Hans-Peter Schaub : Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie

Hans-Peter Schaub ist Biologe und Fotograf. Er ist schon mehrere Jahre Chefredakteur von „Naturfoto“.
Schaub fotografiert schon sehr lange, Fotografie ist seine Leidenschaft, die er irgendwann einmal zum Beruf machte.
Beim Thema Landschaftsfotografie ist ja auch das Biologiestudium nicht gerade hinderlich. Die Flora begegnet einem Landschaftsfotografen ständig, die Fauna auch immer wieder.

Landschaftsfotografie ist ein Thema, bei dem man, aus meiner Sicht, immer vom Betrachten toller Fotos, Fotos, die einem gut gefallen, profitieren kann.
Jeder Fotograf ist anders strukturiert, setzt andere Schwerpunkte.
Kleinigkeiten entscheiden gerade in der Landschaftsfotografie sehr stark über die Bildwirkung.

Im Buch „Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie“ ist es dem Autor gelungen, uns Lesern und Betrachtern das Thema sehr gut aufgearbeitet nahezubringen bzw. uns neue Inspirationen zu liefern, Denkanstösse mitzugeben.
Der Anfänger in der Landschaftsfotografie und auch in der Fotografie generell profitiert davon, dass grundlegende Themen behandelt werden, die es in der Fotografie zu beachten gilt.
Der Fortgeschrittene profitiert davon, dass Schaub die unterschiedliche Wirkung z.B. Lichteinfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten, etc. in Fotos gegenüberstellt.
Bei den Fotos sind Beschreibungen der Aufnahmesituation, die Daten der Aufnahme unter der Überschrift Technik, was wurde bearbeitet und der Ort der Aufnahme.
All dies sind Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen und man daraus erkennen was man selber mal anders machen möchte als gewohnt oder wo man unbedingt hin will zum Fotografieren.

Ich habe viele Ideen mitgenommen und mir schon eine Liste geschrieben was ich ausprobieren will.
Wenn man länger fotografiert, sind viele Dinge selbstverständlich und Selbstverständlichkeiten, die sich eingeschlichen haben, verhindern oft, ein sich Weiterentwickeln.

Ganz glücklich war ich, dass Hans-Peter Schaub, gerade in der Landschaftsfotografie, auch das Hochformat als Stilmittel schätzt.
Das geht mir genauso und man wollte es mir ausreden, das würden nur Handyknipser machen.
Gerade in diesem Buch wird ganz deutlich gezeigt welchen Einfluss das Bildformat auf die Wirkung des Bildes hat.

Hans-Peter Schaub hat sein Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt:
– Facetten des Lichts
– Grafik der Leidenschaft
– Farbstimmungen
– Das Spiel mit der Schärfe
– Landschaft in Bewegung
– Bergwelten
– Waldbilder
– Am Meer
– Bewegtes Wasser
– „Schlechtes“ Wetter
– Von abends bis morgens
– Kulturlandschaften
– Stadtlandschaften
– Extrabreit und extrahoch
– Kontraste bewältigen
– Farblose Spannung
– Subjektive Objektive

Im Kapitel Exkurse findet man grundsätzliche Hinweisezu Themen wie RAW-Format, Bilder verwalten, Sternspuren aufnehmen, Sensorgröße, usw.

Alleine die Kapitelüberschriften zeigen schon wie groß das Spektrum ist, dass der Autor unter dem Thema Landschaftsfotografie abbildet.
Vom Berg über Wasser bis in die Stadt spannt sich der Bogen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch für Sie richtig ist, empfehle ich einen Blick in die Leseprobe und ins detaillierte Inhaltsverzeichnis hier.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die sich mal wieder grundsätzlichen Themen auseinandersetzen möchten und Denkstösse bekommen wollen.

Quelle : Rheinwerk – Verlag

ISBN: 9783836236737
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Katharina Dielenhein : Fotografieren für Blogger

„Fotografieren für Blogger – So machst Du Fotos mit Klickfaktor“ von Katharina Dielenhein, als Blogger quasi ein Muss, oder?
Bringt mir das Buch etwas, auch wenn ich schon lange fotografiere? Die Frage habe ich mir gestelllt.
Da mir beim ersten Durchblättern das Buch gut gefiel, musste es auch her.

Wer kennt es nicht? Man fotografiert schon lange, hat so seine Steckenpferde was die Themen angeht und dann fängt man an zu bloggen.
Bloggen zu Themen die nicht nur Fotos zeigen betreffen.
Blogger gibt es wie Sand am Meer. Wie soll man sich da abheben? wird manch einer denken.

Das Buch „Fotografieren für Blogger“ hat eine Bloggerin geschrieben.
Katharina Dielenhein ist Journalistin, Fotomedienlaborantin, sie arbeitet im Marketing eines Theaters. Ihren Blog findet man unter huckleberry-fling .
Die Autorin nutzt auch Twitter und Instagram, man findet Katharina unter @kathriinah.

Die Autorin hat im Laufe ihrer Zeit als Bloggerin festgestellt, dass man sich irgendwie von der Masse der Blogger abheben muss.
Texte schreiben viele, teils richtig gute Texte, also was macht den Unterschied?
Bei vielen Themen sicher die Bilder.

Eins, was für mich ganz wichtig ist, habe ich im Buch gelernt, Instagram ist wichtig und Instagram geht nur mit Foto. Also ist  klar, ein Instagram – Account wird als nächstes angelegt.

Katharina Dielenhein hat ihr Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Das einzelne Foto in der Bilderflut
– Wieso du deine Kamera verstehen solltest
– Was du über Licht und Belichtung wissen solltest
– Ein Foto gestalten
– Zehn Inspirationen für bessere Blogfotos
– Food & Kochen
– Fashion & Beauty
– Porträt & Familie
– Living & Lifestyle
– DIY & Design
– Reise & Erleben
– Ab ins Netz : Bereite deine Fotos für die Veröffentlichung vor.

Alleine diese Kapitel zeigen, dass Katharina an alles gedacht hat und das Buch auch durchaus für Fotoanfänger geeignet ist.

Sie behandelt auch Themen wie Bild und Recht, Kameratasche, geeignetes Zubehör, etc.
Gerade das Thema Recht am Bild, halte ich für sehr wichtig. Es wird sicher eine ganze Reihe Buchblogger geben, die ohne Genehmigung irgendwo her das Cover nehmen oder es selber fotografieren. Das kann ganz schnell zur Falle werden.
Hierzu erklärt die Autorin detailliert die rechtlichen Gegebenheiten, sie hat für Blogger alle Tipps parat, damit man sich rechtlich einwandfrei verhält.

Toll finde ich auch „Best Practice“, eine Rubrik, in der andere Blogger in Interviews Tipps geben zu bestimmten Themen.

Aus meiner Sicht ist es ein gelungenes Buch, das sowohl für Blogger als auch für Fotoanfänger geeignet ist.
Katharina schreibt gut verständlich und das Buch ist strukturiert aufgebaut.
Einsteiger in die Materie haben eine Schritt – Schritt – Anleitung für die Fotos und welche Kamera, etc., sie benötigen.
Und wer sich nun noch nicht sicher ist, ob das Buch etwas für ihn ist, der findet hier, das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Quelle : Rheinwerk-Verlag

Quelle : Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836242264
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Rheinwerk : Das authentische Porträt

„Das authentische Porträt“ lautet der Titel des Buches.
Da habe mich erst einmal gefragt was ist ein authentisches Porträt?

Bereits das Vorwort der Lektorin zeigt, dass dies kein klar definierter Begriff ist. Man kann ihn unterschiedlich interpretieren.
Wie unterschiedlich die Porträts ausfallen können, sieht man schon beim Durchblättern des Buches.

