Helena P. Hanrath : Als unsere Welt die Farbe verlor

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„Als unsere Welt die Farbe verlor“ lautet der Titel der Kurzgeschichte.
Ich konnte mir unter dem Titel nichts vorstellen.

Sie hören und sehen in den Medien auch ständig etwas von Flüchtlingen und Menschen, die ihnen helfen auf der einen Seite und Pegida, Ablehnung aller Ausländer, Rufe wie „wir sind das Volk“ auf der anderen Seite?

Ganz ehrlich, manchmal nerven mich diese Gegensätze, diese unvereinbaren Szenarien. Ja und nach Vorkommnissen wie in der Silvesternacht in Köln, graust es mich auch.

Der Autorin geht es genauso, ich habe bei ihr nachgefragt. Auch sie stören fremdenfeindliche Parolen, usw. Aber sie und ihre Familie haben auch Angst, darum schreibt sie unter einem Pseudonym.
Schlimm genug, dass man heute so weit gehen muss.

Die Kurzgeschichte rund um Emma Petters spielt in der Zukunft. Ob die Geschichte in 5, 10, 20 oder 30 Jahren passieren kann oder nie, vermag heute keiner zu sagen.
Emma hat ihren Mann verloren. Sie will wachrütteln was der Bürgerkrieg ausgelöst hat und was er noch auslösen kann.

Und genau das will diese Geschichte auch. Sie ist nicht soft, nein, schonungslos schildert sie Auswüchse, die auf durchaus aus Parolen wie „Wir sind das Volk“ und den Aktionen der Urheber solcher Sprüche, entstehen können.

Der Autorin ist es gelungen Realität und Fiktion eins werden zu lassen.
Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger schreibt sie, aber durchaus so realitätsnah, dass es einem grauen kann.

Emma bietet in der Geschichte auch Lösungsansätze für das Problem der unzufriedenen Flüchtlinge.
Vielleicht sollten manche Verantwortliche die Kurzgeschichte mal lesen.

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About Sabine

wohnhaft in Mainz

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