Firth & Theasby : Bish Bash Bosh !

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Henry Firth und Ian Theasby haben das Buch “ Bish Bash Bosh! “ mit mehr als 140 Soulfood – Rezepten geschrieben.
Die beiden Foodblogger  haben in diesem Buch nur vegane Gerichte drin.

Das Buch ist aber nicht nur Veganer geeignet, auch als Vegetarier oder auch, wenn man alles ist, kann man mit Hilfe der Rezepte viele tolle Gerichte kochen.

Man will eine Party machen? Im Buch gibt es Zusammenstellungen welche Rezepte zu einem bestimmten Thema passen. z.B. Der Geschmack Italiens, Currys, südostasiatische Köstlichkeiten, Weihnachten und vieles mehr.

Die Autoren bieten aber auch Rezepte für Saucen und Dressings, die Zwiebelsauce ist  toll zu Fleisch für die Nicht-Veganer, das Chiliöl super…
Man findet Dips, Chutneys, Salsas, Süsses und Herzhaftes.

Meine Favoriten, ich bin keine Veganerin, sind im Moment die gegrillten Käsesandwiches, Broccoli und Blumenkohl in Käsesauce, Fladenbrot aus 3 Zutaten, die kleinen Pilz-Pies, Pizza Margherita,
Rosenkohl mit Pilzen in Ahornsirup, Salat mit Orange, Fenchel & Brunnenkresse.

Alles habe ich noch nicht probiert.
Was ist bislang gemacht habe, ist gelungen und hat toll geschmeckt.
Die Rezepte sind sehr gut nachvollziehbar.

Ich kann das Kochbuch empfehlen.

ISBN : 978-3960936374

Quelle : emf-Verlag

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Schnell mal weg ! Deutschland

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Das neue Reisebuch “ Schnell mal weg! Deutschland “ bietet uns Lesern “ Die 500 besten Ideen für den Kurzurlaub „.

Im Moment ist es ohnehin in den Corona – Zeiten ein Problem Urlaub zu machen. Wo soll man hin?
Selbst dafür gibt es im Buch Ideen, die sich trotz der Infektionsproblematik realisieren lassen.
Für Hamburger ein Spaziergang in „Planten un Blomen“ , in Hessen in den „Hessenpark“ das Freilichtmuseum und viele Orte mehr, an denen man hauptsächlich draußen ist, Abstand halten kann, bieten sich an.

Aber es werden auch andere Zeiten kommen. Zeiten zu denen man lieber im Umfeld mal Urlaub machen will oder zumindest in Deutschland.
Die Ideen im Buch sind in verschiedene Kapitel unterteilt und zwar nach den Bundesländern.
Auf den Karten im vorderen und hinteren inneren Einband sieht man schon wieviel es zu entdecken gibt.

Egal ob die Donauquelle, das Friedrichsbad, die Berliner Unterwelt, das Chilehaus in Hamburg, Miniaturwunderland für kleine und große Eisenbahnfans, den Naturpark Jasmund, das Schliemannhaus, das Freilichtmuseum in Kommern, die Kronenburg, Schloss Dyck…
Viele Orte sind eine Reise oder einen Tagesausflug wert.

Alle 500 Vorschläge sind kurz und knapp jeweils mit einem tollen Foto und weiteren Informationen dargestellt.
Unterteilt sind die Ideen in die Kategorien : Naturerlebnis, für Familien geeignet, Sehenswürdigkeit + Kultur und Tour + Aktivität.
Hier sollte jeder etwas finden.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es gibt in Deutschland viel zu entdecken, es lohnt sich das auch zu in Angriff zu nehmen.

ISBN : 978-3734320231

Quelle : Bruckmann

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Lutz Geißler : Kruste und Krume

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Lutz Geißler, der in Kreisen der Menschen, die Brot selber backen, sehr bekannt ist, hat ein neues Buch geschrieben “ Kruste und Krume „.
Lutz Geißler kennt man auch vom “ Plötzblog „.