9 Fotografen haben sich des Themas authentisches Porträt angenommen.
Felix Brokbals , der Multimedia – Design studiert hat und als Fotograf arbeitet
Michael Färber, der, aus der Natur – und Makrofotografie kommend, sich nun mit der Porträtfotografie beschäftigt
Moritz Fuchs, der Porträt – und Peoplefotograf ist
Sabrina Guthier , die vor der Kamera begonnen hat und nun hinter der Kamera arbeitet
Marina Kloess, die als Fotografin verschiedene Themenbereiche abdeckt
Corwin von Kuhwede, der sein Hobby Fotografie zum Beruf gemacht hat
Ute Mans ist auch als Fotografin in mehreren Bereichen tätig
Anton Rothmund ist fotografischer Autodidakt, er arbeitet nicht viel im Studio
Ronald Daedalus Vogel ist Porträtfotograf und bevorzugt ältere Menschen als Model

Wie man hier schon sehen kann und besonders, wenn man sie die Seiten der Fotografen, die ich verlinkt habe, ansieht, merkt man wie unterschiedlich die Fotografen sind.
Jeder Fotograf hat seine eigene Einstellung zur Porträtfotografie, sicher auch seine eigene Geschichte, die ihn veranlasst hat, Porträtfotograf zu werden.
Alleine daraus resultiert, dass man als Leser und Betrachter des Buches, ganz unterschiedliche Inspirationen für eigene Porträts bekommen.
Das Buch „Das authentische Porträt“ zeichnet sich aus durch Fotos, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und um das Ganze zu toppen, sind die Porträts auch noch in 10 Themenbereiche unterteilt.
10 Oberbegriffe bedeutet natürlich auch 10 Herausforderungen an die Fotografen, sich Gedanken darüber zu machen wie man nun ein Porträt erstellt, dass zum Thema passt.
Nachdem ich das Buch vom Anfang bis zu Ende gelesen und die Bilder angeschaut habe, kann ich nur sagen, toll, welche Ideen man mitnimmt, wieviel Tipps man bekommt.

Die 10 Themen sind:
– klassisch und seriös
– schön und zart
– verträumt und melancholisch
– entspannt und lässig
– kühl und unnahbar
– fröhlich und verrückt
– sanft und sinnlich
– sehnsüchtig und traurig
– wild und frei
– nachdenklich und ernst.

Faszinierend finde ich, dass je nach Kategorie, unterschiedlich viele Fotos zusammen gekommen sind.
18 Fotos bei „schön und zart“ stehen da 10 bei „wild und frei“ gegenüber.

Zu jedem Foto gibt es einen Titel, dann die Geschichte, die dahinter steht, die schildert wie es zu dem Foto kam, wie das Modell gefunden wurde, die jede Menge Hintergrundinformationen liefert.
Dazu gibt Fototipps und die Aufnahmedaten wie Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.

Aus meiner Sicht ist dies ein ungewöhnliches und rundum gelungenes Buch zum Thema Porträtfotografie.
Ich habe es erst einmal nur angeschaut, dann gelesen und werde es sicher oft zur Hand nehmen, um Ideen zu bekommen oder auch nur um tolle Fotos zu sehen als Inspiration.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243254
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Expeditionen ins Licht Rheinwerk-Verlag

„Expeditionen ins Licht – Auf den Spuren außergewöhnlicher Bilder“ ist ein ungewöhnliches Buch.
Ein Buch mit 2 Seiten, genauer mit 2 Titelseiten.

Ich war verdutzt als ich das Buch in Hand nahm, es sollten 6 Autoren sein und nur 3 standen drauf. Auf der Rückseite suchte ich nach weiteren Informationen.
Und siehe da, keine Rückseite, sondern eine weitere Vorderseite mit den anderen 3 Autoren.

Dieses Buch ist zwar aus der Rubrik Fotografie des Rheinwerk – Verlages, aber es ist keins der Lehrbücher, die man aus der Rubrik kennt.

Die meisten Fotografen haben eine Leidenschaft, ein Gebiet in der Fotografie, das ihnen besonders am Herzen liegt.
Für dieses Buch haben sich 6 Fotografen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Licht zusammen geschlossen.
Andreas Drobny zeigt seine Tropfenfotografie.
Bernhard Rauscher liebt das Lightpainting.
Karl Deckart hat den Schwerpunkt Mikrofotografie.
Christian Westphalen lässt uns in die Ferne schauen mit Sternenfotografie.
Dennis Oswald liebt rauhe Zeiten Extremwetterfotografie.
Timo Lieber hebt ab mit Luftbildfotografie.

