Kyra und Christian Sänger : Canon EOS 760D/750D

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Canon EOS 760D und 750D, die beiden Schwestermodelle unterscheiden sich nur minimal.
Kyra und Christian Sänger, die ja für Bücher im Bereich der Fotografie bekannt sind, haben darum ein Buch für beide Modelle geschrieben.

Zusätzlich zum Buch kann man kostenlos ein ebook laden. Das ebook steht nur als PDF zur Verfügung.

Die Autoren, die ich schon anderen Büchern her kenne, haben mal wieder ein Buch herausgebracht, in dem sie dem Einsteiger und dem Fortgeschritten gut verständlich erklären, wie man mit der Kamera ansehnliche Bilder machen kann.

Da die beiden Kameras eher dem Einsteigersegment der digitalen Spiegelreflexkameras zuzuordnen sind, ist folgerichtig auch dieses Buch so geschrieben, dass der Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie erst einmal Grundlagen kennenlernt, z.B. warum benötigt man Kontakte am Bajonett. Der Fortgeschrittene kann dies locker überblättern.
Selbst auf die Lösung bei einzelnen Fehlermeldung, die schnell durch Fehlbedienung auftauchen können, wird eingegangen.
Jedes Bedienteil wird auf den Bildern gezeigt, nummeriert und erklärt.

Screenshots zeigen wie man Kameraeinstellungen findet, wie man alles einstellt, usw.
Die Autoren geben Tipps was sinnvolle Einstellungen an den Canon – Kameras sind aus ihrer Sicht.
Da die Kameramenüs viele Möglichkeiten bieten, gehen die Autoren diese Schritt-für-Schritt durch.
Wie fotografiere ich im Livebild-Modus? warum und wann macht das Sinn? Wie bediene ich den Touchscreen? All das wird erklärt.

Danach geht es ans Fotografieren, von der Speicherkarte über RAW und JPEG, die unterschiedlichen Bildqualitäten werden allgemeinverständlich dargelegt.
Und so geht es durch die grundlegenden Themen weiter.

Autofokus und Schärfentiefe werden beleuchtet, ebenso wie Porträt, Natur, usw.
Zu allen wichtigen Themen vom Fotografieren im Automatikmodus hin zu den Kreativmodi geht der Weg im Buch.
Auch die Möglichkeiten der Videoaufnahme werden erklärt, WLAN und Bildbearbeitung ist Raum eingeräumt.
Selbst die Canon-Software, die beiliegt und zunächst für die Bildbearbeitung ausreicht, wird erklärt.

Das alles ist wirklich richtig gut.

Leider gibt es aber auch Negativpunkte.
Eine ganze Reihe Fotos sind in sehr flauen Farben abgedruckt, man nehme nur das erste 2-seitige Foto vom See, auf Seite 33 die Tulpe, usw. In meinen Augen machen diese Fotos keine Lust die Kamera zu schnappen und loszuziehen. Wenn ich Einsteiger wäre, würde ich mich fragen, ob ich die falsche Kamera gekauft hätte, ich käme wohl eher nicht auf die Idee, das der Druck nicht so gut ist.

Das 2.Manko ist das ebook, ich kann es nur laden, wenn ich mich registriere mit email-Adresse, Namen, Adresse, etc. Wo bleibt da der Datenschutz. Es gibt da bei anderen Verlagen deutlich bessere Möglichkeiten. Vor allem finde ich es bedenklich, dass die Seite auf der man sich registrieren muss, dem Verlag des Buches gehört und dieser so die Leserdaten erhält.

Was mich auch beim Lesen gestört ist, ist die Tatsache, dass im Text immer schwarze und blaue Schrift abwechseln, der Sinn ist mir schon klar, aber mich persönlich stört es im Lesefluss.

Mein Fazit: das Buch ist inhaltlich sehr hilfreich und von den Autoren gut geschrieben. Leider ist die Druckumsetzung und das Handling bzgl. des ebooks nicht so gut. Schade.
Ich habe für Bücher zu Kameras und zur Fotografie einen Lieblingsverlag, bei dem die Qualität bislang immer einwandfrei war. Ich bin da wohl verwöhnt. Und preisgünstiger ist dieses Buch nicht.
Und die Datenschutzproblematik beim ebook muss auch jeder sich selber bedenken.

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, ich teste dann noch genauer als bei gekauften.

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Canon EOS 750D mit EF-S (18-55mm) IS STM plus Connect Station CS100

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Ich bewerte die Teile des Bundles separat, da meine Zufriedenheit mit den Teilen ganz unterschiedlich ist.

1.Canon EOS 750D mit EF-S-(18-55 mm)

Die Beispielbilder sind mit diesem Canon – Kit aufgenommen, Fotos nur beschnitten, ansonsten out of cam.
Gelegentlich liest man von Problemen bei Aufnahmen vom Himmel, blaue Streifen gibt es teilweise. Bei meiner Kamera ist dies nicht der Fall. Es scheint wohl eher ein Problem einer Serie von Sensoren zu sein oder aber es gab ein Softwareupdate, das dies bereinigt hat.

