Anton Fichtlmeier : Der Hund an der Leine

Anton Fichtlmeier hat eine völlig überarbeitete Ausgabe seines Buches “ Der Hund an der Leine “ geschrieben.
Der Hundetrainer ist ja teilweise verschrieen, weil man so hört, dass er mit Stachelhalsband & Co arbeiten würde. So liest es man es dann im Internet.
Ich wollte mir ein Bild von seinen Büchern machen und habe mir dieses Buch ausgesucht.
In “ Der Hund an der Leine “ geht es nicht darum Gewalt gegen den Hund auszuüben, sondern das Thema ist die Leine als Kommunikationsmittel.

Im Vorwort steht ein Satz, den ich so unterschreiben kann „Der Schlüssel für den Gebrauch der Leine als Nebensache ist die ungeteilte Aufmerksamkeit des Hundes.“
Ohne Leine geht es oft nicht. Man hat eine befahrene Straße in der Nähe, ist im Naturschutzgebiet, es besteht Leinenzwang, der Hund hat einen ausgeprägten Jagdtrieb, usw.
Was soll man da ohne Leine machen?

Fichtlmeier unterteilt die Hundeführung in 4 Themen:
1. der Hund – der geführt wird und der nicht vernunftgesteuert ist
2. der Mensch – der führt, hier wird das Konzept der 5 Freiraumzonen vorgestellt
3. die Leine als Nebensache – das ruhige und entspannte Gehen mit angeleintem Hund soll selbstverständlich sein
4. die Leine als Kommunikationsmittel – die Leine dient der Signalübermittlung.

Bevor man zum Thema Leine kommt, geht es darum den Hund zu lesen, was ist Imponiergehabe? welche Symbole gibt es bei Hunden untereinander und gegenüber Menschen?
Der Mensch führt, dazu muss er aber auch die Führung ergreifen, hier geht es auch um das Thema Körpersprache, Haltung.

Im Buch wird Schritt-für Schritt mit gut verständlichen Erklärungen und reicht bebildert der Weg hin zu der Kommunikation Mensch-Hund via Leine aufgebaut.
Das Buch ist gut strukturiert geschrieben und macht Mut die Leine zu nutzen.

Ich habe viele hilfreiche Tipps mitgenommen.

ISBN: 9783440153932

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Anton Fichtlmeier : Suchen und Apportieren

Anton Fichtlmeier ist Hundetrainer.

Er hat schon eine ganze Reihe Hundebücher geschrieben. Dieses neue Buch beschäftigt sich mit dem Thema „Suchen und Apportieren“.

Da ich schon ältere Bücher des Autors gelesen habe, muss ich sagen, auch er hat sich gewandelt.
Hat Fichtlmeier doch früher eher mal die Jagdhundausbildung im Blick gehabt und eher auch mal die reine Beziehungsarbeit nicht in erster Linie beschrieben, so ist dieses Buch zwar vom Titel her eher an Suchen und Apportieren orientiert, aber der Inhalt dreht sich zwar um das Thema, aber eher Suche und Apport als Mittel zum Zweck.
Beide Beschäftigungen dienen der Verstärkung der Bindung des Hundes an seinen Menschen und in diesem Sinne werden sie im Buch auch beschrieben.

Der Autor empfiehlt ganz klar das Tauschen, Apportel gegen Leckerli, Spiel oder Schmuseeinheit. Der Hund seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt.
Viele Dinge sind mir durch das Lesen des Buches bewusst geworden.
Klar, wenn der Hund alles und jedes apportiert und dafür dann belohnt wird, wird er mir auch den, in bösartiger Absicht, ausgelegten Giftköder bringen und nicht fressen.

Fichtlmeier beschreibt Schritt-für-Schritt wie man die Suche und den Apport aufbaut. Alles ist gut bebildert und erklärt.

Im Buch wird aber auch die Dummyarbeit als Arbeit mit dem Hund erklärt.
Das Buch vereint Suche und Apport rein als Bindungsinstrument und die Arbeit in dem Bereich.
Jeder kann die für seine Bedürfnisse geeigneten Teile lesen und nachvollziehen.

Mir gefällt das Buch sehr gut.

ISBN: 978-3-440-11852-8

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