Alexander Rühl : Fingerzeig

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Nachdem ich schon das erste Buch von Alexander Rühl, „Tod im Weinberg“, gelesen habe, war ich gespannt wie es in „Fingerzeig“ mit Matthäus Müller und seinem Plan ein Detektivbüro aufzumachen, weitergeht.

Alexander Rühl lebt mit seiner Familie in Flörsheim, dort spielt auch der Krimi. Der Autor beschäftigt sich seit 2011 mit der Flörsheimer Mundart und ich kann, falls Sie einen der herrlichen verwendeten Ausdrücke nicht verstehen, nur auf die Internetseite des „Flerschemer Werrderbuch“ verweisen. Denn Flerschemer Mundart findet man in Fingerzeig auch wieder.
Und ebenso die Lebensart in Flörsheim und besonders in Wicker, wo sich Alexander Rühl gut auskennt.

Im Prolog erfahren wir Leser was Matthäus zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß.
Die Frau eines Weingutbesitzers kommt gefrustet aus Kiedrich zurück, da die Veranstaltung, die sie besuchen wollte, wegen eines Elektrikschadens abgesagt wurde. Den Blitzer bei Massenheim hat sie auch vergessen, das Knöllchen ist ihr sicher. Dann kommt sie heim und erwischt ihren Mann in Flagranti mit einer der polnischen Helferinnen. Das Maß ist voll.
Die Frau wirft einen Stein hinter dem flüchtenden Mädchen her.

Währenddessen sitzt Matthäus Müller zuhause, seine Freundin ruft an und fragt wie weit er mit dem Packen ist. Die beiden werden zusammen in eine Wohnung ziehen.
Matthäus ist jetzt offiziell Privatdetektiv, hat eine Prüfung abgelegt und holt bei seinem Freund Murat die gedruckten Visitenkarten.

Die beiden wollen auf den Faschingsumzug. Julia wird entführt und Matthäus ermittelt. Gefunden hat er vor Julias Haustür deren kaputtes Handy.
Er schaltet Kommissar Koch von der Kripo Hofheim ein.

Mehr verrate ich nicht.

Alexander Rühl ist wieder ein spannender und stellenweise auch amüsanter Krimi gelungen. Als Leser begleitet man Matthäus, taucht ein in die Welt der Flörsheimer und die Lebensart der Menschen in Wicker wo jeder jeden kennt.
Man kann mitfiebern mit Matthäus. Bekommt er Julia heil zurück? Was hat der Prolog zu tuen mit der Story?

Ich kann auch diesen Krimi von Alexander Rühl wieder empfehlen und zwar auch Lesern, die gerne regionale Krimis lesen und nicht aus Flörsheim sind.

ISBN: 9789463675314

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Alexander Rühl : Tod im Weinberg

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„Tod im Weinberg“ ist ein regionaler Krimi, der in Flörsheim und Umgebung spielt.
Ein Weinberg und eine Leiche, passt nicht so ganz zusammen, oder? Wein un dGemütlichkeit eher. Das gibt es im Buch auch.

Alexander Rühl, der Autor des Krimis, wohnt samt Familie in Flörsheim und was liegt da näher als den Krimi in der Umgebung spielen zu lassen.
Dass der Autor sich in Flörsheim, speziell in Wicker, wo der Weinberg sich befindet, auskennt, das merkt man im Buch.
Er kennt nicht nur die Gegend und die Weinberge, sondern auch die Menschen dort, ihre Lebensart und auch ihre Sprache.
Alexander Rühl beschäftigt sich seit 2011 mit der Flörsheimer Mundart und ich kann, falls Sie einen der herrlichen verwendeten Ausdrücke nicht verstehen, nur auf die Internetseite des „Flerschemer Werrderbuch“ verweisen.

Jetzt habe ich schon mal eine Besonderheit des „Tod im Weinberg“ verraten. Der Autor lässt die Leute aus Flörsheim in ihrer Sprache agieren.
Meist versteht man um was es geht, zumindest ich, aber ich wohne auch schon länger in der Gegend. Sie sicher auch.
Was das Buch weiterhin auszeichnet ist, dass es dem Autor gelungen ist, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.

Matthäus Müller hat mal wieder ein Vorstellungsgespräch. Nur ein Posten als Trainee, das will er nicht. Das war es mit dem Redakteursposten.
Wofür hat er Publizistik studiert? Frust macht sich breit.
Mit seinen Freunden ertränkt er den Frust im Wickerer Riesling. Ein Aushilfsjob bei Murats Vater ist doch kein richtiger Job.
Arbeitlos , wovon soll er leben? Da kommt er auf die Idee Privatdetektiv zu werden.
Murat hilft schnell Flyer zu drucken und bei der Flerschheimer Kerb will Matthäus diese beim Kerbekaffeebesuch im Gemeindezentrum verteilen.

Schnell hat er einen Auftrag, Julia Stein vermisst ihre Nichte Aneta, die auf dem Weingut Hammer arbeitet.
Matthäus beginnt zu ermitteln. Dabei kommen ihm seine Ortskenntnisse, der Zufall, der Dorfklatsch und vieles mehr zur Hilfe.

Mehr verrate ich nicht, ausser, das der Krimi einen Teil meines Schlafes gekostet hat, weil ich ihn nicht weglegen konnte.
Er ist herrlich geschrieben, man lernt die Art der Einheimischen kennen, taucht ab ins Frankfurter Kriminellen – Milieu und kann einer spannenden Handlung folgen.
Es lohnt sich das Buch zu lesen.

Ich warte auf eine Fortsetzung.

ISBN: 9789463421836

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