Dora Heldt: Drei Frauen am See

„Drei Frauen am See“ heißt der neue Roman von Dora Heldt.
Das Cover ließ mich an alte Zeiten denken, das Bild wirkt historisch. Das passt doch gar nicht zu Dora Heldt, dachte ich mir.
Ja der Roman ist anders als die gewohnten Sylt – Geschichten. Aber er ist einfach schön.

Die Freundinnen Marie, Jule, Friederike und Alexandra sind gemeinsam auf einem Foto 1981 am See.
Das Haus am Se,e wo sich die Freundinnen regelmässig treffen, gehört Maries Eltern.
Damals schreiben die Mädels auf wie sie sich und ihre Freundschaft in 30 Jahren sehen.
Sie können nicht ahnen wieviel in den 30 Jahren passiert.

Alexandra ist mittlerweile eine erfolgreiche Verlegerin und wohnt in München.
Jule Petersen lebt in Weißenburg in Norddeutschland und hat sich ihren Berufswunsch erfüllt, sie ist Physiotherapeutin mit eigener Praxis.
Friederike Brenner lebt in Bremen und leitet ein 5-Sterne Hotel.
Marie lebt in Lübeck, sie kränkelt nach wie vor, wie schon als Kind – ein Herzfehler. Marie ist eine bekannte Fotografin geworden, ein Traum ging in Erfüllung.

Die Treffen am See gibt es nicht mehr nach einem heftigen Streit.
Jede der Frauen lebt ihr Leben mit Höhen und Tiefen, manche haben sporadisch noch Kontakt.
Eines Tages bekommen alle, ausser Marie, die Einladung eines Notars in Hamburg.
Teils fahren sie mit Widerwillen hin, weil sie die eine oder andere der Freundinnen nicht sehen wollen. Warum sind es nun 3 Frauen am See?

Mehr verrate ich nicht.
Es ist Dora Heldt gelungen, eine mitreissende Geschichte der 4 so unterschiedlichen Frauen, ihrer Leben und ihrer Gefühle zu schreiben.

Als Leserin begleitet man die 4 durch Höhen und Tiefen fast wie ein Schatten in manchen Sequenzen, die so exakt beschrieben sind, dass man sich in die Szene versetzt fühlt.

Für mich war das ein ganz anderes Dora Heldt – Buch, aber ein ganz tolles.
Ein Buch das auch in die Seele der Personen blicken lässt, uns an ihren Gefühlen, Ängsten, Freuden teilhaben lässt.
Und vor allem ein Plädoyer für die Freundschaft.

Die Geschichte, die Dora Heldt erzählt, hat mich sehr berührt.

ISBN: 9783423262064

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Dora Heldt: Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser

„Schnee ist auch nur hübsch gemachtes Wasser“ hat Dora Heldt ihr kleines Buch mit Wintergeschichten genannt.

Nette Kurzgeschichten erwarten die Leser. Man trifft alte Bekannte aus den Büchern der Autorin oder aus ihren Kolumnen.
Die Geschichten sind zwar reine Unterhaltung, aber teilweise haben sie aus meiner Sicht, auch einen ernsteren Hintergrund.
Wenn ich so an Josefine mit ihren 92 Jahren denke, die liebevoll von Jens, dem Enkel ihrer verstorbenen Schwester Margarete, umsorgt wird und sich den Winter mit Schnee herbeisehnt, so steckt da mehr hinter als pure Unterhaltung. Es ist einfach herrlich zu lesen, wie Jens mit der alten Dame umgeht, ihren Wunsch erfüllt, usw.

Oder Anna, die sich Stress macht, um Weihnachten ein Menü auf den Tisch zu stellen, um niemanden zu enttäuschen, da kennen sich sicher einige Leser wieder.

Und ich bin sicher, dass es in vielen Familien genauso zugeht, wie bei Christine, Ines und Georg, die sich verpflichtet fühlen jedes Jahr nach Sylt zu ihren Eltern zu fahren und diese doch eigentlich in die Sonne wollen, aber darüber gesprochen hat niemand.

