Eib Eibelshäuser : Licht Die große Fotoschule 2. Auflage

“ Licht Die große Fotoschule “ nun in der 2. Auflage, die aktualisiert wurde.
Mich hat ja schon die erste Auflage begeistert, die ich verschenkt habe, weil sie jemanden so gut gefiel.

Fasziniert vom neuen Titelbild, dessen Foto in der 2.Reihe links ich toll finde, habe ich nun die neue Ausgabe gelesen.
Das Auffrischen des Themas finde ich gut.

Licht ist ein starkes Gestaltungselement in der Fotografie und ich nutze es immer noch nicht genug aus.
Aber wie heißt es so schön „Steter Tropfen..“

Der Autor ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Sein Verständnis für das Licht kommt eher aus der Malerei.

Im Vorwort schreibt der Autor „Meine Mission mit diesem Buch ist es, Ihnen fünf wichtige Punkte auf dem Weg zu einer besseren Lichtgestaltung in der Fotografie ans Herz zu legen.“
Diese 5 Punkte sind, verkürzt dargestellt:
– die Notwendigkeit einer höheren Vorstellungskraft
– einen „Werkzeugkasten“ im Kopf anfüllen mit erlebten Lichtstimmungen
– in allen Lebenssituationen die Wahrnehmung für Licht schulen
– die dafür notwendige Erfahrung in der Fotografie sammeln
– „Seien Sie sich des Lichts bewusst!“
Der letzte Punkt ist sicher der Wichtigste.

Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, Eibelshäuser vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt er wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach und nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.

Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel:
– Das gemalte Licht
– Das fotografierte Licht
– Das Licht in der Landschaft – mit Exkurs – Landschaftsfilterführer
– Porträts im Freien incl. Exkurs Lichtformer
– Die Blaue Stunde und das Mischlicht – Exkurs zu andere Lampen, andere Farben und „kein grünes Gras“
– Langzeitbelichtung
– Die Kunst des Available Light
– Porträts im Studio – von Lichtformern über direktes und indirektes Licht bis zu sonstigen Dingen, die man probieren kann
– Grosses Licht mit kleinen Blitzen
– Lightpainting mit LEDs und mehr
– Infrarotfotografie
– CGI – Computer generated imagery – HDR-Sphärenpanoramen, Rendering & Co.

Alleine an den Überschriften den Kapiteln können Sie schon sehen welch ein grosses Spektrum diese Fotoschule zum Licht abdeckt.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Wie Sie schon an den Kapiteln sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Auch dieses Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Bereits mit dem ersten Buch habe ich angefangen das Thema Licht mehr wahrzunehmen, Licht bewusst einzusetzen. Die Beispiele in diesem Buch, die ja erweitert wurden, haben mir wieder neue Ideen gebracht.
Das Buch ist ein Arbeitsbuch, das ich immer wieder zu Rate ziehen  und nicht mehr abgeben werde.

ISBN: 9783836264181

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Streetfotografie made in Germany Rheinwerk

Das Buch „Streetfotografie made in Germany“ ist ein eher ungewöhnliches Fotobuch.
Der Untertitel lautet „Orte, Menschen und Momente – Ideen und Anleitungen für gute Straßenfotos“.

10 Fotografen waren am Werk, um dieses Buch zum Thema Streetfotografie zu erstellen.
Kay von Aspern, Mario Cuic, Siegfried Hansen, Torsten Köster, Marco Larousse, Christopher Reuter,
Fabian Schreyer, Max Sloboda, Nicole Struppert und Martin U. Waltz lassen uns teilhaben an der Entstehung ihrer Fotos.
Die Fotos zeigen die verschiedenen Facetten der Streetfotografie. Jeder geht ein Thema anders an.

Für mein Empfinden  findet man bei keinem anderen Thema so viele unterschiedliche Ansätze wie in der Streetfotografie. Zumindest fällt es mir in diesem Bereich besonders auf.
Im Buch geht man einen ungewohnten, aber, wie ich finde, interessanten Weg. Die Fotos sind eingeteilt in Schwerpunkte, die der jeweilige Fotograf hervorgehoben hat – Technik, Bildgestaltung, Idee, Nachbearbeitung. Im Register gibt es auch die Möglichkeit die Bilder zum jeweiligen Thema zu suchen.

Aufgeteilt wurden die Fotos in verschiedene Kapitel, von „Der entscheidende Moment“ über „Ich sehe doppelt“ bis „Alles so schön bunt hier“.
Auf der Verlagsseite finden Sie das vollständige Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Mir gefällt das Zitat von Robert Doisneau im Buch, das hervorragend zum Thema Streetfotografie passt „Die Wunder des täglichen Lebens sind aufregend, kein Filmregisseur kann das Unerwartete, das man auf der Strasse findet, arrangieren.“ Wie wahr, Streetfotografie ist immer Zufall, in gewisser Weise auch Abenteuer.

Das Buch anzuschauen und zu lesen ist auch eine Art Abenteuer.
Man sieht umstürzende Pappkartons genauso wie gelbe Regenschirme, Silhouetten, Alltagsbilder, perfekt entdeckte geometrische Objekte, usw.
Ich habe Favoriten unter den Fotos und Fotos, die mir persönlich gar nichts sagen. Da 10 Fotografen am Buch beteiligt sind, gibt es für jeden Betrachter sicher eine Richtung, die er eher nicht mag und eine andere, die einen inspiriert, die Ideen liefert für eigene Projekte.

Das für mich faszinierendste Kapitel im Buch ist „Geheimnisvolle Silhouetten“. Das ist aber Geschmackssache.

Toll finde ich auch das Kapitel zur Rechtsgrundlage bezogen auf Deutschland, denn es gibt ja immer wieder strittige Punkte gerade bei der Streetfotografie.

Dieses Buch ist nun keine reine Anleitung, so nach dem Motto, nimm Motiv xy, stelle folgende Parameter ein und Dein Bild gelingt.
Es ist ein Buch, das ganz viele Denkanstösse enthält, Ideen liefert und man kann lernen aus dem was der jeweilige Fotograf zur Entstehung des Fotos schreibt.
Es sind auch die EXIF-Daten bei den Fotos, nur wird man genau die Situation nicht unbedingt antreffen.
Auf alle Fälle ist dieses Buch eine Quelle für Ideen und man bekommt jede Menge Tipps zum Thema Streetfotografie.
Ich werde es sicher immer wieder zur Hand nehmen, um Ideen zu finden.

ISBN: 9783836261173

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Treichler : Affinity Photo – Das umfassende Handbuch

“ Affinity Photo – Das umfassende Handbuch “ von Frank Treichler ist ein gewichtiges Werk.
925 Seiten Tipps und Tricks zu Affinity Photo findet man im Handbuch.
Frank Treichler ist Trainer für das Thema Bildbearbeitung und auch für MS Office.

Dieses Handbuch ist sehr strukturiert aufgebaut und bietet für jeden, der auf Affinity Photo umsteigt oder der es als erstes Bildbearbeitungsprogramm hat, jede Menge Anleitungen zum Programm.
In der letzten Zeit sind ja viele ehemalige Photoshop – Nutzer, so auch ich, aufgrund der Adobe – Preispolitik auf Affinity Photo umgestiegen.
Das Programm ist recht umfangreich und sich ohne Handbuch einzuarbeiten ist schwierig.

Zu Beginn habe ich mir das Buch von Markus Wäger: „Affinity Photo“ aus dem Rheinwerk-Verlag gekauft und würde dies auch heute wieder machen. Es ist nicht ganz so mächtig wie dieses Handbuch und  für den Anfang sehr parktisch.

Das Handbuch von Frank Treichler ist viel ausführlicher und beleuchtet noch viel mehr Themen.
Das vorliegende Handbuch liefert jede Menge Schritt – für – Schritt – Anleitungen. Auch mit diesem Buch gelingt der Einstieg ins Programm sehr gut.
Jeder Autor geht anders an die Materie ran und ich schätze es bei solch umfangreichen Programmen, am Anfang mindestens 2 Bücher unterschiedlicher Autoren nutzen zu können.

Das Handbuch von Frank Treichler ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Der Einstieg in Affinity Photo – mit Kennenlernen, Arbeitsoberfläche und Bedienung
– Grundlegende Techniken und der Umgang mit Daten – von Auswahl mit Werkzeugen über Freistellen bis Dateien anlegen, öffnen und speichern hin zur Bildgröße
– Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung – Ebenen und Masken, Farbe, Helligkeit, Kontrast hin zu Schwarz-Weiß-Fotos, Retusche und dem Bearbeiten von Fotos
– RAW – Entwicklung
– Kreativ mit Affinity Photo – von Montage über das Arbeiten mit Effekten, usw.
– Bilder ausgeben und präsentieren
– Affinty Photo auf dem ipad
– Anhang – wie kann man Affinty Photo erweitern und Wissenwertes, u.A. auch Tastaturkürzel.

Es macht Spaß mit Hilfe des Handbuchs das Programm zu erkunden. Ich hatte mich bislang mit der Retusche kaum beschäftigt, Collagen in Affinity Photo waren kein Thema. Die Workshops und Anleitungen im Buch helfen sehr dabei, sich einzuarbeiten und zu entdecken was das Programm alles bietet.

Das umfassende Handbuch zu Affinity Photo is,t aus meiner Sicht, gut verständlich und strukturiert gestaltet. Fotos und jede Menge Screenshots verdeutlichen was man machen muss, um einen gewünschten Effekt zu erreichen.
Eine ganze Reihe an Möglichkeiten, besonders im Bereich der Fotomontage, hätte ich ohne das Buch höchstens mal zufällig entdeckt.

Als Hilfe zum Üben kann man Beispieldateien laden.

Dies Buch kann ich empfehlen für Einsteiger ins Programm, für Umsteiger von Photoshop und auch für alle, die sich systematisch in Affinity Photo einarbeiten wollen.
Aufgrund des Index hat man immer ein Nachschlagewerk an der Hand.
Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch für ihn persönlich geeignet ist, dem kann ich empfehlen es so zu machen, wie ich beim Rheinwerk-Verlag mache.
Man findet auf der Verlagsseite das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe. Ich schaue immer, ob das Buch das bietet was ich suche.

ISBN: 9783836259408

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Botzek/Brehe: Abenteuer Naturfotografie

Markus Botzek ist schon viele Jahre im Bereich der Naturfotografie tätig. Er hat schon einige Bücher und Artikel zum Thema Naturfotografie geschrieben. Seine Heimat ist das Ruhrgebiet.
Frank Brehe ist ebenso Naturfotograf und in Mecklenburg-Vorpommern zuhause.

Im „Abenteuer Naturfotografie“ nehmen die beiden Autoren uns Leser mit auf Fotopirsch. Sie führen uns durch ihre jeweilige Heimat und quer durch Deutschland.
Egal ob Darß, Elbsandsteingebirge, Müritz, Kaiserstuhl, Bayerwald und viele andere Ecken, es lassen sich im Buch viele Ecken für Fototouren entdecken.
Selbst im Ruhrgebiet, der Heimat von Markus Botzek, gibt es tolle Ecken für Naturfotografen.

Das Buch „Abenteuer Naturfotografie“ ist nicht nur eine Anleitung wie man bessere Naturfotos macht, sondern auch eine Art Reiseführer.
Man lernt eine ganze Reihe lohnende Fotoziele in Deutschland kennen.
Ebenso sensibiliert das Buch uns Leseraber auch auf Motive zu achten, an denen man manchmal im Alltag vorbeigeht.
Daneben kommt die Technik und auch Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie nicht zu knapp.

In jedem Kapitel gibt es eine Bildkritik, die viele Tipps parat hat.

Ich habe beim Lesen des Buches soviel Ideen geliefert bekommen, z.B. S.54 unten, das Bild des Waldes, der vom Sturm verwüstet zu sein scheint und doch ein tolles Motiv ist, auf den Ausschnitt kommt es an. Auch so einige Motive im Ruhrgebiet, laden dazu ein mal hinzufahren.
Die Autoren schreiben auch viel zu der jeweiligen Gegend und man bekommt im Text, teils ohne Fotos, noch neue Tipps wo man hinfahren sollte.
Selbst Chemiewerke haben ihren Reiz, wenn sie als Hintergrund dienen.
Die Kreuzotter auf dem Bahndamm bei Kamp ist so toll getroffen. Man läuft sicher oft vorbei an solchen Motiven.

Bei jedem Foto stehen die Aufnahmedaten, man kann also für eigene Fotos profitieren, wenn man sich diese anschaut.

Schon die Titel der Kapitel verraten wie vielfältig dieses Buch das Thema Naturfotografie abbildet:
– Auf dem Darß – wo sich Land und Meer berühren
– Lebendige Bilder im „toten“ Wald
– Im Bann des Moores
– Am weißen Fluss
– Auf Felsen, in Tälern und im Regen
– Mitten auf dem Meer
– Auf Tour mit dem Ranger
– Wo der Himmel längst nicht mehr verraucht..
– Zugvögel über Uhlenhorst
– Zwischen Schloten und Kopfweiden
– Im Land der tausend Seen
– Heißes Pflaster!

Mir gefällt dieses praxisnahe Buch, das uns Lesern sowohl die Naturfotografie als auch die verschiedenen Gegenden, nahebringt, sehr gut.

ISBN: 9783836245920

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Mertens : Der kreative Fotograf

Heidi und Robert Mertens haben eine neue, überarbeitete Ausgabe des Buches „Der kreative Fotograf“ geschrieben.
2011 erschien das erste Buch der Autoren, in dieses Buch sind viele neue Impulse eingeflossen, wie die Autoren schreiben.

Heidi und Robert Mertens sind Fotografen und leiten auch viele Workshops zum Thema Fotografie. In 6 Jahren entwickelt man sich da weiter und lernt neue Ideen kennen und muss sich weiteren Herausforderungen stellen.
Da ist richtig mal wieder ein „Update“ herauszugeben.

Auf dem Cover steht ein Satz, der viel sagt zum Konzept der Fotografen: „Anders sehen. Quer denken. Kreativ fotografieren.“

Zunächst schildern die Mertens ihr Konzept, man darf Fehler machen, soll es sogar. Ideen suchen soll man, sich fragen, ob man kreativ ist, usw. Selbstreflexion ist wichtig.

Und 2 Sätze sind aus meiner Sicht ganz wichtig:
S.14 „Auf Sie kommt allerdings noch ein zusätzlicher Aufwand zu, denn Sie müssen die Denkansätze und Workshops noch auf Ihre eigene fotografische Arbeit und Persönlichkeit übertragen. Nur eine solche Vorgehensweise – in der Sie aktiv mitdenken und mitarbeiten – wird Ihnen langfristig den gewünschten kreativen Erfolg bringen.“
Diese Sätze zeigen, dass die Autoren kein Lesebuch, sondern ein Mitmachbuch für den Fotografen geschrieben haben.
Das Buch ist die Grundlage, vermittelt Denkanstösse, zeigt Beispiele, lässt uns Workshops erleben, wenn wir sie dann auch mitmachen.

Wichtig ist den Mertens, dass man eine Standortbestimmung und eine Zielbestimmung macht. Sie zeigen auch auf warum, es ist ja auch logisch, aber bewusst macht man es sich im fotografischen Alltag nicht.

Das Buch liefert soviel Denkanstösse in Wort und Bild, dass ich Zeit brauche, um die Ideen umzusetzen.
Ich habe das Buch erst einmal gelesen mit „Fähnchen“ markiert was ich ausprobieren oder nochmals lesen will und nun geht es ans Ausprobieren.

Begeistert bin auf S.27 von roten Liegestühlen vor einer Bergkulisse, S.38 der alten Elektroinstallation und der gemalten Glühbirne, dies ist auch auf dem Cover. Die Land-Art fasziniert mich und vieles mehr.
Toll auch das Beispiel auf S.239, ein Foto durch Farbverschiebung in der Bildbearbeitung zu ganz viel unterschiedlichen Bildern gemacht.

Wichtig für mich sind überhaupt die ganzen Überlegungen zum Thema Farbe. Welche Farbe entspricht welcher Denkweise? und die seriellen Farbtafeln.

