Hoffmann : Der abstrakte Blick

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf und Buchautor.
Er hat schon in vielen Ländern fotografiert und etliche Preise für seine Fotos bekommen.

Das Buch heisst zwar „Der abstrakte Blick“ und es ist laut Untertitel eine „Kompositionsschule für eine künstlerische Fotografie“, aber aus meiner Sicht hat der Autor es geschafft anhand künstlerischer Fotos die Begriffe der Bildkomposition zu verdeutlichen auch für die ganz normale Fotografie.

Interessant finde ich gleich zu Beginn die Definition des Autors zur abstrakten Fotografie :“Abstrakte Gedanken sind Gedanken, die ein Eigenleben entwickeln. Bei abstrakten Fotografen beginnt sich die Farb- und Formensprache vom Gegenständlichen zu lösen und entwickelt ebenfalls ein Eigenleben auf der Bildfläche.“
Dies sagt aus meiner Sicht ganz viel aus über die Art der Fotos, die den Betrachter und Leser im Buch erwartet.

Erst einmal habe ich mir die Fotos nur angeschaut. Oft habe ich mich bei dem Gedanken ertappt ob es noch Fotos sind.
Wo hört das Foto auf und wo beginnt das Bild? Falls man diese Trennung überhaupt noch vollziehen kann und möchte.

Der Autor hat mit seinem abstrakten Blick und der Kamera Kunstwerke geschaffen, die an Bilder im Museum oder einer Galerie erinnern.

Hoffmann erklärt gut verständlich und anhand vieler Beispiele wie man welchen Effekt erzielt, welche kompositorischen Regeln man beachten soll.
Das Buch „Der abstrakte Blick“ ist eine sehr gut strukturierte Kompositionsschule.

Gleich zu Beginn schildert der Autor seine Sicht der Abstraktion. Abstraktion nicht alleine in der Kunst sondern auch in der Fotografie.
Oft erinnert es an den Kubismus was man beachten muss bei der abstrakten Fotografie.

Danach führt Torsten Andreas Hoffmann uns Leser in mehreren Kapiteln durch alle Punkte, die die Komposition eines Fotos ausmachen:
– Formensprache – von den Grundformen über Kombination von Formen, Formmuster usw.
– Gestaltung mit Farbe – Farbe kann starke Akzente im Foto setzen
– Der abstrakte Blick in der Praxis
– Wege zur vollkommen Abstraktion.

Der Autor zieht in seinen Beschreibungen Parallelen z.B. zu Kandinsky und seiner Arbeit.
Wir lernen etwas zu der Reduktion von Formen und vieles mehr.
Man sieht Farben wie bei Yves Klein auf Fotos, die eine faszinierende Wirkung erzielen.

Kontraste und ihre Wirkung lernt man genauso bewusst kennen wie Ton in Ton.
Fasziniert hat mich „Prägnante Kompositionen im Genre Stadt verdichten“ – ich konnte entdecken, wie achtlos ich im Alltag an faszinierenden Motiven vorbei gehe.
Eigentlich dürfte ich, nachdem ich das Buch verschlungen habe, gar nicht mehr ohne Kamera aus dem Haus gehen.
Man kann soviel entdecken auf dem Weg, wenn man nur den Blick etwas ändert.

Ein tolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Komposition in der Fotografie auseinandersetzen möchten und erst recht für diejenigen, die mal andere Wege Richtung Abstraktion beschreiten möchten. Sicher kein Buch für Anfänger.
Das komplette Inhaltsverzeichnis und Leseproben finden Sie hier.

Quelle: dpunkt.verlag

Schauen Sie rein, ob Sie genau fasziniert sind wie ich vom Buch.

Bestellen können Sie das Buch hier.

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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 15 Das umfassende Handbuch

Jürgen Wolf ist Digitalfotograf und Autor.
Er hat bereits mehrere Bücher, besonders zum Thema Bildbearbeitungsprogramme, geschrieben.
Mit dem Programm „Photoshop Elements“ beschäftigt er sich bereits seit mehreren Programmversionen intensiv, auch in seinen Büchern.

Im Rheinwerk-Verlag hat er gerade das neue Buch zu Photoshop Elements „Photoshop Elements 15 – Das umfassende Handbuch“ herausgegeben.
Und umfassend ist dieses Buch in der Tat.
Photoshop Elements wird immer umfangreicher. Es ist bei Adobe zwar immer noch das Einstiegsprogramm in die Bildbearbeitung, aber es kommen von Version zu Version mehr Funktionen dazu, die bedient werden wollen.

