Frankfurter Buchmesse Mittwoch 14.10.2015

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Nicht wie so oft auf der Frankfurter Buchmesse, erwartete die Besucher Sonne, nein diesmal gab es Regen und teilweise auch Schnee.
An manchen Messeständen geriet das Programm durcheinander, da die Autoren nicht durch den wetterbedingten Stau kamen.

Mein Programm war gefüllt. Unter anderem mit 2 Interviews.
Getroffen habe ich Elli H. Radinger und Guido Cantz, der auch sein neues Buch vorstellte.

Danke auch an Frau Jessika Lübbe von Bastei Lübbe für das nette Gespräch.
Am Stand stellten diverse Autoren ihre Bücher vor. Unter Ihnen auch Maite Kelly, die mir vor die Linse kam.
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Mein Tag begann mit einer Lesung im Lesezelt von Thomas Friess, der aus seinem Buch „wer nichts zu verbergen hat, kann dennoch verlieren..“ vorlas und darüber sprach.
Das Buch ist laut Autor ein NSA-Krimi. Der Autor ist Insider in der Datenbranche und will durch seinen Krimi warnen vor allzu viel Sorglosigkeit im Umgang mit seinen Daten im Netz.
Das Anliegen begrüsse ich sehr. Die Passagen aus dem Buch und das was der Autor sonst zum besten gab, haben mich nicht wirklich überzeugt. Für mein Empfinden war das zuviel Lobhudelei in eigener Sache.

Bei Spiegel live war Julia Klöckner, die CDU-Politikerin zu Gast bei Spiegel-Chefredaktuer Klaus Brinkbäumer.
Das Gespräch begann mit den Lesevorlieben von Frau Klöckner und endete mit der Politik.
Kurz wurde über das Buch von Julia Klöckner : Zutrauen gesprochen, ein Buch bei dem kurzfristige Änderungen vor dem Erscheinungstermin wegen geänderter politischer Bedingungen nötig wurden.

Frau Klöckner liest Bücher zum Entspannen am liebsten im Bett oder auf der Couch, sie schätzt Ringelnatz, Philip Roth und Kästner.
Roth findet sie spannend, er arbeitet seine Biographie und seinen jüdischen Hintergrund in den Büchern ab, Kästners Reisegeschichten schätzt sie.

Als nächstes Buch hat sie sich „Altes Land“ vorgenommen.
Als Kind liebte sie die 3 Fragezeichen.
Einladen zum Dinner würde sie die Autoren Juli Zeh, Rafik Shami und Murakami.

Sie äussert sich deutlich zur Flüchtlingspolitik, bei der Deutschland schon weiter sein könnte, wenn der Bundesrat nicht rot-grün dominiert sei, zur Kanzlerin, zu Sigmar Gabriel.
Ich hätte länger zuhören können. Dies war meine erste Begegnung mit dieser Politikerin, die auch deutlich machte, warum ihr Privatleben nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, nämlich, um ihre Familie zu schützen.
Hut ab.

Na klar musste ich auch beim Stand des deutschen Fotobuch-Preises 2015 vorbeischauen und entdecke auch ein von mir hochgeschätzes Buch aus dem Rheinwerk-Verlag.

Meine Rezension zu „Schwarzweiß-Fotografie. Die Große Fotoschule“ hier.

Zu guter Letzt ging es nach einem Schlendern über die Messe noch zu Harper Collins, die in Deutschland neu anfangen.
Der CEO war anwesend.

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About Sabine

wohnhaft in Mainz

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