Jetzt höre ich mal auf zu schwärmen.

Mein Fazit: dieses Buch ist empfehlenswert für alle Fotografen, die andere Wege in der Fotografie gehen wollen, neue Ideen suchen und sich auf eine andere Denke einlassen können.

ISBN: 9783836245166

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Schaub : Naturfotografie – Die große Fotoschule

Hans-Peter Schaub hat eine neue Ausgabe seines Buches „Naturfotografie-Die große Fotoschule“ erstellt.
Vor 4 Jahren kam die erste Fotoschule des Autors zum Thema Naturfotografie heraus.

Die Technik der Kameras, die Programme für die Bildbearbeitung und auch „altgediente“ Fotografen wie Hans-Peter Schaub entwickeln sich weiter.
Das merkt man auch am vorliegenden Buch.
Naturfotografie ist ein weites und beliebtes Feld in der Fotografie. Der Autor ist Biologe und Fotograf und dazu auch Chefredakteur der Zeitschrift „Naturfoto“.
Er ist, und das merkt man beim Lesen des Buches, immer auf dem neuesten Stand was die Naturfotografie angeht.

Bereits das Cover zeigt wie vielfältig das Thema Naturfotografie ist.
Landschaftsfotografie, Tiere, Natur im eigenen Umfeld und auch in fernen Ländern, Makrofotografie, Zoofotografie, all das ist ist im weitesten Sinne Naturfotografie.
Im ersten Kapitel beschreibt der Autor dann auch folgerichtig was alles zur Naturfotografie gehört und auch, dass viele Naturfotografen sich dem Naturschutz verbunden fühlen.
Zwangsläufig beschäftigt man sich ja auch mit dem was man fotografiert.

Hans-Peter Schaub hat eine richtige Fotoschule geschrieben.
Sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene können, aus meiner Sicht, vom Buch nur profitieren.
Anfänger bekommen jede Menge Tipps und Hilfestellungen, Fortgeschrittene profitieren von neuen Ideen, die sie bekommen.

Oft sieht man in Fotobüchern/Fotoschulen beim Fotos die EXIF-Daten. Hans-Peter Schaub geht noch darüber hinaus, indem er auch dazu schreibt, wenn ein Stativ verwendet wurde, der Stabi zum Einsatz kommt, ein Filter und welcher verwendet wurde, Aufhellblitz, etc.
Ich habe dabei schon so manche Anregung bekommen, wie ich bessere Bilder machen kann.

angetan hat es mir das Porträt des Orang-Utans, einfach mal direkt nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren.
Toll ist es auch im direkten Vergleich 2 Fotos nebeneinander zu sehen, mit und ohne Polfilter, und dann für sich selber zu entscheiden was finde ich besser.
Ich bin ehrlich auf Seite 138 gefällt mir persönlich das obere Foto ohne Polfilter besser.

Ich schätze es sehr, wenn ich in einem Fotobuch viele Fotos betrachten kann, auch mal verschiedene Varianten und dann für mich, jeder hat einen anderen Geschmack, auch mal entscheiden kann, was mich persönlich mehr anspricht. Gleichzeitig ist aber der Anreiz da, genau diese Varianten selber zu probieren.

Hans-Peter Schaub hat die Fotoschule zum Thema Naturfotografie in mehrere Kapitel unterteilt:
– Dem Licht auf der Spur
– Die digitale Fototechnik
– Landschaft und Natur
– Im Nah- und Makrobereich
– Tiere in Wildnis und Zoo.

Zu vielen Themen gibt es in den Kapiteln Exkurse.
Als Leser bekommt man Tipps zu vielen Themen, egal ob Zwischenringe, Industrielandschaft, HDR-Bild, künstliches Licht und vieles mehr.

Falls Sie genau schauen wollen, welche Themen der Naturfotografie der Autor im Buch behandelt und ob seine Art zu schreiben, Ihnen gefällt, dann können Sie auf dieser Verlagsseite eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden. (Werbung)

Für mein Empfinden ist dieses Buch sehr empfehlenswert für jeden, der sich mit dem Thema Naturfotografie beschäftigen möchte.