Das Buch über Photoshop Elements 15 hat 1061 Seiten, es ist damit noch umfangreicher geworden wie das Buch zu PSE 14,  und dazu hat man die Möglichkeit jede Menge Material Beispielbilder und Zusatzmaterial zu laden.
Ein Icon signalisiert im ganzen Buch, wann es Zusatzinhalte gibt.

Die Kapitel sind:
– Der Fotoeditor – u.a. schnelle Bildkorrekturen, Experte – Modus
– Der Organizer – Arbeitsfläche, organsieren und verwalten
– Bildkorrektur – mit Farbkorrektur, Tiefen und Lichter, etc.
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswahlen – einfache Auswahl und komplexe Auswahl
– Ebenen – das Prinzip, das Bedienfeld, etc.
– RAW und (H)DRI
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen
– Anhang mit Tastaturkürzeln und vielem mehr

Sie sehen schon anhand dieser Kapitel, dass das Buch keine Fragen zum Programm offen lässt. Man muss es nicht abarbeiten, sondern kann auch stets da einsteigen, wo man Bedarf hat.
Für Neulinge bei Photoshop Elements ist es toll, dass man wirklich ab dem ersten Öffnen des Programms begleitet wird und dieses mittlerweile sehr umfangreiche Programm Schritt-für-Schritt kennenlernen kann.
Alle, die schon mal die Grundzüge von PSE kennen, können gezielt via Inhaltsverzeichnis oder Index einsteigen an dem Punkt, an dem sie Hilfe brauchen oder Fragen haben.

Wenn man dann mal in die einzelnen Kapitel hereinschaut, eröffnet sich ein Quell von Tipps und Tricks. Egal, ob man alte Fotos restaurieren will, wer hat nicht welche aus Kindheitstagen, die mit verblassten Farben einhergehen oder gar leichte kaputte Fotos, die restauriert werden wollen. Oder man will kreativ werden, Karten gestalten, Schriftzüge einbauen. Im Buch findet man Hilfe.

Der Autor hat es verstanden Text und Workshop zu den verschiedenen Themen zu verknüpfen, so findet sich auf für jeden Lerntyp etwas.
Der Text wird stets erklärt durch Screenshots, man sieht also genau wie der eigene Bildschirm aussehen muss, damit man auch an dem Schritt ist, den der Autor erklärt.
Viele Grafiken und Fotos ergänzen den Text.

Jürgen Wolf hat sein Fachwissen didaktisch sehr gut aufgearbeitet.

Und, wenn Sie nun neugierig sind erst einmal schauen was das Buch alles bietet, so finden Sie das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.
Das Buch kann ich Einsteigern und Fortgeschrittenen ins Programm nur empfehlen.

Quelle . Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243308
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Hans-Peter Schaub : Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie

Hans-Peter Schaub ist Biologe und Fotograf. Er ist schon mehrere Jahre Chefredakteur von „Naturfoto“.
Schaub fotografiert schon sehr lange, Fotografie ist seine Leidenschaft, die er irgendwann einmal zum Beruf machte.
Beim Thema Landschaftsfotografie ist ja auch das Biologiestudium nicht gerade hinderlich. Die Flora begegnet einem Landschaftsfotografen ständig, die Fauna auch immer wieder.

Landschaftsfotografie ist ein Thema, bei dem man, aus meiner Sicht, immer vom Betrachten toller Fotos, Fotos, die einem gut gefallen, profitieren kann.
Jeder Fotograf ist anders strukturiert, setzt andere Schwerpunkte.
Kleinigkeiten entscheiden gerade in der Landschaftsfotografie sehr stark über die Bildwirkung.

Im Buch „Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie“ ist es dem Autor gelungen, uns Lesern und Betrachtern das Thema sehr gut aufgearbeitet nahezubringen bzw. uns neue Inspirationen zu liefern, Denkanstösse mitzugeben.
Der Anfänger in der Landschaftsfotografie und auch in der Fotografie generell profitiert davon, dass grundlegende Themen behandelt werden, die es in der Fotografie zu beachten gilt.
Der Fortgeschrittene profitiert davon, dass Schaub die unterschiedliche Wirkung z.B. Lichteinfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten, etc. in Fotos gegenüberstellt.
Bei den Fotos sind Beschreibungen der Aufnahmesituation, die Daten der Aufnahme unter der Überschrift Technik, was wurde bearbeitet und der Ort der Aufnahme.
All dies sind Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen und man daraus erkennen was man selber mal anders machen möchte als gewohnt oder wo man unbedingt hin will zum Fotografieren.

