Marion Hogl : Porträtfotografie

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Marion Hogl, die Autorin des Buches „Porträtfotografie – Der große Fotokurs“, ist Profifotografin. Man findet sie unter „seh-stern“.

Porträtfotografie ist ein weites Feld. Ich habe mich vor langer Zeit etwas intensiver damit beschäftigt, dann nahm das Interesse an anderen Fotothemen zu und die Porträtfotografie musste pausieren.
Vor allem hatte ich einen speziellen Kurs zum Thema gemacht, überzeugt war ich von den Ergebnissen und vom Trainer nicht. Damit war erste einmal die Lust Porträts zu machen weg.

Irgendwie kam nun wieder die Lust auf, mich auch mal wieder dem Thema zu widmen.
Dieses Buch hat mich gleich angesprochen, schon auf dem Einband sind gute Beispiele und Workshops werden auch versprochen.

Und nachdem ich das Buch nun einmal durchgearbeitet habe, muss ich feststellen, es ist super geeignet, um sich in die Porträtfotografie einzuarbeiten oder wieder damit anzufangen.
Selbst für Fotoanfänger ist das Buch, aus meiner Sicht, geeignet.

Die Autorin fängt mit den Grundlagen an, arbeitet sich dann immer weiter vor.

Das Buch ist unterteilt in mehrere Kapitel, die schon zeigen was den Leser erwartet:
– Die optimale Technik für perfekte Porträts
– Porträtbilder gestalten
– Das klassische Porträt
– Natürliche Porträts
– Charakterporträts
– Kinder fotografieren
– Gruppen und Paare
– Feste und Veranstaltungen
– Menschen in Bewegung
– Porträts im Studio
– Schwarzweißporträts und
– Anhang mit Themen wie Ausrüstung, Bildbearbeitung, Bildmontagen, Retusche, Zubehör, etc.

Vom Schnappschuß bis zum Hochzeitsfoto findet man Anregungen und Anleitungen im Buch.
Mir gefallen die Workshops sehr gut, die es zu Themen wie Posing, Anschnitte, das Licht formen, etc. gibt.

Bei den Beispielfotos findet man die Aufnahmedaten, die hilfreich sind, um bei der eigenen Kamera eine Orientierung zu haben wie man alles einstellen kann, um einen Effekt zu erreichen.
Man findet auch mehrere Fotos eines Motivs mit verschiedenen Einstellungen, wo man z.B. bei der Blende den Effekt sehen kann.

Für Anfänger sind auch Themen wie Brennweite, Belichtungszeit, ISO-Werte, Cropfaktor, etc. sehr gut beschrieben.

Und immer wieder gibt es eine hilfreiche Übung, die dem Leser hilft, gleich auszuprobieren was man gelesen hat, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
Auch verschiedene Perspektiven werden beleuchtet.

Viele Dinge waren Wiederholung, aber ich habe auch ganz viel neue Tipps mitgenommen, die ich nun nach und nach ausprobieren will.
Mir gefällt es sehr gut, dass die Autorin die Themen gut strukturiert im Buch aufgebaut hat und man sich genau das herausnehmen kann, was man gerade machen möchte.
Man hat immer eine Nachschlagewerk mit Anleitungen da.

Es ist Marion Hogl gelungen das Thema Porträtfotografie systemastisch, anschaulich und gut verständlich, zu Papier zu bringen.
Ein Buch für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die bei der Porträtfotografie noch nicht so fit sind.

ISBN: 9783842106536

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Marion Hogl : Digitale Fotografie

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“ Marion Hogl: Digitale Fotografie “ ist eine „Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive“.

Fotografie ist mehr als nur Knipsen und mancher Anfänger ist völlig frustriert und überfordert.
Im Internet sieht man tolle Fotos, alles scheint soooo einfach. Die Werbeversprechen der Smartphone – und Kamerahersteller suggerieren, dass man nur das nötige Equipment braucht und schon gelingen perfekte Fotos.

Aber, weit gefehlt. Ich erinnere mich immer wieder an den Spruch eines Workshopleiters, der nichts an Wahrheit eingebüsst hat, seit der Zeit der Analog – Kameras, mit denen ich die ersten Fotos gemacht habe: „Das Foto macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter“.

Und ohne Grundlagenwissen geht es aus meiner Sicht auch nicht.
Losziehen, Kamera kaufen, Akku laden und draufhalten, das ist sinnlos.
Zunächst muss man sich mal klar werden welche Kamera man benötigt. Und genau da steigt das Buch ein.

Im Vorwort „Lieber fotografieren als nur knipsen“, das die Autorin mit einem Zitat von Ansel Adams „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ beginnt, erklärt Marion Hogl grundlegende Dinge zur Fotografie. Und sie hilft auch dabei das Buch zu lesen.
Wie oft lese ich die Frage, was das ist, wenn ein Foto mit EXIF-Daten gepostet wird.
EXIF-Daten sind für Anfänger nun mal böhmische Dörfer, das vergisst man oft.
Diese werden im Infokasten auf Seite 21 gut verständlich erklärt.

Dann geht es im ersten Teil des Buches, dem Part „Technik“ mit „Die digitale Kamera“ los.
Ich finde dieses Kapitel bereits als Hilfe zur Kaufentscheidung wichtig und gut.
Im Kapitel werden grundlegende Unterscheidungsmerkmale erklärt wie
– Sucher oder Display
– Sensortypen, Sensorgröße und Cropfaktor, je nach Einsatzgebiet kann eine Berücksichtigung entscheidend sein für den Kauf der richtigen Kamera
– WLAN und NFC
– oder das Fotohandy? oder plus Handy mit passenden Apps
– Kompaktkamera
– Bridgekamera
– Systemkamera
– Spiegelreflexkamera
– Actionkamera
– Mittelformatkamera
Das ist jede Menge Wissen, das man durchaus schon vor dem Kauf der Kamera lesen sollte.

Danach folgen ganz viele Kapitel zur Fotografie. Von Zubehör über Objektive, Blitzen über Motive, Bildkomposition, Menschen oder Tiere fotografieren und ganz viel mehr.

Die Autorin führt den Leser von den ersten Schritten bis hin zur Actionfotografie.
Die Texte sind verständlich geschrieben, mit Fotos und Screenshots versehen und mit ganz vielen Tipps.
Die Kapitel bauen aufeinander auf und man kann sich auf seinem Weg zu tollen Fotos lange vom Buch begleiten lassen.

Wenn Sie nun detailliert wissen möchten, was Sie erwartet, schauen Sie auf die Seite des Verlages. Dort finden Sie eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis. Anhand dessen können Sie entscheiden, ob das Buch für Sie richtig ist.

ISBN: 9783842103245

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