Die Autoren sind sehr unterschiedlich, das spiegelt sich in ihren Fotos wieder.

Andreas Drobny widmet sich der Highspeedfotografie und hier speziell der Tropfenfotografie, seine Werke kann man bei flickr bewundern ( auf den Namen klicken führt hin).
Karl E.Deckart ist Dipl.-Ing.der Elektrotechnik und begeistert Mikro- und Makrofotograf im technischen Bereich.
Timo Lieber hat sich auf Luftbild- und Landschaftsfotografie spezialisiert, seine großformatigen Bilder sind auch auf Ausstellungen zu finden.
Dennis Oswald präferiert die Extremwetter- und Landschaftsfotografie.
Bernhard Rauscher beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Lightpainting.
Christian Westphalens Leidenschaft ist die Sternen- und Nachtfotografie. Er ist bekannt als Verfasser vieler Fotobücher.

Alleine die Schwerpunkte der Fotografen zeigen schon das breite Spektrum, das die Fotos im Buch abbilden.
Ich hatte mir bislang nicht bewusst gemacht welche unterschiedlichen Genre der Fotografie man unter dem Thema „Licht“ zusammenfassen konnte.
Licht ließ mich eher an Portaitfotografie und richtige Beleuchtung denken, an Outdoorfotografie, Produktfotos, etc.

Das Buch „Expeditionen ins Licht“ ist kein Lehrbuch. Das Buch ist , ich nenne es mal so, ein Inspirationsbuch. Ein passender Begriff fällt mir nicht ein.
Lernen kann man viel oder einfach nur tolle Fotos anschauen.
Jeder Autor erklärt worauf es ihm ankommt bei seinem bevorzugten Gebiet.
Zu den Fotos, die immer eine Seite umfassen, sind die Aufnahmedaten notiert, also welche Art der Kamera, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.
So hat einige Daten an der Hand, um selber zu üben, wenn einem die Art eines Fotos besonders gut gefällt.

Mich hat an dem Buch fasziniert wieviel Inspirationen man bekommen kann, wenn 6 ganz unterschiedliche Fotografen sich eines Themas annehmen.

Wer sich erst einmal selber ein Bild machen will, der kann sich hier eine Leseprobe anschauen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN:9783836242240
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Sibylle Mühlke : Adobe Photoshop CC

„Adobe Photoshop CC – Das umfassende Handbuch“ von Sibylle Mühlke, ist die Photoshop CC – Bibel schlechthin.
1202 Seiten und ca 3400 g umfasst dieses Handbuch zu Photoshop CC.
Sibylle Mühlke ist Photoshop – Profi. Sie ist Coach für das Thema Adobe Photoshop für alle Anwenderlevel und schreibt auch Artikel und Bücher zu diesem, ihrem, Thema.

Das Handbuch „Adobe Photoshop CC“ bietet jede Menge Wissen, Tipps und Tricks zu den Werkzeugen, Funktionen und Techniken in Photoshop CC.
Die Autorin bringt in Workshops und Tipps dem Leser dieses mächtige Werkzeug Photoshop nahe.
Und da man nie alles benötigt, ist das Buch auch sehr gut strukturiert und unterteilt. Man findet schnell was man sucht.

Mehrere Teile umfasst das Buch:
– Schnelleinstieg
– Das Handwerkszeug
– Der Umgang mit Dateien
– Ebenen
– Auswählen, freistellen und maskieren
– Korrigieren und optimieren
– Tools für Digitalfotografen
– Reparieren und retuschieren
– Mit Pinseln und Farbe
– Filter – kreativ & effektiv
– Text und Effekte
– Pfade und Formen
– Video und 3 D
– Bilder ausgeben
– Infoteil.
Alle Teile sind unterteilt.
Wenn Sie das gesamte Inhaltsverzeichnis und/oder eine Leseprobe suchen, so finden dies hier.
So haben Sie die Chance sich erst einmal anzuschauen, ob der Stil des Buches Ihnen liegt.

