Canon EOS 750D mit EF-S (18-55mm) IS STM plus Connect Station CS100

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Ich bewerte die Teile des Bundles separat, da meine Zufriedenheit mit den Teilen ganz unterschiedlich ist.

1.Canon EOS 750D mit EF-S-(18-55 mm)

Die Beispielbilder sind mit diesem Canon – Kit aufgenommen, Fotos nur beschnitten, ansonsten out of cam.
Gelegentlich liest man von Problemen bei Aufnahmen vom Himmel, blaue Streifen gibt es teilweise. Bei meiner Kamera ist dies nicht der Fall. Es scheint wohl eher ein Problem einer Serie von Sensoren zu sein oder aber es gab ein Softwareupdate, das dies bereinigt hat.

Alle Fotos wurden im Automatikmodus aufgenommen. Ich habe das extra gemacht, da die 3-stelligen Canon-DSLR auch für absolute Anfänger gedacht sind und sich diese oft gerne auf den Automatikmodus verlassen.
Aus meiner Sicht, ich fotografiere sonst mit Canon – Vollformat, sind die Bilder absolut in Ordnung, auch in unbearbeitetem Zustand. Das einzigste Manko, das ich festgestellt habe, ist, dass die Fotos alle sehr hell sind, aber das kann man ja korrigieren und es ist auch Ansichtssache


Die Fotos wurden in RAW aufgenommen.
Achtung dieses RAW erkennt aus irgendeinem Grund Lightroom 5 nicht. Da aber eine Software beiliegt, die für den Anfang völlig ausreichend ist und z.B. Photoshop Elements 14 dieses RAW-Format erkennt, sehe ich darin kein Problem.
Man kann in den Einstellungen wählen, ob man RAW oder JPEG als Aufnahmeformat verwendet oder beide zugleich.
Ich persönlich arbeite nur mit RAW, man hat halt bei der Bearbeitung mehr Möglichkeiten.
Anfängern würde ich den Kombinationsmodus empfehlen.

Die Kamera bietet den Automatikmodus aber auch Kreativmodi. Ich habe mal alle Möglichkeiten aufgeführt:
Automatische Motiverkennung (Fotos und Videos), Blitz aus, Kreativ-Automatik, Porträt, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Special-Scene-Modi (Kinder, Speisen, Kerzenschein, Nachtporträt, Nachtaufnahme ohne Stativ, HDR-Gegenlichtaufnahme), Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell (Fotos und Videos).
Dadurch ist es ganz egal ob man sich nun auf die Einstellungen der Kamera verlassen will oder selber alle Einstellungen vornehmen will. Und die Kamera muss nicht ersetzt werden, wenn man sich von der Automatik weiter entwickeln will.

Da es eine Kamera mit einem Sensor ist bei dem der Crop-Faktor zum Tragen kommt, muss man die Brennweite immer mit 1,6 multiplizieren.
Also beim Kit-Objektiv sind es nicht 18-55 mm Brennweite sondern 28,8 – 88 mm.

Man kann auch Videos aufnehmen, ich habe nur testweise eine kurze Sequenz aufgenommen, die war ok. Ich filme halt nicht mit der DSLR.

Alle Bedienelemente sind gut zu erreichen. Die Kamera liegt gut in der Hand.
Praktisch finde ich das ausklappbare Display. Via Display kann man auch über den Touchscreen Einstellungen vornehmen.
Sehr praktisch ist die Übertragung via W-LAN und NFC.

Eine sehr gute Hilfe will ich nicht ausser Acht lassen, man kann die Kamera auch via App steuern, das ist eine gute Hilfe z.B. bei schlechten Lichtverhältnissen.

Ich empfehle, dass sich der Käufer der Kamera von der Canon-Seite die ausführliche Bedienungsanleitung lädt. Diese gewährleistet, dass man sich sehr strukturiert in alle Möglichkeiten der Kamera einarbeitet. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Die Kamera benötigt SD-Karten jeder Art also auch SDHC, etc.

Da nicht jeden alle technischen Daten interessieren, verweise ich hierzu auf die Canon-Webseite.
Das Objektiv ist aus meiner Sicht auch richtig gut für ein Kit-Objektiv.

Ich werde die Kamera als Zweitbody nehmen.

Aus meiner Sicht würde Kamera mit Kit-Objektiv 5 Sterne bekommen.

2. Canon Connect Station CS100

Eins vorweg, da bin ich ganz ehrlich, mein Ding ist diese Möglichkeit der Datensicherung nicht.
Um die Grundeinstellungen des Speichers vorzunehmen, muss man das Gerät an den Fernseher anschliessen.
Da geht es schon los, das dazu benötigte HDMI-Kabel liegt nicht bei. Ansonsten wurde aber an alles gedacht, selbst die Batterien für die Fernbedienung sind dabei.

Man kann dann via Fernbedienung und TV-Bildschirm alle Grundeinstellungen des Speichers vornehmen.
Dabei richtet man dann, wenn man es will, die W-LAN -Verbindung ein. Alles geht schnell und problemlos.

Der Vorteil dadurch ist, dass man via W-LAN oder NFC eine Übertrgaung der Daten aus den damit ausgerüsteten Kameras möglich ist.
Ansonsten gibt es die Möglichkeit die Kamera via USB anzuschliessen und auf diesem Weg die Daten zu übertragen oder bei SD- und Compact-Flash-Karten die Karten am Gerät einzulesen.
Das Einlesen der Karten geht für mein Gefühl sehr langsam.

Via W-LAN kann man nun die Bilder von verschiedenen Standorten im Netz anschauen oder man lädt sie in die Cloud.

Auch Drucken via W-LAN ist möglich, wenn man den entsprechenden Drucker hat.
Was nicht geht, und da erschliesst sich für mich der Nutzen dieses Speichers nun ganz und gar nicht mehr, man kann weder Daten via USB vom Rechner auf den Speicher noch in umgekehrter Richtung spielen.
Jeder, der ernsthaft fotografiert, will zum einen meist eine 2.Datensicherung ausserhalb einer Cloud haben und zum anderen auch die Fotos bearbeiten.

Ich schätze Canon sehr, aber aus meiner Sicht ist dieses Produkt nicht gerade geeignet für mehr als den Bedarf eines Anfängers, der Daten sichern will via W-LAN oder NFC.
Schade, die Idee ist gut, 1TB ist auch viel Speicherplatz, aber so „im eigenen Saft schmoren“ finde ich nicht gut.
Mich erinnert es an die Strategie von Apple, alle Geräte vertragen sich nur mit Apple.

Ich würde es begrüssen, wenn Canon hier seine Marketing-Strategie überdenkt und das Produkt erweitert, sodass man einfach via USB-Kabel an den Rechner anschliessen kann, darüber konfigurieren kann und auch den Datentransfer via USB-Kabel mit dem Rechner vornehmen kann.

Die 3 Sterne, die ich dafür vergebe, sind noch sehr wohlwollend, weil es sicher Menschen gibt, die diese Art der Speicherung brauchen und das Produkt an sich ist ok.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird