Claudia Thesenfitz : Sylt oder Selters

Ein Buch das auf Sylt spielt, ein klares Muss für mich.
Claudia Thesenfitz war mir fremd. Ich hatte von ihr noch nichts gehört oder gelesen.
Sie war Chefredakteurin der „Petra“ und hat bislang eher Autobiografien für z.B. Uwe Ochsenknecht geschrieben.
Dies ist ihr erster Roman.

Das Buch mit dem Untertitel „Ein Glücksroman“ hat ganz viel mit Glück zu tuen.
Die Protagonistin Nina Mertens aus Hamburg will reich werden. Reich ist für sie gleichbedeutend mit glücklich.

Und wie wird man reich? Ihr Plan, sie muss sich einen reichen Mann angeln. Wo gibt es den? Viele Reiche sollen sich ja auf Sylt und dort speziell in Kampen tummeln.
Bloß wie soll Nina den Urlaub dort bezahlen?
Aber es gibt einen Campingplatz. Ja und dahin fährt Nina.

Ich Nachbarin auf dem Campingplatz ist Elli, eine 83-jährige Witwe, die als Dauercamperin in einem Wohnmobil auf Sylt lebt.
Elli ist rundum glücklich.

Die beiden freunden sich an.
Nina geht auf Männerfang. Findet sie den Richtigen?? Ich werde es nicht verraten. Und vor allem wer ist der Richtige? Er soll reich sein, spielt Liebe da eine Rolle?

Mit viel Humor schildert die Autorin den Urlaub von Nina, die immer mal wieder von Sylt aus jobmässig einspringen muss, online versteht sich.

Nach vielen Irrungen und Wirrungen, Liebeserklärungen an die Insel und einer wahren Freundschaft mit Elli, wird auch Nina glücklich.
Sie lernt das wahre Glück kennen.
Wie das aussieht lesen sie besser selber.

Die Geschichte ist hinreißend.

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Regine Kölpin : Wellengang und Wattenmorde

Eine Sammlung Kurzkrimis der anderen Art.

Regine Kölpin, die ja als Krimiautorin bekannt ist, hat eine ganz andere Art des Krimis herausgebracht.
Sie liebt die Nordseeinseln und andere Ecken in Nordfriesland und hat es geschafft, mit Hilfe einiger ihrer Kolleginnen und Kollegen, in diesem Band Kurzkrimis dieser Gegend mit der Geschichte der jeweiligen Ecke zu verbinden.

Die Krimis spielen auf Sylt, Amrum, Föhr, Pellworm, Nordstrand, den Halligen und Helgoland.

Immer gibt es eine Kurzbeschreibung der Gegend, dann mehrere Kurzkrimis. Zu jedem Kurzkrimi gehört der jeweilige historische Hintergrund.

Wer schon einmal auf Nordstrand war, kennt die Geschichte um Rungholt, das auch das Atlantis der Nordsee genannt wird. Dies bietet einen wundervollen Hintergrund für einen Krimi.

Als Syltfan habe ich viel Neues lernen können.
Dort ranken sich Geschichten um die Tänzerin Valeska Gert, eine Jüdin aus Berlin, die mit Ehemann und Geliebtem auf Sylt gelebt hat. Man findet als Leser ganz viele Quellenangaben, um sich zu dieser „Sylter Institution“ ausführlicher zu informieren. Ich habe zwar auch im Laufe der Urlaube einige Artikel über die Geschichte der Insel gelesen, aber Valeska Gert sagte mir nichts.

Da mehrere Autoren am Buch beteiligt sind, bietet dies auch eine Vielfalt an ganz unterschiedlichen Krimis, so verschieden wie die Autoren.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich auf diese Art und Weise Kurzkrimis verschiedener Autoren lesen konnte, aber auch gleichzeitig viel über die Geschichte der Nordfriesischen Inseln, bzw. Küste gelernt habe.
Eine wundervolle Mischung, die das Buch bietet, ich bin gespannt auf den 2.Band, den ich noch lesen werde.

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