeitung, Bildmontagen, Retusche, Zubehör, etc.

Vom Schnappschuß bis zum Hochzeitsfoto findet man Anregungen und Anleitungen im Buch.
Mir gefallen die Workshops sehr gut, die es zu Themen wie Posing, Anschnitte, das Licht formen, etc. gibt.

Bei den Beispielfotos findet man die Aufnahmedaten, die hilfreich sind, um bei der eigenen Kamera eine Orientierung zu haben wie man alles einstellen kann, um einen Effekt zu erreichen.
Man findet auch mehrere Fotos eines Motivs mit verschiedenen Einstellungen, wo man z.B. bei der Blende den Effekt sehen kann.

Für Anfänger sind auch Themen wie Brennweite, Belichtungszeit, ISO-Werte, Cropfaktor, etc. sehr gut beschrieben.

Und immer wieder gibt es eine hilfreiche Übung, die dem Leser hilft, gleich auszuprobieren was man gelesen hat, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Auch verschiedene Perspektiven werden beleuchtet.

Viele Dinge waren Wiederholung, aber ich habe auch ganz viel neue Tipps mitgenommen, die ich nun nach und nach ausprobieren will.
Mir gefällt es sehr gut, dass die Autorin die Themen gut strukturiert im Buch aufgebaut hat und man sich genau das herausnehmen kann, was man gerade machen möchte.
Man hat immer eine Nachschlagewerk mit Anleitungen da.

Es ist Marion Hogl gelungen das Thema Porträtfotografie systemastisch, anschaulich und gut verständlich, zu Papier zu bringen.
Ein Buch für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die bei der Porträtfotografie noch nicht so fit sind.

ISBN: 9783842106536

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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2019

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„Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2019 – Das umfassende Handbuch“ lautet der Titel dieses Wälzers. Und umfassend ist das Handbuch wirklich.
Photoshop Elements 2019 ist erschienen und Jürgen Wolf, den ich für seine Handbücher zu diversen Programmen u.A. im Bereich der Bildbearbeitung sehr schätze, hat sich auch dieses neue Programm auch vorgenommen.

Der Autor hat es wieder einmal geschafft das Wesentliche zum Programm sehr gut nachvollziehbar zu erklären.
Im Moment überlege ich, ob ich mir PSE 2019 anschaffe und wollte mir mit Hilfe des Buches ein Bild davon machen, ob es sich lohnt und die neue Version mehr bringt.
Jürgen Wolf nimmt zu dem Thema was neu ist, im Buch Stellung und das Thema Collage und Diashow interessiert mich sehr.
Na klar habe ich mir dieses Thema zuerst angeschaut und ja die neue Version muss her.
Das Buch ist schon mit Markierungen und Klebezetteln versehen bei Dingen, die ich als erste ausprobieren will.

Am Buch von Jürgen Wolf schätze ich, dass sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene davon profitieren.
Übrigens kann man das Buch auch für ältere PSE – Versionen nutzen. Es ändern sich ja immer nur Kleinigkeiten.
Da ich auch das Buch zur PSE 15 und 18 – Version habe, konnte ich gut vergleichen.
Für mein Gefühl wird dieses Handbuch von Version zu Version  besser.

Wie gewohnt von Jürgen Wolf, führt er den Nutzer des Buches sehr strukturiert durch die Möglichkeiten des Programms.
Photoshop Elements hat sich im Laufe der Jahre immer mehr entwickelt und ist längst nicht mehr nur Anfänger geeignet.

Im Buch findet man, in mehrere Kapitel unterteilt, die Funktionen:
– Der Fotoeditor – vom öffnen und speichern des Bildes hin zu den Grundlagen der Bildbearbeitung führt der Weg
– Der Organizer – Fotos importieren , organisieren, das sind die Themen
– Bildkorrektur – von den Grundlagen über Tiefen und Lichter , Farbkorrektur hin zu Helligkeit und Kontrast hilft das Buch weiter
– Adobe Camera RAW
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß – Farbverfremdung, Pinsel, Schwarzweiß erwarten Sie als Themen
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswählen – von einfach bis kompliziert
– Ebenen – wie arbeitet man mit Ebenen?
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen – von internettauglichen Bildern über Collagen, Visitenkarten, etc.

Sowohl für die Windows- wie auch für die Mac-Versionen kann man das Buch nutzen. Unterschiede sind gekennzeichnet.

Screenshots zeigen genau wo man welchen Schritt in Photoshop Elements machen muss. Die Tasturkürzel sind auch angegeben und auch noch mal tabellarisch am Ende des Buches aufgeführt.

Egal ob man nun Fotomontagen, Panoramafotos, Visitenkarten machen oder sonstige Texte einfügen will, im Buch findet man die Anleitung.
Dazu kann man auf der Verlagsseite Zusatzkapitel und Beispiele laden.

Wer sich nun nicht sicher ist, ob ihm die Art in der der Autor das Buch gestaltet und geschrieben hat, gefällt, der findet eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis auf der Seite des Verlages.
Aus meiner Sicht ist das Buch allgemein verständlich geschrieben und wieder sehr gelungen.

ISBN: 9783836265737

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Eib Eibelshäuser : Licht Die große Fotoschule 2. Auflage

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“ Licht Die große Fotoschule “ nun in der 2. Auflage, die aktualisiert wurde.
Mich hat ja schon die erste Auflage begeistert, die ich verschenkt habe, weil sie jemanden so gut gefiel.

Fasziniert vom neuen Titelbild, dessen Foto in der 2.Reihe links ich toll finde, habe ich nun die neue Ausgabe gelesen.
Das Auffrischen des Themas finde ich gut.

Licht ist ein starkes Gestaltungselement in der Fotografie und ich nutze es immer noch nicht genug aus.
Aber wie heißt es so schön „Steter Tropfen..“

Der Autor ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Sein Verständnis für das Licht kommt eher aus der Malerei.

Im Vorwort schreibt der Autor „Meine Mission mit diesem Buch ist es, Ihnen fünf wichtige Punkte auf dem Weg zu einer besseren Lichtgestaltung in der Fotografie ans Herz zu legen.“
Diese 5 Punkte sind, verkürzt dargestellt:
– die Notwendigkeit einer höheren Vorstellungskraft
– einen „Werkzeugkasten“ im Kopf anfüllen mit erlebten Lichtstimmungen
– in allen Lebenssituationen die Wahrnehmung für Licht schulen
– die dafür notwendige Erfahrung in der Fotografie sammeln
– „Seien Sie sich des Lichts bewusst!“
Der letzte Punkt ist sicher der Wichtigste.

Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, Eibelshäuser vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt er wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach und nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.

Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel:
– Das gemalte Licht
– Das fotografierte Licht
– Das Licht in der Landschaft – mit Exkurs – Landschaftsfilterführer
– Porträts im Freien incl. Exkurs Lichtformer
– Die Blaue Stunde und das Mischlicht – Exkurs zu andere Lampen, andere Farben und „kein grünes Gras“
– Langzeitbelichtung
– Die Kunst des Available Light
– Porträts im Studio – von Lichtformern über direktes und indirektes Licht bis zu sonstigen Dingen, die man probieren kann
– Grosses Licht mit kleinen Blitzen
– Lightpainting mit LEDs und mehr
– Infrarotfotografie
– CGI – Computer generated imagery – HDR-Sphärenpanoramen, Rendering & Co.

Alleine an den Überschriften den Kapiteln können Sie schon sehen welch ein grosses Spektrum diese Fotoschule zum Licht abdeckt.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Wie Sie schon an den Kapiteln sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Auch dieses Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Bereits mit dem ersten Buch habe ich angefangen das Thema Licht mehr wahrzunehmen, Licht bewusst einzusetzen. Die Beispiele in diesem Buch, die ja erweitert wurden, haben mir wieder neue Ideen gebracht.
Das Buch ist ein Arbeitsbuch, das ich immer wieder zu Rate ziehen  und nicht mehr abgeben werde.