Ich habe viele Ideen mitgenommen und mir schon eine Liste geschrieben was ich ausprobieren will.
Wenn man länger fotografiert, sind viele Dinge selbstverständlich und Selbstverständlichkeiten, die sich eingeschlichen haben, verhindern oft, ein sich Weiterentwickeln.

Ganz glücklich war ich, dass Hans-Peter Schaub, gerade in der Landschaftsfotografie, auch das Hochformat als Stilmittel schätzt.
Das geht mir genauso und man wollte es mir ausreden, das würden nur Handyknipser machen.
Gerade in diesem Buch wird ganz deutlich gezeigt welchen Einfluss das Bildformat auf die Wirkung des Bildes hat.

Hans-Peter Schaub hat sein Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt:
– Facetten des Lichts
– Grafik der Leidenschaft
– Farbstimmungen
– Das Spiel mit der Schärfe
– Landschaft in Bewegung
– Bergwelten
– Waldbilder
– Am Meer
– Bewegtes Wasser
– „Schlechtes“ Wetter
– Von abends bis morgens
– Kulturlandschaften
– Stadtlandschaften
– Extrabreit und extrahoch
– Kontraste bewältigen
– Farblose Spannung
– Subjektive Objektive

Im Kapitel Exkurse findet man grundsätzliche Hinweisezu Themen wie RAW-Format, Bilder verwalten, Sternspuren aufnehmen, Sensorgröße, usw.

Alleine die Kapitelüberschriften zeigen schon wie groß das Spektrum ist, dass der Autor unter dem Thema Landschaftsfotografie abbildet.
Vom Berg über Wasser bis in die Stadt spannt sich der Bogen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch für Sie richtig ist, empfehle ich einen Blick in die Leseprobe und ins detaillierte Inhaltsverzeichnis hier.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die sich mal wieder grundsätzlichen Themen auseinandersetzen möchten und Denkstösse bekommen wollen.

Quelle : Rheinwerk – Verlag

ISBN: 9783836236737
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Katharina Dielenhein : Fotografieren für Blogger

„Fotografieren für Blogger – So machst Du Fotos mit Klickfaktor“ von Katharina Dielenhein, als Blogger quasi ein Muss, oder?
Bringt mir das Buch etwas, auch wenn ich schon lange fotografiere? Die Frage habe ich mir gestelllt.
Da mir beim ersten Durchblättern das Buch gut gefiel, musste es auch her.

Wer kennt es nicht? Man fotografiert schon lange, hat so seine Steckenpferde was die Themen angeht und dann fängt man an zu bloggen.
Bloggen zu Themen die nicht nur Fotos zeigen betreffen.
Blogger gibt es wie Sand am Meer. Wie soll man sich da abheben? wird manch einer denken.

Das Buch „Fotografieren für Blogger“ hat eine Bloggerin geschrieben.
Katharina Dielenhein ist Journalistin, Fotomedienlaborantin, sie arbeitet im Marketing eines Theaters. Ihren Blog findet man unter huckleberry-fling .
Die Autorin nutzt auch Twitter und Instagram, man findet Katharina unter @kathriinah.

Die Autorin hat im Laufe ihrer Zeit als Bloggerin festgestellt, dass man sich irgendwie von der Masse der Blogger abheben muss.
Texte schreiben viele, teils richtig gute Texte, also was macht den Unterschied?
Bei vielen Themen sicher die Bilder.

Eins, was für mich ganz wichtig ist, habe ich im Buch gelernt, Instagram ist wichtig und Instagram geht nur mit Foto. Also ist  klar, ein Instagram – Account wird als nächstes angelegt.

Katharina Dielenhein hat ihr Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Das einzelne Foto in der Bilderflut
– Wieso du deine Kamera verstehen solltest
– Was du über Licht und Belichtung wissen solltest
– Ein Foto gestalten
– Zehn Inspirationen für bessere Blogfotos
– Food & Kochen
– Fashion & Beauty
– Porträt & Familie
– Living & Lifestyle
– DIY & Design
– Reise & Erleben
– Ab ins Netz : Bereite deine Fotos für die Veröffentlichung vor.

