Katja Seidel : Astrofotografie

Katja Seidel hat mit „Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ ein Buch geschrieben, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene beim Thema Astrofotografie geeignet ist.
Katja Seidel ist hauptberuflich als IT – Beraterin tätig. Da sie dem Beruf am Tage nachgeht, steht dieser ihrer Leidenschaft, der Astrofotografie, nichts im Wege.

Astrofotografie verbinde ich mit aufwendigem Equipment. Nachdem ich dieses Buch zum Thema gelesen habe, sehe ich das anders.
Wobei die Autorin das Thema Astrofotografie weit fasst. Auch die blaue Stunde nimmt einen großen Raum ein, was mich sehr gefreut hat. Ich habe hierzu viele Tipps schon ausprobiert.

Zunächst beschreibt Katja Seidel was sie mit ihrem Buch möchte, welchen Fragestellungen man sich bei der Astrofotografie stellen muss, welchen Herausforderungen, für die die Autorin Hilfestellungen gibt. Es sind viele Faktoren, die ein Foto beeinflussen, angefangen von der Bildkomposition, die Uhrzeit, die Jahreszeit, Standort, Lichtsmog, usw.

Die Autorin stellt auch jede Menge Zusatzmaterial und Übungen zur Verfügung, die Downloadmöglichkeit findet man auf Seite 16 des Buches.

Angesprochen haben mich die vielen Tipps im Buch, z.B. eine Tabelle welches Equipment ich in welchem Monat für welches Projekt benötige und es überhaupt möglich ist. Ein Beispiel Deep Sky Anfang des Jahres eingeschränkt möglich, ab August sehr gut.

Dann geht es los mit den Kapiteln:- Auf zu den Sternen
Teil I Grundkurs Astrofotografie
– Die richtige Ausrüstung
– Astronomie für Fotografen
– Fototechniken für das Fotografieren bei Nacht
Teil II Fotografische Projekte
– Blaue Stunde
– Leuchtende Nachtwolken
– Mond
– Milchstraße
– Polarlichter
– Startrails
– Meteore
– Mondfinsternis
– Zeitrafferfotografie
Teil III
– weiterführendes Equipment
– Internationale Raumstation ISS
– Deep-Sky-Fotografie
– Kometen

Sie können schon an den Überschriften sehen wie vielfältig das Buch ist.
Sollten Sie nun das detaillierte Inhaltsverzeichnis suchen oder erst einmal schauen wollen, ob Ihnen Katja Seidels Art zu schreiben liegt, so können Sie hier beim Verlag die Leseprobe finden.

Alleine das Anschauen der Fotos macht schon grossen Spaß. Katja Seidel hat stets Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO, Aufnahmedatum und Uhrzeit dazu notiert, sodass man selber überlegen kann, wie man eine ähnliche Aufnahmesituation plant.
Sie gibt ganz viele „Bastelanleitungen“, z.B. Heizelemente für das Objektiv, um ein Beschlagen zu verhindern, etc.
Im Buch findet man dazu nützliche Links zu Wetterseiten und anderen ergänzende Seiten, dazu Apps, Tipps für Lampen, damit man nicht im Dunkeln steht und die Einstellungen an der Kamera nicht vornehmen kann, Software – Empfehlungen, und  ganz viele Hinweise, um zu gelungenen Aufnahmen zu kommen. Auch Buchtipps gibt es von der Autorin.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich in das Thema Astrofotografie einarbeiten will und nicht erst grosse Anschaffungen tätigen möchte.
Mich wird es in den nächsten Urlaub begleiten. Da habe ich viel Zeit zum Ausprobieren.

ISBN: 9783836242523
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Bastian Werner : Fotografieren mit Wind und Wetter

Bastian Werner hat mit „Fotografieren mit Wind und Wetter – Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!“ ein Handbuch für die Wetterfotografie geschrieben.

Bastian Werner fotografiert schon lange und gerne. Bei der Ausbildung zum Segelflugpiloten hat er auch viel über Meteorologie gelernt. Das Thema ließ ihn, der immer schon gerne auch Gewitter, etc. fotografiert, nicht los. Schon als Kind faszinierten ihn Wind und Wetter.
Der Autor hat sich intensiv mit der Meteorologie auseinandergesetzt und auch ausprobiert wie man die Kenntnisse über das Wetter, die Wettervorhersagen, etc. für die Fotografie nutzen kann.