Alle Fotos wurden im Automatikmodus aufgenommen. Ich habe das extra gemacht, da die 3-stelligen Canon-DSLR auch für absolute Anfänger gedacht sind und sich diese oft gerne auf den Automatikmodus verlassen.
Aus meiner Sicht, ich fotografiere sonst mit Canon – Vollformat, sind die Bilder absolut in Ordnung, auch in unbearbeitetem Zustand. Das einzigste Manko, das ich festgestellt habe, ist, dass die Fotos alle sehr hell sind, aber das kann man ja korrigieren und es ist auch Ansichtssache


Die Fotos wurden in RAW aufgenommen.
Achtung dieses RAW erkennt aus irgendeinem Grund Lightroom 5 nicht. Da aber eine Software beiliegt, die für den Anfang völlig ausreichend ist und z.B. Photoshop Elements 14 dieses RAW-Format erkennt, sehe ich darin kein Problem.
Man kann in den Einstellungen wählen, ob man RAW oder JPEG als Aufnahmeformat verwendet oder beide zugleich.
Ich persönlich arbeite nur mit RAW, man hat halt bei der Bearbeitung mehr Möglichkeiten.
Anfängern würde ich den Kombinationsmodus empfehlen.

Die Kamera bietet den Automatikmodus aber auch Kreativmodi. Ich habe mal alle Möglichkeiten aufgeführt:
Automatische Motiverkennung (Fotos und Videos), Blitz aus, Kreativ-Automatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Special-Scene-Modi (Kinder, Speisen, Kerzenschein, Nachtporträt, Nachtaufnahme ohne Stativ, HDR-Gegenlichtaufnahme), Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell (Fotos und Videos).
Dadurch ist es ganz egal ob man sich nun auf die Einstellungen der Kamera verlassen will oder selber alle Einstellungen vornehmen will. Und die Kamera muss nicht ersetzt werden, wenn man sich von der Automatik weiter entwickeln will.

Da es eine Kamera mit einem Sensor ist bei dem der Crop-Faktor zum Tragen kommt, muss man die Brennweite immer mit 1,6 multiplizieren.
Also beim Kit-Objektiv sind es nicht 18-55 mm Brennweite sondern 28,8 – 88 mm.

Man kann auch Videos aufnehmen, ich habe nur testweise eine kurze Sequenz aufgenommen, die war ok. Ich filme halt nicht mit der DSLR.

Alle Bedienelemente sind gut zu erreichen. Die Kamera liegt gut in der Hand.
Praktisch finde ich das ausklappbare Display. Via Display kann man auch über den Touchscreen Einstellungen vornehmen.
Sehr praktisch ist die Übertragung via W-LAN und NFC.

Eine sehr gute Hilfe will ich nicht ausser Acht lassen, man kann die Kamera auch via App steuern, das ist eine gute Hilfe z.B. bei schlechten Lichtverhältnissen.

Ich empfehle, dass sich der Käufer der Kamera von der Canon-Seite die ausführliche Bedienungsanleitung lädt. Diese gewährleistet, dass man sich sehr strukturiert in alle Möglichkeiten der Kamera einarbeitet. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Kamera benötigt SD-Karten jeder Art also auch SDHC, etc.

Da nicht jeden alle technischen Daten interessieren, verweise ich hierzu auf die Canon-Webseite.
Das Objektiv ist aus meiner Sicht auch richtig gut für ein Kit-Objektiv.

Ich werde die Kamera als Zweitbody nehmen.

Aus meiner Sicht würde Kamera mit Kit-Objektiv 5 Sterne bekommen.

2. Canon Connect Station CS100

Eins vorweg, da bin ich ganz ehrlich, mein Ding ist diese Möglichkeit der Datensicherung nicht.
Um die Grundeinstellungen des Speichers vorzunehmen, muss man das Gerät an den Fernseher anschliessen.
Da geht es schon los, das dazu benötigte HDMI-Kabel liegt nicht bei. Ansonsten wurde aber an alles gedacht, selbst die Batterien für die Fernbedienung sind dabei.

Man kann dann via Fernbedienung und TV-Bildschirm alle Grundeinstellungen des Speichers vornehmen.
Dabei richtet man dann, wenn man es will, die W-LAN -Verbindung ein. Alles geht schnell und problemlos.

Der Vorteil dadurch ist, dass man via W-LAN oder NFC eine Übertrgaung der Daten aus den damit ausgerüsteten Kameras möglich ist.
Ansonsten gibt es die Möglichkeit die Kamera via USB anzuschliessen und auf diesem Weg die Daten zu übertragen oder bei SD- und Compact-Flash-Karten die Karten am Gerät einzulesen.
Das Einlesen der Karten geht für mein Gefühl sehr langsam.

Via W-LAN kann man nun die Bilder von verschiedenen Standorten im Netz anschauen oder man lädt sie in die Cloud.

Auch Drucken via W-LAN ist möglich, wenn man den entsprechenden Drucker hat.
Was nicht geht, und da erschliesst sich für mich der Nutzen dieses Speichers nun ganz und gar nicht mehr, man kann weder Daten via USB vom Rechner auf den Speicher noch in umgekehrter Richtung spielen.
Jeder, der ernsthaft fotografiert, will zum einen meist eine 2.Datensicherung ausserhalb einer Cloud haben und zum anderen auch die Fotos bearbeiten.

Ich schätze Canon sehr, aber aus meiner Sicht ist dieses Produkt nicht gerade geeignet für mehr als den Bedarf eines Anfängers, der Daten sichern will via W-LAN oder NFC.
Schade, die Idee ist gut, 1TB ist auch viel Speicherplatz, aber so „im eigenen Saft schmoren“ finde ich nicht gut.
Mich erinnert es an die Strategie von Apple, alle Geräte vertragen sich nur mit Apple.

Ich würde es begrüssen, wenn Canon hier seine Marketing-Strategie überdenkt und das Produkt erweitert, sodass man einfach via USB-Kabel an den Rechner anschliessen kann, darüber konfigurieren kann und auch den Datentransfer via USB-Kabel mit dem Rechner vornehmen kann.

Die 3 Sterne, die ich dafür vergebe, sind noch sehr wohlwollend, weil es sicher Menschen gibt, die diese Art der Speicherung brauchen und das Produkt an sich ist ok.

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Haarmeyer, Westphalen : Canon EOS 7D MarkII

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Als ich gerade meinen neuen Body der Canon EOS 7D Mark II gekauft habe, war die Freude groß über eine Beilage im Karton.
Ich konnte mir das Kamerahandbuch des Rheinwerk-Verlages anfordern passend zur Kamera. Da ich die Bücher dieses Verlages ohnehin sehr schätze, habe ich sofort ein Mail losgeschickt, eine nette Rückmeldung bekommen und trotz Vorweihnachtszeit in ganz kurzer Zeit das Buch erhalten.
Herzlichen Dank dafür an den Rheinwerk-Verlag.

Die Autoren des Buches sind Holger Haarmeyer und Christian Westphalen, beide Profis im Bereich der Fotografie und Kameras.
Das Buch ist, wie bei diesem Verlag gewohnt, sehr hochwertig. Ein stabiler Einband ist genau richtig für ein solches Arbeitsbuch.
Der Untertitel verspricht „Ihre Kamera im Praxiseinsatz“, ein hoher Anspruch. Aber das Buch erfüllt diesen ganz und gar.
Mit Canon – Kameras bin ich sehr vertraut, ich war aber gespannt, ob auch ein Anfänger mit dem Buch klar kommen würde. Ich muss sagen, ja absolut. Das Buch ist auch geeignet für jemanden, der eine DSLR das erste Mal in die Hand nimmt oder die erste Canon hat.

Zunächst wird die Kamera vorgestellt, für Technikfans gibt es auch kurze Abrisse zu Prozessor und Sensor.
Dann geht es an die praktischen Dinge: die Bedienelemente, Tasten, Anschlüsse, Sucher, LCD-Panel. Hier fand ich dann auch die Unterschiede zur alten Kamera.
Für Anfänger kommen dann so wesentliche Parts wie „Fotos und Videos auf den PC übertragen“, Grundlagen der Technik, Dateiformate, etc.

Und dann wieder etwas was auch für mich ganz neu ist, GPS.

Nach diesen grundlegenden Punkten kommt man danach zu den verschiedenen praxisbezogenen Kapiteln.
Die Kapitel sind sehr strukturiert aufgebaut und gut unterteilt, man kann schnell finden was man sucht.
Die Kapitel sind:

– Die Canon EOS 7D Mark II kennenlernen
– Autofokus und Schärfe
– Belichtung
– Blitzfotografie
– Objektive
– Filmen mit der Canon EOS 7D Mark II
– Alle Menüs und Einstellungen im Überblick

Immer findet man die entsprechenden theoretischen kurz und verständlich erklärt und dann die Praxis.
Begleitet wird der Text durch erklärende Fotos, Screenshots und Grafiken.
Die Praxistipps findet man immer auf andersfarbigen Seiten zusammengefasst.
Viele Beispielfotos verdeutlichen welche Auswirkungen eine Einstellung auf das Bild hat.

Mit diesem Buch sind Sie gut gewappnet für den Einsatz der Canon EOS 7D Mark II.
Ich habe viel dazu gelernt dieses Buch wird mich, wie bereits die anderen Bücher aus dieser Reihe, wieder ein Kameraleben lang begleiten. Falls Sie mal ins Buch reinschnuppern wollen, können Sie das hier machen.


 

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