Günther Bloch: Mein Hundewissen (unbezahlte Werbung)

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Günther Bloch hat sein neues Buch „Mein Hundewissen:Wie ich zum Hundemenschen wurde und was Sie daraus lernen können“ genannt.
Wer einen Hund hat, ist meist schon mal über Günther Bloch „gestolpert“ und wer sich für Wölfe interessiert, sowieso.

Günther Bloch habe ich schon mehrfach erlebt, sowohl in Seminaren zum Thema Hund als auch an Wolfstagen zusammen mit Elli H. Radinger.
Das Buch ist eine Art Zeitreise durch das Leben des Autors und beinhaltet auch wieder ganz viel Tipps für Hundehalter, vor allem für diejenigen, die schon viele Bücher gelesen haben zur Hundeerziehung oder Seminare besucht und doch klappt nichts.
Günther Bloch, Kölner durch und durch spricht eine deutliche Sprache. So ist auch das Buch geschrieben. Kein Gedruckse, sondern wie es sich für ’ne kölsche Jung gehört, klare Worte.

Bloch war in seinem Leben schon ziemlich viel, auch obdachlos, Hippie, Dogsitter, Freilandforscher Wolf und Hund, Hundepensionbesitzer, etc.
Im Buch schildert er seinen Werdegang, der nicht immer gradlinig war.
Auch er hatte Probleme mit manch einem seiner Hunde.
Irgendwann ging sein Traum in Erfüllung, es ging mit seiner Frau Karin nach Kanada, Wölfe im Banff beobachten.
Dieses und viel mehr erfährt man über Günther Bloch und sein Leben.

Ebenso findet man im Buch aber ganz viele Tipps zum Thema Hundeerziehung. Da braucht es kein Quietschi hier und einen Clicker da, sondern klare Handlungen und Worte.
5 Punkte „Anweisungen“ führen zum Erfolg.
Bitte, danke und Tralala kann man sich beim Hund sparen, das habe ich früh bei Günther Bloch gelernt. Deutliche Ansagen und ehrlich gemeintes Lob, das ist die Sprache, die der Hund versteht und der Weg zu einem guten Miteinander.

Ich bin begeistert vom Buch, es ist eine große Hilfe für alle, die gefrustet sind, dass mit ihrem Hund nichts klappt, eine Bestätigung für die, die nicht zur „Wattebauschfraktion“ gehören und für Hundeanfänger ein „an die Hand nehmen“ man kann viel lernen.
Günther Bloch ist, auch im Buch, einfach Bloch.

Bloch-Fans erfahren viel über den Menschen Günther Bloch.

Ein sehr lesenswertes Buch.

Mir wurde das ebook via Netgalley kostenlos zur Verfügung gestellt.
#MeinHundewissen #NetGalleyDE

ISBN: 9783833862526

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Gülay Ücuncü : Der gelassene Hund

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„Der gelassene Hund“ von Gülay Ücüncü heißt der neue Ratgeber aus dem Kosmos-Verlag.
„Ein Navigationssystem für die Mensch-Hund-Beziehung“ verspricht der Rückeinband.

Gleich vorweg, konkrete Anleitungen finden Sie in diesem Buch nicht.

Dorit Urd Feddersen-Petersen hat das Vorwort zum Buch geschrieben und gibt schon mal einen Hinweis was uns Leser erwartet:
„Ein ganz wichtiges Buch zum Verständnis der Beziehung zum Hund in unserer nicht selten widersprüchlichen Zeit.“
Wie recht sie hat, wenn man Bücher oder Artikel zum Thema Hundeverhalten, etc. liest, ins Fernsehen schaut, mit dem Hund unterwegs ist,.., kann es einem als Hundebesitzer schon mal Angst und Bange werden, was Hunden da zugemutet wird, was von ihnen erwartet wird.
Ich sage nur rosa Schleifchen im Haar des Hundes, rosa Halsband, usw. so habe ich es heute Morgen erlebt.

Die Gesellschaft hat heute Erwartungen an den Hund, die teils unrealistisch sind. Darf er noch Hund sein?
Wie schafft man es als Hundebesitzer, dass der Hund ruhig bleibt, wenn die Umgebung mal wieder gar nicht hundgerecht ist.

