Maike Jarsetz : Google Nik Collection

Maike Jarsetz ist Fotografin, Autorin und Trainerin.
Ich schätze ihre Bücher und Video-Trainings sehr, da sie immer sehr strukturiert und gut verständlich sind.

Da es die „Google Nik Collection“ mittlerweile kostenlos gibt, wird sie immer mehr genutzt.
Ich habe die Nik Collection schon länger, noch in der kostenpflichtigen Version, auf dem Rechner und nutze sie bei Lightroom und Photoshop.

Dieses Videotraining von Maike Jarsetz hat mir nun aber noch ganz viele Tipps gezeigt, die ich nicht kannte.
Wer kennt das nicht, man nutzt immer identische Dinge, damit kennt man sich aus.
Nik Collection ist aber ein solch gewaltiger Werkzeugkasten, dass ich alleine nicht alles ausprobiert habe.

Maike Jarsetz nimmt einen virtuell an die Hand und zeigt Schritt für Schritt an der Software wie man welchen Effekt erzielt. Das Videotraining ist quasi ein Kurs für zuhause.
Sowohl am PC als auch am Tablet kann man es anschauen.

Unterteilt hat Maike Jarsetz das Training in mehrere Kapitel:
– der Start mit der Google Nik Collection
– Faszinierende Bildlooks mit „Analog Effex Pro“
– Farblooks und stilvolle Effekte mit „Color Efex Pro“
– Perfekte Schwarz-Weiß-Bilder mit „Silver Efex Pro“
– Tonemapping und HDR-Looks mit „HDR Efex Pro“
– Farbe und Licht gezielt steuern mit „Viveza“
– „Define“ – die professionelle Rauschreduzierung
– Perfekte Bildschärfe mit „Sharpener Pro“

Jedes Kapitel ist unterteilt in kleine Untereinheiten. Wer das komplette Inhaltsverzeichnis anschauen will, kann das hier tuen.
Auf der Seite von Rheinwerk findet man auch Hinweise, wie man das Training aufs Tablet bekommt. Auch findet man dort erste Testlektionen, so können Sie sich erst einmal anschauen, ob es etwas für Sie ist.
Durch das Videotraining kann jeder soviel anschauen und ggf. gleich nachvollziehen am heimischen PC, wie er schafft.

Ich habe mir erst einmal alles angeschaut und bin nun dabei, je nach Bedarf, die einzelnen Parts anzuschauen und selber anzuwenden.

Mit dem Video-Training von Maike Jarsetz kann man unter professioneller Anleitung den Workflow zur Nik Collection lernen bei freier Zeiteinteilung.
Ich finde das sehr praktisch.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN 978-3-8362-4311-7
Bestellen können Sie die DVD gleich hier.

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Alexander Hetzel: WordPress 4

copyright:Rheinwerk

copyright:Rheinwerk

Das neue Buch aus dem Rheinwerk-Verlag „WordPress 4 – das umfassende Handbuch“ hält was der Titel verspricht.

Der Autor Alexander Hetzel ist Geschäftsführer von Dulce&Utile Webdesign. Er ist Profi im Bereich der Homepageerstellung und kennt sich auch mit Blogs aus. WordPress ist sein Alltag.

Das Buch WordPress 4 startet gleich mit einem Vorwort zur 5.Auflage, das erahnen lässt, dass den Leser viel Praxis erwartet.
Alleine der Absatz „Welches Buch soll ich bloß kaufen?“ passt schon ins Bild und passt zur Art des Autors zu schreiben.

Das Buch ist für Einsteiger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene. Und genau das ist die Intention des Autors.
Und auch diejenigen, die schon mit WordPress arbeiten und bislang nicht selber programmiert haben, bekommen nach dem Lesen Lust das zu probieren. Zumindest geht es mir so. Dabei wollte ich dies nie mehr machen, habe ich doch im Studium mühevoll Cobol und Pascal gelernt und wollte nie mehr programmieren.

