Frankfurter Buchmesse 16.10.2015

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Nachdem der Stau nicht ganz so heftig war wie am Vortag, hatte ich erst einmal Zeit über die Buchmesse zu trödeln und mir neue Bücher anzuschauen.

Mit Frau Maier von Mairdumont hatte ich ein sehr informatives und nettes Gespräch über die weitere Ausrichtung des Verlages, über Blogger, Rezensionen, neue Projekte und vieles mehr.
Danke dafür.


Na klar habe ich mir auch an diesem Stand Bücher angesehen, es gab viel zu entdecken.

Auf der Fläche von „Vorwärts“ Autoren und Politiker im Gespräch, konnte ich zunächst Manuela Schwesig erleben. Das Gespräch sollte über das Buch „Muslim Girls“ gehen.
Die Autorin Sineb El Masrar war aber ausgefallen.
So ging es nun mit der Moderatorin um das Leben der Flüchtlinge in Deutschland, Fragen aus dem Publikum wurden beantwortet.
Auch fragten Zuschauer wo sie sich melden könnten, um z.B. Deutschunterricht zu geben.
Frau Schwesig begrüsste die Ideen und half mit Anlaufadressen.

Dann ging es ins Lesezelt zu Corinne Hofmann, die berichtete über ihr Buch „Das Mädchen mit dem Giraffenhals“. Mehr zum Gespräch hier.

Bloggertreffen standen an.

Und noch mal ein Ausflug zur Vowärts-Fläche.
Ulrich Wickert im Gespräch mit Doris Ahnen über sein neues Buch “ Das Schloss in der Normandie“.
Interessant war es zu hören, dass zwar die Sachbücher des Autors ins Französische übersetzt werden, aber nicht die Krimis.
In seinen Krimis greift Ulrich Wickert auch „heiße Eisen“ an. In diesem 6.Krimi geht es um Korruption und Frauenhandel. Höchste Kreise sind in diese Vorgänge verwickelt und auch Journalisten. Da Wickerts Krimihandlung immer reale Ursprünge haben, Zitate ohne Namensnennung verwendet werden, wundert es nicht, dass man über diese Bücher nichts in Frankreich hört.
Er schildert in den Krimis auch klar das französiche Gesellschaftbild, nämlich eine Klassengesellschaft.

Die Idee zum Krimi kam dem Autor bei einer Veranstaltung bei der sich nur langweilte. Er hatte die Idee ihm fiel ein Plot ein und los ging es.
Krimis wollte er schon schreiben bevor er Journalist wurde.

Doris Ahnen erzählte, dass sie begeisterte Krimileserin ist. Es begann mit Frauenkrimis.
Im Gespräch mit Ulrich Wickert erzählt sie auch, dass die Gesellschaft mehr sensibilisiert ist für Mädchen-und Frauenhandel. Sie verweist auf die Initiative von Schwester Lea Ackermann SOLWODI, die sich für Frauen in Not einsetzt.

Ulrich Wickert erzählt noch von den Unterschieden zwischen deutschen und französichen Politikern und vieles mehr.
Es war eine sehr informative Veranstaltung.

Aurélie Bastian stellte ihr neues Buch „Französisch kochen“ vor. Es gab auch Häppchen zum Probieren.

Danach bin ich noch zu Thomas Gottschalks Vorstellung seiner Autobiographie „Herbstblond„, die ich ja bereits gelesen und rezeniert habe.
Er wollte nicht richtig lesen. lieber was erzählen. Das liegt ihm deutlich mehr.
Thomas Gottschalk steht dazu, dass die Art Unterhaltungssendungen, die er gemacht hat, nicht mehr lange existieren.
Wie in Kindertagen, eine große Samstagabend-Show und die Familie sitzt vor dem Fernseher, das geht nicht mehr.
Die Familie wie zu seiner und seiner Zuschauer Kinder- und Jugendzeit existiert nicht mehr.

Ein wenig hat er aus dem Buch doch gelesen. Hat erzählt wie es war eine Lesung in seiner alten Schule zu machen.
Klar er hat auch, wie gewohnt, lockere Sprüche drauf gehabt, aber man konnte auch dabei eine nachdenkliche Seite des Entertainers erleben.

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About Sabine

wohnhaft in Mainz

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