Wer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sucht für Alltagssituationen, wird bei diesem Buch enttäuscht sein.
Wer aber ganz strukturiert erfahren möchte, wie der Hund im Allgemeinen strukturiert ist, was ihn stört, beeinträchtigt, freut, lernen lässt, ihn gesellschaftsfähig macht und vor allem was man als Halter dafür wissen und tuen muss, der ist hier genau richtig.

Die Autorin hat akribisch recherchiert in den Studien, die es gibt, was heutiger Stand der Wissenschaft ist und beschreibt wie man das umsetzen kann, um den Alltag hundetauglich zu machen.

Mich persönlich stört, dass sie sich Studien an Menschen bedient, Stichwort ADHS, und von diesen ableitet auf Hundeverhalten. Sie schränkt zwar ein, dass es eben nichts zu Hunden gibt, aber ich persönlich habe damit ein Problem. Nun bin ich es auch gewohnt mit Studien zu arbeiten und sehe dabei auch viel Unfug. Es ist halt nur eine Art „Krücke“ so vorzugehen.
Das ist mein Kritikpunkt, der sicher die meisten Leser nicht stört.

Aus meiner Sicht ist das Buch empfehlenswert für alle, die etwas zum Thema Hundeverhalten in der Umwelt, Impulskontrolle, etc. lernen möchten.

ISBN: 9783440153925

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Claudia Thesenfitz : Mit James auf Sylt (Werbung unbezahlt)

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Claudia Thesenfitz hat ein ein modernes Märchen geschrieben.

Allerdings muss ich gleich betonen, dass das Buch nicht so ganz realistisch ist. Das behaupte ich zumindest mal so als Hundebesitzerin.
Nie würde ich, und auch andere Hundebesitzer, die ihre Hunde lieben, den Hund 2 Monate an einen Menschen, auch, wenn es die Schwester ist, geben, der bekennender Hundehasser ist.
Soviel dazu, darum bezeichne ich die Story auch als Märchen, es hat was von Prinzessin, aber egal, es ist ein Buch bei dem man nicht denken muss. Ein Buch zum Abschalten.

Nele ist schwanger. Sie und ihr Mann Tom wollen Zeit für das Baby Zeit haben, da ist ihr Neufundländer James im Weg.
Neles Schwester Jana ist arbeitslos. Jana hasst Hunde und genau sie soll nun 2 Monate samt James ins Haus von Nele nach Sylt.
Genau das ist das was ich ankreide, unrealistischer geht es nicht.

Jana fährt mit James nach Sylt, Nele zahlt gut dafür und Sylt ist doch nett, wenn man arbeitslos ist.
Einkaufen für James soll Jana im „Pudels Kern“ in Keitum, dort weiß man was der Hund braucht.
Sie selber geht zu Feinkost Meyer in Wenningstedt, wo auch die Wohnung ist.
Jana lernt den Schnösel Dr.Konrad, Anwalt kennen, Herrchen von Paula – Weimaranerhündin, der Janas Auto anfährt.
Er lädt sie als Entschädigung zum Essen ein.

Als James verletzt ist, fährt Jana mit ihm zum Tierarzt Dr.Kretschmann, der einen Wesenstest verlangt, weil James schnappt.
Naja, dann müsste fast jeder Hund zum Wesenstest, so wie Jana und der Tierarzt sich aufgeführt haben. Hilfe holt sich Jana bei Daniel von „Pudels Kern“.
Der empfiehlt ihr für das Training mit James Ben.

Die Geschichte ist nett, lustig aber teilweise sehr weit ab von der Realität.
Wenn man das akzeptieren kann, hat man Spaß am Syltroman, an der Geschichte von Jana, die James lieben lernt, mit vielen Irrungen und Wirrungen, und einer Story zum Träumen.

