Eib Eibelshäuser : Licht Die große Fotoschule 2. Auflage

“ Licht Die große Fotoschule “ nun in der 2. Auflage, die aktualisiert wurde.
Mich hat ja schon die erste Auflage begeistert, die ich verschenkt habe, weil sie jemanden so gut gefiel.

Fasziniert vom neuen Titelbild, dessen Foto in der 2.Reihe links ich toll finde, habe ich nun die neue Ausgabe gelesen.
Das Auffrischen des Themas finde ich gut.

Licht ist ein starkes Gestaltungselement in der Fotografie und ich nutze es immer noch nicht genug aus.
Aber wie heißt es so schön „Steter Tropfen..“

Der Autor ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Sein Verständnis für das Licht kommt eher aus der Malerei.

Im Vorwort schreibt der Autor „Meine Mission mit diesem Buch ist es, Ihnen fünf wichtige Punkte auf dem Weg zu einer besseren Lichtgestaltung in der Fotografie ans Herz zu legen.“
Diese 5 Punkte sind, verkürzt dargestellt:
– die Notwendigkeit einer höheren Vorstellungskraft
– einen „Werkzeugkasten“ im Kopf anfüllen mit erlebten Lichtstimmungen
– in allen Lebenssituationen die Wahrnehmung für Licht schulen
– die dafür notwendige Erfahrung in der Fotografie sammeln
– „Seien Sie sich des Lichts bewusst!“
Der letzte Punkt ist sicher der Wichtigste.

Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, Eibelshäuser vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt er wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach und nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.

Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel:
– Das gemalte Licht
– Das fotografierte Licht
– Das Licht in der Landschaft – mit Exkurs – Landschaftsfilterführer
– Porträts im Freien incl. Exkurs Lichtformer
– Die Blaue Stunde und das Mischlicht – Exkurs zu andere Lampen, andere Farben und „kein grünes Gras“
– Langzeitbelichtung
– Die Kunst des Available Light
– Porträts im Studio – von Lichtformern über direktes und indirektes Licht bis zu sonstigen Dingen, die man probieren kann
– Grosses Licht mit kleinen Blitzen
– Lightpainting mit LEDs und mehr
– Infrarotfotografie
– CGI – Computer generated imagery – HDR-Sphärenpanoramen, Rendering & Co.

Alleine an den Überschriften den Kapiteln können Sie schon sehen welch ein grosses Spektrum diese Fotoschule zum Licht abdeckt.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Wie Sie schon an den Kapiteln sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Auch dieses Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Bereits mit dem ersten Buch habe ich angefangen das Thema Licht mehr wahrzunehmen, Licht bewusst einzusetzen. Die Beispiele in diesem Buch, die ja erweitert wurden, haben mir wieder neue Ideen gebracht.
Das Buch ist ein Arbeitsbuch, das ich immer wieder zu Rate ziehen  und nicht mehr abgeben werde.

ISBN: 9783836264181

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Eib Eibelshäuser : Licht

Fotos gestalten mit Licht? Klar werden Sie sagen, ist wichtig das Thema.
Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Das Buch von Eib Eibelshäuser mit dem Titel “ Licht – die große Fotoschule “ hat mich schon vom Titelbild her angezogen.
Ungewöhnliche Fotos habe ich dort gesehen.
Ein Blick auf die Homepage des Autors ließ mich noch mehr Fotos entdecken, die eher ungewöhnlich sind, mir aber sehr gut gefallen.
Fotos, die eher einfach strukturiert sind, aber durch die Einbindung des Lichts wirken. Klar war ich nach dem Buchtitel auch für das Thema Licht sensibilisiert.

Ich habe dann mal weiter gestöbert was ich zum Autor finde.
Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Und wie er selber im Vorwort des Buches schreibt, kommt sein Verständnis für das Licht eher aus der Malerei.

Und seine Einstellung zum Thema Fotografie „Gemäß meiner Sicht der Dinge konnte und kann sich ein guter Fotograf lediglich durch eine besondere Lichtkomposition von allen anderen Fotografen unterscheiden.“
Je länger ich darüber nachgedacht habe und sein Buch komplett gelesen habe, umso mehr muss ich ihm Recht geben.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, er vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt Eibelshäuser wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.
Der Autor ermutigt den Leser doch mal ein Gemälde nachzustellen und dann genau zu beobachten wie die Wirkung des Lichtes ist.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Auch das Thema Licht und Schatten wird reich bebildert genau erklärt.
Es folgen Kapitel zum fotografierten Licht, zum Licht in der Landschaft, zu Porträts im Freien, die blaue Stunde lernen wir Leser näher kennen, man lernt viel über Langzeitbelichtungen, wird ermutigt das Available Light auszunutzen, die Möglichkeiten und Grenzen des Studiolichts werden aufgezeigt, Lichtformer und ihre Wirkung besprochen , die Blitzlichtfotografie hat ihren Platz ebenso wie Lightpainting, Infrarotfotografie und Computer Generated Imagery.

Wie Sie schon sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Mein Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Eins weiß ich aber ganz sicher, einmal lesen reicht mir nicht.

Das Buch ist ein Arbeitsbuch.

Wer das Inhaltsverzeichnis in allen Details lesen will oder auch eine Leseprobe sucht, bitte hier schauen.

Copyright:Rheinwerk-Verlag

Copyright:Rheinwerk-Verlag

417 Seiten, 2015, gebunden, in Farbe
ISBN 978-3-8362-3068-1

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