Sibylle Mühlke erklärt Schritt-für-Schritt, selbst Neulinge sollten anhand des Buches mit Photoshop CC klarkommen.
Es gibt immer wieder Verweise auf die Materialien zum Buch, die man downloaden kann und die viele Dinge verdeutlichen.
Egal, ob es um die Basics geht, wie die Farbsysteme oder um das Einfügen von Schrift, das Arbeiten mit Pfaden, usw. die Autorin erklärt alles gut nachvollziehbar für Windows und Mac.
Sie schafft es selbst die komplexesten Zusammenhänge sehr verständlich und  mit Screenshots angereichert darzustellen.

Egal ob Grafiker oder Fotograf, dieses Buch zu Photoshop CC lässt keine Fragen offen.
Mir hat es schon sehr geholfen, da ich bislang immer nur einzelne Schritte mit Photoshop gemacht habe. An grössere Aktionen traue ich mich so nach und nach ran.

Was ich ausgesprochen praktisch finde, sind die Listen mit den Tastaturkürzeln in Anhang.
Die für mich wichtigsten habe ich mir raus geschrieben, sie helfen sehr beim Handling von Photoshop.

Aus meiner Sicht ist das Buch von Sibylle Mühlke zu Adobe Photoshop CC ein wirklich umfassendes Handbuch, die Photoshop-Bibel halt.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836240062
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Philipp Barth : Das Buch für Ideensucher

„Das Buch für Ideensucher – Denkanstöße, Inspirationen und Impulse für Kreative“ wurde geschrieben von Philipp Barth.
Philipp Barth war und ist selber ein Ideensucher.
13 Jahre war er für Jung von Matt als Creative Director tätig, mittlerweile ist er freiberuflich tätig.

Das Buch kommt in einem ungewöhnlichen Outfit daher. Der Einband erinnert an Packpapier.
Auf dem Titelbild eine gelbe Schaufel, Farbkleckse und der Titel.
Witzig und provokativ zugleich finde ich das Cover, so nach dem Motto „Pack an“ und genau dazu will das Buch motivieren.
Anpacken, loslegen, Ideen suchen und entwickeln, Altbekanntes liegen lassen, Neues ausgraben.

Philipp Barth hat die Tipps für Ideensucher unterteilt in mehrere Kapitel, die bereits viel über den Inhalt aussagen:
– Ideen muss man haben.
– Die richtige Einstellung finden.
– Die Kunst, einfach anzufangen.
– Ideen kommen von allen Seiten.
– Kreativtechniken für die Praxis.
– Tipps für Ideensucher.
– 10 Leitsätze für mehr Kreativität.
– Ideen präsentieren.
– Nachhaltig erfolgreich sein.

Ideensucher sind viele, egal ob Blogger, Werbeleute, Produktmanager, Lehrer, Geschäftsleute, Eventmanager, viele Berufszweige fallen mir dazu ein.
Ideensucher werden nicht immer fündig oder wissen oft gar nicht, dass sie einer sind.
Ideen finden ist nicht immer leicht denkt man oft.
Ideensucher bekommen in diesem Buch ganz viel Tipps, Tipps gewohnte Pfade zu verlassen und neue zu beschreiten. Mal mutig sein, viel fragen, alle möglichen Resourcen anzapfen, dazu ermutigt der Autor.

Aus meiner Sicht bietet das Buch sehr viele Denkanstösse und Ideen man sich weiterentwickeln kann, den ersten Schritt muss man natürlich selber machen.

Der Inhalt des Buches für Ideensucher ist perfekt. Was mich persönlich beim Lesen gestört hat, ist das Layout.
Eine Reihe von Textpassagen sind gelb gemarkert, das erschwert die Lesbarkeit und mich lenkt es vom Text ab.
Ausserdem gibt es immer wieder gelbe Seiten mit weissem Text, bei Lampenlicht kaum lesbarer Text.
Hier hätte weniger gelb zur besseren Lesbarkeit beigetragen.

