Bastian Werner : Fotografieren mit Wind und Wetter

Bastian Werner hat mit „Fotografieren mit Wind und Wetter – Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!“ ein Handbuch für die Wetterfotografie geschrieben.

Bastian Werner fotografiert schon lange und gerne. Bei der Ausbildung zum Segelflugpiloten hat er auch viel über Meteorologie gelernt. Das Thema ließ ihn, der immer schon gerne auch Gewitter, etc. fotografiert, nicht los. Schon als Kind faszinierten ihn Wind und Wetter.
Der Autor hat sich intensiv mit der Meteorologie auseinandergesetzt und auch ausprobiert wie man die Kenntnisse über das Wetter, die Wettervorhersagen, etc. für die Fotografie nutzen kann.

Ich mag zwar Fotos mit Blitzen, Wolken, usw., gezielt habe ich diese bislang aber nie fotografiert. Und wenn, dann war es ein Glücksfall, wenn es ein gutes Foto war.
Mit „Fotografieren mit Wind und Wetter“ ist dem Autor ein Handbuch zum Thema gelungen, das uns Leser ein – und hinführt zum Thema.
Nie wäre ich auf die Idee gekommen mich für ein Foto so intensiv mit Wettervorhersagen zu beschäftigen. Was hätte ich auch daraus ablesen sollen?

Werner beginnt nach der Einleitung, in der er erklärt was Wetterfotografie ist, sein Buch mit einem grossen Kapitel, in dem er dem Leser erst einmal erklärt was das Wetter beeinflusst, wie man Wetterkarten liest, wo man das aktuelle Wetter findet und vieles mehr.
Keine leichte Kost, die uns der Autor da präsentiert, aber er erklärt sehr gut und mit Hilfe der Bilder, die enthalten sind und der vielen Links zu Websites mit Bewertungen, kann man sich Stück für Stück ins Thema einarbeiten.
Nie hätte ich für möglich gehalten was alles beim Fotografieren beachtet werden muss, um zum einem gelungenen Wetterfoto zu kommen, einem Foto in dem man Wetter für sich nutzt.

Danach hat der Autor die durch das Wetter beeinflusste Wirkung des Fotos in mehrere Kapitel unterteilt:
– Einführung in die Wettervorhersage ( habe ich oben beschrieben)
– Das Motiv und das Wetter
– Abendrot und Morgenrot
– Blaue Stunde
– Milchstrasse und Sternenhimmel
– Sternschnuppen
– Leuchtende Nachtwolken
– Polarlichter
– Sonne und Mond
– Eis und Schnee
– Nebel
– Raureif
– Gewitter
– Ein Wetter kommt selten allein.

In die Kapitel fliessen ein  Tipps zur Arbeitsroutine, die passende Ausrüstung, die Gefahren des Wetters, auch Theorie zur Wetterentstehung ist dabei, Tipps wie man für die Wettervorhersage zu seinen eigenen Standort  und vieles mehr.

Der Autor schreibt verständlich, zeigt tolle Beispielbilder mit EXIF-Daten, beschäftigt sich mit dem Thema Bildbearbeitung und gibt so nebenbei ganz viele hilfreiche Hinweise.

Ich habe das Buch jetzt einmal komplett gelesen und finde es gut erst einmal einen Überblick zu haben, nun geht es nach und nach an das Probieren.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch etwas für Sie ist, dann finden Sie hier das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Am Ende des Buches findet man einen Code. Der Rheinwerk-Verlag ermöglicht damit, zusätzlich recht günstig das ebook zu erwerben. Wie ich finde, ein toller Service.

ISBN: 9783836242226
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Regine Heuser : Zoo!

„Zoo! Die neue Fotoschule – Fotografieren im Zoo mal ganz anders“ ist von Regine Heuser, eine der bekanntesten Tierfotografen in Deutschland, geschrieben worden.

Regine Heuser und ihre Art zu fotografieren, habe ich durch ihre Hundefotos kennengelernt.
Fast täglich sehe ich, selber Hundebesitzerin, auf facebook tolle Fotos von der Autorin.

Da ich immer wieder mal selber noch Tipps für das Tüpfelchen auf dem i suche, was das Fotografieren im Zoo angeht, habe ich „Zoo!“ nun vom Anfang bis zum Ende gelesen und viele Dinge probiert, allerdings bislang nur Wildlife.

Schon mal vorweg: aus meiner Sicht ist das Buch sehr gut für Einsteiger in die Tierfotografie bzw. Zoofotografie geeignet.
Aber selbst, wenn man schon lange fotografiert, oft mit einem anderen Schwerpunkt, so wie ich, profitiert man vom Buch.

Fotografieren im Zoo ist eine Herausforderung. Es gilt Zäune optisch zu überwinden, man will durch Glasscheiben fotografieren, das Equipment sollte sich noch tragen lassen, Tiere bleiben nicht auf Kommando stehen, usw.

Regine Heuser hat, um den Leser quasi an die Hand zu nehmen, das Buch wie eine Art Zoofotografie – Workshop aufgebaut.
Sie ist nicht selber dabei, um einem über die Schulter zu schauen, aber das Buch kann durchaus auch ein Begleiter sein gerade für Einsteiger, die häufiger etwas nachschauen müssen.

Die Autorin hat ihr Buch zur Zoofotografie sehr strukturiert aufgebaut und in mehrere Kapitel unterteilt:
– Zootiere fotografieren – welche Kamera, Kamerapflege, Equipment
– Richtig belichten – weg von der Automatik, Histogramm, Belichtungsmessung und viele Tipps
– Richtig scharf stellen
– Blick für das Tier – wie finde ich meinen Stil, den richtigen Moment, ranzoomen, hin zur manuellen Einstellung, sind die Themen
– Besondere Lichtsituationen – Bildwirkung ist tageszeitabhängig, Licht und Schatten, usw.
– Tropenhaus und Voliere – wie fotografiert man durch Glas?
– Wildlife – Kurzausflug
– Schnelle Bildbearbeitung – hier stellt Regine Heuser ihren persönlichen Workflow vor ( incl. Monitorkalibrierung, Fotos für Web und Druck, zuschneiden, etc.)

Regine Heuser hat das Buch so aufgebaut, dass es immer Texte zum Thema gibt, Tipps oft hervorgehoben sind und Randbemerkungen in Schreibschrift sind. Screenshots, EXIF – Daten und häufig Beispiele für richtig und falsch ergänzen das Ganze.
Vor allem findet man jede Menge tolle Fotos, die Ideen liefern für eigene Tierfotos.

Als Einsteiger kann man sich also erst einmal mit den Einstellungen vertraut machen, die die Autorin benutzt und sich dann ran machen und ausprobieren was in der momentanen Situation gerade richtig ist und den gewünschten Effekt bringt.

Mein Fazit:
Aus meiner Sicht ist es Regine Heuser gelungen, im Buch den Leser, gerade auch den Einsteiger, an die Hand zu nehmen und ihn durch das Thema Zoofotografie hindurch zu führen.
Schritt-für-Schritt kann man sich und seine Fotos nun weiterentwickeln.
Ein tolles Buch.

ISBN: 9783645603874
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Harald Franzen : Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung

Harald Franzen hat „Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung“ nun bereits in der 2.und aktualisierten Auflage vorgelegt.

Harald Franzen ist Journalist.
Am 11.9.2011 war er in New York am Ground Zero und hat fotografiert. Er weiß nicht warum er fotografierte. Auf alle Fälle waren diese Fotos so beeindruckend, dass Fotoagenturen auf ihn aufmerksam.
Seitdem gehört Harald Franzen nicht nur zu schreibenden Kunst, sondern er fotografiert auch.

Wie ist es heute, wenn man anfängt zu Fotografieren? Es gibt jede Menge Kameras, vollmundige Werbeversprechen gaukeln dem Einsteiger vor, dass die „tolle“ Kamera auch supergute Fotos macht.
Sie ziehen los, füllen die Speicherkarte mit vielen Fotos, schauen sich diese zuhause am Bildschirm an und es folgt der Frust. So ist oft der Weg.

Die Kamera macht nicht das tolle Foto, sondern der Fotograf. Da hat sich durch die digitalen Möglichkeiten nichts dran geändert.
Und was braucht man dazu? Grundwissen.
Und genau dabei hilft dieses Buch.

Ein Zitat von Harald Franzen sagt für mein Gefühl ganz viel aus „Spannende Motive gibt es überall – wichtig ist, sie zu entdecken und zu gestalten.“
Neben den technischen Feinheiten, die man zur Not mit dem Automatikprogramm erst einmal zur Seite lassen kann, ist das A und O eines guten Fotos, das sie begeistert, die Bildgestaltung.
Und genau diese steht im Mittelpunkt des Buches.