#MitJamesAufSylt #NetGalleyDE

ISBN: 9783548291437

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Anton Fichtlmeier : Der Hund an der Leine

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Anton Fichtlmeier hat eine völlig überarbeitete Ausgabe seines Buches “ Der Hund an der Leine “ geschrieben.
Der Hundetrainer ist ja teilweise verschrieen, weil man so hört, dass er mit Stachelhalsband & Co arbeiten würde. So liest es man es dann im Internet.
Ich wollte mir ein Bild von seinen Büchern machen und habe mir dieses Buch ausgesucht.
In “ Der Hund an der Leine “ geht es nicht darum Gewalt gegen den Hund auszuüben, sondern das Thema ist die Leine als Kommunikationsmittel.

Im Vorwort steht ein Satz, den ich so unterschreiben kann „Der Schlüssel für den Gebrauch der Leine als Nebensache ist die ungeteilte Aufmerksamkeit des Hundes.“
Ohne Leine geht es oft nicht. Man hat eine befahrene Straße in der Nähe, ist im Naturschutzgebiet, es besteht Leinenzwang, der Hund hat einen ausgeprägten Jagdtrieb, usw.
Was soll man da ohne Leine machen?

Fichtlmeier unterteilt die Hundeführung in 4 Themen:
1. der Hund – der geführt wird und der nicht vernunftgesteuert ist
2. der Mensch – der führt, hier wird das Konzept der 5 Freiraumzonen vorgestellt
3. die Leine als Nebensache – das ruhige und entspannte Gehen mit angeleintem Hund soll selbstverständlich sein
4. die Leine als Kommunikationsmittel – die Leine dient der Signalübermittlung.

Bevor man zum Thema Leine kommt, geht es darum den Hund zu lesen, was ist Imponiergehabe? welche Symbole gibt es bei Hunden untereinander und gegenüber Menschen?
Der Mensch führt, dazu muss er aber auch die Führung ergreifen, hier geht es auch um das Thema Körpersprache, Haltung.

Im Buch wird Schritt-für Schritt mit gut verständlichen Erklärungen und reicht bebildert der Weg hin zu der Kommunikation Mensch-Hund via Leine aufgebaut.
Das Buch ist gut strukturiert geschrieben und macht Mut die Leine zu nutzen.

Ich habe viele hilfreiche Tipps mitgenommen.

ISBN: 9783440153932

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Schmidt-Röger/Blank : Hundeverhalten

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Das Buch „Hundeverhalten“ mit dem Untertitel „Körpersprache und Ausdrucksweise erkennen und verstehen“ haben Heike Schmidt-Röger und Susanne Blank geschrieben.
Susanne Blank ist lange Jahre Hundetrainerin und Heike Schmidt-Röger ist Journalistin, Autorin, Fotografin und Hundehalterin.

Im Buch wird in Wort und Bild erklärt was Hundeverhalten bedeutet. Wie erkennt man es? Wie kann man darauf reagieren und sollte man reagieren?
Zunächst erklären die Autorinnen was ist angeborenes Verhalten? Was ist rassetypisch? Was ist erlernt? Was beeinflusst das Verhalten?
Anhand von Fragebögen kann man in etwa abschätzen welchen Typ Hund man hat.

Die Autorinnen geben Tipps zu dazu wie reagiert man richtig, bezogen auf den Typ des Hundes, das Alter, etc. Mit einem Welpen muss man anders umgehen als mit einem ergrauten Veteranen.
Jagdhundverhalten ist anders als Hütehundverhalten, usw.

Spiel ist nicht gleich Spiel, manchmal ist man als Halter gefordert einzugreifen. Wie erkenne ich wann dieser Zeitpunkt gekommen ist? Diese und ganz viele andere Fragen, die man sich als Hundehalter stellt, werden beantwortet.
Manche Fragestellungen werden auch in Interviews von Hundeexperten, wie Udo Gansloßer, Günther Bloch, usw. beantwortet.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch geeignet für Hundeanfänger, Welpenbesitzer und alle, die sich in das Thema Hundeverhalten einarbeiten wollen.

ISBN: 9783440149751

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Jeanette Przygoda : An lockerer Leine

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Jeanette Przygoda ist Hundetrainerin in Köln.
Aus ihrem beruflichen Alltag kennt sie das Problem, das wohl jeder Hundehalter kennt, sehr gut, die Leinenführigkeit.