Ein guter zusammenfassender Spruch steht auf dem Rückeinband „Kopf umgraben, Schätze finden“, dieses Motto sagt alles über den Inhalt des Buches, beherzigen muss man ihn als Leser selber.
Eine Leseprobe finden Sie auf dieser Seite.

Quelle:Rheinwerk-Verlag

Quelle:Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836242820
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Eib Eibelshäuser : Licht

Fotos gestalten mit Licht? Klar werden Sie sagen, ist wichtig das Thema.
Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Das Buch von Eib Eibelshäuser mit dem Titel “ Licht – die große Fotoschule “ hat mich schon vom Titelbild her angezogen.
Ungewöhnliche Fotos habe ich dort gesehen.
Ein Blick auf die Homepage des Autors ließ mich noch mehr Fotos entdecken, die eher ungewöhnlich sind, mir aber sehr gut gefallen.
Fotos, die eher einfach strukturiert sind, aber durch die Einbindung des Lichts wirken. Klar war ich nach dem Buchtitel auch für das Thema Licht sensibilisiert.

Ich habe dann mal weiter gestöbert was ich zum Autor finde.
Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Und wie er selber im Vorwort des Buches schreibt, kommt sein Verständnis für das Licht eher aus der Malerei.

Und seine Einstellung zum Thema Fotografie „Gemäß meiner Sicht der Dinge konnte und kann sich ein guter Fotograf lediglich durch eine besondere Lichtkomposition von allen anderen Fotografen unterscheiden.“
Je länger ich darüber nachgedacht habe und sein Buch komplett gelesen habe, umso mehr muss ich ihm Recht geben.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, er vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt Eibelshäuser wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.
Der Autor ermutigt den Leser doch mal ein Gemälde nachzustellen und dann genau zu beobachten wie die Wirkung des Lichtes ist.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Auch das Thema Licht und Schatten wird reich bebildert genau erklärt.
Es folgen Kapitel zum fotografierten Licht, zum Licht in der Landschaft, zu Porträts im Freien, die blaue Stunde lernen wir Leser näher kennen, man lernt viel über Langzeitbelichtungen, wird ermutigt das Available Light auszunutzen, die Möglichkeiten und Grenzen des Studiolichts werden aufgezeigt, Lichtformer und ihre Wirkung besprochen , die Blitzlichtfotografie hat ihren Platz ebenso wie Lightpainting, Infrarotfotografie und Computer Generated Imagery.

Wie Sie schon sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Mein Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Eins weiß ich aber ganz sicher, einmal lesen reicht mir nicht.

Das Buch ist ein Arbeitsbuch.

Wer das Inhaltsverzeichnis in allen Details lesen will oder auch eine Leseprobe sucht, bitte hier schauen.

Copyright:Rheinwerk-Verlag

Copyright:Rheinwerk-Verlag

417 Seiten, 2015, gebunden, in Farbe
ISBN 978-3-8362-3068-1

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Haarmeyer, Westphalen : Canon EOS 7D MarkII

Als ich gerade meinen neuen Body der Canon EOS 7D Mark II gekauft habe, war die Freude groß über eine Beilage im Karton.
Ich konnte mir das Kamerahandbuch des Rheinwerk-Verlages anfordern passend zur Kamera. Da ich die Bücher dieses Verlages ohnehin sehr schätze, habe ich sofort ein Mail losgeschickt, eine nette Rückmeldung bekommen und trotz Vorweihnachtszeit in ganz kurzer Zeit das Buch erhalten.
Herzlichen Dank dafür an den Rheinwerk-Verlag.

Die Autoren des Buches sind Holger Haarmeyer und Christian Westphalen, beide Profis im Bereich der Fotografie und Kameras.
Das Buch ist, wie bei diesem Verlag gewohnt, sehr hochwertig. Ein stabiler Einband ist genau richtig für ein solches Arbeitsbuch.
Der Untertitel verspricht „Ihre Kamera im Praxiseinsatz“, ein hoher Anspruch. Aber das Buch erfüllt diesen ganz und gar.
Mit Canon – Kameras bin ich sehr vertraut, ich war aber gespannt, ob auch ein Anfänger mit dem Buch klar kommen würde. Ich muss sagen, ja absolut. Das Buch ist auch geeignet für jemanden, der eine DSLR das erste Mal in die Hand nimmt oder die erste Canon hat.

