Gabriella Engelmann : Zauberblütenzeit

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Gabriella Engelmann hat mit “ Zauberblütenzeit “ einen fesselnden Roman geschreiben.
Dreh – und Angelpunkt ist das Thema Freundschaft.

Jedes Jahr treffen sich die Freundinnen Leonie Rohlfs, Stella Karsten und Nina Korte in der Villa in Eimsbüttel.
Dort haben sie zusammen gewohnt bis sich die Lebenswege trennten.
Stella, Innenarchitektin, wohnt mittlerweile mit ihrem Mann Robert Behrendsen, Kinderarzt, und den Kindern in Husum.
Leonie ist wieder in der Heimat im Alten Land und hat die Pension „Apfelparadies“ renoviert, die sie übernommen hat. Sie ist mit Markus zusammen.
Nun Nina wohnt noch in der Villa.

Nina ist mit Alexander zusammen. Nur hat sich Alexander in eine andere Frau verliebt und Nina könnte nur noch heulen.
Der einzige Trost besteht darin auf dem Isemarkt bei Björn herrlichen Käse zu kaufen.
Sie arbeitet in einem Einrichtungsladen obwohl sie viel lieber als Floristin arbeiten würde.

Trost findet sie bei den Freundinnen und bei Björn.
Das alljährliche Villa – Wochenende steht an, endlich wieder ausquatschen und ausheulen.

Leonie bietet Nina an  zu ihr ins Alte Land zu kommen, Zimmer sind noch frei.
Sie könne dort aushelfen im Hofladen.
Das macht Nina, aber sie kommt nicht heil an. Sie hatte einen Fahrradunfall mit Kai Martens.
Sie hat ein leichtes Schleudertrauma und bekommt eine Halskrause.

Es gibt immer mehr Situationen in denen eine von den Freundinnen unglücklich ist, Hilfe braucht, Kinderbetreuung oder einfach nur seelischen Beistand.
Sie wünschten sie würden wieder zusammen wohnen.

Gibt es eine Chance für die Freundinnen?
Wie können sie die Hürden des Lebens überwinden?

Ich verrate es nicht.

Gabriella Engelmann ist eine wunderbare Geschichte gelungen. Eine Geschichte, die zeigt was wichtig ist im Leben: Freundschaft, Vertrauen, Hilfe, miteinander lachen und weinen…
Sie schildert die Gefühle der Frauen und auch ihrer Familien so, dass man sich in der Szene drin fühlt.

Es ist eine Geschichte, die deutlich macht was wichtig ist im Leben. Sehr lesenswert

ISBN-13 : 978-3426525043

Quelle : Knaur Verlag

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Spohn: Blumen und ihre Bewohner

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Margot und Roland Spohn sind Biologen. Roland Spohn beschäftigst sich ausserdem mit dem Thema Naturfotografie.
Auch malt er Bilder zu biologischen Themen.
Die Beiden haben schon eine ganze Reihe Bücher im Bereich der Natur publiziert. Man findet diese unter

Das Buch widmet sich dem Thema Blumen und zwar Gartenpflanzen genauso wie Wildpflanzen.
Die Autoren beginnen, ganz systematisch, zunächst damit die Blume als Lebensraum vorzustellen. Dann führt den Leser der Weg über die Bewohner der Blumen, die sich von Insekten bis hin zu Mirkoorgansimen erstecken. Diese extreme Vielfalt ist einem gar nicht so bewusst. Die Kontaktmöglichkeiten von Blume und Besucher werden beleuchtet, von Kurzbesuchen, wie bei Bienen bis hin zur Symbiose.

Das grösste Kapitel beleuchtet dann konkret 80 Blütenpflanzen. Pflanzen, die man meist aus einem Alltag kennt, wie Brennnessel, aber auch Lilien. Auch unbekanntere Pflanzen werden vorgestellt. Ein bunter Strauß an Blumen wird hier gebunden.

Mir ist beim Lesen des Buches klar geworden wie unachtsam ich durch die Natur wandere. Viele Bewohner waren mir nicht bekannt, ich habe sie nie bewusst wahrgenommen.
Viele kannte ich, konnte sie aber nicht benennen und einordnen. Und das geht sicher nicht nur mir so.

Angereichert wird der Text mit erklärenden Zeichungen und Fotos.

Mein Fazit: Ein Naturführer für alle, die gerne mit offenen Augen ihre Umwelt wahrnehmen. Für Naturliebhaber, Naturfotografen, Familien sehr gut geeignet. Gut verständlich und kompetent geschrieben.

ISBN: 978-3-258-07905-9

1. Auflage 2015
304 Seiten, 300 Fotos, 65 Zeichnungen
Flexibroschur, 15,5 x 22,5 cm, 768 g
Haupt Verlag

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