ISBN: 9783836259101

Bestellen können Sie das Buch bei amazon gleich hier. (Werbung)

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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2018 – Das umfassende Handbuch

Photoshop Elements 2018 ist erschienen und Jürgen Wolf, den ich für seine Handbücher zu diversen Programmen u.A.  im Bereich der Bildbearbeitung sehr schätze, hat sich auch dieses neue Programm vorgenommen.
„Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2018 – Das umfassende Handbuch“ lautet der Titel dieses Wälzers. Umfassend ist das Handbuch wirklich.

Auf 1048 Seiten, wenn man das Register nicht mitzählt, hat der Autor alles nur Erdenkliche zu Photoshop Elements 2018 zusammengefasst. Das Buch ist nicht nur vom physischen Gewicht her ein Schwergewicht.

An diesem, wie auch an anderen Büchern des Autors, schätze ich, dass sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene vom Buch profitieren.
Übrigens kann man das Buch auch für ältere PSE – Versionen nutzen. Es ändern sich ja immer nur Kleinigkeiten. Neu ist in dieser Version die „Geschlossene Augen“- Funktion. Ansonsten kennt man viele Dinge schon aus den Vorversionen.
Da ich auch das Buch zur PSE 15 – Version habe, konnte ich gut vergleichen.
Für mein Gefühl wird dieses Handbuch von Version zu Version in so manch einem Punkt besser.

Wie gewohnt von Jürgen Wolf führt er den Nutzer des Buches sehr strukturiert durch die Möglichkeiten des Programms.
Photoshop Elements hat sich im Laufe der Jahre gemausert und ist längst nicht mehr nur Anfänger geeignet.

Im Buch findet man, in mehrere Kapitel unterteilt, die Funktionen:
– Der Fotoeditor
– Der Organizer
– Bildkorrektur
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswählen
– Ebenen
– RAW und (H)DRI
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen.

Sowohl für die Windows- wie auch für die Mac-Versionen kann man das Buch nutzen. Unterschiede sind gekennzeichnet.

Screenshots zeigen genau wo man welchen Schritt in Photoshop Elements machen muss. Die Tasturkürzel sind auch angegeben und auch noch mal tabellarisch am Ende des Buches aufgeführt.

Egal ob man nun Fotomontagen, Panoramafotos, Visitenkarten machen oder sonstige Texte einfügen will, im Buch findet man die Anleitung.
Dazu kann man auf der Verlagsseite Zusatzkapitel und Beispiele laden.

Wer sich nun nicht sicher ist, ob ihm die Art in der der Autor das Buch gestaltet hat, gefällt, der findet eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis hier.
Aus meiner Sicht ist das Buch allgemein verständlich geschrieben.

ISBN: 9783836258975

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Philipp Barth : Von der Kunst einfach anzufangen

„Von der Kunst einfach anzufangen“ heisst das neue Buch von Philipp Barth.
Anfangen, ja das muss man selber. Aufschieben ist aber oft der erste Reflex, oder??

Der Reflex überkommt mich immer beim Thema bügeln. Ich hasse es einfach zu Bügeln und schon geht es los mit der Aufschieberitis, wie Philipp Barth die Prokrastination liebevoll nennt.
Herrlich das Statements des Autors:“Kurz gesagt: Die Aufschieberitis ist eine Krankheit, mit der wir Menschen auf die Welt kommen.“
Man könnte sich jetzt gemütlich zurücklehnen, es hinnehmen und dann?
Leider hilft es ja nichts. Auch unliebsame Dinge müssen erledigt werden.

Barth hat eine Anleitung geschrieben, wie man die Aufschieberitis besiegen kann. Anfangen müssen Sie aber trotzdem selber. Und zwar damit dieses Buch zu lesen.
Philipp Barth hat eine gut lesbare Anleitung geschrieben, es gibt immer was zum Schmunzeln, vor allem, wenn man sich ertappt fühlt, also gefühlt alle paar Seiten.
Da steht dann mal dick geschrieben auf einer Seite „Wie früher ein Häftling seine schwere Eisenkugel hinter sich herziehen musste, so haben wir uns mit der ständigen Aufschieberitis abzumühen.“
Barth arbeitet mit solchen Bildern und schon sieht man ein, dass er Recht hat. Es hilft ja nichts,also loslegen ist die Devise.