Gerade kämpfe ich wieder selber damit. Ich bin lange ausgefallen, weil ich den Fuß gebrochen hatte, und nun muss ich wieder neu ran. Bei Anjo scheint der Speicher für „ordentlich an der Leine gehen bei Frauchen“ gelöscht zu sein.

Bei Welpen gilt es strukturiert die Leinenführigkeit aufzubauen und immer wieder dran zu arbeiten. Bei älteren Hunden gilt es das Thema als Dauerbrenner auf dem Schirm zu haben.
In ihrem vorliegenden Ratgeber „An lockerer Leine – Der leichte Weg zum leinenführigen Hund“ hat die Autorin von Beginn an das Training zusammengestellt.

Bereits im vorderen Einband geht es los mit den Dingen, die man braucht. Vom richtigen Halsband bis hin zu den Leinen hat sie kurz und knapp die Utensilien beschrieben.
Was mir sonst noch nicht aufgefallen ist, sie nimmt Stellung zur Länge der Schleppleine in Bezug auf die Größe des Hundes.

Danach geht es, reich bebildert, los mit den einzelnen Stufen des Trainings.
Und es beginnt nicht etwa damit, dass man gleich losgeht, sondern, was man sonst oft vermisst, damit, dass man die Aufmerksamkeit des Hundes braucht.
Przygoda arbeitet nicht mit Leckerlies, sondern über Körpersprache und sie legt auch im Buch immer wieder Wert auf die Körpersprache, die in der jeweiligen Situation erforderlich ist.

Unterteilt ist das Training in mehrere Kapitel:
– Training vorbereiten
– Der Weg zum leinenführigen Hund
– Friedlich an der Leine
– Service.

Jedes Kapitel besteht aus einzelnen Unterkapiteln mit Tipps, konkreten Übungen , usw.

Anhand der Bilder kann man genau sehen was die Trainerin meint. Beim Weg abschneiden, z.B. ist im Text erklärt in welchem Winkel man gehen soll, welches Bein was macht, etc. und passend dazu das Foto. Auch die möglichen Reaktionen des Hundes und was man dann macht, werden behandelt.

Was ich für besonders erwähnenswert halte, da es selten ist, es gibt auch einige spezielle Parts für Rollstuhlfahrer, toll.

Im Kapitel Service findet man weiterführende Literatur.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es ist geeignet für Ersthundebesitzer und alle, die mal wieder am Thema Leinenführigkeit arbeiten wollen oder müssen und eine Auffrischung für das brauchen, was sie im Training gelernt haben, oder einfach eine andere Methode, da die gewohnte nicht mehr funktioniert.
Ich gehe gerade auch mal einen etwas anderen Weg mit Hilfe des Buches, der Effekt, Hund verwirrt und aufmerksam.

Quelle: Kosmos-Verlag

ISBN: 9783440151327
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Kurt Kotrschal : Hund & Mensch

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„Hund & Mensch – Das Geheimnis unserer Seelenverwandschaft“ ist das neueste Buch von Kurt Kotrschal.
Es ist erschienen im Brandstätter – Verlag, den ich bislang nicht kannte.

Prof.Kurt Kotrschal ist Leiter und Gründer des WSC.
Er forscht zusammen mit den beiden anderen Leiterinnen und Gründerinnen Friederike Range und Dr.Zsófia Virànyi am Wolfsforschungszenrum, WSC, im Wildpark Ernstbrunn in Österreich.

Im WSC wird geforscht zu den geistigen und kooperativen Potenzialen von Hunden und Wölfen und ihren Beziehungen zu Menschen.
Das Team des WSC ist weltweit führend bei diesen Themen. Nur in Ungarn wird, meines Wissens,  auch wissenschaftlich zum Thema Mensch – Hund gearbeitet.

Sicher muss man zum Thema Wölfe gewisse Abstriche machen und somit auch zu den Vergleichen im Buch zwischen Hund und Wolf.
Die Forschung in Ernstbrunn wird an Gehegewölfen gemacht nicht im Freiland. Inwieweit die Ergebnisse denen der Freilandforschung entsprechen, sei dahingestellt.
Freilandforschungsergebnisse findet man in Büchern von Elli H.Radinger und Günther Bloch ( 2017 kommt ein neues Buch dazu).

