Robert Mertens : Der eigene Blick

Robert Mertens ist Fotograf, Trainer, Autor. Er macht Fotoworkshops.
Seine Fotos gleichen Gemälden, ein Blick auf seine Homepage lohnt sich.
Regelmässig leitet er auch Workshops bei „Leica Masterclass“. Auch Ausstellungen sind das Metier des Autors.

Selten hat mich ein Fotobuch so gefangen genommen.
Der Untertitel des Buches lautet „So entwickeln Sie Ihre persönliche fotografische Handschrift!“
Und darunter dann „Machen Sie den nächsten Schritt in Ihrer fotografischen Entwicklung: Robert Mertens gibt Ihnen die Impulse, die Sie zu Ihrer eigenen fotografischen Bildsprache führen“.

Dies lässt schon erahnen, dass die Leser keine Anleitungsbuch erwartet, sondern etwas ganz anderes.
Robert Mertens hat es verstanden ganz viel Impulse ins Buch zu packen, das „Backrezept“ wie man nun zum fertigen Foto kommt, fehlt aber.
Eigentlich logisch, oder? ES geht ja darum die eigene Handschrift zu entwickeln. Und jeder von uns ist anders, jede Handschrift ist anders.

Schon die ersten Konzertfotos haben mich fasziniert, da spielt nicht der Musiker die Hauptrolle, sondern eine Stimmung, Licht, Atmosphäre… jeder wird etwas dabei empfinden, jeder nach seinem Gefühl.

Ein Appell des Autors ist „Verlassen Sie die Komfortzone!“ Ja und das muss man, um weiterzukommen.
Es geht um Gewohnheiten zuhause lassen, experimentieren, Fehler zulassen, Fehler zum Bild zu machen, usw.

Robert Mertens hat zu allen Themen, und das sind viele, zunächste seine Gedanken, Tipps und Anregungen aufgeschrieben und dann einen Workshop angehangen. Der Workshop ist so strukturiert, dass man dem Thema immer näher kommt, man muss alle Schritte der Reihe nach durchgehen und lernt so ganz nebenbei.

Im Buch bekommt der Leser sehr viele Denkanstösse, an Grundsätzen wird gerüttelt, kurz und gut, viele Dogmen werden vom Sockel gestossen.
Technik steht nicht im Vordergrund, eher Kreativität.

In diesem Buch steckt soviel drin, so viele Ideen, die mir beim Lesen und Ausprobieren gekommen sind. Ich werde sicher ganz oft zur Hand nehmen.
Das Buch ist ein Arbeitsbuch im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Buch für alle, die an sich und ihrer Art zu fotografieren arbeiten wollen.

Ich schätze man merkt wie gefangen ich bin von tollen Bildern, neuen Ideen, Denkanstössen, usw.
Ein langer Weg will bewältigt werden.

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Hunde fotografiert von Uli Stein

Seit vielen Jahren schätze ich die Arbeit von Uli Stein. Ich liebe seine Cartoons.
Bis zur Buchmesse war nicht bewusst, dass er auch ein begnadeter Fotograf ist.
Dort habe ich sein Buch „Hunde“ entdeckt.

Uli hat bei Lappan das Buch mit dem Titel „Hunde fotografiert von Uli Stein“ herausgegeben.

Uli Stein ist ein Bildband mit tollen Hundefotos gelungen.
Zunächst erzählt er wie es zu dem Buch kam.
Dino der war erste und einzigste Hund von Uli Stein. Dino gibt es schon lange nicht mehr. Aber was Uli Stein geblieben ist, ist seine Liebe zu Hunden.
Hierin liegt auch der Grund dafür, dass es von ihm viele Bücher mit Hunden gibt.

Und ein Hund ist ja auch oft da, „Fräulein Bruni“, die seiner Assistentin gehört.

Uli Stein ist auch Blogger, auch das hatte ich auf seiner Homepage noch nicht entdeckt. Im Blog findet man einen Teil seiner wundervollen Fotos.

Im Frühjahr 2014 kam Uli Stein die Idee Hunde mal nicht nur zu zeichnen, sondern auch zu fotografieren. Dieser Idee verdanken wir nun dieses Buch.
Ja es ging um die Lust am Fotografieren. Shootings wurden gemacht, ganz professionell. Uli Stein hat die Hunde porträtiert.