In mehreren Kapiteln begleitet uns der Autor auf dem Weg den Teufel Aufschieberitis zu besiegen:
– Aufschieberitis ist heilbar – juhu es besteht Hoffnung
– Das Ziel klar vor den Augen
– Der Weg zum Ziel- Eigenmotivation ist alles
– Das Ende der Ablenkung – ich darf keinen Umweg nehmen
– Hinein ins Vergnügen – ob ich mich daran gewöhne Bügeln als Vergüngen zu sehen weiß ich noch nicht
– Ausgetrickst – ok, ich schiebe die Aufschieberitis aufs Abstellgleis
– Keine Angst vor der Angst
– In 10 Schritten zum Ziel
– Dranbleiben und auch wieder aufhören.

Das Buch ist in erster Linie für alle kreativ Tätigen geschrieben. Aber Sie schaffen schon die Transferleistung es auch für sich zu nutzen.
Man muss ja nur das leere Blatt vor dem man sitzt, ersetzen durch das eigene Problem.
Zeitmanagement heisst das Zauberwort und sich selber motivieren, die Tipps dazu sind im Buch.
Es gibt jede Menge praktische Tipps für hilfreiche Apps, etc.
Und die Merksätze sind so plakativ, dass sie hängenbleiben im Gedächtnis.

Mir gefällt die Art des Autors zu schreiben sehr gut. Er erklärt sehr gut mit einem gehörigen Schuß Humor.
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die den Kampf gegen die Aufschieberitis aufnehmen wollen.

ISBN: 9783836255967

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Giogoli / Hausel : Bildgestaltung

André Giogoli und Katharina Hausel haben das Buch „Bildgestaltung – Die große Fotoschule“ geschrieben.
Giogoli ist Fotograf und Lehrer an der Schule für Design Letteverein in Berlin. Dr.Katharina Hausel ist Fotohistorikerin und auch Lehrerin beim Letteverein u.A. für Fotografie und Bildgestaltung.

Jeder hat andere Ideen zum Thema Bildgestaltung, darum lese ich sehr gerne neue Bücher zum Thema, um Anregungen zu bekommen.

Dieses Buch heisst nicht umsonst „die große Fotoschule“. Die Autoren haben das Thema Bildgestaltung von Anfang an aufgebaut.
Los geht es mit der Frage „Wozu und für wen fotografieren wir?“ Diese Frage stellt man sich zu selten.

Es werden verschiedene Bildsprachen aufgezeigt, man kann dokumentarische Fotos machen oder kreative. Und schon gibt es Unterschiede in der Bildgestaltung.
Das macht man mit der Zeit automatisch, bewusst bin ich mir dessen nicht immer.
Und Anfänger wissen das ohnehin nicht.
Aus meiner Sicht ist dieses strukturierte Vorgehen der Autoren sehr gut. Dadurch eignet sich das Buch für Anfänger und Fortgeschrittene.
Anfänger bekommen jede Menge grundlegende Informationen in Kapitel 2 zum Thema Ausrüstung und Technik. Manches davon wird der Fortgeschrittene überblättern.

Es folgen mehrere Kapitel, die sich mit den gestalterischen Elementen beschäftigen, die die Aussage des Bildes ausmachen und beeinflussen:
– Motive sehen und inszenieren
– Rahmen und Raum
– Punkte, Linien und Flächen
– Farbe und Licht
– Schwarzweiss
– Bildgestaltung im digitalen Labor
– Den fotografischen Blick trainieren
– Regeln brechen.
Zum Abschluß dann noch das Kapitel „Zeigen Sie ihre Werke“.

Am Ende eines jeden Kapitels findet man unter der Überschrift „Inspiration“ spezielle Themen, z.B. „Architektur-Mila Hacke“, usw.

