Sänger : Naturfotografie – Der große Fotokurs

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Kyra Sänger und Christian Sänger haben das neue Buch „Naturfotografie – Der große Fotokurs“ herausgegeben.
Da ich im Laufe der Jahre die Bücher der Autoren schätzen gelernt habe, habe ich das Buch gleich geholt.

Naturfotografie ist ein tolles und umfassendes Thema in der Fotografie und ich begrüsse es sehr, wenn ich auch nach vielen Jahren des Fotografierens, mal wieder neue Tipps, Ideen und Denkanstösse bekomme.

Schon mal vorweg, das Buch eignet sich auch sehr gut für Anfänger in der Naturfotografie.
Das Buch ist aufgebaut wie eine Art Fotokurs.
Das Thema Naturfotografie wurde von den Sängers sehr weit gefasst ,aus meiner Sicht, und man profitiert vom Wissen und Können der Profis in vielen Bereichen.

Das Buch umfasst mehrere Kapitel, deren Überschriften schon zeigen, dass jeder, der sich mit der Naturfotografie beschäftigen möchte, profitieren kann:
– Grundlagen zur Naturfotografie – hat mich dazu angeregt auch mal den Touchscreen einzusetzen, ich fokussiere immer via Sucher manuell
– Landschaften bei jedem Wetter – das Projekt einen Baum im Wechsel der Jahreszeiten zu fotografieren ist eine tolle Idee
– Tiere vor der Kamera – mit excellenten Tipps zur Tarnung
– Beeindruckende Pflanzenwelt – eine Pflanzenklemme werde ich anschaffen, ich finde die Idee mit der Klemme toll
– Faszinierende Natur im Kleinen – tolle Liste wo man Schmetterlinge findet und wann
– Abstrakte Natur – die Details vom Holz faszinieren mich und tierisch abstrakt ist auch eine hilfreiche Ideensammlung
– Panoramen, HDR und Intervalle – Sternenbahnen am Nachthimmel scheitern oft an der Lichtverschmutzung
– Filmen in Feld, Wald und Flur
– Was sonst noch wissenswert ist – Liste mit Locations, Tipps, eine sehr hilfreiche „Logistikhilfe“, sogar mit Notfallapotheke

Die Autoren haben ein Praxisbuch geschrieben, das aus meiner Sicht über einen Fotokurs hinausgeht.
Man hat sowohl sehr gute Anleitungen für verschiedene Themen in der Naturfotografie, als auch Listen, z.B. zu Gebirgspflanzen, Schmetterlingen, Logistik, etc.
Dazu findet man Fotoprojekte zum Üben.

Einsteiger in die Naturfotografie können hier Stück für Stück das Thema erobern und wer schon länger fotografiert bekommt Ideen für Motive, teils auch Anleitungen für Dinge, die man noch nicht gemacht hat, Hinweise auf Locations, Technik….

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich neu oder mehr oder wieder mit der Naturfotografie beschäftigen möchte.
Es ist eine gute Quelle für Ideen.
Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch passt, kann auf der Verlagsseite das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe finden.

ISBN: 978-3842104983

Quelle: Rheinwerk-Verlag

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie

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Das “ Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses, Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Naturfotografie, dessen Fotos mich größtenteils faszinieren.
Das Lesen war zunächst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

Viele der Projekte, die in 73 Workshops gezeigt werden, werde ich nie realisieren können oder auch nicht realisieren wollen.
Trotzdem habe ich aus fast jedem Workshop, den der jeweilige Fotograf selber beschrieben hat, etwas für mich mitgenommen.
„The Wave“ oder das Polarlicht werde ich nicht fotografieren.
Die Zeit für die Fuchswelpen werde ich erst im Rentenalter haben,  aber Ideen habe ich jede Menge bekommen.
Auch Ideen, wenn es um die Realisation eines Projektes geht, die man auch für andere Projekte nutzen kann.

Dass ich dem Igel Katzenfutter auf einen Stamm oder etwas Ähnliches lege, um ihn an einen bestimmten Platz zu gewöhnen, Kamera griffbereit und dann warten, das kann ich im Garten.
Faszinierend die Pilze von Johan van der Wielen (Titelfoto), die an dunklen Tagen eher gut zu fotografieren sind mit einem Wassersprüher, der hilft die Milchstraße zu simulieren. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz eines Fotos ausmachen.