Im neuen Buch geht es auch um Rezepte, wie könnte es auch anders sein.
Aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem was ein Brot auch zu einem großen Teil ausmacht, auf der Kruste und der Krume.
Der Autor erklärt uns Lesern was die Kruste bzw. die Krume beeinflusst und  wie man dafür sorgt, dass diese einfach nur super werden.
Lutz Geißler verrät Tricks und  zeigt auf Fotos wie es im  Idealfall aussieht..

Mir gefällt die Seite sehr gut auf der er Typische Merkmale einer Brotkruste“ aufführt nach Dicke, Rösche, Farbe, Geruch, Geschmack und Oberflächenbeschaffenheit.
Dazu dann die Tabelle „Typische Krustenfehler und ihre Ursachen“.
Dahinter folgen dann auch noch Fotos wie die Kruste bei einem bestimmten Brot aussehen sollte.
Mir hilft das sehr, ich sehe mein Brot sieht so nicht aus und kann auf Fehlersuche gehen.

Ebenso findet man das Ganze analog fur die Krume.

Für mein Empfinden ist dies didaktisch sehr gut gemacht. Ich kann aus meinen Fehlern lernen und habe den Idealzustand vor Augen.

Es folgen dann Ausführungen zu den Zutaten, das Thema Sauerteig, eine sehr gut gemachte Tabelle in der man ablesen kann
wieviel einer Zutat man nehmen muss, um ein Brot mit einem bestimmten Gewicht zu bekommen.

Und natürlich gibt es auch Rezepte.
Dabei findet man zu Beginn die Broteigenschaften, wie z.B. Brotstruktur, Textur, Porung….
Daneben die Zutatenliste. Ein Foto zeigt wie das Brot im Ganzen und im Anschnitt aussehen soll.
Die Zubereitung wird detailliert Schritt-für-Schritt erklärt.
Jeder Schritt der Zubereitung des Teiges ist einzeln als Foto vorhanden.
Man kann also stets erst aufs Bild schauen und es dann selber machen.
Dies ist eine Art und Weise der Präsentation, die ich sehr praktisch finde.
Man hat quasi eine Kurs per Buch, man kann eben nur nicht direkt fragen.
Und am Ende Rezeptes ist, sehr hilfreich, ein Zeitplan aufgeteilt von den Uhrzeiten her, wenn ich vormittags backen will oder am Abend.
Man kann danach auch leicht auf andere Uhrzeiten umrechnen.

Das Ciabatta ist gelungen und hat toll geschmeckt, das Glanzbrot erinnert mich an die Zeit als Oma gebacken hat, den harten Kerl wird es häufiger geben.

Auch dieses Buch von Lutz Geißler kann ich nur empfehlen.

ISBN : 978-3954531974

Quelle : bjv

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Doris Bopp : Landfrauen backen

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Das kleine aber vom Inhalt her gewaltige Buch “ Landfrauen backen – Rezepte und Geschichten aus Baden-Württemberg “ beinhaltet Rezepte von süß bis herzhaft.

Doris Bopp ist die Autorin. Ihr Opa war Bäcker, die Oma Köchin. Die Großeltern hatten eine Gastwirtschaft mit Bäckerei.
Der Autorin liegt das Backen und Kochen quasi im Blut.
Sie schidert, dass ihre Mutter die Familientradition alles selber zu machen fortgeführt hat.
Zu der Zeit gab es noch den Bäcker, der das Brot dann fertig gebacken hat.
Ich kann mich auch noch an den „Backes“, den Gemeindebackofen, in der Eifel erinnern.

Zunächst bringt uns die Autorin die Zutaten nahe. Getreidesorten, Inhaltsstoffe, Mehlsorten lernt man kennen.
Es folgen allgemeine Bemerkungen zu Teigbereitung, Zutaten, Backöfen, Arbeitsgeräten und Aufbewahrung.
Hilfreiche Tipps hat die Autorin dabei parat.