Bewundern kann man in Buch nun z.B. Amelie die Bordeaux-Dogge, eine Basenji-Dame, Pego und viele mehr.
Es sind Fotos, die ganz viel aussagen über den Fotografen und den Hund.
Die English Bulldog- Dame auf dem Sofa, das an Loriot erinnert ist einfach nur knuffig. Leicht arroganter Blick, ein toller Farbkontrast, ein hinreissendes Bild.

Wer ist Goethe? Nein nicht der Dichter. Entdecken Sie es im Buch.

Die Fotos im Buch sind sehr unterschiedlich. Uli Stein hat mit den Texturen gespielt. Manche Fotos wirken wie gemalte Bilder.Bei anderen ist der gähnende Hund einfach nur im richtigen Moment erwischt.
Die kurzen Texte zu vielen Fotos sind sehr schön, sie erklären ein wenig zur Situation oder zum Hund.

Uli Stein hat sich auch nicht gescheut Bilder ins Buch aufzunehmen, die so ganz und gar nicht den Regeln der Tierfotografie entsprechen, Fotos, die jede Regel brechen.
So das Foto auf Seite 62/63, der Fotograf (Uli Stein) liegt einem Mastiff zu Füssen. Das Gesicht des Hundes nicht gerade scharf, wohl aber ein Teil der Beine.
Die Grundregel vom Fokus auf den Augen wurde oft nicht eingehalten, aber die Stimmung passt einfach.

Uli Stein hatte den Anspruch „Hunde…Ihnen in die Augen und für einen winzigen Moment in die Seele zu schauen.“ Diesem Anspruch ist er mehr als gerecht geworden. Er hat die Seele in seinen Fotos ins Buch transportiert.
Ich denke man merkt wie begeistert ich bin.
Allzu gerne würde ich mal bei einem solchen Shooting dabei sein.

Mein Fazit: dieses Buch lohnt sich für alle Hundebesitzer, alle Fotografen, man lernt eine andere Art der Hundefotografie so eben nebenbei kennen und für alle Liebhaber toller Fotos und für Uli Stein-Fans sowieso.
Und ein tolles Weihnachtsgeschenk, ich habe es gleich unten verlinkt.

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ISBN: 978-3-8303-6256-2

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Harold Davis : Kreativ Fotografieren

Harold Davis ist bekannt dafür, dass er nicht müde wird, für Kreativität in der Fotografie zu kämpfen.

Zu dem Thema „Kreativ Fotografieren“ hat er ein neues Buch geschrieben mit dem Untertitel „Entfalten Sie Ihr fotografisches Potenzial“.

Übersetzt wurde das Buch von Jacqueline Essen, also von einem Fotoprofi. Das sorgt auch dafür, dass wir in der deutschen Ausgabe auch wirklich lesen können, was der Autor ausdrücken will.
Wer kennt das nicht? Gerade im Fach- und Sachbuchsektor liest man durchaus auch Bücher, bei denen man sich fragt, ob der Übersetzer auch nur einen Hauch von Ahnung von der Thematik hat.

Der Einband des Buches, die Fotos von Harold Davis, hat mich angezogen.
6 Bilder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Egal ob Schwarz-Weiß oder Farbe, ob scharf oder gewollt unscharf, einfach schöne Fotos.

Das Buch selber hat Harold Davis so aufgebaut, dass es quasi einen Workshop bei ihm, an dem wir nun mal nicht alle teilnehmen können, ersetzen soll.
Der Autor lässt uns teilhaben an seinen Gedanken zur kreativen Fotografie. Und er beschert uns auch einen Arbeitsteil, der eng mit dem ersten Teil verknüpft ist.

Das Buch beginnt mit der Frage : „Hatten Sie schon mal das Gefühl, dass Sie nicht der Fotograf sind, der Sie eigentlich sein könnten? Dass Sie nicht diese wirklich tollen Fotos machen, die Sie eigentlich machen wollen?“
Von mir ein klares Ja.
Und ich gehe davon aus, dass alle, die Bücher zum Thema Fotografie lesen auch ja sagen werden, sonst würde man sich ja gar nicht mit diesem Thema beschäftigen.

