Dora Heldt: Drei Frauen am See

„Drei Frauen am See“ heißt der neue Roman von Dora Heldt.
Das Cover ließ mich an alte Zeiten denken, das Bild wirkt historisch. Das passt doch gar nicht zu Dora Heldt, dachte ich mir.
Ja der Roman ist anders als die gewohnten Sylt – Geschichten. Aber er ist einfach schön.

Die Freundinnen Marie, Jule, Friederike und Alexandra sind gemeinsam auf einem Foto 1981 am See.
Das Haus am Se,e wo sich die Freundinnen regelmässig treffen, gehört Maries Eltern.
Damals schreiben die Mädels auf wie sie sich und ihre Freundschaft in 30 Jahren sehen.
Sie können nicht ahnen wieviel in den 30 Jahren passiert.

Alexandra ist mittlerweile eine erfolgreiche Verlegerin und wohnt in München.
Jule Petersen lebt in Weißenburg in Norddeutschland und hat sich ihren Berufswunsch erfüllt, sie ist Physiotherapeutin mit eigener Praxis.
Friederike Brenner lebt in Bremen und leitet ein 5-Sterne Hotel.
Marie lebt in Lübeck, sie kränkelt nach wie vor, wie schon als Kind – ein Herzfehler. Marie ist eine bekannte Fotografin geworden, ein Traum ging in Erfüllung.

Die Treffen am See gibt es nicht mehr nach einem heftigen Streit.
Jede der Frauen lebt ihr Leben mit Höhen und Tiefen, manche haben sporadisch noch Kontakt.
Eines Tages bekommen alle, ausser Marie, die Einladung eines Notars in Hamburg.
Teils fahren sie mit Widerwillen hin, weil sie die eine oder andere der Freundinnen nicht sehen wollen. Warum sind es nun 3 Frauen am See?

Mehr verrate ich nicht.
Es ist Dora Heldt gelungen, eine mitreissende Geschichte der 4 so unterschiedlichen Frauen, ihrer Leben und ihrer Gefühle zu schreiben.

Als Leserin begleitet man die 4 durch Höhen und Tiefen fast wie ein Schatten in manchen Sequenzen, die so exakt beschrieben sind, dass man sich in die Szene versetzt fühlt.

Für mich war das ein ganz anderes Dora Heldt – Buch, aber ein ganz tolles.
Ein Buch das auch in die Seele der Personen blicken lässt, uns an ihren Gefühlen, Ängsten, Freuden teilhaben lässt.
Und vor allem ein Plädoyer für die Freundschaft.

Die Geschichte, die Dora Heldt erzählt, hat mich sehr berührt.

ISBN: 9783423262064

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Florentine Krieger: Radio Hearts

„Radio Hearts“ ist eine Radiosendung, die jahrelang 2 x in der Woche von Fred  moderiert wird. Er macht die Sendung mit Hilfe seiner Kollegin Sascha.
Sascha ist für Fred schon lange die beste Freundin.

Radio Hearts ist eine Musiksendung und es geht um Romantik, Herz, Schmerz und Liebe.
Romantik ist für Fred aber nun so gar nichts. Dies ist ein Thema mit dem er nichts anfangen kann.
Es kommt wie es kommen musste, auch seinem Chef Ewald, Chefredakteur, fällt die Fehlbesetzung auf.
Fred soll sich eine Pause gönnen und an seinem Defizit arbeiten.

Gefrustet geht Fred zum Plattenladen von Manni und will sich eine Schallplatte kaufen.
Aber Manni ist auf Ibiza, Ruhestand, jetzt ist Lena nebst Mops Herkules da und der Laden ist rosa und die Platten sind ganz und gar nicht mehr nach Freds Geschmack.Im Café Friedrich trifft Fred seine Ex Nina, die seit 3 Jahren in der Antarktis Pinguine erforscht mit ihrem Freund.
Kann ein Tag noch schlimmer werden?

Sascha und Fred treffen sich in der Kneipe, er muss ihr sein Herz ausschütten. Sie rät schnellstens eine Fortbildung in Sachen Romantik anzugehen, zumal im Radio „Radio Hearts“ nun vom verhassten Kollegen übernommen wurde, der Schmalz,  Herz und Schmerz drauf hat.