Auch die „Kühe verkehrt herum“ eigentlich simpel, aber die Idee muss man erst mal haben.

Das Buch bietet jede Menge Ideen, die man nicht 1 : 1 nachstellen muss, aber man kann Teile daraus auch für andere Motive nutzen.
Die Fotografen haben sehr gut beschrieben wie ihre Gedankengänge waren, die zum Foto führten, welches Equipment man benötigt und vieles mehr.
Aus meiner Sicht ist es ein Buch, dass nicht so geschrieben ist, dass man Schritt-für-Schritt-Anleitungen bekommt, deshalb finde ich auch die Bezeichnung „Foto-Workshops“ eher irreführend, sondern  man begleitet quasi den Fotografen bei der Entstehung des Fotos von der Planung bis zum Endergebnis. Dabei lernt man u.A. etwas über die Gewohnheiten des fotografierten Tieres und ähnliche Dinge.

Mein Fazit: Wer ein Buch erwartet, dass er in die Hand nimmt, um eine genaue Anleitung zu erhalten, wie und wo er genau dieses Foto schießen kann, der ist hier falsch.
Wer aber Ideen bekommen möchte, um sich weiterzuentwickeln in der Naturfotografie was sein fotografisches Schaffen angeht, der bekommt jede Tipps.

ISBN: 9783864905346

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Botzek/Brehe: Abenteuer Naturfotografie

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Markus Botzek ist schon viele Jahre im Bereich der Naturfotografie tätig. Er hat schon einige Bücher und Artikel zum Thema Naturfotografie geschrieben. Seine Heimat ist das Ruhrgebiet.
Frank Brehe ist ebenso Naturfotograf und in Mecklenburg-Vorpommern zuhause.

Im „Abenteuer Naturfotografie“ nehmen die beiden Autoren uns Leser mit auf Fotopirsch. Sie führen uns durch ihre jeweilige Heimat und quer durch Deutschland.
Egal ob Darß, Elbsandsteingebirge, Müritz, Kaiserstuhl, Bayerwald und viele andere Ecken, es lassen sich im Buch viele Ecken für Fototouren entdecken.
Selbst im Ruhrgebiet, der Heimat von Markus Botzek, gibt es tolle Ecken für Naturfotografen.

Das Buch „Abenteuer Naturfotografie“ ist nicht nur eine Anleitung wie man bessere Naturfotos macht, sondern auch eine Art Reiseführer.
Man lernt eine ganze Reihe lohnende Fotoziele in Deutschland kennen.
Ebenso sensibiliert das Buch uns Leseraber auch auf Motive zu achten, an denen man manchmal im Alltag vorbeigeht.
Daneben kommt die Technik und auch Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie nicht zu knapp.

In jedem Kapitel gibt es eine Bildkritik, die viele Tipps parat hat.

Ich habe beim Lesen des Buches soviel Ideen geliefert bekommen, z.B. S.54 unten, das Bild des Waldes, der vom Sturm verwüstet zu sein scheint und doch ein tolles Motiv ist, auf den Ausschnitt kommt es an. Auch so einige Motive im Ruhrgebiet, laden dazu ein mal hinzufahren.
Die Autoren schreiben auch viel zu der jeweiligen Gegend und man bekommt im Text, teils ohne Fotos, noch neue Tipps wo man hinfahren sollte.
Selbst Chemiewerke haben ihren Reiz, wenn sie als Hintergrund dienen.
Die Kreuzotter auf dem Bahndamm bei Kamp ist so toll getroffen. Man läuft sicher oft vorbei an solchen Motiven.

Bei jedem Foto stehen die Aufnahmedaten, man kann also für eigene Fotos profitieren, wenn man sich diese anschaut.

Schon die Titel der Kapitel verraten wie vielfältig dieses Buch das Thema Naturfotografie abbildet:
– Auf dem Darß – wo sich Land und Meer berühren
– Lebendige Bilder im „toten“ Wald
– Im Bann des Moores
– Am weißen Fluss
– Auf Felsen, in Tälern und im Regen
– Mitten auf dem Meer
– Auf Tour mit dem Ranger
– Wo der Himmel längst nicht mehr verraucht..
– Zugvögel über Uhlenhorst
– Zwischen Schloten und Kopfweiden
– Im Land der tausend Seen
– Heißes Pflaster!