Harald Franzen hat in diesem Buch die Bildgestaltung anhand von vielen Beispielfotos, hilfreichen Grafiken, den Aufnahmedaten (ISO, Blende, etc.), der Bearbeitung und dem Aufnahmeort, eine Fotoschule geschaffen, die es dem Leser und Betrachter ermöglicht, sich Schritt-für-Schritt ganz systematisch in die Bildgestaltung einzuarbeiten.

Der Autor hat das Thema Bildgestaltung in verschiedene Kapitel, dir erst einmal beschreiben, warum ein Bild geplant werden sollte und was die Bildgestaltung ausmacht, unterteilt:
– 10 Gründe für Bildgestaltung
– Motive sehen
– Motive inszenieren
– Punkte und Linien
– Formen, Muster und Strukturen
– Alles im Rahmen
– Raum
– Licht
– Farbe
– Schwarzweiß
– Zeit
– Regeln brechen
– Im digitalen Labor
– Exkurse.

Harald Franzen nimmt Sie im übertragenen Sinne an die Hand und hilft Ihnen Ihre Fotos besser zu gestalten.

Ist das Buch etwas für mich? Bin ich damit überfordert, ich fange doch erst an? Das fragen Sie sich vielleicht jetzt. So viele Themen, soviel zu beachten.
Ist es graue Theorie oder verstehe ich was im Buch steht?
Berechtigte Fragen, deshalb bietet Ihnen der Verlag hier das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Unterpunkten und eine Leseprobe.
Schauen Sie sich doch erst einmal an, ob Ihnen das Buch gefällt.

Aus meiner Sicht ist das Buch gut verständlich geschrieben und für Anfänger geeignet.

Quelle: Rheinwerk-Verlag


ISBN: 9783836244633
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Hoffmann : Der abstrakte Blick

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf und Buchautor.
Er hat schon in vielen Ländern fotografiert und etliche Preise für seine Fotos bekommen.

Das Buch heisst zwar „Der abstrakte Blick“ und es ist laut Untertitel eine „Kompositionsschule für eine künstlerische Fotografie“, aber aus meiner Sicht hat der Autor es geschafft anhand künstlerischer Fotos die Begriffe der Bildkomposition zu verdeutlichen auch für die ganz normale Fotografie.

Interessant finde ich gleich zu Beginn die Definition des Autors zur abstrakten Fotografie :“Abstrakte Gedanken sind Gedanken, die ein Eigenleben entwickeln. Bei abstrakten Fotografen beginnt sich die Farb- und Formensprache vom Gegenständlichen zu lösen und entwickelt ebenfalls ein Eigenleben auf der Bildfläche.“
Dies sagt aus meiner Sicht ganz viel aus über die Art der Fotos, die den Betrachter und Leser im Buch erwartet.

Erst einmal habe ich mir die Fotos nur angeschaut. Oft habe ich mich bei dem Gedanken ertappt ob es noch Fotos sind.
Wo hört das Foto auf und wo beginnt das Bild? Falls man diese Trennung überhaupt noch vollziehen kann und möchte.

Der Autor hat mit seinem abstrakten Blick und der Kamera Kunstwerke geschaffen, die an Bilder im Museum oder einer Galerie erinnern.

Hoffmann erklärt gut verständlich und anhand vieler Beispiele wie man welchen Effekt erzielt, welche kompositorischen Regeln man beachten soll.
Das Buch „Der abstrakte Blick“ ist eine sehr gut strukturierte Kompositionsschule.

Gleich zu Beginn schildert der Autor seine Sicht der Abstraktion. Abstraktion nicht alleine in der Kunst sondern auch in der Fotografie.
Oft erinnert es an den Kubismus was man beachten muss bei der abstrakten Fotografie.

Danach führt Torsten Andreas Hoffmann uns Leser in mehreren Kapiteln durch alle Punkte, die die Komposition eines Fotos ausmachen:
– Formensprache – von den Grundformen über Kombination von Formen, Formmuster usw.
– Gestaltung mit Farbe – Farbe kann starke Akzente im Foto setzen
– Der abstrakte Blick in der Praxis
– Wege zur vollkommen Abstraktion.