Im Laufe des Buches kommt noch Sieglinde, die Psychotherapeutin ins Spiel, ein Segelboot in den Niederlanden. Freds Ex, Herkules und Lena kommen ins Spiel und immer wieder die Frage : wie wird man Romantiker? Wie lässt sich Romantik im Radio verbreiten?

Mir hat das Buch gut gefallen.
Locker geschrieben, ein herrliches Buch zum Abschalten.

ISBN: 9783423217323

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Gin Phillips : Nachtwild

„Nachtwild“ von Gin Phillips wird als Thriller vermarktet.
Das Buch wird vom Verlag mit spannend, ja sogar „unerträglich spannend“ beschrieben auf der Seite zum Buch.

Ich habe auf „Nachtwild“ gewartet, auf einen tollen Thriller und wurde enttäuscht.
Gelesen habe ich Buch von der ersten bis zur letzten Seite, da ich immer noch auf die Spannung wartete, sie kam nicht.

Joan ist mit ihrem Sohn Lincoln im Zoo als sie Schüsse hört.
Lincoln ist 4 Jahre alt, kein Alter um Leichen zu sehen, denkt Joan, die die Toten sieht.
Fieberhaft überlegt sie was sie tuen soll. Joan versteckt sich mit ihrem Sohn in einem Gehege.
Sie müssen leise sein, um die Täter nicht auf sich aufmerksam zu machen.

Im Klappentext findet sich eine Formulierung, die zeigt was man nun wirklich denkt als Mutter „Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte..“
Dies ist auch realistisch, fieberhaft nachdenken wie man das Kind und sich selber retten kann, das würde jede Mutter machen.
Zunächst macht auch Joan das. Aber dann läuft die Handlung von „Nachtwild“ in eine seltsame Richtung. Joan überlegt wie sie ihr Kind mit Essbarem versorgen kann.
Das wäre in Realität wohl die letzte Sorge, die eine Mutter hätte.

Joan hat Angst, dass Lincoln lautstark nach Essen verlangen könnte und sie damit verraten könnte.
Dies ist für mein Gefühl so weit ab von jeder Realität, dass es nur stört. Seitenlang dreht sich die Handlung nur um dieses Thema.
Man möchte als Leser eingreifen und Joan einen Erziehungsratgeber in die Hand drücken.
Ein 4-jähriges Kind ist ja nun sehr wohl in der Lage zu merken, wenn eine Situation brisant ist und es ruhig sein muss.

Auch werden die Handlungen der Täter so geschildert, dass sie den Zoo und die Morde als Spiel auf einem Spielplatz ansehen. Auch dies wieder unrealistisch.

Ich bin enttäuscht von diesem Buch. Großartig angekündigt, aber es hält nicht was die Ankündigung verspricht.
Kaum Spannung, dafür aber eine Handlung, die weit ab jeder Realität ist, so habe ich das Buch empfunden.

ISBN: 9783423261968

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Dora Heldt : Wir sind die Guten

Nach „Böse Leute„, dem ersten Sylt-Krimi von Dora Heldt, ist nun der neue Krimi „Wir sind die Guten“ da.

Dora Heldt lässt wieder Maren Thiele, Polizeiobermeisterin, ihrem nicht gerade beliebten Chef Runge  auch Anna von der Kripo Flensburg mitspielen.
Und, na klar, auch die „Rentner-Ermittler“ sind dabei, allen voran Karl Sönnigsen. Er war lange Kriminalhauptkommissar und der Vorgänger von Runge.
Onno Thiele, der Vater von Maren, der mit Helga angebandelt hat, gehört dazu. Zur Rentnergang gehören auch noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.
Inge ist mit Walter verheiratet und ihr Bruder Walter mit Charlotte.
Sie sehen es bleibt in der Familie.

Dann ist da noch Rike, Marens beste Freundin und Robert, Marens Freund, der 10 Jahre jünger ist als sie und in Hamburg lebt.

Inge und Charlotte haben eine Putzhilfe, Sabine Schäfer. Davon dürfen ihre Männer nichts wissen. Sabine wohnt im Keller von Wilma und die Wohnung ist nicht angemeldet.
Eines Tages wird Sabine vermisst. Wilma will nicht auffliegen wegen der illegalen Wohnung und bittet Helga, dass diese Karl und Onno um Hilfe bittet bei der Ermittlung.

Und was ist mit Corinna, die tot sein soll?
Eine Leiche am Roten Kliff in Kampen spielt eine Rolle. Ebenso die Freunde Kai Kruse, der ein Haus auf Sylt hat, Dirk Nowak und Alexander von der Heyde.