Ich mag zwar Fotos mit Blitzen, Wolken, usw., gezielt habe ich diese bislang aber nie fotografiert. Und wenn, dann war es ein Glücksfall, wenn es ein gutes Foto war.
Mit „Fotografieren mit Wind und Wetter“ ist dem Autor ein Handbuch zum Thema gelungen, das uns Leser ein – und hinführt zum Thema.
Nie wäre ich auf die Idee gekommen mich für ein Foto so intensiv mit Wettervorhersagen zu beschäftigen. Was hätte ich auch daraus ablesen sollen?

Werner beginnt nach der Einleitung, in der er erklärt was Wetterfotografie ist, sein Buch mit einem grossen Kapitel, in dem er dem Leser erst einmal erklärt was das Wetter beeinflusst, wie man Wetterkarten liest, wo man das aktuelle Wetter findet und vieles mehr.
Keine leichte Kost, die uns der Autor da präsentiert, aber er erklärt sehr gut und mit Hilfe der Bilder, die enthalten sind und der vielen Links zu Websites mit Bewertungen, kann man sich Stück für Stück ins Thema einarbeiten.
Nie hätte ich für möglich gehalten was alles beim Fotografieren beachtet werden muss, um zum einem gelungenen Wetterfoto zu kommen, einem Foto in dem man Wetter für sich nutzt.

Danach hat der Autor die durch das Wetter beeinflusste Wirkung des Fotos in mehrere Kapitel unterteilt:
– Einführung in die Wettervorhersage ( habe ich oben beschrieben)
– Das Motiv und das Wetter
– Abendrot und Morgenrot
– Blaue Stunde
– Milchstrasse und Sternenhimmel
– Sternschnuppen
– Leuchtende Nachtwolken
– Polarlichter
– Sonne und Mond
– Eis und Schnee
– Nebel
– Raureif
– Gewitter
– Ein Wetter kommt selten allein.

In die Kapitel fliessen ein  Tipps zur Arbeitsroutine, die passende Ausrüstung, die Gefahren des Wetters, auch Theorie zur Wetterentstehung ist dabei, Tipps wie man für die Wettervorhersage zu seinen eigenen Standort  und vieles mehr.

Der Autor schreibt verständlich, zeigt tolle Beispielbilder mit EXIF-Daten, beschäftigt sich mit dem Thema Bildbearbeitung und gibt so nebenbei ganz viele hilfreiche Hinweise.

Ich habe das Buch jetzt einmal komplett gelesen und finde es gut erst einmal einen Überblick zu haben, nun geht es nach und nach an das Probieren.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch etwas für Sie ist, dann finden Sie hier das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Am Ende des Buches findet man einen Code. Der Rheinwerk-Verlag ermöglicht damit, zusätzlich recht günstig das ebook zu erwerben. Wie ich finde, ein toller Service.

ISBN: 9783836242226
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Regine Heuser : Zoo!

„Zoo! Die neue Fotoschule – Fotografieren im Zoo mal ganz anders“ ist von Regine Heuser, eine der bekanntesten Tierfotografen in Deutschland, geschrieben worden.

Regine Heuser und ihre Art zu fotografieren, habe ich durch ihre Hundefotos kennengelernt.
Fast täglich sehe ich, selber Hundebesitzerin, auf facebook tolle Fotos von der Autorin.

Da ich immer wieder mal selber noch Tipps für das Tüpfelchen auf dem i suche, was das Fotografieren im Zoo angeht, habe ich „Zoo!“ nun vom Anfang bis zum Ende gelesen und viele Dinge probiert, allerdings bislang nur Wildlife.

Schon mal vorweg: aus meiner Sicht ist das Buch sehr gut für Einsteiger in die Tierfotografie bzw. Zoofotografie geeignet.
Aber selbst, wenn man schon lange fotografiert, oft mit einem anderen Schwerpunkt, so wie ich, profitiert man vom Buch.

Fotografieren im Zoo ist eine Herausforderung. Es gilt Zäune optisch zu überwinden, man will durch Glasscheiben fotografieren, das Equipment sollte sich noch tragen lassen, Tiere bleiben nicht auf Kommando stehen, usw.

