Lutz Geißler : Kruste und Krume

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Lutz Geißler, der in Kreisen der Menschen, die Brot selber backen, sehr bekannt ist, hat ein neues Buch geschrieben “ Kruste und Krume „.
Lutz Geißler kennt man auch vom “ Plötzblog „.

Im neuen Buch geht es auch um Rezepte, wie könnte es auch anders sein.
Aber das Hauptaugenmerk liegt auf dem was ein Brot auch zu einem großen Teil ausmacht, auf der Kruste und der Krume.
Der Autor erklärt uns Lesern was die Kruste bzw. die Krume beeinflusst und  wie man dafür sorgt, dass diese einfach nur super werden.
Lutz Geißler verrät Tricks und  zeigt auf Fotos wie es im  Idealfall aussieht..

Mir gefällt die Seite sehr gut auf der er Typische Merkmale einer Brotkruste“ aufführt nach Dicke, Rösche, Farbe, Geruch, Geschmack und Oberflächenbeschaffenheit.
Dazu dann die Tabelle „Typische Krustenfehler und ihre Ursachen“.
Dahinter folgen dann auch noch Fotos wie die Kruste bei einem bestimmten Brot aussehen sollte.
Mir hilft das sehr, ich sehe mein Brot sieht so nicht aus und kann auf Fehlersuche gehen.

Ebenso findet man das Ganze analog fur die Krume.

Für mein Empfinden ist dies didaktisch sehr gut gemacht. Ich kann aus meinen Fehlern lernen und habe den Idealzustand vor Augen.

Es folgen dann Ausführungen zu den Zutaten, das Thema Sauerteig, eine sehr gut gemachte Tabelle in der man ablesen kann
wieviel einer Zutat man nehmen muss, um ein Brot mit einem bestimmten Gewicht zu bekommen.

Und natürlich gibt es auch Rezepte.
Dabei findet man zu Beginn die Broteigenschaften, wie z.B. Brotstruktur, Textur, Porung….
Daneben die Zutatenliste. Ein Foto zeigt wie das Brot im Ganzen und im Anschnitt aussehen soll.
Die Zubereitung wird detailliert Schritt-für-Schritt erklärt.
Jeder Schritt der Zubereitung des Teiges ist einzeln als Foto vorhanden.
Man kann also stets erst aufs Bild schauen und es dann selber machen.
Dies ist eine Art und Weise der Präsentation, die ich sehr praktisch finde.
Man hat quasi eine Kurs per Buch, man kann eben nur nicht direkt fragen.
Und am Ende Rezeptes ist, sehr hilfreich, ein Zeitplan aufgeteilt von den Uhrzeiten her, wenn ich vormittags backen will oder am Abend.
Man kann danach auch leicht auf andere Uhrzeiten umrechnen.

Das Ciabatta ist gelungen und hat toll geschmeckt, das Glanzbrot erinnert mich an die Zeit als Oma gebacken hat, den harten Kerl wird es häufiger geben.

Auch dieses Buch von Lutz Geißler kann ich nur empfehlen.

ISBN : 978-3954531974

Quelle : bjv

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Georg Matthes :Baking Bread

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Das Buch “ Baking Bread “ von Georg Matthes verspricht auf dem Titel “ Die besten Brotrezepte aus 28 Ländern Europas“.
Ich war sehr gespannt neue Rezepte aus den europäischen Ländern zu entdecken.

Ich habe auch tolle Rezepte gefunden, nur leider nicht soviele wie ich erwartet hätte.

Das Buch startet mit tollen Hilfen, so z.B. dem Roggensauerteigstarter und dem Weizen – oder Dinkelsauerteig.
Hervorragend und detailliert nach Tagen aufgeteilt, wird beschrieben wie man diese ansetzt.

Im Inhaltsverzeichnis findet man (bebildert) die im Buch vorhandenen Rezepte. An den Flaggen kann man erkennen aus welchem Land das Brotrezept ist.
Aus meiner Sicht ist das eine gute Idee, so hat auf einen Blick einen tollen Überblick.

Die Rezepte sind sehr gut beschrieben und man hat immer ein Foto dabei wie das fertige Brot aussehen kann.

Meine Favotiten sind im Moment : Deutschlands Weizenmischbrot, Focaccio, Baguette und Luxemburgs Rosinenbrot.
Noch habe ich nicht alle Rezepte ausprobiert.

Die Brote, die wir schon gemacht haben, schmecken sehr gut.

Was mich am Buch enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass man viel mehr über die europäischen Länder erfährt als man an Rezepten geboten bekommt.

Man könnte das Buch als Werbung für Europa ansehen, schade. Erwartet hatte ich beim Titel eine Fülle an Rezepten.

ISBN: 978-3954531769

Quelle : Verlag

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