Carsten Sebastian Henn : Der Gin des Lebens

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„Der Gin des Lebens“ heißt der Kriminalroman von Carsten Sebastian Henn.
Eins vorweg für die Fans der Eichendorff-Krimis des Autors, dieser Krimi ist damit nicht vergleichbar.

Cathy Callaghan, 36, hat ein Bed & Breakfast. Sie liebt es ihre Gäste zu bewirten.

Bene Lerchenfeld möchte mit Annika zusammenleben. Sie ist eine Frau mit der er den Traum vom Eigenheim verwirklichen könnte und seine sonstigen Lebensträume.
Annika führt ein geordnetes Leben, sie ist Apothekerin, Bene dagegen das komplette Gegenteil. Er braucht eine Frau, die Struktur in sein Leben bringt.
So scheitert auch der Antrag, den er ihr, incl. selbst gestaltetem Ring, macht.
Sie hat Recht mit ihren Vorwürfen, dass er keine Zukunftspläne hat, keinen Ehrgeiz…

Bene setzt sich seinen Käfer, er muss weg. Er hat kaum noch etwas außer einer Flasche Gin aus dem Nachlass des Vaters „Lerchenfelds Nod Gin“. Dieser schmeckt gut.
Benes Vater Alexander starb als Bene 15 war bei einem Autounfall.
Was er nicht ahnt zu dem Zeitpunkt, dass Alexander Lerchenfeld 1998 klar wird, dass dies der Gin seines Lebens ist.

Bene recherchiert was es mit dem Gin des Vaters auf sich hat.
Der Weg führt ihn letztendlich zu Cathy, denn ihre Väter haben zusammen den Gin gemacht.

Es dauert einige Zeit bis ihnen klar wird, dass es ein Geheimnis rund um diesen Gin gibt.
Mehr verrate ich nicht.
Cathy und Bene und ihr Umfeld geraten in eine spannende Geschichte aus der Zeit der Väter. Sie geraten in Gefahr, Dinge sind anders als sie scheinen…

Carsten Sebastian Henn ist ein Buch gelungen, das eine Krimihandlung mit einem Exkurs in die Welt des Gins und einem Schuss Familiengeschichte.

ISBN : 978-3832183974

Quelle: DumontVerlag

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Carsten Sebastian Henn : Die letzte Praline

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Carsten Sebastian Henn hat einen neuen Krimi rund um den Kulinaristik-Professor Dr.Dr.Adalbert Bietigheim geschrieben.
Diesmal darf der Leser eintauchen in die Welt der Schokolade.

In Brügge findet die Weltmeisterschaft der Chocolatiers statt und Prof Dr.Dr.Adalbert Bietigheim gehört der Jury an.
Das Thema hat dieses Mal mit der Verbindung von Wein und Schokolade zu tuen.
Eine wahrliche gute Verbindung.

Hier hat der Autor, als Weinjournalist und Weinbergsbesitzer, seine Fachkenntnisse einfliessen lassen.

Bietigheim wird begleitet von seinem Foxterrier Benno von Saber. Im Museum, dem Austragungsort der Weltmeisterschaft begegnet er Frau Baels, der Organisatorin, Gastgeberin und Museumsgründerin.

Die Chocofee wird gesucht, es herrscht geschäftiges Treiben. Die Kandidaten, alles bekannte Chocolatiers schwirren herum.

Bevor die Weltmeisterschaft so richtig losgeht, bewundert der Kulinaristik-Professor eine Schokoladenstatue.
Irgend etwas stimmt nicht, das meint auch Benno von Saber.
Und wahrhaftig in der Statue befindet sich eine Leiche.

Der Weltmeisterschaft darf dieses aber nicht im Wege stehen.
Bietigheim beginnt zu ermitteln. Schnell findet er Indizien, nur zu wem passen die?

Ich werde gewiss nicht mehr verraten, ausser, daß sie ein Krimi erwartet, der zwischen Schokolade, den Sehenswürdigkeiten von Brügge, Pommes, Pit, Wein und Geschichte spielt.
Der Autor hat es wieder einmal verstanden sein Buch mit einem gehörigen Schuss Humor zu schreiben.
Alleine Prof.Dr.Dr.Bietigheim und die Handlung sind so geschildert, dass man denken könnte, man sei dabei.

Ein durch und durch lesenswerter Krimi für alle, die nicht nur reine Thriller mögen.

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