Mir gefällt dieses praxisnahe Buch, das uns Lesern sowohl die Naturfotografie als auch die verschiedenen Gegenden, nahebringt, sehr gut.

ISBN: 9783836245920

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Schaub : Naturfotografie – Die große Fotoschule

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Hans-Peter Schaub hat eine neue Ausgabe seines Buches „Naturfotografie-Die große Fotoschule“ erstellt.
Vor 4 Jahren kam die erste Fotoschule des Autors zum Thema Naturfotografie heraus.

Die Technik der Kameras, die Programme für die Bildbearbeitung und auch „altgediente“ Fotografen wie Hans-Peter Schaub entwickeln sich weiter.
Das merkt man auch am vorliegenden Buch.
Naturfotografie ist ein weites und beliebtes Feld in der Fotografie. Der Autor ist Biologe und Fotograf und dazu auch Chefredakteur der Zeitschrift „Naturfoto“.
Er ist, und das merkt man beim Lesen des Buches, immer auf dem neuesten Stand was die Naturfotografie angeht.

Bereits das Cover zeigt wie vielfältig das Thema Naturfotografie ist.
Landschaftsfotografie, Tiere, Natur im eigenen Umfeld und auch in fernen Ländern, Makrofotografie, Zoofotografie, all das ist ist im weitesten Sinne Naturfotografie.
Im ersten Kapitel beschreibt der Autor dann auch folgerichtig was alles zur Naturfotografie gehört und auch, dass viele Naturfotografen sich dem Naturschutz verbunden fühlen.
Zwangsläufig beschäftigt man sich ja auch mit dem was man fotografiert.

Hans-Peter Schaub hat eine richtige Fotoschule geschrieben.
Sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene können, aus meiner Sicht, vom Buch nur profitieren.
Anfänger bekommen jede Menge Tipps und Hilfestellungen, Fortgeschrittene profitieren von neuen Ideen, die sie bekommen.

Oft sieht man in Fotobüchern/Fotoschulen beim Fotos die EXIF-Daten. Hans-Peter Schaub geht noch darüber hinaus, indem er auch dazu schreibt, wenn ein Stativ verwendet wurde, der Stabi zum Einsatz kommt, ein Filter und welcher verwendet wurde, Aufhellblitz, etc.
Ich habe dabei schon so manche Anregung bekommen, wie ich bessere Bilder machen kann.

angetan hat es mir das Porträt des Orang-Utans, einfach mal direkt nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren.
Toll ist es auch im direkten Vergleich 2 Fotos nebeneinander zu sehen, mit und ohne Polfilter, und dann für sich selber zu entscheiden was finde ich besser.
Ich bin ehrlich auf Seite 138 gefällt mir persönlich das obere Foto ohne Polfilter besser.

Ich schätze es sehr, wenn ich in einem Fotobuch viele Fotos betrachten kann, auch mal verschiedene Varianten und dann für mich, jeder hat einen anderen Geschmack, auch mal entscheiden kann, was mich persönlich mehr anspricht. Gleichzeitig ist aber der Anreiz da, genau diese Varianten selber zu probieren.

Hans-Peter Schaub hat die Fotoschule zum Thema Naturfotografie in mehrere Kapitel unterteilt:
– Dem Licht auf der Spur
– Die digitale Fototechnik
– Landschaft und Natur
– Im Nah- und Makrobereich
– Tiere in Wildnis und Zoo.

Zu vielen Themen gibt es in den Kapiteln Exkurse.
Als Leser bekommt man Tipps zu vielen Themen, egal ob Zwischenringe, Industrielandschaft, HDR-Bild, künstliches Licht und vieles mehr.

Falls Sie genau schauen wollen, welche Themen der Naturfotografie der Autor im Buch behandelt und ob seine Art zu schreiben, Ihnen gefällt, dann können Sie auf dieser Verlagsseite eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden. (Werbung)

Für mein Empfinden ist dieses Buch sehr empfehlenswert für jeden, der sich mit dem Thema Naturfotografie beschäftigen möchte.