Alleine diese Kapitel zeigen, dass Katharina an alles gedacht hat und das Buch auch durchaus für Fotoanfänger geeignet ist.

Sie behandelt auch Themen wie Bild und Recht, Kameratasche, geeignetes Zubehör, etc.
Gerade das Thema Recht am Bild, halte ich für sehr wichtig. Es wird sicher eine ganze Reihe Buchblogger geben, die ohne Genehmigung irgendwo her das Cover nehmen oder es selber fotografieren. Das kann ganz schnell zur Falle werden.
Hierzu erklärt die Autorin detailliert die rechtlichen Gegebenheiten, sie hat für Blogger alle Tipps parat, damit man sich rechtlich einwandfrei verhält.

Toll finde ich auch „Best Practice“, eine Rubrik, in der andere Blogger in Interviews Tipps geben zu bestimmten Themen.

Aus meiner Sicht ist es ein gelungenes Buch, das sowohl für Blogger als auch für Fotoanfänger geeignet ist.
Katharina schreibt gut verständlich und das Buch ist strukturiert aufgebaut.
Einsteiger in die Materie haben eine Schritt – Schritt – Anleitung für die Fotos und welche Kamera, etc., sie benötigen.
Und wer sich nun noch nicht sicher ist, ob das Buch etwas für ihn ist, der findet hier, das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Quelle : Rheinwerk-Verlag

Quelle : Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836242264
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Rheinwerk : Das authentische Porträt

„Das authentische Porträt“ lautet der Titel des Buches.
Da habe mich erst einmal gefragt was ist ein authentisches Porträt?

Bereits das Vorwort der Lektorin zeigt, dass dies kein klar definierter Begriff ist. Man kann ihn unterschiedlich interpretieren.
Wie unterschiedlich die Porträts ausfallen können, sieht man schon beim Durchblättern des Buches.

9 Fotografen haben sich des Themas authentisches Porträt angenommen.
Felix Brokbals , der Multimedia – Design studiert hat und als Fotograf arbeitet
Michael Färber, der, aus der Natur – und Makrofotografie kommend, sich nun mit der Porträtfotografie beschäftigt
Moritz Fuchs, der Porträt – und Peoplefotograf ist
Sabrina Guthier , die vor der Kamera begonnen hat und nun hinter der Kamera arbeitet
Marina Kloess, die als Fotografin verschiedene Themenbereiche abdeckt
Corwin von Kuhwede, der sein Hobby Fotografie zum Beruf gemacht hat
Ute Mans ist auch als Fotografin in mehreren Bereichen tätig
Anton Rothmund ist fotografischer Autodidakt, er arbeitet nicht viel im Studio
Ronald Daedalus Vogel ist Porträtfotograf und bevorzugt ältere Menschen als Model

Wie man hier schon sehen kann und besonders, wenn man sie die Seiten der Fotografen, die ich verlinkt habe, ansieht, merkt man wie unterschiedlich die Fotografen sind.
Jeder Fotograf hat seine eigene Einstellung zur Porträtfotografie, sicher auch seine eigene Geschichte, die ihn veranlasst hat, Porträtfotograf zu werden.
Alleine daraus resultiert, dass man als Leser und Betrachter des Buches, ganz unterschiedliche Inspirationen für eigene Porträts bekommen.
Das Buch „Das authentische Porträt“ zeichnet sich aus durch Fotos, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und um das Ganze zu toppen, sind die Porträts auch noch in 10 Themenbereiche unterteilt.
10 Oberbegriffe bedeutet natürlich auch 10 Herausforderungen an die Fotografen, sich Gedanken darüber zu machen wie man nun ein Porträt erstellt, dass zum Thema passt.
Nachdem ich das Buch vom Anfang bis zu Ende gelesen und die Bilder angeschaut habe, kann ich nur sagen, toll, welche Ideen man mitnimmt, wieviel Tipps man bekommt.

Die 10 Themen sind:
– klassisch und seriös
– schön und zart
– verträumt und melancholisch
– entspannt und lässig
– kühl und unnahbar
– fröhlich und verrückt
– sanft und sinnlich
– sehnsüchtig und traurig
– wild und frei
– nachdenklich und ernst.