Regine Heuser hat, um den Leser quasi an die Hand zu nehmen, das Buch wie eine Art Zoofotografie – Workshop aufgebaut.
Sie ist nicht selber dabei, um einem über die Schulter zu schauen, aber das Buch kann durchaus auch ein Begleiter sein gerade für Einsteiger, die häufiger etwas nachschauen müssen.

Die Autorin hat ihr Buch zur Zoofotografie sehr strukturiert aufgebaut und in mehrere Kapitel unterteilt:
– Zootiere fotografieren – welche Kamera, Kamerapflege, Equipment
– Richtig belichten – weg von der Automatik, Histogramm, Belichtungsmessung und viele Tipps
– Richtig scharf stellen
– Blick für das Tier – wie finde ich meinen Stil, den richtigen Moment, ranzoomen, hin zur manuellen Einstellung, sind die Themen
– Besondere Lichtsituationen – Bildwirkung ist tageszeitabhängig, Licht und Schatten, usw.
– Tropenhaus und Voliere – wie fotografiert man durch Glas?
– Wildlife – Kurzausflug
– Schnelle Bildbearbeitung – hier stellt Regine Heuser ihren persönlichen Workflow vor ( incl. Monitorkalibrierung, Fotos für Web und Druck, zuschneiden, etc.)

Regine Heuser hat das Buch so aufgebaut, dass es immer Texte zum Thema gibt, Tipps oft hervorgehoben sind und Randbemerkungen in Schreibschrift sind. Screenshots, EXIF – Daten und häufig Beispiele für richtig und falsch ergänzen das Ganze.
Vor allem findet man jede Menge tolle Fotos, die Ideen liefern für eigene Tierfotos.

Als Einsteiger kann man sich also erst einmal mit den Einstellungen vertraut machen, die die Autorin benutzt und sich dann ran machen und ausprobieren was in der momentanen Situation gerade richtig ist und den gewünschten Effekt bringt.

Mein Fazit:
Aus meiner Sicht ist es Regine Heuser gelungen, im Buch den Leser, gerade auch den Einsteiger, an die Hand zu nehmen und ihn durch das Thema Zoofotografie hindurch zu führen.
Schritt-für-Schritt kann man sich und seine Fotos nun weiterentwickeln.
Ein tolles Buch.

ISBN: 9783645603874
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Tilo Gockel : Bokeh !

„Bokeh! – Fotografieren mit seidenweicher Unschärfe“ ist ein sehr lesenswertes Buch zum Thema von Tilo Gockel.

Tilo Gockel ist Fotograf und Autor, auch mit der Bildbearbeitung kennt er sich gut aus.

Bokeh ist mittlerweile ein beliebtes Stilmittel in der Fotografie.
Bokeh ist mit Unschärfe gleichzusetzen.
Diese Unschärfe wird bewusst genutzt.

Bislang habe ich mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt. Mir gefallen aber, gerade bei Porträts, Fotos mit Bokeh.
Unschärfe bewusst einsetzen, das muss ich erst einmal lernen.

Dieses Buch von Tilo Gockel ist eine grosse Hilfe dabei.
Eins vorweg, das Buch ist aus meiner Sicht für Fotoeinsteiger nicht geeignet.
Wohl aber ist ein tolles Buch für alle, die schon länger fotografieren und nun das Thema Bokeh, strukturiert angehen oder vertiefen wollen.

Der Autor hat sein Buch unterteilt in mehrere grosse Kapitel:
1. Grundlagen
2. Essen und Trinken
3. Schöne Dinge
4. Menschen
5. Stadt und Land.

In den Grundlagen bringt Gockel uns Lesern nahe wie man Bokeh erzeugen kann. Zum einen über verschiedene Objektive, für Mutige gibt es Freelensing, bitte den Warnhinweis beachten, Defocus Stacking,aber auch mit Hilfe der Bildbarbeitung, etc.
In diesem Kapitel findet jeder, für mein Empfinden, die Methode oder die Methoden, die zu ihm passen.

Danach folgen die Einsatzgebiete, egal ob Foodfotografie, Porträts, Landschaften, Produktfotografie. Jede Kategorie wird mit ihren Besonderheiten behandelt.

Tilo Gockel hat alles was er erklärt reich bebildert. Man bekommt quasi Schritt – für – Schritt – Anleitungen mit sehr gut verständlichem erläuterndem Text.

Die Beispielfotos helfen bei Motivsuche.