Das Handbuch ist unterteilt in ganz viele Kapitel, man kann es komplett durchlesen oder gezielt das heraussuchen was man benötigt. Egal on man nun eine Website mit WordPress hat oder einen Blog, man findet die entsprechenden Anleitungen. Man muss also nichts lesen was am eigenen Bedarf vorbeigeht, sondern kann schon an den Kapitelüberschriften sehen was man benötigt.
Klar habe ich mir zuerst die Kapitel „WordPress für Blogger“ und „Autor sein:30 Tipps für bessere Blogartikel“ vorgenommen.
Viele Anregungen werden nun nach und nach ausprobiert.

Alexander Hetzel erklärt sehr anschaulich und allgemein verständlich. Man muss kein Programmierprofi sein, um ihn zu verstehen.
Die Tipps für nützliche Plugins und Themes, die Anregung einfach mal zu probieren, die Tipps über die verschiedenen Möglichkeiten das Blog bekannt zu machen, etc. sind einfach super und sehr hilfreich.

WordPress ist ein mächtiges Instrument und jeder der damit arbeiten will, bekommt in diesem Buch die ersten Schritte beigebracht. Ein Kind muss ja auch erst mal laufen lernen. Ein Fuß vor den anderen, und hier ein Schritt vor dem anderen. Alexander Hetzel vermittelt zunächst einal was WordPress ist, wie flexibel es ist. Es geht los mit der Installation, eigentlich ja schon vorher mit der Entscheidung eigener Webspace oder auf dem Rechner, wo will ich WordPress installieren.

Zu allen Schritten, die man benötigt, sind Screenshots im Buch an denen man sich orientieren, da kann kaum etwas schief gehen. Und wenn doch? Dann hat man zur Not sogar die Mailadresse des Autors.
Der Leser lernt alle Grundlagen kennen, von Plugin bis Theme, mehrsprachigen Websites, usw. Der Fortgeschrittene kann lernen wie man Themes und Plugins selber programmiert und zwar Schritt-für-Schritt.
Grosse und wichtige Kapitel sind auch „Suchmaschinenoptimierung“, „Marketing und Tracking“ und auch die Praxisbeispiele sind sehr hilfreich.

Mein Buch ist nun voller Markierungen und Klebezetteln und ich freue mich darauf weiter an meinem Blog zu basteln. Es gibt so viele Anregungen im Buch, die ich ausprobieren will.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Sie zweifeln noch, ob Sie es kaufen wollen, der Verlag bietet eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis hier.

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Jürgen Held : HDR-Fotografie

Im Rheinwerk-Verlag ist ein neues Buch zum Thema HDR-Fotografie erschienen.
Der Autor ist Jürgen Held ist Fotograf und Medienpädagoge. Mehr über ihn erfährt man seiner Seite.

Das neue Buch von Jürgen Held zum Thema HDR-Fotografie ist nicht schnell gelesen.
Soviel Wissen auf einmal, das muss man erste einmal lesen und verarbeiten.

Dieses Buch bietet so eine Art „Rundum-Sorglos-Paket“ zum Thema HDR-Fotografie.
Angefangen vom Prinzip, der Belichtunsgreihe, über Tone Mapping, die Ausrüstung, Brennweiten, der grossen Fotomenge hin zu den Programmen.
Egal was man zum Thema sucht oder ob man sich erst einarbeiten will, so wie ich, hier findet man jede Menge Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Und so ganz nebenbei kann man noch mehr lernen. Das Kapitel zu Lightroom und HDR bietet nämlich noch eine ganze Reihe Lightroom-Tipps.
Auf der DVD ist eine Demoversion des Programms „Photomatrix“, man kann also gleich mal testen, ob einem das Programm liegt.

In den verschiedenen Kapiteln findet man Themen wie Belichtungsreihe, für HDR fotografieren, RAW, HDR-Bilder erzeugen, Nachbearbeitung, HDR-Panoramafotografie, HDR-Projekte und ganz super gemacht auch jede Menge HDR-Workshops.