Ein Toter, eine Vermisste, ganz schön viel auf einmal denkt sich die Truppe um Karl.
Maren ermittelt im Fall des Leichenfundes.

Die Truppe um Karl ermittelt auch, aber anders als die Polizei dies kann und in beiden Fällen.

Ein rätselhaftes Foto einer jungen Frau sorgt für Aufsehens. Wie ist die Gärtnerei Tiedemann darin verwickelt? Diese ist in Altmannshausen Nähe Oldesloe.
Welche Rolle spielt Wolf Bertram?

Diese Fragen werden Sie sich stellen, wenn Sie dieses spannende und zugleich amüsante Buch lesen.
Verraten werde ich es nicht.
Nur soviel, es erwarten Sie 506 Seiten im Buch und eine Story, die es sich zu lesen lohnt.

Dora Heldt ist es gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, in dem vieles anders scheint als es ist.
Werden da etwa Tote lebendig?
Auch hat Dora Heldt es verstanden, viel Sylter Lebensart einzubauen, man merkt, dass die Autorin ihre Heimat liebt.
Die Personen sind herrlich beschrieben mit ihren Macken und ihren liebenswerten Seiten.
Man fühlt sich als Leser als sei man Teil der Handlung.

Eintauchen in die Geschichte lohnt sich.

ISBN: 9783423261494
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Jutta Profijt: Unter Fremden

Die ersten Krimis von Jutta Profijt habe ich verschlungen. Dann kamen welche, die mir so gar nicht gefallen haben und ich bin froh, dass ich diesen neuen Krimi von Jutta Profijt gelesen habe.
Er ist ganz anders als die alten Krimis der Autorin, ein tolles Buch.

Jutta Profijt hat in diesem Kriminalroman, der, aus meiner Sicht, gar nicht so richtig in die dieses Genre passt, ein Meisterwerk geschrieben.
Krimi ist zu wenig für dieses hervorragende Buch.

Jutta Profijt stellt Madiha in den Mittelpunkt der Story. Madiha ist eine junge syrische Frau, die geflohen ist vor den Gräueltaten in ihrer Heimat.
Madiha hat die Flucht geschafft und überlebt mit der Hilfe von Harun. Harun ist auch Flüchtling wie sie und ihr Lebensretter.
Madiha lebt in einer Flüchtlingsunterkunft. Sie kann nicht schreiben und nicht lesen, aber sie spricht Deutsch.
Madiha ist die einzigste der 437 Flüchtlinge, die Deutsch spricht. Amelie, eine der Helferinnen braucht sie ständig als Dolmetscherin, ebenso die Flüchtlinge.
Auf Madihas Bedürfnisse nimmt niemand Rücksicht.

Dabei ist Harun, ihr Retter, verschwunden.
Madiha hat den Schlüssel von Haruns Spind, er hat ihr diesen anvertraut für den Fall, dass Harun weg ist.
Die Jagd auf Haruns Hab und Gut beginnt. Rafiq bedroht Mahida. Das beeindruckt sie wenig, sie will Harun finden.

Jutta Profijt lässt uns Leser teilhaben an den Nöten und Ängsten von Madiha, aber auch an ihrem Willen Harun zu finden.
Eine junge Frau, die unfreiwillig noch einen kleinen Jungen im Schlepptau hat, konfrontiert wird mit Dingen, denen sie entfliehen wollte, ihren Onkel kennenlernt und vieles mehr.
Jutta Profijt hat es verstanden den Lesern ihres Buches die Welt der Flüchtlinge mit ihrer Vergangenheit nahe zu bringen. Das Ganze verpackt in einen Kriminalfall, der zur Nebensache wird.

Das Buch kann ich nur empfehlen.

ISBN: 9783423261654
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Dora Heldt: Im Grunde ist alles ganz einfach

Dora Heldt schreibt alle 2 Wochen eine Kolumne in der „Für Sie“.
Was lag näher als diese Kolumnen auch in einem Buch zusammenzufassen.

Dora Heldt beschäftigt sich in ihren Kolumnen mit „Alltagsfragen“ von Frauen, nicht immer ganz ernst gemeint und einfach herrlich zu lesen.
Fragen wie „Warum macht Smalltalk auf Partys eigentlich immer so langsam im Kopf?“, die berühmte Suche nach der richtigen Handtasche, wie schmeckt Kindheit?, aber auch der Stress im Urlaub, usw., sind Themen, die Dora Heldt beschäftigen.

Dieses Buch ist herrlich zum Entspannen. Es hat mich auf einer langen Zugfahrt begleitet und unterhalten.
Und wieder erkannt habe ich mich auch, bei „Vorbereitung ist alles“, ich schaue mir vor wichtigen Terminen auch den Fahrweg, die Zeiten, etc, genau an, habe Stress beim Koffer packen, etc.
In vielen Kolumnen im Buch wird sich die Leserin wiedererkennen. Es sind Alltagsgeschichten, oft geschrieben mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor.

Das Buch kann ich empfehlen, wenn man mal wieder etwas lesen möchte, bei dem man abschalten kann, sich ab und an oder auch öfter wiedererkennen will und erkennen mag, dass es anderen genauso geht.
Herzhaft lachen erwünscht und erlaubt.

ISBN: 9783423216449
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Dora Heldt : Böse Leute

Dora Heldt kann auch Krimis schreiben, das beweist sie mit „Böse Leute“.
Da ich Sylt liebe, lese ich die Bücher von Dora Heldt sehr gerne. Sie schafft es immer ins Buch auch eine gehörige Portion Inselflair einzubauen.

Nach etlichen Büchern, die auf Sylt spielen und eher Familiengeschichten sind, hat Dora Heldt nun einen Krimi geschrieben.
Im vorderen Einband schreibt sie, dass sie mal „böse Leute“ in der Geschichte haben wollte.
Und diese gibt es in „Böse Leute“ genug.

Karl Sönnigsen war lange Kriminalhauptkommissar, er ist nur berentet. Leicht fällt ihm dieses süße Nichtstuen nicht.
Seine Frau ist nach einer Operation in Reha. Gut, dass es seinen Freund Onno Thiele gibt, dessen Frau verstorben ist.
Zum Rentnerquartett gehören noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.

Maren Thiele, Onnos Tochter, die Polizeiobermeisterin ist, kommt nach 20 Jahren zurück auf die Insel.
Sie hat sich frisch von Henry getrennt, will zurück auf die Insel und zu Rike, ihrer besten Freundin.
Maren hat auf Sylt gleich alle Hände zu tuen.

Dora Heldt lässt Maren keine Zeit dafür erst einmal richtig anzukommen, nein sie muss gleich arbeiten. Ihr Chef Funke, Karls Nachfolger, ist kein Sympathieträger.

Auf der Insel gibt es eine Einbruchsserie, Jutta Holler stirbt und vieles mehr.
Mehr verrate ich nicht, ausser, dass nicht nur die Polizei ermittelt, sondern auch das Quartett um Karl ist im Undercover-Einsatz.
Wer ist der Mörder? Ist der Mörder auch der Einbrecher? Was hat es mit gut aussehenden jungen Herren auf sich? Welches Familiengeheimnis wird gelüftet?
Lesen Sie selbst.

Dora Heldt hat es geschafft einen spannenden Krimi zu schreiben, mit ganz viel Syltflair, herrlichen Beschreibungen der einzelnen Charaktere und oft auch einem Augenzwinkern.

Ich finde das Buch sehr gelungen und freue mich auf Krimi Nr.2 der Autorin. Dora Heldt ist ihrem Anspruch Unterhaltungsliteratur zu schreiben, mal wieder gerecht geworden.
„Böse Leute“ ist ein Buch das der Entspannung dient.

ISBN: 9783423216777
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John Strelecky : Das Leben gestalten mit den Big Five for Life

John Strelecky hat mit „Das Leben gestalten mit den Big Five for Live“ ein Buch für Führungskräfte, aber auch für jederman geschrieben.

Joe hat seinen besten Freund und Mentor verloren. Thomas Derale ist gestorben und hinterlässt eine grosse Lücke in Joes Leben.
Es ist die Witwe von Thomas, die Joe zu neuem Lebensmut verhilft.
Sie vermittelt den Kontakt zu Jacques, einem Unternehmer, der darauf setzt, dass sein Erfolg und der Erfolg seines Unternehmens durch seine Mitarbeiter gewährleistet wird.

