Sonja Meiburg : Lass das !

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Das neue Buch von Sonja Meiburg “ Lass das! “ ist bei Kosmos erschienen.

Wer einen Hund hat kennt das meist zur Genüge, man begegnet Menschen, die ihren Hund erziehen wollen indem sie ihn so stark an der Leine ziehen, dass der Hund kaum noch Luft bekommt, manche werden getreten, etc. oft ist es tierschutzrelevant.

Grenzen sollte man anders setzen.
Wie das erfährt im Buch Sonja Meiburg.
Zunächst lernt man im Buch die Dinge kennen, die nicht zum Erfolg führen, die Autorin räumt auf mit Tipps, die manchmal gegeben werden.

Es folgen kurze und knappe Strafregeln, wie z.B.dass das bestrafte Verhalten durch den Hund willentlich steuerbar sein muss.
Ein Beispiel, ein Hund knurrt einen anderen Hund an, weil er nicht ausweichen kann und mein Hund Panik hat aufgrund des Verhaltens der Hundes, der angerast kommt. Die Situation kenne ich nur zu gut.
Da kommt mein Hund nach hinten und ich stehe als Schutz davor.
Wenn mein Hund nun nicht ausweichen kann und sich gruselt, ja dann kann ich ihm das Knurren nicht verbieten.

Als Halter, so habe ich es gelernt, ist man dafür verantwortlich den Hund zu schützen.

Die Autorin hat die Tipps für das Training sehr gut und deutlich geschrieben. Oft zeigen Fotos was gemeint ist und was NoGo ist.
Mit Hilfe des Buches kann man selber mit dem eigenen Hund gut üben. Oft gilt es ja auch nur ein Fehlverhalten auszumerzen.

Mir gefällt das Buch gut. Es ist kurz und deutlich formuliert worden von der Autorin.
Man findet viele Tipps und Denkanstösse, um das Miteinander von Mensch und Hund zu verbessern.

ISBN : 978-3440169155

Quelle : Kosmos-Verlag

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Hämangiosarkom Hund Erfahrungsbericht

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Ich möchte über unsere Erfahrungen berichten, da ein Hämangiosarkom sicher oft nicht erkannt wird und sehr bösartig ist.

Lucky hatte so um Weihnachten Erbrechen, Ursache völlig unklar. Wir sind dann zu unseren Tierärztinnen gegangen. Bei der Untersuchung wurde eine Verhärtung im Bauchraum als Tastbefund festgestellt.
2 Tage danach Ultraschall,  Frau Dr.Köhler, von der Praxis Dres. Meyer & Zacherl in Mainz, fand „das Ding“, wie es zunächst tituliert wurde, auf der Niere, Durchmesser fast 6 cm.
Sie empfahl uns schnellstens eine Termin in der Tierklinik Hofheim zu machen, bitte in der Onkologie. Es könnte ein Abszeß sein aber auch ein Tumor, dann vermutlich ein Hämangiosarkom, das sei ein extrem aggressiver Tumor.

Schnell bekamen wir einen Termin bei Frau Dr.Kühnel, die gleich einen Ultraschall machte vom Ding. Sie machte uns schon nicht allzu große Hoffnung. Endgültig sollte das MRT zeigen was dahinter steckt. Es sah alles nach einem Hämangiosarkom aus. Wir haben Lucky operieren lassen, um zu verhindern, dass der Tumor platzt und er elendig innerlich verblutet.
Befund : Hämangiosarkom auf der Niere, anfängliche Metastasierung der Niere. Lunge und Milz noch frei von Metastasen.
Frau Dr.Kühnel hat uns excellent beraten, hat uns die Wahl gelassen was wir möchten.

Angeraten wurde von der Tierklinik eine Chemotherapie. Prognose: die bringt 3-4 Wochen zusätzliches Leben.
Da ich schon beim Menschen ein Problem damit habe, wenn man eine Therapie mit Nebenwirkungen, und sei es nur die psychische Belastung, macht ohne, dass ein grosser Überlebensvorteil mit garantiertem lebenswerten Leben, gemacht werden soll, umso mehr habe ich das beim Tier.

Nachdem wir mit Frau Dr.Köhler den Befund besprochen haben, war klar, dass wir Lucky nicht mehr therapieren lassen.
Eine maximale Lebenserwartung von 3 Monaten wurde von der Tierklinik und der Haustierärztin prognostiziert.

Wir sind nun 4 Monate weiter, Lucky hat abgenommen, wird müder, aber er hat noch Unfug im Kopf. Er liebt Streicheleinheiten, je mehr desto lieber, ist soweit fit, wird verwöhnt.
Schmerzmittel liegen bereit, um ihn akut zu versorgen, wenn es ihm schlechter geht. Noch tobt er mit seinem Halbbruder und freut sich des Lebens.
Es ist alles organisiert, von der Euthanasie bis zur Einäscherung.

Ich bin sehr froh, dass wir die Entscheidung genau so getroffen haben.
Und ich freue mich, dass wir ihn erlösen lassen können, wenn die Reise über die Regenbogenbrücke ansteht. Tiere darf man ja gehen lassen, wenn die Zeit gekommen ist.

Sollte also jemand die Diagnose Hämangiosarkom bekommen beim Hund, gut überlegen was man tut. Es ist ein extrem aggressiver Tumor. Viel Lebenszeit gewinnt man nicht durch eine Chemotherapie. Und immer fragen für wen gewinne ich die Zeit?

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird