Markus Wäger : Die kreative Fotoschule

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Markus Wäger ist Fotograf, Designer und Autor. Er arbeitet als Dozent für Photoshop.

Das Buch von Markus Wäger fiel mir auf, da es von Rheinwerk (ehemals Galileo Press) herausgegeben wird, man das aber nicht gleich sieht.
Ich mag die Bücher des Verlages sehr, habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Der Einband ist völlig anders als die der Bücher, die man aus dem Verlag kennt.
Er ist hell und frisch gestaltet.

Ja und nicht nur das Äußere ist anders als andere Fotolehrbücher, nein auch der Inhalt.
Dieses Buch hat der Autor geschrieben, weil er ein Fotolehrbuch vermisste, das den Spagat schafft zwischen Bildgestaltung und Fototechnik.
Markus Wäger hat in diesem Buch beides hervorragend verbunden.

Das Buch richtet sich zwar an Anfänger, der Untertitel lautet schließlich „Fotografieren lernen mit Markus Wäger“, aber es bietet auch ganz viele Ideen für fortgeschrittenere Anwender.
Diese Fotoschule bietet tolle Erklärungen zu, gerade für Anfänger, komplexen Themen, wie welche Brennweite für welches Motiv und warum.
Ich finde die Tabelle toll, in der die verschiedenen Formatfaktoren (DX, Canon APS-C, Faveon, MFT,CX, 2/3″, 1/1.7″ und 1/2/03) und die Umrechnungen welche Brennweite sich ergibt zu gängigen Brennweiten von 13 – 200 mm aufgeführt sind. Und auch die 2. Tabelle mit der Umrechnung der Werte auf von KB-Format auf das eigene ist toll.
Wie oft kommt es vor, dass man mit mehreren Fotobegeisterten unterwegs ist, jeder hat eine andere Kamera und eine Brennweite wird bei unterschiedlichen Motiven genutzt. Ich hab ehäufiger erlebt, dass gerade noch nicht so fortgeschrittene Nutzer dies nicht nachvollziehen können.

Markus Wäger versucht bei allen Themen, die er behandelt, so vorzugehen, dass auch der Anfänger versteht was er meint.
Auch bietet er total praktische Tipps, wie den Hinweis auf eine App zur Crop-Faktorberechnung, um bei dem obigen Beispiel zu bleiben.

Zum Thema Fokus gibt er pro Punkt, den er abhandelt genau an wie die jeweilige Einstellung bei den gängigen Kameraherstellern heisst. So kann der Leser bei seiner Kamera auch genau nachvollziehen welche Einstellung er nehmen soll.

Es geht um Fokusspeicherung ebenso wie um den Schärfenindikator.
Jeder Fortgeschrittene kennt das, aber nutzt man es immer? Ich nicht, mir sind viele Dinge, die man weiß aber nicht intuitiv nutzt wieder bewusst geworden.

Tolle Grafiken und Bildbeispiele machen das Lesen des Buches und das Verstehen leicht.Sehr viele Tipps zum Thema Bildgestaltung, immer mit passenden Fotos liefern tolle Ideen für Fotos, auch Ideen mal übliche Wege zu verlassen, habe ich bekommen.

Auch haben mich die Beispiele inspiriert einbfach mal neue Motive durch die Linse zu sehen.

Ein rundum gelungenes Buch, das sehr verständlich geschrieben ist.

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About Sabine

wohnhaft in Mainz

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