Joe lernt ein völlig neues Konzept der Unternehmensführung kennen.
Wenn man das Buch liest, denkt man es sei Fiktion. Ein so mitarbeiterfreundliches Unternehmen kann es doch gar nicht geben.
Es ist aber Realität. DLGL, ein kanadisches Unternehmen lebt dieses Prinzip. Wie oft hört man Dinge wie „nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter“ gelebt wird es selten.
Bei DLGL wird es gelebt.

Und genau diese Atmosphäre, dieses Vertrauen, ist es, dass Joe wieder Lebensmut gibt.

Bei DLGL wurden z.B. die Außenanlagen von den Mitarbeitern gestaltet, das Material bezahlte die Firma.
Wenn jemand Hilfe braucht, bekommt er sie. Ein Beispiel, ein Mitarbeiter, der ohnehin den Kopf nicht frei hatte, hat sich 3 Moante um seine krebskranke Frau gekümmert und dann wieder gearbeitet. Es ist doch klar, dass er dann umso engagierter arbeitet.
Eins ist oberstes Prinzip beim Unternehmen, Vertrauen gegenüber dem Mitarbeiter.

Das lernt Joe bei Jacques. Man muss den Bedürfnissen der Angestellten wie auch der Kunden gleichermaßen gerecht werden, um erfolgreich zu sein.

Beeindruckt hat mich ein Satz des Firmenchefs „Nichts was die Lebensqualität unserer Leute gefährdet wird toleriert.“ Das würde man sich im eigenen Unternehmen auch wünschen.

Joe kann nun wieder gestärkt sein Leben leben, die Big Five leben.
Die Big Five for Life findet man hier.
Aus meiner Sicht ist das Buch von Strelecky allen Führunsgkräften, Personalverantwortlichen, etc. zu empfehlen. Und es sei es nur, dass sie einen Denkanstoß bekommen, dass sie lernen Vertrauen zu ihren Mitarbeitern zu haben. Leider ist das ja heute eher selten. Und für alle anderen Interessierten kann ich es auch nur empfehlen.

ISBN: 9783423261142
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Sháá Wasmund : Do Less, Get More

Sháá Wasmund hat ein Buch geschrieben, das ein Arbeitsbuch ist. „Do Less, Get More – Warum weniger mehr ist“, heisst das Buch der Autorin.
Sháá Wasmund ist Absolventin der London School of Economics, sie ist heute eine bekannte Vortragsrednerin.

Wer zu diesem Buch greift, kennt das Problem, man steht unter Druck. Zeitdruck und Leistungsdruck belasten einen, man kommt sich vor wie ein Dampfdrucktopf bei dem der Deckel sich nicht öffnen lässt.
Gesund ist das nicht. Dem Privatleben schadet diese Situation, die viele von uns kennen, auch.
Stress komplett vermeiden, das ist eine Illusion. Ihn aber in die richtigen Bahnen lenken, steuerbar machen, dazu ermutigt Sháá Wasmund in ihrem Buch. Sie gibt Anleitungen, verdeutlicht wo das Problem liegt.

Selber kam die Autorin ans Denken, als ihr Lebensgefährte starb und sie den Verlust verdrängte, indem sie immer mehr arbeitete.
Der Satz ihres Sohnes „Mama, immer hast du so viel zu tuen.“ machte Sháá Wasmund bewusst was ablief. Sie begann nachzudenken was wirklich wichtig ist im Leben.

Das Buch soll ein Weckruf sein, dass jeder sein Lebensglück selber gestalten kann und muss.
Die Autorin nennt es die Weniger-ist-mehr-Haltung, diese Haltung, die den Unterschied macht, der Weg zum glücklicheren Leben.

Im Buch ermutigt sie dazu diesen Weg zu gehen. Die Werkzeuge dazu, Filtern, Zurückschneiden, Prioritäten setzen und Fokussieren, liefert Wasmund. Es in unserem Alltag umsetzen müssen wir selber.

Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt:
– Wann ist das Leben nur so kompliziert geworden?
– Worum es wirklich geht
– Ein Weniger-ist mehr-Leben
– Weniger tun, mehr erreichen.

Ein Zitat von Da Vinci, das ich im Buch gefunden habe, sagt alles „Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung“.

