Milan Johnannes Meder : Der farblose Mann

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Milan Johannes Meder ist Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin einer Klinik in Bad Gottleuba.
Im beruflichen Alltag wird er stets mit Kindern konfrontiert, die an chonischen oder seelischen Erkrankungen leiden.
Ein Ausgleich für Meder ist das Schreiben.

„Der farblose Mann“ ist die Geschichte von Christoph Schneider. Das kleine Buch beginnt als Christoph 63 jahre alt ist.
63, ein Alter um zurückzuschauen auf das Leben.

Wenn man das Buch, das gerade mal 27 Seiten hat, gelesen hat, hat man das Gefühl, dass es autobiographische Züge hat.
Und in der Tat, wie man einem Interview mit Milan Johannes Meder (Jahrgang 1974) entnehmen kann, ist es so. Natürlich ist Meder noch nicht so alt wie Christoph. Aber er hat es verstanden sich in das Alter des Protagonisten hinein zu denken.

Christoph Schneiders Leben hatte Höhen und Tiefen. Aus Christophs Sicht waren wohl die Tiefen stärker.
Ständig wird der Protagonist von einer Todessehnsucht begleitet.
„Christoph näherte sich jeden Tag der Tür zum Jenseits.“ Dies ist einer der Sätze, die Meder zu Papier gebracht hat.
Christoph, der von seinem Vater erfährt, dass er ein „Unfall“ war, eine Abtreibung angedacht war, spricht mit Sara, der Mutter seiner Tochter, über seinen Vater.

Er bekommt die Chance die Beziehung zu seinem Vater aufzuarbeiten bei einer gemeinsamen Reise.
Sara ist es, die dafür sorgt, dass Christoph wieder Lebensmut bekommt.

Nie hätte ich gedacht, dass es so kleines Buch soviel Inhalt hat. Inhalt, der betroffen macht und gleichzeitig Mut macht.

Milan Johannes Meder hat aus seiner eigenen Biographie und aus dem was er in seinem Beruf erlebt, der auch mit Tod, Trauer, Trauerbewältigung zu tuen hat, ein sehr lesenswertes Werk geschaffen.
Das Buch ist aus meiner Sicht sehr lesenswert.

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About Sabine

wohnhaft in Mainz

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