Elke Schwab : Mord ohne Grenzen

Elke Schwab legt mit „Mord ohne Grenzen“ ihrer ersten Elsass – Krimi vor.
Soweit musste es ja mal kommen.
Die Autorin ist Saarländerin, sie lebt aber im Elsass in Schopperten.

Der Krimi spielt im „Krummen Elsass„. Die Erklärung für „Krummes Elsass“ liefert Elke Schwab gleich mit.
Gemeint ist die Gegend im Nordwesten des Elsass, die an Lothringen (katholisch) grenzt und protestantisch ist. Die Menschen dort sind umgeben von Katholiken und leben quasi wie Inselbewohner. Dazu ist die Landschaft buckelig also krumm.

Der Krimi spielt in Potterchen. Welche ein Zufall, Schopperten und Potterchen klingt ähnlich, oder? Beide Orte liegen nahe bei Saare-Union.

Sabine Radek hat in Potterchen, das gerade mal 200 Einwohner hat, ein Haus von ihrem Onkel geerbt.
Mit ihrer Tochter Annabel (4 Jahre) fährt die alleinerziehende Mutter hin. Das Haus Rue de la Gare 12 ist schnell gefunden.
Sabine erkundet das Haus und  Annabel entdeckt Pferde, sie liebt Pferde.

Sabine ist erschrocken. Plötzlich ist Annabel verschwunden.  Sabine hat nicht gemerkt, dass ihre Tochter das Haus verlassen hat.
Wo kann sie schon sein? Bei den Pferden, wenn es welche gibt im Ort, denkt Sabine.
Weit gefehlt, beim Reitstall ist sie nicht, aber sie ist offensichtlich ausgeritten mit anderen Kindern unter der Führung von Pascal Barriston, dem Schwiegersohn von Ernest Leibfried, dem Bürgermeister. Das vermutet der Bürgermeister.
Die Reiter kommen zurück ohne Annabel, niemand weiß wo sie ist.

Ist Annabel einem Mord zum Opfer gefallen?

In ihrer Verzweiflung ruft Sabine ihre Freundin Tanja Gestier an, die Kriminalkommissarin ist, und Mutter von Lara – Annabells Freundin.
Tanja muss helfen.
Tanja beginnt zu ermitteln, aber das darf sie ja als deutsche Polizistin nicht so einfach in Frankreich.
Sie wird deutsche Verbindungsbeamtin und ermittelt gemeinsam mit ihrem französischen Kollegen Jean-Yves, der von der Strassburger Polizei ist und Potterchen gut kennt.
Seine verstorbene Frau war aus dem kleinen Ort.

Verraten wird jetzt nichts.
Es ist ein durch und durch spannendes Buch mit Mord und Unfällen oder nur Unfälle, oder nur Morde?
Korruption, eine Klosterruine spielt eine Rolle, Intrigen, Verdächtigungen, Nähe und vieles mehr.

Und so ganz nebenbei lernt man auch viel.
Elke Schwab lässt in „Mord ohne Grenzen“ ein grosses historisches Wissen zur Geschichte des Elsass einfliessen.
Die Autorin beschreibt den kleinen Ort und seine Menschen so, dass man sich als Leser völlig in die Handlung hineinversetzen kann.
Ihre Ortskenntnis sorgt für detailgetreue Schilderungen der Gegend. Und mit dem Wein des Elsass kennt sie sich auch aus.
Nichts ist wie es scheint.

Der Krimi ist spannend vom Anfang bis zum Ende.
Ich kenne viele Krimis von Elke Schwab. Dieser ist ganz anders als die saarländischen Krimis.
Bleib dran Elke, ich warte auf eine Fortsetzung der „Grenzüberschreitung“.

Quelle: www.elkeschwab.de

Quelle: www.elkeschwab.de

ISBN: 9783741288753
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Elke Schwab : Tödliche Besessenheit

Elke Schwab ist bekannt ist für ihre spannenden Saarlandkrimis, die auch immer mit Witz angereichert sind.

Elke Schwab hat es wieder einmal geschafft, einen spannenden Krimi rund um die Ermittler Lucas Baccus und Theo Borg zu schreiben.

Der Ort der Handlung das Saarland, dieses kleine Bundesland, in dem jede Menge Verbrecher leben müssen, wenn man an die Vielfalt von Elke Schwabs Krimis denkt.
Oder woher nimmt die Autorin ihre Ideen?

Mal wieder fehlt Baccus so ein richtig ordentlicher Kaffee, der Automat gibt keinen her. Sein Kollege Theo ist mit dem Automaten nicht auf Kriegspfad, er bekommt herrlich duftenden Kaffee aus ihm heraus.
Alleine wie die Autorin diese Szene beschreibt, ist so herrlich, dass man als Leser denkt man sei ein stiller Beobachter.
Die Idylle der beiden Ermittler, ihre Gespräche über Familienplanung, etc. werden jäh durch Frau Kleinert unterbrochen.

Der Chef ruft.
Eine Ermittlung steht an „zweifelhafter Selbstmord“. Ist das jetzt ein Straftatbestand?

Eine Leiche am Fuße eines Hochhauses in Saarbrücken. Das ist doch nur Routine oder?
Dann taucht noch eine Leiche ohne Kopf auf und so geht es weiter. Tote, die nicht gerade mit heutigen Methoden zu Tode kamen.
Vierteilen gibt es doch heute nicht mehr, oder?
Fragezeichen über Fragezeichen, Henker gibt es doch auch nicht mehr. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Opfern?

Auch private Irrungen und Wirrungen kommen dazu, Baccus wird verdächtigt als Täter, alle Spuren führen zu ihm.
Seine Frau Marianne will ein Haus kaufen und das genau über den Makler, der doch jetzt tot ist.

Eine alte Familiengeschichte kommt ins Spiel, halt eigentlich zwei Familiengeheimnisse.
Der Fall scheint unlösbar. Immer mehr verstricken sich die beiden Ermittler in das Ganze.

Die Lösung kann man nun wirklich nicht erraten. Das Buch bleibt spannend bis zum Schluss.

Elke Schwab hat das Buch, wie gewohnt, spannend geschrieben, immer mit einem Schuss Humor.
Als Leser fühlt man sich mitten in der Handlung.
2 Abende habe ich gebraucht, um das Buch zu lesen, weglegen ging kaum.

Meine Empfehlung für Krimifans.

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