Und danach kommen die tollen Rezepte:
– Alte und neue Rezepte vom Land – verschiedene Grundrezepte, von Hefeteig süß und salzig, über Biskuitteig, Sauerteig, Quarkölteig.. erstreckt sich das Spektrum
– Brot und Brötchen – das Bauernbrot ist einfach und sehr lecker, Zwiebelbrot, Rosinenbrot, Butterweckle…
– Gebäck zu Wein und Most – Speckweckle herrlich, Zwiebelschnecken, Schinkenhörnchen, Schäbischer Speckkuchen..
– Süßes für jede Jahreszeit – Schokoladenring, Joghurtkuchen, Hefezopf…
– Feines für Festtage – Schwarzwäder Kirschtorte, Obsttorte..
– Feines für Festtage – Vanillebrötchen, Osterbrot (schmeckt auch jetzt sehr gut)..

Was ich daneben geschrieben, haben wir schon ausprobiert. Alles war recht einfach zu backen.
Bislang hat alles gut geschmeckt.
Die Rezepte im Buch sind sehr gut beschrieben, damit sollte jeder(r) arbeiten können.

Ich bin ganz begeistert, da die Autorin nicht grosse Torten aufgefahren hat sondern bodenständige Rezepte präsentiert. Man muss nicht erst nach exotischen Zutaten suchen.

ISBN : 978-3800182039

Quelle : Ulmer – Verlag

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Paola Bacchia : Italia a Mano

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“ Italia a Mano “ heißt das neue Kochbuch von Paola Bacchia.
Die Autorin verspricht auf dem Titelbild “ Die Geheimnisse des echten italienischen Streetfoods „.

Die Einleitung macht schon Laune gleich in die Küche zu stürmen und loszulegen.
Essen gehört einfach zum Leben in Italien. Man erfährt von der Autorin, dass die Mutter leidenschaftlich gerne gekocht hat und die Nachbarn dies wussten.

Paola Bacchia erklärt den Unterschied zwischen Fastfood und Streetfood. Ein Satz zeigt was italienisches Streetfood ist „Echtes italienisches Streetfood dagegen  ist eine Begegnung mit dem Land, mit den Menschen, die es zubereiten, ihren Traditionen, ihren Müttern….“

Sie schildert uns welche Zutaten verwendet werden, gibt Tipps, z.B., dass man anstelle des typischen farina tipo 00 auch ersatzweise Weizenmehl Type 405 verwenden kann.
Die verschiedenen verwendeten Käsearten werden vorgestellt…

Ja und dann folgen die tollen Rezepte.
Ich habe dazu geschrieben was ich bereits ausprobiert habe.
Alles war leicht nachvollziehbar und hat toll geschmeckt:
Pizette und Crostini – Oinzette con Pomodoro e Mozarella, Pinzette con Gorgonzola e Funghi, Crostine mit Gorgonzola, Birne und Balsamessig
Frittierte herzhafte Snacks – Coccoli Fritti, Frico
Panini und mehr – Nonnas Frikadellenbrötchen
Fisch und Meeresfrüchte – Frittierter Fischmix in der Tüte
Streetfood mit Fleisch – gebratene Fleischbällchen, gegrillte Lammhäppchen
Brote und Backwaren – Fluffige Käsehäppchen, Fladenbrot aus der Pfanne
Süsse Leckereien – Baba au Rhum
Eiscreme und Sorbets (dafür reichte die Zeit nicht)

Es sind viele tolle Rezepte im Buch.
Was wir probiert haben war herrlich.

Die stimmungsvollen Fotos im Buch bringen die Atmopshäre der Heimat der Autorin ein klein wenig mit unsere Räume.
Auch die Erzählungen der Autorin sind sehr schön.

Mir gefällt das Buch sehr gut.
Es ist auch schön aufgemacht und eignet sich auch als Geschenk für Italien – Freunde.

