Per Jensen : Wie Tiere fühlen

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Prof. Per Jensen arbeitet an der Linköping Universität .
Sein Arbeitsgebiet ist die Ethologie.

Dass Tiere Gefühle haben weiß zumindest jede(r), der im Haushalt Hund oder Katze hat, ganz genau.
Aber nicht nur unsere Haustiere haben Gefühle, sondern auch Nutztiere.
Per Jensen schildert eindrucksvoll was die Tiere empfinden. Wie schlimm die Massentierhaltung für die Tiere ist.
Der Autor beschreibt was man ändern könnte in der Nutztierhaltung.
Und er macht uns Verbrauchern auch klar wie wir das Wohl der Tiere beeinflussen können.

Im Buch begleiten wir Schweine, Hühner, etc. in ihrem Alltag. Man erfährt wie Tiere denken, sich fühlen, etc.
Prof.Per Jensen bringt uns nahe wie eine Verhaltensänderung unsererseits, das Leben der Tiere auf Dauer beeinflussen kann.

Das Buch ist ein Appell weg von der Massentierhaltung, weg vom Billigfleisch, hin zu artgerechter Haltung.
Ja das Fleisch ist dann teurer, aber es schmeckt auch besser, wenn man es vom reinen menschlichen Aspekt aus betrachtet.

Ich mag Tiere sehr, habe auch schon in der Kindheit Kontakt zu Nutztieren gehabt. Viele Dinge sind mir durch das Lesen dieses wundervollen Buches, nochmals bewusst geworden.

Was mir sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass Per Jensen im Buch aufklärt aber nicht mit „erhobenem Zeigefinger“ sondern ganz sachlich.

ISBN-13 : 978-3866907614

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Kathrin Sohst : Wer stärker fühlt, hat mehr vom Leben

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Kathrin Sohst hat das Buch “ Wer stärker fühlt, hat mehr vom Leben “ geschrieben mit dem Untertitel “ Warum Sensibiliät eine verborgene Kraft ist und wie sie uns die Welt eröffnet „.

Das Buch beginnt mit dem Satz “ Sensibel zu sein ist eigentlich eine schöne Sache „.
Genau richtig, Sensibilität ist schön aber im Alltag auch oft sehr anstrengend. Das werden alle Leser wissen, die hochsensibel sind.
Hochsensibilität ist verbunden damit, dass man auch darunter leiden kann. Mich stressen hohe Töne enorm, die ertrage ich gar nicht.
Jeder hat da so sein Ding, das ihn besonders belastet.

Darum ist es auch richtig was die Autorin schreibt, dass es eigentlich eine schöne Sache ist sensibel zu sein. Das Wort „eigentlich“ zeigt ja ja schon, dass es die Kehrseite der Medaille gibt.

Sohst begann damit in ihrem Netzwerk 2 Fragen zu stellen:
1. „Was verbindest Du mit dem Wort Sensibilität?“
2. „Was bedeutet Sensibilität für dich?“.
Sie bekam jede Menge Antworten,darunter auch kritische Bemerkungen.

Jede(r) empfindet seine Sensibilität anders.
Das Buch soll dabei helfen die eigene Sensibiliät als Inspirationsquelle zu nutzen.

Man tickt halt anders als manch Anderer und braucht mal mehr Stille, Vebundenheit, den Kontakt zur Natur oder was der jeweiligen Person gut tut.

Bedenken muss man auch, dass sich Sensibilität auch äussern kann als Nahrungsmittelsensitivität, als Chemikaliensensitivität, etc.

Vermutlich ist Sensitivität genetisch bedingt. So verwundert es nicht, wenn man in einer Familie mehrere Formen findet, so wie ich es auch kenne aus eigener Erfahrung.

Die Autorin will mit dem Buch Mut machen die eigene Sensivität als Gabe und nicht als Last anzusehen. Sie erkärt die Hintergründe, gibt Tipps, hat Tests im Buch, die helfen können die eigene Sensivität zu erkennen.
Man muss das was einen nervt umwandeln in Energie, was aber nicht immer leicht fällt.

Ich erinnere mich noch an das Kratzen des Lehrers mit Kreide auf der Tafel, da kann ich bis heute keine Energie rausziehem, das war Stress pur.

Aus meiner Sicht ist das Buch sehr hilfreich für sensible/hochsensible Menschen und ihr Umfeld. Auch Lehrer, etc, sollten sich mit dem Thema beschäftigen, um Kinder und deren Verhalten besser einschätzen zu können.

ISBN : 978-3423262613

Quelle : dtv Verlag

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