Harold Davis hat das Buch in verschiedene Kapitel unterteilt:
– Starten Sie jetzt
– Der Anfang
– Entfesseln Sie Ihre Fantasie
– Werden Sie ein kreativerer Fotograf
– Technik und Techniken sind wichtig
– Vom Foto in die Welt
– Entfalten Sie Ihr Fotografisches Potenzial : Die Übungen

Der Autor hat eine lockere Art zu schreiben. Er schreibt sehr strukturiert, man kann als Leser seine Gedankengänge gut nachvollziehen.
Ergänzt wird der Text oft durch Grafiken, die diesen gut ergänzen und natürlich von Beispielfotos und Fotos, die einfach zum Thema passen.

Viele Dinge macht Davis deutlich, indem er sie an einem konkreten Foto klar beschreibt, z.B. auf Seite 21 was eine Langzeitbelichtung bewirken können. Das Bild ähnelt einem Gemälde.
Eigentlich technische Kleinigkeiten, aber eine grosse Wirkung. Nicht immer mache ich mir das bewusst.
Auch ermuntert er dazu die eigenen Bilder zu bewerten.
Die Schritte, die dazu nötig sind, sind detailliert aufgelistet und auch grafisch dargestellt.
Eine Übung gibt es dazu auch.

Im Text wird stets auf die passende Übung verwiesen, man kann also durchaus springen zwischen Text und Übung oder, wie ich es gemacht habe, erst alles lesen und dann an die Übungen.
Auch bei den Übungen finden sich die Verweise auf die Textseiten.

Mein Fazit: ein Buch, das einen ganz anderen Weg geht. Es regt zum Nachdenken über das eigene Tuen, gibt Tipps und Raum dafür selber Lösungen zu finden. Das Buch ist ein Quell von Ideen gepaart mit Übungen, die das Gelesene einüben lassen.

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Scott Kelby : Lightroom 6 und CC für digitale Fotografie

Nachdem ich mit dem Buch zu Lightroom 5 die Bücher von Scott Kelby schätzen gelernt habe, musste na klar zu Lightroom 6 auch das passende Buch her.
Wie schon das Buch zur Vorgängerversion ist es bei Vierfarben erschienen.

Alleine der Umfang lässt vermuten, dass Kelby dieses Mal noch mehr Tipps für den Leser parat hat. Und so ist es.

Da Lightroom 6 und CC quasi identisch sind, reicht ja ein Buch für beide Programmvarianten.
Beim Buch zur 5er Version habe ich mir den einleitenden Teil, der laut Autor in diesem Buch eher für Einsteiger ist, geschenkt. Ich habe gezielt nach Themen gesucht, die ich benötigte.
Jetzt habe ich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite durchgearbeitet und es hat sich gelohnt.

Einsteiger in Lightroom sollten das auf alle Fälle machen, wer das Programm kennt und die Zeit hat, sollte dies ruhig auch tuen.
Ich habe viele Denkanstösse bekommen. Bislang habe ich meine Fotos nach Jahr der Aufnahme abgespeichert. Dank Kelby werde ich das ändern. Auch habe ich angefangen mehr mit Metadaten zu arbeiten.
Der Autor erklärt seinen persönlichen Workflow vom Speichern über das Importieren genau. Und sein System hat was.

Viele Zusatzinfos findet der Leser auch, wenn er sich zusätzlich die Extras auf der Homepage des Autors anschaut. Es gibt viel Zusatzmaterial, zu dem man die Links im Buch findet.

Scott Kelby hat das Buch sehr gut strukturiert und in folgende Kapitel unterteilt:
– Importieren
– Bibliothek
– Anpassen
– Basics der Bildbearbeitung
– Lokale Korrekturen
– Spezialeffekte
– Lightroom für Mobilgeräte
– Problemfotos
– Bilder exportieren
– Der Sprung zu Photoshop
– Book of Love
– Diashow
– Das große Drucken
– Das Layout
– DSLR: Der Film
– Mein Workflow für Porträts.

Alle Kapitel sind aufgeteilt in kleine Sequenzen, man kann sich immer wieder genau das heraussuchen was man gerade braucht.
Und das Extrakapitel über den Workflow für Porträts hat mir sehr geholfen. Porträt ist nicht mein Lieblingsthema.

Klar gibt es auch Scott Kelbys Killertipps.
Die Texte sind immer ergänzt durch erklärende Bilder, zum einen Beispielbilder, zum anderen Screenshots, alle Schritte lassen sich ganz einfach nachvollziehen.