ISBN: 9783836264181

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Streetfotografie made in Germany Rheinwerk

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Das Buch „Streetfotografie made in Germany“ ist ein eher ungewöhnliches Fotobuch.
Der Untertitel lautet „Orte, Menschen und Momente – Ideen und Anleitungen für gute Straßenfotos“.

10 Fotografen waren am Werk, um dieses Buch zum Thema Streetfotografie zu erstellen.
Kay von Aspern, Mario Cuic, Siegfried Hansen, Torsten Köster, Marco Larousse, Christopher Reuter,
Fabian Schreyer, Max Sloboda, Nicole Struppert und Martin U. Waltz lassen uns teilhaben an der Entstehung ihrer Fotos.
Die Fotos zeigen die verschiedenen Facetten der Streetfotografie. Jeder geht ein Thema anders an.

Für mein Empfinden  findet man bei keinem anderen Thema so viele unterschiedliche Ansätze wie in der Streetfotografie. Zumindest fällt es mir in diesem Bereich besonders auf.
Im Buch geht man einen ungewohnten, aber, wie ich finde, interessanten Weg. Die Fotos sind eingeteilt in Schwerpunkte, die der jeweilige Fotograf hervorgehoben hat – Technik, Bildgestaltung, Idee, Nachbearbeitung. Im Register gibt es auch die Möglichkeit die Bilder zum jeweiligen Thema zu suchen.

Aufgeteilt wurden die Fotos in verschiedene Kapitel, von „Der entscheidende Moment“ über „Ich sehe doppelt“ bis „Alles so schön bunt hier“.
Auf der Verlagsseite finden Sie das vollständige Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Mir gefällt das Zitat von Robert Doisneau im Buch, das hervorragend zum Thema Streetfotografie passt „Die Wunder des täglichen Lebens sind aufregend, kein Filmregisseur kann das Unerwartete, das man auf der Strasse findet, arrangieren.“ Wie wahr, Streetfotografie ist immer Zufall, in gewisser Weise auch Abenteuer.

Das Buch anzuschauen und zu lesen ist auch eine Art Abenteuer.
Man sieht umstürzende Pappkartons genauso wie gelbe Regenschirme, Silhouetten, Alltagsbilder, perfekt entdeckte geometrische Objekte, usw.
Ich habe Favoriten unter den Fotos und Fotos, die mir persönlich gar nichts sagen. Da 10 Fotografen am Buch beteiligt sind, gibt es für jeden Betrachter sicher eine Richtung, die er eher nicht mag und eine andere, die einen inspiriert, die Ideen liefert für eigene Projekte.

Das für mich faszinierendste Kapitel im Buch ist „Geheimnisvolle Silhouetten“. Das ist aber Geschmackssache.

Toll finde ich auch das Kapitel zur Rechtsgrundlage bezogen auf Deutschland, denn es gibt ja immer wieder strittige Punkte gerade bei der Streetfotografie.

Dieses Buch ist nun keine reine Anleitung, so nach dem Motto, nimm Motiv xy, stelle folgende Parameter ein und Dein Bild gelingt.
Es ist ein Buch, das ganz viele Denkanstösse enthält, Ideen liefert und man kann lernen aus dem was der jeweilige Fotograf zur Entstehung des Fotos schreibt.
Es sind auch die EXIF-Daten bei den Fotos, nur wird man genau die Situation nicht unbedingt antreffen.
Auf alle Fälle ist dieses Buch eine Quelle für Ideen und man bekommt jede Menge Tipps zum Thema Streetfotografie.
Ich werde es sicher immer wieder zur Hand nehmen, um Ideen zu finden.

ISBN: 9783836261173

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Marion Hogl : Digitale Fotografie

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“ Marion Hogl: Digitale Fotografie “ ist eine „Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive“.