Der Autor zieht in seinen Beschreibungen Parallelen z.B. zu Kandinsky und seiner Arbeit.
Wir lernen etwas zu der Reduktion von Formen und vieles mehr.
Man sieht Farben wie bei Yves Klein auf Fotos, die eine faszinierende Wirkung erzielen.

Kontraste und ihre Wirkung lernt man genauso bewusst kennen wie Ton in Ton.
Fasziniert hat mich „Prägnante Kompositionen im Genre Stadt verdichten“ – ich konnte entdecken, wie achtlos ich im Alltag an faszinierenden Motiven vorbei gehe.
Eigentlich dürfte ich, nachdem ich das Buch verschlungen habe, gar nicht mehr ohne Kamera aus dem Haus gehen.
Man kann soviel entdecken auf dem Weg, wenn man nur den Blick etwas ändert.

Ein tolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Komposition in der Fotografie auseinandersetzen möchten und erst recht für diejenigen, die mal andere Wege Richtung Abstraktion beschreiten möchten. Sicher kein Buch für Anfänger.
Das komplette Inhaltsverzeichnis und Leseproben finden Sie hier.

Quelle: dpunkt.verlag

Schauen Sie rein, ob Sie genau fasziniert sind wie ich vom Buch.

Bestellen können Sie das Buch hier.

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Hans-Peter Schaub : Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie

Hans-Peter Schaub ist Biologe und Fotograf. Er ist schon mehrere Jahre Chefredakteur von „Naturfoto“.
Schaub fotografiert schon sehr lange, Fotografie ist seine Leidenschaft, die er irgendwann einmal zum Beruf machte.
Beim Thema Landschaftsfotografie ist ja auch das Biologiestudium nicht gerade hinderlich. Die Flora begegnet einem Landschaftsfotografen ständig, die Fauna auch immer wieder.

Landschaftsfotografie ist ein Thema, bei dem man, aus meiner Sicht, immer vom Betrachten toller Fotos, Fotos, die einem gut gefallen, profitieren kann.
Jeder Fotograf ist anders strukturiert, setzt andere Schwerpunkte.
Kleinigkeiten entscheiden gerade in der Landschaftsfotografie sehr stark über die Bildwirkung.

Im Buch „Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie“ ist es dem Autor gelungen, uns Lesern und Betrachtern das Thema sehr gut aufgearbeitet nahezubringen bzw. uns neue Inspirationen zu liefern, Denkanstösse mitzugeben.
Der Anfänger in der Landschaftsfotografie und auch in der Fotografie generell profitiert davon, dass grundlegende Themen behandelt werden, die es in der Fotografie zu beachten gilt.
Der Fortgeschrittene profitiert davon, dass Schaub die unterschiedliche Wirkung z.B. Lichteinfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten, etc. in Fotos gegenüberstellt.
Bei den Fotos sind Beschreibungen der Aufnahmesituation, die Daten der Aufnahme unter der Überschrift Technik, was wurde bearbeitet und der Ort der Aufnahme.
All dies sind Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen und man daraus erkennen was man selber mal anders machen möchte als gewohnt oder wo man unbedingt hin will zum Fotografieren.

Ich habe viele Ideen mitgenommen und mir schon eine Liste geschrieben was ich ausprobieren will.
Wenn man länger fotografiert, sind viele Dinge selbstverständlich und Selbstverständlichkeiten, die sich eingeschlichen haben, verhindern oft, ein sich Weiterentwickeln.

Ganz glücklich war ich, dass Hans-Peter Schaub, gerade in der Landschaftsfotografie, auch das Hochformat als Stilmittel schätzt.
Das geht mir genauso und man wollte es mir ausreden, das würden nur Handyknipser machen.
Gerade in diesem Buch wird ganz deutlich gezeigt welchen Einfluss das Bildformat auf die Wirkung des Bildes hat.

Hans-Peter Schaub hat sein Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt:
– Facetten des Lichts
– Grafik der Leidenschaft
– Farbstimmungen
– Das Spiel mit der Schärfe
– Landschaft in Bewegung
– Bergwelten
– Waldbilder
– Am Meer
– Bewegtes Wasser
– „Schlechtes“ Wetter
– Von abends bis morgens
– Kulturlandschaften
– Stadtlandschaften
– Extrabreit und extrahoch
– Kontraste bewältigen
– Farblose Spannung
– Subjektive Objektive

Im Kapitel Exkurse findet man grundsätzliche Hinweisezu Themen wie RAW-Format, Bilder verwalten, Sternspuren aufnehmen, Sensorgröße, usw.