ISBN : 978-3959614979

Quelle : Christian Verlag

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Thomas Pyczak : Tell Me 3.Auflage

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Thomas Pyczak hat mit „Tell me“ ein Buch zum Thema Storytelling geschrieben.
Der Autor ist Journalist, war Chefredakteur bei CHIP, später Geschäftsführer und CEO.
2014 ging er dann andere Wege und ist seitdem als Autor und Storyteller tätig.

Storytelling ist schon seit einiger Zeit en vogue. Es gibt viele Bücher zum Thema.
Das Buch von Thomas Pyczak hat mich bereits durch das Cover angesprochen.
Luftballon und Kaktus, die sollten sich besser nicht zu nahe kommen, ein passendes Symbol.
Der Autor schreibt sehr sachlich und allgemein verständlich.
Es ist kein Buch über Storytelling, das mit „verschwurbelten“ Phrasen daher kommt, sondern ein Buch aus der Praxis und für die Praxis.

„Wie nutze ich die Magie von Storytelling, um andere zu überzeugen, sie mitzunehmen?“, dieses Zitat findet man auf der Homepage des Autors zum Ziel des Buches.
Der Autor beschreibt in der Einleitung was bei ihm der Punkt war, an dem der Schalter umgelegt wurde.
1991 sein erster Job als Journalist. 2 Jahre bekommt er jeden Artikel von seinem Chef zurück, der ihn auf dem harten Weg zum besseren Schreiben begleitete.
Dann wandelt Pyczak seinen Stil und hat Erfolg mit Storytelling.

Storytelling hilft nicht nur Journalisten, es hilft jedem.
Storytelling ist heute eine anerkannte Methode Psychotherapie.
Aber auch bei Präsentationen hilft es ungemein.

Ein Lieblingssatz des Autors ist „So weit die Fakten, aber welche Geschichte wollen wir erzählen?“

Reine Fakten, wie man sie oft hört, möglichst verbunden mit Folienschlachten, ganz ehrlich was behalten Sie davon??? Ich nicht viel, ich schalte dann ab.
Ich bin oft auf medizinischen Fortbildungen oder Tagungen auf denen Marketingleute präsentieren.
Sie kennen es sicher auch, es gibt Redner, die sie mitreissen und welche bei denen Sie nur auf die Uhr schauen und sich fragen, wann ist endlich Pause?
Immer wieder stelle ich fest, dass selbst die trockensten wissenschaftlichen Daten als Story mitreißend präsentiert werden können.

Im Buch „Tell me“ macht uns Thomas Pyczak sehr strukturiert und mit einer gehörigen Portion Witz, oft schon in den Überschriften, vertraut mit der Methode.

Um an einem Beispiel zu zeigen was ich meine, nehme ich „Cinde-f***ing-rella – Das Gehirn mag Mustervorlagen“ als Grundlage.
Los geht es mit dieser Überschrift, die aus dem Film „Pretty Woman“ stammt. Der Autor schildert kurz um was im Film geht.
Cinderella ist die Mustervorlage für den Plot des Films mit Richard Gere und Julia Roberts.
Im Text findet der Leser einen Verweis auf ein YouTube-Video Cinderella 2.0, einfach herrlich anzusehen.
Es folgt die Erklärung warum und wie Mustervorlagen funktionieren, der Leser bekommt jede Menge Hilfestellungen an die Hand, wie man Mustervorlagen verwendet.

Der Autor versorgt uns mit Beispielen was Storytelling bewirkt. Das Paradebeispiel ist Barack Obama. Im Buch findet man die „goldenen Regeln für Barack Obamas erfolgreiche Reden.“
daas beginnt damit, dass sie max. 20 Min dauern darf. „Der Inhalt ist wichtiger als die Worte“…
alleine dieser Teil des Buches öffnet schon die Augen für das Wesentliche.

