Susanne Kliem : Lügenmeer

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Das neue Buch von Susanne Kliem trägt den Titel „Lügenmeer“
Lügen gibt es zuhauf im Leben der alten Clique.

Magnus, der Jurist, ist aufgeregt. In den Kieler Nachrichten hat er eine Anzeige gefunden, ein Schärenkreuzer, massiv, Rumpf aus Mahagoni wird angeboten nahe Schwanbeck.
Ist das sein Schärenkreuzer, sein geliebtes Schiff? Das Schiff an dem er mit viel Leidenschaft mit gebaut hat?
Er kommt zu der angegebenen Halle, draußen ist ein Trailer mit einem verwitterten Boot unter einer Plane.
Es ist das Boot an dem er als Lehrling mitgearbeitet hat. Schafft er es neben der Kanzlei noch das Boot zu restaurieren? Er muss
Der alte Mann erkennt ihn, jagt ihn weg, er verkauft nicht an Mörder. Der alte Mann ist Berthold Lütjes der ehemalige Bademeister des Schwanbecker Schwimmbades.
Eine düstere Vergangenheit verbindet die beiden Männer.

Magnus ist kein Mörder aber wie soll er es beweisen?
Die Clique damals bestand aus Svenja, Jule, Milla, Enno, Magnus und Annik. Milla kam zu Tode. Magnus wird verdächtig sie ermordet zu haben.

Magnus, der mittlerweile getrennt von seiner Frau ist, beschließt wieder nach Schwanbeck zu ziehen. Dort will er eine Kanzlei für Familienrecht aufmachen.
Ob die Idee so gut ist?
Und er will herausfinden wie Milla zu Tode kam, er hat sie nicht umgebracht, wie viele vermuten.

Das Dreieck bestand damals aus Svenja, Milla und Magnus.
Magnus ermittelt, er will das Meer aus Lügen auflösen. Er kommt einem dunklen Geheimnis auf die Spur.
Viele Menschen in Schwanbeck werden mit ihrer Vergangenheit konfrontiert.
Es wurde geschwiegen wo man besser die Wahrheit gesagt hätte. Lügen haben kurze Beine oder wie in diesem Fall auch mal längere.

Das Buch von Susanne Kliem ist auch dieses Mal wieder spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Es ist der Autorin wieder einmal gelungen, die Charaktere so zu schildern, dass man sie vor seinem geistigen Auge sieht. Man fühlt sich mitten im Geschehen.

Meine absolute Leseempfehlung.

ISBN: 9783570103531

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Susanne Kliem : Das Scherbenhaus

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Susanne Kliem ist gelernte Buchhändlerin. Sie hat als Pressereferentin für Fernsehserien und ein Theaterfestival gearbeitet.
Seit 2009 arbeitet Susanne Kliem als Autorin.

Ich schätze die Krimis von Susanne Kliem sehr und, na klar, musste ich auch „Das Scherbenhaus“ ganz schnell lesen.
Der Krimi lässt einen als Leser aber auch nicht los.

Carla Brendel ist Köchin. Ihre Schwester Monika ist seit ca 1 1/2 Jahren verstorben und Carla hilft ihrem Schwager Hauke im Restaurant in Stade.
Zur Familie gehört auch noch Ellen, Carlas Halbschwester.
Ellen ist Architektin und lebt in Berlin.
Dort hat sich Ellen ihren Traum erfüllt und ein Haus gebaut. Ein Haus, das ganz modern ist, man denke an Smart Home, und ohne Schlüssel auskommt. Via Code und App auf dem Smartphone kann man die Türen öffnen. Safe Haven hat Ellen ihr Haus genannt. Ein sicherer Hafen soll es für die verschworene Hausgemeinschaft sein.

Ellen lädt Carla ein sie in ihrem Haus zu besuchen, sie müsse mit ihr etwas besprechen, ganz dringend.
Carla wird seit mehreren Monaten von einem Stalker verfolgt. Immer aufdringlicher und bedrohlicher wird die Situation für sie.
Jule, Carlas beste Freundin, redet Carla gut zu. Sie soll nach Berlin fahren, da bekomme sie auch Abstand vom Stalker und der beängstigenden Situation. Im Safe Haven sei sie sicher.
Das macht Carla dann auch.

Ellen hat Carla den Code für die Wohnung gegeben.

Die beiden Halbschwestern gehen in ein japanisches Restaurant zum Essen. Ellen ist extrem nervös. Sie sagt zu Carla „Ich habe etwas rausgefunden über jemanden. Derjenige weiß nicht, dass ich sein Geheimnis kenne. Sonst würde er mich umbringen.“
Ellen geht raus als das Handy klingelt , da sie nichts versteht. Sie kommt aber nicht wieder.

Carla geht in Ellens Wohnung. Vieles kommt ihr seltsam vor.
Die Kripo findet schließlich Ellen ertrunken in einem Kanal.

Mehr werde ich nun nicht erzählen.
Nachdem bereits in den ersten ca.60 Seiten eine extreme Spannung aufgebaut wird, wächst diese im Laufe der Handlung noch an.
Nichts ist wie es scheint. Carla gelingt es nicht mehr zwischen Freund und Feind zu unterscheiden.
Hat die Hausgemeinschaft etwas mit den Geschehnissen zu denen es im Laufe der Handlung noch kommt, zu tuen.
Wem kann Carla noch vertrauen?

Susanne Kliem ist es wieder einmal gelungen einen Psychothriller zu schreiben, bei dem man erst sehr spät Zusammenhänge erfährt. Die Autorin schildert die Personen, ihre Eigenschaften und Gedankenwelten sehr detailliert.
Als Leser taucht man völlig in die Handlung ein und es ist mir schwer gefallen, das Buch auch mal aus der Hand zu legen.

ISBN: 9783570585665
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Susanne Kliem : Trügerische Nähe

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Susanne Kliem, geboren am Niederrhein, lebt in Berlin. Sie hat zunächst als Pressereferentin für ARD und ZDF gearbeitet, dann für ein Theaterfestival bis sie 2009 anfing Krimis zu schreiben.

Ihr neuester Krimi ist ein Psychothriller der Extraklasse. Ein Buch das dazu verführt mal länger zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.

Alexander und Johannes kennen sich aus Studentenzeiten. Ihre Ehefrauen Nora und Marlis verstehen sich gut.
Eines Tages erbt Marlis einen alten Hof in Seesendorf in der Nähe von Berlin.
Johannes und Alexander unterhielten sich darüber. Nora, Alexanders Frau war zu der Zeit dem Burn-Out nahe und die Ehe der beiden war alles andere als gut.
Eine Wohnung auf dem Dorf, abgeschieden vom Berliner Großstadtstress, das hörte sich gut an.

Es reifte der Entschluß, dass die beiden Ehepaare gemeinsam auf den Hof ziehen wollten. Es war genug PLatz für 2 Familien da.
So wurde gewerkelt, nett hergerichtet und schließlich umgezogen.
Lukas, der Sohn von Nora und Alexander zog mit ins dörfliche Idyll.

Man freundete sich mit Diana an, der Dorfärztin.

Man lebte getrennt und doch wie eine Grossfamilie, bis, ja bis…

Plötzlich tauchte Livia auf, die Tochter aus Marlis 1.Ehe, die Schauspielerin werden wollte und längst aus dem Haus war. Livia besuchte eine staatliche Schauspielschule, träumte von der grossen Karriere.

Von einem Tag auf den anderen war nichts mehr wie es war. Livia brachte Unruhe in das Leben der Familien. Sie kokettierte mit beiden Männern und auch Lukas fand sie ausgesprochen attraktiv.
Livia wirkt verstört verrät aber nicht warum. Sie setzt sich in Szene, spielt alle Bewohner des Hofes gegeneinander aus. Misstrauen und eine vergiftete Atmosphäre sind die Folge.

Mehr will ich nicht verraten, nur soviel es gibt eine Leiche.

Das Buch ist ein hervorragender Psychothriller, wobei ich die Betonung auf Psycho legen möchte, der Thrilleranteil ist der der überwiegende.
Susanne Kliems Art zu schreiben fesselt einen vom Anfang bis zum Ende.
Ein empfehlenswertes Buch.

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