Lucas Grimm : In den Tod

Unter dem Pseudonym Lucas Grimm hat der Autor seinen neuen Krimi „In den Tod“ geschrieben.
Lucas Grimm ist von Hause aus Drehbuchautor. Grimm hat die Drehbücher für viele erfolgreiche Filme geschrieben.

Für mich ist „In den Tod“ das erste Buch des Autors. Dem Protagonisten David Berkoff begegne ich das erste Mal.
Er ist Journalist, ehemals Starreporter, abgestürzt durch den Alkohol und doch wieder auf der Spur einer heißen Story.

Die Bundesregierung soll in Waffengeschäfte mit dem IS, also mit Terroristen, verwickelt sein. Wenn das stimmen sollte, wäre Berkoff mit der Story der Held und wieder im Geschäft.
Die Beteiligung am Geschäft soll bis in höchste Regierungskreise gehen.

Gregori Arkadin ist Waffenhändler und genau er will David Berkoff als Informant zur Verfügung stehen, warum nur?
Eine gefährliche Mission steht Berkoff bevor.
Bevor es zum Gespräch kommt, wird Arkadin ermordet. Dann tritt Arkadins Frau Nadja auf den Plan. Alles ist seltsam, Berkoff wird immer tiefer in die Geschichte verstrickt. Er merkt nicht wer gut und wer böse ist, er will die Story und damit seine Rehabilitation.

Mikail spielt eine Rolle, ein Schiff mit Waffen an Bord, der BND, Marlene die Ex – Chefin von David, Heike seine Frau und auch Jonas, sein Sohn werden in die Geschichte hinein gezogen.

Gelingt der Skoop, der große Coup?

Es ist erschreckend wie nah an der möglichen Wirklichkeit die Geschichte ist und oft auch in der Wirklichkeit, wenn es um vergewaltigte Jesidinen, usw..

Lucas Grimm ist es gelungen aktuelle Geschehnisse rund um den IS, Gerüchte um illegale Waffengeschäfte und illegale Beteiligungen mancher politisch hochrangiger Personen und auch das tatsächliche Schicksal vieler Menschen, in eine spannende Handlung zu verpacken.
Mich hat das Buch nicht losgelassen.

Ein packender Thriller erwartet die Leser.

ISBN: 9783492061155

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Carsten Sebastian Henn : Die letzte Praline

Carsten Sebastian Henn hat einen neuen Krimi rund um den Kulinaristik-Professor Dr.Dr.Adalbert Bietigheim geschrieben.
Diesmal darf der Leser eintauchen in die Welt der Schokolade.

In Brügge findet die Weltmeisterschaft der Chocolatiers statt und Prof Dr.Dr.Adalbert Bietigheim gehört der Jury an.
Das Thema hat dieses Mal mit der Verbindung von Wein und Schokolade zu tuen.
Eine wahrliche gute Verbindung.

Hier hat der Autor, als Weinjournalist und Weinbergsbesitzer, seine Fachkenntnisse einfliessen lassen.

Bietigheim wird begleitet von seinem Foxterrier Benno von Saber. Im Museum, dem Austragungsort der Weltmeisterschaft begegnet er Frau Baels, der Organisatorin, Gastgeberin und Museumsgründerin.

Die Chocofee wird gesucht, es herrscht geschäftiges Treiben. Die Kandidaten, alles bekannte Chocolatiers schwirren herum.

Bevor die Weltmeisterschaft so richtig losgeht, bewundert der Kulinaristik-Professor eine Schokoladenstatue.
Irgend etwas stimmt nicht, das meint auch Benno von Saber.
Und wahrhaftig in der Statue befindet sich eine Leiche.

Der Weltmeisterschaft darf dieses aber nicht im Wege stehen.
Bietigheim beginnt zu ermitteln. Schnell findet er Indizien, nur zu wem passen die?

Ich werde gewiss nicht mehr verraten, ausser, daß sie ein Krimi erwartet, der zwischen Schokolade, den Sehenswürdigkeiten von Brügge, Pommes, Pit, Wein und Geschichte spielt.
Der Autor hat es wieder einmal verstanden sein Buch mit einem gehörigen Schuss Humor zu schreiben.
Alleine Prof.Dr.Dr.Bietigheim und die Handlung sind so geschildert, dass man denken könnte, man sei dabei.

Ein durch und durch lesenswerter Krimi für alle, die nicht nur reine Thriller mögen.

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