Das ganze Buch ist so aufgebaut, Beispiele, Erläuterungen, Handlungsanweisungen und immer wieder, grün unterlegt, Mersätze, Highlights und Take-aways.
Für alle Situationen findet man allgemeinverständliche Kapitel im Buch, aus denen man lernen kann wie man vorgeht.
Diese Auflage wurde erweitert und aktualisiert, lesenswert.

Besonders hat mich begeistert, dass stets gleich auf der Seite, auf der etwas steht, eine Quelle angegeben ist und auch Links zu weiterführender Litertur, etc.
Der Autor hat so viele ergänzende Links ins Buch eingebaut, dass ich überfordert gewesen wäre, wenn ich diese im Anhang hätte suchen müssen.
So wie Thomas Pyczak es gestaltet hat, hat man immer einzelne Kapitel, die man als Arbeitsvorlage nehmen kann incl. der Links zu weiterführenden Texten, Videos, etc.

ISBN: 978-3836277051

Quelle: Rheinwerk-Verlag

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Elli H.Radinger : Das Geschenk der Wildnis

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Elli H.Radinger hat ein neues Buch geschrieben „Das Geschenk der Wildnis – Freiheit, Gelassenheit, Mut, Dankbarkeit – Wie die Natur jedem gibt, was er braucht“.
Die Autorin ist von Haus aus Juristin. Sie stellte fest, dass ihre Berufung woanders liegt und wurde Wolfsforscherin.

Ihr Leben ist ohnehin nicht allzu ruhig verlaufen. Sie war Anwältin, Flugbegleiterin, Wolfsforscherin, Reisebegleiterin….
Die grosse Konstante in ihrem Leben ist die Liebe zur Natur.

Dieses Buch entstand während der Corona-Pandemie. Die Sehnsucht wieder in die Wildnis zu reisen ist groß.
Ganz dort leben will sie nicht. Die „Wildnis auf Zeit“ ist ihre Leidenschaft. Jederzeit gehen können, das passt zum unsteten Leben der Autorin.

Sie nimmt uns im Buch mit auf Reise in ihre Heimat auf Zeit.
Das Buch ist ein Plädoyer auf die eigenen Gefühle und Instinkte zu hören und zu vertrauen und danach zu handeln.

Die Autorin schildert ihre Zeit in Minnesota in einer Hütte ohne jede Bequemlichkeit, aber auch die „Flucht“ von dort.
Sie erzählt wie sie zur Wolfsforschung kam und warum sie diese auch wieder verlassen hat.

Das Buch bietet sehr schöne Naturschilderungen, es ist ein Appell an die Leser die Natur zu achten und auch zu genießen.
Die Geschichten im Buch zeigen wie die Natur Einfluß auf unser Leben nimmt.
Und es zeigt auch, dass man mit bescheidenen Mitteln solche Reisen machen kann. Der Flug ist das Teuerste.
Aber auch in Deutschland gibt es herrliche Natur.

ISBN : 978-3453281226

Quelle : Randomhouse

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Perdita Lübbe-Scheuermann , Frauke Burkhardt : Der ganz normale Wahnsinn!

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Die beiden Hundetrainerinnen Perdita Lübbe-Scheuermann und Frauke Burkhardt haben das Buch „Der ganz normale Wahnsinn!: Von Hunden und ihren Menschen“ geschrieben.

Bevor ich schreibe was ich vom Buch halte, möchte ich etwas vorweg erklären.
Beide Hundetrainerinnen kenne ich persönlich. Das ist auf der einen Seite gut, da ich weiß wie sie „ticken“ und arbeiten, auf der anderen Seite schlecht, da ich noch genauer hinschaue.
Ich nehme mir auch die Freiheit an manchen Stellen persönliche Erfahrungen einfliessen zu lassen.