Dora Heldt hat es geschafft eine Reihe von Geschichten zusammenzustellen, die zwar mit dem Winter, teils auch mit Weihnachten, zu tuen haben, die aber ganz nah an der Wahrheit sind, vielleicht selbst erlebt oder erzählt bekommen. Und na klar hat die Autorin wieder das Sylter Flair eingefangen.

Mir hat das Buch gut gefallen, man kann es auch das ganze Jahr lesen, auch wenn es Wintergeschichten sind.

ISBN: 9783423216944

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Dora Heldt : Wir sind die Guten

Nach „Böse Leute„, dem ersten Sylt-Krimi von Dora Heldt, ist nun der neue Krimi „Wir sind die Guten“ da.

Dora Heldt lässt wieder Maren Thiele, Polizeiobermeisterin, ihrem nicht gerade beliebten Chef Runge  auch Anna von der Kripo Flensburg mitspielen.
Und, na klar, auch die „Rentner-Ermittler“ sind dabei, allen voran Karl Sönnigsen. Er war lange Kriminalhauptkommissar und der Vorgänger von Runge.
Onno Thiele, der Vater von Maren, der mit Helga angebandelt hat, gehört dazu. Zur Rentnergang gehören auch noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.
Inge ist mit Walter verheiratet und ihr Bruder Walter mit Charlotte.
Sie sehen es bleibt in der Familie.

Dann ist da noch Rike, Marens beste Freundin und Robert, Marens Freund, der 10 Jahre jünger ist als sie und in Hamburg lebt.

Inge und Charlotte haben eine Putzhilfe, Sabine Schäfer. Davon dürfen ihre Männer nichts wissen. Sabine wohnt im Keller von Wilma und die Wohnung ist nicht angemeldet.
Eines Tages wird Sabine vermisst. Wilma will nicht auffliegen wegen der illegalen Wohnung und bittet Helga, dass diese Karl und Onno um Hilfe bittet bei der Ermittlung.

Und was ist mit Corinna, die tot sein soll?
Eine Leiche am Roten Kliff in Kampen spielt eine Rolle. Ebenso die Freunde Kai Kruse, der ein Haus auf Sylt hat, Dirk Nowak und Alexander von der Heyde.

Ein Toter, eine Vermisste, ganz schön viel auf einmal denkt sich die Truppe um Karl.
Maren ermittelt im Fall des Leichenfundes.

Die Truppe um Karl ermittelt auch, aber anders als die Polizei dies kann und in beiden Fällen.

Ein rätselhaftes Foto einer jungen Frau sorgt für Aufsehens. Wie ist die Gärtnerei Tiedemann darin verwickelt? Diese ist in Altmannshausen Nähe Oldesloe.
Welche Rolle spielt Wolf Bertram?

Diese Fragen werden Sie sich stellen, wenn Sie dieses spannende und zugleich amüsante Buch lesen.
Verraten werde ich es nicht.
Nur soviel, es erwarten Sie 506 Seiten im Buch und eine Story, die es sich zu lesen lohnt.

Dora Heldt ist es gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, in dem vieles anders scheint als es ist.
Werden da etwa Tote lebendig?
Auch hat Dora Heldt es verstanden, viel Sylter Lebensart einzubauen, man merkt, dass die Autorin ihre Heimat liebt.
Die Personen sind herrlich beschrieben mit ihren Macken und ihren liebenswerten Seiten.
Man fühlt sich als Leser als sei man Teil der Handlung.

Eintauchen in die Geschichte lohnt sich.

ISBN: 9783423261494
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Dora Heldt: Im Grunde ist alles ganz einfach

Dora Heldt schreibt alle 2 Wochen eine Kolumne in der „Für Sie“.
Was lag näher als diese Kolumnen auch in einem Buch zusammenzufassen.