Dies nur als Bemerkung, da Prof.Kotrschal im Buch häufiger das Hundeverhalten mit dem Wolfsverhalten vergleicht.

Ich beschränke mich in meiner Beurteilung auf den Inhalt, der dem Titel „Hund & Mensch“ entspricht.
Die Mensch- Hund- Beziehung hat das Team vom WSC intensiv erforscht. Kurt Kotrschal hat die Ergebnisse in diesem Buch sehr gut dokumentiert.
Der Autor schreibt allgemein verständlich.

Hundehalter werden vieles schon aus dem Alltag kennen, manche Erkenntnisse sind neu.
Und jeder Hundemensch wird bestätigen, dass es eine Seelenverwandtschaft zwischen dem Hund und seine Menschen gibt.

Ich finde das Buch ausgesprochen interessant. Es gibt so viele Dinge in der Literatur zur Hundeerziehung, die sich oft ändern, je nachdem welche Strömung nun gerade mal wieder etwas schreibt.
Wissenschaftlich fundiert ist das beileibe nicht immer.
Darum ist es, aus meiner Sicht, umso wichtiger, dass Wissenschaftler zum Thema ihre neuesten Erkenntnisse mit uns Hundehaltern, Trainern oder sonst am Thema Interessierten teilen zum Wohle der Hunde.
Das ist in diesem Buch geschehen. Kurt Kotrschal berichtet zu den unterschiedlichsten Aspekten der Hund – Mensch – Beziehung. Diese ist sehr vielschichtig.
Ein tolles Buch.

Quelle : Brandstätter Verlag

Quelle : Brandstätter Verlag

ISBN: 9783710600548
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Heike Schmidt – Röger : Was denkt mein Hund?

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„Was denkt mein Hund? Hundeverhalten auf einen Blick“ hat Heike-Schmidt – Röger ihr Hundebuch genannt.
Heike Schmidt – Röger ist Fotografin, Journalistin und hat selber schon viele Jahre Hunde.
Was lag näher als ein ungewöhnliches Buch zu erstellen?

Keine Sorge Text gibt es auch im Buch, aber es ist ein Foto – Ratgeber.
Eigentlich logisch oder? Sprechen kann die Fellnase nicht, wenn sie es auch versucht mit Lauten.
Wie sollen wir Hundehalter ihre Gedanken lesen?
Na klar, durch Beobachtung. Im Laufe der Zeit kann man dann den eigenen Hund schon „lesen“.

Entscheidend im Alltag mit einem Vierbeiner ist es aber oft, dass man auch andere Hunde  lesen kann.
Und was machen Hundeanfänger,? Die haben die langjährige Erfahrung noch nicht.
Und gerade Menschen, die wissen, dass bald ein Hund einzieht oder deren Alltag erst seit kurzer Zeit durch einen Hund bereichert wird, kann ich diesen Ratgeber nur wärmestens empfehlen.

Die Autorin hat ihren Ratgeber unterteilt in mehrere Kapitel:
– Typisch Hund
– Hund & Hund
– Hund & Mensch
und dazu kommt noch ein Serviceteil.

Typisch Hund beginn mit einem Mops. Das ist eine Rasse, die ich oft schlecht lesen kann. Die typische Schnauze fehlt. Hochgezogene Lefzen als Warnsignal fehlen meinen Jungs dann auch.
Auch solche Besonderheiten gilt es als Hundehalter zu bedenken.

Gerade für Welpenbesitzer sind alleine in diesem Kapitel, aus meiner Sicht, jede Menge Tipps drin, was man machen sollte und was der kleine Vierbeiner erleben sollte, z.B. ein Mensch, der an Krücken geht.
Das hat mich an die Welpenrunden erinnert bei der Hundeakademie, die damals oft von Susanne Blank geleitet wurden.
Erst am Ende des Buches beim „Dank“ habe ich dann gelesen, dass Susanne beratend für das Buch zur Seite stand, neben anderen Experten.
Der Kuchen ist auch nicht gerade die optimale Mahlzeit für den Hund, auch, wenn er es anders sieht, wie man auf Seite 21 sehen kann.