Das Buch liefert zum einen Denkanstösse, aber auch klare Anweisungen wie man etwas ändern kann. Dabei helfen Listen, Fragen, Tipps, Übungen und sehr gut verständliche Texte. Dazu findet der Leser Buchempfehlungen, wenn man tiefer in die Materie eintauchen möchte.
Auch optisch ist das Buch gut gemacht, wichtige Dinge, werden hervorgehoben, man findet die Übungen sofort.
Tipps für Apps, die das Leben vereinfachen, findet man im Buch.

Der Autorin ist es gelungen, mich als Leser zum Nachdenken anzuregen. Oft habe ich, mit einem Block bewaffnet, da gesessen und ihre Fragen beantwortet, mir Notizen gemacht, usw.
Häufig genug habe ich gehört, dass Glaubenssätze mich daran hindern mich zu entfalten. Aber man muss sich das immer wieder selber bewusst machen und umsetzen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der „Unter Dampf“ steht und etwas dagegen tuen will. Hier bekommt man klare Handlungsanweisungen, die einen weiter bringen auf dem Weg Dampf abzulassen.

ISBN: 9783423261531
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Matschnig : Die Macht der Wirkung

Monika Matschnig ist Expertin für Körpersprache. Matschnig ist Diplom-Psycholgin und Universitätsdozentin.
Aufgewachsen ist sie in Graz, sie nahm den Weg über den Leistungssport hin zu ihrem Studium der Prsychologie. Danach liessen sich ganz viele Stationen und Begegnungen aufzählen, die das Leben der Autorin prägten, schauen Sie hier und Sie werden feststellen, es ist ein bewegtes Leben.
Monika Matschnig hat viele, auch bedeutende, Menschen getroffen und nicht zuletzt aus diesen Begegnungen rekrutiert sie ihren grossen Erfahrungsschatz in Sachen Körpersprache.

Kennen Sie das auch? Sie begegnen einem Menschen, egal ob im Fernsehen oder real und wissen einfach der hat was. Ich kenne das sehr gut.
Ein für mich leuchtendes Beispiel ist das Ehepaar Obama, jeder für sich eine faszinierende Persönlichkeit.

Warum wirken solche Menschen?
Das erklärt die Autorin in ihrem Buch.
Kann ich auch wirken?
Wie kommt man nun zu dieser Wirkungskompetenz?
Zu Beginn ihres Buches stellt die Autorin die These auf „Nur wer wirkt, wird gehört, gesehen, verstanden“.
Wie wahr.
Beruflich habe ich täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tuen. Es gibt darunter tolle, ausgesprochen intelligente Menschen und Wissenschaftler, der eine macht was draus, der andere wurschtelt vor sich hin.

Monika Matschnig hat ihr Buch, in dem sie den Lesern Tipps und Anleitungen gibt, wie man zu Wirkungskompetenz kommt, in mehrere Kapitel unterteilt:
– Wirkung als Kompetenz
– Überzeugungsmacht – Wirkung in der Politik
– Anziehungsmacht – Wirkung in Entertainment und Mode
– Führungsmacht – Wirkung im Business
– Faszinationsmacht – Wirkung im Sport
– Lernen von den Meistern der Selbstinszenierung.

Anhand allseits bekannter Persönlichkeit verdeutlicht Monika Matschnig das was sie meint.
Wer kennt nicht die Merkel – Raute?
Die Beckhams leben von Selbstinszenierung. Wie funktioniert es bei Ihnen.
Putin wirkt immer eiskalt.
George Clooney ist Charisma in Perfektion.

Die Autorin schildert uns Lesern sehr unterschiedliche Menschen und beschreibt warum diese wirken. Meist gibt es dann ein „Auf den Punkt gebracht“ und immer einen rosa Kasten “ Wirkung à la…- was lernen wir?“
Darin bekommen wir Leser stichpunktartig die Highlights der Wirkungskompetenz des jeweiligen Menschen, so quasi als Spickzettel, an die Hand.

Monika Matschnig liefert die Rezepte, kochen = an uns arbeiten, müssen wir selber, wenn wir weiterkommen wollen.

Es gibt zum Buch eine Seite des Verlages mit Videos auf denen zu manchen Personen gezeigt wird wie sie wirken. Dort finden Sie auch eine Leseprobe.

Mein Fazit: Charisma kann jeder, wenn er nur will. Monika Matschnig erklärt genau wie man daran arbeiten kann und was das Charisma eines Menschen ausmacht. Das Buch ist sehr verständlich und spannend geschrieben. Es lohnt sich es zu lesen.

Quelle : dtv

ISBN: 9783423261135
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