Das Thema des Buches “ Der ganz normale Wahnsinn!Von Hunden und ihren Menschen “ ist keine leichte, seichte Kost.
Das würde aber auch nicht zu den Autorinnen passen.
Charakterisiert wird es ganz gut durch einen Satz von Dorit Feddersen-Petersen in deren Vorwort „Kurzweilige Lektüre mit massivem Hang zur Wahrheit.“
Damit trifft sie den Nagel auf den Kopf.
Es steht ganz viel, auch unbequeme, Wahrheit im Buch.

Es gibt viele Gründe einen Hund zu halten.Ein zunehmendes „Problem“ ist, dass Gebrauchshunde modern und chic sind.
Wie der Begriff aber sagt, ist es ein Gebrauchshund und kein Schoßhund.
Und das bedeutet ganz viel Arbeit, um dem Hund gerecht zu werden und ihn zu führen.
Ich weiß wovon ich spreche, wir haben den 2.Golden Retriever und es kostet Kraft und Zeit ihn zu erziehen und ihm als Jagdhund auch gerecht zu werden.

Mir gefällt sehr gut ein Statement der Autorinnen dazu im Buch „Trainer sind nicht dazu da, den Hund passend zu machen, sondern dem Menschen die Besonderheiten seines Hundes als Chance oder auch als Geschenk aufzuzeigen.“
Im Buch geht es nicht darum was mit dem Hundebesitzer ist, im Gegenteil, der muss damit rechnen, dass er im Buch auch mit harten Tatsachen konfrontiert wird, die ihm möglicherweise nicht passen, nein es geht um den Hund und was unser – des Menschen – Zutun mit ihm macht.

Früher hatte man einen Hund, weil man ihn für den Job brauchte, zur Jagd, um Haus und Hof zu bewachen, als Herdenschutzhund… Kurzum der Hund hatte eine Aufgabe, einen Job.
Heute ist der Hund oft Sozialpartner, wird vermenschlicht, ist Accessoire, wenn ich an die armen Tea-Cup-Hunde denke.

Die Autorinnen geben auch im Buch Denkanstösse, z.B. ob es ein eigener Hund sein muss, ob nicht auch als Gassigeher im Tierheim helfen kann, wenn es nur um die eigene Bewegung geht, etc.

Ein grosses Thema ist Bindung und Beziehung. Der Hund mein Freund, ob das funtioniert? Ich bin Chef sonst klappt es nicht, das kann ich bei unserem Hund nur bestätigen.
Die Führungsrolle muss der Mensch übernehmen, im Buch wird beschrieben was Führung bedeutet.

Mir gefallen Sätze wie „Die Hunde sollen bitte nicht vor uns Menschen rumstehen, rumsitzen oder rumhampeln.“ und dazu die Frage, die man stellen muss „Wo denkt der Hund hin?“.

Das Buch ist in einer deutlichen Sprache geschrieben, man wird aufgerüttelt und aufmerksam gemacht auf Fehler, die sich unbewusst einschleifen.
Oft kann man nur sagen oh ja, muss ich (mal wieder) dran denken oder man sieht den Nachbarshund vor sich, wenn es um den Bällchen-Junkie geht.
Ja wir als Halter sollen „das Klassenbuch und somit auch den Stundenplan unserer Hunde fest in der Hand halten..“

Mir gefällt die deutliche Sprache, die die beiden Damen sprechen sehr gut. Ich mag das, aber Achtung das Buch ist nichts für Leser,
die gleich beleidigt sind, wenn sie sich ertappt fühlen. und auch nicht für ganz empfindliche Menschen geeignet, die jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Es kommen auch Themen zur Sprache wie Hundeausstellungen zu denen man die Gedanken der Autorinnen findet, z.B. was sie davon halten, wenn der Hund den ganzen Tag im Kennel am Stand sein muss unter nicht hundegerechten Bedingungen, auch wird das Thema Tierheim und Pflegestellen kritisch beleuchtet, ebenso Züchter und der Umgang mancher Halter mit dem Hund, ich sage nur „Manny Schlauchschneider“.