Faszinierend finde ich, dass je nach Kategorie, unterschiedlich viele Fotos zusammen gekommen sind.
18 Fotos bei „schön und zart“ stehen da 10 bei „wild und frei“ gegenüber.

Zu jedem Foto gibt es einen Titel, dann die Geschichte, die dahinter steht, die schildert wie es zu dem Foto kam, wie das Modell gefunden wurde, die jede Menge Hintergrundinformationen liefert.
Dazu gibt Fototipps und die Aufnahmedaten wie Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.

Aus meiner Sicht ist dies ein ungewöhnliches und rundum gelungenes Buch zum Thema Porträtfotografie.
Ich habe es erst einmal nur angeschaut, dann gelesen und werde es sicher oft zur Hand nehmen, um Ideen zu bekommen oder auch nur um tolle Fotos zu sehen als Inspiration.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243254
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Expeditionen ins Licht Rheinwerk-Verlag

„Expeditionen ins Licht – Auf den Spuren außergewöhnlicher Bilder“ ist ein ungewöhnliches Buch.
Ein Buch mit 2 Seiten, genauer mit 2 Titelseiten.

Ich war verdutzt als ich das Buch in Hand nahm, es sollten 6 Autoren sein und nur 3 standen drauf. Auf der Rückseite suchte ich nach weiteren Informationen.
Und siehe da, keine Rückseite, sondern eine weitere Vorderseite mit den anderen 3 Autoren.

Dieses Buch ist zwar aus der Rubrik Fotografie des Rheinwerk – Verlages, aber es ist keins der Lehrbücher, die man aus der Rubrik kennt.

Die meisten Fotografen haben eine Leidenschaft, ein Gebiet in der Fotografie, das ihnen besonders am Herzen liegt.
Für dieses Buch haben sich 6 Fotografen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Licht zusammen geschlossen.
Andreas Drobny zeigt seine Tropfenfotografie.
Bernhard Rauscher liebt das Lightpainting.
Karl Deckart hat den Schwerpunkt Mikrofotografie.
Christian Westphalen lässt uns in die Ferne schauen mit Sternenfotografie.
Dennis Oswald liebt rauhe Zeiten Extremwetterfotografie.
Timo Lieber hebt ab mit Luftbildfotografie.

Die Autoren sind sehr unterschiedlich, das spiegelt sich in ihren Fotos wieder.

Andreas Drobny widmet sich der Highspeedfotografie und hier speziell der Tropfenfotografie, seine Werke kann man bei flickr bewundern ( auf den Namen klicken führt hin).
Karl E.Deckart ist Dipl.-Ing.der Elektrotechnik und begeistert Mikro- und Makrofotograf im technischen Bereich.
Timo Lieber hat sich auf Luftbild- und Landschaftsfotografie spezialisiert, seine großformatigen Bilder sind auch auf Ausstellungen zu finden.
Dennis Oswald präferiert die Extremwetter- und Landschaftsfotografie.
Bernhard Rauscher beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Lightpainting.
Christian Westphalens Leidenschaft ist die Sternen- und Nachtfotografie. Er ist bekannt als Verfasser vieler Fotobücher.

Alleine die Schwerpunkte der Fotografen zeigen schon das breite Spektrum, das die Fotos im Buch abbilden.
Ich hatte mir bislang nicht bewusst gemacht welche unterschiedlichen Genre der Fotografie man unter dem Thema „Licht“ zusammenfassen konnte.
Licht ließ mich eher an Portaitfotografie und richtige Beleuchtung denken, an Outdoorfotografie, Produktfotos, etc.

Das Buch „Expeditionen ins Licht“ ist kein Lehrbuch. Das Buch ist , ich nenne es mal so, ein Inspirationsbuch. Ein passender Begriff fällt mir nicht ein.
Lernen kann man viel oder einfach nur tolle Fotos anschauen.
Jeder Autor erklärt worauf es ihm ankommt bei seinem bevorzugten Gebiet.
Zu den Fotos, die immer eine Seite umfassen, sind die Aufnahmedaten notiert, also welche Art der Kamera, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.
So hat einige Daten an der Hand, um selber zu üben, wenn einem die Art eines Fotos besonders gut gefällt.

Mich hat an dem Buch fasziniert wieviel Inspirationen man bekommen kann, wenn 6 ganz unterschiedliche Fotografen sich eines Themas annehmen.