Das Buch ist sehr gut geeignet, um sich in das Stilmittel Bokeh einzuarbeiten.
Ich kann das Buch von Tilo Gockel nur empfehlen.

ISBN: 9783864903939
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Harald Franzen : Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung

Harald Franzen hat „Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung“ nun bereits in der 2.und aktualisierten Auflage vorgelegt.

Harald Franzen ist Journalist.
Am 11.9.2011 war er in New York am Ground Zero und hat fotografiert. Er weiß nicht warum er fotografierte. Auf alle Fälle waren diese Fotos so beeindruckend, dass Fotoagenturen auf ihn aufmerksam.
Seitdem gehört Harald Franzen nicht nur zu schreibenden Kunst, sondern er fotografiert auch.

Wie ist es heute, wenn man anfängt zu Fotografieren? Es gibt jede Menge Kameras, vollmundige Werbeversprechen gaukeln dem Einsteiger vor, dass die „tolle“ Kamera auch supergute Fotos macht.
Sie ziehen los, füllen die Speicherkarte mit vielen Fotos, schauen sich diese zuhause am Bildschirm an und es folgt der Frust. So ist oft der Weg.

Die Kamera macht nicht das tolle Foto, sondern der Fotograf. Da hat sich durch die digitalen Möglichkeiten nichts dran geändert.
Und was braucht man dazu? Grundwissen.
Und genau dabei hilft dieses Buch.

Ein Zitat von Harald Franzen sagt für mein Gefühl ganz viel aus „Spannende Motive gibt es überall – wichtig ist, sie zu entdecken und zu gestalten.“
Neben den technischen Feinheiten, die man zur Not mit dem Automatikprogramm erst einmal zur Seite lassen kann, ist das A und O eines guten Fotos, das sie begeistert, die Bildgestaltung.
Und genau diese steht im Mittelpunkt des Buches.

Harald Franzen hat in diesem Buch die Bildgestaltung anhand von vielen Beispielfotos, hilfreichen Grafiken, den Aufnahmedaten (ISO, Blende, etc.), der Bearbeitung und dem Aufnahmeort, eine Fotoschule geschaffen, die es dem Leser und Betrachter ermöglicht, sich Schritt-für-Schritt ganz systematisch in die Bildgestaltung einzuarbeiten.

Der Autor hat das Thema Bildgestaltung in verschiedene Kapitel, dir erst einmal beschreiben, warum ein Bild geplant werden sollte und was die Bildgestaltung ausmacht, unterteilt:
– 10 Gründe für Bildgestaltung
– Motive sehen
– Motive inszenieren
– Punkte und Linien
– Formen, Muster und Strukturen
– Alles im Rahmen
– Raum
– Licht
– Farbe
– Schwarzweiß
– Zeit
– Regeln brechen
– Im digitalen Labor
– Exkurse.

Harald Franzen nimmt Sie im übertragenen Sinne an die Hand und hilft Ihnen Ihre Fotos besser zu gestalten.

Ist das Buch etwas für mich? Bin ich damit überfordert, ich fange doch erst an? Das fragen Sie sich vielleicht jetzt. So viele Themen, soviel zu beachten.
Ist es graue Theorie oder verstehe ich was im Buch steht?
Berechtigte Fragen, deshalb bietet Ihnen der Verlag hier das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Unterpunkten und eine Leseprobe.
Schauen Sie sich doch erst einmal an, ob Ihnen das Buch gefällt.

Aus meiner Sicht ist das Buch gut verständlich geschrieben und für Anfänger geeignet.

Quelle: Rheinwerk-Verlag


ISBN: 9783836244633
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Hoffmann : Der abstrakte Blick

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf und Buchautor.
Er hat schon in vielen Ländern fotografiert und etliche Preise für seine Fotos bekommen.

Das Buch heisst zwar „Der abstrakte Blick“ und es ist laut Untertitel eine „Kompositionsschule für eine künstlerische Fotografie“, aber aus meiner Sicht hat der Autor es geschafft anhand künstlerischer Fotos die Begriffe der Bildkomposition zu verdeutlichen auch für die ganz normale Fotografie.

Interessant finde ich gleich zu Beginn die Definition des Autors zur abstrakten Fotografie :“Abstrakte Gedanken sind Gedanken, die ein Eigenleben entwickeln. Bei abstrakten Fotografen beginnt sich die Farb- und Formensprache vom Gegenständlichen zu lösen und entwickelt ebenfalls ein Eigenleben auf der Bildfläche.“
Dies sagt aus meiner Sicht ganz viel aus über die Art der Fotos, die den Betrachter und Leser im Buch erwartet.