Fotografie ist mehr als nur Knipsen und mancher Anfänger ist völlig frustriert und überfordert.
Im Internet sieht man tolle Fotos, alles scheint soooo einfach. Die Werbeversprechen der Smartphone – und Kamerahersteller suggerieren, dass man nur das nötige Equipment braucht und schon gelingen perfekte Fotos.

Aber, weit gefehlt. Ich erinnere mich immer wieder an den Spruch eines Workshopleiters, der nichts an Wahrheit eingebüsst hat, seit der Zeit der Analog – Kameras, mit denen ich die ersten Fotos gemacht habe: „Das Foto macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter“.

Und ohne Grundlagenwissen geht es aus meiner Sicht auch nicht.
Losziehen, Kamera kaufen, Akku laden und draufhalten, das ist sinnlos.
Zunächst muss man sich mal klar werden welche Kamera man benötigt. Und genau da steigt das Buch ein.

Im Vorwort „Lieber fotografieren als nur knipsen“, das die Autorin mit einem Zitat von Ansel Adams „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ beginnt, erklärt Marion Hogl grundlegende Dinge zur Fotografie. Und sie hilft auch dabei das Buch zu lesen.
Wie oft lese ich die Frage, was das ist, wenn ein Foto mit EXIF-Daten gepostet wird.
EXIF-Daten sind für Anfänger nun mal böhmische Dörfer, das vergisst man oft.
Diese werden im Infokasten auf Seite 21 gut verständlich erklärt.

Dann geht es im ersten Teil des Buches, dem Part „Technik“ mit „Die digitale Kamera“ los.
Ich finde dieses Kapitel bereits als Hilfe zur Kaufentscheidung wichtig und gut.
Im Kapitel werden grundlegende Unterscheidungsmerkmale erklärt wie
– Sucher oder Display
– Sensortypen, Sensorgröße und Cropfaktor, je nach Einsatzgebiet kann eine Berücksichtigung entscheidend sein für den Kauf der richtigen Kamera
– WLAN und NFC
– oder das Fotohandy? oder plus Handy mit passenden Apps
– Kompaktkamera
– Bridgekamera
– Systemkamera
– Spiegelreflexkamera
– Actionkamera
– Mittelformatkamera
Das ist jede Menge Wissen, das man durchaus schon vor dem Kauf der Kamera lesen sollte.

Danach folgen ganz viele Kapitel zur Fotografie. Von Zubehör über Objektive, Blitzen über Motive, Bildkomposition, Menschen oder Tiere fotografieren und ganz viel mehr.

Die Autorin führt den Leser von den ersten Schritten bis hin zur Actionfotografie.
Die Texte sind verständlich geschrieben, mit Fotos und Screenshots versehen und mit ganz vielen Tipps.
Die Kapitel bauen aufeinander auf und man kann sich auf seinem Weg zu tollen Fotos lange vom Buch begleiten lassen.

Wenn Sie nun detailliert wissen möchten, was Sie erwartet, schauen Sie auf die Seite des Verlages. Dort finden Sie eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis. Anhand dessen können Sie entscheiden, ob das Buch für Sie richtig ist.

ISBN: 9783842103245

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie

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Das “ Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses, Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Naturfotografie, dessen Fotos mich größtenteils faszinieren.
Das Lesen war zunächst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

Viele der Projekte, die in 73 Workshops gezeigt werden, werde ich nie realisieren können oder auch nicht realisieren wollen.
Trotzdem habe ich aus fast jedem Workshop, den der jeweilige Fotograf selber beschrieben hat, etwas für mich mitgenommen.
„The Wave“ oder das Polarlicht werde ich nicht fotografieren.
Die Zeit für die Fuchswelpen werde ich erst im Rentenalter haben,  aber Ideen habe ich jede Menge bekommen.
Auch Ideen, wenn es um die Realisation eines Projektes geht, die man auch für andere Projekte nutzen kann.

Dass ich dem Igel Katzenfutter auf einen Stamm oder etwas Ähnliches lege, um ihn an einen bestimmten Platz zu gewöhnen, Kamera griffbereit und dann warten, das kann ich im Garten.
Faszinierend die Pilze von Johan van der Wielen (Titelfoto), die an dunklen Tagen eher gut zu fotografieren sind mit einem Wassersprüher, der hilft die Milchstraße zu simulieren. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz eines Fotos ausmachen.

Auch die „Kühe verkehrt herum“ eigentlich simpel, aber die Idee muss man erst mal haben.

Das Buch bietet jede Menge Ideen, die man nicht 1 : 1 nachstellen muss, aber man kann Teile daraus auch für andere Motive nutzen.
Die Fotografen haben sehr gut beschrieben wie ihre Gedankengänge waren, die zum Foto führten, welches Equipment man benötigt und vieles mehr.
Aus meiner Sicht ist es ein Buch, dass nicht so geschrieben ist, dass man Schritt-für-Schritt-Anleitungen bekommt, deshalb finde ich auch die Bezeichnung „Foto-Workshops“ eher irreführend, sondern  man begleitet quasi den Fotografen bei der Entstehung des Fotos von der Planung bis zum Endergebnis. Dabei lernt man u.A. etwas über die Gewohnheiten des fotografierten Tieres und ähnliche Dinge.

Mein Fazit: Wer ein Buch erwartet, dass er in die Hand nimmt, um eine genaue Anleitung zu erhalten, wie und wo er genau dieses Foto schießen kann, der ist hier falsch.
Wer aber Ideen bekommen möchte, um sich weiterzuentwickeln in der Naturfotografie was sein fotografisches Schaffen angeht, der bekommt jede Tipps.

ISBN: 9783864905346

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Sänger + Sänger : Fotografieren für Einsteiger

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„Fotografieren für Einsteiger“, das neue Buch von Kyra und Christian Sänger, trägt den Untertitel „Alles zu Technik und Praxis. Einfach richtig gut fotografieren“.

Wenn man selber schon länger fotografiert, passiert es, dass man nach einem Einsteiger-Buch gefragt wird. So kam ich dazu mir dieses Buch vorzunehmen, weil ich darum gebeten wurde.
Ich finde es toll, wenn sich Einsteiger erst einmal mit den Grundlagen beschäftigen möchten und nicht wild mit dem Smartphone loslegen (wobei es auch gute Smartphonefotos gibt), fotografieren wie die Wilden, die Werke dann in Foren einstellen und sich als grossen Fotografen sehen.
Ohne Grundkenntnisse geht es nun mal beim Fotografieren nicht, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigen will.

Da Kyra und Christian Sänger schon länger Bücher zum Thema Fotografieren schreiben, ich auch eine Reihe besitze und nutze, hatte ich nichts anders erwartet als ein sehr gut verständliches und strukturiertes Buch.
Geschrieben ist für alle die, die mit einer Digitalkamera fotografieren wollen. Behandelt werden Kompaktkamera, Systemkamera und DSLR.

Das Buch ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Die Kamera verstehen
– Objektive einsetzen
– Richtig belichten
– Schärfe und Unschärfe gekonnt anwenden
– Perfekt blitzen
– Richtig gut fotografieren
– Bilder nachbearbeiten.

Das hört sich viel an, ja inhaltlich bietet das Buch jede Menge, aber keine Angst, es sind keine 600 Seiten, sondern unter 200 Seiten, die reicht bebildert sind.

Los geht es im Buch, was mich zunächst gewundert hat, aber für völlige Anfänger  wichtig ist, mit einer „Einführung ins Buch“.
Die Piktogramme werden erklärt und die 3 Schritte, die man geht, wenn man den Autoren durchs Buch folgt, nämlich Wissen, Praxis und Projekt. Auch die Details, die das Leben einfacher machen, wie Detailaufnahmen, Infokästen, Kameraeinstellungen und Ergebnisbilder werden erläutert.