Wer sich erst einmal selber ein Bild machen will, der kann sich hier eine Leseprobe anschauen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN:9783836242240
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Adobe Photoshop Elements 15

Meist nutze ich Lightroom und Photoshop.
Da ich die Chance bekam nun auch Photoshop Elements 15 zu testen, habe ich diese gerne ergriffen.

Photoshop Elements ist auch praktisch, gerade, wenn Einsteiger ein Programm suchen.
Bitte nicht irritieren lassen, wenn es geliefert wird. Ich dachte ich hätte die falsche Version erhalten, da der Umkarton komplett in Englisch ist.
Die Software ist aber deutsch.
Die Software lässt sich problemlos aufspielen.

Photoshop Elements benötigt für die Grundfunktionen keine lange Einarbeitungszeit.
Man kann die Fotos fast automatisch bearbeiten lassen, wenn man mit den Assistenten arbeitet.
Allerdings kann man auch manuell vorgehen und hat mittlerweile doch eine Menge an Möglichkeiten der Bearbeitung.
In der neuen Version gibt es so einige neue Features, die ganz witzig sind, z.B. aus einem herunter gezogenen Mund einen lachenden zu machen. Das funktioniert erstaunlich gut.

Auch die Fotos für das Web fertig machen ist schnell gemacht.
Man kann unproblematisch dann z.b. bei facebook einstellen.

Mein Fazit: Photoshop Elements ist ein Programm für Einsteiger in die Bildbearbeitung, aber es hat sich mittlerweile auch so entwickelt, dass man auch viele Dinge, die der grosse Bruder Photoshop bietet, machen kann.

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Hans-Joachim Schneider : Unterirdisch

Hans-Joachim Schneider stellt uns Lesern in sehr vielen wunderschönen Fotos und Texten die unterirdische Welt vor.
Der Text zu „Unterirdisch“ von Hans-Joachim Schneider, der auch die Idee zum Buch hatte.
Die Fotos haben mehrere Fotografen beigesteuert und doch wirkt alles wie aus einem Guß.

Was fällt einem spontan ein, wenn man an unterirdisch denkt? Mir fiel Tunnel, Bergbau, Höhle ein.
Und, na klar, findet man diese, z.B. den alten Elbtunnel in Hamburg, die Iberger Tropfsteinhöhle und das Kalkbergwerk Militz.
Aber unterirdisch gibt es noch sehr viel mehr zu entdecken.

Und sollten Sie unterirdisch mit eng, schmutzig, Ratten, etc. verbinden und mit Angst, dann schauen Sie sich diesen Bildband an und Sie werden Lust darauf bekommen die Unterwelt zu erkunden.

Egal ob Kernkraftwerk, Atomendlager Gorleben, Bunkeranlagen, U-Bahn, Salzheilstollen, Schiefergrube, Felsengrotten, Regenwasserrückhaltebecken,usw.
Viele Orte kann man besichtigen.

Der Autor hat sich die Mühe gemacht und am Ende des Buches alle 54 Orte, die im Buch zu finden sind, aufzuführen.
An der Farbe erkannt man, ob man das Unterirdische selber entdecken kann bei einer Besichtigung.
Wenn das der Fall ist, es ist meistens möglich, steht auch genau wo man sich anmelden kann, etc.

Hans-Joachim Schneider bringt uns Lesern die unterirdischen, sehenswerten Orte in kurzen, prägnanten Texten nahe.
Wunderschöne Fotos zeigen dann die ganze Pracht der Location.

Die Fotos sind alle sehr schön, man erfährt viel im Buch und möchte gleich Touren planen.

Egal, ob man nun daran interessiert ist, etwas zu erkunden oder selber gerne fotografiert.
Das Buch „Unterirdisch“ ist ein toller Bildband mit ergänzenden Texten aus meiner Sicht.
Sehens- und lesenswert, es ist ein beeindruckendes Buch.

Quelle: Mairdumont

Quelle: Mairdumont

ISBN: 9783770188864
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Sibylle Mühlke : Adobe Photoshop CC

„Adobe Photoshop CC – Das umfassende Handbuch“ von Sibylle Mühlke, ist die Photoshop CC – Bibel schlechthin.
1202 Seiten und ca 3400 g umfasst dieses Handbuch zu Photoshop CC.
Sibylle Mühlke ist Photoshop – Profi. Sie ist Coach für das Thema Adobe Photoshop für alle Anwenderlevel und schreibt auch Artikel und Bücher zu diesem, ihrem, Thema.

