Marion Hogl : Digitale Fotografie

“ Marion Hogl: Digitale Fotografie “ ist eine „Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive“.

Fotografie ist mehr als nur Knipsen und mancher Anfänger ist völlig frustriert und überfordert.
Im Internet sieht man tolle Fotos, alles scheint soooo einfach. Die Werbeversprechen der Smartphone – und Kamerahersteller suggerieren, dass man nur das nötige Equipment braucht und schon gelingen perfekte Fotos.

Aber, weit gefehlt. Ich erinnere mich immer wieder an den Spruch eines Workshopleiters, der nichts an Wahrheit eingebüsst hat, seit der Zeit der Analog – Kameras, mit denen ich die ersten Fotos gemacht habe: „Das Foto macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter“.

Und ohne Grundlagenwissen geht es aus meiner Sicht auch nicht.
Losziehen, Kamera kaufen, Akku laden und draufhalten, das ist sinnlos.
Zunächst muss man sich mal klar werden welche Kamera man benötigt. Und genau da steigt das Buch ein.

Im Vorwort „Lieber fotografieren als nur knipsen“, das die Autorin mit einem Zitat von Ansel Adams „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ beginnt, erklärt Marion Hogl grundlegende Dinge zur Fotografie. Und sie hilft auch dabei das Buch zu lesen.
Wie oft lese ich die Frage, was das ist, wenn ein Foto mit EXIF-Daten gepostet wird.
EXIF-Daten sind für Anfänger nun mal böhmische Dörfer, das vergisst man oft.
Diese werden im Infokasten auf Seite 21 gut verständlich erklärt.

Dann geht es im ersten Teil des Buches, dem Part „Technik“ mit „Die digitale Kamera“ los.
Ich finde dieses Kapitel bereits als Hilfe zur Kaufentscheidung wichtig und gut.
Im Kapitel werden grundlegende Unterscheidungsmerkmale erklärt wie
– Sucher oder Display
– Sensortypen, Sensorgröße und Cropfaktor, je nach Einsatzgebiet kann eine Berücksichtigung entscheidend sein für den Kauf der richtigen Kamera
– WLAN und NFC
– oder das Fotohandy? oder plus Handy mit passenden Apps
– Kompaktkamera
– Bridgekamera
– Systemkamera
– Spiegelreflexkamera
– Actionkamera
– Mittelformatkamera
Das ist jede Menge Wissen, das man durchaus schon vor dem Kauf der Kamera lesen sollte.

Danach folgen ganz viele Kapitel zur Fotografie. Von Zubehör über Objektive, Blitzen über Motive, Bildkomposition, Menschen oder Tiere fotografieren und ganz viel mehr.

Die Autorin führt den Leser von den ersten Schritten bis hin zur Actionfotografie.
Die Texte sind verständlich geschrieben, mit Fotos und Screenshots versehen und mit ganz vielen Tipps.
Die Kapitel bauen aufeinander auf und man kann sich auf seinem Weg zu tollen Fotos lange vom Buch begleiten lassen.

Wenn Sie nun detailliert wissen möchten, was Sie erwartet, schauen Sie auf die Seite des Verlages. Dort finden Sie eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis. Anhand dessen können Sie entscheiden, ob das Buch für Sie richtig ist.

ISBN: 9783842103245

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Markus Wäger : Adobe Photoshop CC

Markus Wäger ist Photoshop – Profi.
Dieses Buch zu Adobe Photoshop CC mit dem Untertitel „Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ beschränkt sich darauf Fotografen Photoshop CC nahezubringen.
Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug und nicht alle Möglichkeiten des Programms benötigt man für die Bildbearbeitung.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger (Niveau 1), Fortgeschrittene (Niveau 2) als auch Profis (Niveau 3) damit arbeiten können. Bei den Workshops findet man diese Unterteilung und man kann sich den passenden Workshop aussuchen. Man achte dazu auf die Icons oben links in der Ecke.
Da diese auch von den Farben her unterschiedlich sind, hat man auch bei der schnellen Durchsicht, ohne langes Suchen, die richtige Kategorie flott gefunden.

Ich arbeite mehr mit Lightroom bislang, Photoshop ist doch recht anspruchsvoll. Mit diesem Buch bekommt man Schritt-für-Schritt-Anleitungen an die Hand, um auch nur einzelne Dinge zu probieren und sich einzuarbeiten.
Ich finde selbst gestaltete Glückwunschkarten sehr schön, hatte bislang aber nicht die Muße mich mit Sprechblasen zu beschäftigen.
Der Autor erklärt mit Screenshots und einfach verständlichem Text so gut wie das geht, das auch ich es nun schaffe.