Alleine die Kapitelüberschriften zeigen schon wie groß das Spektrum ist, dass der Autor unter dem Thema Landschaftsfotografie abbildet.
Vom Berg über Wasser bis in die Stadt spannt sich der Bogen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch für Sie richtig ist, empfehle ich einen Blick in die Leseprobe und ins detaillierte Inhaltsverzeichnis hier.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die sich mal wieder grundsätzlichen Themen auseinandersetzen möchten und Denkstösse bekommen wollen.

Quelle : Rheinwerk – Verlag

ISBN: 9783836236737
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Katharina Dielenhein : Fotografieren für Blogger

„Fotografieren für Blogger – So machst Du Fotos mit Klickfaktor“ von Katharina Dielenhein, als Blogger quasi ein Muss, oder?
Bringt mir das Buch etwas, auch wenn ich schon lange fotografiere? Die Frage habe ich mir gestelllt.
Da mir beim ersten Durchblättern das Buch gut gefiel, musste es auch her.

Wer kennt es nicht? Man fotografiert schon lange, hat so seine Steckenpferde was die Themen angeht und dann fängt man an zu bloggen.
Bloggen zu Themen die nicht nur Fotos zeigen betreffen.
Blogger gibt es wie Sand am Meer. Wie soll man sich da abheben? wird manch einer denken.

Das Buch „Fotografieren für Blogger“ hat eine Bloggerin geschrieben.
Katharina Dielenhein ist Journalistin, Fotomedienlaborantin, sie arbeitet im Marketing eines Theaters. Ihren Blog findet man unter huckleberry-fling .
Die Autorin nutzt auch Twitter und Instagram, man findet Katharina unter @kathriinah.

Die Autorin hat im Laufe ihrer Zeit als Bloggerin festgestellt, dass man sich irgendwie von der Masse der Blogger abheben muss.
Texte schreiben viele, teils richtig gute Texte, also was macht den Unterschied?
Bei vielen Themen sicher die Bilder.

Eins, was für mich ganz wichtig ist, habe ich im Buch gelernt, Instagram ist wichtig und Instagram geht nur mit Foto. Also ist  klar, ein Instagram – Account wird als nächstes angelegt.

Katharina Dielenhein hat ihr Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Das einzelne Foto in der Bilderflut
– Wieso du deine Kamera verstehen solltest
– Was du über Licht und Belichtung wissen solltest
– Ein Foto gestalten
– Zehn Inspirationen für bessere Blogfotos
– Food & Kochen
– Fashion & Beauty
– Porträt & Familie
– Living & Lifestyle
– DIY & Design
– Reise & Erleben
– Ab ins Netz : Bereite deine Fotos für die Veröffentlichung vor.

Alleine diese Kapitel zeigen, dass Katharina an alles gedacht hat und das Buch auch durchaus für Fotoanfänger geeignet ist.

Sie behandelt auch Themen wie Bild und Recht, Kameratasche, geeignetes Zubehör, etc.
Gerade das Thema Recht am Bild, halte ich für sehr wichtig. Es wird sicher eine ganze Reihe Buchblogger geben, die ohne Genehmigung irgendwo her das Cover nehmen oder es selber fotografieren. Das kann ganz schnell zur Falle werden.
Hierzu erklärt die Autorin detailliert die rechtlichen Gegebenheiten, sie hat für Blogger alle Tipps parat, damit man sich rechtlich einwandfrei verhält.

Toll finde ich auch „Best Practice“, eine Rubrik, in der andere Blogger in Interviews Tipps geben zu bestimmten Themen.

Aus meiner Sicht ist es ein gelungenes Buch, das sowohl für Blogger als auch für Fotoanfänger geeignet ist.
Katharina schreibt gut verständlich und das Buch ist strukturiert aufgebaut.
Einsteiger in die Materie haben eine Schritt – Schritt – Anleitung für die Fotos und welche Kamera, etc., sie benötigen.
Und wer sich nun noch nicht sicher ist, ob das Buch etwas für ihn ist, der findet hier, das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Quelle : Rheinwerk-Verlag

Quelle : Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836242264
Bestellen können Sie das Buch gleich hier.