Erst einmal habe ich mir die Fotos nur angeschaut. Oft habe ich mich bei dem Gedanken ertappt ob es noch Fotos sind.
Wo hört das Foto auf und wo beginnt das Bild? Falls man diese Trennung überhaupt noch vollziehen kann und möchte.

Der Autor hat mit seinem abstrakten Blick und der Kamera Kunstwerke geschaffen, die an Bilder im Museum oder einer Galerie erinnern.

Hoffmann erklärt gut verständlich und anhand vieler Beispiele wie man welchen Effekt erzielt, welche kompositorischen Regeln man beachten soll.
Das Buch „Der abstrakte Blick“ ist eine sehr gut strukturierte Kompositionsschule.

Gleich zu Beginn schildert der Autor seine Sicht der Abstraktion. Abstraktion nicht alleine in der Kunst sondern auch in der Fotografie.
Oft erinnert es an den Kubismus was man beachten muss bei der abstrakten Fotografie.

Danach führt Torsten Andreas Hoffmann uns Leser in mehreren Kapiteln durch alle Punkte, die die Komposition eines Fotos ausmachen:
– Formensprache – von den Grundformen über Kombination von Formen, Formmuster usw.
– Gestaltung mit Farbe – Farbe kann starke Akzente im Foto setzen
– Der abstrakte Blick in der Praxis
– Wege zur vollkommen Abstraktion.

Der Autor zieht in seinen Beschreibungen Parallelen z.B. zu Kandinsky und seiner Arbeit.
Wir lernen etwas zu der Reduktion von Formen und vieles mehr.
Man sieht Farben wie bei Yves Klein auf Fotos, die eine faszinierende Wirkung erzielen.

Kontraste und ihre Wirkung lernt man genauso bewusst kennen wie Ton in Ton.
Fasziniert hat mich „Prägnante Kompositionen im Genre Stadt verdichten“ – ich konnte entdecken, wie achtlos ich im Alltag an faszinierenden Motiven vorbei gehe.
Eigentlich dürfte ich, nachdem ich das Buch verschlungen habe, gar nicht mehr ohne Kamera aus dem Haus gehen.
Man kann soviel entdecken auf dem Weg, wenn man nur den Blick etwas ändert.

Ein tolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Komposition in der Fotografie auseinandersetzen möchten und erst recht für diejenigen, die mal andere Wege Richtung Abstraktion beschreiten möchten. Sicher kein Buch für Anfänger.
Das komplette Inhaltsverzeichnis und Leseproben finden Sie hier.

Quelle: dpunkt.verlag

Schauen Sie rein, ob Sie genau fasziniert sind wie ich vom Buch.

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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 15 Das umfassende Handbuch

Jürgen Wolf ist Digitalfotograf und Autor.
Er hat bereits mehrere Bücher, besonders zum Thema Bildbearbeitungsprogramme, geschrieben.
Mit dem Programm „Photoshop Elements“ beschäftigt er sich bereits seit mehreren Programmversionen intensiv, auch in seinen Büchern.

Im Rheinwerk-Verlag hat er gerade das neue Buch zu Photoshop Elements „Photoshop Elements 15 – Das umfassende Handbuch“ herausgegeben.
Und umfassend ist dieses Buch in der Tat.
Photoshop Elements wird immer umfangreicher. Es ist bei Adobe zwar immer noch das Einstiegsprogramm in die Bildbearbeitung, aber es kommen von Version zu Version mehr Funktionen dazu, die bedient werden wollen.

Das Buch über Photoshop Elements 15 hat 1061 Seiten, es ist damit noch umfangreicher geworden wie das Buch zu PSE 14,  und dazu hat man die Möglichkeit jede Menge Material Beispielbilder und Zusatzmaterial zu laden.
Ein Icon signalisiert im ganzen Buch, wann es Zusatzinhalte gibt.