Und in mir kamen viele Erinnerungen hoch. Erinnerungen an deutliche Worte zur Züchterin unseres jetzigen Hundes beim Welpentest.
Unser Anjo war nicht für uns vorgesehen, Perdita hat aber erkannt welcher Chararkter in dem Mini steckte und hat deutlich darauf bestanden,
dass er nicht zu Anfängern darf sondern ihn für uns ausgesucht, da sie uns bereits vom ersten Hund kannte.
Ich war damals auch erst traurig hatten wir uns doch unseren Favoriten schon ausgesucht.
Bis heute bin ich sehr froh und dankbar, dass es so kam. Perdita hatte die sensible Seite und den Dickkopf von Anjo erkannt.
Er ist ein Traumhund aber er versucht auch heute mit seinen 8 Jahren seinen Kopf durchzusetzen, wenn man mal nicht konzentriert ist,
und doch ist er immer zur Stelle, wenn es einem von und mal nicht gut geht und muntert gleich auf einfach durch seine Art mal flott zu Kuscheln, etc.

Und noch eine Erinnerung kam hoch, das Wort, dass Hunde „Menschenbenutzer“ sind. Das ist bei uns ein gefügeltes Wort geworden, denn das sind sie wirklich, wenn man sie lässt.

So genug geschrieben über den geschriebenen Inhalt.
Erwähnen möchte ich auch die wundervollen und stets passenden Zeichnungen (Karikaturen) von Fred Fuchs, die das Gesagte lebendig werden lassen und das Kopfkino anschalten.

Mein Fazit: Ich kann das Buch allen Hundebesitzern und auch denen, die planen einen Hund anzuschaffen, Hundeliebhabern .. empfehlen, die auch klare Worte nicht übelnehmen.
Diese werden vom Buch profitieren. Es hilft beim Reflektieren des eigenen Tuns.
Jemand, der sehr empfindlich ist, sich schnell angegriffen fühlt, die Mimosen, werden nicht glücklich mit dem Buch. Sie würden sich angefriffen fühlen.
Sorry, aber diesen rate ich von diesem Buch ab.

ISBN : 978-3440170106

Quelle : Kosmos-Verlag

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Hamm & Schmidt : Heimwehküche

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“ Heimwehküche – Lieblingsessen aus Omas Küche “ heißt das Kochbuch von Birgit Hamm & Linn Schmidt.
Nach ca. 10 Jahren haben die beiden Frauen eine neue und aktualisierte Ausgabe ihres Kochbuches geschrieben.
Linn Schmidt hat von ihrer Großmutter die Liebe zum Kuchenbacken. Linn Schmidt arbeitet als Redakteurin und Foodfotografin. Sie lebt in Hamburg
Birgit Hamm ist in Rheinhessen aufgewachsen. Sie war Köchin in einem Frankfurter Szenerestaurant und Chefredakteurin eines Restaurantführers.

Die Autorinnen haben die Gerichte, die sie vorstellen, in mehrere Kategorien aufgeteilt:
– Suppen & Eintöpfe
– Alltagsküche – Schinkenfrikadellen à la Toni, Wiener Gulasch, Backfisch, Döppekooche, Zwiebelkuchen,
– Sonntagsessen – Rehbraten auf badische Art, Bayerischer Krustenbraten,
– Süße Hauptgerichte & Nachtisch – Topfenpalatschinken, Schokoladenpudding, Kirschenmichel
– Kuchen & Plätzchen -Zwetschgendatschi, Gugelhupf, Becher-Butterkuchen
– Eingemachtes – das ist nicht meine Kategorie
– Gut wirtschaften – Tipps zur Resteverwertung, etc.
unterteilt.

Ich habe jeweils dazu geschrieben was ich ausprobiert habe und was uns geschmeckt hat.
Die Rezepte sind gut verständlich und nicht zu schwierig. Danach können auch nicht so Geübte in der Küche gut kochen und backen.

Was wir probiert haben hat gut geschmeckt.