Mir ist nichts aufgefallen was fehlt im Buch.
Das Buch ist meine absolute Empfehlung für Lightroom – Einsteiger und – Fortgeschrittene.

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Björn Göttlicher : Fotografieren wie ein Profi

Björn Göttlicher ist Profi-Fotograf, seine Schwerpunkte sind u.a. Portrait- und Reisefotografie.

In seinem Buch nimmt er der Leser quasi mit. Laut Vorwort „Dieses Buch ist dein Praktikum beim Berufsfotografen!“.
Wer eine klar strukturierte Fotoschule erwartet, ist hier falsch.
Wer lernen will und offen ist für Ideen, ist hier richtig.

Man kann als Leser quasi dem Profi über die Schulter schauen bei seiner Arbeit.
Björn Göttlicher beginnt zunächst damit warum Fotografie ihn und andere einfach fasziniert.
Danach geht es los mit den Grundlagen:
– Licht & Belichtung
– Schärfe und Unschärfe
– Blitz
– Farbe
– schwarzweiß
– Bildgestaltung.

Und dann geht es richtig an die Arbeit. Der Autor nimmt uns Leser mit in den Bereich der Porträtfotografie, in die Landschaftsfotografie können wir ihm folgen. Stadt sprich Architekturfotografie lernen wir näher kennen, auch die Streetfotografie. Ja auch Events und Action fehlen nicht.
Egal ob nun Party, Konzertfotografie, Fluss, Prachtbau, Pilger, viel gibt es zu entdecken.

Zu allen Themen hat Göttlicher seine Erfahrungen aufgeschrieben, ebenso gibt er viele Tipps am Rande, z.B. Recht am Bild, etc.

Das Buch ist so eine Art Aufarbeitung der Tätigkeit des Profi-Fotografen anhand derer Einsteiger in die Fotografie viel lernen können.
Für Fortgeschrittene gibt es auch neue Denkanstösse.

Viele Beispielfotos runden den Text ab.

Was mich stört ist die Tatsache, dass ganz viele Fotos aus Analog-Zeiten stammen und analog fotografieren sicher die wenigsten Einsteiger.
Hier fände ich eine konsequente Nutzung von digitalen Fotos mit den EXIF-Daten viel besser, weil man daran mehr lernen kann.
Man kann ja von analog zu digital die Einstellungen nicht 1:1 übernehmen.

Mein Fazit. ein richtig gutes Buch für Einsteiger in die Fotografie, es bietet viel Grundlagenwissen und Denkanstösse.

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Jürgen Held : HDR-Fotografie

Im Rheinwerk-Verlag ist ein neues Buch zum Thema HDR-Fotografie erschienen.
Der Autor ist Jürgen Held ist Fotograf und Medienpädagoge. Mehr über ihn erfährt man seiner Seite.

Das neue Buch von Jürgen Held zum Thema HDR-Fotografie ist nicht schnell gelesen.
Soviel Wissen auf einmal, das muss man erste einmal lesen und verarbeiten.

Dieses Buch bietet so eine Art „Rundum-Sorglos-Paket“ zum Thema HDR-Fotografie.
Angefangen vom Prinzip, der Belichtunsgreihe, über Tone Mapping, die Ausrüstung, Brennweiten, der grossen Fotomenge hin zu den Programmen.
Egal was man zum Thema sucht oder ob man sich erst einarbeiten will, so wie ich, hier findet man jede Menge Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Und so ganz nebenbei kann man noch mehr lernen. Das Kapitel zu Lightroom und HDR bietet nämlich noch eine ganze Reihe Lightroom-Tipps.
Auf der DVD ist eine Demoversion des Programms „Photomatrix“, man kann also gleich mal testen, ob einem das Programm liegt.

In den verschiedenen Kapiteln findet man Themen wie Belichtungsreihe, für HDR fotografieren, RAW, HDR-Bilder erzeugen, Nachbearbeitung, HDR-Panoramafotografie, HDR-Projekte und ganz super gemacht auch jede Menge HDR-Workshops.

Bei den Workshops hat es mir die Architekturfotografie besonders angetan.

Angereichert wird das Buch von wundervollen Beispielaufnahmen, man bekommt nebenbei ganz viele Ideen mit geliefert.

Eigentlich, ja eigentlich wollte ich mich ins Thema nur einlesen, mich faszinieren die Fotos aber so sehr, dass ich nun nur noch die Zeit finden muss, um die Tipps nacheinander in die Tat umzusetzen.