Die Kapitel sind:
– Der Fotoeditor – u.a. schnelle Bildkorrekturen, Experte – Modus
– Der Organizer – Arbeitsfläche, organsieren und verwalten
– Bildkorrektur – mit Farbkorrektur, Tiefen und Lichter, etc.
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswahlen – einfache Auswahl und komplexe Auswahl
– Ebenen – das Prinzip, das Bedienfeld, etc.
– RAW und (H)DRI
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen
– Anhang mit Tastaturkürzeln und vielem mehr

Sie sehen schon anhand dieser Kapitel, dass das Buch keine Fragen zum Programm offen lässt. Man muss es nicht abarbeiten, sondern kann auch stets da einsteigen, wo man Bedarf hat.
Für Neulinge bei Photoshop Elements ist es toll, dass man wirklich ab dem ersten Öffnen des Programms begleitet wird und dieses mittlerweile sehr umfangreiche Programm Schritt-für-Schritt kennenlernen kann.
Alle, die schon mal die Grundzüge von PSE kennen, können gezielt via Inhaltsverzeichnis oder Index einsteigen an dem Punkt, an dem sie Hilfe brauchen oder Fragen haben.

Wenn man dann mal in die einzelnen Kapitel hereinschaut, eröffnet sich ein Quell von Tipps und Tricks. Egal, ob man alte Fotos restaurieren will, wer hat nicht welche aus Kindheitstagen, die mit verblassten Farben einhergehen oder gar leichte kaputte Fotos, die restauriert werden wollen. Oder man will kreativ werden, Karten gestalten, Schriftzüge einbauen. Im Buch findet man Hilfe.

Der Autor hat es verstanden Text und Workshop zu den verschiedenen Themen zu verknüpfen, so findet sich auf für jeden Lerntyp etwas.
Der Text wird stets erklärt durch Screenshots, man sieht also genau wie der eigene Bildschirm aussehen muss, damit man auch an dem Schritt ist, den der Autor erklärt.
Viele Grafiken und Fotos ergänzen den Text.

Jürgen Wolf hat sein Fachwissen didaktisch sehr gut aufgearbeitet.

Und, wenn Sie nun neugierig sind erst einmal schauen was das Buch alles bietet, so finden Sie das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.
Das Buch kann ich Einsteigern und Fortgeschrittenen ins Programm nur empfehlen.

Quelle . Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243308
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Hans-Peter Schaub : Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie

Hans-Peter Schaub ist Biologe und Fotograf. Er ist schon mehrere Jahre Chefredakteur von „Naturfoto“.
Schaub fotografiert schon sehr lange, Fotografie ist seine Leidenschaft, die er irgendwann einmal zum Beruf machte.
Beim Thema Landschaftsfotografie ist ja auch das Biologiestudium nicht gerade hinderlich. Die Flora begegnet einem Landschaftsfotografen ständig, die Fauna auch immer wieder.

Landschaftsfotografie ist ein Thema, bei dem man, aus meiner Sicht, immer vom Betrachten toller Fotos, Fotos, die einem gut gefallen, profitieren kann.
Jeder Fotograf ist anders strukturiert, setzt andere Schwerpunkte.
Kleinigkeiten entscheiden gerade in der Landschaftsfotografie sehr stark über die Bildwirkung.

Im Buch „Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie“ ist es dem Autor gelungen, uns Lesern und Betrachtern das Thema sehr gut aufgearbeitet nahezubringen bzw. uns neue Inspirationen zu liefern, Denkanstösse mitzugeben.
Der Anfänger in der Landschaftsfotografie und auch in der Fotografie generell profitiert davon, dass grundlegende Themen behandelt werden, die es in der Fotografie zu beachten gilt.
Der Fortgeschrittene profitiert davon, dass Schaub die unterschiedliche Wirkung z.B. Lichteinfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten, etc. in Fotos gegenüberstellt.
Bei den Fotos sind Beschreibungen der Aufnahmesituation, die Daten der Aufnahme unter der Überschrift Technik, was wurde bearbeitet und der Ort der Aufnahme.
All dies sind Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen und man daraus erkennen was man selber mal anders machen möchte als gewohnt oder wo man unbedingt hin will zum Fotografieren.

Ich habe viele Ideen mitgenommen und mir schon eine Liste geschrieben was ich ausprobieren will.
Wenn man länger fotografiert, sind viele Dinge selbstverständlich und Selbstverständlichkeiten, die sich eingeschlichen haben, verhindern oft, ein sich Weiterentwickeln.

