Ingrid Schmitz: Spiekerooger Utkieker

twitterrss
twitter
ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Da ich gerne Krimis lese, besonders auch regionale, musste ich irgendwann wohl auch bei Ingrid Schmitz landen.

Mia Magaloff, die Protagonisten, ist Privatermittlerin in Krefeld. Bislang kannte ich Mia nicht und dabei liebe ich doch den Niederrhein, wo ich aufgewachsen bin.
Gut, dass ich auf den Krimi von Ingrid Schmitz aufmerksam gemacht wurde.

Jetzt fange ich gleich mal mit dem Ende des Buches an, dem Nachwort von Ingrid Schmitz. Ich hatte mich gewundert warum Mia, die am Niederrhein agiert, auf Spiekeroog ermittelt.
Wie kommt eine Autorin auf die Idee?
Die Autorin beantwortet die Frage selber. Heike und Peter Gerdes vom Leda-Verlag haben Ingrid Schmitz gefragt, ob Mia Magaloff wohl auch mal auf den Ostfriesischen Inseln ermitteln könnte.

Im Laufe der Recherchen kam Ingrid Schmitz dann auf den Namensgeber des Krimis, den Utkieker, den es wirklich als Statue auf Spiekeroog gibt. Anschauen kann man sich den Utkieker hier.

Mia Magaloff arbeitet als Privatermittlerin in Krefeld. Ihr Partner ist Mario, obwohl sie gerade selber nicht weiß, ob sie nun eine Beziehung haben oder nicht.
Die beiden haben eine typische On-Off-Beziehung was Mia nervt.
Mia wird bald 50 und will nun endlich eine echte Beziehung haben.
Sie will eine Auszeit zum Nachdenken.

Mario schenkt Ihr eine Woche in einer Pension, der „Grünen Fee“ auf Spiekeroog. Was er verschweigt, ist die Tatsache, dass Fee, die Pensionswirtin, seine Ex-Freundin ist.
Das geht ja gut los für Mia. Direkt kommt wieder grosses Misstrauen auf. Sie will doch Abstand gewinnen, sich über ihre Beziehung klar werden. Da ist Marios Verhalten nicht förderlich.
Ist er der Richtige? Soll sie sich trennen?

Und was macht man bei Frust auf einer ostfriesischen Insel? Richtig, raus und die Insel erkunden. Also Rucksack an, Inselplan in die Hand und los.
In den Dünen entdeckt Mia den Utkieker, eine Skulptur. Die Skulptur ist über 3 m groß. Als Mia diese betrachtet, kommt ein Mann, der ähnlich hager ist wie die Skulptur und sicher 2 m lang ist auf Mia zu.
Er nennt sich Utkieker, in Realität ist er Ubbo, der Obdachlose.

So mehr wird nicht verraten, ausser dass es Tote gibt, Mia und Ubbo ermitteln, Ubbo ein Tatverdächtiger wird… aber lesen Sie selbst.

Ingrid Schmitz muss gründlich auf der Insel recherchiert haben. Sie hat das Inselcafé entdeckt, in dem Mia häufiger anzutreffen ist.
Die Polizeiinspektion ist auch in Realität unter der Adresse zu finden, usw.

Die Ostfriesen, die eine Rolle spielen, sind exakt beschrieben. Man kann sich als Leser vorstellen, dass die Menschen genau so sind.

Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass Ingrid Schmitz Mia neben den Ermittlungen auch Gefühle zugesteht. Angst, Zerrissenheit in Bezug auf die Beziehung, jede Menge Empathie, Mut und vieles mehr.
Man kann  sich als Leser Mia gut vorstellen und die anderen handelnden Personen auch. Die Autorin lässt diese lebendig werden im Text.

Und sie macht auch Lust mal Spiekeroog zu erkunden.

Mein Fazit: Ich warte auf den nächsten Mia-Band.

Quelle: Ingrid Schmitz

Quelle: Ingrid Schmitz

ISBN: 9783864120978
Bestellen können Sie den Krimi gleich hier.

1174 gesamt 1 heute
ich freue mich, wenn der Post geteilt wird
Tagged , , , , . Bookmark the permalink.

About Sabine

wohnhaft in Mainz

1
Hinterlasse einen Kommentar

Please Login to comment
1 Comment threads
0 Thread replies
0 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
0 Comment authors
Knut Diers : Ostfriesland - Tiefsee, Torf und Tee - Bines Blog Recent comment authors
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu:
trackback

[…] das Wattenmeer gilt es zu erkunden, den Utkieker auf Spiekeroog anschauen (dazu gibt es auch einen Krimi). Dampfschiff in Leer, Milchtankstelle, Krabbenbrötchen, Schloss, Saterfriesen, viele Dialekte und […]