Ich kann dieses umfassende Werk zu Thema HDR-Fotografie nur empfehlen.

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Von erfolgreichen Fotografen lernen: Naturfotografie

Dieses Buch, das ja schon im Titel enthält, dass man es mit mehreren Naturfotografen als Autoren zu tuen hat, ist kein Lehrbuch im üblichen Sinne.

In diesem Werk bringen uns Lesern 7 Naturfotografen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ihre Art der Naturfotografie nahe.

Die Fotografen und ihre Vorlieben sind

Stefan Hefele : Landschaftsfotografie
Ines Modon : Makrofotografie
Reinhard Hölzl : Tierfotografie
Axel Gebauer : Malen mit Licht und Kamera
Stephan Fürnrohr : Die Natur als Spiegel
Uli Kunz : Unterwasserfotografie
Marko König : Highspeed – Fotografie

Wie man schon an den Titeln sieht, werden alle Facetten der Naturfotografie abgedeckt.

Jeder dieser Fotografen beschreibt seine Arbeitsweise, man kann in tollen Fotos schwelgen, die mit EXIF-Daten versehen sind. Es gibt dazu jede Menge zusätzliche Hinweise, wie z.B. wo man Polarlichtvorhersagen findet, Sonnenstände, zur Ausrüstung, zur Ansitzfotografie, Filter und ganz viel mehr.

Da jeder Fotograf anders arbeitet, anderes Equipment hat und andere Schwerpunkte, ist dieses Buch ein Quell an Informationen.

Mich hat auch begeistert, dass Stefan Hefele auch ein Kleinkind mitnimmt und gleich zeigt, wie er dies transportiert. Hobby und Familie muss sich ja nicht ausschliessen, auch, wenn man es intensiv betreibt.

Immer wieder gibt es Exkurse in die Bildbearbeitung und die technische Seite der Fotografie.

Sehr spannend zu lesen sind auch die Interviews mit den Fotografen, auch daraus habe ich viel gelernt.

Mein Fazit: ein ungewöhnliches Buch zum Thema Naturfotografie, das dem Leser ganz viele Facetten des Themas nahebringt. Man kann daraus viel lernen und auch jede Menge Inspirationen mitnehmen.

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Jacqueline Esen : Digitale Fotografie

Jacqueline Esen ist Fotografin und hat schon mehrere Bücher geschrieben.
Dieses Buch ist primär für Einsteiger in die digitale Fotografie gedacht.

Da ich immer mal nach einem Buch für Anfänger gefragt werde, habe ich es gelesen.
Und ich habe auch noch viel gelernt. Panoramafotografie habe ich bislang noch nie gemacht. Photoshop Elements habe ich neu. Hierzu habe ich Tipps bekommen.

Das Buch ist mit vielen Bildern angereichert. Diese Bilder sind zum grössten Teil mit den EXIF-Daten versehen, oft gibt es ein Richtig- und ein Falsch – Beispiel und man kann anhand der Daten lernen was man tuen sollte. Es lässt sich auf diese Art und Weise an der eigenen Kamera genau nachvollziehen was zum Erfolg führt.

In meinen Augen ist dieses Buch ein erstes Hinführen zum Thema Digitalfotografie. Es ist und kann keine komplette Handlungsanweisung sein, der Seitenumfang ist 309 Seiten.

Unterteilt ist es in die Kapitel:
– worauf es beim Fotografieren ankommt
– Kamera und Objektive
– Richtig belichten
– Richtig scharf stellen
– Motive sehen
– Bilder gestalten
– Porträts fotografieren
– Kinder fotografieren
– Tiere aufnehmen
– Nahaufnahmen
– Landschaften aufnehmen
– Fotografieren im Urlaub
– Fotografieren in der Stadt
– Panorama und HDR
– Bilder bearbeiten
– Bilder drucken
– Ein Fotobuch herausbringen
– Fotos mit anderen teilen

An der Fülle der Kapitel kann man sehen, dass dieses Buch dem Einsteiger die Möglichkeit bietet, sich durchaus ganz unterschiedliche Themengebiete vorzunehmen und zu probieren was nun genau sein Ding ist.
Und dann kann man Stück für Stück darauf aufbauen.