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Rheinwerk : Das authentische Porträt

„Das authentische Porträt“ lautet der Titel des Buches.
Da habe mich erst einmal gefragt was ist ein authentisches Porträt?

Bereits das Vorwort der Lektorin zeigt, dass dies kein klar definierter Begriff ist. Man kann ihn unterschiedlich interpretieren.
Wie unterschiedlich die Porträts ausfallen können, sieht man schon beim Durchblättern des Buches.

9 Fotografen haben sich des Themas authentisches Porträt angenommen.
Felix Brokbals , der Multimedia – Design studiert hat und als Fotograf arbeitet
Michael Färber, der, aus der Natur – und Makrofotografie kommend, sich nun mit der Porträtfotografie beschäftigt
Moritz Fuchs, der Porträt – und Peoplefotograf ist
Sabrina Guthier , die vor der Kamera begonnen hat und nun hinter der Kamera arbeitet
Marina Kloess, die als Fotografin verschiedene Themenbereiche abdeckt
Corwin von Kuhwede, der sein Hobby Fotografie zum Beruf gemacht hat
Ute Mans ist auch als Fotografin in mehreren Bereichen tätig
Anton Rothmund ist fotografischer Autodidakt, er arbeitet nicht viel im Studio
Ronald Daedalus Vogel ist Porträtfotograf und bevorzugt ältere Menschen als Model

Wie man hier schon sehen kann und besonders, wenn man sie die Seiten der Fotografen, die ich verlinkt habe, ansieht, merkt man wie unterschiedlich die Fotografen sind.
Jeder Fotograf hat seine eigene Einstellung zur Porträtfotografie, sicher auch seine eigene Geschichte, die ihn veranlasst hat, Porträtfotograf zu werden.
Alleine daraus resultiert, dass man als Leser und Betrachter des Buches, ganz unterschiedliche Inspirationen für eigene Porträts bekommen.
Das Buch „Das authentische Porträt“ zeichnet sich aus durch Fotos, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und um das Ganze zu toppen, sind die Porträts auch noch in 10 Themenbereiche unterteilt.
10 Oberbegriffe bedeutet natürlich auch 10 Herausforderungen an die Fotografen, sich Gedanken darüber zu machen wie man nun ein Porträt erstellt, dass zum Thema passt.
Nachdem ich das Buch vom Anfang bis zu Ende gelesen und die Bilder angeschaut habe, kann ich nur sagen, toll, welche Ideen man mitnimmt, wieviel Tipps man bekommt.

Die 10 Themen sind:
– klassisch und seriös
– schön und zart
– verträumt und melancholisch
– entspannt und lässig
– kühl und unnahbar
– fröhlich und verrückt
– sanft und sinnlich
– sehnsüchtig und traurig
– wild und frei
– nachdenklich und ernst.

Faszinierend finde ich, dass je nach Kategorie, unterschiedlich viele Fotos zusammen gekommen sind.
18 Fotos bei „schön und zart“ stehen da 10 bei „wild und frei“ gegenüber.

Zu jedem Foto gibt es einen Titel, dann die Geschichte, die dahinter steht, die schildert wie es zu dem Foto kam, wie das Modell gefunden wurde, die jede Menge Hintergrundinformationen liefert.
Dazu gibt Fototipps und die Aufnahmedaten wie Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.

Aus meiner Sicht ist dies ein ungewöhnliches und rundum gelungenes Buch zum Thema Porträtfotografie.
Ich habe es erst einmal nur angeschaut, dann gelesen und werde es sicher oft zur Hand nehmen, um Ideen zu bekommen oder auch nur um tolle Fotos zu sehen als Inspiration.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243254
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Expeditionen ins Licht Rheinwerk-Verlag

„Expeditionen ins Licht – Auf den Spuren außergewöhnlicher Bilder“ ist ein ungewöhnliches Buch.
Ein Buch mit 2 Seiten, genauer mit 2 Titelseiten.

Ich war verdutzt als ich das Buch in Hand nahm, es sollten 6 Autoren sein und nur 3 standen drauf. Auf der Rückseite suchte ich nach weiteren Informationen.
Und siehe da, keine Rückseite, sondern eine weitere Vorderseite mit den anderen 3 Autoren.