Das Handbuch „Adobe Photoshop CC“ bietet jede Menge Wissen, Tipps und Tricks zu den Werkzeugen, Funktionen und Techniken in Photoshop CC.
Die Autorin bringt in Workshops und Tipps dem Leser dieses mächtige Werkzeug Photoshop nahe.
Und da man nie alles benötigt, ist das Buch auch sehr gut strukturiert und unterteilt. Man findet schnell was man sucht.

Mehrere Teile umfasst das Buch:
– Schnelleinstieg
– Das Handwerkszeug
– Der Umgang mit Dateien
– Ebenen
– Auswählen, freistellen und maskieren
– Korrigieren und optimieren
– Tools für Digitalfotografen
– Reparieren und retuschieren
– Mit Pinseln und Farbe
– Filter – kreativ & effektiv
– Text und Effekte
– Pfade und Formen
– Video und 3 D
– Bilder ausgeben
– Infoteil.
Alle Teile sind unterteilt.
Wenn Sie das gesamte Inhaltsverzeichnis und/oder eine Leseprobe suchen, so finden dies hier.
So haben Sie die Chance sich erst einmal anzuschauen, ob der Stil des Buches Ihnen liegt.

Sibylle Mühlke erklärt Schritt-für-Schritt, selbst Neulinge sollten anhand des Buches mit Photoshop CC klarkommen.
Es gibt immer wieder Verweise auf die Materialien zum Buch, die man downloaden kann und die viele Dinge verdeutlichen.
Egal, ob es um die Basics geht, wie die Farbsysteme oder um das Einfügen von Schrift, das Arbeiten mit Pfaden, usw. die Autorin erklärt alles gut nachvollziehbar für Windows und Mac.
Sie schafft es selbst die komplexesten Zusammenhänge sehr verständlich und  mit Screenshots angereichert darzustellen.

Egal ob Grafiker oder Fotograf, dieses Buch zu Photoshop CC lässt keine Fragen offen.
Mir hat es schon sehr geholfen, da ich bislang immer nur einzelne Schritte mit Photoshop gemacht habe. An grössere Aktionen traue ich mich so nach und nach ran.

Was ich ausgesprochen praktisch finde, sind die Listen mit den Tastaturkürzeln in Anhang.
Die für mich wichtigsten habe ich mir raus geschrieben, sie helfen sehr beim Handling von Photoshop.

Aus meiner Sicht ist das Buch von Sibylle Mühlke zu Adobe Photoshop CC ein wirklich umfassendes Handbuch, die Photoshop-Bibel halt.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836240062
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Photokina 23.9.2016

Wie alle 2 Jahre stand am 23.9.2016 eine Fahrt nach Köln an.
Die Photokina, das Muss für alle Fotobegeisterten hatte ihre Toren für einige Tage geöffnet.
Bedenken hatte ich schon an einem Freitag zu fahren, ich hatte einen grossen Ansturm erwartet.
Deshalb war ich mehr als erstaunt, als ich kurz nach 10 Uhr eintraf, es war erträglich, nicht der Riesenansturm wie beim letzten Besuch an einem Mittwoch.

Es gab viel zu erleben auf der Photokina.
Klar musste ich zu Canon, die neue Canon EOS 5D Mark IV anschauen. Ich war sehr angenehm überrascht über die freundliche Beratung. Nach dem Unterschieden zu meiner 5D Mark III befragt, wurden mir nur diese aufgezeigt und zwar ganz ehrlich.
Keine vollmundigen Werbeversprechen, sondern solide Information. Danke dafür.

Weiter ging es auf der Messe dies und das anschauen. Beeindruckende Fotos in den Galerien.
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Wieder einmal eine Top-Präsentation von Guido Karp, der uns Zuschauer teilhaben ließ an seinen Erfahrungen.
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Beim Rheinwerk-Verlag ein Vortrag von Björn Göttlicher, der auch eins seiner Fotos zeigte, Kunst aus Gemüse gemacht.
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Wie immer war es ein gelungener Tag an dem abends müde aber zufrieden ist.

Die Qualität der Fotos bitte ich zu entschuldigen. Zu Messen nehme ich aus Gründen des Gewichts nur eine Kompaktkamera mit.

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