In Kapitel 2 geht es dann weiter mit der Kommunikation Hund – Hund und es ist schon wichtig, wenn man unterscheiden kann, was ist Spiel und wann wird es ernst.
Und die Kommunikation Hund – Mensch ist nicht weniger entscheidend für den Alltag.

Heike Schmidt – Röger hat ganz viele Fotos, die ja bekanntlich mehr sagen, als 1000 Worte, im Buch veröffentlicht und dazu kurze und prägnante erläuternde Texte geschrieben.
Das Buch ist toll gemacht.

Mein Fazit: Dieses Buch sollte quasi ein Muss sein für jeden Hundeanfänger und für Welpenbesitzer erst recht. Es ist für mein Empfinden sehr hilfreich.

Quelle : Kosmos-Verlag

Quelle : Kosmos-Verlag

ISBN: 9783440151303
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Michael Frey Dodillet : Herrchentrubel

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Michael Frey Dodillet ist Werbetexter, Hundehalter, Blogger und Autor.
Zur Familie Dodillet gehören Wiki und Luna.

Das vorliegende Buch ist das 3. aus der Reihe rund um das Leben mit  der Hündin Luna, der Diva, und mit Wiki, einem Terriermischling.
Ich kenne die beiden ersten Bücher nicht, werde dieses „Vergehen“ aber definitiv ausbügeln.

Luna groß und launisch, Wiki klein, wendig, mit ADHS, Terrier eben, bringen das Leben von Herrchen Michael Frey Dodillet gewaltig durcheinander.
Dabei sind in diesem Buch „die turbulenten Zeiten“ schon vorbei.
Ja eigentlich, aber den Hunden hat das wohl keiner gesagt.

Luna, die andere Hunde nicht so gern mag, und Wiki mit Beuteagression sind eine Herausforderung für Dodillet.
Immerhin ist das Blog geschlossen, da, Stand 28.8.16: „Blog geschlossen.Hund perfekt.“
Ob das so bleibt? frage ich mal provokativ, wär schade für die Leser.

Dodillet schildert in erfrischender Art und Weise wie anstrengend das Leben mit den Fellnasen so sein kann.
Ich garantiere jedem Hundehalter, irgendwo findet man sich wieder.

Die Erlebnisse mit Luna und Wiki sind so realitätsnah geschildert, dass man mitfiebern kann. Butterkotze mal wieder? Heute keine Leckerlies?
Festhalten wie Nadin Matthews? Bringt das heute was? Krauses im Vortrag….

Obwohl der Autor alles witzig schreibt, ist ganz viel Realität und Wahrheit drin. Von Verzweiflung, weil nichts klappt, bis hin zur Feststellung, dass man selber sich ändern muss.
Wattebauschwerfen sinnlos, Leckerlies helfen begrenzt, klare Ansagen sind gefragt, herrlich wie der Weg des Herrchens ist.

Es macht grossen Spaß das Buch zu lesen und nett verpackt, bekommt der Hundehalter viele Denkanstösse.
Man ertappt sich dabei, dass man viele „Fehler“ auch macht. Frei nach dem Motto „Nobody is perfect“.
Und Fellnasen nutzen das nun mal aus.

Ein herrliches Buch, man kann herzhaft lachen.

Quelle: randomhouse

Quelle: randomhouse

ISBN: 9783453200876
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Effeld (Wassenberg) August 2016

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Effeld war das Ziel unserer Urlaubsreise. Effeld ist ein kleiner Ort, der zu Wassenberg gehört.

An der Niederrhein wollten wir und haben ein Ferienhaus gesucht. Grundbedingung 2 Schlafzimmer, Garten und die Hunde dürfen mit.

Gefunden haben wir das „Ferienhaus Crämer“ in Effeld.
Klar ist man immer skeptisch, wenn man noch nicht in einem Ferienhaus war, wir hatten auch schon Pech. Diesmal haben wir einen Glückstreffer gelandet.

Ich berichte auch nur über das Haus, da wir schon für nächstes Jahr gebucht haben. Wir haben uns schon unseren Urlaub gesichert. :-))
Fotos finden Sie genügend hier.

Das Haus hat genug Platz für eine Familie mit Hunden. Ein Haus in dem wir uns gleich wohl gefühlt haben.
Es ist alles vorhanden was man so braucht. Das Haus war auch sehr sauber als wir ankamen. Leider ist das auch keine Selbstverständlichkeit.
Die Räume sind hell und nett eingerichtet.
Es fehlt an nichts.
Der Boden ist so, dass man schnell saugen oder fegen kann, das ist ja bei Hunden wichtig.

Die sehr netten und hilfsbereiten Vermieter, die nebenan wohnen, haben an alles gedacht, auch an eine Mappe mit vielen Anschriften, wo man einkaufen kann, Restaurants, Ärzte, Ausflugstipps,etc.

Zum Haus gehört ein Garten, der aber nicht ganz zu ist.
Uns hatte es der nette Innenhof angetan, der dazu auch noch grösstenteils überdacht ist. Das hält zum einen die grösste Wärme ab und auch den leichten Sprühregen, den es an einem Abend gab.
Die Fellnasen Lucky und Anjo haben sich dort auch sehr wohl gefühlt, es ist genug Platz im Hof zum Toben und Dösen.

Man hat in Effeld genügend Möglichkeiten für den Gassiweg. In einer Parallelstraße gibt es eine Wiese mit Damwild. Da sind wir jeden Tag vorbei gegangen zur Freude unserer Hunde.

Von Effeld aus kann man genügend Ausflüge machen.
Einen Tag haben wir im Wildpark Gangelt verbracht, Fotos hier. Für Natur- und Tierliebhaber lohnt es sich dorthin zu fahren.

Wassenberg ist sehr nett, eine schöne Altstadt und der Aufstieg auf den Bergfried am Schloß Wassenberg lohnen sich.

LZ1A9053

Ein Muss in Wassenberg ist das Eiscafé Kohlen. Besseres Eis haben wir noch nicht gegessen.
Am Wochenende ist es dort recht voll bei gutem Wetter, anstellen lohnt sich trotzdem. Oder noch besser, während der Woche hin und einen Eisbecher geniessen.
Dem Bericht der Rheinischen Post geben wir zu 100% Recht.

Einen Ausflug wert ist auch immer die Dalheimer Mühle. Eine kleine, aber feine, Speisekarte. Platz drinnen und draußen, hausgebackener Kuchen, was will man mehr.
Das Restaurant liegt im Wald an einem kleinen See.
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Rund ums Haus gehen Wanderwege. Also haben Sie nur die Qual der Wahl, erst geniessen oder erst eine Tour machen.

Einmal haben wir auch zuerst eine Wanderung im Birgeler Urwald gemacht, der ist wunderschön, und sind dann in die „Dahlheimer Mühle“ gefahren.

Der Naturschutzpark „De Meinweg„, der sich im Grenzgebiet zwischen Deutschland und den Niederlanden erstreckt, ist auch toll für Wanderungen.
Ab und an muss man auch erst einmal eine Kröte retten, die auf der Strasse ist.

Wer gerne asiatisch ist, dem empfehlen wir das Chinarestaurant in Rothenbach. Ein Hinweis für alle Hundebesitzer, die hingehen möchten: wir hatten zunächst Probleme mit der Chefin wegen der Hunde. Es hat sich aber geklärt (es gab sprachliche Probleme). Da das Restaurant eine Reihe Stammgäste hat, die Hunde ablehnen, es könnte ein Haar herumfliegen, oder Allergiker sind, empfiehlt die Chefin, dass zuerst eine Person herein kommt und fragt wo man hin soll. Wir wollten nicht draussen an der Strasse sitzen und haben einen grossen separaten Raum für uns alleine bekommen.
Sie war dann sehr freundlich und hat sich entschuldigt für die anfänglichen Missverständnisse.
Wir waren zum Mittagsbuffet da und es wurde ständig nachgelegt, sodass eher kleinere Mengen in den Töpfen waren, dafür aber stets warmes Essen da war und nicht lauwarm.
Das Restaurant ist auch sehr sauber.

So und wer nun noch Fragen hat, möge sich via Kommentar melden.

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