ISBN: 9783836259101

Bestellen können Sie das Buch bei amazon gleich hier. (Werbung)

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Schoonhoven (Hrsg.): Praxisbuch Kreative Naturfotografie

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Das „Praxisbuch kreative Naturfotografie“ wurde nun als deutsche Übersetzung herausgegeben.
Geschrieben wurde es von dem niederländischen Fotografenkollektiv nederpix.

Als Herausgeber fungiert Daan Schoonhoven. Neben ihm sind für das Buch verantwortlich aber auch die folgenden Fotografen: Bob Luijks, Marijn Heuts, Anja Zwanenburg, Johan van de Watering, Heike Odermatt, Roeselien Raimond, Johan van der Wielen, Kees Siebesma, Jan van der Greef, Nico van Kappel, Wilco Dragt, Jaap Schelvis, Theo Bosboom, Andrea Gulickx, Gerard Leeuw und Chris van Rijswijk.
Alleine die Menge an beteiligten Fotografen macht schon klar, dass dieses Buch nicht durchgehend von gleicher Qualität ist.
Jeder hat andere Ansichten, eine andere Art zu fotografieren, setzt andere Schwerpunkte.
Diese Vielfalt ist genau das was den Reiz des Buches ausmacht.

Die Autoren haben das Buch in verschiedene thematische Kapitel unterteilt, in denen darum geht „Naturmotive mit anderen Augen sehen und fotografieren“ wie es der Untertitel des Buches schon sagt.
Die Kapitel sind:
– Sehweise
– Komposition
– Abstraktion
– Bewegung
– Licht
– Equipment.

Als Leser und Betrachter bekommt man Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen und Umsetzungen des jeweiligen Themas.

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass es Fotos gibt, die mir gar nicht gefallen und auch Favoriten. Die Geschmäcker sind verschieden.
Meine persönliche Nr. 1 ist auf Seite 140 und gar nichts anfangen kann ich mit den Fotos auf S.20 und 23.

Aus meiner Sicht ist ein gutes Buch das viele Impulse setzt. Man bekommt die unterschiedlichsten Ideen und Denkanstösse, man muss sich nur darauf einlassen.
Und ja, es gibt auch schwächere Teile im Buch, hängt sicher davon ab wer es jeweils geschrieben hat.

ISBN: 9783864904615
Über amazon können Sie das Buch gleich hier bestellen.

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Von erfolgreichen Fotografen lernen: Naturfotografie

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Dieses Buch, das ja schon im Titel enthält, dass man es mit mehreren Naturfotografen als Autoren zu tuen hat, ist kein Lehrbuch im üblichen Sinne.

In diesem Werk bringen uns Lesern 7 Naturfotografen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ihre Art der Naturfotografie nahe.

Die Fotografen und ihre Vorlieben sind

Stefan Hefele : Landschaftsfotografie
Ines Modon : Makrofotografie
Reinhard Hölzl : Tierfotografie
Axel Gebauer : Malen mit Licht und Kamera
Stephan Fürnrohr : Die Natur als Spiegel
Uli Kunz : Unterwasserfotografie
Marko König : Highspeed – Fotografie

Wie man schon an den Titeln sieht, werden alle Facetten der Naturfotografie abgedeckt.

Jeder dieser Fotografen beschreibt seine Arbeitsweise, man kann in tollen Fotos schwelgen, die mit EXIF-Daten versehen sind. Es gibt dazu jede Menge zusätzliche Hinweise, wie z.B. wo man Polarlichtvorhersagen findet, Sonnenstände, zur Ausrüstung, zur Ansitzfotografie, Filter und ganz viel mehr.

Da jeder Fotograf anders arbeitet, anderes Equipment hat und andere Schwerpunkte, ist dieses Buch ein Quell an Informationen.

Mich hat auch begeistert, dass Stefan Hefele auch ein Kleinkind mitnimmt und gleich zeigt, wie er dies transportiert. Hobby und Familie muss sich ja nicht ausschliessen, auch, wenn man es intensiv betreibt.

Immer wieder gibt es Exkurse in die Bildbearbeitung und die technische Seite der Fotografie.

Sehr spannend zu lesen sind auch die Interviews mit den Fotografen, auch daraus habe ich viel gelernt.

Mein Fazit: ein ungewöhnliches Buch zum Thema Naturfotografie, das dem Leser ganz viele Facetten des Themas nahebringt. Man kann daraus viel lernen und auch jede Menge Inspirationen mitnehmen.

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