Zunächst wird die Kamera vorgestellt, für Technikfans gibt es auch kurze Abrisse zu Prozessor und Sensor.
Dann geht es an die praktischen Dinge: die Bedienelemente, Tasten, Anschlüsse, Sucher, LCD-Panel. Hier fand ich dann auch die Unterschiede zur alten Kamera.
Für Anfänger kommen dann so wesentliche Parts wie „Fotos und Videos auf den PC übertragen“, Grundlagen der Technik, Dateiformate, etc.

Und dann wieder etwas was auch für mich ganz neu ist, GPS.

Nach diesen grundlegenden Punkten kommt man danach zu den verschiedenen praxisbezogenen Kapiteln.
Die Kapitel sind sehr strukturiert aufgebaut und gut unterteilt, man kann schnell finden was man sucht.
Die Kapitel sind:

– Die Canon EOS 7D Mark II kennenlernen
– Autofokus und Schärfe
– Belichtung
– Blitzfotografie
– Objektive
– Filmen mit der Canon EOS 7D Mark II
– Alle Menüs und Einstellungen im Überblick

Immer findet man die entsprechenden theoretischen kurz und verständlich erklärt und dann die Praxis.
Begleitet wird der Text durch erklärende Fotos, Screenshots und Grafiken.
Die Praxistipps findet man immer auf andersfarbigen Seiten zusammengefasst.
Viele Beispielfotos verdeutlichen welche Auswirkungen eine Einstellung auf das Bild hat.

Mit diesem Buch sind Sie gut gewappnet für den Einsatz der Canon EOS 7D Mark II.
Ich habe viel dazu gelernt dieses Buch wird mich, wie bereits die anderen Bücher aus dieser Reihe, wieder ein Kameraleben lang begleiten. Falls Sie mal ins Buch reinschnuppern wollen, können Sie das hier machen.


 

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Robert Mertens : Der eigene Blick

Robert Mertens ist Fotograf, Trainer, Autor. Er macht Fotoworkshops.
Seine Fotos gleichen Gemälden, ein Blick auf seine Homepage lohnt sich.
Regelmässig leitet er auch Workshops bei „Leica Masterclass“. Auch Ausstellungen sind das Metier des Autors.

Selten hat mich ein Fotobuch so gefangen genommen.
Der Untertitel des Buches lautet „So entwickeln Sie Ihre persönliche fotografische Handschrift!“
Und darunter dann „Machen Sie den nächsten Schritt in Ihrer fotografischen Entwicklung: Robert Mertens gibt Ihnen die Impulse, die Sie zu Ihrer eigenen fotografischen Bildsprache führen“.

Dies lässt schon erahnen, dass die Leser keine Anleitungsbuch erwartet, sondern etwas ganz anderes.
Robert Mertens hat es verstanden ganz viel Impulse ins Buch zu packen, das „Backrezept“ wie man nun zum fertigen Foto kommt, fehlt aber.
Eigentlich logisch, oder? ES geht ja darum die eigene Handschrift zu entwickeln. Und jeder von uns ist anders, jede Handschrift ist anders.

Schon die ersten Konzertfotos haben mich fasziniert, da spielt nicht der Musiker die Hauptrolle, sondern eine Stimmung, Licht, Atmosphäre… jeder wird etwas dabei empfinden, jeder nach seinem Gefühl.

Ein Appell des Autors ist „Verlassen Sie die Komfortzone!“ Ja und das muss man, um weiterzukommen.
Es geht um Gewohnheiten zuhause lassen, experimentieren, Fehler zulassen, Fehler zum Bild zu machen, usw.

Robert Mertens hat zu allen Themen, und das sind viele, zunächste seine Gedanken, Tipps und Anregungen aufgeschrieben und dann einen Workshop angehangen. Der Workshop ist so strukturiert, dass man dem Thema immer näher kommt, man muss alle Schritte der Reihe nach durchgehen und lernt so ganz nebenbei.