Bei den Workshops hat es mir die Architekturfotografie besonders angetan.

Angereichert wird das Buch von wundervollen Beispielaufnahmen, man bekommt nebenbei ganz viele Ideen mit geliefert.

Eigentlich, ja eigentlich wollte ich mich ins Thema nur einlesen, mich faszinieren die Fotos aber so sehr, dass ich nun nur noch die Zeit finden muss, um die Tipps nacheinander in die Tat umzusetzen.

Ich kann dieses umfassende Werk zu Thema HDR-Fotografie nur empfehlen.

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Markus Wäger : Die kreative Fotoschule

Markus Wäger ist Fotograf, Designer und Autor. Er arbeitet als Dozent für Photoshop.

Das Buch von Markus Wäger fiel mir auf, da es von Rheinwerk (ehemals Galileo Press) herausgegeben wird, man das aber nicht gleich sieht.
Ich mag die Bücher des Verlages sehr, habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Der Einband ist völlig anders als die der Bücher, die man aus dem Verlag kennt.
Er ist hell und frisch gestaltet.

Ja und nicht nur das Äußere ist anders als andere Fotolehrbücher, nein auch der Inhalt.
Dieses Buch hat der Autor geschrieben, weil er ein Fotolehrbuch vermisste, das den Spagat schafft zwischen Bildgestaltung und Fototechnik.
Markus Wäger hat in diesem Buch beides hervorragend verbunden.

Das Buch richtet sich zwar an Anfänger, der Untertitel lautet schließlich „Fotografieren lernen mit Markus Wäger“, aber es bietet auch ganz viele Ideen für fortgeschrittenere Anwender.
Diese Fotoschule bietet tolle Erklärungen zu, gerade für Anfänger, komplexen Themen, wie welche Brennweite für welches Motiv und warum.
Ich finde die Tabelle toll, in der die verschiedenen Formatfaktoren (DX, Canon APS-C, Faveon, MFT,CX, 2/3″, 1/1.7″ und 1/2/03) und die Umrechnungen welche Brennweite sich ergibt zu gängigen Brennweiten von 13 – 200 mm aufgeführt sind. Und auch die 2. Tabelle mit der Umrechnung der Werte auf von KB-Format auf das eigene ist toll.
Wie oft kommt es vor, dass man mit mehreren Fotobegeisterten unterwegs ist, jeder hat eine andere Kamera und eine Brennweite wird bei unterschiedlichen Motiven genutzt. Ich hab ehäufiger erlebt, dass gerade noch nicht so fortgeschrittene Nutzer dies nicht nachvollziehen können.

Markus Wäger versucht bei allen Themen, die er behandelt, so vorzugehen, dass auch der Anfänger versteht was er meint.
Auch bietet er total praktische Tipps, wie den Hinweis auf eine App zur Crop-Faktorberechnung, um bei dem obigen Beispiel zu bleiben.

Zum Thema Fokus gibt er pro Punkt, den er abhandelt genau an wie die jeweilige Einstellung bei den gängigen Kameraherstellern heisst. So kann der Leser bei seiner Kamera auch genau nachvollziehen welche Einstellung er nehmen soll.

Es geht um Fokusspeicherung ebenso wie um den Schärfenindikator.
Jeder Fortgeschrittene kennt das, aber nutzt man es immer? Ich nicht, mir sind viele Dinge, die man weiß aber nicht intuitiv nutzt wieder bewusst geworden.

Tolle Grafiken und Bildbeispiele machen das Lesen des Buches und das Verstehen leicht.Sehr viele Tipps zum Thema Bildgestaltung, immer mit passenden Fotos liefern tolle Ideen für Fotos, auch Ideen mal übliche Wege zu verlassen, habe ich bekommen.

Auch haben mich die Beispiele inspiriert einbfach mal neue Motive durch die Linse zu sehen.

Ein rundum gelungenes Buch, das sehr verständlich geschrieben ist.

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