Dora Heldt beschäftigt sich in ihren Kolumnen mit „Alltagsfragen“ von Frauen, nicht immer ganz ernst gemeint und einfach herrlich zu lesen.
Fragen wie „Warum macht Smalltalk auf Partys eigentlich immer so langsam im Kopf?“, die berühmte Suche nach der richtigen Handtasche, wie schmeckt Kindheit?, aber auch der Stress im Urlaub, usw., sind Themen, die Dora Heldt beschäftigen.

Dieses Buch ist herrlich zum Entspannen. Es hat mich auf einer langen Zugfahrt begleitet und unterhalten.
Und wieder erkannt habe ich mich auch, bei „Vorbereitung ist alles“, ich schaue mir vor wichtigen Terminen auch den Fahrweg, die Zeiten, etc, genau an, habe Stress beim Koffer packen, etc.
In vielen Kolumnen im Buch wird sich die Leserin wiedererkennen. Es sind Alltagsgeschichten, oft geschrieben mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor.

Das Buch kann ich empfehlen, wenn man mal wieder etwas lesen möchte, bei dem man abschalten kann, sich ab und an oder auch öfter wiedererkennen will und erkennen mag, dass es anderen genauso geht.
Herzhaft lachen erwünscht und erlaubt.

ISBN: 9783423216449
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Dora Heldt : Böse Leute

Dora Heldt kann auch Krimis schreiben, das beweist sie mit „Böse Leute“.
Da ich Sylt liebe, lese ich die Bücher von Dora Heldt sehr gerne. Sie schafft es immer ins Buch auch eine gehörige Portion Inselflair einzubauen.

Nach etlichen Büchern, die auf Sylt spielen und eher Familiengeschichten sind, hat Dora Heldt nun einen Krimi geschrieben.
Im vorderen Einband schreibt sie, dass sie mal „böse Leute“ in der Geschichte haben wollte.
Und diese gibt es in „Böse Leute“ genug.

Karl Sönnigsen war lange Kriminalhauptkommissar, er ist nur berentet. Leicht fällt ihm dieses süße Nichtstuen nicht.
Seine Frau ist nach einer Operation in Reha. Gut, dass es seinen Freund Onno Thiele gibt, dessen Frau verstorben ist.
Zum Rentnerquartett gehören noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.

Maren Thiele, Onnos Tochter, die Polizeiobermeisterin ist, kommt nach 20 Jahren zurück auf die Insel.
Sie hat sich frisch von Henry getrennt, will zurück auf die Insel und zu Rike, ihrer besten Freundin.
Maren hat auf Sylt gleich alle Hände zu tuen.

Dora Heldt lässt Maren keine Zeit dafür erst einmal richtig anzukommen, nein sie muss gleich arbeiten. Ihr Chef Funke, Karls Nachfolger, ist kein Sympathieträger.

Auf der Insel gibt es eine Einbruchsserie, Jutta Holler stirbt und vieles mehr.
Mehr verrate ich nicht, ausser, dass nicht nur die Polizei ermittelt, sondern auch das Quartett um Karl ist im Undercover-Einsatz.
Wer ist der Mörder? Ist der Mörder auch der Einbrecher? Was hat es mit gut aussehenden jungen Herren auf sich? Welches Familiengeheimnis wird gelüftet?
Lesen Sie selbst.

Dora Heldt hat es geschafft einen spannenden Krimi zu schreiben, mit ganz viel Syltflair, herrlichen Beschreibungen der einzelnen Charaktere und oft auch einem Augenzwinkern.

Ich finde das Buch sehr gelungen und freue mich auf Krimi Nr.2 der Autorin. Dora Heldt ist ihrem Anspruch Unterhaltungsliteratur zu schreiben, mal wieder gerecht geworden.
„Böse Leute“ ist ein Buch das der Entspannung dient.

ISBN: 9783423216777
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