Im Buch bekommt der Leser sehr viele Denkanstösse, an Grundsätzen wird gerüttelt, kurz und gut, viele Dogmen werden vom Sockel gestossen.
Technik steht nicht im Vordergrund, eher Kreativität.

In diesem Buch steckt soviel drin, so viele Ideen, die mir beim Lesen und Ausprobieren gekommen sind. Ich werde sicher ganz oft zur Hand nehmen.
Das Buch ist ein Arbeitsbuch im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Buch für alle, die an sich und ihrer Art zu fotografieren arbeiten wollen.

Ich schätze man merkt wie gefangen ich bin von tollen Bildern, neuen Ideen, Denkanstössen, usw.
Ein langer Weg will bewältigt werden.

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Markus Wäger : Adobe Photoshop CC

Markus Wäger ist Photoshop – Profi.
Dieses Buch zu Adobe Photoshop CC mit dem Untertitel „Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ beschränkt sich darauf Fotografen Photoshop CC nahezubringen.
Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug und nicht alle Möglichkeiten des Programms benötigt man für die Bildbearbeitung.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger (Niveau 1), Fortgeschrittene (Niveau 2) als auch Profis (Niveau 3) damit arbeiten können. Bei den Workshops findet man diese Unterteilung und man kann sich den passenden Workshop aussuchen. Man achte dazu auf die Icons oben links in der Ecke.
Da diese auch von den Farben her unterschiedlich sind, hat man auch bei der schnellen Durchsicht, ohne langes Suchen, die richtige Kategorie flott gefunden.

Ich arbeite mehr mit Lightroom bislang, Photoshop ist doch recht anspruchsvoll. Mit diesem Buch bekommt man Schritt-für-Schritt-Anleitungen an die Hand, um auch nur einzelne Dinge zu probieren und sich einzuarbeiten.
Ich finde selbst gestaltete Glückwunschkarten sehr schön, hatte bislang aber nicht die Muße mich mit Sprechblasen zu beschäftigen.
Der Autor erklärt mit Screenshots und einfach verständlichem Text so gut wie das geht, das auch ich es nun schaffe.

Das Buch ist systematisch aufgebaut und auch für Photoshop-Einsteiger geeignet.
Unterteilt ist es in mehrere grosse Kapitel, die wiederum in kleine Unterkapitel geteilt sind. Man findet über das Inhaltsverzeichnis also schnell wo etwas steht.

Die Kapitel sind:
– Grundlagen und Arbeitsbereiche, hier werden die Einrichtung von Photoshop CC und die Grundlagen des Arbeitens mit dem Programm erklärt, quasi das Rüstzeug
– Bildgröße und Auflösung, zum Druck muss das Format nun einmal anders sein als für den Webauftritt
– Filter und Effekte
– Helligkeit und Kontrast
– Farbanpasung – und -korrektur
– Ausbessern und Retuschieren, ein altes Foto wieder ansehnlich machen, kein Problem
– Gesichts- und Beauty-Retusche – gelbe Zähne, rote Augen verschwinden lassen
– Freistellen
– Montage und Collage, sie wollen künstlerisch tätig werden, das Handwerkszeug gibt es hier
– Malen, färben und kolorieren
– Photoshop für Fotografen, was bringt mir RAW? , Makro und Tiefenschärfe und vieles mehr finden Sie in diesem Kapitel
– Text und Schrift, toll für meine Glückwunschkarten

Alleine die Vielfalt der Kapitel zeigt Ihnen schon, was dieses Buch bietet.
Sie wollen detailliert sehen was Sie erwartet und vielleicht auch in eine Leseprobe reinlesen. Das ist hier möglich.

Zum Buch gibt es Beispielfotos zum Üben und 1 Stunde Videos, die man downloaden kann.
Manchmal hilft es ja zu sehen wie etwas gemacht wird oder Sie sind der visuelle Typ.

Markus Wäger hat alles im Buch sehr detailliert erklärt, Bilder und Screenshots verdeutlichen das geschriebene Wort.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde noch viele Stunden damit verbringen mich einzuarbeiten in die Teilbereiche von Photoshop CC.

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