Ganz glücklich war ich, dass Hans-Peter Schaub, gerade in der Landschaftsfotografie, auch das Hochformat als Stilmittel schätzt.
Das geht mir genauso und man wollte es mir ausreden, das würden nur Handyknipser machen.
Gerade in diesem Buch wird ganz deutlich gezeigt welchen Einfluss das Bildformat auf die Wirkung des Bildes hat.

Hans-Peter Schaub hat sein Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt:
– Facetten des Lichts
– Grafik der Leidenschaft
– Farbstimmungen
– Das Spiel mit der Schärfe
– Landschaft in Bewegung
– Bergwelten
– Waldbilder
– Am Meer
– Bewegtes Wasser
– „Schlechtes“ Wetter
– Von abends bis morgens
– Kulturlandschaften
– Stadtlandschaften
– Extrabreit und extrahoch
– Kontraste bewältigen
– Farblose Spannung
– Subjektive Objektive

Im Kapitel Exkurse findet man grundsätzliche Hinweisezu Themen wie RAW-Format, Bilder verwalten, Sternspuren aufnehmen, Sensorgröße, usw.

Alleine die Kapitelüberschriften zeigen schon wie groß das Spektrum ist, dass der Autor unter dem Thema Landschaftsfotografie abbildet.
Vom Berg über Wasser bis in die Stadt spannt sich der Bogen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch für Sie richtig ist, empfehle ich einen Blick in die Leseprobe und ins detaillierte Inhaltsverzeichnis hier.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die sich mal wieder grundsätzlichen Themen auseinandersetzen möchten und Denkstösse bekommen wollen.

Quelle : Rheinwerk – Verlag

ISBN: 9783836236737
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Katharina Dielenhein : Fotografieren für Blogger

„Fotografieren für Blogger – So machst Du Fotos mit Klickfaktor“ von Katharina Dielenhein, als Blogger quasi ein Muss, oder?
Bringt mir das Buch etwas, auch wenn ich schon lange fotografiere? Die Frage habe ich mir gestelllt.
Da mir beim ersten Durchblättern das Buch gut gefiel, musste es auch her.

Wer kennt es nicht? Man fotografiert schon lange, hat so seine Steckenpferde was die Themen angeht und dann fängt man an zu bloggen.
Bloggen zu Themen die nicht nur Fotos zeigen betreffen.
Blogger gibt es wie Sand am Meer. Wie soll man sich da abheben? wird manch einer denken.

Das Buch „Fotografieren für Blogger“ hat eine Bloggerin geschrieben.
Katharina Dielenhein ist Journalistin, Fotomedienlaborantin, sie arbeitet im Marketing eines Theaters. Ihren Blog findet man unter huckleberry-fling .
Die Autorin nutzt auch Twitter und Instagram, man findet Katharina unter @kathriinah.

Die Autorin hat im Laufe ihrer Zeit als Bloggerin festgestellt, dass man sich irgendwie von der Masse der Blogger abheben muss.
Texte schreiben viele, teils richtig gute Texte, also was macht den Unterschied?
Bei vielen Themen sicher die Bilder.

Eins, was für mich ganz wichtig ist, habe ich im Buch gelernt, Instagram ist wichtig und Instagram geht nur mit Foto. Also ist  klar, ein Instagram – Account wird als nächstes angelegt.

Katharina Dielenhein hat ihr Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Das einzelne Foto in der Bilderflut
– Wieso du deine Kamera verstehen solltest
– Was du über Licht und Belichtung wissen solltest
– Ein Foto gestalten
– Zehn Inspirationen für bessere Blogfotos
– Food & Kochen
– Fashion & Beauty
– Porträt & Familie
– Living & Lifestyle
– DIY & Design
– Reise & Erleben
– Ab ins Netz : Bereite deine Fotos für die Veröffentlichung vor.

Alleine diese Kapitel zeigen, dass Katharina an alles gedacht hat und das Buch auch durchaus für Fotoanfänger geeignet ist.

Sie behandelt auch Themen wie Bild und Recht, Kameratasche, geeignetes Zubehör, etc.
Gerade das Thema Recht am Bild, halte ich für sehr wichtig. Es wird sicher eine ganze Reihe Buchblogger geben, die ohne Genehmigung irgendwo her das Cover nehmen oder es selber fotografieren. Das kann ganz schnell zur Falle werden.
Hierzu erklärt die Autorin detailliert die rechtlichen Gegebenheiten, sie hat für Blogger alle Tipps parat, damit man sich rechtlich einwandfrei verhält.