Mir gefällt es sehr gut, dass angefangen von der Funktionsweise der Kamera für Systemkamera ( und damit auch Kompaktkamera) und Spiegelreflexkamera erklärt wird, wie das Bild ensteht, was Belichtung bedeutet und dann für Kompaktkamera, Systemkamera und Spiegelreflexkamera, ein Part Wissen folgt.
Dieser Part zeigt die Unterschiede auf und ist aus meiner Sicht schon vor dem Kauf einer Kamera nützlich, um zu überlegen „Welche Kamera brauche ich für meine Bedürfnisse“. Nicht jeder muss eine High-End-DSLR haben, mit der man überfordert ist und dann das Ergebnis nur Frust ist.

Dann geht es im Buch weiter, systematisch wird dem Einsteiger erklärt wie man zu guten Fotos kommt. Da fehlen auch so, vermeintliche, Nebensächlichkeiten wie die Haltung der Kamera nicht.
Im Praxisteil gibt es viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die anhand vieler Bilder zeigen was wie eingestellt wird, usw.

Was mir beim Buch aufgefallen ist, es hat einen festen Einband, untypisch für Vierfarben, aber praktisch für ein „Arbeitsbuch“, das ja auch mal in die Fototasche wandert, weil man Outdoor etwas probieren will und die Anleitung braucht.

Wer vor dem Kauf erst einmal ins Buch reinschnuppern möchte, dem empfehle ich mein Vorgehen bei Büchern aus diesem Verlag. Auf der Seite des Vierfarben – Verlages das Buch suchen, da findet man das detaillierte Inhaltsverzeichnis und ein Leseprobe. So kann man schauen, ob einem die Art wie die Sängers erklären liegt.

Mein Fazit: ich kann das Buch jedem Einsteiger in die Fotografie empfehlen. Man bekommt viel nützlichen Inhalt zu einem soliden Preis.

ISBN: 9783842103139

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Treichler : Affinity Photo – Das umfassende Handbuch

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“ Affinity Photo – Das umfassende Handbuch “ von Frank Treichler ist ein gewichtiges Werk.
925 Seiten Tipps und Tricks zu Affinity Photo findet man im Handbuch.
Frank Treichler ist Trainer für das Thema Bildbearbeitung und auch für MS Office.

Dieses Handbuch ist sehr strukturiert aufgebaut und bietet für jeden, der auf Affinity Photo umsteigt oder der es als erstes Bildbearbeitungsprogramm hat, jede Menge Anleitungen zum Programm.
In der letzten Zeit sind ja viele ehemalige Photoshop – Nutzer, so auch ich, aufgrund der Adobe – Preispolitik auf Affinity Photo umgestiegen.
Das Programm ist recht umfangreich und sich ohne Handbuch einzuarbeiten ist schwierig.

Zu Beginn habe ich mir das Buch von Markus Wäger: „Affinity Photo“ aus dem Rheinwerk-Verlag gekauft und würde dies auch heute wieder machen. Es ist nicht ganz so mächtig wie dieses Handbuch und  für den Anfang sehr parktisch.

Das Handbuch von Frank Treichler ist viel ausführlicher und beleuchtet noch viel mehr Themen.
Das vorliegende Handbuch liefert jede Menge Schritt – für – Schritt – Anleitungen. Auch mit diesem Buch gelingt der Einstieg ins Programm sehr gut.
Jeder Autor geht anders an die Materie ran und ich schätze es bei solch umfangreichen Programmen, am Anfang mindestens 2 Bücher unterschiedlicher Autoren nutzen zu können.

Das Handbuch von Frank Treichler ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Der Einstieg in Affinity Photo – mit Kennenlernen, Arbeitsoberfläche und Bedienung
– Grundlegende Techniken und der Umgang mit Daten – von Auswahl mit Werkzeugen über Freistellen bis Dateien anlegen, öffnen und speichern hin zur Bildgröße
– Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung – Ebenen und Masken, Farbe, Helligkeit, Kontrast hin zu Schwarz-Weiß-Fotos, Retusche und dem Bearbeiten von Fotos
– RAW – Entwicklung
– Kreativ mit Affinity Photo – von Montage über das Arbeiten mit Effekten, usw.
– Bilder ausgeben und präsentieren
– Affinty Photo auf dem ipad
– Anhang – wie kann man Affinty Photo erweitern und Wissenwertes, u.A. auch Tastaturkürzel.