Den Autoren ist aus meiner Sicht ein Buch gelungen, das zum einen Grundlagen zum Thema Bildgestaltung liefert, zum anderen auch inspiriert Neues zu probieren, aber auch Bewährtes zu vertiefen.
Viele Beispielfotos dienen der Inspiration.
Giogoli und Hausel schreiben sehr verständlich. Die Texte sind strukturiert aufgebaut, man merkt, dass beide im Lehrbetrieb sind und gewohnt sind ihr Wissen zu vermitteln.
Mir gefällt das Kapitel zur Bildgestaltung mittels Bildbearbeitung und die Beispiele darin sehr gut. In Zukunft werde ich mit diesem „Stilmittel“ noch mehr spielen.

Mein Fazit: ein empfehlenswertes Buch für Fotoanfänger und auch für Fotgeschrittene, die neue Ideen suchen.

ISBN: 9783836239400

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Kürschner/Haas: Fotografieren in den Alpen

„Fotografieren in den Alpen“ von Iris Kürschner und Dieter Haas, ist eine andere Art des Fotobuchs oder soll ich lieber des Reiseführers schreiben?
Das Buch läuft in der Rubrik Foto-Reiseführer, da gehört es auch hin.

Unten Auf dem Cover erfährt man was das Buch bietet:
„Der Foto-Reiseführer für Wanderer, Naturfreunde und ambitionierte Fototouristen ..“

Die Autoren verbringen viel Zeit in den Alpen. Iris Kürschner ist begeisterte Fotografin, Dieter Haas Alpinist und zuständig für technischen Belange, wie die Bildbearbeitung.
Die beiden suchen den richtigen Blickwinkel, das passende Licht und sie lieben die Alpen.

Die Alpen erobern und dabei fotografieren, das ist der Lebensinhalt der beiden und dies vermitteln sie im Buch.
Als Leser und Betrachter lernt man zuerst die Ausrüstung kennen, die Iris Kürschner zum Fotografieren mitnimmt, sie teilt mit uns ihre grundsätzlichen Überlegungen zu Themen wie Fototasche oder -rucksack, gibt Tipps welches Equiqment sie mitnimmt, was es zu beachten gilt.

Danach geht es los, bergauf und bergab in mehreren Regionen:
– Ammergauer Alpen
– Werdenfelser Land
– Berchtesgadener Land
– Tennengebirge
– Nationalpark Hohe Tauern
– Salzkammergut
– Nationalpark Gesäuse
– Karwendel
– Vierwaldstättersee
– Berner Oberland
– Wallis
– Graubünden
– Tessin
– Südtirol.

Alleine an dieser Aufzählung können Sie erkennen wie breit gefächert das Angebot dieses Buches ist.
Man kann in Fotos schwelgen, in den Texten viel erfahren über die jeweilige Gegend.
Die Autoren fotografieren gerne, aber übernachten müssen sie auch, an ihren Übernachtungsmöglichkeiten von der Selbstversorgerhütte bis zum Hotel, lassen sie uns ebenso teilhaben wie sie komplette Tourenvorschläge liefern, Anreisetipps, Parkplätze, Einkehrmöglichkeiten, Fotostützpunkte, aber auch praktische Tipps für ein Biwak oder ähnliche Dinge.

Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich nach und nach einarbeiten ins Thema „Fotografieren in den Alpen“ und auch allgemein, nicht alle Fotos kann man nur in den Alpen machen.
Geschichte, Geologie, Natur, usw. kommen auch nicht zu kurz.

Zum Thema Fotografieren gibt es viele allgemein gültige Tipps, z.B. Kamera und Kälte, Brennweite und Bildaussage, Fotografieren im Schnee, Skifotos, Reportagefotografie und vieles mehr.

Mit Ausnahme zweier Fotos (s.15 unten und S.27, die Fotos sind mir zu flau, zu hell – ist das dem Druck geschuldet oder ist das Foto so?) gefallen mir alle Fotos sehr gut.

Meine Favoritenfotos sind auf S.22, 49, 202.121.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die Alpen mag und gerne fotografiert und auch allen Alpentouristen, die einen Gesamtüberblick bekommen möchten.

ISBN: 9783836234962
Bestellen können Sie das Buch über amazon hier.

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