Aus meiner Sicht ein gutes Buch auch für Anfänger. Bodenständige Küche und Essen das gut schmeckt.

ISBN : 9783831039937

Quelle DK Verlag

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Susann Kreihe : Kuchenklassiker ohne Zucker

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Susann Kreihe hat das Buch “ Kuchenklassiker ohne Zucker“ geschrieben.
Kuchen ohne Zucker?? Dafür kann es verschiedene Gründe geben.
Manch einer will den Haushaltszucker aus der Küche verbannen, andere haben medizinische Gründe.

Im Buch findet man jede Menge tolle Kuchenrezepte ohne Zucker.

Das Buch beginnt aber mit einer Einleitung, in der sich die Autorin grundsätzlich mit dem Thema Zucker auseinandersetzt.
Susann Kreihe verzichtet selber schon länger auf Zucker. Nur die Familie sah das anders und der Freundeskreis auch. Kuchen ohne Zucker schmeckt nicht.
Zucker weglassen ohne Alternative geht gar nicht war das Fazit des Versuchs.

Die Autorin schildert wo man Zucker überall findet, welche Formen von Zucker es gibt, wie die Auswirkungen auf den Körper sind.
Es folgt ein Teil mit Zuckeralternativen, die ich noch ergänzen kann mit Rübenkraut. Das nehme ich für Saucen, etc.
Es ist sicher meiner niederrheinischen Herkunft und meiner Oma, die Köchin war, geschuldet, dass an Bratensaucen oft Printen (lange getrocknet) und Rübenkraut kommt, zum Abbinden der Sauce und für den Geschmack. Und in den Brotteig kommt auch Rübenkraut.
Klar ist auch wieder ein Zucker aber nicht so wie Saccharose was den Blutzuckeranstieg angeht.

Die Autorin bringt uns dann das Konzept ihres Buches nahe.
Man findet eine Tabelle mit Zuckeralternativen und bei welchem Kuchen / welcher Speise man wodurch austauschen kann.
Es folgt das Backwissen.

Und dann geht es an die tollen Rezepte in mehreren Kapiteln.
Bei jedem Kapitel wird genau erklärt wie man den jeweiligen Teig herstellt, Schritt-für-Schritt und bebildert, da sollte nichts schiefgehen.
Ich habe die Rezepte, die ich ausprobiert habe, dazu geschrieben.

– Klassiker mit Rührteig – Brownies mit Kirschen, Donauwelle, Kokoskuchen mit Buttermilch, Schokobrot mit Haselnüssen
– Klassiker mit Mürbeteig – Cookis Grundrezept, American Cheesecake, Kirschkuchen mit Streuseln
– Klassiker mit Biskuit – Käsesahnetorte ganz klassisch
– Klassiker mit Hefeteig – Butterkuchen mit Mandelbelag, Christstollen mit Rumrosinen, Hefeschnecken
– Von allem etwas – Franzbrötchen, Waffeln, Windbeutel
– Grundrezepte – selbst gemachte Dattel-/Aprikosenpaste, selbst gemachte Schokolade…

Kritik möchte ich am Titel des Buches üben. „Ohne Zucker“ ist nicht korrekt, es müsste ohne Haushaltszucker, ohne raffinierten Zucker, etc. heißen. denn z.B. in Datteln, Aprikosen ist ja auch Zucker nur kein Industriezucker.

Mein Fazit: ein gutes Buch für alle, die Zucker bei Backwaren reduzieren wollen.
Mir persönlich waren manche Backwaren durch das im Rezept verwendete Dinkelmehl nicht so angenehm im Geschmack, bin nicht der Dinkelfreund und die Dattelpaste ist mir zu süß.
Man muss probieren ob ein Rezept 1 : 1 zum eigenen Geschmack passt und man kann dann ja variieren mit den möglichen Alternativen.

ISBN : 978-3959614160

Quelle: Christian-Verlag

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