Dieses Buch ist zwar aus der Rubrik Fotografie des Rheinwerk – Verlages, aber es ist keins der Lehrbücher, die man aus der Rubrik kennt.

Die meisten Fotografen haben eine Leidenschaft, ein Gebiet in der Fotografie, das ihnen besonders am Herzen liegt.
Für dieses Buch haben sich 6 Fotografen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Licht zusammen geschlossen.
Andreas Drobny zeigt seine Tropfenfotografie.
Bernhard Rauscher liebt das Lightpainting.
Karl Deckart hat den Schwerpunkt Mikrofotografie.
Christian Westphalen lässt uns in die Ferne schauen mit Sternenfotografie.
Dennis Oswald liebt rauhe Zeiten Extremwetterfotografie.
Timo Lieber hebt ab mit Luftbildfotografie.

Die Autoren sind sehr unterschiedlich, das spiegelt sich in ihren Fotos wieder.

Andreas Drobny widmet sich der Highspeedfotografie und hier speziell der Tropfenfotografie, seine Werke kann man bei flickr bewundern ( auf den Namen klicken führt hin).
Karl E.Deckart ist Dipl.-Ing.der Elektrotechnik und begeistert Mikro- und Makrofotograf im technischen Bereich.
Timo Lieber hat sich auf Luftbild- und Landschaftsfotografie spezialisiert, seine großformatigen Bilder sind auch auf Ausstellungen zu finden.
Dennis Oswald präferiert die Extremwetter- und Landschaftsfotografie.
Bernhard Rauscher beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Lightpainting.
Christian Westphalens Leidenschaft ist die Sternen- und Nachtfotografie. Er ist bekannt als Verfasser vieler Fotobücher.

Alleine die Schwerpunkte der Fotografen zeigen schon das breite Spektrum, das die Fotos im Buch abbilden.
Ich hatte mir bislang nicht bewusst gemacht welche unterschiedlichen Genre der Fotografie man unter dem Thema „Licht“ zusammenfassen konnte.
Licht ließ mich eher an Portaitfotografie und richtige Beleuchtung denken, an Outdoorfotografie, Produktfotos, etc.

Das Buch „Expeditionen ins Licht“ ist kein Lehrbuch. Das Buch ist , ich nenne es mal so, ein Inspirationsbuch. Ein passender Begriff fällt mir nicht ein.
Lernen kann man viel oder einfach nur tolle Fotos anschauen.
Jeder Autor erklärt worauf es ihm ankommt bei seinem bevorzugten Gebiet.
Zu den Fotos, die immer eine Seite umfassen, sind die Aufnahmedaten notiert, also welche Art der Kamera, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.
So hat einige Daten an der Hand, um selber zu üben, wenn einem die Art eines Fotos besonders gut gefällt.

Mich hat an dem Buch fasziniert wieviel Inspirationen man bekommen kann, wenn 6 ganz unterschiedliche Fotografen sich eines Themas annehmen.

Wer sich erst einmal selber ein Bild machen will, der kann sich hier eine Leseprobe anschauen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN:9783836242240
Kaufen können Sie das Buch hier.

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Robert Klaßen : Adobe Photoshop CC

Photoshop ist ein hilfreiches Programm, aber auch immer wieder eine Herausforderung.
Robert Klaßen habe ich für seine Fachbücher schätzen gelernt.
Als ich nun die Chance bekam die neueste überarbeitete Ausgabe (3.Auflage) als Rezensionsexemplar zu lesen, habe ich diese sehr gerne ergriffen.
Ältere Auflagen kenne ich schon und konnte nun gut vergleichen.

Da Adobe immer mal wieder etwas an Photoshop ändert, muss auch ein Buch dazu ergänzt und aktualisiert werden.
In diesem Buch sind auch noch neue Aspekte hinzu gekommen.

Der Untertitel des Buches lautet “ Der professionelle Einstieg“. Man kann mit Hilfe des Buches von Robert Klaßen hervorragend mit PS CC arbeiten und sich ins Programm einarbeiten.
Da ich ja nicht ständig mit Photoshop arbeite, fehlen mir immer wieder bestimmte Arbeitsvorgänge und ich muss nachschlagen. Dazu eignet sich das vorliegende Buch sehr gut.
Die Kapitel sind gut unterteilt, man findet auf fast alle Fragen eine Antwort.