Das Buch ist systematisch aufgebaut und auch für Photoshop-Einsteiger geeignet.
Unterteilt ist es in mehrere grosse Kapitel, die wiederum in kleine Unterkapitel geteilt sind. Man findet über das Inhaltsverzeichnis also schnell wo etwas steht.

Die Kapitel sind:
– Grundlagen und Arbeitsbereiche, hier werden die Einrichtung von Photoshop CC und die Grundlagen des Arbeitens mit dem Programm erklärt, quasi das Rüstzeug
– Bildgröße und Auflösung, zum Druck muss das Format nun einmal anders sein als für den Webauftritt
– Filter und Effekte
– Helligkeit und Kontrast
– Farbanpasung – und -korrektur
– Ausbessern und Retuschieren, ein altes Foto wieder ansehnlich machen, kein Problem
– Gesichts- und Beauty-Retusche – gelbe Zähne, rote Augen verschwinden lassen
– Freistellen
– Montage und Collage, sie wollen künstlerisch tätig werden, das Handwerkszeug gibt es hier
– Malen, färben und kolorieren
– Photoshop für Fotografen, was bringt mir RAW? , Makro und Tiefenschärfe und vieles mehr finden Sie in diesem Kapitel
– Text und Schrift, toll für meine Glückwunschkarten

Alleine die Vielfalt der Kapitel zeigt Ihnen schon, was dieses Buch bietet.
Sie wollen detailliert sehen was Sie erwartet und vielleicht auch in eine Leseprobe reinlesen. Das ist hier möglich.

Zum Buch gibt es Beispielfotos zum Üben und 1 Stunde Videos, die man downloaden kann.
Manchmal hilft es ja zu sehen wie etwas gemacht wird oder Sie sind der visuelle Typ.

Markus Wäger hat alles im Buch sehr detailliert erklärt, Bilder und Screenshots verdeutlichen das geschriebene Wort.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde noch viele Stunden damit verbringen mich einzuarbeiten in die Teilbereiche von Photoshop CC.

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Jacqueline Esen : Digitale Fotografie

Jacqueline Esen ist Fotografin und hat schon mehrere Bücher geschrieben.
Dieses Buch ist primär für Einsteiger in die digitale Fotografie gedacht.

Da ich immer mal nach einem Buch für Anfänger gefragt werde, habe ich es gelesen.
Und ich habe auch noch viel gelernt. Panoramafotografie habe ich bislang noch nie gemacht. Photoshop Elements habe ich neu. Hierzu habe ich Tipps bekommen.

Das Buch ist mit vielen Bildern angereichert. Diese Bilder sind zum grössten Teil mit den EXIF-Daten versehen, oft gibt es ein Richtig- und ein Falsch – Beispiel und man kann anhand der Daten lernen was man tuen sollte. Es lässt sich auf diese Art und Weise an der eigenen Kamera genau nachvollziehen was zum Erfolg führt.

In meinen Augen ist dieses Buch ein erstes Hinführen zum Thema Digitalfotografie. Es ist und kann keine komplette Handlungsanweisung sein, der Seitenumfang ist 309 Seiten.

Unterteilt ist es in die Kapitel:
– worauf es beim Fotografieren ankommt
– Kamera und Objektive
– Richtig belichten
– Richtig scharf stellen
– Motive sehen
– Bilder gestalten
– Porträts fotografieren
– Kinder fotografieren
– Tiere aufnehmen
– Nahaufnahmen
– Landschaften aufnehmen
– Fotografieren im Urlaub
– Fotografieren in der Stadt
– Panorama und HDR
– Bilder bearbeiten
– Bilder drucken
– Ein Fotobuch herausbringen
– Fotos mit anderen teilen

An der Fülle der Kapitel kann man sehen, dass dieses Buch dem Einsteiger die Möglichkeit bietet, sich durchaus ganz unterschiedliche Themengebiete vorzunehmen und zu probieren was nun genau sein Ding ist.
Und dann kann man Stück für Stück darauf aufbauen.

Durch die gute Systematik des Buches gibt es Kapitel, die aus meiner Sicht Pflicht sind (bis Kapitel 5) sind und dann die Kür.
Hilfreich finde ich auch die vielen Tipps der Autorin, die nicht direkt mit dem Foto zu tuen haben, z.B. bei Menschen kurz fragen, ob es ok ist, dass derjenige aufs Foto kommt.

Auch ist das Buch so geschrieben, das es jedes Alter anspricht, egal ob nun ein Jugendlicher anfängt zu fotografieren oder man z.B. im Rentenalter ein neues Hobby sucht.

Mein Fazit: Ein sehr gut verständliches Buch zum Thema digitale Fotografie für Anfänger und Wiedereinsteiger, Umsteiger von Analogfotografie und für jedes Alter.

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