Toll finde ich auch „Best Practice“, eine Rubrik, in der andere Blogger in Interviews Tipps geben zu bestimmten Themen.

Aus meiner Sicht ist es ein gelungenes Buch, das sowohl für Blogger als auch für Fotoanfänger geeignet ist.
Katharina schreibt gut verständlich und das Buch ist strukturiert aufgebaut.
Einsteiger in die Materie haben eine Schritt – Schritt – Anleitung für die Fotos und welche Kamera, etc., sie benötigen.
Und wer sich nun noch nicht sicher ist, ob das Buch etwas für ihn ist, der findet hier, das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Quelle : Rheinwerk-Verlag

Quelle : Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836242264
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Rheinwerk : Das authentische Porträt

„Das authentische Porträt“ lautet der Titel des Buches.
Da habe mich erst einmal gefragt was ist ein authentisches Porträt?

Bereits das Vorwort der Lektorin zeigt, dass dies kein klar definierter Begriff ist. Man kann ihn unterschiedlich interpretieren.
Wie unterschiedlich die Porträts ausfallen können, sieht man schon beim Durchblättern des Buches.

9 Fotografen haben sich des Themas authentisches Porträt angenommen.
Felix Brokbals , der Multimedia – Design studiert hat und als Fotograf arbeitet
Michael Färber, der, aus der Natur – und Makrofotografie kommend, sich nun mit der Porträtfotografie beschäftigt
Moritz Fuchs, der Porträt – und Peoplefotograf ist
Sabrina Guthier , die vor der Kamera begonnen hat und nun hinter der Kamera arbeitet
Marina Kloess, die als Fotografin verschiedene Themenbereiche abdeckt
Corwin von Kuhwede, der sein Hobby Fotografie zum Beruf gemacht hat
Ute Mans ist auch als Fotografin in mehreren Bereichen tätig
Anton Rothmund ist fotografischer Autodidakt, er arbeitet nicht viel im Studio
Ronald Daedalus Vogel ist Porträtfotograf und bevorzugt ältere Menschen als Model

Wie man hier schon sehen kann und besonders, wenn man sie die Seiten der Fotografen, die ich verlinkt habe, ansieht, merkt man wie unterschiedlich die Fotografen sind.
Jeder Fotograf hat seine eigene Einstellung zur Porträtfotografie, sicher auch seine eigene Geschichte, die ihn veranlasst hat, Porträtfotograf zu werden.
Alleine daraus resultiert, dass man als Leser und Betrachter des Buches, ganz unterschiedliche Inspirationen für eigene Porträts bekommen.
Das Buch „Das authentische Porträt“ zeichnet sich aus durch Fotos, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und um das Ganze zu toppen, sind die Porträts auch noch in 10 Themenbereiche unterteilt.
10 Oberbegriffe bedeutet natürlich auch 10 Herausforderungen an die Fotografen, sich Gedanken darüber zu machen wie man nun ein Porträt erstellt, dass zum Thema passt.
Nachdem ich das Buch vom Anfang bis zu Ende gelesen und die Bilder angeschaut habe, kann ich nur sagen, toll, welche Ideen man mitnimmt, wieviel Tipps man bekommt.

Die 10 Themen sind:
– klassisch und seriös
– schön und zart
– verträumt und melancholisch
– entspannt und lässig
– kühl und unnahbar
– fröhlich und verrückt
– sanft und sinnlich
– sehnsüchtig und traurig
– wild und frei
– nachdenklich und ernst.

Faszinierend finde ich, dass je nach Kategorie, unterschiedlich viele Fotos zusammen gekommen sind.
18 Fotos bei „schön und zart“ stehen da 10 bei „wild und frei“ gegenüber.

Zu jedem Foto gibt es einen Titel, dann die Geschichte, die dahinter steht, die schildert wie es zu dem Foto kam, wie das Modell gefunden wurde, die jede Menge Hintergrundinformationen liefert.
Dazu gibt Fototipps und die Aufnahmedaten wie Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.

Aus meiner Sicht ist dies ein ungewöhnliches und rundum gelungenes Buch zum Thema Porträtfotografie.
Ich habe es erst einmal nur angeschaut, dann gelesen und werde es sicher oft zur Hand nehmen, um Ideen zu bekommen oder auch nur um tolle Fotos zu sehen als Inspiration.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243254
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