Das Buch ist in „handliche“ Kapitel unterteilt:
– die Arbeitsumgebung
– Dateiverwaltung mit Bridge
– Malen, auswählen, freistellen – Photoshop-Basiswissen
– Ebenen
– Licht und Schatten korrigieren
– Farbkorrekturen
– Retusche und Reparatur
– Montage
– Camera Raw
– Text, Texteffekte und Pfade
– Dateien ausgeben – für Web und Druck
– Fachkunde.

Die Erklärungen sind mit besonderen Tipps ergänzt, Screenshots verdeutlichen den Text. Selbst Anfänger sollten, aus meiner Sicht, mit dem Buch in Photoshop klarkommen.
Als Ergänzung zum Buch gibt es noch Beispielbilder zum Üben und Videolektionen im Internet zu laden.

Eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden auf der Verlagsseite hier. Machen Sie sich selber ein Bild, ob Sie mit dieser Art der Darstellung zufrieden sind.

Ich kann dieses kompakte Buch nur empfehlen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN 9783836242622
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Mark Robertz : Deutschlands Landschaften fotografieren

Mark Robertz ist Landschaftsfotograf.
Auf seiner Homepage kann man tolle Fotos entdecken.
Nun hat dieses sehens- und lesenswerte Buch „Deutschlands Landschaften fotografieren“ geschrieben.
Es trägt den Untertitel „Vom Wattenmeer über das Elbsandsteingebirge bis zum Berchtesgardener Land“.

Mark Robertz hat es in diesem Buch geschafft zwei Dinge zu vereinen. Er bringt dem Leser die deutschen Nationalparks nahe in ihrer ganzen Schönheit.
Und ganz ehrlich wieviele Fotografen reisen rund um die Welt, um tolle Landschaften zu entdecken und kennen die deutschen Nationalparks nicht.
So frei nach dem Motto „Sieh das Gute liegt so nah“ lohnt es sich auf Entdeckungsreise zu gehen quer durch deutsche Landschaften.
An den Beispielen aus den deutschen Nationalparks lässt uns Mark Robertz teilhaben an seinem grossen Erfahrungsschatz.

Die Tipps von Mark Robertz sind vielfältig. Um mal Beispiele zu nennen, es gibt blau hinterlegte Kästchen mit speziellen Tipps, wie z.B. was man machen sollte, damit am Strand kein Flugsand beim Wechseln des Objektives ins Gehäuse kommt. Aber auch Tipps zum Einsatz von Filtern, etc. gibt es. Dies zieht sich durch das ganze Buch.

Bei jedem Foto findet man die Brennweite, die Belichtungszeit, ISO, WB, welcher Filter, wenn einer verwendet wurde.
So hat man schon mal das erste Rüstzeug.
Im Verlaufe des Buches, ich habe einmal komplett gelesen und werde mir dann nach und nach, je nach Situation, wieder einzelne Dinge vornehmen, bekommt man sehr viele hilfreiche Tipps.
Auch URLs zu weiterführenden Informationen sind dabei.

Um es an einem Beispiel zu vertiefen. Mark Robertz gibt den Tipp einer Kutschenfahrt im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
Dabei findet man im Text sogar Hinweise zur Sitzwahl auf der Kutsche, um die optimale Position für tolle Fotos zu haben.

Ich hoffe an diesen Beispielen kann man erkennen, dass der Autor nicht nur technische Hinweise parat hat, die man in vielen Büchern findet, sondern quasi den Leser an der Location an die Hand nimmt und ihm Hilfestellung gibt.

Da ich in einigen Nationalparks schon war und auch fotografiert habe und mir der Nationalpark Eifel besonders vertraut ist, kann ich nur sagen, Mark Robertz hat sich die Locations intensiv angeschaut und gut ausgesucht.
Der Kermeter ist immer eine Tour wert, mein persönlicher Tipp.

Man kann sich auch, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie der Fotograf arbeitet, einen Podcast anschauen.
Eine Leseprobe des Buches und das Inhaltsverzeichnis sind hier zu finden.

Und eins darf ich nicht vergessen, die Fotos sind alle sehenswert. Die Stimmung ist toll eingefangen, man will einfach nur los.

Mein Fazit: wer ein Buch sucht, das ihm die wundervollen Nationalparks Deutschlands nahebringt und gleichzeitig jede Menge Tipps für die Landschaftsfotografie parat hat, der ist hier richtig.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836241670
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