Durch die gute Systematik des Buches gibt es Kapitel, die aus meiner Sicht Pflicht sind (bis Kapitel 5) sind und dann die Kür.
Hilfreich finde ich auch die vielen Tipps der Autorin, die nicht direkt mit dem Foto zu tuen haben, z.B. bei Menschen kurz fragen, ob es ok ist, dass derjenige aufs Foto kommt.

Auch ist das Buch so geschrieben, das es jedes Alter anspricht, egal ob nun ein Jugendlicher anfängt zu fotografieren oder man z.B. im Rentenalter ein neues Hobby sucht.

Mein Fazit: Ein sehr gut verständliches Buch zum Thema digitale Fotografie für Anfänger und Wiedereinsteiger, Umsteiger von Analogfotografie und für jedes Alter.

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aus Galileo – Press wird Rheinwerk

Da ich die Bücher von Galileo Press sehr schätze, musste ich eben entdecken, dass ich unter dem Namen in Zukunft nicht mehr suchen muss, aber seht selber.
Diese Meldung des Verlages kam eben


Bonn, 12. Januar 2015 – Galileo Press, Deutschlands führender Verlag für Computing, Design und Fotografie, hat sich aus markenrechtlichen Gründen umbenannt. Der Bonner Fachverlag heißt von jetzt an »Rheinwerk Verlag«.
Hintergrund dieser Entscheidung ist ein Widerspruch, den der britische Softwarekonzern Travelport gegen den Schutz der Marke »Galileo Press« beim Deutschen Patent- und Markenamt erhoben hat. Noch ist nicht endgültig entschieden, wem das Recht an der Marke zugesprochen wird. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Verlag die bisherige Marke nicht mehr verwenden darf. Daher hat die Geschäftsführung entschieden, dem Verlag einen neuen Namen zu geben.
»Wir tun das nicht freiwillig und nicht leichten Herzens. Sollten wir aber im Rechtsstreit unterliegen, müssten wir sehr wahrscheinlich in kurzer Frist unsere Produkte vom Markt nehmen«, erläutert Vertriebsleiter Rainer Kaltenecker. »Das birgt große Risiken für unser Verlagsgeschäft, denen wollen wir vorbeugen.«
Der neue Name »Rheinwerk« begleitet schon lange das Verlagsleben des Bonner Unternehmens. Denn Rheinwerk heißt das direkt am Rhein gelegene alte Werksgelände, auf dem das Verlagsbüro steht. Auch die Hausadresse des Verlags, die Rheinwerkallee, hat ihren Namen daher. Rheinwerk ist aber nicht nur ein Bekenntnis zum Standort. »Rheinwerk lässt auch anklingen, was für unsere Arbeit immer schon bestimmend war: Freude und kreative Beweglichkeit, verlässliche Qualität und verlegerisches Handwerk. So bewahrt und bekräftigt der neue Name, wofür der alte stand«, führt Verlagsleiter Tomas Wehren aus. »Unsere Kunden können darum darauf vertrauen, dass wir als Rheinwerk Verlag auch weiterhin Bücher, E-Books und Video-Trainings verlegen, die Freude machen und fachlich weiterbringen. Neu und unverändert.«
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Naturfotografie: Landschaften, Pflanzen und Tiere gekonnt fotografieren [Gebundene Ausgabe] Reinhard Eisele (Autor)

Reinhard Eisele hat ein Buch geschrieben, dass laut Zielgruppenbeschreibung auf der Rückseite für
Amateurfotografen ( Einsteiger und Fortgeschrittene ) und
Naturbegeisterte
sein soll.

Für Fortgeschrittene ist das Buch aber für mein Empfinden ganz und gar nicht. Einsteiger bekommen sich er den ein oder anderen Tipp zum Thema Naturfotografie. Auch die Fotos werden grösstenteils Naturbegeisterte interessieren.

Im Buch findet man Hinweise was man so alles in der Natur fotografieren kann, von Landschaft über Fauna und Flora. Gut dargestellt ist das Thema für Einsteiger. Allerdings werden Einsteiger nicht immer die Angaben bei den Fotos helfen, da diese oft aus Analogzeiten stammen und welcher Einsteiger fotografiert schon analog.

Ich hatte mir von dem Buch mehr erwartet.

http://www.amazon.de/gp/product/3898647544/ref=cm_cr_mts_prod_img

Naturfotografie

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