Es macht Spaß mit Hilfe des Handbuchs das Programm zu erkunden. Ich hatte mich bislang mit der Retusche kaum beschäftigt, Collagen in Affinity Photo waren kein Thema. Die Workshops und Anleitungen im Buch helfen sehr dabei, sich einzuarbeiten und zu entdecken was das Programm alles bietet.

Das umfassende Handbuch zu Affinity Photo is,t aus meiner Sicht, gut verständlich und strukturiert gestaltet. Fotos und jede Menge Screenshots verdeutlichen was man machen muss, um einen gewünschten Effekt zu erreichen.
Eine ganze Reihe an Möglichkeiten, besonders im Bereich der Fotomontage, hätte ich ohne das Buch höchstens mal zufällig entdeckt.

Als Hilfe zum Üben kann man Beispieldateien laden.

Dies Buch kann ich empfehlen für Einsteiger ins Programm, für Umsteiger von Photoshop und auch für alle, die sich systematisch in Affinity Photo einarbeiten wollen.
Aufgrund des Index hat man immer ein Nachschlagewerk an der Hand.
Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch für ihn persönlich geeignet ist, dem kann ich empfehlen es so zu machen, wie ich beim Rheinwerk-Verlag mache.
Man findet auf der Verlagsseite das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe. Ich schaue immer, ob das Buch das bietet was ich suche.

ISBN: 9783836259408

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch Makrofotografie

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Das “ Praxisbuch Makrofotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Makrofotografie an dem ich nicht satt sehen kann.
Das Lesen war zuerst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

In mehreren Kapiteln bringen uns die verschiedenen Autoren die Makrofotografie nahe und zwar sehr praxisnah.
– Ausrüstung – von Kamera über Objektive bis zu Zubehör
– Schärfe – die grundlegenden Überlegungen wie Schärfentiefe, Blende & Co werden genauso behandelt wie Kamerastandpunkt, Abstützen und Focus- Stacking
– Licht und Beleuchtung – natürliches Licht, Streiflicht, Gegenlicht, usw., hin zu Blitzlicht und anderen künstlichen Lichtquellen
– Freígestellte Bilder aus dem Freilandstudio – ein Kapitel das mich sehr fasziniert hat
– Bildkomposition
– Kreative Makrofotografie – von Abstraktion über Unschärfe bis Formen und Rahmen
– Vorbereitungen – hier findet man hilfreiche Apps
– Schmetterlinge
– Libellen
– Amphibien und Reptilien
– Flora
– Pilze
– Weitere Tiere
– Verantwortungsvolle Makrofotografie – ein Thema, das ich sehr wichtig finde, aber nie bewusst in einem Buch entdeckt habe
– diverse Fotokalender nach Jahreszeiten sortiert.

Es gibt im Buch auch hilfreiche Theorieteile, wie z.B. einen Vergleich der verschiedenen Makrofotografie – Methoden mit Vor- und Nachteilen.
So systematisch in Tabellenform habe ich das bislang nicht entdeckt.

Viele angesprochene Punkte im Buch werden toll verdeutlicht, ich nehme als Beispiel zum Thema „Freigestellte Bilder aus dem Freilandstudio“ mal die Schritt – für Schritt – Anleitung mit den detaillierten Grafiken zur Anordnung von Licht, Objekt und Kamera.

Egal ob Flora oder Fauna, im Buch findet man Tipps. Man nimmt einen Wassersprüher mit, um Effekte zu erzielen, und vieles mehr.
Das Buch verdient den Titel Praxisbuch zu Recht.

Ein sehr hilfreiches Buch für Freunde der Makrofotografie und auch für Einsteiger in die Makrofotografie.

ISBN: 9783864905605

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